Mini-Freuden in Lila

Was wäre meine Fotografie ohne tolle Dekoartikel, schöne Farben, ein bisschen Natur im Atelier und wirklich leckere Schmankerl?! Oftmals kommen die Eingebungen zu Shootings ganz plötzlich und unkontrolliert, aber dann umso heftiger. Und so hat mich an einem harmlosen Mittwoch die Fotografielaune gepackt, ich habe mich in die Küche gestellt und für meinen Schatz leckere Mini-Gugls gebacken und das Ganze auch noch in feinen Lilatönen festgehalten.

Ich liebe Mini-Gugls, weil sie nicht nur einfach zu machen sind, sondern meist nur kleine Mengen benötigt werden, die ich fast immer zu Hause habe. Besonders leckere Mini-Gugl Rezepte findet ihr im Feine Gugl-Buch von Heigl. Die Rezepte sind wirklich sehr abwechslungsreich und geschmacklich top. Für dieses Shooting habe ich mich für Mini-Gugls mit Honig und Nüssen entschieden und dann noch eine dünne weiße Schokolade Schicht mit Zuckerperlen als Topping verwendet. Bei den kleinen Gugelhupfen (so ein seltsames Wort) kann man einfach zwischendurch ohne schlechtes Gewissen zum Teller greifen und sich einen kleinen Gugelhupf schnappen. Es gibt übrigens auch schon Rezepte für salzige Gugls. Ich bin ehrlich gesagt schwer am Überlegen, ob diese tollen Mini-Freuden nicht auch unsere Hochzeit ein wenig versüßen sollen - einfach weil sie so niedlich und lecker sind :)

Die Dekoartikel (Teller und Glasschale) habe ich übrigens beim Butlers erstanden. Ich liebe diese Farben und Verzierungen - das erinnert mich irgendwie an Urlaub, Freizeit und Entspannen. Ich hoffe ihr kommt auch bald in den Genuss Mini-Gugls herzustellen oder geschenkt zu bekommen. Alles Liebe und bis bald 

Jetzt: geschmackVERSTÄRKER auf Dawanda

Es ist endlich so weit! Nach langem Herumprobieren, Abfotografieren und Aussortieren gibt es eine erlesene Auswahl meiner Fotografien aus den Bereichen Natur, Essen, Fantasy und Makro und auch Fotografien mit Sprüchen nun auch auf Dawanda unter einem eigenen geschmackVERSTÄRKER Shop. Schaut doch vorbei und "blättert" bzw. klickt euch ein bisschen durch die Kategorien und Produkte. Gerne könnt ihr den Shop natürlich auch als euren neuen "Lieblings-Shop" auf Dawanda markieren ;)

Für Individualität ist natürlich auch gesorgt! Gebt einfach eure individuelle Wahl der Ausbelichtung an - also ob ihr die Fotografie glänzend oder matt haben wollt - und bei ganz speziellen Wünschen in Bezug auf Größe und Zahlungsmodalität könnt ihr mich sehr gerne kontaktieren. Wenn ihr ein Bild von meiner Homepage im Dawanda Shop vermisst, dann gebt mir einfach Bescheid. Denn so schnell könnt ihr gar nicht schauen, wird das Bild auch schon im Shop zur Verfügung stehen :)

Hier ein kleiner Einblick in meine derzeitigen Shop-Produkte, die sich natürlich laufend vermehren werden:

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Durchstöbern und Durchklicken und freue mich auf zahlreiche BesucherInnen auf meiner Shop-Seite. Alles Liebe 

Gegen die trübe Laune

Auch wenn der Herbst mit seinen Farben noch so schön sein kann, manchmal schleicht sich dann doch die trübe Stimmung und Depri-Phase ein. Man kommt um 18 Uhr heim und es wirkt, als wäre es Mitten in der Nacht. Am liebsten würde ich mich schon um 19 Uhr mit warmen Söckchen ins Bett legen und still und heimlich schlafen. Und auch das Wetter lädt nicht immer zum Draußen Herumtoben ein - wenn sich die Kälte wirklich durch alle Bekleidungsschichten schleicht und es so richtig ungemütlich und nass wird.

Aber keine Panik...was ich kann, könnt ihr auch. Ich hab mir nämlich in meinem Atelier ein bisschen Abhilfe geschafft (diesmal ohne Essen, aber dafür mit wirklich tollem Schmuck) und möchte die Sommerlaune gerne mit euch teilen ;) Dazu brauchte es nicht viel, außer ein bisschen Schmuck, Utensilien vom schönen Sommerurlaub und einen sonnigen Tag!!!

Zu meiner Sponsion letztes Jahr habe ich von meiner besten Freundin Carina (eine überaus begabte Make-up & Hairstylistin - mehr Infos unter feengleich) ein Armband mit einem Schutzengel bekommen, der mein erstes Fotomotiv darstellt. Es ist eine Kombination aus einem lilafarbenen Seeigelgehäuse aus Mauritius und weißen Steinen aus Griechenland.

Und auch mein zweites Fotomotiv habe ich von meiner besten Freundin bekommen :) Es ist ein  Ring mit Endlosschleife, welcher sowohl ein Mini-Seeigelhaus, als auch eine roséfarbene Muschel ziert. Den Ring habe ich letztes Jahr zu meinem Geburtstag bekommen - quasi als Symbol unserer hoffentlich ewig währenden Freundschaft 

Und zu guter Letzt ein ganz besonderes Schmuckstück - nämlich mein Verlobungsring :))) Mein Freund hat mich dieses Jahr auf Mauritius gefragt, ob ich nach über 8 Jahren Beziehung seine Frau werden möchte und ich habe freudestrahlend und mit einem vor Glück tränenden Auge JA gesagt! Das Schmuckstück ist mein absoluter Traum - ich könnte es stundenlang ansehen. Ich liebe das Roségold, genauso wie die kleinen Tropfen, die sich entlang des Ringes schlängeln und die filigrane, sowie zarte Art des Kunstwerks. Aber am schönsten finde ich, dass der Ring meine Persönlichkeit so schön widerspiegelt.

Ich freue mich schon riesig auf eine spannende Vorbereitungszeit für unsere Hochzeit nächstes Jahr und natürlich auf ein wundervolles Fest mit meinen Liebsten :)

Ich hoffe ich konnte ein kleines Schmunzeln auf eure Lippen zaubern und zumindest ein bisschen die trübe Laune vertreiben, die der Herbst manchmal mit sich bringt. Vielleicht könnt ihr zu Hause mit einem bisschen Sommerdeko eure ganze Familie in eine Spätsommerlaune bringen ;)

Damit wünsche ich euch einen guten Start in die nächste Woche und alles Liebe 

Zurück zum Ursprung

Als ich letztens Einkaufen war, hat mich zu meiner großen Überraschung eine ganz ungewöhnliche Karottensorte richtiggehend angesprungen. Grund dafür: In der Verpackung waren neben den in Gelb- und Orangetönen leuchtenden Karotten, auch noch kräftig lilafarbene Urkarotten zu finden - eine ganz seltene alte Karottensorte. Das Besondere an der Sorte ist nicht nur die außergewöhnliche Lila Farbe, sondern auch die Färbung, die sie zum Beispiel in Suppen oder im Risotto hinterlässt. Natürlich war schnell klar, dass die Karotten für ein Shooting "missbraucht" werden müssen. Ich hab mir überlegt, dass ich das diesmal mit der Erklärung von hartem und weichem Licht verbinde ;)

Und darum geht es:

Hartes Licht wird in der Essensfotografie recht selten verwendet, da die Schatten sehr stark sichtbar und dunkel sind und somit die Weichheit im Bild verloren geht. Aber die tollen Eigenschaften von hartem Licht kann man sich natürlich auch zu nutze machen, indem man die vermeintlichen "Nachteile" in Vorteile verwandelt und gekonnt einsetzt.

Zur Unterscheidung:

  • Hartes Licht

Hartes Licht entsteht, wenn mit einer sehr kleinflächigen, sprich punktuellen, Lichtquelle gearbeitet wird (dazu zählt auch Sonnenlicht zur Mittagszeit). Dadurch entstehen harte Schatten, die klare und scharfe Kanten haben. Im tieferstehenden Beispiel sieht man bei den Karotten sehr schön den harten Schatten des Holzbrettes und auch den Schatten, den die Karotten werfen. Wenn das Objekt direkt mit einem punktuellen Licht - ohne dem Zwischenschalten von einem Diffusor - beleuchtet wird, dann wird mit hartem Licht gearbeitet. Zur Mittagszeit, wenn die Sonne am höchsten steht, gibt sie sehr hartes Licht bzw. harte Schatten ab, welches mittels eines Diffusors aufgeweicht werden kann. Mittels hartem Licht will man meist bewusst die Rauheit oder Stärke von Objekten darstellen.

  • Weiches Licht

Weiches Licht wiederum entsteht durch eine sehr großflächige Lichtquelle, die möglichst nahe am Objekt platziert wird. Dadurch entstehen ganz zarte und weiche Schatten, die für den Betrachter bzw. die Betrachterin meist kaum sichtbar sind. Weiches Licht unterstreicht vor allem die Zartheit und Weichheit von Dingen. Um weiches Licht zu erzeugen, kann man sich schon mit ganz einfachen Tricks, wie zum Beispiel einem weißen dünnen Blatt Papier, helfen. Das heißt, zwischen der Lichtquelle, die ein hartes Licht abgibt, und dem Objekt muss sozusagen ein Diffusor zwischengeschaltet werden. Diffusor können wie gesagt ein dünnes Blatt Papier sein, Butterbrotpapier oder aber auch professionelle Diffusor, die es im Fachhandel zu kaufen gibt. Weiches Licht kann aber auch durch eine indirekte Beleuchtung erzielt werden. Wenn man zum Beispiel die Lichtquelle gegen die Wand strahlt und somit nur das Streulicht auf  das Objektiv gelangt. Sonnenlicht wirft in den frühen morgen und späteren Nachmittag- bzw. Abendstunden weiches Licht ab.

Oft werden in der Essensfotografie die Produkte von hinten beleuchtet, da die Facetten des Essens dadurch gut zur Geltung kommen und richtiggehend leuchten. Aber das ist Geschmackssache. Man kann Essen genauso gut von der Seite oder rundum (also mit mehreren Lichtquellen) ausleuchten. Achtet auf die Uhrzeit, wenn ihr ein Shooting im Freien habt, damit ihr nicht ungewollte Schatten im Bild habt. Bei diesigem Wetter shootet es sich übrigens am besten, wenn man ein möglichst weiches Licht haben möchte.

Ich hoffe ich konnte euch ein paar Tipps und Tricks für das Abfotografieren eurer Produkte und Speisen liefern. Für Fragen und Unklarheiten stehe ich wie immer sehr gerne zur Verfügung.

Alles Liebe und bis bald 

Food Photography?!?

Wenn mich jemand fragt, was man unter Food Photography versteht, könnte ich das natürlich in einem kurzen und prägnanten Satz erläutern. Ich denke mir aber, dass ich damit die eigentliche Frage, die mein Gegenüber mir stellt, nicht wirklich beantworte. Denn meiner Ansicht nach werde ich nicht gefragt: "Was ist Food Photography?" sondern eher "Wozu brauche ich einen Food Fotografen, wenn ich mit meinem Handy oder meiner Spiegelreflexkamera auch schöne Fotos machen kann?!".

Food Photography ist komplexer als man denkt und in sich nochmals in mehrere Zweige unterteilt. Aber prinzipiell gilt:

  • Food FotografInnen arbeiten meistens gemeinsam mit einem Food Stylisten bzw. einer Food Stylistin zusammen, der bzw. die das Essen vor allem so anrichtet, damit es zum Abfotografieren optimal präsentiert wird. In der Regel werden die Speisen von Köchen zubereitet, aber oftmals übernimmt diese Aufgabe auch gleich die Food Stylistin bzw. der Food Stylist. Beim Styling wird darauf geachtet, dass nur mit hochwertigen und frischen Produkten gearbeitet wird, da Frische und Qualität jedenfalls im Foto sichtbar werden. 
     
  • Der Food Fotograf bzw. die Food Fotografin ist im Gegensatz zum Stylisten bzw. zur Stylistin für das perfekte Licht und eine exzellente Ausleuchtung, aber auch für den perfekten Winkel und die optimale Perspektive zuständig. Da sind oft nur ein paar Zentimeter Höhenunterschied wirklich entscheidend, um das Produkt im Foto schön wirken zu lassen. Und gerade das Licht ist in der Fotografie so extrem wichtig, denn erst dadurch werden Dinge sichtbar gemacht, die beim bloßen Betrachten vielleicht nicht aufgefallen wären.
     
  • Die einen FotografInnen spezialisieren sich auf informative Fotografie, das heißt, die Produkte werden vor weißem Hintergrund abgelichtet und können im Anschluss daran auch freigestellt werden. Andere wiederum beschäftigen sich größtenteils mit der emotionalen Fotografie, in der ganz viel mit Dekoration und verschiedenen Szenen gearbeitet wird, um den Betrachter bzw. die Betrachterin emotional einzufangen. Hier geht es vor allem um die Vermittlung von Gefühlen. Man glaubt gar nicht, wie wichtig Dekoration sein kann und wie sehr sie ein Bild beleben (natürlich nur, wenn man es nicht übertreibt :)!
     
  • Manche Food FotografInnen sehen sich auch ein bisschen als Vermittler. Das heißt, sie möchten UnternehmerInnen aufzeigen, wie wichtig Bilder, insbesondere Fotos, für den Verkauf von Produkten sind. Österreich muss in Bezug auf Fotografien noch ein bisschen umdenken und schätzen lernen, welche Kraft (gut gemachte) Fotos haben können. Nämlich im besten Fall erhöhen sie die Aufmerksamkeit der KundInnen und somit auch den Umsatz des Unternehmens.

Ich will nicht sagen, dass HobbyfotografInnen keine tollen Fotos von Speisen und Getränken machen können. Denn mit viel Glück ist das Licht gerade perfekt, die Perspektive optimal und die Kamera für die Lichtverhältnisse ausreichend. Da können dann auch wirklich schöne Bilder entstehen. Aber bei jeder professionellen Dienstleistung geht es nicht um Zufälle oder Glücksfälle, sondern um Professionalität und Können. Darunter versteht man, dass ich die Vorstellungen der KundInnen exakt umgesetzt werden können und das Bild reproduzierbar ist. In der Food Photography wird nichts dem Zufall überlassen, sondern (fast) alles ist genauestens geplant und durchdacht. Dadurch entstehen oftmals wirklich wunderschöne Bilder, die einen in den Bann ziehen :)

Ich hoffe, ich konnte euch durch meine Ausführungen ein bisschen in die Welt der Food FotografInnen einführen und allfällige Fragen klären. Wenn nicht, könnt ihr mich natürlich gerne kontaktieren. Alles Liebe und bis bald 

P.S. Großer Dank an Fiona, die diese tolle White Chocolate Tarte für mich zubereitet hat :)

Auf Wien's Märkten unterwegs...

Im Zuge des Tastemakers Projekts von The Coolinary Society, an dem ich mitarbeite, habe ich mit meiner Kamera Wien unsicher gemacht und ein paar Wiener Märkte abgeklappert. Ich muss sagen ich war erstaunt, wie viele Leute täglich auf den Märkten ihre Produkte anbieten; nämlich nicht nur am Wochenende für ein paar Stunden, sondern oftmals die ganze Woche über von ganz in der Früh bis in die Abendstunden hinein.

Und erst die Auswahl - einfach nur phänomenal. Das Angebot beginnt bei ganz einfachen Obst- und Gemüsevariationen und endet bei exotischen Früchten, von denen ich wohl noch nie etwas gehört habe. Letztendlich liegt es aber bei einem selbst, ob man auf regionale oder ausländische Produkte setzt. Denn von der heimischen Tomate bis hin zur italienischen Blutorange lässt sich alles finden. Ich war auch von der tollen Qualität der Produkte mehr als überzeugt.

Meine erste Station führte mich zum Karmelitermarkt im 2. Wiener Bezirk. Der Markt bietet eigentlich alles, was ein anspruchsvoller Markt so zu bieten hat. Auf einem kleinen Plätzchen inmitten der Stadt befinden sich kleine Häuschen, in denen teilweise Obst und Gemüse, aber auch frisches Hühnchen verkauft wird. In anderen Häuschen wiederum kann man ein köstliches Frühstück oder gar Mittagessen genießen. Aber auch die Lokale in unmittelbarer Umgebung können sich sehen lassen. Etwa das Fett+Zucker ist ein absoluter Geheimtipp für Kuchenfans.

Mein zweites Ziel war der Volkertmarkt, der weit weniger berühmt wie der Karmelitermarkt ist, aber gerade im Bereich Essen und Trinken wirklich tolle Lokale zu bieten hat. Die Stände haben hier von Montag bis Samstag von 6.00 Uhr in der Früh bis in die Abendstunden, so gegen 18.00 Uhr geöffnet. Die Gastronomie hat sogar bis 22.00 Uhr offen.

Meine dritte und letzte Station führte mich zum Obst- und Gemüsemarkt bei der U6-Station Handelskai direkt vor der Millennium City. Und ich kann euch nur sagen, hier wird wirklich jeder fündig. Schon alleine beim Betreten des großen Areals unter der Ubahn-Brücke kommt sofort Marktstimmung auf. Und alle Standbesitzer waren überaus freundlich. Jeder einzelne hat mich seine prachtvollen Produkte fotografieren lassen und mich neugierig beobachtet. Die Ware ist hier sehr frisch und in rauen Mengen vorhanden. Je nach Saison findet man sowohl regionale als auch ausländische Obst- und Gemüsespezialitäten zu wirklich günstigen Preisen. Kurz gesagt: Mein absoluter Insidertipp unter den MarktbesucherInnen.

Ich hoffe ihr schafft es auch einmal zu einen der zahlreichen Wiener Märkte. Natürlich gibt es auch stark touristische Märkte, wie den berühmten Naschmarkt, aber ich wollte pures Marktfeeling erleben und habe genau das bekommen, wonach ich gesucht habe. Übrigens ist der Kutschkermarkt im 18. Bezirk ebenfalls ein Geheimtipp für mich, mit seinen tollen regionalen Produkten und der gemütlichen Atmosphäre zwischen den Gassen. Alles Liebe und bis bald 

Erdbeeren mit Stil

Ihr plant eine coole Sommerparty mit euren Freunden und Bekannten, aber irgendwie will die zündende Idee für den Nachtisch bzw. für den Snack zwischendurch nicht so wirklich kommen? Dann habe ich genau das Richtige für euch!!! Die Erdbeeren & Wassermelonen am/mit Stil sind nicht nur erfrischend und lecker zugleich, sondern auch noch stilvoll und daher besonders geeignet für eure individuelle Sommerparty.

Und das Beste an der ganzen Idee? - Sie ist super schnell und super einfach umzusetzen. Denn ihr braucht dazu nur ein scharfes Messer, einen Keksausstecher in einer beliebigen Form und Holzspieße. Schneidet dazu einfach eine ca. 1 cm dicke Scheibe von der Wassermelone herunter und stecht dann mit dem Keksausstecher ein paar Stücke aus. Die Erdbeeren (wenn möglich eher größere Stücke) längs in zwei Hälften schneiden und nun abwechselnd mit den Wassermelonenstücken auf die Spieße stecken. Das war's ;)

Aber weil das Ganze ohne richtig coole Dekoration natürlich gar nicht geht, hab ich mir ein paar Blüten von meiner weißen Hortensie ausgeliehen, die ich großzügiger Weise vor Kurzem von meiner Lieblingsschwägerin bekommen habe :), und diese entzückenden Summer-Tags von Eat Drink Chic by Amy Moss verwendet. Die Summer-Tags gibt es in 3 verschiedenen Farben und Variationen und können kostenlos auf der Seite heruntergeladen werden. Dazu einfach die Tags auf etwas stärkerem weißen Papier ausdrucken, dann ausschneiden und in jedes Tag ein Loch für die Schnur einstechen.

Ich kann euch sagen, ich liebe die DIY-Ideas von Amy Moss, weil sie mit so viel Liebe und Detail gemacht sind. An dieser Stelle: Thank you very much Amy for your adorable tags and ideas :) 

So und wer jetzt noch immer nicht genug Inspirationen für seine Sommerparty hat, der kann sich ja ein bisschen auf Pinterest umschauen und dort nach passenden Details suchen. Am Besten ihr sucht auf Englisch nach ein paar Suchbegriffen, wie Summerparty oder DIY-Ideas. Ich hoffe ihr werdet fündig und könnt eure Feier genießen! Alles Liebe 

It's LIME TIME

Nur noch ein paar Mal schlafen und dann düse ich los in meinen wohl verdienten Urlaub :) Oh ich freu mich wie ein kleiner Schneehase! Und damit ich auch in Wien schon ein bisschen auf Touren komme und den Sommer besser genießen kann, habe ich den Begriff "Food Photography" ein bisschen ausgedehnt und dieses Mal ein Summer-Shooting ganz ohne Essen, dafür aber mit einem (alkoholfreien!) Drink zum Niederknien kreiert. 

Es wirkt fast unaussprechlich, dass so viele Zutaten zusammen in einem Glas auch noch gut schmecken können. Aber ich bin tatsächlich der lebende Beweis dafür, dass dieses Getränk absolut genial ist.

Und das benötigt ihr dafür:

  • Wasser
  • Hollundersirup (Verhältnis ca. 1:7)
  • 1/2 Gurke
  • 1 unbehandelte Limette
  • ca. 5 Erdbeeren
  • 1 Bund Minze
  • Eiswürfel

Den Hollundersirup im Verhältnis 1:7 mit Wasser aufgießen. Danach die Gurke, Limette und Erdbeeren waschen und in sehr feine Scheiben schneiden. Anschließend die Minzeblätter waschen und trocken schütteln. Dann vorsichtig die Blätter vom Stängel ziehen und alle Zutaten in die Hollunder-Wasser-Mischung geben. Anschließend noch ein paar Eiswürfel für den extra Frische-Kick und das Getränk für den perfekten Geschmack ein paar Minuten im Kühlschrank stehen lassen. Fertig ist euer Summer-Drink!

Die Flaschen, in denen das leckere Getränk herum schwimmen darf, war ursprünglich einmal die Verpackung vom Arizona Icetea (als es noch die tollen Glasflaschen zu kaufen gab). Den Flaschenhals hab ich dann einfach mit Masking Tape (erhältlich über amazon oder dawanda) verziert und fertig war mein neues Gläschen! Die Schieferplatte, auf der das Obst drapiert ist, ist bei Interio erhältlich und die tolle selbstklebende Tafelwand habe ich ebenfalls bei amazon erstanden.

Ich hoffe ihr habt euren Urlaub noch vor euch und könnt ihn in vollen Zügen genießen. Ich wünsche euch auf jeden Fall einen super schönen Sommer, mit viel Sonne, Erholung & Spaß. Alles Liebe und bis bald :)

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Im Tomaten-Paradies angekommen

Man stelle sich folgendes Szenario vor: Der Freund ist den ganzen Samstag nicht zu Hause, ich bin also in der großen Wohnung ganz alleine und weiß nicht so recht, was ich mit meiner ganzen Freizeit alles anfangen soll. Was ist da die logische Schlussfolgerung? Richtig, sich mit Essensfotografie die Zeit vertreiben und wirklich tolles Gemüse vor die Linse bringen, das natürlich im Nachhinein auch noch verspeist wird! Praktisch Vergnügen und Zeitvertreib also mit einer Klappe schlagen ;)

Die schönen Tomaten-Raritäten (Saison bedingt erhältlich; vor allem in größeren Lebensmittelgeschäften) machen sich nicht nur vor der Kamera gut, sondern sind vor allem auch im Essen bzw. als Salat ein wirklich schöner Hingucker. Das liebe ich so am Sommer - diese unbeschreibliche Vielfalt an Farben. Und wenn sich die Vielfalt an Farben auch noch im Essen bemerkbar macht, bin ich natürlich völlig begeistert :)

Also durfte ich Bekanntschaft mit der tollen Black Plum Tomate (Bild: 1. Reihe, Mitte) und den kleinen Yellow Submarines (Bild: 2. Reihe, Mitte) machen. Bereits letztes Jahr hatte ich das Vergnügen, eine Ochsenherz Tomate vor die Kamera zu bekommen und sie ist immer wieder beeindruckend! Dazu gesellten sich im Laufe des Shootings noch ein paar Marglobe Tomaten sowie eine Black Cherry und ein paar Marmande Tomaten. Petersilie und Rosmarin vom eigenen Balkon rundeten die Farbenpracht nicht nur perfekt ab, sondern bildeten auch die Zugabe für einen tollen Tomatensalat. Ich bin ja ein ganz großer Fan vom Grillen und in Kombination mit einem Tomatensalat ist das einfach nur perfekt!

Der Teller für die Tomaten & die Schüssel für die Kräuter stammen übrigens aus der "Sel de Mer" Kollektion von H&M Home. Ich liebe diese Kollektion, da sie so schlicht und unaufdringlich ist, aber das gewisse Etwas hat!

Mit diesen Worten wünsche ich euch eine wundervolle Grillsaison - Tomatensalat ist für mich ja der beste Grillbegleiter - und viel Spaß mit der Tomaten-Vielfalt. Alles Liebe und bis bald!

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Herz-Pancakes für mehr Sommerstimmung

Endlich kann ich Sommer, Sonne und ähm....ja Balkon genießen! Lange genug haben mich die trüben Tage in meine Decke kriechen lassen, aber nun bin ich top motiviert, top engagiert und top aktiviert. Daher wollte ich für meinen Freund einmal wieder ein ganz besonderes Frühstück zaubern.

Nach kurzem Überlegen wollte mir nichts so wirklich einfallen, dass nicht besonders kitschig sein würde. Und dann kam am Abend plötzlich der Geistesblitz: Pancakes in Herzform mit Kirschen und Ahornsirup. Ja ich weiß, das ist nicht weniger kitschig, aber ich finde es trotzdem irgendwie süß! Wenn ich nur daran denke, läuft mir nämlich schon das Wasser im Mund zusammen :)

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Und das Rezept für die süßen Herz-Pancakes ist auch noch super einfach:

Das benötigt ihr für 2 Frühstücks-Portionen:

  • 1/8 l Milch
  • 1 Ei
  • 60 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL zerlassene Butter
  • 1 TL Staubzucker
  • 1/2 TL Vanillezucker
  • 1/2 EL Grand Marnier (nach Belieben)
  • Ahornsirup (nach Belieben)
  • Kirschen

Und so funktioniert es:

Zuerst alle trockenen Zutaten mischen, dann zu den flüssigen Zutaten hinzugeben und mit einander vermischen, bis es einen glatten Teig ergibt. Das Ganze ca. 30 Minuten stehen lassen und dann in einer heißen Pfanne jeweils einen kleinen Teelöffel von dem Teig in eine Herz-Ausstechform gießen. Den Teig auf kleiner Flamme so lange backen, bis er nicht mehr flüssig bzw. klebrig ist. Und fertig sind eure Herz-Pancakes.

Die Pancakes dann auf Teller anrichten und mit Ahornsirup und Kirschen verzieren bzw. versüßen :)

Die entzückende Mini-Etagere habe ich übrigens - schon vor ein paar Monaten ganz günstig im Sale ergattert - von H&M Home und das Kärtchen, sowie den "Herzlichen Glückwünsch"-Stempel erst vor Kurzem beim depot erstanden. Den Herz-Ausstecher bekommt ihr in jedem Geschirr- bzw. Möbelgeschäft, wo es auch Küchenutensilien gibt. 

Vielleicht verwöhnt ihr euren Liebsten das nächste Mal auch auf so entzückende Weise ;) Ich wünsche euch viel Spaß dabei und einen super schönen Sommerferienbeginn! Alles Liebe und bis bald.

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Hollerzeit in Kärnten

Rund um mich herum blüht gerade alles, was nur blühen kann. Von den kraftvoll roten Mohnblumen, über die zartrosa farbenen Orchideen bis hin zum hellgelb leuchtenden Holler. Und weil dieses Jahr zu Pfingsten seit langem wieder einmal das Wetter super mitgespielt hat, sind wir für ein verlängertes Wochenende nach Kärnten auf den wunderschönen Längsee gefahren. Ich liebe es in den duftenden Wald rund herum um den Längsee rein zu gehen, während die Vöglein fröhlich vor sich hin zwitschern und die Natur noch so richtig frei sein kann.

Hier ein paar Eindrücke von dem schönen Stück Land :)

Aber besonders ins Auge gestochen ist mir bei unserem kleinen Spaziergang durch den Wolschartwald rund um den See der stark blühende und duftende Holler (Hollunder), der in Wien eigentlich schon seit ein paar Wochen nicht mehr blüht, aber in Kärnten anscheinend gerade Hochsaison hat. Aus diesem Grund habe ich meine (Fotoapparat-) Linse dieses Mal vor allem auf den schönen Holler gerichtet und mich wieder an das tolle Hollershooting mit meiner Lieblingshobbyköchin Fiona vom letzten Jahr erinnert. Also lange Rede, kurzer Sinn...lasst euch einfach von den nachstehenden Bildern inspirieren und genießt ein Stückchen Natur aus Österreich ;)

Ich habe auch ein leckeres Rezept für einen Hollersirup für euch, den die liebe Fiona für uns zubereitet hat.

Rezept für Hollersirup:

Dazu einfach ca. 10 Holunderblütendolden abschneiden und vorsichtig von Insekten befreien. Danach ca. 1,5 l Wasser mit 1 kg Zucker mischen und aufkochen lassen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Anschließend 1,5 unbehandelte Zitronen auspressen und den Saft, sowie 30 g Zitronensäure – nach Belieben kann auch eine Messerspitze einer Vanilleschote hinzugefügt werden – vorsichtig zur Wasser-/ Zucker-Mischung geben. Die Mischung dann nochmals gut verrühren und über die Holunderblüten gießen. Nun die Blüten 5 Tage zugedeckt ruhen lassen. Anschließend wird der Sirup abgeseiht und nochmals aufgekocht. Der fertige Sirup kann nun in saubere (ausgekochte) Gläser gefüllt werden und hält sich an einem dunklen, kühlen Ort (z.B. Keller) einige Monate.

Und so sieht das Ergebnis dann aus! Der entzückende Sticker für die Hollundersirup-Flasche wurde von papierhimmel zur Verfügung gestellt - danke nochmals an dieser Stelle!

Ich wünsche euch ein frohes Schaffen und viel Spaß beim Hollersirup machen. Bis nächstes Mal und alles Liebe.

Meine Liebe zu Zitrusfrüchten

Oh ich muss gestehen, ich bin wirklich ein leidenschaftlicher Zitrusfan. Begonnen hat diese Leidenschaft schon in meiner Kindheit - ein kleiner Zitronenspritzer im heißen Wasser hier und ein leckeres Orangenküchlein da. Das ist teilweise schon richtiges ausgearbeitet durch penetrant riechende Teelichter mit Zitrusdruft, kleinen Zitrusbäumchen in der Wohnung und gelben Wänden. Aber naja...so hat halt jeder seinen kleinen Tick ;)

Auf jeden Fall finde ich Zitrusfrüchte nicht nur im Essen, sondern auch zum Fotografieren super. Und so bin ich auch auf das Zitrusfrüchte-Shooting gekommen. Denn diese kleinen bunten Dinger haben nicht nur ein tolles und schmackhaftes Innenleben, sondern vor allem wunderschöne Farben. Aber seht selbst...

Mit dabei beim Shooting waren diesmal die freche gelbe Zitrone, die kleine grellgrüne Limette und die saftige Orange, in Kombination mit einer weißen Mohnblume. Das entzückende farbenfrohe Tablett habe ich zum Schnaäppchenpreis bei Nanu Nana ergattert.

Bei so viel Farbenvielfalt freu ich mich wirklich schon richtig auf den Sommer...also von mir aus kann er jetzt kommen :) Alles Liebe und bis nächstes Mal!

Die Qual der Wahl: Werbefoto vs. PR-Foto

"Oh ja, ich brauche unbedingt Werbefotos von meinen Produkten! Oder warte, vielleicht möchte ich doch lieber PR-Fotos? Oh nein, es sollen Werbefotos werden! Obwohl...was ist eigentlich der Unterschied?"

Für all jene, die ihr eigenes Unternehmen haben und vor allem im Produktionsbereich tätig sind, stellt sich irgendwann die Frage: "Woher bekomme ich ansprechende Fotos meiner Produkte und wie sollen diese aussehen?!".

Generell werden zwei Fototypen unterschieden:

  • Werbefotos (informativ)
  • Public Relation-Fotos, kurz: PR-Fotos (sachlich/emotional)

Die Anwendung beider Fototypen hängt nicht nur von den persönlichen Vorlieben, sondern vor allem auch von der Nutzung ab. Aber ich erläutere euch einmal die grundlegenden Unterschiede - die natürlich von Fotograf und Nutzer stark differenzieren können, euch aber einen ersten Überblick bieten sollen:

  • Werbefotos

Nutzen: Der Hauptnutzen von Werbefotos liegt darin, dass man sein Produkt wortwörtlich im besten Licht präsentiert – also möglichst informativ. Meistens wird dafür das Produkt vor weißem Hintergrund, wie ein Freisteller, fotografiert, wobei mögliche Schatten und Ablenkungen vermieden werden. Es wird kaum mit Unschärfen gearbeitet, um das Produkt vollflächig darzustellen. Das Werbefoto dient hier der optimalen Präsentation des Produktes, damit man sich darunter etwas vorstellen kann.

Anwendung: Oft werden solche Fotos in Präsentationskatalogen oder auf Websites zur besseren Erläuterung des Produktes verwendet und um KundInnen besser zu informatieren. Meist wird mittels Fotos eine Rundumschau des Produktes geboten, um KundInnen einen optimalen Überblick zu verschaffen. Gerade bei Online-Shops, wo sich KundInnen die Produkte vorher nicht in Real Life ansehen können, ist dies besonders wichtig.

Qual der Wahl: Das heißt, wenn eure KundInnen schon auf euch aufmerksam geworden sind und ihr eure Produkte bestmöglich ablichten möchtet, dann solltet ihr ein Werbefoto wählen.

  • PR-Foto

Nutzen: Das PR-Foto stellt nicht das Gegenteil, sondern die Ergänzung zum Werbefoto dar. Denn durch PR-Fotos wird das Produkt in Verwendung gezeigt. Das heißt, es wird bewusst mit Dekoration, Styling, Licht & Schatten, sowie der näheren Umgebung gearbeitet. Hier spielt die Vermittlung von Emotionen die größte Rolle, die vor allem durch Schärfe/Unschärfe hervorgerufen werden. Natürlich können auch Werbefotos die Produkte in Verwendung zeigen, aber meist geschieht dies trotz allem vor weißem Hintergrund und möglichst informativ. 

Anwendung: PR-Fotos werden meist dazu verwendet, um KundInnen aufmerksam zu machen und emotional zu berühren. Dies kann durch Fotos so wundervoll geschehen, indem sich KundInnen mit dem gezeigten Produkt im Bild zum Beispiel an ein schönes Erlebnis erinnern und sich somit besser identifizieren können. Sie möchten diese Szene ebenfalls erleben und fühlen sich so magisch zum Produkt hingezogen. Deswegen werden PR-Fotos meist für Plakate, Flyer, Folder, Aufmacherfotos auf der Website etc. verwendet, um KundInnen möglichst rasch emotional "einzufangen".

Qual der Wahl: Das heißt, wenn ihr erst einmal auf eure Produkte und euer Unternehmen aufmerksam machen wollt - mit welchen Mitteln auch immer (Folder, Flyer, Website, Plakat etc.) – dann solltet ihr PR-Fotos verwenden, damit ihr die Aufmerksamkeit eurer potenziellen KundInnen erregt.

Ich hoffe ich konnte euch einen Weg aus diesem kleinen Fotografen-Dschungel zeigen. Falls ihr Fragen oder Anregungen habt, könnt ihr mich natürlich gerne kontaktieren oder hier einfach einen Kommentar hinterlassen. Ich freue mich auf eure Rückmeldungen. Alles Liebe und bis bald :)

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Für die beste Mama zum Muttertag

Eigentlich halte ich nicht viel von all den künstlich angelegten "Feiertagen", wie z.B. Valentinstag, Muttertag, Vatertag, Tag des Kindes (?!) etc. Gibt es eigentlich einen Haustiertag? Na egal...ich finde es braucht keinen Tag, damit man Menschen, die man liebt, ehren, beschenken und beglücken kann! Denn eigentlich sollte jeder Tag Valentinstag, Mutter- und Vatertag in einem sein.

Tja und trotz dieser tollen Aussagen von mir, habe ich mich heuer für meine Mama zum Muttertag so richtig ins Zeug gelegt. Denn irgendwann ist mir dann doch der Einfall gekommen, dass ich vielleicht einer der wenigen Menschen bin, der diese "Ehrentage" nicht ernst (genug) nimmt und somit quasi eine Ausnahme darstelle. Aber vielleicht sieht meine Mama das anders?! Lange Rede kurzer Sinn: Ich habe also für meine Mama vorzügliche Kokos-Erdbeer-Cupcakes und entzückende Kirsch-Marzipan-Gugls nach den Rezepten von Fräulein Klein in ihrem schönen Back- und Dekobuch "Die wunderbare Welt von Fräulein Klein. Backzauber und Dekolust" zubereitet - damit ich nicht ganz mit leeren Händen da stehe. Ja ich muss zugeben, ich bin Stunden in der Küche gestanden, aber es hat sich jedenfalls gelohnt :)

Die Cupcakes habe ich dann noch mit essbaren Stiefmütterchen aus dem eigenen Anbau dekoriert und die süßen Mini-Gugls mit Kirschen verziert. Und voilá...fertig ist meine Muttertagsüberraschung.

Die Süßigkeiten habe ich dieses Mal auf einer ganz besonderen Etagere von koalaplan angerichtet. Das Besondere an der Etagere ist, dass ich sie selbst zusammen gebaut habe. Ich habe dazu zwei meiner Ikea-Teller und eine kleine Ikea-Schüssel (alles aus Keramik) hergenommen und dann mit dem Bauset von koalaplan (Achtung: nicht vergessen die Bohrer gleich mitzubestellen!) zusammen gesetzt. Das Anbohren der Teller ist mit dem richtigen Werkzeug nicht schwierig, aber am besten macht man es zu zweit - damit ja nichts verrutscht. Vor allem alte Teller, die sonst nur in irgendeinem Kästchen verstauben, eignen sich wohl optimal für die Vielzahl an verschiedenen Etagere-Bausets und machen sie wieder nützlich! Ich finde die DIY-Etagere ist eine tolle Alternative zu den gekauften Etageren und verleiht dem Eigenheim einen individuellen Touch. Und so sieht die Etagere fertig zusammen gebaut aus:

Die Leckereien habe ich dieses Mal im Grünen geshootet, weil ich finde, dass die Blumen und Kirschen als Dekoration an die frische Luft gehören und überhaupt hat mich die Sonne rausgelockt.

Ich hoffe meine Mama freut sich über die süße Nachspeise und ich kann ihr dadurch vielleicht ein klein wenig zeigen, wie wichtig sie mir ist und wie froh ich bin, dass ich so eine tolle Mum habe :) Schön Mama, dass es dich gibt!!!

Vielen Dank an koalaplan für die Zurverfügungstellung der tollen Bausets! Ich bin wirklich begeistert von dieser schönen DIY-Idee :)

Ich liebe den Frühling

Auch wenn das Wetter (vor allem) im April meist macht, was es will und sich oftmals zwischen Sonne, Wolken und Regen nicht entscheiden kann, so liebe ich doch den Frühling. Die Stimmung wird auf einmal heller, die Vögel trauen sich wieder auf die Bäume und die Blumen und Sträucher zeigen ihr schönstes Gesicht. Ich muss gestehen, dass ich mich letztes Jahr in die Blütezeit des Flieders total verliebt habe und es heuer gar nicht erwarten konnte, bis ich den ersten Flieder vor meine Linse bekam.

Also habe ich mich mit Sessel, Dekoband und Kamera auf nach Pressbaum gemacht, um die schöne Blütenpracht des Flieders einzufangen. Das Ergebnis ist eine Mischung aus Leichtigkeit, Farbenpracht und Wärme.

Der Fliederstrauss steht nun in meiner Wohnung und versprüht in allen Räumen einen zauberhaften Duft von Frühling. Ich könnte mein Gesicht in diese Blumen vergraben - wäre mein Freund nicht allergisch! Also musste ein neuer Plan her: Der Flieder steht nun am Balkon ;) Zu meinem Leidwesen, aber zur Freude meines Freundes hält das farbenfrohe Pflänzchen, wenn man es abschneidet, nicht all zu lange. Aber für die paar Tage ist es dafür dann zauberhaft!

Genießt die traumhaft schöne Frühlingszeit und lass euch von der guten Laune anderer anstecken! Alles Liebe und bis nächstes Mal :) 

Fotocheckliste für JungunternehmerInnen & Start-ups

Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwierig es sein kann, bei all den Anforderungen, Anweisungen, Richtlinien und Vorschriften sein eigenes Business nicht aus den Augen zu verlieren. Oft genug habe ich mich mit Machete und bepacktem Rucksack durch den Start-up Dschungel geschlagen. Immer auf der Suche nach dem richtigen, effizientesten und effektivsten Weg für mein Unternehmen. Aus diesem Grund möchte ich euch zumindest den Weg der Produktfotografie ein bisschen erleichtern und eine Checkliste für JungunternehmerInnen & Start-ups bereit stellen. Ziel dieser Fotocheckliste ist, dass ihr - vor allem in der Anfangsphase, wo Zeit und Geld knapp sind – mit wenigen und einfachen Mitteln aus euren Produkten ansprechende Fotos machen könnt. Am Ende dieses Blogeintrages habe ich für euch eine Checkliste zusammengestellt, die ihr euch gerne herunterladen und ausdrucken könnt.

1. Kameraausstattung:

Die Kameraausstattung ist in der Produktfotografie das A und O. Es geht nicht darum, dass ihr die beste und teuerste Kamera habt, die es derzeit am Markt gibt. Aber absolutes Muss ist eine Spiegelreflexkamera – es reicht hier schon eine Consumer-Kamera, das heißt eine Einsteigerkamera (z.B. Nikon D5200 inkl. Standardobjektiv um ca. € 690 € oder Canon EOS 650D inkl. Standardobjektiv um ca. 500 €). Der Vorteil an einer Spiegelreflexkamera ist, dass ihr euch mit den Objektiven spielen könnt. Dazu gehört Schärfe/Unschärfe genauso, wie Schärfentiefe und Weitwinkel-/Teleobjektive. Die Effekte der einzelnen Objektive sind ganz unterschiedlich und können bewusst eingesetzt werden, um schöne Ergebnisse zu erzielen. Am Anfang ist für euch ein Standardobjektiv (18-55 mm) aber ausreichend. Mit einem 50mm Objektiv (Festbrennweite) seid ihr schon ein bisschen fortgeschrittener.

Beispiel Nikon D5200 erhältlich über Geizhals

Beispiel Nikon D5200 erhältlich über Geizhals

Ein Stativ wäre ratsam, ist aber nicht unbedingt notwendig. Aus eigener Erfahrung weiß ich aber, dass man beim Fotografieren eigentlich 4 Hände und 4 Füße bräuchte, damit alles so sitzt wie man es will und da verschafft einem das Stativ zumindest eine weitere "Hand" (gerade wenn ihr auch einen Fernauslöser habt - den gibt es schon ab 30 € beim Media Markt oder Saturn und ist sein Geld wirklich wert). Manfrotto ist eine der bekanntesten und auch besten Stativhersteller; die Auswahl an Schwenkköpfen und allen möglichen Goodies ist enorm.

                                         Beispiel Stativ von Manfrotto

                                         Beispiel Stativ von Manfrotto

2. Studiobeleuchtung

Ich weiß, dass ihr keine Profifotografen werden wollt, aber nicht immer habt ihr das Glück, dass das Wetter mitspielt oder genug Licht im Raum ist, um mit natürlichem Licht zu arbeiten. Deswegen solltet ihr zumindest eine geeignete Lampe zum Fotografieren haben. Natürlich könnt ihr euch Studiolampen zulegen, aber eine wirklich günstige Alternative dazu sind Baustrahler mit ca. 400 Watt aus dem Baumarkt um lächerliche 6-10 € (inkl. Stativ für die Lampe). Ihr könnt euch auch gerne zwei Baustrahler zulegen, damit ihr eure Produkte gleichmäßig von links und rechts beleuchten könnt. Zusätzlich könnt ihr euch noch - ebenfalls aus dem Baumarkt - eine weiße Styroporplatte zulegen, mit der ihr Schatten und dunkle Stellen perfekt ausleuchten könnt.

                         Beispiel Baustrahler mit 400 Watt von Hornbach

                         Beispiel Baustrahler mit 400 Watt von Hornbach

3. Unter- und Hintergrund

Die Frage nach dem Untergrund richtet sich immer nach euren Produkten und eurem persönlichen Stil bzw. euren Vorlieben. Aber je natürlicher eure Produkte sind, desto natürlichere Untergründe (wie Holz, Stein etc.) würde ich verwenden. Natürlich könnt ihr auch mit Tischdecken, Tüchern und Stoffresten arbeiten. Günstige und moderne Tischdecken findet man oft im Sale von H&M Home oder bei Depot; günstige Stoffreste findet man vor allem online auf amazon oder man erhascht ein Schnäppchen beim Komolka. Ansprechende Untergründe können ein Bild ungemein aufwerten und auch neugierig machen - also bitte verzichtet nicht darauf. Wenn ihr eher auf natürliche Untergründe setzt, dann verwendet zum Beispiel alte Holztische oder Fliesen bzw. Steinplatten aus dem Garten. Hier reichen meist 3-5 Fliesen, aber das hängt natürlich auch von der Größe eures Produktes ab. Oft findet man auch auf Flohmärkten ganz günstige kleine Tische, die sich perfekt zum Fotografieren eignen. 

Als Hintergrund bietet sich vor allem in der Anfangsphase eine weiße Wand an oder ihr hängt ein großes weißes Leintuch an eure Wand (Achtung: Tuch glatt streichen - die Falten sieht man später am Bild). Ihr könnt natürlich auch einen schwarzen Hintergrund verwenden - benutzt hier am besten einen Samtstoff, denn der absorbiert das Licht am besten.

4. Dekoartikel

Je nachdem, welche Art der Produktfotografie ihr bevorzugt - also informativ (schlichte Fotografie vor weißem Hintergrund) oder sachlich (in Szene gesetzte Produktfotografie) - benötigt ihr Deko- und Stylingartikel. Damit meine ich ganz einfache, schlichte, aber effektive Mittel, wie zum Beispiel eine Gabel bei der Essensfotografie oder eine Blume bei der Schmuckfotografie oder Dekobänder bei der Blumenfotografie. Eurer Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt und ihr werdet sehen, eure Bilder wirken dadurch viel ansprechender und erzielen mehr Aufmerksamkeit. Also tobt euch aus ;)

Dekoartikel findet ihr eigentlich in jedem Einrichtungsgeschäft (Ikea, Kika, Depot, Interio etc.), aber auch Libro und Müller können hier ganz gut mithalten. 

                           Beispiel Servietten von H&M Home

                           Beispiel Servietten von H&M Home

5. Fotobearbeitungssoftware

So und nun seid ihr soweit, dass ihr alles vorbereitet und das erste Foto geschossen habt. Oft genug kommt es dann vor, dass euch der Ausschnitt oder der Weißabgleich nicht so gut gefallen. Der Weißabgleich ist kein Problem, den könnt ihr bei eurer Kamera direkt einstellen, aber beim Ausschnitt wird es schon schwieriger (z.B. bei Quadratformaten). Deswegen rate ich euch, eine günstige, aber durchaus effektive Fotobearbeitungssoftware zuzulegen. Lightroom von Adobe könnt ihr euch als Testversion 2 Wochen gratis herunterladen. Das Programm bietet die wichtigsten und einfachsten Tools, die ihr zur Bildbearbeitung benötigt und schafft gleichzeitig Ordnung in eurer Bilderreihe (ihr könnt damit auch Diashows machen). Klickt euch ein bisschen durch die Software - in vielen Bereichen entdeckt man einfach mittels Durchklicken und Herumstöbern die besten Tools. Vielleicht schreibe ich einmal einen Beitrag über Lightroom, damit ihr hier eine kleine Einführung bekommt. Ich kann das Programm wirklich empfehlen - gerade für Einsteiger und HobbyfotografInnen.

Lightroom

Lightroom

Es gibt auch Gratisprogramme, wie gimp, aber diese Software ist wirklich schon sehr komplex und für eure Zwecke vielleicht zu unübersichtlich. Aber Probieren geht hier über Studieren ;) 

6. Festplatte und Backup

Zu guter Letzt: Bitte verzichtet keinesfalls auf eine gute Festplatte mit genügend Speicherplatz und ein sicheres Backupsystem. Denn nichts ist ärgerlicher, wenn eure tollen Bilder auf einmal weg sind und ihr keine Möglichkeit mehr habt, sie zurück zu bekommen :( Ich spreche hier zum Glück nicht aus eigener Erfahrung - vermutlich wurde ich auf der Fotoschule in diesem Bereich gut gedrillt ;) Festplatten sind heutzutage wirklich schon sehr günstig und je besser euer Backupsystem ist, desto sicherer ist es. Spart hier wirklich nicht am falschen Fleck, sondern investiert geschickt! Prinzipiell würde ich sagen, dass für eure Zwecke und die voraussichtliche Anzahl an Fotos eine Standardfestplatte mit 320 GB, sowie 1-2 Backupsysteme (z.B. mittels Dropbox und/oder weiteren Festplatten), die eure Daten auf der Standardfestplatte 1:1 übernehmen, ausreichend sind.

So...das sind die grobsten Tipps und Mittel, die ich euch für den Anfang auf den Weg geben kann. Ich hoffe ihr verzweifelt nicht zu sehr an der Vielzahl an Hinweisen, aber vergesst nicht: eine gute Spiegelreflex-Kamera könnt ihr in den Urlaub mitnehmen, bei Familienfeiern benutzen, im Alltag überall einsetzen und sie ist zugleich euer bester Freund bei eurem Internet- und PR-Auftritt, um Aufmerksamkeit zu erregen und zielgerichtet eure Produkte zu verkaufen.

Falls ihr Fragen habt, könnt ihr mich gerne direkt kontaktieren. Gutes Gelingen!

P.S. Hier könnt ihr eine übersichtliche Checkliste mit allen Punkten downloaden!!!

DIY-Bräute aufgepasst!

Und dann endlich ist es soweit - man kann all seine (geheim) gesammelten Ideen und Inspirationen aus den gut versteckten Kartons, Büchern und Heftchen herauskramen und nun mit der Planung seiner eigenen Hochzeit beginnen. Jetzt ist es nicht mehr nur ein Traum, sondern man kann diesen Traum nach seinen eigenen Wünschen und Vorstellungen gestalten.

Für alle Bräute, die besonders viel Wert auf Herzlichkeit und Persönlichkeit bei der Gestaltung ihres Festes legen, habe ich dieses Mal eine süße Giveaway Idee für euch und euren großen Tag.

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In den Farben Hellgrau und Gelb präsentiert sich unser liebevoll dekorierter Hochzeitstisch, mit den entzückenden und besonders köstlichen Mini-Gugls von Fiona Secker, einer begnadeten Hobbyköchin.

Das leckere Mini-Gugl Rezept von Fiona Secker schmeckt nicht nur vorzüglich, sondern ist auch eine nette Abwechslung zu all den anderen Giveaways:

Zutaten:
150g Marzipan
75g weiche Butter
3 frische Eier, raumtemperiert
125g Ricotta, raumtemperiert
2 Msp. frisch geriebene Muskatnuss
Abrieb einer halben Orange und einer halben Zitrone (unbehandelt)
15g Mehl

Zubereitung:
Die Butter mit dem Mixer schaumig rühren. Das Marzipan in kleine Stücke schneiden und kurz in der Mikrowelle anwärmen. Dadurch lässt es sich leichter weiterverarbeiten. Das weiche Marzipan portionsweise unter die Butter rühren. Das Marzipan darf aber nicht zu warm sein, da sonst die Butter schmilzt.
 
Wenn das Marzipan mit der Butter vermengt ist, nacheinander die Eier unterrühren. Dann den Ricotta, die Muskatnuss und die Orangen- und Zitronenschalen unterrühren. Zuletzt das gesiebte Mehl behutsam unterheben.
 
Die Guglhupfformen (18 Mini-Gugelhupfförmchen aus Silikon) dünn mit Butter ausstreichen und bemehlen. Den Teig in die Förmchen füllen und im vorgeheizten Backrohr bei 180°C Umluft etwa 15 Minuten backen (Nadelprobe!).
 
Die Küchlein in der Form auskühlen lassen, dann behutsam aus der Form lösen und je nach Belieben mit geschmolzener weisser Kuvertüre (ca. 100g) verzieren.
 
Tipp von Fiona: Mit dem Teig lassen sich auch leckere Muffins backen!

Und so einfach bastelt ihr die Giveaway Box:

Die Vorlage für die entzückenden Giveaway Boxen findet ihr in vielen unterschiedlichen Farben auf der Seite von Don't eat the Paste, wo ihr euch das pdf gratis herunterladen könnt.

Mein Tipp: Stöbert ein bisschen auf dieser Website herum, hier kann man nämlich wirklich tolle DIY-Sachen entdecken. 

Damit man die Gugls in der Box auch gut erkennen kann, habe ich auf einer Seite der Vorlage mit einem Skalpell ein Fenster in der Größe von ca. 4,5 cm rausgeschnitten. Der Rest wird ganz normal an den angezeichneten Linien ausgeschnitten und zu einer Schachtel bzw. Box zusammen gefaltet. Die Enden der Box empfehle ich mit einem Uhu-Stick zu befestigen. Die Box kann dann noch - je nach Belieben - mit Schleifen, Bändern, Kärtchen und dergleichen behängt und verziert werden.

Ich wünsche euch einen wunderschönen Hochzeitstag, möge es einer der schönsten Tage in eurem Leben und unvergesslich werden. Ich hoffe ich konnte euch mit meinen Fotos und Ideen noch ein paar zusätzliche Inspirationen für euren großen Tag liefern. Natürlich freue ich mich auch über Feedback und Anregungen :)

Und zu guter Letzt: Danke Fiona für das tolle Rezept, die wie immer köstlichen Speisen und deine tollen Ideen!

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Caketoppers ganz ohne Kitsch

"Vorbei ist die Zeit altbackener Einladungen mit Bildern von roten Rosen und Goldringen – zum Glück! Denn gerade, wenn es ums Fest aller Feste geht, gibt es endlose Möglichkeiten für stylische Papeterie!"

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papierhimmel bringt es mit diesem Statement genau auf den Punkt. Lange genug haben Goldverzierungen auf Einladungen, Plastikfiguren auf Torten und rote Rosen mit Schleierkraut beinahe jede Hochzeit regiert. Doch Verena von papierhimmel bringt hier ein bisschen mehr Moderne und Individualität ins Hochzeitsgenre ein - was ich besonders an ihren Kollektionen liebe :)

Und somit ist eine wunderschöne Caketoppers-Kollektion, mit den etwas anderen, aber dafür umso persönlicheren "Tortenfiguren", entstanden. Die Caketoppers können sowohl aus Hartplastik, als auch aus Holz gefertigt, mit jedem individuellen Text gestaltet und direkt über papierhimmel online bestellt werden.

Die schönen und schlicht gehaltenen Torten passen perfekt zu den modernen Caketoppers und wurden uns dankenswerterweise von The Cake Shop zur Verfügung gestellt. Die Anbringung der Caketoppers erfolgt besonders einfach mittels kleiner Stifte am unteren Ende der Schrift, mit denen die Tortenfigur direkt in die Torte gesteckt wird.

Natürlich können auch die Anfangsbuchstaben der Frischvermählten oder die vollständigen Namen des Brautpaars die Hochzeitstorte zieren und dadurch das Fest einen Tick persönlicher und individueller machen. Der Kreativität der Brautpaare sind hierbei keine Grenzen gesetzt.

Ich hoffe ihr lässt euch von diesen tollen "Tortenfiguren" und wunderschönen Torten inspirieren und ich wünsche euch ein wunderschönes Hochzeitsfest, das eure Träume Wirklichkeit werden lässt.

Danke auch an die Mädels von papierhimmel und The Cake Shop für den schönen Shooting-Tag ;)

P.S. Anfragen zu den Caketoppers bitte direkt an papierhimmel.

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Tipps für perfekte (Produkt-)Fotos - Teil 1

Ich weiß wie schwierig es sein kann, für sein eigenes Produkt ansprechende Fotos zu schaffen, denn man muss so viele Dinge berücksichtigen, an die man oftmals gar nicht denkt. Deswegen möchte ich dieses Mal ein bisschen aus meinem Nähkästchen plaudern und euch einen Einblick in die wichtigsten Tipps und Tricks für ein gelungenes Produktfoto geben. Ganz wichtig: Ihr benötigt (keine perfekte) aber eine gute Foto-Ausrüstung, damit ihr mit Features, wie Schärfentiefe, Zeit, Blende etc. arbeiten könnt. Am besten eignen sich dafür Consumer Spiegelreflexkameras, wie z.B. die Nikon D40 oder D60.

Zuerst einmal eine kleine Einführung in eure Kamera:

Ihr habt mit eurer Kamera die Möglichkeit, die Blende zu verändern. Das heißt, je kleiner die Blendenzahl (z.B. f2,4), desto weiter ist die Blende geöffnet und desto eine geringere Schärfentiefe erhaltet ihr. Das heißt, der Fokus liegt nur auf einem sehr kleinen Bereich eures Bildausschnittes (der Hintergrund ist also verschwommen). Je größer die Blendenzahl ist, desto größer ist die Schärfentiefe, das heißt bei Blende f22 ist nahezu das gesamte Bild gleich scharf. Für die Wahl der richtigen Blende spielen Faktoren wie Licht, Kameraleistung und gewünschte Optik (viel Unschärfe oder wenig Unschärfe) eine große Rolle. Zum besseren Verständnis hier eine Grafik:

  • Tipp 1 - Licht
    Licht ist in der Fotografie das Ein und Alles. Ohne Licht gelingt leider - trotz möglicher Nachbearbeitung - kein Foto so richtig, deswegen mein Tipp: am besten fotografiert ihr bei Tageslicht, dabei sollte man aber die Mittagszeit meiden, da dann das Licht sehr hart ist - also starke Schatten wirft. Der Vormittag und Nachmittag eignet sich daher besonders gut oder wenn es bewölkt ist. Achtet darauf, dass nirgendwo eine bunte Wand in der Nähe eures Fotoobjekts ist, sonst spiegelt sich die Farbe in euren Bildern wider. Sollte das Objekt auf einer Seite durch das Tageslicht heller beleuchtet werden, als die andere Seite, dann könnt ihr mit einer einfachen weißen Styroporplatte das Licht von der anderen Seite einfangen und reflektieren. Achtet auch auf euer Gewand - grelle und bunte Farben solltet ihr meiden.

    Weiß reflektiert das Licht am besten, Schwarz absorbiert das Licht und wirft (dunkle) Schatten. Das solltet ihr auf jeden Fall bei euren Fotos beachten. Danach richtet sich nämlich auch der Hintergrund - den ich im nächsten Punkt behandle.
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  • Tipp 2 - Hintergrund/Untergrund
    Ein schöner Hintergrund wertet ein Bild ungemein auf. Beim Hintergrund solltet ihr Farben wählen, die entweder die Farben des Fotoobjekts unterstreichen oder ganz im Kontrast dazu stehen. Vor allem beim Untergrund helfen schon kleinere Stoffreste oder Holzplatten bzw. schöne Esstische - je nachdem wie groß euer Fotoobjekt ist - um das Objekt wirken zu lassen. Der Hintergrund hängt nicht nur farblich von eurem Fotoobjekt ab, sondern auch die Art des Produkts spielt eine große Rolle. Gerade Essen würde ich eher vor natürlichen Hintergründen, wie Holz, Stein, Stoff oder einer weißen Wand fotografieren, Schmuck kann gerne auch vor ausgefalleneren Hintergründen fotografiert werden.
  • Tipp 3 - Schärfe/Unschärfe
    Wie bereits erwähnt, hängt die Schärfe von eurem Objektiv ab. Je kleiner die Blendenzahl, desto eine größere Unschärfe. Wirklich gute Objektive erreichen eine Minimum-Blendenzahl von f1,4-f1,8. Standardobjektive haben meist als Minimum-Blendenzahl f5,6 - das genügt normalerweise auch für Hobbyfotografen, aber dadurch könnt ihr keine so geringe Schärfentiefe erzielen. Der Unterschied zwischen Blende f1,8 und f2,4 macht schon einen großen Unterschied aus, wie ihr an dem nachstehenden Bild sehen könnt.
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  • Tipp 4 - Fokus
    Ganz wichtig ist auch die Wahl des Fokus im Bild. Ganz unabhängig von der Schärfentiefe solltet ihr vorab festlegen, welchen Bereich im Bild ihr scharf haben möchtet, das heißt welcher Bereich euer Zentrum im Bild darstellen soll. Ihr tut euch leichter, wenn ihr den Autofokus bei eurer Kamera abstellt und am besten mittels eines Stativs den Fokus manuell setzt. Der Fokus kann die ganze Geschichte eines Bildes verändern und eine völlig andere Interpretation des Objekts auslösen. Im unteren Beispiel ist einmal auf der linken Seite der Rosmarin im Vordergrund scharf und setzt diesen ins Zentrum. Auf der rechten Seite liegt der Fokus auf der Schrift des Tellers und setzt somit den Rosmarin vorne vollständig in den Hintergrund.
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Ich hoffe diese kleinen Tipps und Tricks helfen euch bei eurem nächsten Fotoshooting. Ich werde bei meinem nächsten Blogeintrag ("Tipps für perfekte (Produkt-)Fotos - Teil 2) auf die genaue und richtige Einstellung von Zeit und Blende, sowie auf Regeln in der Fotografie (Goldener Schnitt, Drittelregel,..) und die Wahl der richtigen Perspektive näher eingehen. Falls ihr Fragen zu bestimmten Bereichen habt, könnt ihr mich natürlich gerne kontaktieren. Bis dahin wünsche ich euch ganz viel Spaß beim Ausprobieren und Herumfotografieren ;)

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I ♥ Ombré Style

Egal wohin man hinsieht, der Ombré Look erscheint nahezu überall in allen erdenklichen Formen und Farben! Ganz gleich ob es sich hierbei um Ombré Haare, Ombré Kleider, Ombré Nägel handelt - der Trend ist immer ein Hingucker. Und ich muss zugeben, vom Ombré Hairstyle hab ich mich bereits inspirieren lassen, deswegen dachte ich mir, ich versuche es einmal mit einer Ombré Cake.

Ich hab mich in diese kleinen entzückenden Küchlein, die es in den unterschiedlichsten Farbtönen gibt, regelrecht verliebt. Deswegen habe ich kurzerhand meine runde Kinderkuchenbackform (ca. 12cm Durchmesser) aus der Schublade geholt und mithilfe des tollen Backbuches von Daniela Klein "Klitzekleine Glücklichmacher" eine wunderschöne Ombré Cake in Rosatönen ("Pink Velvet Cake") gezaubert, die nicht nur vorzüglich schmeckt, sondern auch entzückend aussieht.

My first pink Ombré Cake :)

My first pink Ombré Cake :)

Da ich lieber eine etwas kleinere Torte haben wollte, habe ich einfach das Rezept für die unterschiedlichen Tortenböden von meiner Kinderkuchenbackform genommen und statt vier nur drei Tortenböden gemacht. Die Lebensmittelfarbe könnte ihr natürlich nach eurem Geschmack wählen und auch die Intensität der unterschiedlichen Farbtöne.

Für den Teig benötigt ihr:

  • 35 g Butter
  • 35 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 TL Wasser
  • 50 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • Lebensmittelfarbe (je nach Intensität)
  • und ich habe anschließend auch noch ein paar Tropfen Bitter-Mandel-Aroma hinzugefügt (für einen Marzipan-Geschmack)

Einfach zuerst alle trockenen und dann alle flüssigen Zutaten zusammen fügen und das ganze natürlich 3x machen, wenn ihr drei Tortenböden haben möchtet. Nicht vergessen, dass ihr jedem Tortenboden eine unterschiedliche Menge an Lebensmittelfarbe hinzufügt, für den anschließenden Ombré Look.

Solltet ihr nur eine Kinderkuchenform haben, dauert das Backen natürlich länger, da ihr jeden Tortenboden gesondert backen müsst und nicht 2 Backformen gleichzeitig in den Ofen geben könnt. Ich habe die Böden jedenfalls bei 180°C Ober- und Unterhitze für ca. 35 Minuten goldbraun gebacken.

Für die Creme habe ich dann, wie gesagt, das entzückende Buch von Daniela Klein zur Hand genommen und folgende Zutaten verwendet:

  • 285 g Butter (Raumtemperatur)
  • 300 g Staubzucker
  • 35 ml Milch
  • 1/2 TL flüssiges Vanilleextrakt
  • Lebensmittelfarbe (wieder je nach Intensität)

Sobald alle drei Tortenböden fertig gebacken sind, die obere Kruste und allfällige Unebenheiten von den einzelnen Böden entfernen und eine ca. 1 cm dicke Schicht der Creme zwischen die einzelnen Böden geben. Danach die gesamte Torte mit der Creme bestreichen und anschließend für 30 Minuten in den Kühlschrank. Nach den 30 Minuten die Torte nochmals mit einer Schicht Creme bestreichen und kalt stellen. Und fertig ist eure Ombré Cake :)

Und weil die kleine Torte so wandelbar wie keine andere ist - ganz gleich ob sie für eine Hochzeit, einen Kindergeburtstag, eine Babyparty oder eine Liebeserklärung verwendet wird - möchte ich euch noch ein paar Infos zu meiner Dekoration geben:

Die kleine runde Holzplatte, auf der die Torte steht, habe ich bei Depot gefunden, gemeinsam mit dem hölzernen Kerzenhalter. Für die Fähnchenhalterung für die Torte habe ich Neonstrohhalme verwendet und diese mit Maskingtapes überzogen. Die Fähnchen bestehen teilweise aus Einpackpapier und Maskingtapes. Maskingtapes findet man nicht nur online, sondern auch in vielen Geschäften in ganz verschiedenen Farben (z.B. bei Butlers, Libro, Ikea etc. oder online auf Amazon). Die Flasche mit der rosafarbenen Limonade habe ich ebenfalls mit Maskingtapes verziert, damit das ganze einen einheitlichen Touch bekommt. Das kleine Schildchen auf der Flasche habe ich mit einem Stempel (ebenfalls von Depot) und schwarzer Acrylfarbe (hatte leider kein Stempelkissen zu Hause) auf Einpackpapier gedruckt. 

Ihr seht, mit kleinen und einfachen Tricks, kann man hier eine liebevolle Atmosphäre schaffen ;)

Ich hoffe ihr probiert diese köstliche Torte auch einmal aus - ganz gleich zu welchem Anlass. Ganz viel Spaß und auch ein bisschen Geduld beim Backen und ein gutes Gelingen. Über Feedback freue ich mich natürlich immer und ihr könnt die Bilder auch ganz einfach auf Pinterest posten!

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