Mini-Freuden in Lila

Was wäre meine Fotografie ohne tolle Dekoartikel, schöne Farben, ein bisschen Natur im Atelier und wirklich leckere Schmankerl?! Oftmals kommen die Eingebungen zu Shootings ganz plötzlich und unkontrolliert, aber dann umso heftiger. Und so hat mich an einem harmlosen Mittwoch die Fotografielaune gepackt, ich habe mich in die Küche gestellt und für meinen Schatz leckere Mini-Gugls gebacken und das Ganze auch noch in feinen Lilatönen festgehalten.

Ich liebe Mini-Gugls, weil sie nicht nur einfach zu machen sind, sondern meist nur kleine Mengen benötigt werden, die ich fast immer zu Hause habe. Besonders leckere Mini-Gugl Rezepte findet ihr im Feine Gugl-Buch von Heigl. Die Rezepte sind wirklich sehr abwechslungsreich und geschmacklich top. Für dieses Shooting habe ich mich für Mini-Gugls mit Honig und Nüssen entschieden und dann noch eine dünne weiße Schokolade Schicht mit Zuckerperlen als Topping verwendet. Bei den kleinen Gugelhupfen (so ein seltsames Wort) kann man einfach zwischendurch ohne schlechtes Gewissen zum Teller greifen und sich einen kleinen Gugelhupf schnappen. Es gibt übrigens auch schon Rezepte für salzige Gugls. Ich bin ehrlich gesagt schwer am Überlegen, ob diese tollen Mini-Freuden nicht auch unsere Hochzeit ein wenig versüßen sollen - einfach weil sie so niedlich und lecker sind :)

Die Dekoartikel (Teller und Glasschale) habe ich übrigens beim Butlers erstanden. Ich liebe diese Farben und Verzierungen - das erinnert mich irgendwie an Urlaub, Freizeit und Entspannen. Ich hoffe ihr kommt auch bald in den Genuss Mini-Gugls herzustellen oder geschenkt zu bekommen. Alles Liebe und bis bald 

Blue Valentine

Und schon wieder steht der Valentinstag vor der Türe. Aber dieses Jahr mache ich es anders und geh weg von aufdringlichen Rottönen, die das Wort "Liebe" quasi eingebrannt haben. Stattdessen habe ich mich für ein richtig schönes Blau entschieden. Das ist vielleicht nicht weniger aufdringlich, aber dafür weniger gewöhnlich. Also nach dem Motto "Die Liebe macht Blau" habe ich den bevorstehenden Valentinstag zum Anlass genommen und euch ein blaues (alkoholfreies) Getränk gezaubert, mit liebevoll gestalteter (free printable) Papeterie von Kwick.

Diesmal habe ich mir mit ganz viel und einfacher Deko geholfen, die ich zu Hause gefunden habe und auf den ersten Blick vielleicht gar nicht ersichtlich ist, aber dafür umso mehr Spaß macht. Kleine Marmeladengläser sind meine Getränkegläser, die ich mit zwei verschieden farbigen Masking-Tapes und einem einfachen Hanfgarn, der üblicherweise für Paketverpackungen verwendet wird, verziert habe. Die Marmeladengläser stehen auf kleinen weißen Tortendeckchen, und die farbenfrohen Teller habe ich beim Butlers erstanden. Die kleinen Säckchen findet ihr beim Pagro und sind ideale Begleiter fürs Verschenken von Kleinigkeiten.

Mit Lebensmittelfarbe (bekommt man in jedem größeren Supermarkt) könnt ihr jedes beliebige Getränk in eurer Lieblingsfarbe einfärben und euren Schatz damit so richtig überraschen. Die Farben können auch untereinander gemixt werden. Ich habe mich dieses Mal für selbstgemachten Melissensaft mit einer Mischung aus einem Blau- und Grünton entschieden (Achtung: man benötigt in der Regel nur ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe für einen schönen Effekt). Macht euch leckere Cocktails oder euren Prosecco ein bisschen aufregender oder zeigt euren Kindern, wie man eine richtig coole Geburtstagsfeier mit bunten Getränken veranstaltet.

Natürlich eignen sich diese Ideen auch für ansprechende Parties, sowie Sommerfeste und Geburtstagsfeiern. Ihr könnt auch Essen, wie zum Beispiel Kuchenteig oder Saucen mit Lebensmittelfarbe einfärben. Dann schmeckt den Kindern vielleicht doch der Humus, wenn er dieses Mal Rot ist ;)

Hiermit wünsche ich euch einen wunderschönen Valentinstag. Lasst euch von all dem Kitsch nicht überrumpeln, sondern denkt einfach daran, was euch verbindet und ausmacht. Auf viele weitere wundervolle Jahre :) Alles Liebe und bis bald 

P.S. Auf Pinterest findet ihr ganz viele tolle free printable Papeterie die ihr für euren Liebsten schnell und einfach ausdrucken könnt!

Farbenfrohes Herbstshooting

Ich gebe es zu, ich bin ein richtiges Herbstkind! Das liegt wohl vor allem daran, dass mein Geburtstag im November ist und ich dadurch schon von Grund auf mit dem Herbst und Winter eine recht innige Beziehung habe ;)

Dieses Jahr habe ich mir gedacht, dass ich den Garten meiner Mutter etwas besser und ausgiebiger nutzen könnte, gerade wenn der Herbst eine so tolle Atmosphäre versprüht. Nach kurzen Überlegungen und einer sehr intensiven aber ebenfalls kurzen Inspirationssuche ist der Plan schließlich festgestanden. Mit an Bord für dieses  farbenfrohe Herbstshooting waren diesmal zwei super talentierte und herausragende KünstlerInnen aus den Bereichen Floristik und Textil.

Die Vorgaben waren recht simpel und schlicht - es sollte einfach eine tolle Herbststimmung entstehen, die sich auf die Farbe Grün stützt und zu Messing passt. Und herausgekommen ist ein wundervolles Blumengesteck, welches mir Evelyn von Lebendiges Gestalten zur Verfügung gestellt hat. Ich war hin und weg von der tollen Blumenvariation, die sich im riesigen Gesteck teilweise schon fast versteckt hat. Die Farben haben sich gegenseitig perfekt ergänzt und die Herbststimmung perfekt hervorgehoben. Danke liebe Evelyn für deine Mühe und Zeit, sowie vielen Dank für deine wundervolle kreative Arbeit :)

Da für mich bei jedem Shooting ein paar Schmankerl und kulinarische Kleinigkeiten nicht fehlen dürfen, habe ich mich dieses Mal für Birnen mit Zartbitter-Kuvertüre und Mandelkrokant entschieden, die perfekt zu den Farben der Tischdecke gepasst haben.

Ihr braucht dafür:

  • 6 Birnen
  • ca. 70g Zartbitter Kuvertüre
  • ca. 100 g Mandelkrokant

Rezept:

Etwa 6 Birnen zuerst gründlich waschen und abputzen. Dann Zartbitter-Kuvertüre (etwa 70g) im Wasserbad schmelzen, aber Achtung, dass die Schokolade nicht zu heiß wird. Sobald die Schokolade vollständig zergangen ist die Birnen mit dem unteren Teil in die Schokolade setzen und ein bisschen schwenken. Anschließend die mit Schokolade überzogenen Birnen gleich in eine Schüssel mit Mandelkrokant (ca. 100g) setzen und ebenfalls wieder schwenken. Danach werden die Birnen zum Abkühlen auf einen Teller gestellt. Gebt die Birnen aber nicht in den Kühlschrank, da sonst die Schokolade anläuft.

Das herausragende Design der Tischdecken und Pölster stammt von Christiane Wery von prater&stern. Baumwoll- und Leinenstoffe werden bei prater&stern nach eigenen Designs von Hand bedruckt, mit einer wasserbasierten Textilfarbe. Ich liebe die Farben, Formen und Design von diesen Textilien besonders. Aber letztendlich macht es wohl die Kombination aus allem aus, die mich an diesem super sonnigen Tag einfach nur begeistert hat ;) Auch an dich, liebe Christiane, ein ganz herzliches Dankeschön für deine tollen Kunstwerke.

Die Dekorationsartikel für dieses Herbstshooting sind von H&M Home, der Glasteller und die Mini Glasetagere vom Flohmarkt und die Kerzen von Ikea. die Tischdecken und Pölster könnt ihr im 2. Bezirk direkt bei prater&stern kaufen. Bei Interesse wendet euch bitte an Christiane. Ich wünsche euch einen super schönen Herbst. Alles Liebe und bis bald 

Info: Christiane von prater&stern hat mir die Tischdecken und Pölster für das Shooting gratis zur Verfügung gestellt. Evelyn von Lebendiges Gestalten hat dieses wundervolle Blumengesteck für das Shooting gratis beigestellt. Vielen lieben Dank an euch beide!

Tischdeko mit Stil

Ja, ich weiß, es gibt DIE und DIE Tischdekoration und nicht immer ist perfekte Symmetrie und Eintönigkeit der richtige Weg zum Ziel. Tischdekoration beginnt auch nicht erst bei den Utensilien, die auf den Tisch gelangen, sondern viel früher, nämlich beim Konzept. Nichts geht über die Suche nach Inspirationen und einem gut ausgearbeiteten Konzept, welches (im besten Fall) eine Mischung aus verschiedenen Inspirationen und seiner eigenen kreativen Idee darstellt.

Folgende Punkte sollte man bei einer stilvollen Tischdekoration, die zum Beispiel für Produktfotos, einen Messestand, eine Verkaufsauslage usw. benötigt wird, beachtet werden:

Beispiel: Farbkonzept in Gold und Weiß

Beispiel: Farbkonzept in Gold und Weiß

  1. Farbenwahl

    Eine schöne Tischdeko lebt von seinen Farben. Dabei kann, aber muss es sich nicht immer um schrille und auffallende Farben handeln, sondern die Mischung von Nichtfarben, wie z.B. Grau, Weiß oder Schwarz, kann eine genauso schöne Komposition darstellen, wie Tischdeko in Lila und Grün. Wichtig ist nur, dass man sich entweder für eine Farbe entscheidet und die in unterschiedlichen Sättigungs- oder Helligkeitsstufen verwendet oder sich auf zwei bzw. mehrere Farben einigt, die immer den gleichen Farbton aufweisen.
     
  2. Stilfindung

    Gerade bei der Stilfindung sind Inspirationen euer größter Freund. Surft im Internet, googelt oder recherchiert auf Pinterest. Ihr könnt euch aber auch von Büchern und Magazinen inspirieren lassen. Wichtig ist, dass ihr Dinge nicht 1:1 nachmacht oder kopiert, sondern euren eigenen Stil einfließen lässt und kreative Ideen einbaut. Schön ist es auch, wenn man mehrere Ideen miteinander kombiniert und somit wieder einen neuen Stil kreiert. Überlegt euch bei der Stilfindung auch, welcher Stil die Wirkung eurer Produkte unterstreicht. Zum Beispiel eine alte Bauernvase kommt auf einem rustikalen Holztisch vermutlich besser zur Geltung, als auf einem weißen Glastisch. Obwohl natürlich Stilbrüche oftmals auch sehr spannend sein können!
     
  3. Wahl des Untergrundes

    Schöne Tischdekoration lebt von ihrem Untergrund. Dazu kann ein schöner Tisch, eine tolle Komode, ein Vintage-Schminktisch oder ein kleiner Hocker zählen. Ganz gleich, welche Stilrichtung man mit seiner Dekoration einschlägt, wichtig ist, dass man seinem Stil immer treu bleibt. Dies muss sich auch in der Wahl des Untergrundes widerspiegeln. Ganz viele schöne Untergründe findet ihr zum Beispiel bei bonprix - hier habt ihr eine schöne Auswahl an vielen unterschiedlichen Möbelstücken, die von Shabby Chic, einfach und klassisch über rustikal, bis hin zu modern reicht. Wichtig ist hier, dass das Möbelstück für eure Tischdekoration nicht zu groß ist, dass die Produkte vielleicht verloren wirken. Lieber ein kleineres Möbelstück wählen und eventuell ein paar Dekoelemente weglassen, als einen halb leeren Tisch zu präsentieren.
     
  4. Auswahl der Utensilien

    Die Auswahl der Utensilien, mit denen ihr euren Tisch dekoriert, hängt einerseits von eurem Budget, aber andererseits natürlich auch von eurem Stil ab. Wenn ihr einen Vintage- oder Shabby Chic-Stil bevorzugt, dann könnt ihr schon mit alten Tellern, Häferln und Tassen vom Flohmarkt eine schöne und vor allem günstige Kombination für eure Tischdeko zusammenstellen. Aber auch Online-Shops, wie Depot oder Butlers haben wirklich tolle Dinge, die ihr beliebig variieren und einsetzen könnt - auch der Geldbeutel wird hier nicht all zu sehr beansprucht ;) Schaut euch auf Blogs um, blättert in Prospekten und holt euch ganz ganz viele Ideen (auch aus anderen Ländern!). Achtet auch auf kleine Elemente, wie Dekobänder, Geschenkspapier und Maskingtapes, die ein Setting jedenfalls positiv beeinflussen können und mit denen kleine Farbakzente gesetzt werden können. Oftmals lenken verspielte Details von Dekoelementen den Betrachter bzw. die Betrachterin gezielt z.B. auf eure Produkte - als auch hier könnt ihr gezielt Elemente und Utensilien einsetzen.
     
  5. Aufstellung der Dekoelemente

    Die eigentliche Dekoration stellt für viele vermutlich den schwierigsten Teil der Tischdekoration dar, weil man oft nicht weiß, welches Teil man wo an welche Stelle platzieren soll. Hier ist ebenfalls wichtig, sich Inspirationen zurecht zu legen und darauf zu achten, was bei anderen gut oder weniger gut ausgesehen hat. Auch hier spielt der Mix von verschiedenen Ideen eine wichtige Rolle. Denn es gibt nicht DIE perfekte Tischdekoration, sondern viele unterschiedliche Stile, die sich gegenseitig ergänzen können, aber doch irgendwie völlig individuell sind.

    1. Tipp: Wenn ihr auf einem größeren Tisch mit unterschiedlichen Erhöhungen spielt (Achtung nicht zu viele und wenn dann auch nur in einem Eck verlaufend bis zur Mitte platzieren), dann kann dadurch ein schönes und vor allem harmonisches Setting entstehen!
    2. Tipp: Hohe Dekoelemente, wie Etageren, eher in den Hintergrund und kleine Dinge in den Vordergrund!

Hier habe ich ein paar Dekoinspirationen für euch zusammen gestellt! Vielleicht gefällt euch das eine oder andere für eure nächste Produktpräsentation. Viele Dekoelemente habe ich für dieses Setting von der aktuellen Kollektion von H&M Home erstanden und der Rest ist vom Flohmärkten zusmamen getragen. Der linierte Hintergrund ist Geschenkspapier.

Ich hoffe ich konnte euch mit diesem Blogeintrag ein paar Tipps für eure nächste Ausstellung oder eure bevorstehende Produktpräsentation behilflich sein. Falls ihr noch Fragen habt, könnt ihr mich gerne kontaktieren. Vieles ist beim Dekorieren einfach eine Übungssache :) Alles Liebe und bis bald 

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Info: Bei der Linksetzung zu bonprix handelt es sich um eine entgeltliche Einschaltung.

Perfekte Herbstlaune

So schnell kann es gehen! Denn auf einmal ist schon wieder mehr als das halbe Jahr um, die Erinnerungen an den traumhaft schönen Sommerurlaub verblassen mehr und mehr und die am Boden liegenden Blätter lassen den farbenfrohen Herbst erahnen. Aber je länger ich darüber nachdenke, desto toller finde ich den Herbst. Ich liebe es, wenn man aufwacht und eine dicke Nebeldecke am Fenster vorbei zieht, die Straßen und Wege nass sind und es so schön frisch riecht und die Luft vollkommen rein wirkt. Perfekt! Ich lege mich dann - wenn ich nicht gerade arbeiten muss ;) - mit dicken Socken, einem gemütlichen Pullover, sowie einem guten Buch auf die Couch und knuddle mich mit einem Grünen Tee in der Hand in die Decke.

Und auch an diesem herbstlichen Tag ging es mir ähnlich und hat mich zu diesem Shooting inspiriert. Erst am späten Vormittag hat sich die Nebeldecke verzogen und einen wundervollen Tag zum Vorschein gebracht. Ich habe bereits dieses Jahr im Frühling/Sommer ein Shooting mit Zitrusfrüchten gemacht und wollte das Ganze auch einmal in einem herbstlichen Stil ausprobieren. Und ich bin von der Stimmung wirklich begeistert :) 

Ich liebe die Farben der Zitrusfrüchte - das sind so tolle Kontraste. Auf den oberen Fotos tummeln sich neben Zitronen, Limetten, Orangen und Mandarinen auch noch eine Grapefrucht, sowie ein paar Physalis (die sind ja mein absoluter Favorit). Und bei ein paar Fotos habe ich dann den Schwerpunkt auf Grapefrucht, Orange und Limette gelegt und dieses tolle Farbenspiel versucht einzufangen.

Hier noch ein paar Details zur Dekoration: Die weiße Schüssel ist vom Ikea und das Holztableau von Nanu Nana. Die kleine Schale mit der Glaskuppel habe ich letztes Jahr im Gerngroß in der Mariahilfer Straße gekauft (leider weiß ich den Namen des Standes nicht mehr). Ich hoffe das Shooting hat euch Lust auf Zitrusfrüchte und einen tollen Herbst gemacht. Alles Liebe und bis bald!

P.S. Großer Dank an Annemarie für die tolle Vintage-Gabel :)

Erdbeeren mit Stil

Ihr plant eine coole Sommerparty mit euren Freunden und Bekannten, aber irgendwie will die zündende Idee für den Nachtisch bzw. für den Snack zwischendurch nicht so wirklich kommen? Dann habe ich genau das Richtige für euch!!! Die Erdbeeren & Wassermelonen am/mit Stil sind nicht nur erfrischend und lecker zugleich, sondern auch noch stilvoll und daher besonders geeignet für eure individuelle Sommerparty.

Und das Beste an der ganzen Idee? - Sie ist super schnell und super einfach umzusetzen. Denn ihr braucht dazu nur ein scharfes Messer, einen Keksausstecher in einer beliebigen Form und Holzspieße. Schneidet dazu einfach eine ca. 1 cm dicke Scheibe von der Wassermelone herunter und stecht dann mit dem Keksausstecher ein paar Stücke aus. Die Erdbeeren (wenn möglich eher größere Stücke) längs in zwei Hälften schneiden und nun abwechselnd mit den Wassermelonenstücken auf die Spieße stecken. Das war's ;)

Aber weil das Ganze ohne richtig coole Dekoration natürlich gar nicht geht, hab ich mir ein paar Blüten von meiner weißen Hortensie ausgeliehen, die ich großzügiger Weise vor Kurzem von meiner Lieblingsschwägerin bekommen habe :), und diese entzückenden Summer-Tags von Eat Drink Chic by Amy Moss verwendet. Die Summer-Tags gibt es in 3 verschiedenen Farben und Variationen und können kostenlos auf der Seite heruntergeladen werden. Dazu einfach die Tags auf etwas stärkerem weißen Papier ausdrucken, dann ausschneiden und in jedes Tag ein Loch für die Schnur einstechen.

Ich kann euch sagen, ich liebe die DIY-Ideas von Amy Moss, weil sie mit so viel Liebe und Detail gemacht sind. An dieser Stelle: Thank you very much Amy for your adorable tags and ideas :) 

So und wer jetzt noch immer nicht genug Inspirationen für seine Sommerparty hat, der kann sich ja ein bisschen auf Pinterest umschauen und dort nach passenden Details suchen. Am Besten ihr sucht auf Englisch nach ein paar Suchbegriffen, wie Summerparty oder DIY-Ideas. Ich hoffe ihr werdet fündig und könnt eure Feier genießen! Alles Liebe 

Fotocheckliste für JungunternehmerInnen & Start-ups

Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwierig es sein kann, bei all den Anforderungen, Anweisungen, Richtlinien und Vorschriften sein eigenes Business nicht aus den Augen zu verlieren. Oft genug habe ich mich mit Machete und bepacktem Rucksack durch den Start-up Dschungel geschlagen. Immer auf der Suche nach dem richtigen, effizientesten und effektivsten Weg für mein Unternehmen. Aus diesem Grund möchte ich euch zumindest den Weg der Produktfotografie ein bisschen erleichtern und eine Checkliste für JungunternehmerInnen & Start-ups bereit stellen. Ziel dieser Fotocheckliste ist, dass ihr - vor allem in der Anfangsphase, wo Zeit und Geld knapp sind – mit wenigen und einfachen Mitteln aus euren Produkten ansprechende Fotos machen könnt. Am Ende dieses Blogeintrages habe ich für euch eine Checkliste zusammengestellt, die ihr euch gerne herunterladen und ausdrucken könnt.

1. Kameraausstattung:

Die Kameraausstattung ist in der Produktfotografie das A und O. Es geht nicht darum, dass ihr die beste und teuerste Kamera habt, die es derzeit am Markt gibt. Aber absolutes Muss ist eine Spiegelreflexkamera – es reicht hier schon eine Consumer-Kamera, das heißt eine Einsteigerkamera (z.B. Nikon D5200 inkl. Standardobjektiv um ca. € 690 € oder Canon EOS 650D inkl. Standardobjektiv um ca. 500 €). Der Vorteil an einer Spiegelreflexkamera ist, dass ihr euch mit den Objektiven spielen könnt. Dazu gehört Schärfe/Unschärfe genauso, wie Schärfentiefe und Weitwinkel-/Teleobjektive. Die Effekte der einzelnen Objektive sind ganz unterschiedlich und können bewusst eingesetzt werden, um schöne Ergebnisse zu erzielen. Am Anfang ist für euch ein Standardobjektiv (18-55 mm) aber ausreichend. Mit einem 50mm Objektiv (Festbrennweite) seid ihr schon ein bisschen fortgeschrittener.

Beispiel Nikon D5200 erhältlich über Geizhals

Beispiel Nikon D5200 erhältlich über Geizhals

Ein Stativ wäre ratsam, ist aber nicht unbedingt notwendig. Aus eigener Erfahrung weiß ich aber, dass man beim Fotografieren eigentlich 4 Hände und 4 Füße bräuchte, damit alles so sitzt wie man es will und da verschafft einem das Stativ zumindest eine weitere "Hand" (gerade wenn ihr auch einen Fernauslöser habt - den gibt es schon ab 30 € beim Media Markt oder Saturn und ist sein Geld wirklich wert). Manfrotto ist eine der bekanntesten und auch besten Stativhersteller; die Auswahl an Schwenkköpfen und allen möglichen Goodies ist enorm.

                                         Beispiel Stativ von Manfrotto

                                         Beispiel Stativ von Manfrotto

2. Studiobeleuchtung

Ich weiß, dass ihr keine Profifotografen werden wollt, aber nicht immer habt ihr das Glück, dass das Wetter mitspielt oder genug Licht im Raum ist, um mit natürlichem Licht zu arbeiten. Deswegen solltet ihr zumindest eine geeignete Lampe zum Fotografieren haben. Natürlich könnt ihr euch Studiolampen zulegen, aber eine wirklich günstige Alternative dazu sind Baustrahler mit ca. 400 Watt aus dem Baumarkt um lächerliche 6-10 € (inkl. Stativ für die Lampe). Ihr könnt euch auch gerne zwei Baustrahler zulegen, damit ihr eure Produkte gleichmäßig von links und rechts beleuchten könnt. Zusätzlich könnt ihr euch noch - ebenfalls aus dem Baumarkt - eine weiße Styroporplatte zulegen, mit der ihr Schatten und dunkle Stellen perfekt ausleuchten könnt.

                         Beispiel Baustrahler mit 400 Watt von Hornbach

                         Beispiel Baustrahler mit 400 Watt von Hornbach

3. Unter- und Hintergrund

Die Frage nach dem Untergrund richtet sich immer nach euren Produkten und eurem persönlichen Stil bzw. euren Vorlieben. Aber je natürlicher eure Produkte sind, desto natürlichere Untergründe (wie Holz, Stein etc.) würde ich verwenden. Natürlich könnt ihr auch mit Tischdecken, Tüchern und Stoffresten arbeiten. Günstige und moderne Tischdecken findet man oft im Sale von H&M Home oder bei Depot; günstige Stoffreste findet man vor allem online auf amazon oder man erhascht ein Schnäppchen beim Komolka. Ansprechende Untergründe können ein Bild ungemein aufwerten und auch neugierig machen - also bitte verzichtet nicht darauf. Wenn ihr eher auf natürliche Untergründe setzt, dann verwendet zum Beispiel alte Holztische oder Fliesen bzw. Steinplatten aus dem Garten. Hier reichen meist 3-5 Fliesen, aber das hängt natürlich auch von der Größe eures Produktes ab. Oft findet man auch auf Flohmärkten ganz günstige kleine Tische, die sich perfekt zum Fotografieren eignen. 

Als Hintergrund bietet sich vor allem in der Anfangsphase eine weiße Wand an oder ihr hängt ein großes weißes Leintuch an eure Wand (Achtung: Tuch glatt streichen - die Falten sieht man später am Bild). Ihr könnt natürlich auch einen schwarzen Hintergrund verwenden - benutzt hier am besten einen Samtstoff, denn der absorbiert das Licht am besten.

4. Dekoartikel

Je nachdem, welche Art der Produktfotografie ihr bevorzugt - also informativ (schlichte Fotografie vor weißem Hintergrund) oder sachlich (in Szene gesetzte Produktfotografie) - benötigt ihr Deko- und Stylingartikel. Damit meine ich ganz einfache, schlichte, aber effektive Mittel, wie zum Beispiel eine Gabel bei der Essensfotografie oder eine Blume bei der Schmuckfotografie oder Dekobänder bei der Blumenfotografie. Eurer Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt und ihr werdet sehen, eure Bilder wirken dadurch viel ansprechender und erzielen mehr Aufmerksamkeit. Also tobt euch aus ;)

Dekoartikel findet ihr eigentlich in jedem Einrichtungsgeschäft (Ikea, Kika, Depot, Interio etc.), aber auch Libro und Müller können hier ganz gut mithalten. 

                           Beispiel Servietten von H&M Home

                           Beispiel Servietten von H&M Home

5. Fotobearbeitungssoftware

So und nun seid ihr soweit, dass ihr alles vorbereitet und das erste Foto geschossen habt. Oft genug kommt es dann vor, dass euch der Ausschnitt oder der Weißabgleich nicht so gut gefallen. Der Weißabgleich ist kein Problem, den könnt ihr bei eurer Kamera direkt einstellen, aber beim Ausschnitt wird es schon schwieriger (z.B. bei Quadratformaten). Deswegen rate ich euch, eine günstige, aber durchaus effektive Fotobearbeitungssoftware zuzulegen. Lightroom von Adobe könnt ihr euch als Testversion 2 Wochen gratis herunterladen. Das Programm bietet die wichtigsten und einfachsten Tools, die ihr zur Bildbearbeitung benötigt und schafft gleichzeitig Ordnung in eurer Bilderreihe (ihr könnt damit auch Diashows machen). Klickt euch ein bisschen durch die Software - in vielen Bereichen entdeckt man einfach mittels Durchklicken und Herumstöbern die besten Tools. Vielleicht schreibe ich einmal einen Beitrag über Lightroom, damit ihr hier eine kleine Einführung bekommt. Ich kann das Programm wirklich empfehlen - gerade für Einsteiger und HobbyfotografInnen.

Lightroom

Lightroom

Es gibt auch Gratisprogramme, wie gimp, aber diese Software ist wirklich schon sehr komplex und für eure Zwecke vielleicht zu unübersichtlich. Aber Probieren geht hier über Studieren ;) 

6. Festplatte und Backup

Zu guter Letzt: Bitte verzichtet keinesfalls auf eine gute Festplatte mit genügend Speicherplatz und ein sicheres Backupsystem. Denn nichts ist ärgerlicher, wenn eure tollen Bilder auf einmal weg sind und ihr keine Möglichkeit mehr habt, sie zurück zu bekommen :( Ich spreche hier zum Glück nicht aus eigener Erfahrung - vermutlich wurde ich auf der Fotoschule in diesem Bereich gut gedrillt ;) Festplatten sind heutzutage wirklich schon sehr günstig und je besser euer Backupsystem ist, desto sicherer ist es. Spart hier wirklich nicht am falschen Fleck, sondern investiert geschickt! Prinzipiell würde ich sagen, dass für eure Zwecke und die voraussichtliche Anzahl an Fotos eine Standardfestplatte mit 320 GB, sowie 1-2 Backupsysteme (z.B. mittels Dropbox und/oder weiteren Festplatten), die eure Daten auf der Standardfestplatte 1:1 übernehmen, ausreichend sind.

So...das sind die grobsten Tipps und Mittel, die ich euch für den Anfang auf den Weg geben kann. Ich hoffe ihr verzweifelt nicht zu sehr an der Vielzahl an Hinweisen, aber vergesst nicht: eine gute Spiegelreflex-Kamera könnt ihr in den Urlaub mitnehmen, bei Familienfeiern benutzen, im Alltag überall einsetzen und sie ist zugleich euer bester Freund bei eurem Internet- und PR-Auftritt, um Aufmerksamkeit zu erregen und zielgerichtet eure Produkte zu verkaufen.

Falls ihr Fragen habt, könnt ihr mich gerne direkt kontaktieren. Gutes Gelingen!

P.S. Hier könnt ihr eine übersichtliche Checkliste mit allen Punkten downloaden!!!

Wir brauchen eindeutig mehr Sterne!!!

Gerade in der (Vor-)Weihnachtszeit kommt man an kitschigen, aber manchmal durchaus auch süßen Dekoartikeln in Form von Sternen, Bäumen, Herzen, Kügelchen, Schneeflocken usw. nicht vorbei. Irgendwie versüßen sie uns unsere Weihnachtszeit, aber im neuen Jahr wandern sie meist für eine längere Zeit wieder in die gut verstaute Weihnachtsbox zurück. Damit uns Sterne und andere Weihnachtsmotive aber nicht nur in der Weihnachtszeit begleiten und unsere Fotomotive versüßen, habe ich hier für euch eine ganz tolle und einfache Anleitung für euren eigenen Bokeh-Maker (d.h. subjektive, ästhetische Qualität von Unschärfen) für wundervolle Fotos mit individuellen Motiven (die Originalanleitung stammt von kevinandamanda).
So sieht das Ergebnis aus - damit ihr wisst, was euch erwartet ;)

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Das benötigt ihr:

  • eine Spiegelreflexkamera (am besten mit einem Objektiv mit einer Brennweite zwischen 50 und 100 mm)
  • einen schwarzen mittelstarken Karton (ca. A4 Größe)
  • einen (oder mehrere :) Motivlocher z.B. in Form von Sternen, Schneeflocken, Herzen etc.
  • Lichterkette oder andere Lampen
  • Sonstiges: Klebeband/Tixo, Schere/Skalpell, Bleistift

Schritt 1:

Schneidet einen Streifen aus dem schwarzen Karton aus - Breite ca. 5 cm, Länge richtet sich nach der Dicke eures Objektivs. Den Streifen legt ihr in Form eines Rings nun um euer Objektiv und klebt die Enden zusammen, damit sozusagen eine kleine Röhre um euer Objektiv entsteht.

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Schritt 2:

Nun schneidet ihr aus dem restlichen Karton einen Kreis aus, der ca. so groß ist, damit er auf einer Seite der Öffnung des Kartonrings passt. Aus diesem Ring schneidet ihr nun mit einer Schere oder einem kleinen Skalpell ein Quadrat heraus (Achtung, das Quadrat sollte nicht zu groß sein, aber zumindest so groß, damit die nachträglich darauf angebrachten Motive zu sehen sind). Anschließend klebt ihr mit Tixo oder Kreppband den Ring und den ausgeschnittenen Kreis mit dem Quadrat zusammen. Am besten innen und außen mit Tixo befestigen, damit sozusagen ein Deckel für euren Ring entsteht.

Schritt 3:

Nun schneidet ihr aus dem schwarzen Karton, der jetzt noch übrig ist, so viele Quadrate aus wie ihr wollt (die Größe richtet sich hierbei nach der Größe eures vorher ausgeschnittenen Kreises). Aus denen wiederum könnt ihr nun eure Motive mit einem Motivstanzer (wenn möglich mittig) ausstanzen. Solltet ihr keinen Motivstanzer bei der Hand haben, dann könnt ihr auch mit etwas Geduld mit der Schere oder einem kleinen Skalpell Motive nach euren Wünschen ausschneiden.

Lichter-4.jpg
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Schritt 4:

Bringt nun eines der Motive an euren Kreis auf dem Ring an - wieder mit Tixo oder ähnlichem befestigen.

Schritt 5:

Nun könnt ihr den Ring mit allen angebrachten Kreisen und Motiven auf euer Objektiv stülpen und schon kann es los gehen mit dem Fotografieren. Beachtet nur, dass ihr für das Fotografieren eine ganz große Blende (also kleine Blendenzahl) einstellen müsst - am besten 1,8 - damit es funktioniert. Rundherum um euch sollte es dunkel sein. Jetzt könnt ihr euer Objektiv der Kamera mit dem selbstgemachten Bokeh-Maker auf eine Lichterkette oder ähnliches halten und das Ergebnis sind süße kleine oder auch große Sterne - je nach Schärfeneinstellung. Hier könnt ihr auch einfach herumprobieren, was euch am besten gefällt. Ich zeige euch einmal ein paar Anregungen von mir:

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Je nach Farbe der Lichter verändern sich auch die Farben eurer Motive. Nachträglich könnt ihr mit Photoshop oder Lightroom auch noch ein bisschen mit der Sättigung herumspielen, um z.B. weiße Herzen zu erhalten. Oder ihr genießt die Einfachheit von einer bunten Lichterkette, die nun in unscharfer Sternenform von euren Fotos lächelt!

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Ausprobieren - es zahlt sich wirklich aus, das ganze zu Basteln :))) Das bietet sich übrigens auch als ganz nettes Weihnachtsgeschenk für kurz Entschlossene an!

Shootingspaß mit Makronen

Die Sonne leuchtet zwischen den gelb-orange farbenen Bäumen und Sträuchern hindurch und zaubert auf ein jedes Gesicht an diesem Tag ein kleines Schmunzeln. Denn nun ist es offiziell: der Herbst ist da!

An einem wunderschönen Herbsttag haben wir uns in einer Wohnung in Wien getroffen und die leckeren Makronen von macaroom in Szene gesetzt. Das Wetter war uns hierbei eine sehr große Hilfe, weil er in unsere Bilder eine tolle Herbststimmung und wunderschöne Farben gezaubert hat. Aber seht selbst...

Die leckeren Makronen waren besonders ausgetüftelt gefüllt, nämlich mit Ingwer und Kardamom (gelb) , Kaffee (lila), Zitrone (weiß) und mit Minze (mintgrün). Dank der netten Dekoartikel von La Maison d'Elisa war es wirklich ein besonders schöner Shootingtag, mit besonders netten Mädels :)

Dass sich Makronen aber nicht nur für eine süße Köstlichkeit für Zwischendurch eignen, sondern auch für Parties und Feiern, die einen Tick anspruchsvoller sind, ein exzellenter Begleiter sind, zeigen uns die nachstehenden Fotos.

 

Makronen sind sehr süß und gerade deswegen so beliebt, weil man nach ein paar Häppchen seine Tagesration an Süßigkeiten schon erfüllt hat ;)

Ich darf mich an dieser Stelle nochmals ganz herzlich für die tollen Produkte und Dekoartikel bei allen mitwirkenden KünstlerInnen bedanken! Es hat wirklich viel Spaß gemacht und ich denke das Ergebnis spricht für sich!!!

 

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