Farbenfroher Spargelsalat deluxe

Leichtes im Frühling

Je heißer die Tage werden, desto weniger protzig fällt meist das Essen aus - da dürfen leichte Couscous-Bowls und Salate am Speiseplan natürlich nicht fehlen. Aber einfach nur Blattgrün mit Gurke und Avocado kann schnell einmal fad werden. Zum Glück beginnt bei uns im Marchfeld im Osten von Österreich Ende April die Spargelsaision. Spargel direkt vom Bauern beziehen - gibt es etwas Schöneres? 

Dieses wundervolle Gemüse versüßt mir jedes Jahr in all seinen tollen Facetten den Frühling und verkürzt das Warten auf den heißen Sommer. Sei es in Form von Spargelrisotto, Spargel mit Proscuitto in Blätterteig oder als Highlight im Salat – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Denn dieses kalorienarme und ballaststoffreiche Gemüse mit seiner entschlackenden und entwässernden Wirkung hat so einiges zu bieten – nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch. Schließlich isst das Auge mit ;) 

Dieses Mal habe ich meinen grünen Salat mit Chicorée, Radieschen, Erbsen und grünem Spargel gepimpt - ein richtiger Gaumenschmaus im Frühling sage ich euch!

Rezept: Farbenfroher Spargelsalat deluxe

Zutaten für 2 Personen:

  • 250 g grünen Spargel
  • je 50 g Rucola und Vogerlsalat
  • 1 Chicorée rot
  • 100 g Erbsen
  • 1/2 Bund Radieschen (ca. 4 Stück)
  • 2 EL Olivenöl
  • 1,5 EL Weißweinessig
  • 1 TL Salatkräuter wie Petersilie, Thymian, Oregano etc. (z.B. "Alles im Grünen" von Sonnentor)
  • 1 Prise Salz & Pfeffer
  • Nach Belieben: Dunkles Roggenbrot & 1 EL Butter

Zubereitung:

  1. Spargel putzen bzw. holzige Enden entfernen und dann für ca. 7 Minuten in heißem Wasser bei mittlerer Hitze köcheln lassen. In den letzten 2 Minuten die Erbsen zum Spargel hinzugeben. Beides danach abseihen, in einem Sieb abtropfen und danach kurz abkühlen lassen.
  2. Inzwischen den Salat (Rucola, Vogerlsalat & Chicorée) waschen und trockentupfen. Radieschen waschen, putzen und in dünne Scheiben schneiden.
  3. Sobald der Spargel ausgekühlt ist in ca. 3-4 cm lange Stücke schneiden. Salat am Teller anrichten und Radieschen, Spargel sowie Erbsen darüberstreuen. Nun den Salat mit den Salatkräutern, Salz & Pfeffer, Olivenöl und Essig beträufeln! Leicht durchmischen und fertig ist euer farbenfroher Spargelsalat deluxe!
  4. Nach Belieben noch: Dunkles Roggenbrot in kleine Stücke schneiden und mit etwas Butter in der Pfanne ca. 3-5 Minuten anbraten, bis das Brot eine schöne bräunliche Farbe hat. 

Guten Appetit und genießt diese farbenfrohe Köstlichkeit!

Gutes für Körper und Geist

Spargel ist für mich eine wahre Wunderwaffe. Nicht nur, dass die Verarbeitung extrem schnell und einfach gelingt, das gute Ding ist auch noch super gesund. Mit 100 g Spargel etwa hat man seinen täglichen Vitamin C- und Folsäure-Bedarf gedeckt. Spargel wird per Hand "gestochen" bzw. "gepflückt", was die relativ hohen Kosten für Spargel rechtfertigt. Trotzdem finde ich es gut, dass ich mit dem Kauf und Verzehr von heimischem Spargel eine traditionelle österreichische Handwerksarbeit fördere.

Bei uns im Marchfeld läuft die Spargelsaison meist von Ende April bis Mitte/Ende Juni. Dabei reicht die Vielfalt an Spargel von weiß über grün bis hin zu purple. Jeder Spargel hat seine ganz individuelle Note und seinen besonderen Charakter. Purple Spargel macht sich aufgrund seiner dunkelvioletten Farbe natürlich besonders schön am Teller und ist oft eine nette Abwechslung zu all den anderen Farben am Tisch.

Ich sag euch, ich werde die letzten Wochen der Spargelsaison noch so richtig genießen und so viel Spargel wie möglich essen. Schließlich muss ich dann wieder ein Jahr warten. Ich hoffe mein Mann verzeiht mir die schon leicht unkreativen Essensideen - denn Spargel ist eigentlich immer irgendwo mit dabei. Aber vielleicht gesellt sich hier auf meinem Blog auch noch das ein oder andere Spargelrezept dazu – wer weiß ;)

Kleiner Tipp: Einen richtig frischen Spargel erkennt ihr an der frischen, saftigen Schnittstelle. Am besten lagert ihr den Spargel kühl, dunkel und feucht (z.B. in feuchte Küchenrolle eingewickelt im Kühlschrank).

Alles Liebe und bis bald ♥

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Omis Apfelstrudel

Süße Verführung

Meine Omi war eine richtige Naschkatze - von Kuchen über Kekse bis hin zu Torten, Krapfen und Strudeln konnte sie sich für die kleinen Leckereien immer sehr begeistern. Es gibt ein paar Süßspeisen, wie Schwarzwälder Kirschtorte, Apfelspalten sowie Apfelstrudel, Krapfen und Doppelkekse, die mich jedes Mal an meine Oma erinnern. Noch immer sehe ich sie vor mir, wie sie herzhaft in die Köstlichkeit hineinbeißt und mir ein Stück davon anbietet. Ich glaube ein wenig habe ich den Hang zu Süßem von ihr geerbt. Darum finde ich es umso schöner, wenn ich ab und an die Zeit finde, um Süßspeisen selber zu machen, die meine Omi so geliebt hat. Dieses Wochenende habe ich mich an Omis Apfelstrudel (ohne Rosinen - genau wie ich es liebe) gewagt. Ich sage nur: köstlichst!!!

Rezept: Omis Apfelstrudel

Zutaten:

  • ca. 750-800 g Äpfel (am besten eine nicht zu süße Sorte wählen)
  • 100 g Walnüsse (im Ganzen)
  • 50 g Staubzucker
  • 2 TL Zimt
  • 1 TL Mark von einer Vanilleschote
  • Saft von 1 Zitrone
  • 50 g Semmelbrösel
  • 150 g Butter 
  • 1 Pkg. gezogener Strudelteig
  • nach Belieben: eine Handvoll Rosinen, Schlagobers

Zubereitung:

  1. Die Äpfel schälen und das Kerngehäuse entfernen. Danach die Äpfel in Scheiben schneiden (je Apfel 16 Stücke). Walnüsse ein wenig zerhacken und gemeinsam mit den Äpfeln, Zimt, Staubzucker, Vanillemark und Zitronensaft in einer großen Schüssel vorsichtig vermengen.
  2. Die Hälfte der Butter in einer Pfanne erhitzen und die Semmelbrösel darin anschwitzen. Achte darauf, dass die Brösel nicht anbrennen. Backrohr inzwischen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
  3. Jeweils zwei Strudelblätter leicht versetzt auf ein Backpapier auflegen (Überschneidung der Blätter ca. 8-10 cm). Die restliche Butter ebenfalls erhitzen und anschließend mit einem Pinsel die Strudelblätter mit der flüssigen Butter bestreichen. Dann nochmals zwei Strudelblätter leicht versetzt über die bereits mit Butter eingeschmierten Strudelblätter legen, nach Bedarf nochmals mit ein wenig Butter einstreichen und die in Butter gebratenen Semmelbrösel darauf verteilen.
  4. Die Apfelmasse nun in die Mitte der Strudelblätter platzieren und zum Rand ca. 3-4 cm Platz lassen, damit beim Backen nichts von der Fülle ausläuft. Danach die Strudelblätter übereinander einschlagen und auch die Enden des Strudels einschlagen und gut verschließen. Nach Belieben kann der fertige Strudel jetzt noch mit ein wenig flüssiger Butter oder Kokosfett eingestrichen werden.
  5. Apfelstrudel im Ofen auf mittlerer Schiene bei 180°C (Ober- und Unterhitze) für ca. 30-40 Minuten goldbraun backen. Danach aus dem Ofen nehmen, leicht abkühlen lassen und mit Staubzucker bestreuen.

Kleiner Tipp: Warmen Apfelstrudel am besten mit selbstgemachten Schlagobers genießen!

Süße Erinnerungen

Geht es euch auch so, dass ihr bei bestimmten Gerichten euch an schöne Zeiten erinnert? Was ist es bei euch? Vielleicht der Geruch von gegrilltem Gemüse, der euch an den letzten Sommer mit Freunden erinnert, oder das Nutella-Brot, das ihr so oft bei euren Großeltern gegessen habt? Faszinierend, dass man mit so einfachen Mitteln, wie dem Kochen von Essen, längst vergangene Zeiten in die Gegenwart zurückholen kann. Schauen wir einmal, was meine Erinnerung das nächste Mal auf den Tisch zaubert ;) 

Alles Liebe und bis bald,

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The perfect Summer-Bowl

Nicht schnell, aber köstlich

Im Sommer muss Essen schnell gehen und gesund sein - ich weiß. Es gibt auch viele Rezepte, die nicht nur einfach sind, sondern auch schnell gehen. Aber jeden Tag Salat essen wird mit der Zeit auch langweilig. Deswegen entscheide ich mich ab und zu bewusst gegen total gesunde und schnelle Gerichte, weil ich sie einfach nicht mehr sehen kann (auch wenn sie wirklich gut sind).

Dieses köstliche Sommer-Rezept, das ich vor kurzem ausprobiert habe, ist alles andere als schnell und wenn man die ethischen Aspekte von Avocados miteinbezieht (Abholzung von Regenwäldern, Verschmutzung von Trinkwasser etc.), dann ist es vielleicht auch nicht unbedingt ein Essen für jeden Tag. Aber diese Bowl ist so richtig lecker, dass ich ehrlich gesagt nicht genug davon bekommen kann. 

Süßkartoffel-Avocado-Bohnen-Bowl

Für dieses Gericht werden Süßkartoffel benötigt, die leider oft unterschätzt werden. Denn sie sind eine super Alternative für gewöhnlichen Kartoffeln. Zu den Süßkartoffeln gesellen sich in der köstlichen Bowl jedenfalls Bohnen, Avocado und simpler Reis. Wer möchte, kann auch noch Sprossen oder Kresse hinzugeben. Ich persönlich finde, dass Reis jedes Gericht aufwertet. Ich bin aber auch ein absoluter Reisfan ;). Die Bowl wird dann mit einer köstliche Limettensauce aufgepeppt und fertig ist das Sommergericht.

Rezept: Süßkartoffel-Avocado-Bohnen-Bowl

Zutaten für 2 Personen:

  • 200 g Basmati Reis
  • 2 Süßkartoffeln
  • 2 Paprika
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 1 Avocado
  • 2 TL Paprikapulver
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 Messerspitze Chilipulver
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 Limette
  • 1/2 Becher Sauerrahm
  • 1/2 Becher Joghurt
  • nach Belieben: Sprossen oder Kresse
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung (ca. 45 Minuten):

Basmati Reis mit ca. 375 ml Wasser und ein wenig Salz zum Kochen bringen. Auf geringer Flamme kochen, bis das gesamte Wasser verdampft ist. Süßkartoffeln inzwischen schälen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Paprika in Scheiben schneiden. Süßkartoffeln mit Backpapier auf ein Blech legen und mit 1 TL Paprikapulver, Chilipulver und 2 EL Olivenöl bestreuen/beträufeln. Ofen auf 200°C vorheizen (Ober- und Unterhitze) und die Süßkartoffeln für ca. 20 Minuten darin garen lassen. Nach ca. 20 Minuten die Paprika hinzugeben, nochmals mit 1 EL Öl beträufeln und für weitere 15 Minuten in den Ofen schieben.

Währenddessen Limettenschale abreiben, den Saft der Limette auspressen und beides gemeinsam mit Sauerrahm, Joghurt, Salz und Pfeffer in einer kleinen Schüssel vermengen. Die Sauce mit 1 TL Paprikapulver und Kreuzkümmel abschmecken. Die Avocado in dünne Scheiben schneiden und beiseitelegen. Die Bohnen aus der Dose leeren und mit Wasser waschen. Drei Minuten bevor die Süßkartoffeln und Paprika aus dem Rohr kommen, die Bohnen dazugeben und kurz mitgaren lassen. Sobald alles fertiggegart ist, aus dem Ofen nehmen und gemeinsam mit dem Reis in einer Schüssel oder auf einem Teller anrichten. Süßkartoffeln und Paprika leicht salzen. Die Avocadoscheiben in der Schüssel schön drapieren und die Sauce über Süßkartoffeln und Avocado gießen. Nach Belieben kann zum Abschluss noch Kresse (oder Sprossen) über dem Gericht verteilt werden.

Guten Appetit!

Vielleicht habt ihr auch ein tolles Rezept, das vielleicht nicht super schnell, aber dafür super köstlich ist. Ich freue mich auf eure Beiträge und wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren der Summer-Bowl. Lasst es euch schmecken :) Alles Liebe und bis bald ♥

VEGETARISCHE SOMMERPASTA

Change something

Vor ein paar Tagen haben wir uns die Dokumentation "Cowspiracy" auf Netflix angesehen. Ein wirklich sehenswerter Film über Nutztiere, unseren Fleischkonsum und die daraus resultierenden Probleme. Um ehrlich zu sein, fand ich den Film ziemlich bedrückend und überaus aufrüttelnd, auch wenn mir die Fakten alle schon bekannt waren - nur leider nicht in diesem Ausmaß. Kurz gesagt: Kuh, Schwein, Hendl und Schaf brauchen eine Menge Fläche für sich und die Anpflanzung ihres Futters sowie Unmengen an Wasser, wodurch ein hohes Maß an CO2 ausgestoßen wird. Und wofür das Ganze? Damit wir ein Steak essen können?

Man Mann und ich leben schon seit längerem flexitarisch, das heißt ohne täglichen Fleischkonsum, manche Tage völlig vegetarisch, andere sogar ganz vegan, legen viel Wert auf regionale und/oder Bioprodukte und suchen Alternativen zu tierischen Lebensmitteln. Trotz allem sind wir aber weder Vegetarier, noch Veganer. Nach dem Film haben wir uns aber wieder ins Bewusstsein gerufen, dass Unmengen an Fleisch und tierischen Produkten, wie etwa Kuhmilch, weder für unsere Umwelt, noch für unseren Körper gesund sind. Daher suchen wir jetzt noch bewusster nach veganen oder vegetarischen Gerichten, die genauso schmackhaft sein können wie Fleischgerichte. Fleischtiger werden erstaunt sein, wie köstlich eine vegetarische Pasta sein kann ;)

Ich finde es wird langsam Zeit, dass wir endlich aufwachen und schonender mit unseren Ressourcen umgehen. Das geht bestimmt nicht von heute auf morgen, aber wenn jeder seinen jährlichen Fleischkonsum um die Hälfte reduziert, haben wir schon viel gewonnen. Ich glaube fest daran!!!

Vegetarische Sommerpasta

Eines meiner Lieblingsrezepte diesen Sommer ist eindeutig eine Sommerpasta mit Tomaten & Mozzarella. Ich könnte mich eingraben darin, weil der Geschmack einfach so vielfältig und frisch zugleich ist. Ich liebe es :) Probiert es doch selbst gleich aus:

Rezept: Linguine mit Cherrytomaten, Mozzarella & Basilikum

Zutaten für 2 Personen:

  • 300 g Linguine
  • 250 g Cherrytomaten in Gelb und Rot
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 Pkg. Mozzarella
  • 1 Handvoll Basilikumblätter
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Honig
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung:

Linguine mit ein wenig Salz in heißem Wasser ca. 10 Minuten kochen lassen, bis die Nudeln bissfest sind. Zwischenzeitig Knoblauch und Zwiebel in kleine, feine Würfel schneiden. Cherrytomaten halbieren und gemeinsam mit Knoblauch und Zwiebel sowie 2 EL Öl in eine Pfanne geben und ca. 7-8 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Basilikumblätter von den Stängeln zupfen, waschen und klein schneiden. Nach etwa 5 Minuten Kochzeit der Tomatensauce die Hälfte des Basilikums unter die Tomatensauce mischen und mit Salz, Pfeffer und Honig abschmecken. Mozzarella in ca. 3 cm große Würfel schneiden und beiseite legen. Sobald die Tomaten Saft verlieren und weichgekocht sind, ist die Sauce servierfertig. Die fertigen Linguine abtropfen und auf Tellern anrichten. Tomatensauce, restliche Basilikumblätter und Mozzarella darüber streuen und fertig! Guten Appetit ;)

Lasst euch eure Pasta gut schmecken - vielleicht sogar während ihr euch "Cowspiracy" anschaut (ich weiß, Fernsehen und gleichzeitig Essen ist eigentlich nicht so super gesund, aber ihr könnt ja dieses Mal eine Ausnahme machen – quasi für den guten Zweck). Vielleicht habt ihr ja ebenfalls eine köstliche Sommerpasta, die ihr gerne hier teilen möchtet. Ich freue mich auf eure Ideen und Beiträge. Falls ihr Fragen zum Flexitarismus habt, könnt ihr mir die natürlich auch gerne stellen. Alles Liebe und bis bald ♥

Sommer, Sonne & Erdbeeren

Sonne, Wärme, Licht

Und endlich ist er – zumindest temperaturtechnisch – da, der heiß ersehnte Sommer mit all seinen zauberhaften Eigenschaften. Sonne, Wärme, viel Licht, imposante Sommergewitter und fröhliche Gemütern rund um mich herum. Aber irgendwie stresst mich der Sommer, denn gerade weil es noch so lange hell ist und ich nichts verpassen möchte, komme ich kaum zu etwas. Aber ich muss gestehen: es ist jener Stress von der guten und gemütlichen Sorte!

Nach der Arbeit noch ein paar Spritzer mit Kolleginnen trinken oder noch schnell den neuen Heurigen in der Stadt ausprobieren, ganz lieb gewonnene Freunde treffen und mit ihnen die Sommerzeit genießen. Da kann man ganz schön ins Strudeln kommen, wenn man kein wirklich gutes Zeitmanagement hat. Und eines ist auch klar: Essen zu Hause wird im Sommer bei mir immer mehr zu einer Rarität. Genau deswegen habe ich mich auf die Suche nach einem einfachen und schnellen Sommerrezept gemacht. Wie so oft bin ich bei den leckeren (Erd-)Beeren hängen geblieben und habe meinen neuen Lieblingssalat für den Sommer entdeckt. 

Sommerlicher Erdbeersalat

Erdbeeren gehen immer

Natürlich gibt es zahlreiche leckere Sommersalate, die mit Mango, Avocado oder Wassermelone verfeinert sind und köstlich schmecken. Aber das hat man nur selten am Balkon oder im Garten hängen ;) Aus diesem Grund habe ich mich doppelt in den sommerlichen Erdbeersalat verliebt, da ich viele Zutaten oft daheim habe oder mich ganz einfach an meinen Hochbeeten am Balkon bedienen kann. Und außerdem schmeckt der Salat nicht nur vorzüglich – er sieht auch toll aus. Ich bin ohnehin ein Riesenfan von Beeren in allen erdenklichen Formen, Größen und Farben. Da ist es quasi selbstverständlich, dass ich in der Beerenzeit lieber auf heimische oder eigene Beeren zurückgreife, als auf Früchte von Übersee – auch wenn diese exotischen Variationen ihren besonderen Reiz haben können. Das schnelle und besonders einfache Rezept für ausgebuchte Sommertage findet ihr hier:

Rezept: Sommerlicher Erdbeersalat

Zutaten (2 Personen):

  • 500 g Erdbeeren

  • 1 große Handvoll Rucola

  • 1 Pkg. Büffelmozzarella oder normaler Mozzarella

  • 1/2 Gläschen Basilikum Pesto (ca. 70 g)

  • ein paar Basilikumblätter

  • ein paar Spritzer Olivenöl

Zubereitung (Dauer: ca. 7 Minuten):

Erdbeeren in dünne Streifen schneiden, große Rucolablätter klein zupfen und beides auf einem flachen Teller anrichten. Büffelmozzarella in kleine Stücke zupfen und gemeinsam mit den Basilikumblättern zu den Erdbeeren und dem Rucola geben. Mit einem Teelöffel das Pesto auf dem Salat verteilen. Nun ein paar Spritzer Olivenöl über dem Salat tröpfeln und fertig!

Cornelia Kahr Fotografie: Sommerlicher Erdbeersalat

Habt ihr auch ein Lieblingsrezept im Sommer? Bin auf eure Rezeptideen sehr gespannt. Alles Liebe und bis bald ♥

Cornelia Kahr

Hot Summer

Die letzten Tage waren ein wahrer Traum! Das Thermometer ist endlich über die 15°C-Marke geklettert und die Sonne hat ihr schönstes Gesicht gezeigt. Wie eine Schlange, die verzweifelt nach einem von der Sonne gewärmten Stein sucht, hab ich mich in die Sonne gestellt und die wärmenden Strahlen auf meiner Haut genossen. Sonne, ich habe dich wirklich vermisst!!! Es ist mir fast schon vorgekommen, als hätte ich vor 7 Monaten zum letzten Mal die Sonne richtig gesehen und gespürt und seither in einer dunklen, kalten Höhle "gehaust". Ja es stimmt, dass ich ein Winterfan bin, aber langsam sind die kalten Temperaturen sogar mir auf den Geist gegangen. Und dann war es doch endlich schön – auch wenn heute mehr Wolken als Sonne zu sehen sind.

Balkon- & Chililiebe

Vor lauter Tatendrang konnte ich mich zuerst gar nicht entscheiden, was ich an so schönen warmen Tagen alles anstellen sollte. Ich habe mich kurzerhand für die Balkonpflege entschieden. Meine Erdbeerpflänzchen gedeihen bereits prächtig, heuer versuche ich es auch erstmals mit der Pflanzung von Heidelbeeren und mein Lavendel ist so riesig, dass er alle anderen Pflanzen im Hochbeet im wahrsten Sinne des Wortes in den Schatten stellt. Aber ich hab in meinem Beet noch viel mehr gefunden - nämlich kleine Chilischoten. Leider sind meine Pflänzchen noch ein wenig zu klein und unreif um für das Kochen eingesetzt zu werden, daher habe ich mir für unsere scharfen Sommergerichte vorerst welche aus dem Supermarkt besorgt. An Schärfe könnten die kleinen Dinger gerne noch zulegen, aber sie trumpfen mit wahrer Schönheit. Doch bevor ein paar von den roten Dingern in meinen Topf gelangen konnten, habe ich sie noch vor meine Linse gebracht. Ich freue mich schon, wenn ich meine eigenen kleinen Schoten pflücken kann. Also von mir aus kann der Sommer kommen ;)

"Heißes" Chiligericht

Mein absolutes Lieblingsgericht mit Chili für den Sommer ist eine Hühnchen-Pfanne mit Paprika, Chili und Udon-Nudeln. Es versprüht das optimale Urlaubsfeeling und hilft an heißen Tagen zu relaxen.

Rezept: Hühnchen-Pfanne mit Paprika, Chili und Udon-Nudeln (für 2 Personen)

  • ca. 300g Hühnerbrust
  • 2 gelbe Paprika
  • 1 kleine rote Chilischote (Achtung: Schärfe vorher an einem kleinen Stück testen)
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • ca. 3 EL Chilisauce
  • ca. 3 EL Sojasauce
  • Petersilie
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 50 ml Wasser
  • Prise Salz und Pfeffer
  • 1 Pkg. Udonnudeln

Zubereitung:

  1. Frühlingszwiebeln, Paprika und Knoblauch in kleine längliche Stücke schneiden. Petersilie und Chilischoten sehr fein hacken.
  2. Hühnerbrust waschen, abtupfen, salzen und pfeffern und in kleine längliche Stücke schneiden. Die Hühnerstückchen in heißem Öl (1 EL) in einer Pfanne rundum scharf anbraten, danach das Fleisch aus der Pfanne nehmen.
  3. Udonnudeln inzwischen wie auf der Verpackung angegeben wenige Minuten in kochendem Wasser ziehen lassen und zur Seite stellen.
  4. Nochmals Öl (1 EL) in die (Fleisch-)Pfanne geben und das Gemüse beifügen – ca. 4-5 Minuten anbraten. Anschließend Wasser sowie Chilisauce und Sojasauce hinzufügen. Alles für etwa 4 Minuten leicht köcheln lassen.
  5. Nudeln und Petersilie unter das Gemüse heben und nochmals ein paar Minuten alles auf kleiner Flamme köcheln lassen. Nun das Fleisch hinzufügen, umrühren und fertig!

Ich bin bereit für den Sommer - er kann jetzt wirklich kommen :) Hoffentlich seid ihr auch schon in den Startlöchern und versüßt euch die Zeit bis zu den richtig heißen Tagen mit leckeren Sommerrezepten. Freue mich auf euer Feedback, wie euch das Rezept geschmeckt hat bzw. wenn ihr andere Chilirezepte habt, dann nur her damit. Alles Liebe und bis bald ♥

Cornelia Kahr Fotografie

The secret of the rose

Experimentierfreude

Ich komme aus dem Experimentieren und Herumtüfteln mit Lebensmitteln gar nicht mehr heraus, weil es noch so viel zu entdecken gibt. Grüne Smoothie Bowls, Beeren Smoothies im Glas, Superfood Bowls und so weiter. An dieser Stelle muss ich es einfach nochmals erwähnen: Ich liiiieeeebe unseren neuen (Smoothie) Mixer (mehr dazu findet ihr in meinem Blogpost zu "Gesundes für Verliebte").

Dieses Mal habe ich mir gedacht: Rosen sind so eine wundervolle schöne Blumen, warum können sie ihre Schönheit nicht auch im Essen entfalten?! Salate mit essbaren Blüten kennt man ja schon, aber Smoothie mit Rosenblütenknospen habe ich noch nie gehört. Ihr etwa? Also habe ich mir die kleinen Rosenblütenknospen von Sonnentor (Rosa damascena) besorgt – die man nicht nur bedenkenlos essen kann, sondern auch noch aus biologisch dynamischem Anbau stammen – und kurzerhand in meine morgendliche Smoothie Bowl getan. Das Ergebnis ist der absolute Hammer! Aber seht selbst:

Das Geheimnis der Rose

Das Besondere an Rosen ist vor allem ihr feiner Duft und ihre zarte Form. Besonders spannend finde ich den Geschmack von Rosen - sei es im Tee oder eben in der Smoothie Bowl. Ich kann den Geschmack aber gar nicht so richtig beschreiben. Vielleicht eine Mischung aus einem süßlichen und leicht erdigen Geschmack - ähnlich wie Erdbeeren. Prinzipiell hängt der Geschmack aber von Sorte und Erntezeit der Rosen ab. Man kann sowohl die Blütenblätter, als auch die Knospen der Rose essen. Rosen haben den Vorteil, dass sie eine Handvoll Nährstoffe, wie etwa Vitamin A, Vitamin C sowie Vitamin B1 und B2 enthalten, und damit für mehr Vitalität sorgen und vor Infektionen schützen.

Achtung: Nicht alle Rosen eignen sich zum Verzehr und vor allem dürfen sie nicht gespritzt sein. Also entweder essbare Rosen (vor allem Duftrosen, z.B. Bauern-, Hunds-, Kartoffel- oder Gebirgsrosen) vom eigenen Garten oder zertifizierte, abgepackte Rosenblüten verwenden. 

Rezept: Rosen Smoothie Bowl mit Heidelbeeren und Acai

Zutaten für den Mixer:

  • 1 Handvoll Spinat (oder tiefgefroren)
  • 1 Banane
  • 1 kleine Handvoll Heidelbeeren
  • 1 kleine Handvoll getrocknete essbare Rosenblütenknospen (z.B. von Sonnentor)
  • 1 Teelöffel Acai Pulver
  • ca. 100 Ml ungesüßte Mandelmilch

Zutaten für das Topping (Menge nach Bedarf):

  • Heidelbeeren
  • getrocknete essbare Rosenblütenknospen

So und nun sitze ich hier an diesem verregneten Sonntag mit meiner leckeren Schüssel voller feiner Zutaten und genieße den zarten Geschmack der Rosen. Nachahmen ist jedenfalls zu Empfehlen ;) Vielleicht habt ihr auch ein paar leckere Smoothie Bowl Rezepte, die ihr gerne teilen möchtet - einfach unterhalb einen Kommentar hinterlassen. Ich freue mich auf eure Beiträge und Rezepte ;) Alles Liebe und bis bald ♥


PRODUKTE:

Glutenfreies Orangenküchlein

Let's try something new

Die Hemmschwelle etwas Neues auszuprobieren ist anfangs immer schwer. Auch ich bin da keine Ausnahme und tue mir bei dem ein oder anderen Mal nicht gerade leicht. Und ja, auch dieses Mal bin ich in meiner Küche vor dem Backrohr gestanden und habe mich gefragt: "Wirklich? Blutorangen und Thymian im Kuchen können funktionieren? Soll ich wirklich den Sonntag mit Backen verbringen? Was, wenn es schief geht? Wäre doch schade um die Zutaten und meine Zeit!" Ui, das war wirklich keine leichte Entscheidung. Nach einem kurzen Intermezzo mit meinem guten und bösen Gewissen konnte ich mich aber dann doch dazu durchringen, ein neues Mini-Küchlein zu probieren. Und zwar mit Blutorange und Thymian. Ich kann euch jetzt schon sagen, es hat sich für mich allemal gelohnt. Diese neue Rezeptur ist einfach himmlisch. Also...let's have a try ;)

Rezept: Glutenfreies Blutorangen Mini-Küchlein mit Thymian

Zutaten:

  • 50 g Butter
  • 50 Zucker
  • 1 Ei
  • 1 TL Saft von einer Blutorange
  • 80 g Glutenfreies Mehl
  • 1 TL glutenfreies Backpulver
  • Vanille von 1/2 Vanilleschote
  • 1 Blutorange
  • 1 Prise Thymian (frisch oder getrocknet

Material:

  • Kinderkuchen-Backform ca. 15 cm

Zubereitung:

Alle nicht trockenen Zutaten, wie Butter, Ei, Blutorangensaft und auch Zucker mit dem Mixer schaumig schlagen (ca. 5 Minuten). Die Hälfte der Blutorange Schälen und in ca. 1 cm große Stücke schneiden. Glutenfreies Mehl und Backpulver sowie Vanille unter die schaumig geschlagene Masse sieben und das Ganze nochmals mit dem Mixer durchrühren. Danach die klein geschnittenen Blutorangenstücke vorsichtig unter die Teigmasse heben. Die Mini-Kuchenbackform (ich habe eine eckige Königskuchen-Kinderbackform genommen) mit Butter gut einfetten und den Teig in die Form gießen. Nun von der restlichen halben Blutorange sehr dünne Scheiben runterschneiden und halbieren. Danach die halben Blutorangenscheiben oben in den Kuchenteig setzen und das Küchlein mit Thymian bestreuen. Den Teig dann im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 30-40 Minuten backen.

Das Küchlein ist übrigens super schnell gemacht (ca. 10-15 Minuten Vorbereitung und ca. 30-40 Minuten Backzeit) und benötigt nicht viele Zutaten. Das Schöne ist außerdem, dass auch Personen mit Glutenunverträglichkeit dieses Küchlein genießen können. Randnotiz: Die glutenfreien Zutaten können aber auch problemlos gegen "normales" Mehl und Backpulver getauscht werden.

Also einfach Ausprobieren und die wundervoll karamellisierten Blutorangen im feinen Kuchen genießen. Ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntag und hoffe ich konnte euch Inspiration für eure nächste Backsession liefern. Alles Liebe und bis bald ♥


PRODUKTE:

Gesundes für Verliebte

Happy Valentine

In ein paar Tagen ist es wieder so weit - Verliebte rüsten sich für den Valentinstag. Blumen hier, Schokolade dort, teurer Schmuck da. Aber muss es wirklich immer Materielles sein, um seinen Partner zu zeigen: "Ich denke an dich!"? Schenken hin oder her - ich bin dafür, dass man sich und seinem Partner zumindest bewusst Zeit schenkt. Und das gerade an einem Tag wie dem Valentinstag!

Gesundes zum Verschenken

Bei meinem Mann und mir gehört das Frühstück am Wochenende zu unserem Ritual vertrauter Zweisamkeit einfach dazu, an dem wir die Zeit zu zweit ausgiebig genießen. Über 2-3 Stunden hinweg wird gegessen, gequatscht, diskutiert, gelacht, gelesen, es werden Geschichten erzählt und Videos vorgespielt und es wird auch die ab und an aufkommende Stille genossen. Im Jänner hat mein Mann einen super tollen Smoothie Maker von Blendtec (kann ich nur empfehlen!) zum Geburtstag geschenkt bekommen. Aus diesem Grund sind wir seit 3 Wochen super healthy unterwegs und probieren täglich neue Smoothie Rezepte aus. Aus diesem Grund schenke ich meinem Mann heuer zum Valentinstag - auch wenn sich mein Inneres eigentlich gegen diesen rein kommerziellen Tag sträubt – ein super leckeres Frühstück mit einer gesunden Rote Beete Smoothie Bowl mit frischen Früchten und eine Extraportion Aufmerksamkeit. Er soll sich dabei verwöhnen lassen und gleichzeitig kann ich die Zeit mit ihm genießen ;) 

Rezept: Rote Beete Smoothie Bowl

Zutaten für den Mixer:

  • 1 Handvoll Babyspinat (oder gefrorener Blattspinat)
  • 1/2 Handvoll Himbeeren
  • 1/2 Handvoll Heidelbeeren
  • 1/2 sehr reife Banane (oder 1 ganze frische Banane)
  • 1 mittelgroße Rote Beete (geschält)
  • 50 ml geschrotete Leinsamen
  • 150 ml Mandelmilch

Zutaten für das Topping (Menge nach Bedarf):

  • Kokosnussflocken bzw. -raspeln
  • Chiasamen
  • frische Beeren (Himbeeren, Heidelbeeren, Erdbeeren etc.)
  • Nüsse nach Belieben

Alle Zutaten für den Mixer gemeinsam in den Mixbehälter geben und etwa 1 Minute durchmixen. Anschließend die Masse in eine Schüssel füllen und mit verschiedenen Toppings belegen. Fertig zum Genießen!

Achtung: Manche Mixer haben nicht so viel Power - hier solltet ihr die Rote Beete vorher in kleine Stücke schneiden und lieber tiefgefrorene Früchte & Spinat durch frische Zutaten ersetzen!

P.S. Weitere Grüne Smoothie-Rezepte findet ihr auf meinem Instagram-Account.

Ich hoffe ich kann euch ein bisschen mit meinem Healthy-Trip anstecken und ihr probiert dieses wirklich total leckere Rezept aus. In 5 Minuten sind ein Großteil der leckeren Smoothie-Rezepte fertig und man kann schneller den Tag genießen. Ich wünsche euch einen wunderschönen Valentinstag - ganz gleich ob ihr den Tag feiert oder nicht. Vielleicht hilft es euch, wenn ihr euch einfach eure/n eigene/n "Liebestag/e" aussucht, an dem/denen ihr Zeit miteinander verbringt und euch bewusst um euren Partner kümmert. Alles Liebe, stay healthy und bis bald ♥


PRODUKTE:

A Green Smoothie a day...

...keeps the doctor away

Seit Wochen begleitet mich das Thema Zucker sowohl beruflich, als auch privat und lässt mich irgendwie so gar nicht los: 

Welche Lebensmittel enthalten Zucker?
In welchen Lebensmitteln findet man versteckten Zucker?
Wann und wo kann man Zucker einsparen?
Was für Zuckeralternativen gibt es?
usw.

Vor ein paar Monaten habe ich zum Thema Fruchtzucker bereits einen Beitrag verfasst. Hier gehe ich vor allem auf die Zuckerthematik in Smoothies und Obst ein. Und eigentlich lasse ich kein gutes Blatt an den Fruchtbomben im kleinen Fläschchen :( Ich gebe es ehrlich zu: Ich bin eine richtige Naschkatze und komme ohne etwas Süßes am Nachmittag (sei es jetzt nun Schoki oder Obst) nicht aus. Da Beeren-Smoothies meinen täglichen Zuckerbedarf leider bei Weitem überschreiten habe ich mich auf die Suche nach einem zuckerreduzierten Nachmittagssnack gemacht. Nüsse finde ich eine super Alternative - aber nach 5 Tagen Nüssen kann ich sie auch nicht mehr sehen. Und genau deswegen, bin ich auf Green Smoothies gestoßen.

Der Vorteil von Green Smoothies ist, dass die Zubereitung zu einem Großteil aus grünen Blättern, wie Salate, Spinat, Kohlblätter, Kräuter etc. und Wasser besteht. Es kommt nur ein kleiner Teil an reifen Früchten (die leider oft viel Fruchtzucker enthalten) zum Einsatz. In den Pflanzenfasern der grünen Blätter stecken ganz viele Vitamine und Mineralien, aber auch die Antioxidantien und Enzyme machen grüne Smoothies zu ganz tollen Energiespendern und Nährstofflieferanten.

Schlürfen statt Schlemmen

Mit Green Smoothies (ca. 600 ml) kann man problemlos eine reguläre Mahlzeit ersetzen – am Besten auf nüchternem Magen statt dem Frühstück zu sich nehmen. Mit 1 l grünen Smoothie pro Tag deckt man problemlos seinen Tagesbedarf an wichtigen Nährstoffen. Zusätzlich nimmt man die von mehreren Seiten empfohlene Tagesdosis an 5 Portionen Obst und Gemüse zu sich.

Für die perfekte Smoothie-Zubereitung solltest du gerüstet sein. Einfache Mixer machen hier oft beim tiefgefrorenen Spinat oder bei Kernen schlapp. Deswegen lohnt sich eine Investition in ein größeres und teureres Mixgerät durchaus. Wir haben uns für den Blendtec Designer 625 entschieden, der sogar Avocadokerne hexeln kann. Angeblich kann man in nur 3 Minuten damit auch Cremesuppen, wie Karotten- und Erbsensuppe zubereiten. Das wird wohl meine nächste Challenge werden - ich werde euch auf jeden Fall berichten ;)

Das Schöne ist: Green Smoothies gelingen mit einer simplen Formel super einfach:

3 Teile Gemüse
z.B. Salat, Blattkohl, Spinat, Mangold, Brokkolie, Sellerie, Kräuter, Gurke etc.
2 Teile Flüssigkeit
z.B. Wasser, Mandelmilch, frische Säfte, Grüner Tee etc.
1 Teil Obst
z.B. Beeren, Mango, Maracuja, Trauben, Ananas, Birne, Apfel, Pfirsich, Banane, Kiwi etc.

Natürlich verrate ich euch auch noch mein derzeitiges Lieblingsrezept für einen Green Smoothie:

  • 2 Blätter Grünkohl
  • 1 kleine Handvoll Vogerlsalat
  • 1 Handvoll grüne Trauben
  • 1 große Birne mit Schale und Stängel
  • 1 Banane geschält
  • Saft von 1/2 Limette inkl. Schale
  • 150 ml Wasser

Alle Zutaten in den Mixer schmeißen und für ca. 1 Minute mixen. Wenn euch der Smoothie zu dickflüssig ist, könnt ihr ihn natürlich gerne mit mehr Wasser strecken.

Online findet ihr übrigens in regelmäßigen Abständen Grüne Smoothie-Challenges, die das Mixen in der Früh richtig abwechslungsreich machen! Ich hoffe ich konnte euch meine Leidenschaft zu Green Smoothies schmackhaft machen. Auf meiner Instagram-Seite findet ihr übrigens auch Fotos von fertig gemixten Smoothies - als Inspiration ;) Alles Liebe und bis bald


PRODUKTE:


Gestärkt in den Tag mit Paleo

Mach es Paleo

Ja, ich habe mich neu verliebt. Und zwar in ein neues Müsli, das ausschließlich Zutaten nach einer uralten Ernährungsmethode inkludiert. Vermutlich denkt ihr euch jetzt: "Oh nö, bitte nicht schon wieder irgend ein neuer Gesundheitstrend"! Aber in Wirklichkeit ist es kein "neuer" Trend, sondern diese Ernährungsmethode namens "Paleo" geht auf die Ernährung in der Steinzeit zurück - deswegen auch "Steinzeitdiät" genannt - und hat irgendwie ihren ganz eigenen Idealismus gefunden.

In der Steinzeit waren Getreideprodukte, Hülsenfrüchte und Milchprodukte Mangelware, daher hat man sich ausschließlich von Fleisch, Fisch, Kräutern, viel Obst und Gemüse, Nüssen und Eiern ernährt. Diese Ernährungsmethode klappte aber nicht nur bei den Jägern und Sammlern der Steinzeit ausgesprochen gut, sondern ist heute natürlich genauso umsetzbar. Wichtig: Alle Produkte sollten so unverpackt und unverarbeitet wie möglich sein. Großer Pluspunkt von Paleo: Da bei dieser Ernährungsmethode gänzlich auf Weizenprodukte verzichtet wird, können sich Menschen mit Glutenunverträglichkeit unbedenklich der Paleo-Methode hingeben. Ich muss gestehen, ich bin schon ein kleiner Fan der Methode - vielleicht liegt es am fehlenden Weizen oder aber auch am fehlenden Käse ;)

Hier könnt ihr euch über erlaubte und nicht erlaubte Lebensmittel der Paleo-Methode ein Bild machen und euch mit der Ernährungsweise vertraut machen.

Pilot-Projekt Müsli

Gestartet habe ich mein Pilot-Projekt - mich nach Paleo-Art zu ernähren - mit einem einfachen Müsli. Ehrlich gesagt war ich überrascht, wie einfach und unkompliziert die Zubereitung war und ausgesprochen köstlich dieses Müsli schmeckt.

Hier das Rezept für ca. 1200 g glutenfreies Paleo-Müsli:

Crunchy Paleo-Müsli mit Erdbeeren

  • 200 g Cashewnüsse
  • 160 g Mandeln (gerne auch geschält)
  • 160 g Haselnüsse
  • 160 g Kokosraspeln (gerne auch Flocken)
  • 160 g Paranüsse
  • 100 g Sonnenblumenkerne
  • 100 g Chia Samen
  • 100 g getrocknete Erdbeeren (gerne auch Himbeeren)
  • 100 g Kokosöl
  • 60 g Honig
  • 2 TL Vanille
  • Prise Salz
  • Nach Belieben nach dem Rösten noch hinzufügen: Rosinen, getrocknete Cranberries, Amaranth, getrocknete Ananas etc.

Zubereitung

Alle Nüsse grob hacken (mit einem Mixer oder Messer zerkleinern) und gemeinsam mit den Samen, Flocken und Kernen in einer großen Schüssel vermengen. Inzwischen das Kokosöl mit Honig und Vanille in einem Topf erwärmen, bis sich eine feine flüssige Masse ergibt. Nun die Nüsse, Samen, Flocken und Kerne zur flüssigen Kokos-Honig-Masse geben und vorsichtig umrühren, bis die Masse gleichmäßig auf alle Nüsse verteilt ist.

Das Backroh auf 140°C vorheizen und die Nüsse auf einem mit Backpapier belegten Backblech im Ofen ca. 20-25 Minuten rösten, bis alle Zutaten eine leichte Bräunung haben. Die Nüsse im Ofen mehrmals umrühren und verteilen, damit sie nicht anbrennen. Danach die angebräunte Nussmasse aus dem Ofen nehmen und ca. 30 Minuten abkühlen lassen. 

Das abgekühlte Müsli mit den getrockneten Erdbeeren und einer Prise Salz vermengen und anschließend in Gefäße füllen. Am besten eignen sich dafür große Weck- oder Einmachgläser mit Bügelverschluss, die verschließbar sind und etwa 1 l Müsli umfassen können. Und fertig ist euer glutenfreies Paleo-Müsli für den perfekten Start in den Tag!

Kleiner Tipp: Wer sich die Mühe mit dem selbstgemachten Müsli nicht machen möchte, kann auch die zwei verschiedenen Sorten an Paleo-Müsli von mymuesli probieren. Diese schmecken auch wirklich sehr lecker!

Vielleicht habt ihr Lust bekommen, diese Methode auszuprobieren oder das super einfache Müslirezept hat euch überzeugt, Neues auf den Frühstückstisch zu zaubern ;) Alles Liebe und bis bald

Jetzt hilft nur noch Süßes

Mit bärenartigen Riesenschritten neigt sich das Jahr dem Ende zu. Ich kann kaum glauben, dass es schon Ende November ist. Irgendwie furchteinflößend! Und was bedeutet Jahresende jedes Mal? Richtig...Arbeits- und Einkaufsstress, Weihnachtslieder in Dauerschleife, terminliche Verpflichtungen mit Freunden und Familie und meist wenig Zeit für sich selbst und seine Liebsten.

Der Griff in die Schublade

Aber am meisten nervt mich der Stress und die Hektik. Ich bin ein Mensch, der gerne im Voraus plant - manche können das nur müde belächeln, aber es gibt mir Sicherheit und oftmals auch einen Vorsprung gegenüber anderen. Das Planen klappt oft, aber leider nicht immer, gut. Und genau dann, wenn es stressig ist, eh alles schief geht und ich bereits meine Voodoo Puppen schön aufgereiht und immer griffbereit neben mir liegen habe, kommt das kleine Äutzerl, das das Fass zum Überlaufen bringt. Da reicht oftmals schon ein überspitzter Kommentar, ein falscher Blick oder ein Gesprächspartner, der nicht zum Punkt kommt. Explosionsartig und ganz schnell hilft dann nur noch der Griff in die Schublade. Zum Vorschein kommt Süßes in Form von Keksen, Pralinen, Schokolade, Kuchen etc. Die Auswahl ist dabei ganz beliebig: Hauptsache süß und in diesem Moment absolut lebensrettend. Und weil mein Schubladenvorrat in den Wintermonaten leider oft ganz schnell zu Ende geht, nehme ich mir am Wochenende dann bewusst die Zeit und backe etwas Süßes für die stressigen Notfälle, die meinen Alltag kurz vor Weihnachten plagen. In den Herbst- und Wintermonaten sind das meist Kuchen in Form von Gugelhupf und Pandorino, aber auch gerne Cookies, Keksen, Torten, Miniküchlein oder Muffins. Leckere Torten- und Kuchen-Rezepte findet ihr hier.

Dieses Jahr scheint mein Stresspegel schon am Anfang der Vorweihnachtszeit ausgereizt zu sein. Deswegen habe ich mich bereits Ende November kurzerhand in die Küche gestellt und diese beiden Leckereien gezaubert:

Das leckere Gugelhupfrezept dazu findet ihr hier.

Also ich bin startklar für den Weihnachtsstress und habe meine Schubladen wieder aufgefüllt. Jetzt freue ich mich auch schon richtig auf meine Weihnachts-CD mit Jazzliedern und auf kuschelige Abende auf der Couch mit "Liebe braucht keine Ferien".

Vielleicht habt ihr noch einen Tipp, wir ihr dem Stress in der Vorweihnachtszeit entkommt. Ausprobieren und Nachahmen dringend empfohlen!!! In diesem Sinne wünsche ich euch ein wunderschönes Herbstwochenende mit ein paar Sonnenstrahlen und weniger stressige Tage in der Vorweihnachtszeit - vielleicht klappt es ja dieses Mal mit den guten Vorsätzen ;)

Alles Liebe und bis bald

Kleine Glücklichmacher

Feine Köstlichkeiten

Für die ganz besonderen Momente, gibt es auch ganz besondere Köstlichkeiten. Pralinen gehören neben Makronen hier eindeutig zu den Specials unter den Süßigkeiten. Diese kleinen fragilen Wunderdinge, die mit einem einzigen Bissen gegessen werden können und dadurch ihr ganzes Aroma auf einmal versprühen, haben es eindeutig in sich. Sie sind sehr mächtig im Geschmack, aber zaubern ein unbeschreiblich zufriedenes Lächeln in die Gesichter. Und das Schönste ist, man kann die feinen Süßigkeiten auch super schnell und einfach selber machen. Ich zeige euch heute, was ihr für die Zubereitung von leckeren herbstlichen Schokopralinen alles benötigt.

REZEPT:

Schokopralinen mit Nougat und Kürbiskernen

  • Hohlkörper dunkle und weiße Schokolade (gibt es in verschiedenen Formen, z.B. Kugeln, Herzen, runde und ovale Formen etc.) - z.B. hier erhältlich
  • 250 g Nougat (für ca. 15 Pralinen)
  • Dunkle und weiße Kuvertüre (nach Belieben)
  • Kürbiskerne gehackt (alternativ Dekostreusel)

Den Nougatblock in einer Schüssel über dem Wasserbad schmelzen (Achtung, die Temperatur darf nicht zu heiß sein), bis das Nougat sich gut verrühren lässt und vollständig flüssig ist. Nougat leicht abkühlen lassen. Die Schokoladen-Hohlkörper in der Plastikform belassen. Das Nougat in einen Spritzsack füllen (im Notfall geht auch ein aufgeschnittes Frühstücksackerl) und vorsichtig in die Öffnung der Schokolade-Hohlkörper das Nougat bis zum Rand einfüllen.

Nach Belieben können die Pralinen dann mit weißer oder dunkler Kuvertüre (die ebenfalls über dem Wasserbad flüssig gemacht wird) zugemacht werden ODER ihr bringt noch ein paar Highlights in eure Pralinen und "verschließt" sie mit gehackten Kürbiskernen. Gerne könnt ihr statt Kürbiskerne auch Dekostreusel oder Schokoplättchen auf die Öffnung der Hohlkörper geben. Danach die gefüllten Hohlkörper (noch immer in der Plastikform) abkühlen lassen. Achtung: Die Hohlkörper sollten beim Befüllen mit Nougat nicht angegriffen werden, da sie sich sonst (aufgrund der Hitze) leicht verformen können.

Nach der Abkühlphase sind eure kleinen Naschwerke bereit zum Verkosten ;) Lasst es euch schmecken!

Lasst euch eure kleinen Köstlichkeiten schmecken und hebt euch noch ein paar Stücke von den kleinen Glücklichmachern doch einfach für die kommende Arbeitswoche auf. Genau so ist trotz Regen, Nebel und kühlen Temperaturen ein super Montag vorprogrammiert :)

Alles Liebe und bis bald

Happy Birthday Daddy

Kinder wie die Zeit vergeht

Wenn die Zeit doch nicht so schnell vergehen würde. Schon wieder ist ein Jahr. Mein Papa feiert heute seinen 60. Geburtstag. Das alleine ist natürlich noch kein Grund, um wehmütig zu werden. Aber dieser Umstand macht mir bewusst, dass ich heuer 30 werde. Die Emotionen dazu halten sich bei mir noch ein bisschen in Grenzen. Freu ich mich? Hmm...weiß nicht so recht. Bin ich in Partylaune? Naja auch nicht wirklich.

Gestern hab ich mit Freunden darüber gesprochen, warum der 30. Geburtstag bei vielen Menschen ein ungutes Gefühl in der Magengegend auslöst. Es mag wohl daran liegen, dass man sich mit 30 – gesellschaftlich gesehen – vom Partymachen und Herumblödeln verabschieden muss. Denn genau JETZT beginnt der Ernst des Lebens und man muss (endlich?!) Verantwortung übernehmen. Wie würde denn das aussehen, wenn man mit 30 noch nicht weiß, was man im Leben will?!?!

WIR haben uns verändert

Aber ganz ehrlich: Das Leben und die Gesellschaft hat sich verändert. Wir haben uns verändert. Vielleicht sieht man sich im Alter von 30 mit Kind, vielleicht mit Hund, vielleicht mit Partner (+Kind), vielleicht aber auch als Single. Einfach weil es heute nicht mehr wie vor 20 Jahren ist, wo man mit 30 fest im Leben stehen und die Lebensplanung so gut wie abgeschlossen sein "musste". Ich glaube genau das ist auch der Grund, warum ich mir über die Gefühle zu meinem bevorstehenden 30. Geburtstag noch nicht bewusst bin. Es hat für mich einfach nicht so einen hohen Stellenwert. Es ist ein Geburtstag wie jeder andere und ich bin froh darüber, den perfekten Partner gefunden & eine verrückte Katze an unserer Seite zu haben. Ich bin stolz darauf, was ich bis jetzt erreicht habe und wo ich im Leben gerade stehe. Kurz gesagt: Es läuft! Warum sollte ich mir also über eine blöde Zahl Gedanken machen?! 

REZEPT für glutenfreie Pfirsichtorte das perfekte Sommerfest

Ich überlasse das Grübeln und Gedanken über etwas machen, das man ohnehin nicht ändern kann lieber anderen und kümmere mich eher um die Geburtstage von Freunden & Verwandten. In diesem Fall um den Geburtstag von meinem Papa. An dieser Stelle sei noch gesagt: Happy Birthday Daddy! Genau deswegen habe ich ihm auch zu seinem 60. Geburtstag eine super leckere glutenfreie (Haha, damit ich natürlich auch etwas von der Torte abbekommen kann!!!) Pfirsichtorte gebacken. Das Rezept ist super einfach, ist perfekt für eine heiße Sommerparty und geht super schnell. Also gleich ausprobieren ;)

Für den Teig benötigt ihr*:

  • 35 g Butter
  • 35 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 TL Wasser
  • 50 g glutenfreies Mehl (z.B. von Mantler Mühle, erhältlich bei Merkur)
  • 1/2 TL glutenfreies Backpulver (z.B. von Haas)
  • ca. 2 Weinbergpfirsiche
  • nach Belieben: 2 Tropfen Zitrusaroma

Für die Creme benötigt ihr:

  • 1 Becher Schlagobers
  • ca. 2 Weinbergpfirsiche
  • ca. 3 EL Zucker (je nach Belieben)

Zuerst alle trockenen Zutaten, wie Mehl und Backpulver miteinander vermengen. Danach alle flüssigen Zutaten zusammenfügen. Zwei Weinbergpfirsiche in dünne Scheiben und dann in kleine Rechtecke schneiden (ca. 0,5 cm). Anschließend die Pfirsichstücke vorsichtig unter den Teig heben.

Den Teig in eine mit Butter eingefettete runde Kinderkuchenbackform gießen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C (Ober- und Unterhitze) für etwa 35 Minuten goldbraun backen. Wenn der Kuchen fertig ist, auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Das Schlagobers mit Zucker vermengen und steif schlagen. Den ausgekühlten Kuchen mit einem großen flachen Messer in der Mitte auseinander schneiden und auf die eine Hälfte des Kuchens eine dünne Schicht Schlagobers auftragen (wenn der Kuchen an der Oberseite etwas uneben ist, dann mit einem flachen Messer den oberen Teil abschneiden). Die noch übrigen zwei Pfirsiche in sehr dünne Scheiben schneiden und fächerförmig auf der einen Hälfte des Kuchens auf die Schlagoberscreme auflegen. Danach noch eine dünne Schicht Schlagobers auftragen und die zweite Hälfte des Kuchens vorsichtig auf die erste Hälfte aufsetzen (Achtung: Kuchenhälften vorsichtig aufeinander setzen, da diese sehr leicht in der Mitte brechen können). Nun wieder eine Schicht Schlagoberscreme auftragen und die restlichen Pfirsiche fächerartig auflegen. Fertig ist eure glutenfreie Pfirsichtorte!

*Da meine ganze Familie nicht so gerne Süßes ist, verwende ich immer eine Kinderbackform mit einem Durchmesser von etwa 12 cm, damit ja nichts vom leckeren Kuchen übrig bleibt ;)

Kleiner Tipp: Fürs Sommerfest schmeckt selbstgemacht Pfirsichsilimonade besonders lecker. Dazu einfach die Pfirsiche in kleine Stücke schneiden und mit Zucker aufkochen und ein paar Minuten köcheln lassen. Dann den Sirup durch ein Sieb streichen und genießen.

Ich wünsche euch einen super schönen Start in die kommende Woche, mit viel Sonnenschein, wenig Stress und ganz viel Süßem ;) Alles Liebe und bis bald

 

PRODUKTE:

  • Geschirr (graue Teller, grauer Becher und gelbes Tuch) - Interio
  • Geschirr (gelbe Teller) - Butlers
  • Papierstrohhalme (orange) - Amazon

Das verflixte Weizen

Wenn Altbewährtes auf einmal zum Feind wird

Es hat ganz harmlos begonnen. Einmal Unwohlsein am frühen Nachmittag, dann leichte Bauchkrämpfe nach dem Mittagessen. Zum Schluss hat nur noch das warme Kirschkernkissen gegen die Bauchkrämpfe geholfen. Die ganze Geschichte hat sich über mehrere Monate hinweg gezogen und irgendwie war keine Besserung in Sicht. Teilweise gekrümmt bin ich an meinem Arbeitsplatz gesessen und habe mir mein Unwohlsein nicht anmerken lassen. Langsam machte ich mir aber doch Gedanken, was der Grund für die unwohlen Stunden sein könnte. Als Erstes kam mir "Lebensmittelunverträglichkeit" in den Sinn. Nach ein paar Stunden bei Dr. Google habe ich mich über das Thema informiert und mir zwischen Laktoseunverträglichkeit und Glutenunverträglichkeit schon alle möglichen Horrorszenarien ausgemalt. Schließlich liebe ich doch mein obligatorisches 3-Korn-Müsli mit Milch zum Frühstück und wollte nur ungern darauf verzichten. Aber genau diese Mahlzeit war jene, die ich seit etwa 2 Jahren unverändert in der Früh esse und wohl am ehesten der Auslöser sein würde.

Mir sind in dieser Zeit viele Fragen und auch ein paar Sorgen durch den Kopf gegangen. Aber konnte es wirklich sein, plötzlich an einer Lebensmittelunverträglichkeit zu erkranken? Einfach so von heute auf morgen? Schließlich leiden in Mitteleuropa nur etwa 1% der Bevölkerung an Zöliakie (Glutenunverträglichkeit). An Laktoseunverträglichkeit leiden in Deutschland etwa 15%.

Wenn Wissen heilen kann

Je mehr ich mich mit den Themen Zöliakie und Laktose beschäftigt habe, desto interessanter und spannender fand ich die Themen. Gerade das Thema Gluten (auch Klebereiweiß genannt) ist sehr spannend. Es handelt sich dabei um ein Proteinkomplex, welches in manchen Getreidearten, wie etwa in Weizen, Dinkel, Gerste etc. vorkommt. Aufgrund der Klebefähigkeit wird es auch in vielen anderen Produkten verwendet, wie etwa zum Verdicken von Saucen und Suppen, aber auch oftmals in Schokolade.

Leider konnte mir trotz zahlreicher Arztbesuche keiner sagen, was mit mir nicht stimmte. Vielmehr war ich laut Ärzte – zu meiner großen Erleichterung – "pumperlg'sund". Aber ich hatte noch immer jeden Tag Bauchschmerzen und so konnte es nicht weiter gehen. Deswegen habe ich in einem ersten Schritt die für mich einfachste Option der Nahrungsumstellung gewählt und kurzerhand die Kuhmilch in meinem Müsli gegen laktosefreie Milch eingetauscht. Aber leider ohne dem erhofften Ergebnis. Daher musste ich stärkere Geschütze auffahren und habe mich für eine glutenfreie Ernährung entschieden. Ich war sehr aufgeregt, ob die Umstellung funktionieren bzw. sich bemerkbar machen würde. Und siehe da...bereits am ersten Tag hat sich bereits eine Besserung bemerkbar gemacht.

Ich kann nur sagen, dass der erste Besuch im Lebensmittelgeschäft nach dieser Erkenntnis der offensichtlichen Unverträglichkeit ernüchternd war. Mir sind tausend Fragen im Kopf herum geschwirrt und irgendwie habe ich mich erstmals in solch einem Geschäft einsam und unbeholfen gefühlt: Was ist Gluten? Wo ist es überall drinnen? Welche Lebensmittel sind davon versteckt betroffen? Kann ich überhaupt noch normal essen?

Dos and Don'ts beim glutenfreien Essen

Man stelle sich vor, was Menschen mit solch einer Unverträglichkeit vor 10 Jahren gemacht haben - fernab von irgendwelchen gekennzeichneten glutenfreien Lebensmitteln. Da hat sich in den letzten Jahren in Europa wirklich einiges zum Positiven entwickelt. Am Anfang war es für mich aber trotzdem alles andere als einfach, umzusteigen, gerade weil das geliebte Schnitzel, die leckeren Nudeln und das knusprige Roggenbrot nicht mehr Teil meiner Ernährung sein durften. Aber zum Glück gibt es heutzutage spannende Alternativen, die eine vollwertige Ernährung möglich machen. Nach 3 Wochen (nahezu) glutenfreier Ernährung kann ich sagen, dass man schnell lernt, damit umzugehen und sich gut zurecht findet, wenn man weiß, was einem nicht guttut. Und das Schönste ist, dass es mir endlich wieder gut geht und ich Essen wieder genießen kann, trotz kleinen Einschränkungen ;)

Folgende Produkte sind für mich ab sofort tabu:
Weizen, Dinkel, Hafer, Roggen, Gerste, Bulgur, Couscous und alle Produkte, die damit einhergehen, wie etwa Brot, Nudeln, Panier, Fertigprodukte (Suppen, Saucen,...), süße Backwaren etc.

Dafür ersetze ich sie durch folgende Lebensmittel:
Reis, Amaranth & Quinoa (vor allem gepufft für mein Müsli), Nüsse, Mais, Hirse, Glasnudeln und Buchweizen

Mein Sommerrezept für eine glutenfreie Ernährung (für 2 Personen):

  • 1 Pkg. Maiswaffeln
  • ca. 250 g Tomaten
  • 1/2 Gurke
  • ca. 125 g Beeren (z.B. Brombeeren & Himbeeren)
  • 1 Avocado
  • 1 (roter oder gelber) Paprika
  • nach Bedarf Butter
  • Kräuter (z.B. Thymian, Oregano, Petersilie, Rosmarin,...)

So funktioniert's:

Die Maiswaffeln – wenn gewünscht – mit Butter beschmieren und beiseite legen. Tomaten und Gurke in feine Scheiben schneiden. Ebenso den Paprika halbieren und in dünne Stifte schneiden. Die Beeren vorsichtig waschen und halbieren. Avocado vom Kern befreien, vorsichtig schälen und in feine Scheiben schneiden. Nun die Maiswaffeln jeweils mit einer Gemüse- oder Beerensorte belegen oder die Früchte und Beeren nach Belieben untereinander mischen. Anschließend die einzelnen Waffeln mit Kräutern verzieren und genießen :)

Ich hoffe ihr müsst euch nicht auch mit irgendwelchen Unverträglichkeiten umherschlagen. Mein Tipp ist: Wenn es euch nicht gut geht, handelt rechtzeitig. Eine glutenfreie Ernährung schadet keinesfalls und kann in meinem Fall sogar gesund sein bzw. gesund machen. Also nicht zögern, sondern einfach ausprobieren. In diesem Sinne wünsche ich euch eine wundervolle Woche. Alles Liebe und bis bald

 

Cake Quickie

Manchmal wäre es schön, wenn der Tag doch 36 statt 24 Stunden hätte. Einfach damit sich endlich alle Erledigungen an einem Tag ausgehen und ich nichts aufschieben muss. Aber Dr. Oetker hat nun endlich Abhilfe dafür geschaffen. Mit dem leckeren Tassenküchlein können Familie und Freunde endlich gerne spontan vorbei kommen und es lässt sich ohne Probleme mit meinem knappen Zeitplan vereinbaren! Aja und schmecken tut es auch noch ;)

Ein Küchlein in Sekundenschnelle

Ich habe das Tassenküchlein mit Nougat ausprobiert und war von Leichtigkeit und Schnelligkeit der Zubereitung sehr begeistert. Und so geht es:

  • Tasse auswählen (kann gerne auch eine Müslischüssel sein)
  • 4 EL (kalte) Milch in die Tasse geben
  • Pulver langsam mit einer Gabel oder einem kleinen Schneebesen in die Milch einrühren
  • Ab damit in die Mikrowelle - ich lasse mein Küchlein meist 50 Sekunden bei 800 Watt in der Mikrowelle, da es mir sonst noch zu flüssig ist. Aber Achtung: Die Zubereitungsdauer hängt natürlich stark vom Gerät ab.
  • Nach Belieben Staubzucker darüber streuen und mit Beeren verzieren oder einer Schoko-Sauce verfeinern
  • Und fertig!

Wie ihr seht geht das Küchlein wirklich sehr schnell und schmeckt auch noch sehr gut. Es erinnert mich ein bisschen an "Mohr im Hemd" oder einen noch leicht flüssigen Schokoladebrownie. Die Konsistenz ist wirklich sehr fein und kann nach Belieben variiert werden (je nachdem, ob man das Küchlein flüssiger oder fester haben möchte). Ihr solltet das Küchlein unbedingt warm essen, da es dann besonders weich und noch leicht flüssig ist.

Allergiker aufgepasst

Das Küchlein besteht größtenteils aus Zucker, Weizenmehl, Kakaomasse und Nüsse und ist daher nur bedingt für Allergiker geeignet. Der Zuckeranteil ist relativ hoch. Vermutlich ist bei selbst gemachten Mini-Kuchen der Zuckeranteil im Verhältnis aber genauso hoch.

Meiner Meinung nach kann das Tassenküchlein nicht wirklich einen selbstgemachten Kuchen ersetzen - schon alleine weil ich beim Selberbacken genau weiß, welche Zutaten in welchem Mengenverhältnis im Kuchen enthalten sind. Aber es stellt durchaus eine super schnelle und vor allem problemlose Alternative dar, wenn die Zeit knapp ist und man süße Schleckermäuler ruhig stellen möchte.

 

 

Das Wunderkind aus der Küche

Herumexperimentieren gehört in der Küche eindeutig zu meinen Lieblingsaufgaben. Eine neue Frucht hier, ein unbekanntes Gewürz dar. Seit ein paar Jahren darf so ziemlich alles in meine Küche, was nicht noch lebt oder undefinierbare Füsschen an sich hat.

Das neue Wunderkind, das seit kurzem meine Küche erobert und meine Geschmacksnerven auf Hochtouren gebracht hat, lautet schlicht und einfach Artischocke!

Farbenspektrum par excellence

Die kleinen ovalförmigen und meist lilafarbenen Dinger überzeugen mit einem wunderschönen Innenleben, welches in allen erdenklich schönen Farben leuchtet. Von Tiefrot, über Hellgrün, bis hin zu einem satten Orange und strahlendem Weiß. Aber auch von außen ist das kleine Wunderkind nicht zu verachten. Der meist tiefe Lilaton der äußeren Blätter hüllt die Frucht sicher ein.

Und das kann die Artischocke alles

Die Bitterstoffe der Artischocke machen die Frucht so gesund und außergewöhnlich gleichzeitig. Artischocken regen einerseits die Leber- und Gallenaktivitäten an und senken andererseits den Cholesterinspiegel. Außerdem gelten sie als aphrodisierendes Lebensmittel und haben einen hohen Vitamin C- und Folsäure-Anteil. Zum Kochen verwendet man meistens die zarten Blütenblätter und den unteren (fleischigen) Teil der Artischocke. Der Stiel wird für gewöhnlich nah beim Kopf abgetrennt und die äußeren harten Blätter entfernt. Der Boden der Artischocke gilt eigentlich als Herzstück.

In Italien findet man sehr oft in Öl eingelegte Artischocken. In Österreich isst man das Wunderkind meist gekocht mit Fisch oder in einem Gemüseauflauf. Ganz zarte Artischocken kann man aber auch roh, zum Beispiel mit einem Dip essen. Man kann Artischocken aber auch grillen oder ganz klassisch mit Spaghetti und (Schaf-)Käse essen.

Mein Tipp: Ausprobieren, Herumexperimentieren und Genießen!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen! Vielleicht habt ihr ja auch ein paar leckere Rezepte mit Artischocken parat, die ihr gerne mit uns teilen möchtet. Alles Liebe und bis bald

 

Der Riese unter den Zwergen

Meine Beziehung zu Champignons

Und heute - knapp 20 Jahre später - hab ich langsam aber doch meinen Gefallen an Schwammerl und Champignons gefunden. Es hat wirklich viele Jahre gedauert, bis ich den kleinen Dingern wieder vertraut habe und mich erstmals an ein Gericht mit Schwammerl getraut habe. Ich habe mich dabei sehr langsam vorgetastet - ein Schwammerl pro Gericht war vollkommend ausreichend - bis ich heute sogar ganze Schwammerl und Champignons in meinem Essen genießen kann. Vor allem gegrillt kann ich den (kleinen) Wunderlingen heute sehr viel abgewinnen. Ich mag den feinen Geruch, den Champignons nach dem Braten und Grillen verströmen - einzige Bedingung dabei ist, dass sie knackig und kross, aber nicht schlabberig sein dürfen.

Schwieriger Start

Die Beziehung zwischen Champignons und mir würde ich eher als schwierig bezeichnen. Sagen wir es so...wir hatten wohl keinen guten Start! Als Kind konnte ich den kleinen glibbrigen Dingern nicht viel abgewinnen. Irgendwie sind die im Mund immer mehr geworden und haben einen unschönen Geschmack verbreitet. Aber am abschreckendsten war wohl für mich die Farbe der Champignons, meist auch noch in Kombination mit einer braunen Saucen. Und als ich als Kind dann auch noch bei einem Italienurlaub mit meinen Eltern (angeblich) Fleisch mit Schwammerl verwechselt habe, war alles aus. Seitdem ist die "Sie-hat-gedacht-es-ist-Fleisch-Geschichte" der absolute Renner in meiner Familie - ich kann sie nur einfach nicht mehr hören.

Rezept mit Riesenchampignons

Bei unserem wöchentlichen Einkauf im Supermarkt haben mich heute doch tatsächlich die wunderschönen Riesenchampignons richtiggehend angelächelt. Ich konnte einfach nicht an ihnen vorbei gehen und hab sie kurzerhand in meine Einkaufstasche gelegt. Ihr fragt euch bestimmt, was man mit den Riesendingern anstellen kann? Meine Abfolge ist dabei meist: 1. Abfotografieren 2. Kochen 3. Essen ;) Ich hab auf jeden Fall zur Sicherheit für euch ein leckeres Champignonsrezept parat.

Rezept:

Gefüllte Riesenchampignons mit Kräutern

Zutaten für 2 Personen
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  • 5 Riesenchampignons
  • 250g Blattspinat
  • 1 Bündel Rosmarin
  • 1 Bündel Thymian
  • 1 Tomate
  • 1 Pkg. passierte Tomaten
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 kleine Knoblauchzehen
  • 75 g Frischkäse (Doppelrahm mit Kräutern)
  • nach Bedarf 100 ml Wein
  • 1 El Olivenöl
  • Salz & Pfeffer

Riesenchampignons vorsichtig vom Schmutz befreien und die Stiele herausdrehen und in kleine Stücke schneiden. Die Zwiebel und Knoblauch in kleine Würfel schneiden und beides in einer heißen Pfanne mit Olivenöl andünsten. Wenn die Zwiebel- und Knoblauchwürfel eine schöne Farbe haben, die geschnittenen Champignonstiele in die Pfanne hinzugeben und ca. 5 Minuten mitdünsten. Den Blattspinat hinzufügen und alles nochmals für 5 Minuten in der Pfanne dünsten.

Nun die geputzten Riesenchampignonköpfe mit Pfeffer würzen. Die Tomate kurz in kochendes Wasser legen und anschließend die Haut abschälen. Die Tomate nun in kleine Würfel scheiden und zu den anderen Zutaten in die Pfanne geben. Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken und den Frischkäse unterrühren. Nun Thymian und Rosmarin fein hacken. Dann die Masse in die Riesenchampignonköpfe einfüllen und mit den passierten Tomaten, sowie Salz, Pfeffer und den Gewürzen verfeinern. Den Weißwein dazugeben und alles in einem großen Topf erhitzen. Die gefüllten Riesenchampignons gemeinsam mit der Sauce für etwa 20-25 Minuten in einem Topf mit Deckel bei geringer Hitze garen lassen.

Zu den gefüllten Riesenchampignons passt übrigens am besten Pasta.
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Je genauer ich die tollen Pilze betrachte, desto mehr Achtung habe ich vor ihnen. Ich kann nur sagen: Abneigungen können überwunden werden und auch kleine Traumata sind vor allem beim Essen schnell vergessen, wenn man dann doch einmal den wahren Genuss erkennt :)

Ich wünsche euch einen guten Appetit und genießt eure Riesenchampignons. Alles Liebe und bis bald

 

Gestärkt in den Tag

Kräfte sammeln

Frei nach dem Motto "Mit leerem Magen lässt es sich schwer Arbeiten" starte ich jeden Morgen mit einem super leckeren Frühstück in den Tag. Das Frühstück ist mir wirklich sehr wichtig! Schließlich gibt es nichts Lästigeres, als wenn um 10.00 Uhr der Bauch langsam zu Knurren beginnt und die KollegInnen mit leicht fragwürdigen Blicken starren ;) Außerdem hat ein bisschen Kräftesammeln für einen anstrengenden Tag nie geschadet.

Für mein leckeres Frühstück nehme ich mir daher jeden Morgen viel Zeit. Bis zu 30 Minuten frühstücke ich gemütlich an meinem Esstisch und kombiniere dabei 5-Korn-Flocken, mit einer feinen My Müsli-Kreation, Chiasamen und leckeren Beeren oder Früchten der Saison. Gerade stehen Granatapfel und Himbeeren ganz hoch oben auf meiner absoluten Lieblings-Frühstücksbeeren-Liste. Vor allem Granatäpfel liebe ich, weil die kleinen roten Beerchen so schönf risch und sauer-süß zugleich sind. 

Momentan genieße ich gerade die tolle Weihnachts-Müslimischung von meiner besten Freundin Carina, die sie mir zu Weihnachten geschenkt hat. Eine feine Kombination aus Haferflocken, weißer Schokolade, Knusperlis, getrockneten Beeren und Joghurtdrops - vielleicht nicht gerade super kalorienarm und gesund, aber dafür wirklich gut.

Mein perfektes Frühstück:

Das neue Superfood

Seit Neuestem dürfen die feinen schwarzen Chiasamen - ein derzeit total angesagtes Superfood - in meinem Müsli nicht fehlen. Es handelt sich dabei um kleine Samen, die ca. 10 Minuten in Flüssigkeit (Milch oder Wasser) eingeweicht werden, damit sie weich werden und ihren Geschmack entfalten können. In Wirklichkeit schmecken sie nicht wirklich nach etwas, aber sie sollen sehr wohltuend für den Magen und die Verdauung sein. Ehrlich gesagt fühle ich mich ein wenig besser, wenn ich sie im Müsli habe - ganz gleich ob durch Einbildung oder nicht ;)

Wie startet ihr in den Morgen? Meinem Mann reicht ein Kaffee und eine Zimtschnecke um 10.00 Uhr! Pah...da wäre ich schon längst verhungert und würde in der Arbeit halb kriechend am Boden dahinvegetieren. Aber jedem das Seine.

Alles Liebe und bis bald

 

Rot-Grüner Sommer

Es ist wohl nicht zu übersehen, dass in dieser Küche gerade jemand etwas Wundervolles gezaubert hat. Überall liegen schmutzige Schalen und Fläschchen, sowie benutzte Teller, Gabeln und Löffeln - der Geschirrspüler scheint einfach gerade viel zu weit weg zu sein und irgendwie gehört das auch einfach dazu. Und die Leichtigkeit der niedlichen und frischen Party-Snacks übertrumpft das alles mit einer schönen Brise voll Frische. Die Küche riecht so wundervoll nach Wassermelone (frisch aus dem Burgenland) und den in grün strahlenden Kiwis, die gerade auf kleine Spießchen gesteckt wurden.

Ich gebe es zu: Ich bin nicht gerne alleine! Und genau deswegen liebe ich es umso mehr, Feiern für Freunde und Bekannte vorzubereiten und mich hierbei so richtig ins Zeug zu legen. Diesmal sollte es eine Party mit einem Motto-Mix werden: Nämlich saftige Wassermelonen in Rot und leckere Kiwis in Grün.

Wassermelonen in Rot

Zutaten:

  • Wassermelonen
  • Spieße
  • Keksausstecher (z.B. runde Form)
  • Sirup nach Wahl
  • Lebensmittelfarbe (nach Bedarf)
  • Eiswürfel
  • Strohhalme
  • Free-Printable Papeterie (z.B. von Happy Summer)

Zubereitung:

Schneidet die Wassermelonen in dünne Scheiben und stanzt mit einem Keksausstecher Kreise aus. Danach werden die runden Melonenstücke auf Spieße geschoben. Bereitet dann euren Lieblingssirup (entweder hell oder dunkel) wie gewohnt zu und kühlt ihn. Vor dem Servieren den Sirup in ein Glas füllen und mit Eiswürfeln, sowie Strohhalmen anrichten. Solltet ihr einen hellen Sirup verwenden, dann könnt ihr ihn mit roter Lebensmittelfarbe einfärben (Achtung: sparsam mit der Farbe umgehen). Wenn ihr richtig Sommerlaune und Partystimmung verbreiten wollt, dann könnt ihr auf die Limonadengläser noch kleine Printables (Tags) geben.

Kiwi in Grün

Zutaten:

Zubereitung:

Schält und schneidet die Kiwis in dünne Scheiben. Schiebt diese dann auf Spieße (Achtung: sie können leicht zerfallen). Bereitet eine große Tasse Cool Tea zu und stellt die Kanne kühl. Vor dem Servieren den Tee in einem Glas mit Eiswürfeln und Strohhalmen anrichten. Wenn ihr richtig Sommerlaune und Partystimmung verbreiten wollt, dann könnt ihr auch hierfür auf die Gläser kleine Printables (Tags) hängen.

In diesem Sinne wünsche ich euch - trotz der derzeitigen Affenhitze - noch einen super schönen und heißen Sommer, mit tollen Parties, leckeren Partysnacks und netten Freunden. Alles Liebe und bis bald 

P.S.: Many thanks to Amy from Eat Drinc Chic for these beautiful free printables :)