Glutenfreies Orangenküchlein

Let's try something new

Die Hemmschwelle etwas Neues auszuprobieren ist anfangs immer schwer. Auch ich bin da keine Ausnahme und tue mir bei dem ein oder anderen Mal nicht gerade leicht. Und ja, auch dieses Mal bin ich in meiner Küche vor dem Backrohr gestanden und habe mich gefragt: "Wirklich? Blutorangen und Thymian im Kuchen können funktionieren? Soll ich wirklich den Sonntag mit Backen verbringen? Was, wenn es schief geht? Wäre doch schade um die Zutaten und meine Zeit!" Ui, das war wirklich keine leichte Entscheidung. Nach einem kurzen Intermezzo mit meinem guten und bösen Gewissen konnte ich mich aber dann doch dazu durchringen, ein neues Mini-Küchlein zu probieren. Und zwar mit Blutorange und Thymian. Ich kann euch jetzt schon sagen, es hat sich für mich allemal gelohnt. Diese neue Rezeptur ist einfach himmlisch. Also...let's have a try ;)

Rezept: Glutenfreies Blutorangen Mini-Küchlein mit Thymian

Zutaten:

  • 50 g Butter
  • 50 Zucker
  • 1 Ei
  • 1 TL Saft von einer Blutorange
  • 80 g Glutenfreies Mehl
  • 1 TL glutenfreies Backpulver
  • Vanille von 1/2 Vanilleschote
  • 1 Blutorange
  • 1 Prise Thymian (frisch oder getrocknet

Material:

  • Kinderkuchen-Backform ca. 15 cm

Zubereitung:

Alle nicht trockenen Zutaten, wie Butter, Ei, Blutorangensaft und auch Zucker mit dem Mixer schaumig schlagen (ca. 5 Minuten). Die Hälfte der Blutorange Schälen und in ca. 1 cm große Stücke schneiden. Glutenfreies Mehl und Backpulver sowie Vanille unter die schaumig geschlagene Masse sieben und das Ganze nochmals mit dem Mixer durchrühren. Danach die klein geschnittenen Blutorangenstücke vorsichtig unter die Teigmasse heben. Die Mini-Kuchenbackform (ich habe eine eckige Königskuchen-Kinderbackform genommen) mit Butter gut einfetten und den Teig in die Form gießen. Nun von der restlichen halben Blutorange sehr dünne Scheiben runterschneiden und halbieren. Danach die halben Blutorangenscheiben oben in den Kuchenteig setzen und das Küchlein mit Thymian bestreuen. Den Teig dann im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 30-40 Minuten backen.

Das Küchlein ist übrigens super schnell gemacht (ca. 10-15 Minuten Vorbereitung und ca. 30-40 Minuten Backzeit) und benötigt nicht viele Zutaten. Das Schöne ist außerdem, dass auch Personen mit Glutenunverträglichkeit dieses Küchlein genießen können. Randnotiz: Die glutenfreien Zutaten können aber auch problemlos gegen "normales" Mehl und Backpulver getauscht werden.

Also einfach Ausprobieren und die wundervoll karamellisierten Blutorangen im feinen Kuchen genießen. Ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntag und hoffe ich konnte euch Inspiration für eure nächste Backsession liefern. Alles Liebe und bis bald ♥


PRODUKTE:

Dark & Moody

Frühe Morgenstunden

Sechs Uhr Morgens. Die Sonne kämpft sich langsam ihren Weg vom Horizont in die Höhe und zaubert einen rötlich-gelben Schimmer ans Tageslicht. Die Vögel sitzen in den kahlen Bäumen und singen ihr erstes Tageslied. Der Tau hängt noch in den Blättern fest und hinterlässt kleine, runde Tautropfen. Die Spitzen der Bäume drängen sich langsam aus dem dichten Nebel in der Ferne hervor und lassen die Schönheit des Tages erahnen. Es riecht nach kaltem, nassen Laub, das spielerisch entlang des Gehsteigs herumtanzt. Dass alles kann nur der Herbst! 

Die Sonnenseite des Winters

Und was verbindet man mit dem Herbst? Doch immer das Düstere, Mystische und Dunkle. Und diese Mystik findet man im Herbst nicht nur in der Landschaft, sondern auch im Essen. Genau deswegen hat mich die Lust gepackt, Essen - vor allem herbstliches Obst und Gemüse – einmal ein bisschen anders als sonst ab zu fotografieren - nämlich Dark & Moody! Aber seht selbst...

Leckere Feigen

Und ich muss sagen, langsam aber sicher werde ich doch noch ein Fan von düsteren und dunklen Bildern ;) Alles Liebe und bis bald

Das Wunderkind aus der Küche

Herumexperimentieren gehört in der Küche eindeutig zu meinen Lieblingsaufgaben. Eine neue Frucht hier, ein unbekanntes Gewürz dar. Seit ein paar Jahren darf so ziemlich alles in meine Küche, was nicht noch lebt oder undefinierbare Füsschen an sich hat.

Das neue Wunderkind, das seit kurzem meine Küche erobert und meine Geschmacksnerven auf Hochtouren gebracht hat, lautet schlicht und einfach Artischocke!

Farbenspektrum par excellence

Die kleinen ovalförmigen und meist lilafarbenen Dinger überzeugen mit einem wunderschönen Innenleben, welches in allen erdenklich schönen Farben leuchtet. Von Tiefrot, über Hellgrün, bis hin zu einem satten Orange und strahlendem Weiß. Aber auch von außen ist das kleine Wunderkind nicht zu verachten. Der meist tiefe Lilaton der äußeren Blätter hüllt die Frucht sicher ein.

Und das kann die Artischocke alles

Die Bitterstoffe der Artischocke machen die Frucht so gesund und außergewöhnlich gleichzeitig. Artischocken regen einerseits die Leber- und Gallenaktivitäten an und senken andererseits den Cholesterinspiegel. Außerdem gelten sie als aphrodisierendes Lebensmittel und haben einen hohen Vitamin C- und Folsäure-Anteil. Zum Kochen verwendet man meistens die zarten Blütenblätter und den unteren (fleischigen) Teil der Artischocke. Der Stiel wird für gewöhnlich nah beim Kopf abgetrennt und die äußeren harten Blätter entfernt. Der Boden der Artischocke gilt eigentlich als Herzstück.

In Italien findet man sehr oft in Öl eingelegte Artischocken. In Österreich isst man das Wunderkind meist gekocht mit Fisch oder in einem Gemüseauflauf. Ganz zarte Artischocken kann man aber auch roh, zum Beispiel mit einem Dip essen. Man kann Artischocken aber auch grillen oder ganz klassisch mit Spaghetti und (Schaf-)Käse essen.

Mein Tipp: Ausprobieren, Herumexperimentieren und Genießen!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen! Vielleicht habt ihr ja auch ein paar leckere Rezepte mit Artischocken parat, die ihr gerne mit uns teilen möchtet. Alles Liebe und bis bald

 

Plated Stories in Chinon

Food Photography Workshop in Frankreich

Nicht die Aufregung, sondern die Vorfreude machte dieses verlängerte Wochenende letzte Woche in Chinon (Frankreich) so unglaublich besonders. Für 4 Tage konnte ich den Alltag hinter mir lassen, mich voll und ganz meiner Leidenschaft zur Fotografie und zum Schreiben zuwenden und den Ausführungen von Jamie und Ilva von Plated Stories in deren individuell gestalteten Workshop folgen.

Hôtel Diderot

Hôtel Diderot

Meine Intuition

Was mich dazu bewegt hat, einen Workshop in Frankreich zu besuchen, war vor allem die Tatsache, mit zwei herausragenden Frauen und Künstlerinnen zusammen zu kommen, die von ihrem Handwerk auf so wundervoll individuelle Weise etwas verstehen und versuchen, die Unmenge an Wissen an uns Workshopteilnehmerinnen weiterzutragen. Der zweite Grund war wohl die Jahreszeit und Gegend. Wie oft kommt man Anfang April nach Frankreich, um die Landschaft zu genießen und neue Erfahrungen zu sammeln?!

Chinon und der Rest der Welt

Vorbei an unzähligen Kreisverkehren, die auf den ersten Blick wie undefinierbare Kreise am Boden aussehen, und entlang der Le Vienne bis hin zum Centre Ville von Chinon. Überall Blumen und Ranken in den schönsten Farben, die der Frühling nur so zu bieten hat. Da reiht sich das blasse Lila ungeniert neben das satte Grün und verbindet sich vor dem Lichtgrau der Hausmauern. Versteckt zwischen zwei kleinen Gässchen, die entzückender gar nicht sein könnten, befindet sich das liebevoll von Jamie und Jean-Pierre geführte Hotel Diderot. Man stelle sich hierbei ein weißes zwei stöckiges Gebäude vor, welches von einer wundervollen Wendeltreppe nach außen geziert wird und umgeben von Bäumen, Sträuchern, Blumen und Kakteen ist. Jedem ist selbst überlassen, ob er kurz im Garten verweilt und die Stimmung genießt oder in das anfangs recht dunkel wirkende Entrée des Hotels hinein geht und sich von Möbelstücken vergangener Zeiten inspirieren lässt. Ein paar Stufen aufwärts und man steht mitten in einem entzückenden kleinen Zimmer, das sehr geschmackvoll eingerichtet und mit herzlichen Details verfeinert ist. 

Sobald man den Schritt vor die Pforten des Hotels wagt, befindet man sich quasi inmitten der kleinen Stadt. Hier treffen Junge auf Alte und Vögel auf Hunde, aber irgendwie wirkt es trotzdem ein bisschen leer. Die Geschichte der Stadt geht auf das 14. Jahrhundert zurück, mit all seinen Burgen und Königen bis hin zur Jungfrau von Orléans. Und trotz dieses geschichtsträchtigen Hintergrundes der Stadt und der wunderschönen alten Häuser, die sich durch das ganze Zentrum der Stadt ziehen, findet man in jedem zweiten Haus ein Schild mit "À vendre" (zu Verkaufen). Eigentlich schade, aber es wirkt so, als hätte die Stadt ihre Bewohner verloren und nur noch die Touristen beleben das  Zentrum der Stadt.

Aber trotz des Mangels an Menschen (oder gerade deswegen?!) ist es interessant, den Hintergrund von Chinon kennenzulernen, gedanklich in fast vergessenen Geschichten zu wühlen und die Natur von Frankreich auf sich wirken zu lassen. Wenn man den Blick hoch oben am Kirchturm des Châteaus schweifen lässt, blickt man in der Ferne auf Wein- und Rapsfelder, sowie auf wunderschöne Maisons und Grünflächen, die sich neben dem Fluss entlangschlängeln. Das grenzt schon fast ein bisschen an Voyeurismus, wenn man entlang in der Schatzkammer der Könige deren Geschichte erfährt. Auf einer hellen Steinbank sitzend, mit halb verschlossenen Fenstern rundherum, kann man in einem abgedunkelten Raum den Filmen, die das Leben damals zeigen, folgen und sich einen ersten Eindruck verschaffen. Vielleicht nicht jedermann's Vorliebe, aber durchaus interessant ;)

Es ist so schön, ein anderes Land fernab von den Touristenmassen kennen zu lernen und in die Gewohnheiten der Kultur einzutauchen. Für kurze Zeit einfach ein Teil der Gesellschaft sein und sich verzaubern lassen ;) Alles Liebe und bis bald 

Mini-Freuden in Lila

Was wäre meine Fotografie ohne tolle Dekoartikel, schöne Farben, ein bisschen Natur im Atelier und wirklich leckere Schmankerl?! Oftmals kommen die Eingebungen zu Shootings ganz plötzlich und unkontrolliert, aber dann umso heftiger. Und so hat mich an einem harmlosen Mittwoch die Fotografielaune gepackt, ich habe mich in die Küche gestellt und für meinen Schatz leckere Mini-Gugls gebacken und das Ganze auch noch in feinen Lilatönen festgehalten.

Ich liebe Mini-Gugls, weil sie nicht nur einfach zu machen sind, sondern meist nur kleine Mengen benötigt werden, die ich fast immer zu Hause habe. Besonders leckere Mini-Gugl Rezepte findet ihr im Feine Gugl-Buch von Heigl. Die Rezepte sind wirklich sehr abwechslungsreich und geschmacklich top. Für dieses Shooting habe ich mich für Mini-Gugls mit Honig und Nüssen entschieden und dann noch eine dünne weiße Schokolade Schicht mit Zuckerperlen als Topping verwendet. Bei den kleinen Gugelhupfen (so ein seltsames Wort) kann man einfach zwischendurch ohne schlechtes Gewissen zum Teller greifen und sich einen kleinen Gugelhupf schnappen. Es gibt übrigens auch schon Rezepte für salzige Gugls. Ich bin ehrlich gesagt schwer am Überlegen, ob diese tollen Mini-Freuden nicht auch unsere Hochzeit ein wenig versüßen sollen - einfach weil sie so niedlich und lecker sind :)

Die Dekoartikel (Teller und Glasschale) habe ich übrigens beim Butlers erstanden. Ich liebe diese Farben und Verzierungen - das erinnert mich irgendwie an Urlaub, Freizeit und Entspannen. Ich hoffe ihr kommt auch bald in den Genuss Mini-Gugls herzustellen oder geschenkt zu bekommen. Alles Liebe und bis bald 

Alle Jahre wieder...

...kommt die Keksezeit ;) Normalerweise mache ich in der Vorweihnachtszeit ca. 2-3 Kekssorten, aber letztes Jahr habe ich es ganz sein lassen und mich von Freunden und der Familie mit leckeren Keksen verwöhnen und beschenken lassen. Und weil das so gut geklappt hat, war dies auch mein Plan für dieses Jahr. Auf das Selberbacken verzichten und mich verwöhnen lassen! Aus diesem Grund habe ich mir kurzerhand für mein Weihanchtsshooting eine überaus begabte Food Stylistin & Rezeptentwicklerin in mein Atelier geholt. Sabine Hasenauer von food-styling.at hat sich wohl genauso wie ich auf unser gemeinsames Shooting gefreut und wahre Kunstwerke in der Backstube gezaubert! Mit einer Vielzahl an vorzüglichen Keksen hat sie mich also verwöhnt und dieses Weihnachtsshooting zu etwas ganz Besonderem gemacht :)

Unser Motto für dieses Weihnachtsshooting war Gold und Weiß und so haben wir zwischen weißen kleinen Engerln und Pferdchen nicht nur weiße Rum- und Eierlikörkugeln, sondern auch Vanillekipferl und Mürbteigkekse mit einer sehr schmackhaften Füllung platziert. Besonderes Highlight war die Kokostorte mit Frosting, die nicht nur entzückend auf der Etagere aussah, sondern auch noch sehr lecker schmeckte. Als Krönung haben wir dem Gold-Weiß-Setting auch noch Mini-Cupcakes und Lebkuchen hinzu gefügt, die ganz liebevoll mit Goldglitter und -kugeln verziert wurden. Die kleinen Tassen, Etageren und Teller stammen aus dem gemeinsamen Fundus von Sabine und mir, den wir auf Flohmärkten oder in individuellen Shops zusammengesammelt haben. Gerade die süßen filigranen Tässchen und Schüsselchen machen dann auch oft den individuellen Touch aus.

Wer noch auf der Suche nach leckeren Keksrezepten ist, dem sei mit dem tollen Schokotaler-Rezept von Fiona geholfen:

Schokotaler mit Cashews und Meersalz

Für den Mürbteig (für ca. 40 Stk.):

290 g glattes Mehl
10 g Kakaopulver
200 g kalte Butter (in Stücke geschnitten)
100 g Zucker
1 Dotter
1 Prise Salz
1/4 TL Vanille
Schale 1 Bio-Zitrone

Für die Fülle und Deko:

200 g schwarze Johannisbeer-Marmelade
2 EL Rum
200 g dunkle Kuvertüre
50 g Milchkuvertüre
1 Handvoll Cashewnüsse
1 EL grobes Meersalz

Zubereitung:

Für den Mürbteig das Mehl und den Kakao auf die Arbeitsfläche sieben und mit den restlichen Zutaten rasch verkneten, in Frischhaltefolie wickeln und für 1 Stunde in den Kühlschrank legen.

Das Backrohr auf 180°C Umluft vorheizen. Den Mürbteig auf eine bemehlte Arbeitsfläche ca. 3mm dick ausrollen und runde Taler ausstechen (ca. 5 cm Durchmesser). Die Taler auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und ca. 15 Minuten nach Sicht backen. Auskühlen lassen.

Die Marmelade mit dem Rum glatt rühren und jeweils zwei Taler mit der Marmelade zusammensetzen. Die Taler über Nacht trocknen lassen.

Die Cashewnüsse grob hacken und die Kuvertüren im Wasserbad schmelzen und glatt rühren. Dann die Taler mit einer Seite in die Schokolade tunken und auf Backpapier leicht antrocknen lassen. Abschließend die Taler mit den Cashewnüssen und dem groben Meersalz bestreuen und trocknen lassen.

Hiermit wünsche ich euch ein gutes Gelingen beim Backen und eine super schöne Vorweihnachtszeit! Nur noch ein paar Mal schlafen und dann steht das Christkind auch schon wieder vor der Türe. Alles Liebe und bis bald 

Info: Das Shooting entstand in Kooperation mit Sabine von foodstyling.at

Farbenfrohes Herbstshooting

Ich gebe es zu, ich bin ein richtiges Herbstkind! Das liegt wohl vor allem daran, dass mein Geburtstag im November ist und ich dadurch schon von Grund auf mit dem Herbst und Winter eine recht innige Beziehung habe ;)

Dieses Jahr habe ich mir gedacht, dass ich den Garten meiner Mutter etwas besser und ausgiebiger nutzen könnte, gerade wenn der Herbst eine so tolle Atmosphäre versprüht. Nach kurzen Überlegungen und einer sehr intensiven aber ebenfalls kurzen Inspirationssuche ist der Plan schließlich festgestanden. Mit an Bord für dieses  farbenfrohe Herbstshooting waren diesmal zwei super talentierte und herausragende KünstlerInnen aus den Bereichen Floristik und Textil.

Die Vorgaben waren recht simpel und schlicht - es sollte einfach eine tolle Herbststimmung entstehen, die sich auf die Farbe Grün stützt und zu Messing passt. Und herausgekommen ist ein wundervolles Blumengesteck, welches mir Evelyn von Lebendiges Gestalten zur Verfügung gestellt hat. Ich war hin und weg von der tollen Blumenvariation, die sich im riesigen Gesteck teilweise schon fast versteckt hat. Die Farben haben sich gegenseitig perfekt ergänzt und die Herbststimmung perfekt hervorgehoben. Danke liebe Evelyn für deine Mühe und Zeit, sowie vielen Dank für deine wundervolle kreative Arbeit :)

Da für mich bei jedem Shooting ein paar Schmankerl und kulinarische Kleinigkeiten nicht fehlen dürfen, habe ich mich dieses Mal für Birnen mit Zartbitter-Kuvertüre und Mandelkrokant entschieden, die perfekt zu den Farben der Tischdecke gepasst haben.

Ihr braucht dafür:

  • 6 Birnen
  • ca. 70g Zartbitter Kuvertüre
  • ca. 100 g Mandelkrokant

Rezept:

Etwa 6 Birnen zuerst gründlich waschen und abputzen. Dann Zartbitter-Kuvertüre (etwa 70g) im Wasserbad schmelzen, aber Achtung, dass die Schokolade nicht zu heiß wird. Sobald die Schokolade vollständig zergangen ist die Birnen mit dem unteren Teil in die Schokolade setzen und ein bisschen schwenken. Anschließend die mit Schokolade überzogenen Birnen gleich in eine Schüssel mit Mandelkrokant (ca. 100g) setzen und ebenfalls wieder schwenken. Danach werden die Birnen zum Abkühlen auf einen Teller gestellt. Gebt die Birnen aber nicht in den Kühlschrank, da sonst die Schokolade anläuft.

Das herausragende Design der Tischdecken und Pölster stammt von Christiane Wery von prater&stern. Baumwoll- und Leinenstoffe werden bei prater&stern nach eigenen Designs von Hand bedruckt, mit einer wasserbasierten Textilfarbe. Ich liebe die Farben, Formen und Design von diesen Textilien besonders. Aber letztendlich macht es wohl die Kombination aus allem aus, die mich an diesem super sonnigen Tag einfach nur begeistert hat ;) Auch an dich, liebe Christiane, ein ganz herzliches Dankeschön für deine tollen Kunstwerke.

Die Dekorationsartikel für dieses Herbstshooting sind von H&M Home, der Glasteller und die Mini Glasetagere vom Flohmarkt und die Kerzen von Ikea. die Tischdecken und Pölster könnt ihr im 2. Bezirk direkt bei prater&stern kaufen. Bei Interesse wendet euch bitte an Christiane. Ich wünsche euch einen super schönen Herbst. Alles Liebe und bis bald 

Info: Christiane von prater&stern hat mir die Tischdecken und Pölster für das Shooting gratis zur Verfügung gestellt. Evelyn von Lebendiges Gestalten hat dieses wundervolle Blumengesteck für das Shooting gratis beigestellt. Vielen lieben Dank an euch beide!

Muesli Time ;)

Man könnte meinen, dass der Sonntag von mir und meinem Freund wirklich langweilig ist. Denn er läuft jedes Wochenende gleich ab. Wir stehen auf, füttern die Katze, gehen duschen und dann ist es soweit. Wir machen uns jeden Sonntag das beste Frühstück in ganz Wien und genießen unsere Köstlichkeiten zwischen 3 und 4 Stunden lang. Daneben wird geplaudert, gelästert, gelesen, Witze und Neuigkeiten ausgetauscht und in sozialen Netzwerken herumgesurft.

Ich habe vor etwa einem Jahr nebenberuflich bei einem Bäcker gearbeitet und jeden Sonntag 6 Stunden meines Morgens und Vormittags dort verbracht. Rückblickend würde ich sagen, dass es eine schlimme, aber bestimmt auch eine sehr einprägsame und lehrreiche Zeit meiner war. Denn zum ersten Mal habe ich die Seite hinter dem Tresen kennen gelernt und mir ist schlagartig klar geworden - die Menschen hinter dem Tresen sind nicht für alles verantwortlich!!! Erst nachdem ich gekündigt und wieder meine freien Sonntage für mich hatte, ist mir bewusst geworden, wie schön es ist, an einem Sonntag die Zeit beim Frühstück zu zweit zu verbringen!

Hat früher mein Frühstück noch aus Kuchen, Kipferl oder Croissant bestanden, ist nun fixer Bestandteil meines Frühstücks ein Müsli und ein leckerer Grün- oder Weißtee. Vor ca. 1 Jahr bin ich auf die Idee gekommen, mich von der Fertigindustrie des Bäckers abzuwenden und mich gerade zum Frühstück gesünder und bewusster zu ernähren. Daher habe ich begonnen, mein Müsli selber zu mixen. Zuerst habe ich ganz einfache Dingen, wie Cornflakes und Nüssen gemischt. Mittlerweile besteht mein Frühstücksmüsli aus einem 5-Korn-Müsli, Dinkelpuffer, Cornflakes, Sonnenblumenkernen und aus irgendwelchen Beeren und/oder Früchten (am liebsten die fein säuerlichen Kerne des Granatapfels).

Manchmal mischen sich auch noch ein paar Kokosflocken und Schokocracker unter mein Müsli, aber ansonsten habe ich glaube ich die für mich perfekte Müslimischung entdeckt. Zwischendurch darf auch schon einmal eine Süßigkeit, wie ein Kuchen, Cake Pop oder ein Brot mit selbstgemachter Marmelade geschnascht werden, aber dies sind nur kleine Veränderungen in unserem Frühstücksritual ;)

Meine Lieblingsflocken finde ich momentan beim dm, die wirklich eine tolle Auswahl an ganz vielen unterschiedlichen Körnern und Flocken haben. Und auch die getrockneten Früchte sind zu empfehlen. Natürlich kann man sich auch online sein Müsli selber mixen. Ganz gut finde ich mymüsli und verival, aber auch cornsnpops bietet eine leckere Auswahl an gesunden und leckeren Müslisorten.

Vielleicht seid ihr auch Frühstücksgenießer und verwöhnt euch jedes Wochenende mit leckeren Produkten oder geht gemütlich in ein Café frühstücken bzw. brunchen ;) Ich möchte euch auch darauf aufmerksam machen, dass MitarbeiterInnen im Verkauf auch nur Menschen sind und nur in den seltensten Fällen für Fehler oder Mängel in der Dienstleistung verantwortlich sind. Also bitte zeigt ihnen gegenüber genauso viel Respekt, wie ihr es euch von anderen wünscht bzw. erwartet. Alles Liebe und bis bald 

Zurück zum Ursprung

Als ich letztens Einkaufen war, hat mich zu meiner großen Überraschung eine ganz ungewöhnliche Karottensorte richtiggehend angesprungen. Grund dafür: In der Verpackung waren neben den in Gelb- und Orangetönen leuchtenden Karotten, auch noch kräftig lilafarbene Urkarotten zu finden - eine ganz seltene alte Karottensorte. Das Besondere an der Sorte ist nicht nur die außergewöhnliche Lila Farbe, sondern auch die Färbung, die sie zum Beispiel in Suppen oder im Risotto hinterlässt. Natürlich war schnell klar, dass die Karotten für ein Shooting "missbraucht" werden müssen. Ich hab mir überlegt, dass ich das diesmal mit der Erklärung von hartem und weichem Licht verbinde ;)

Und darum geht es:

Hartes Licht wird in der Essensfotografie recht selten verwendet, da die Schatten sehr stark sichtbar und dunkel sind und somit die Weichheit im Bild verloren geht. Aber die tollen Eigenschaften von hartem Licht kann man sich natürlich auch zu nutze machen, indem man die vermeintlichen "Nachteile" in Vorteile verwandelt und gekonnt einsetzt.

Zur Unterscheidung:

  • Hartes Licht

Hartes Licht entsteht, wenn mit einer sehr kleinflächigen, sprich punktuellen, Lichtquelle gearbeitet wird (dazu zählt auch Sonnenlicht zur Mittagszeit). Dadurch entstehen harte Schatten, die klare und scharfe Kanten haben. Im tieferstehenden Beispiel sieht man bei den Karotten sehr schön den harten Schatten des Holzbrettes und auch den Schatten, den die Karotten werfen. Wenn das Objekt direkt mit einem punktuellen Licht - ohne dem Zwischenschalten von einem Diffusor - beleuchtet wird, dann wird mit hartem Licht gearbeitet. Zur Mittagszeit, wenn die Sonne am höchsten steht, gibt sie sehr hartes Licht bzw. harte Schatten ab, welches mittels eines Diffusors aufgeweicht werden kann. Mittels hartem Licht will man meist bewusst die Rauheit oder Stärke von Objekten darstellen.

  • Weiches Licht

Weiches Licht wiederum entsteht durch eine sehr großflächige Lichtquelle, die möglichst nahe am Objekt platziert wird. Dadurch entstehen ganz zarte und weiche Schatten, die für den Betrachter bzw. die Betrachterin meist kaum sichtbar sind. Weiches Licht unterstreicht vor allem die Zartheit und Weichheit von Dingen. Um weiches Licht zu erzeugen, kann man sich schon mit ganz einfachen Tricks, wie zum Beispiel einem weißen dünnen Blatt Papier, helfen. Das heißt, zwischen der Lichtquelle, die ein hartes Licht abgibt, und dem Objekt muss sozusagen ein Diffusor zwischengeschaltet werden. Diffusor können wie gesagt ein dünnes Blatt Papier sein, Butterbrotpapier oder aber auch professionelle Diffusor, die es im Fachhandel zu kaufen gibt. Weiches Licht kann aber auch durch eine indirekte Beleuchtung erzielt werden. Wenn man zum Beispiel die Lichtquelle gegen die Wand strahlt und somit nur das Streulicht auf  das Objektiv gelangt. Sonnenlicht wirft in den frühen morgen und späteren Nachmittag- bzw. Abendstunden weiches Licht ab.

Oft werden in der Essensfotografie die Produkte von hinten beleuchtet, da die Facetten des Essens dadurch gut zur Geltung kommen und richtiggehend leuchten. Aber das ist Geschmackssache. Man kann Essen genauso gut von der Seite oder rundum (also mit mehreren Lichtquellen) ausleuchten. Achtet auf die Uhrzeit, wenn ihr ein Shooting im Freien habt, damit ihr nicht ungewollte Schatten im Bild habt. Bei diesigem Wetter shootet es sich übrigens am besten, wenn man ein möglichst weiches Licht haben möchte.

Ich hoffe ich konnte euch ein paar Tipps und Tricks für das Abfotografieren eurer Produkte und Speisen liefern. Für Fragen und Unklarheiten stehe ich wie immer sehr gerne zur Verfügung.

Alles Liebe und bis bald 

Food Photography?!?

Wenn mich jemand fragt, was man unter Food Photography versteht, könnte ich das natürlich in einem kurzen und prägnanten Satz erläutern. Ich denke mir aber, dass ich damit die eigentliche Frage, die mein Gegenüber mir stellt, nicht wirklich beantworte. Denn meiner Ansicht nach werde ich nicht gefragt: "Was ist Food Photography?" sondern eher "Wozu brauche ich einen Food Fotografen, wenn ich mit meinem Handy oder meiner Spiegelreflexkamera auch schöne Fotos machen kann?!".

Food Photography ist komplexer als man denkt und in sich nochmals in mehrere Zweige unterteilt. Aber prinzipiell gilt:

  • Food FotografInnen arbeiten meistens gemeinsam mit einem Food Stylisten bzw. einer Food Stylistin zusammen, der bzw. die das Essen vor allem so anrichtet, damit es zum Abfotografieren optimal präsentiert wird. In der Regel werden die Speisen von Köchen zubereitet, aber oftmals übernimmt diese Aufgabe auch gleich die Food Stylistin bzw. der Food Stylist. Beim Styling wird darauf geachtet, dass nur mit hochwertigen und frischen Produkten gearbeitet wird, da Frische und Qualität jedenfalls im Foto sichtbar werden. 
     
  • Der Food Fotograf bzw. die Food Fotografin ist im Gegensatz zum Stylisten bzw. zur Stylistin für das perfekte Licht und eine exzellente Ausleuchtung, aber auch für den perfekten Winkel und die optimale Perspektive zuständig. Da sind oft nur ein paar Zentimeter Höhenunterschied wirklich entscheidend, um das Produkt im Foto schön wirken zu lassen. Und gerade das Licht ist in der Fotografie so extrem wichtig, denn erst dadurch werden Dinge sichtbar gemacht, die beim bloßen Betrachten vielleicht nicht aufgefallen wären.
     
  • Die einen FotografInnen spezialisieren sich auf informative Fotografie, das heißt, die Produkte werden vor weißem Hintergrund abgelichtet und können im Anschluss daran auch freigestellt werden. Andere wiederum beschäftigen sich größtenteils mit der emotionalen Fotografie, in der ganz viel mit Dekoration und verschiedenen Szenen gearbeitet wird, um den Betrachter bzw. die Betrachterin emotional einzufangen. Hier geht es vor allem um die Vermittlung von Gefühlen. Man glaubt gar nicht, wie wichtig Dekoration sein kann und wie sehr sie ein Bild beleben (natürlich nur, wenn man es nicht übertreibt :)!
     
  • Manche Food FotografInnen sehen sich auch ein bisschen als Vermittler. Das heißt, sie möchten UnternehmerInnen aufzeigen, wie wichtig Bilder, insbesondere Fotos, für den Verkauf von Produkten sind. Österreich muss in Bezug auf Fotografien noch ein bisschen umdenken und schätzen lernen, welche Kraft (gut gemachte) Fotos haben können. Nämlich im besten Fall erhöhen sie die Aufmerksamkeit der KundInnen und somit auch den Umsatz des Unternehmens.

Ich will nicht sagen, dass HobbyfotografInnen keine tollen Fotos von Speisen und Getränken machen können. Denn mit viel Glück ist das Licht gerade perfekt, die Perspektive optimal und die Kamera für die Lichtverhältnisse ausreichend. Da können dann auch wirklich schöne Bilder entstehen. Aber bei jeder professionellen Dienstleistung geht es nicht um Zufälle oder Glücksfälle, sondern um Professionalität und Können. Darunter versteht man, dass ich die Vorstellungen der KundInnen exakt umgesetzt werden können und das Bild reproduzierbar ist. In der Food Photography wird nichts dem Zufall überlassen, sondern (fast) alles ist genauestens geplant und durchdacht. Dadurch entstehen oftmals wirklich wunderschöne Bilder, die einen in den Bann ziehen :)

Ich hoffe, ich konnte euch durch meine Ausführungen ein bisschen in die Welt der Food FotografInnen einführen und allfällige Fragen klären. Wenn nicht, könnt ihr mich natürlich gerne kontaktieren. Alles Liebe und bis bald 

P.S. Großer Dank an Fiona, die diese tolle White Chocolate Tarte für mich zubereitet hat :)

Auf Wien's Märkten unterwegs...

Im Zuge des Tastemakers Projekts von The Coolinary Society, an dem ich mitarbeite, habe ich mit meiner Kamera Wien unsicher gemacht und ein paar Wiener Märkte abgeklappert. Ich muss sagen ich war erstaunt, wie viele Leute täglich auf den Märkten ihre Produkte anbieten; nämlich nicht nur am Wochenende für ein paar Stunden, sondern oftmals die ganze Woche über von ganz in der Früh bis in die Abendstunden hinein.

Und erst die Auswahl - einfach nur phänomenal. Das Angebot beginnt bei ganz einfachen Obst- und Gemüsevariationen und endet bei exotischen Früchten, von denen ich wohl noch nie etwas gehört habe. Letztendlich liegt es aber bei einem selbst, ob man auf regionale oder ausländische Produkte setzt. Denn von der heimischen Tomate bis hin zur italienischen Blutorange lässt sich alles finden. Ich war auch von der tollen Qualität der Produkte mehr als überzeugt.

Meine erste Station führte mich zum Karmelitermarkt im 2. Wiener Bezirk. Der Markt bietet eigentlich alles, was ein anspruchsvoller Markt so zu bieten hat. Auf einem kleinen Plätzchen inmitten der Stadt befinden sich kleine Häuschen, in denen teilweise Obst und Gemüse, aber auch frisches Hühnchen verkauft wird. In anderen Häuschen wiederum kann man ein köstliches Frühstück oder gar Mittagessen genießen. Aber auch die Lokale in unmittelbarer Umgebung können sich sehen lassen. Etwa das Fett+Zucker ist ein absoluter Geheimtipp für Kuchenfans.

Mein zweites Ziel war der Volkertmarkt, der weit weniger berühmt wie der Karmelitermarkt ist, aber gerade im Bereich Essen und Trinken wirklich tolle Lokale zu bieten hat. Die Stände haben hier von Montag bis Samstag von 6.00 Uhr in der Früh bis in die Abendstunden, so gegen 18.00 Uhr geöffnet. Die Gastronomie hat sogar bis 22.00 Uhr offen.

Meine dritte und letzte Station führte mich zum Obst- und Gemüsemarkt bei der U6-Station Handelskai direkt vor der Millennium City. Und ich kann euch nur sagen, hier wird wirklich jeder fündig. Schon alleine beim Betreten des großen Areals unter der Ubahn-Brücke kommt sofort Marktstimmung auf. Und alle Standbesitzer waren überaus freundlich. Jeder einzelne hat mich seine prachtvollen Produkte fotografieren lassen und mich neugierig beobachtet. Die Ware ist hier sehr frisch und in rauen Mengen vorhanden. Je nach Saison findet man sowohl regionale als auch ausländische Obst- und Gemüsespezialitäten zu wirklich günstigen Preisen. Kurz gesagt: Mein absoluter Insidertipp unter den MarktbesucherInnen.

Ich hoffe ihr schafft es auch einmal zu einen der zahlreichen Wiener Märkte. Natürlich gibt es auch stark touristische Märkte, wie den berühmten Naschmarkt, aber ich wollte pures Marktfeeling erleben und habe genau das bekommen, wonach ich gesucht habe. Übrigens ist der Kutschkermarkt im 18. Bezirk ebenfalls ein Geheimtipp für mich, mit seinen tollen regionalen Produkten und der gemütlichen Atmosphäre zwischen den Gassen. Alles Liebe und bis bald 

Erdbeeren mit Stil

Ihr plant eine coole Sommerparty mit euren Freunden und Bekannten, aber irgendwie will die zündende Idee für den Nachtisch bzw. für den Snack zwischendurch nicht so wirklich kommen? Dann habe ich genau das Richtige für euch!!! Die Erdbeeren & Wassermelonen am/mit Stil sind nicht nur erfrischend und lecker zugleich, sondern auch noch stilvoll und daher besonders geeignet für eure individuelle Sommerparty.

Und das Beste an der ganzen Idee? - Sie ist super schnell und super einfach umzusetzen. Denn ihr braucht dazu nur ein scharfes Messer, einen Keksausstecher in einer beliebigen Form und Holzspieße. Schneidet dazu einfach eine ca. 1 cm dicke Scheibe von der Wassermelone herunter und stecht dann mit dem Keksausstecher ein paar Stücke aus. Die Erdbeeren (wenn möglich eher größere Stücke) längs in zwei Hälften schneiden und nun abwechselnd mit den Wassermelonenstücken auf die Spieße stecken. Das war's ;)

Aber weil das Ganze ohne richtig coole Dekoration natürlich gar nicht geht, hab ich mir ein paar Blüten von meiner weißen Hortensie ausgeliehen, die ich großzügiger Weise vor Kurzem von meiner Lieblingsschwägerin bekommen habe :), und diese entzückenden Summer-Tags von Eat Drink Chic by Amy Moss verwendet. Die Summer-Tags gibt es in 3 verschiedenen Farben und Variationen und können kostenlos auf der Seite heruntergeladen werden. Dazu einfach die Tags auf etwas stärkerem weißen Papier ausdrucken, dann ausschneiden und in jedes Tag ein Loch für die Schnur einstechen.

Ich kann euch sagen, ich liebe die DIY-Ideas von Amy Moss, weil sie mit so viel Liebe und Detail gemacht sind. An dieser Stelle: Thank you very much Amy for your adorable tags and ideas :) 

So und wer jetzt noch immer nicht genug Inspirationen für seine Sommerparty hat, der kann sich ja ein bisschen auf Pinterest umschauen und dort nach passenden Details suchen. Am Besten ihr sucht auf Englisch nach ein paar Suchbegriffen, wie Summerparty oder DIY-Ideas. Ich hoffe ihr werdet fündig und könnt eure Feier genießen! Alles Liebe 

Kulinarische Klein(st)betriebe aufgepasst!

Jetzt ist er endlich da, der lang ersehnte August, auf den ich mich schon so lange gefreut und mit Spannung herbeigesehnt habe. Denn ich habe den ganzen August lang die Ehre, für The Coolinary Society und deren neuestes Projekt Tastemakers Award aktiv zu sein und auf "Fotojagd" zu gehen. Daher freue ich mich riesig auf ein spannendes Monat. Für alle, die das Projekt noch nicht kennen, möchte ich eine kleine Übersicht geben, was der Tastemakers Award überhaupt ist und euch die Idee dahinter ein bisschen näher bringen:

"TASTEMAKERS ist eine Plattform für herausragende kulinarische Klein(st)betriebe  aus Österreich mit regionalen, saisonalen und/oder fairen Produkten, die schmecken." (The Coolinary Society) 

Das heißt, alle Klein- und Kleinstbetriebe, die sich in Österreich auf regionale, saisonale und/oder faire Produkte spezialisiert haben, sind seit Anfang Juli und noch bis Ende September 2014 herzlich eingeladen, sich für den Tastemakers Award anzumelden. Ziel ist es, dass nun auch die ganz kleinen regionalen Betriebe ausgezeichnet und für ihre herausragenden Produkte geehrt werden.

Und genau für das, finde ich, wird es endlich einmal Zeit. Denn ich bin für mehr regionales, biologisches, faires und kulinarisches Essen in Österreich. Jenes, wo einem bereits beim bloßen Anblick das Wasser im Mund zusammen läuft und wo man noch so richtig die Natur heraus schmeckt. Wie zum Beispiel die Marillen aus Oma's Garten oder die noch warme Kuhmilch direkt vom Bauernhof. Und da darf auch einmal ein krummes Radieschen oder ein verdrehter Paprika dabei sein - so lange sie köstlich schmecken ;)

Dass dieses Thema nicht nur bei mir, sondern allgemein in Österreich Anklang findet, beweist die Verleihung des T-Mobile Umwelt- und Nachhaltigkeitsfonds Award 2014. Denn das Tastemakers Award Projekt von The Coolinary Society erlangte dieses Jahr den beachtlichen 3. Platz. Gratulation an dieser Stelle!

So und nun kommen wir zum wirklich Wesentlichen, nämlich den Anforderungskriterien. Die Anforderungen für die Klein- und Kleinstbetriebe sind Folgende:

Tastemakers…

  • sind kleinbetrieblich angelegt
  • erzeugen Lebensmittel von herausragender Qualität
  • zeichnen sich durch Innovationskraft von der Produktidee bis zur Vermarktung aus
  • gehen verantwortungsvoll mit Ressourcen um
  • leisten einen Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität
  • nutzen Rohstoffe aus der Region
  • beziehen bevorzugt Rohstoffe aus biologischem Anbau
  • legen größten Wert auf artgerechte Tierhaltung
  • gehen fair mit ihren Lieferanten und Partnern um
  • nutzen kurze Transportwege und direkte Vertriebskanäle abseits von Supermarkt und Großhandel
  • verwenden umweltfreundliche und recycelbare Verpackungen
  • vertreiben Produkte mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis

Wenn auch du dich bzw. deinen Betrieb unter die oben genannten Kategorien einreihen kannst, dann nichts wie los und beim Award mitmachen. Hier geht's direkt zur Anmeldung!

Ich würde mich freuen, wenn sich der ein oder andere Betrieb noch zu der großen Anzahl an Einreichungen dazu gesellen würde. Auf ein tolles Monat und ein noch tolleres Projekt. Ich werde mit Herzblut dabei sein und freue mich schon auf das Endergebnis :)


It's LIME TIME

Nur noch ein paar Mal schlafen und dann düse ich los in meinen wohl verdienten Urlaub :) Oh ich freu mich wie ein kleiner Schneehase! Und damit ich auch in Wien schon ein bisschen auf Touren komme und den Sommer besser genießen kann, habe ich den Begriff "Food Photography" ein bisschen ausgedehnt und dieses Mal ein Summer-Shooting ganz ohne Essen, dafür aber mit einem (alkoholfreien!) Drink zum Niederknien kreiert. 

Es wirkt fast unaussprechlich, dass so viele Zutaten zusammen in einem Glas auch noch gut schmecken können. Aber ich bin tatsächlich der lebende Beweis dafür, dass dieses Getränk absolut genial ist.

Und das benötigt ihr dafür:

  • Wasser
  • Hollundersirup (Verhältnis ca. 1:7)
  • 1/2 Gurke
  • 1 unbehandelte Limette
  • ca. 5 Erdbeeren
  • 1 Bund Minze
  • Eiswürfel

Den Hollundersirup im Verhältnis 1:7 mit Wasser aufgießen. Danach die Gurke, Limette und Erdbeeren waschen und in sehr feine Scheiben schneiden. Anschließend die Minzeblätter waschen und trocken schütteln. Dann vorsichtig die Blätter vom Stängel ziehen und alle Zutaten in die Hollunder-Wasser-Mischung geben. Anschließend noch ein paar Eiswürfel für den extra Frische-Kick und das Getränk für den perfekten Geschmack ein paar Minuten im Kühlschrank stehen lassen. Fertig ist euer Summer-Drink!

Die Flaschen, in denen das leckere Getränk herum schwimmen darf, war ursprünglich einmal die Verpackung vom Arizona Icetea (als es noch die tollen Glasflaschen zu kaufen gab). Den Flaschenhals hab ich dann einfach mit Masking Tape (erhältlich über amazon oder dawanda) verziert und fertig war mein neues Gläschen! Die Schieferplatte, auf der das Obst drapiert ist, ist bei Interio erhältlich und die tolle selbstklebende Tafelwand habe ich ebenfalls bei amazon erstanden.

Ich hoffe ihr habt euren Urlaub noch vor euch und könnt ihn in vollen Zügen genießen. Ich wünsche euch auf jeden Fall einen super schönen Sommer, mit viel Sonne, Erholung & Spaß. Alles Liebe und bis bald :)

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Im Tomaten-Paradies angekommen

Man stelle sich folgendes Szenario vor: Der Freund ist den ganzen Samstag nicht zu Hause, ich bin also in der großen Wohnung ganz alleine und weiß nicht so recht, was ich mit meiner ganzen Freizeit alles anfangen soll. Was ist da die logische Schlussfolgerung? Richtig, sich mit Essensfotografie die Zeit vertreiben und wirklich tolles Gemüse vor die Linse bringen, das natürlich im Nachhinein auch noch verspeist wird! Praktisch Vergnügen und Zeitvertreib also mit einer Klappe schlagen ;)

Die schönen Tomaten-Raritäten (Saison bedingt erhältlich; vor allem in größeren Lebensmittelgeschäften) machen sich nicht nur vor der Kamera gut, sondern sind vor allem auch im Essen bzw. als Salat ein wirklich schöner Hingucker. Das liebe ich so am Sommer - diese unbeschreibliche Vielfalt an Farben. Und wenn sich die Vielfalt an Farben auch noch im Essen bemerkbar macht, bin ich natürlich völlig begeistert :)

Also durfte ich Bekanntschaft mit der tollen Black Plum Tomate (Bild: 1. Reihe, Mitte) und den kleinen Yellow Submarines (Bild: 2. Reihe, Mitte) machen. Bereits letztes Jahr hatte ich das Vergnügen, eine Ochsenherz Tomate vor die Kamera zu bekommen und sie ist immer wieder beeindruckend! Dazu gesellten sich im Laufe des Shootings noch ein paar Marglobe Tomaten sowie eine Black Cherry und ein paar Marmande Tomaten. Petersilie und Rosmarin vom eigenen Balkon rundeten die Farbenpracht nicht nur perfekt ab, sondern bildeten auch die Zugabe für einen tollen Tomatensalat. Ich bin ja ein ganz großer Fan vom Grillen und in Kombination mit einem Tomatensalat ist das einfach nur perfekt!

Der Teller für die Tomaten & die Schüssel für die Kräuter stammen übrigens aus der "Sel de Mer" Kollektion von H&M Home. Ich liebe diese Kollektion, da sie so schlicht und unaufdringlich ist, aber das gewisse Etwas hat!

Mit diesen Worten wünsche ich euch eine wundervolle Grillsaison - Tomatensalat ist für mich ja der beste Grillbegleiter - und viel Spaß mit der Tomaten-Vielfalt. Alles Liebe und bis bald!

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Mit einfachen Mitteln zum perfekten Bild

Oftmals sieht der Alltag von KleinunternehmerInnen so aus: Stress, danach folgt wieder Stress und zwischendurch noch ein bisschen mehr Stress! Da bleibt meist nicht viel Zeit, um sich neben dem perfekten Produkt für den heutzutage sehr anspruchsvollen (im positiven Sinne!) Kunden auch noch um ein passendes/professionelles/perfektes Foto der eigenen Produkte zu kümmern. Ein Schnappschuss mit dem Handy muss da meist das Auslangen finden, aber leider erzielt dies in den meisten Fällen nicht das gewünschte Ergebnis, da sich KundInnen unter den Fotos nicht viel vorstellen können. Daher sollte neben dem perfekten Produkt auch eine perfekte Fotopräsentation desselben mittels Foto erstellt werden. Und wie das aussehen kann, zeige ich euch mit dem nachstehenden Video! Mit ganz einfachen Mitteln und in wenigen Schritten könnt ihr schnell und einfach eine schöne Szenerie aufbauen und gerade im Food Bereich wirklich ansprechende Fotoergebnisse erzielen. Klickt rein und holt euch Inspirationen für euer nächstes Shooting:

Checkliste für den Aufbau der Szenerie:

  • Tisch und weißer Hintergrund
  • Holzplatten für den Untergrund - ich nehme dafür immer Fichtenholzplatten und lackiere sie dann in einer beliebigen Holzfarbe bzw. lasse ich sie mit einer Holzlassur ein (alles erhältlich im Baumarkt)
  • Styroporplatten für helle Reflektionen (ebenfalls um ein paar Euro im Baumarkt erhältlich)
  • weiches oder hartes Licht (je nach Belieben)
  • Stoffreste (alte Geschirr-/Tischtücher oder Reste über amazon bzw. dawanda bestellen)
  • Geschirr & Besteck
  • Vase oder schöne Flasche
  • Blumen für die Deko
  • Dekoartikel, wie Blüten oder Bänder 

Wenn ihr kein eigenes Studiolicht habt, könnt ihr gerne auch ein Deckenlicht (hartes Licht) in eurer Wohnung/eurem Geschäft verwenden. Für weiches Licht reicht es, wenn ihr ein Stück Butterbrotpapier (erhältlich in jedem Lebensmittelgeschäft - meist neben dem Backpapier) um den Lichtkegel eurer Lampe gebt bzw. klebt (aber Achtung, damit das Papier nicht zu nah bei der heißen Lichtquelle ist und zu brennen beginnt), um das Licht weicher erscheinen zu lassen. Ich habe für diese Aufnahme hartes Licht verwendet, damit ich ein schönes Licht-/Schattenspiel erzeuge.

Und so sieht die Szenerie dann in Fotoqualität aus :)

Also das nächste Mal einfach Ausprobieren und Loslegen. Ihr werdet sehen, dass man nicht viel Zeit und Geld investieren muss, um ein ansprechendes Ergebnis zu erzielen. Falls ihr Fragen habt, könnt ihr mich gerne direkt kontaktieren. Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Spaß und gutes Gelingen ;)

Herz-Pancakes für mehr Sommerstimmung

Endlich kann ich Sommer, Sonne und ähm....ja Balkon genießen! Lange genug haben mich die trüben Tage in meine Decke kriechen lassen, aber nun bin ich top motiviert, top engagiert und top aktiviert. Daher wollte ich für meinen Freund einmal wieder ein ganz besonderes Frühstück zaubern.

Nach kurzem Überlegen wollte mir nichts so wirklich einfallen, dass nicht besonders kitschig sein würde. Und dann kam am Abend plötzlich der Geistesblitz: Pancakes in Herzform mit Kirschen und Ahornsirup. Ja ich weiß, das ist nicht weniger kitschig, aber ich finde es trotzdem irgendwie süß! Wenn ich nur daran denke, läuft mir nämlich schon das Wasser im Mund zusammen :)

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Und das Rezept für die süßen Herz-Pancakes ist auch noch super einfach:

Das benötigt ihr für 2 Frühstücks-Portionen:

  • 1/8 l Milch
  • 1 Ei
  • 60 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL zerlassene Butter
  • 1 TL Staubzucker
  • 1/2 TL Vanillezucker
  • 1/2 EL Grand Marnier (nach Belieben)
  • Ahornsirup (nach Belieben)
  • Kirschen

Und so funktioniert es:

Zuerst alle trockenen Zutaten mischen, dann zu den flüssigen Zutaten hinzugeben und mit einander vermischen, bis es einen glatten Teig ergibt. Das Ganze ca. 30 Minuten stehen lassen und dann in einer heißen Pfanne jeweils einen kleinen Teelöffel von dem Teig in eine Herz-Ausstechform gießen. Den Teig auf kleiner Flamme so lange backen, bis er nicht mehr flüssig bzw. klebrig ist. Und fertig sind eure Herz-Pancakes.

Die Pancakes dann auf Teller anrichten und mit Ahornsirup und Kirschen verzieren bzw. versüßen :)

Die entzückende Mini-Etagere habe ich übrigens - schon vor ein paar Monaten ganz günstig im Sale ergattert - von H&M Home und das Kärtchen, sowie den "Herzlichen Glückwünsch"-Stempel erst vor Kurzem beim depot erstanden. Den Herz-Ausstecher bekommt ihr in jedem Geschirr- bzw. Möbelgeschäft, wo es auch Küchenutensilien gibt. 

Vielleicht verwöhnt ihr euren Liebsten das nächste Mal auch auf so entzückende Weise ;) Ich wünsche euch viel Spaß dabei und einen super schönen Sommerferienbeginn! Alles Liebe und bis bald.

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Hollerzeit in Kärnten

Rund um mich herum blüht gerade alles, was nur blühen kann. Von den kraftvoll roten Mohnblumen, über die zartrosa farbenen Orchideen bis hin zum hellgelb leuchtenden Holler. Und weil dieses Jahr zu Pfingsten seit langem wieder einmal das Wetter super mitgespielt hat, sind wir für ein verlängertes Wochenende nach Kärnten auf den wunderschönen Längsee gefahren. Ich liebe es in den duftenden Wald rund herum um den Längsee rein zu gehen, während die Vöglein fröhlich vor sich hin zwitschern und die Natur noch so richtig frei sein kann.

Hier ein paar Eindrücke von dem schönen Stück Land :)

Aber besonders ins Auge gestochen ist mir bei unserem kleinen Spaziergang durch den Wolschartwald rund um den See der stark blühende und duftende Holler (Hollunder), der in Wien eigentlich schon seit ein paar Wochen nicht mehr blüht, aber in Kärnten anscheinend gerade Hochsaison hat. Aus diesem Grund habe ich meine (Fotoapparat-) Linse dieses Mal vor allem auf den schönen Holler gerichtet und mich wieder an das tolle Hollershooting mit meiner Lieblingshobbyköchin Fiona vom letzten Jahr erinnert. Also lange Rede, kurzer Sinn...lasst euch einfach von den nachstehenden Bildern inspirieren und genießt ein Stückchen Natur aus Österreich ;)

Ich habe auch ein leckeres Rezept für einen Hollersirup für euch, den die liebe Fiona für uns zubereitet hat.

Rezept für Hollersirup:

Dazu einfach ca. 10 Holunderblütendolden abschneiden und vorsichtig von Insekten befreien. Danach ca. 1,5 l Wasser mit 1 kg Zucker mischen und aufkochen lassen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Anschließend 1,5 unbehandelte Zitronen auspressen und den Saft, sowie 30 g Zitronensäure – nach Belieben kann auch eine Messerspitze einer Vanilleschote hinzugefügt werden – vorsichtig zur Wasser-/ Zucker-Mischung geben. Die Mischung dann nochmals gut verrühren und über die Holunderblüten gießen. Nun die Blüten 5 Tage zugedeckt ruhen lassen. Anschließend wird der Sirup abgeseiht und nochmals aufgekocht. Der fertige Sirup kann nun in saubere (ausgekochte) Gläser gefüllt werden und hält sich an einem dunklen, kühlen Ort (z.B. Keller) einige Monate.

Und so sieht das Ergebnis dann aus! Der entzückende Sticker für die Hollundersirup-Flasche wurde von papierhimmel zur Verfügung gestellt - danke nochmals an dieser Stelle!

Ich wünsche euch ein frohes Schaffen und viel Spaß beim Hollersirup machen. Bis nächstes Mal und alles Liebe.

Meine Liebe zu Zitrusfrüchten

Oh ich muss gestehen, ich bin wirklich ein leidenschaftlicher Zitrusfan. Begonnen hat diese Leidenschaft schon in meiner Kindheit - ein kleiner Zitronenspritzer im heißen Wasser hier und ein leckeres Orangenküchlein da. Das ist teilweise schon richtiges ausgearbeitet durch penetrant riechende Teelichter mit Zitrusdruft, kleinen Zitrusbäumchen in der Wohnung und gelben Wänden. Aber naja...so hat halt jeder seinen kleinen Tick ;)

Auf jeden Fall finde ich Zitrusfrüchte nicht nur im Essen, sondern auch zum Fotografieren super. Und so bin ich auch auf das Zitrusfrüchte-Shooting gekommen. Denn diese kleinen bunten Dinger haben nicht nur ein tolles und schmackhaftes Innenleben, sondern vor allem wunderschöne Farben. Aber seht selbst...

Mit dabei beim Shooting waren diesmal die freche gelbe Zitrone, die kleine grellgrüne Limette und die saftige Orange, in Kombination mit einer weißen Mohnblume. Das entzückende farbenfrohe Tablett habe ich zum Schnaäppchenpreis bei Nanu Nana ergattert.

Bei so viel Farbenvielfalt freu ich mich wirklich schon richtig auf den Sommer...also von mir aus kann er jetzt kommen :) Alles Liebe und bis nächstes Mal!

Für die beste Mama zum Muttertag

Eigentlich halte ich nicht viel von all den künstlich angelegten "Feiertagen", wie z.B. Valentinstag, Muttertag, Vatertag, Tag des Kindes (?!) etc. Gibt es eigentlich einen Haustiertag? Na egal...ich finde es braucht keinen Tag, damit man Menschen, die man liebt, ehren, beschenken und beglücken kann! Denn eigentlich sollte jeder Tag Valentinstag, Mutter- und Vatertag in einem sein.

Tja und trotz dieser tollen Aussagen von mir, habe ich mich heuer für meine Mama zum Muttertag so richtig ins Zeug gelegt. Denn irgendwann ist mir dann doch der Einfall gekommen, dass ich vielleicht einer der wenigen Menschen bin, der diese "Ehrentage" nicht ernst (genug) nimmt und somit quasi eine Ausnahme darstelle. Aber vielleicht sieht meine Mama das anders?! Lange Rede kurzer Sinn: Ich habe also für meine Mama vorzügliche Kokos-Erdbeer-Cupcakes und entzückende Kirsch-Marzipan-Gugls nach den Rezepten von Fräulein Klein in ihrem schönen Back- und Dekobuch "Die wunderbare Welt von Fräulein Klein. Backzauber und Dekolust" zubereitet - damit ich nicht ganz mit leeren Händen da stehe. Ja ich muss zugeben, ich bin Stunden in der Küche gestanden, aber es hat sich jedenfalls gelohnt :)

Die Cupcakes habe ich dann noch mit essbaren Stiefmütterchen aus dem eigenen Anbau dekoriert und die süßen Mini-Gugls mit Kirschen verziert. Und voilá...fertig ist meine Muttertagsüberraschung.

Die Süßigkeiten habe ich dieses Mal auf einer ganz besonderen Etagere von koalaplan angerichtet. Das Besondere an der Etagere ist, dass ich sie selbst zusammen gebaut habe. Ich habe dazu zwei meiner Ikea-Teller und eine kleine Ikea-Schüssel (alles aus Keramik) hergenommen und dann mit dem Bauset von koalaplan (Achtung: nicht vergessen die Bohrer gleich mitzubestellen!) zusammen gesetzt. Das Anbohren der Teller ist mit dem richtigen Werkzeug nicht schwierig, aber am besten macht man es zu zweit - damit ja nichts verrutscht. Vor allem alte Teller, die sonst nur in irgendeinem Kästchen verstauben, eignen sich wohl optimal für die Vielzahl an verschiedenen Etagere-Bausets und machen sie wieder nützlich! Ich finde die DIY-Etagere ist eine tolle Alternative zu den gekauften Etageren und verleiht dem Eigenheim einen individuellen Touch. Und so sieht die Etagere fertig zusammen gebaut aus:

Die Leckereien habe ich dieses Mal im Grünen geshootet, weil ich finde, dass die Blumen und Kirschen als Dekoration an die frische Luft gehören und überhaupt hat mich die Sonne rausgelockt.

Ich hoffe meine Mama freut sich über die süße Nachspeise und ich kann ihr dadurch vielleicht ein klein wenig zeigen, wie wichtig sie mir ist und wie froh ich bin, dass ich so eine tolle Mum habe :) Schön Mama, dass es dich gibt!!!

Vielen Dank an koalaplan für die Zurverfügungstellung der tollen Bausets! Ich bin wirklich begeistert von dieser schönen DIY-Idee :)