The perfect Summer-Bowl

Nicht schnell, aber köstlich

Im Sommer muss Essen schnell gehen und gesund sein - ich weiß. Es gibt auch viele Rezepte, die nicht nur einfach sind, sondern auch schnell gehen. Aber jeden Tag Salat essen wird mit der Zeit auch langweilig. Deswegen entscheide ich mich ab und zu bewusst gegen total gesunde und schnelle Gerichte, weil ich sie einfach nicht mehr sehen kann (auch wenn sie wirklich gut sind).

Dieses köstliche Sommer-Rezept, das ich vor kurzem ausprobiert habe, ist alles andere als schnell und wenn man die ethischen Aspekte von Avocados miteinbezieht (Abholzung von Regenwäldern, Verschmutzung von Trinkwasser etc.), dann ist es vielleicht auch nicht unbedingt ein Essen für jeden Tag. Aber diese Bowl ist so richtig lecker, dass ich ehrlich gesagt nicht genug davon bekommen kann. 

Süßkartoffel-Avocado-Bohnen-Bowl

Für dieses Gericht werden Süßkartoffel benötigt, die leider oft unterschätzt werden. Denn sie sind eine super Alternative für gewöhnlichen Kartoffeln. Zu den Süßkartoffeln gesellen sich in der köstlichen Bowl jedenfalls Bohnen, Avocado und simpler Reis. Wer möchte, kann auch noch Sprossen oder Kresse hinzugeben. Ich persönlich finde, dass Reis jedes Gericht aufwertet. Ich bin aber auch ein absoluter Reisfan ;). Die Bowl wird dann mit einer köstliche Limettensauce aufgepeppt und fertig ist das Sommergericht.

Rezept: Süßkartoffel-Avocado-Bohnen-Bowl

Zutaten für 2 Personen:

  • 200 g Basmati Reis
  • 2 Süßkartoffeln
  • 2 Paprika
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 1 Avocado
  • 2 TL Paprikapulver
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 Messerspitze Chilipulver
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 Limette
  • 1/2 Becher Sauerrahm
  • 1/2 Becher Joghurt
  • nach Belieben: Sprossen oder Kresse
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung (ca. 45 Minuten):

Basmati Reis mit ca. 375 ml Wasser und ein wenig Salz zum Kochen bringen. Auf geringer Flamme kochen, bis das gesamte Wasser verdampft ist. Süßkartoffeln inzwischen schälen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Paprika in Scheiben schneiden. Süßkartoffeln mit Backpapier auf ein Blech legen und mit 1 TL Paprikapulver, Chilipulver und 2 EL Olivenöl bestreuen/beträufeln. Ofen auf 200°C vorheizen (Ober- und Unterhitze) und die Süßkartoffeln für ca. 20 Minuten darin garen lassen. Nach ca. 20 Minuten die Paprika hinzugeben, nochmals mit 1 EL Öl beträufeln und für weitere 15 Minuten in den Ofen schieben.

Währenddessen Limettenschale abreiben, den Saft der Limette auspressen und beides gemeinsam mit Sauerrahm, Joghurt, Salz und Pfeffer in einer kleinen Schüssel vermengen. Die Sauce mit 1 TL Paprikapulver und Kreuzkümmel abschmecken. Die Avocado in dünne Scheiben schneiden und beiseitelegen. Die Bohnen aus der Dose leeren und mit Wasser waschen. Drei Minuten bevor die Süßkartoffeln und Paprika aus dem Rohr kommen, die Bohnen dazugeben und kurz mitgaren lassen. Sobald alles fertiggegart ist, aus dem Ofen nehmen und gemeinsam mit dem Reis in einer Schüssel oder auf einem Teller anrichten. Süßkartoffeln und Paprika leicht salzen. Die Avocadoscheiben in der Schüssel schön drapieren und die Sauce über Süßkartoffeln und Avocado gießen. Nach Belieben kann zum Abschluss noch Kresse (oder Sprossen) über dem Gericht verteilt werden.

Guten Appetit!

Vielleicht habt ihr auch ein tolles Rezept, das vielleicht nicht super schnell, aber dafür super köstlich ist. Ich freue mich auf eure Beiträge und wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren der Summer-Bowl. Lasst es euch schmecken :) Alles Liebe und bis bald ♥

The secret of the rose

Experimentierfreude

Ich komme aus dem Experimentieren und Herumtüfteln mit Lebensmitteln gar nicht mehr heraus, weil es noch so viel zu entdecken gibt. Grüne Smoothie Bowls, Beeren Smoothies im Glas, Superfood Bowls und so weiter. An dieser Stelle muss ich es einfach nochmals erwähnen: Ich liiiieeeebe unseren neuen (Smoothie) Mixer (mehr dazu findet ihr in meinem Blogpost zu "Gesundes für Verliebte").

Dieses Mal habe ich mir gedacht: Rosen sind so eine wundervolle schöne Blumen, warum können sie ihre Schönheit nicht auch im Essen entfalten?! Salate mit essbaren Blüten kennt man ja schon, aber Smoothie mit Rosenblütenknospen habe ich noch nie gehört. Ihr etwa? Also habe ich mir die kleinen Rosenblütenknospen von Sonnentor (Rosa damascena) besorgt – die man nicht nur bedenkenlos essen kann, sondern auch noch aus biologisch dynamischem Anbau stammen – und kurzerhand in meine morgendliche Smoothie Bowl getan. Das Ergebnis ist der absolute Hammer! Aber seht selbst:

Das Geheimnis der Rose

Das Besondere an Rosen ist vor allem ihr feiner Duft und ihre zarte Form. Besonders spannend finde ich den Geschmack von Rosen - sei es im Tee oder eben in der Smoothie Bowl. Ich kann den Geschmack aber gar nicht so richtig beschreiben. Vielleicht eine Mischung aus einem süßlichen und leicht erdigen Geschmack - ähnlich wie Erdbeeren. Prinzipiell hängt der Geschmack aber von Sorte und Erntezeit der Rosen ab. Man kann sowohl die Blütenblätter, als auch die Knospen der Rose essen. Rosen haben den Vorteil, dass sie eine Handvoll Nährstoffe, wie etwa Vitamin A, Vitamin C sowie Vitamin B1 und B2 enthalten, und damit für mehr Vitalität sorgen und vor Infektionen schützen.

Achtung: Nicht alle Rosen eignen sich zum Verzehr und vor allem dürfen sie nicht gespritzt sein. Also entweder essbare Rosen (vor allem Duftrosen, z.B. Bauern-, Hunds-, Kartoffel- oder Gebirgsrosen) vom eigenen Garten oder zertifizierte, abgepackte Rosenblüten verwenden. 

Rezept: Rosen Smoothie Bowl mit Heidelbeeren und Acai

Zutaten für den Mixer:

  • 1 Handvoll Spinat (oder tiefgefroren)
  • 1 Banane
  • 1 kleine Handvoll Heidelbeeren
  • 1 kleine Handvoll getrocknete essbare Rosenblütenknospen (z.B. von Sonnentor)
  • 1 Teelöffel Acai Pulver
  • ca. 100 Ml ungesüßte Mandelmilch

Zutaten für das Topping (Menge nach Bedarf):

  • Heidelbeeren
  • getrocknete essbare Rosenblütenknospen

So und nun sitze ich hier an diesem verregneten Sonntag mit meiner leckeren Schüssel voller feiner Zutaten und genieße den zarten Geschmack der Rosen. Nachahmen ist jedenfalls zu Empfehlen ;) Vielleicht habt ihr auch ein paar leckere Smoothie Bowl Rezepte, die ihr gerne teilen möchtet - einfach unterhalb einen Kommentar hinterlassen. Ich freue mich auf eure Beiträge und Rezepte ;) Alles Liebe und bis bald ♥


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Glutenfreies Orangenküchlein

Let's try something new

Die Hemmschwelle etwas Neues auszuprobieren ist anfangs immer schwer. Auch ich bin da keine Ausnahme und tue mir bei dem ein oder anderen Mal nicht gerade leicht. Und ja, auch dieses Mal bin ich in meiner Küche vor dem Backrohr gestanden und habe mich gefragt: "Wirklich? Blutorangen und Thymian im Kuchen können funktionieren? Soll ich wirklich den Sonntag mit Backen verbringen? Was, wenn es schief geht? Wäre doch schade um die Zutaten und meine Zeit!" Ui, das war wirklich keine leichte Entscheidung. Nach einem kurzen Intermezzo mit meinem guten und bösen Gewissen konnte ich mich aber dann doch dazu durchringen, ein neues Mini-Küchlein zu probieren. Und zwar mit Blutorange und Thymian. Ich kann euch jetzt schon sagen, es hat sich für mich allemal gelohnt. Diese neue Rezeptur ist einfach himmlisch. Also...let's have a try ;)

Rezept: Glutenfreies Blutorangen Mini-Küchlein mit Thymian

Zutaten:

  • 50 g Butter
  • 50 Zucker
  • 1 Ei
  • 1 TL Saft von einer Blutorange
  • 80 g Glutenfreies Mehl
  • 1 TL glutenfreies Backpulver
  • Vanille von 1/2 Vanilleschote
  • 1 Blutorange
  • 1 Prise Thymian (frisch oder getrocknet

Material:

  • Kinderkuchen-Backform ca. 15 cm

Zubereitung:

Alle nicht trockenen Zutaten, wie Butter, Ei, Blutorangensaft und auch Zucker mit dem Mixer schaumig schlagen (ca. 5 Minuten). Die Hälfte der Blutorange Schälen und in ca. 1 cm große Stücke schneiden. Glutenfreies Mehl und Backpulver sowie Vanille unter die schaumig geschlagene Masse sieben und das Ganze nochmals mit dem Mixer durchrühren. Danach die klein geschnittenen Blutorangenstücke vorsichtig unter die Teigmasse heben. Die Mini-Kuchenbackform (ich habe eine eckige Königskuchen-Kinderbackform genommen) mit Butter gut einfetten und den Teig in die Form gießen. Nun von der restlichen halben Blutorange sehr dünne Scheiben runterschneiden und halbieren. Danach die halben Blutorangenscheiben oben in den Kuchenteig setzen und das Küchlein mit Thymian bestreuen. Den Teig dann im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 30-40 Minuten backen.

Das Küchlein ist übrigens super schnell gemacht (ca. 10-15 Minuten Vorbereitung und ca. 30-40 Minuten Backzeit) und benötigt nicht viele Zutaten. Das Schöne ist außerdem, dass auch Personen mit Glutenunverträglichkeit dieses Küchlein genießen können. Randnotiz: Die glutenfreien Zutaten können aber auch problemlos gegen "normales" Mehl und Backpulver getauscht werden.

Also einfach Ausprobieren und die wundervoll karamellisierten Blutorangen im feinen Kuchen genießen. Ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntag und hoffe ich konnte euch Inspiration für eure nächste Backsession liefern. Alles Liebe und bis bald ♥


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Gesundes für Verliebte

Happy Valentine

In ein paar Tagen ist es wieder so weit - Verliebte rüsten sich für den Valentinstag. Blumen hier, Schokolade dort, teurer Schmuck da. Aber muss es wirklich immer Materielles sein, um seinen Partner zu zeigen: "Ich denke an dich!"? Schenken hin oder her - ich bin dafür, dass man sich und seinem Partner zumindest bewusst Zeit schenkt. Und das gerade an einem Tag wie dem Valentinstag!

Gesundes zum Verschenken

Bei meinem Mann und mir gehört das Frühstück am Wochenende zu unserem Ritual vertrauter Zweisamkeit einfach dazu, an dem wir die Zeit zu zweit ausgiebig genießen. Über 2-3 Stunden hinweg wird gegessen, gequatscht, diskutiert, gelacht, gelesen, es werden Geschichten erzählt und Videos vorgespielt und es wird auch die ab und an aufkommende Stille genossen. Im Jänner hat mein Mann einen super tollen Smoothie Maker von Blendtec (kann ich nur empfehlen!) zum Geburtstag geschenkt bekommen. Aus diesem Grund sind wir seit 3 Wochen super healthy unterwegs und probieren täglich neue Smoothie Rezepte aus. Aus diesem Grund schenke ich meinem Mann heuer zum Valentinstag - auch wenn sich mein Inneres eigentlich gegen diesen rein kommerziellen Tag sträubt – ein super leckeres Frühstück mit einer gesunden Rote Beete Smoothie Bowl mit frischen Früchten und eine Extraportion Aufmerksamkeit. Er soll sich dabei verwöhnen lassen und gleichzeitig kann ich die Zeit mit ihm genießen ;) 

Rezept: Rote Beete Smoothie Bowl

Zutaten für den Mixer:

  • 1 Handvoll Babyspinat (oder gefrorener Blattspinat)
  • 1/2 Handvoll Himbeeren
  • 1/2 Handvoll Heidelbeeren
  • 1/2 sehr reife Banane (oder 1 ganze frische Banane)
  • 1 mittelgroße Rote Beete (geschält)
  • 50 ml geschrotete Leinsamen
  • 150 ml Mandelmilch

Zutaten für das Topping (Menge nach Bedarf):

  • Kokosnussflocken bzw. -raspeln
  • Chiasamen
  • frische Beeren (Himbeeren, Heidelbeeren, Erdbeeren etc.)
  • Nüsse nach Belieben

Alle Zutaten für den Mixer gemeinsam in den Mixbehälter geben und etwa 1 Minute durchmixen. Anschließend die Masse in eine Schüssel füllen und mit verschiedenen Toppings belegen. Fertig zum Genießen!

Achtung: Manche Mixer haben nicht so viel Power - hier solltet ihr die Rote Beete vorher in kleine Stücke schneiden und lieber tiefgefrorene Früchte & Spinat durch frische Zutaten ersetzen!

P.S. Weitere Grüne Smoothie-Rezepte findet ihr auf meinem Instagram-Account.

Ich hoffe ich kann euch ein bisschen mit meinem Healthy-Trip anstecken und ihr probiert dieses wirklich total leckere Rezept aus. In 5 Minuten sind ein Großteil der leckeren Smoothie-Rezepte fertig und man kann schneller den Tag genießen. Ich wünsche euch einen wunderschönen Valentinstag - ganz gleich ob ihr den Tag feiert oder nicht. Vielleicht hilft es euch, wenn ihr euch einfach eure/n eigene/n "Liebestag/e" aussucht, an dem/denen ihr Zeit miteinander verbringt und euch bewusst um euren Partner kümmert. Alles Liebe, stay healthy und bis bald ♥


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A Green Smoothie a day...

...keeps the doctor away

Seit Wochen begleitet mich das Thema Zucker sowohl beruflich, als auch privat und lässt mich irgendwie so gar nicht los: 

Welche Lebensmittel enthalten Zucker?
In welchen Lebensmitteln findet man versteckten Zucker?
Wann und wo kann man Zucker einsparen?
Was für Zuckeralternativen gibt es?
usw.

Vor ein paar Monaten habe ich zum Thema Fruchtzucker bereits einen Beitrag verfasst. Hier gehe ich vor allem auf die Zuckerthematik in Smoothies und Obst ein. Und eigentlich lasse ich kein gutes Blatt an den Fruchtbomben im kleinen Fläschchen :( Ich gebe es ehrlich zu: Ich bin eine richtige Naschkatze und komme ohne etwas Süßes am Nachmittag (sei es jetzt nun Schoki oder Obst) nicht aus. Da Beeren-Smoothies meinen täglichen Zuckerbedarf leider bei Weitem überschreiten habe ich mich auf die Suche nach einem zuckerreduzierten Nachmittagssnack gemacht. Nüsse finde ich eine super Alternative - aber nach 5 Tagen Nüssen kann ich sie auch nicht mehr sehen. Und genau deswegen, bin ich auf Green Smoothies gestoßen.

Der Vorteil von Green Smoothies ist, dass die Zubereitung zu einem Großteil aus grünen Blättern, wie Salate, Spinat, Kohlblätter, Kräuter etc. und Wasser besteht. Es kommt nur ein kleiner Teil an reifen Früchten (die leider oft viel Fruchtzucker enthalten) zum Einsatz. In den Pflanzenfasern der grünen Blätter stecken ganz viele Vitamine und Mineralien, aber auch die Antioxidantien und Enzyme machen grüne Smoothies zu ganz tollen Energiespendern und Nährstofflieferanten.

Schlürfen statt Schlemmen

Mit Green Smoothies (ca. 600 ml) kann man problemlos eine reguläre Mahlzeit ersetzen – am Besten auf nüchternem Magen statt dem Frühstück zu sich nehmen. Mit 1 l grünen Smoothie pro Tag deckt man problemlos seinen Tagesbedarf an wichtigen Nährstoffen. Zusätzlich nimmt man die von mehreren Seiten empfohlene Tagesdosis an 5 Portionen Obst und Gemüse zu sich.

Für die perfekte Smoothie-Zubereitung solltest du gerüstet sein. Einfache Mixer machen hier oft beim tiefgefrorenen Spinat oder bei Kernen schlapp. Deswegen lohnt sich eine Investition in ein größeres und teureres Mixgerät durchaus. Wir haben uns für den Blendtec Designer 625 entschieden, der sogar Avocadokerne hexeln kann. Angeblich kann man in nur 3 Minuten damit auch Cremesuppen, wie Karotten- und Erbsensuppe zubereiten. Das wird wohl meine nächste Challenge werden - ich werde euch auf jeden Fall berichten ;)

Das Schöne ist: Green Smoothies gelingen mit einer simplen Formel super einfach:

3 Teile Gemüse
z.B. Salat, Blattkohl, Spinat, Mangold, Brokkolie, Sellerie, Kräuter, Gurke etc.
2 Teile Flüssigkeit
z.B. Wasser, Mandelmilch, frische Säfte, Grüner Tee etc.
1 Teil Obst
z.B. Beeren, Mango, Maracuja, Trauben, Ananas, Birne, Apfel, Pfirsich, Banane, Kiwi etc.

Natürlich verrate ich euch auch noch mein derzeitiges Lieblingsrezept für einen Green Smoothie:

  • 2 Blätter Grünkohl
  • 1 kleine Handvoll Vogerlsalat
  • 1 Handvoll grüne Trauben
  • 1 große Birne mit Schale und Stängel
  • 1 Banane geschält
  • Saft von 1/2 Limette inkl. Schale
  • 150 ml Wasser

Alle Zutaten in den Mixer schmeißen und für ca. 1 Minute mixen. Wenn euch der Smoothie zu dickflüssig ist, könnt ihr ihn natürlich gerne mit mehr Wasser strecken.

Online findet ihr übrigens in regelmäßigen Abständen Grüne Smoothie-Challenges, die das Mixen in der Früh richtig abwechslungsreich machen! Ich hoffe ich konnte euch meine Leidenschaft zu Green Smoothies schmackhaft machen. Auf meiner Instagram-Seite findet ihr übrigens auch Fotos von fertig gemixten Smoothies - als Inspiration ;) Alles Liebe und bis bald


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Gestärkt in den Tag mit Paleo

Mach es Paleo

Ja, ich habe mich neu verliebt. Und zwar in ein neues Müsli, das ausschließlich Zutaten nach einer uralten Ernährungsmethode inkludiert. Vermutlich denkt ihr euch jetzt: "Oh nö, bitte nicht schon wieder irgend ein neuer Gesundheitstrend"! Aber in Wirklichkeit ist es kein "neuer" Trend, sondern diese Ernährungsmethode namens "Paleo" geht auf die Ernährung in der Steinzeit zurück - deswegen auch "Steinzeitdiät" genannt - und hat irgendwie ihren ganz eigenen Idealismus gefunden.

In der Steinzeit waren Getreideprodukte, Hülsenfrüchte und Milchprodukte Mangelware, daher hat man sich ausschließlich von Fleisch, Fisch, Kräutern, viel Obst und Gemüse, Nüssen und Eiern ernährt. Diese Ernährungsmethode klappte aber nicht nur bei den Jägern und Sammlern der Steinzeit ausgesprochen gut, sondern ist heute natürlich genauso umsetzbar. Wichtig: Alle Produkte sollten so unverpackt und unverarbeitet wie möglich sein. Großer Pluspunkt von Paleo: Da bei dieser Ernährungsmethode gänzlich auf Weizenprodukte verzichtet wird, können sich Menschen mit Glutenunverträglichkeit unbedenklich der Paleo-Methode hingeben. Ich muss gestehen, ich bin schon ein kleiner Fan der Methode - vielleicht liegt es am fehlenden Weizen oder aber auch am fehlenden Käse ;)

Hier könnt ihr euch über erlaubte und nicht erlaubte Lebensmittel der Paleo-Methode ein Bild machen und euch mit der Ernährungsweise vertraut machen.

Pilot-Projekt Müsli

Gestartet habe ich mein Pilot-Projekt - mich nach Paleo-Art zu ernähren - mit einem einfachen Müsli. Ehrlich gesagt war ich überrascht, wie einfach und unkompliziert die Zubereitung war und ausgesprochen köstlich dieses Müsli schmeckt.

Hier das Rezept für ca. 1200 g glutenfreies Paleo-Müsli:

Crunchy Paleo-Müsli mit Erdbeeren

  • 200 g Cashewnüsse
  • 160 g Mandeln (gerne auch geschält)
  • 160 g Haselnüsse
  • 160 g Kokosraspeln (gerne auch Flocken)
  • 160 g Paranüsse
  • 100 g Sonnenblumenkerne
  • 100 g Chia Samen
  • 100 g getrocknete Erdbeeren (gerne auch Himbeeren)
  • 100 g Kokosöl
  • 60 g Honig
  • 2 TL Vanille
  • Prise Salz
  • Nach Belieben nach dem Rösten noch hinzufügen: Rosinen, getrocknete Cranberries, Amaranth, getrocknete Ananas etc.

Zubereitung

Alle Nüsse grob hacken (mit einem Mixer oder Messer zerkleinern) und gemeinsam mit den Samen, Flocken und Kernen in einer großen Schüssel vermengen. Inzwischen das Kokosöl mit Honig und Vanille in einem Topf erwärmen, bis sich eine feine flüssige Masse ergibt. Nun die Nüsse, Samen, Flocken und Kerne zur flüssigen Kokos-Honig-Masse geben und vorsichtig umrühren, bis die Masse gleichmäßig auf alle Nüsse verteilt ist.

Das Backroh auf 140°C vorheizen und die Nüsse auf einem mit Backpapier belegten Backblech im Ofen ca. 20-25 Minuten rösten, bis alle Zutaten eine leichte Bräunung haben. Die Nüsse im Ofen mehrmals umrühren und verteilen, damit sie nicht anbrennen. Danach die angebräunte Nussmasse aus dem Ofen nehmen und ca. 30 Minuten abkühlen lassen. 

Das abgekühlte Müsli mit den getrockneten Erdbeeren und einer Prise Salz vermengen und anschließend in Gefäße füllen. Am besten eignen sich dafür große Weck- oder Einmachgläser mit Bügelverschluss, die verschließbar sind und etwa 1 l Müsli umfassen können. Und fertig ist euer glutenfreies Paleo-Müsli für den perfekten Start in den Tag!

Kleiner Tipp: Wer sich die Mühe mit dem selbstgemachten Müsli nicht machen möchte, kann auch die zwei verschiedenen Sorten an Paleo-Müsli von mymuesli probieren. Diese schmecken auch wirklich sehr lecker!

Vielleicht habt ihr Lust bekommen, diese Methode auszuprobieren oder das super einfache Müslirezept hat euch überzeugt, Neues auf den Frühstückstisch zu zaubern ;) Alles Liebe und bis bald

Jetzt hilft nur noch Süßes

Mit bärenartigen Riesenschritten neigt sich das Jahr dem Ende zu. Ich kann kaum glauben, dass es schon Ende November ist. Irgendwie furchteinflößend! Und was bedeutet Jahresende jedes Mal? Richtig...Arbeits- und Einkaufsstress, Weihnachtslieder in Dauerschleife, terminliche Verpflichtungen mit Freunden und Familie und meist wenig Zeit für sich selbst und seine Liebsten.

Der Griff in die Schublade

Aber am meisten nervt mich der Stress und die Hektik. Ich bin ein Mensch, der gerne im Voraus plant - manche können das nur müde belächeln, aber es gibt mir Sicherheit und oftmals auch einen Vorsprung gegenüber anderen. Das Planen klappt oft, aber leider nicht immer, gut. Und genau dann, wenn es stressig ist, eh alles schief geht und ich bereits meine Voodoo Puppen schön aufgereiht und immer griffbereit neben mir liegen habe, kommt das kleine Äutzerl, das das Fass zum Überlaufen bringt. Da reicht oftmals schon ein überspitzter Kommentar, ein falscher Blick oder ein Gesprächspartner, der nicht zum Punkt kommt. Explosionsartig und ganz schnell hilft dann nur noch der Griff in die Schublade. Zum Vorschein kommt Süßes in Form von Keksen, Pralinen, Schokolade, Kuchen etc. Die Auswahl ist dabei ganz beliebig: Hauptsache süß und in diesem Moment absolut lebensrettend. Und weil mein Schubladenvorrat in den Wintermonaten leider oft ganz schnell zu Ende geht, nehme ich mir am Wochenende dann bewusst die Zeit und backe etwas Süßes für die stressigen Notfälle, die meinen Alltag kurz vor Weihnachten plagen. In den Herbst- und Wintermonaten sind das meist Kuchen in Form von Gugelhupf und Pandorino, aber auch gerne Cookies, Keksen, Torten, Miniküchlein oder Muffins. Leckere Torten- und Kuchen-Rezepte findet ihr hier.

Dieses Jahr scheint mein Stresspegel schon am Anfang der Vorweihnachtszeit ausgereizt zu sein. Deswegen habe ich mich bereits Ende November kurzerhand in die Küche gestellt und diese beiden Leckereien gezaubert:

Das leckere Gugelhupfrezept dazu findet ihr hier.

Also ich bin startklar für den Weihnachtsstress und habe meine Schubladen wieder aufgefüllt. Jetzt freue ich mich auch schon richtig auf meine Weihnachts-CD mit Jazzliedern und auf kuschelige Abende auf der Couch mit "Liebe braucht keine Ferien".

Vielleicht habt ihr noch einen Tipp, wir ihr dem Stress in der Vorweihnachtszeit entkommt. Ausprobieren und Nachahmen dringend empfohlen!!! In diesem Sinne wünsche ich euch ein wunderschönes Herbstwochenende mit ein paar Sonnenstrahlen und weniger stressige Tage in der Vorweihnachtszeit - vielleicht klappt es ja dieses Mal mit den guten Vorsätzen ;)

Alles Liebe und bis bald

Happy Birthday Daddy

Kinder wie die Zeit vergeht

Wenn die Zeit doch nicht so schnell vergehen würde. Schon wieder ist ein Jahr. Mein Papa feiert heute seinen 60. Geburtstag. Das alleine ist natürlich noch kein Grund, um wehmütig zu werden. Aber dieser Umstand macht mir bewusst, dass ich heuer 30 werde. Die Emotionen dazu halten sich bei mir noch ein bisschen in Grenzen. Freu ich mich? Hmm...weiß nicht so recht. Bin ich in Partylaune? Naja auch nicht wirklich.

Gestern hab ich mit Freunden darüber gesprochen, warum der 30. Geburtstag bei vielen Menschen ein ungutes Gefühl in der Magengegend auslöst. Es mag wohl daran liegen, dass man sich mit 30 – gesellschaftlich gesehen – vom Partymachen und Herumblödeln verabschieden muss. Denn genau JETZT beginnt der Ernst des Lebens und man muss (endlich?!) Verantwortung übernehmen. Wie würde denn das aussehen, wenn man mit 30 noch nicht weiß, was man im Leben will?!?!

WIR haben uns verändert

Aber ganz ehrlich: Das Leben und die Gesellschaft hat sich verändert. Wir haben uns verändert. Vielleicht sieht man sich im Alter von 30 mit Kind, vielleicht mit Hund, vielleicht mit Partner (+Kind), vielleicht aber auch als Single. Einfach weil es heute nicht mehr wie vor 20 Jahren ist, wo man mit 30 fest im Leben stehen und die Lebensplanung so gut wie abgeschlossen sein "musste". Ich glaube genau das ist auch der Grund, warum ich mir über die Gefühle zu meinem bevorstehenden 30. Geburtstag noch nicht bewusst bin. Es hat für mich einfach nicht so einen hohen Stellenwert. Es ist ein Geburtstag wie jeder andere und ich bin froh darüber, den perfekten Partner gefunden & eine verrückte Katze an unserer Seite zu haben. Ich bin stolz darauf, was ich bis jetzt erreicht habe und wo ich im Leben gerade stehe. Kurz gesagt: Es läuft! Warum sollte ich mir also über eine blöde Zahl Gedanken machen?! 

REZEPT für glutenfreie Pfirsichtorte das perfekte Sommerfest

Ich überlasse das Grübeln und Gedanken über etwas machen, das man ohnehin nicht ändern kann lieber anderen und kümmere mich eher um die Geburtstage von Freunden & Verwandten. In diesem Fall um den Geburtstag von meinem Papa. An dieser Stelle sei noch gesagt: Happy Birthday Daddy! Genau deswegen habe ich ihm auch zu seinem 60. Geburtstag eine super leckere glutenfreie (Haha, damit ich natürlich auch etwas von der Torte abbekommen kann!!!) Pfirsichtorte gebacken. Das Rezept ist super einfach, ist perfekt für eine heiße Sommerparty und geht super schnell. Also gleich ausprobieren ;)

Für den Teig benötigt ihr*:

  • 35 g Butter
  • 35 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 TL Wasser
  • 50 g glutenfreies Mehl (z.B. von Mantler Mühle, erhältlich bei Merkur)
  • 1/2 TL glutenfreies Backpulver (z.B. von Haas)
  • ca. 2 Weinbergpfirsiche
  • nach Belieben: 2 Tropfen Zitrusaroma

Für die Creme benötigt ihr:

  • 1 Becher Schlagobers
  • ca. 2 Weinbergpfirsiche
  • ca. 3 EL Zucker (je nach Belieben)

Zuerst alle trockenen Zutaten, wie Mehl und Backpulver miteinander vermengen. Danach alle flüssigen Zutaten zusammenfügen. Zwei Weinbergpfirsiche in dünne Scheiben und dann in kleine Rechtecke schneiden (ca. 0,5 cm). Anschließend die Pfirsichstücke vorsichtig unter den Teig heben.

Den Teig in eine mit Butter eingefettete runde Kinderkuchenbackform gießen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C (Ober- und Unterhitze) für etwa 35 Minuten goldbraun backen. Wenn der Kuchen fertig ist, auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Das Schlagobers mit Zucker vermengen und steif schlagen. Den ausgekühlten Kuchen mit einem großen flachen Messer in der Mitte auseinander schneiden und auf die eine Hälfte des Kuchens eine dünne Schicht Schlagobers auftragen (wenn der Kuchen an der Oberseite etwas uneben ist, dann mit einem flachen Messer den oberen Teil abschneiden). Die noch übrigen zwei Pfirsiche in sehr dünne Scheiben schneiden und fächerförmig auf der einen Hälfte des Kuchens auf die Schlagoberscreme auflegen. Danach noch eine dünne Schicht Schlagobers auftragen und die zweite Hälfte des Kuchens vorsichtig auf die erste Hälfte aufsetzen (Achtung: Kuchenhälften vorsichtig aufeinander setzen, da diese sehr leicht in der Mitte brechen können). Nun wieder eine Schicht Schlagoberscreme auftragen und die restlichen Pfirsiche fächerartig auflegen. Fertig ist eure glutenfreie Pfirsichtorte!

*Da meine ganze Familie nicht so gerne Süßes ist, verwende ich immer eine Kinderbackform mit einem Durchmesser von etwa 12 cm, damit ja nichts vom leckeren Kuchen übrig bleibt ;)

Kleiner Tipp: Fürs Sommerfest schmeckt selbstgemacht Pfirsichsilimonade besonders lecker. Dazu einfach die Pfirsiche in kleine Stücke schneiden und mit Zucker aufkochen und ein paar Minuten köcheln lassen. Dann den Sirup durch ein Sieb streichen und genießen.

Ich wünsche euch einen super schönen Start in die kommende Woche, mit viel Sonnenschein, wenig Stress und ganz viel Süßem ;) Alles Liebe und bis bald

 

PRODUKTE:

  • Geschirr (graue Teller, grauer Becher und gelbes Tuch) - Interio
  • Geschirr (gelbe Teller) - Butlers
  • Papierstrohhalme (orange) - Amazon

Der Riese unter den Zwergen

Meine Beziehung zu Champignons

Und heute - knapp 20 Jahre später - hab ich langsam aber doch meinen Gefallen an Schwammerl und Champignons gefunden. Es hat wirklich viele Jahre gedauert, bis ich den kleinen Dingern wieder vertraut habe und mich erstmals an ein Gericht mit Schwammerl getraut habe. Ich habe mich dabei sehr langsam vorgetastet - ein Schwammerl pro Gericht war vollkommend ausreichend - bis ich heute sogar ganze Schwammerl und Champignons in meinem Essen genießen kann. Vor allem gegrillt kann ich den (kleinen) Wunderlingen heute sehr viel abgewinnen. Ich mag den feinen Geruch, den Champignons nach dem Braten und Grillen verströmen - einzige Bedingung dabei ist, dass sie knackig und kross, aber nicht schlabberig sein dürfen.

Schwieriger Start

Die Beziehung zwischen Champignons und mir würde ich eher als schwierig bezeichnen. Sagen wir es so...wir hatten wohl keinen guten Start! Als Kind konnte ich den kleinen glibbrigen Dingern nicht viel abgewinnen. Irgendwie sind die im Mund immer mehr geworden und haben einen unschönen Geschmack verbreitet. Aber am abschreckendsten war wohl für mich die Farbe der Champignons, meist auch noch in Kombination mit einer braunen Saucen. Und als ich als Kind dann auch noch bei einem Italienurlaub mit meinen Eltern (angeblich) Fleisch mit Schwammerl verwechselt habe, war alles aus. Seitdem ist die "Sie-hat-gedacht-es-ist-Fleisch-Geschichte" der absolute Renner in meiner Familie - ich kann sie nur einfach nicht mehr hören.

Rezept mit Riesenchampignons

Bei unserem wöchentlichen Einkauf im Supermarkt haben mich heute doch tatsächlich die wunderschönen Riesenchampignons richtiggehend angelächelt. Ich konnte einfach nicht an ihnen vorbei gehen und hab sie kurzerhand in meine Einkaufstasche gelegt. Ihr fragt euch bestimmt, was man mit den Riesendingern anstellen kann? Meine Abfolge ist dabei meist: 1. Abfotografieren 2. Kochen 3. Essen ;) Ich hab auf jeden Fall zur Sicherheit für euch ein leckeres Champignonsrezept parat.

Rezept:

Gefüllte Riesenchampignons mit Kräutern

Zutaten für 2 Personen
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  • 5 Riesenchampignons
  • 250g Blattspinat
  • 1 Bündel Rosmarin
  • 1 Bündel Thymian
  • 1 Tomate
  • 1 Pkg. passierte Tomaten
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 kleine Knoblauchzehen
  • 75 g Frischkäse (Doppelrahm mit Kräutern)
  • nach Bedarf 100 ml Wein
  • 1 El Olivenöl
  • Salz & Pfeffer

Riesenchampignons vorsichtig vom Schmutz befreien und die Stiele herausdrehen und in kleine Stücke schneiden. Die Zwiebel und Knoblauch in kleine Würfel schneiden und beides in einer heißen Pfanne mit Olivenöl andünsten. Wenn die Zwiebel- und Knoblauchwürfel eine schöne Farbe haben, die geschnittenen Champignonstiele in die Pfanne hinzugeben und ca. 5 Minuten mitdünsten. Den Blattspinat hinzufügen und alles nochmals für 5 Minuten in der Pfanne dünsten.

Nun die geputzten Riesenchampignonköpfe mit Pfeffer würzen. Die Tomate kurz in kochendes Wasser legen und anschließend die Haut abschälen. Die Tomate nun in kleine Würfel scheiden und zu den anderen Zutaten in die Pfanne geben. Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken und den Frischkäse unterrühren. Nun Thymian und Rosmarin fein hacken. Dann die Masse in die Riesenchampignonköpfe einfüllen und mit den passierten Tomaten, sowie Salz, Pfeffer und den Gewürzen verfeinern. Den Weißwein dazugeben und alles in einem großen Topf erhitzen. Die gefüllten Riesenchampignons gemeinsam mit der Sauce für etwa 20-25 Minuten in einem Topf mit Deckel bei geringer Hitze garen lassen.

Zu den gefüllten Riesenchampignons passt übrigens am besten Pasta.
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Je genauer ich die tollen Pilze betrachte, desto mehr Achtung habe ich vor ihnen. Ich kann nur sagen: Abneigungen können überwunden werden und auch kleine Traumata sind vor allem beim Essen schnell vergessen, wenn man dann doch einmal den wahren Genuss erkennt :)

Ich wünsche euch einen guten Appetit und genießt eure Riesenchampignons. Alles Liebe und bis bald

 

Garten- & Balkonfreuden

An allen Ecken und Enden sprießen gerade Früchte und Beeren aus dem Boden und es riecht so unglaublich gut. Auch mein Balkon erstrahlt in seiner vollen Pracht und beschenkt mich neben zahlreichen Kräutern und Beeren, wie etwa Thymian, Erdbeeren, Schnittlauch, Minze und Himbeeren, auch noch mit leckerem Gemüse. Am liebsten habe ich die intensiv schmeckenden Himbeeren und die kleinen roten Cocktailtomaten, die mich richtiggehend anlächeln ;) Was liegt da also näher, mit einer Schüssel bepackt ins Freie zu gehen und die Köstlichkeiten zu ernten, um ein leckeres Menü zu zaubern.

Ich genieße es, bei schönem Wetter mit einem Säckchen bepackt, die welken Blätter meiner zarten Pflänzchen abzuklauben und die zarten Sprossen zu hegen und zu pflegen. Dann freue ich mich nämlich umso mehr, wenn sich im Sommer die Pflanzen prächtig entwickeln und ich im wahrsten Sinne des Wortes auch noch die Früchte davon ernten kann. Vielleicht komme ich so meinem Traum von einem grünen Leben ein bisschen näher!

Diesmal teile ich gerne mit euch ein leichtes Sommerrezept, das trotz geringer Anzahl an Zutaten einfach nur köstlich schmeckt und gleichzeitig in Windeseile fertig ist.


Rezept: Bärlauchspaghetti mit Tomaten

Zutaten (für 2 Personen):

  • ca. 250 g Bärlauchspaghetti (vom Bio-Laden)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 250 g Cocktailtomaten oder große Tomaten
  • 1/4 Bund Thymian
  • 1/4 Bund Basilikum
  • 1 TL Honig
  • einen Schuss Olivenöl
  • Prise Salz & Pfeffer

Zubereitung:

Die Nudeln in kochendem Salzwasser für etwa 5-8 Minuten köcheln lassen, bis diese bissfest sind. Tomaten waschen und in kleine Würfel schneiden. Knoblauch, sowie Basilikum und Thymian fein hacken. Ein paar Thymianblätter können für die Deko aufgespart werden. Danach Olivenöl in eine Pfanne geben und die Tomaten, gemeinsam mit dem Knoblauch und den Kräutern kurz anbraten. Die Sauce mit einer Prise Salz und Pfeffer würzen, sowie mit etwas Honig abschmecken. Anschließend - nach Bedarf - etwa 50 ml Wasser zur Sauce hinzufügen, damit diese sämiger wird.

Die Nudeln abgießen und unter die Sauce mischen. Anschließend auf Teller anrichten und mit den restlichen Thymianblättern verzieren.

Tipp: Nach Belieben kann das Gericht auch noch mit Mozzarellastücken verfeinert werden!

Ich wünsche euch einen guten Appetit! Alles Liebe und bis bald 

Unvertraute Einsamkeit

Alleine sein

Wer ist schon gerne alleine? Überall diese günstigen Doppelpackungen für Großfamilien, Sitze für Zwei in Ubahnen und Hochschaubahnen und Zuschläge für Einzelpersonen in Hotel! Ich gebe es offen und ehrlich zu: Ich bin nicht gerne alleine. Oftmals weiß ich nichts mit mir anzufangen, fühle mich, als würde mir mein imaginärer dritter Arm fehlen und hab keine Ahnung, wem ich all meine tollen Geschichten, die ich am Tag erlebt habe, erzählen soll. Aber nach jahrelanger Übung kann ich sagen, dass auch ich dazu gelernt habe. Ich bin zwar noch immer nicht gerne alleine - schon gar nicht an Wochenenden, wenn alle gemeinsam etwas vor haben - aber es kann durchaus auch seine positiven Seiten haben.

Es geht auch anders

Aber ab und zu alleine zu sein kann auch schön sein. Nun kann ich endlich die Gesichtsmaske machen, mit der ich zwar total bekloppt aussehe, aber die gut für meine Haut ist. Und ich kann endlich in der Früh so laut und oft wie ich möchte mein Lieblingslied hören, ohne dass ich mir ein Murren anhören muss. Und wisst ihr was? Ich kann mir auch endlich genau das Essen machen, das nur mir schmeckt. Ohne mir anhören zu müssen, warum nur Grünzeug am Teller ist oder wo denn bitte das Fleisch zu finden ist ;)

Genau aus diesen Gründen und kleinen Glücksgefühlen ist ein wundervolles leichtes und vor allem schnelles Sommergericht entstanden, welches mir zwischen Langeweile und Musikhören einfach so durch den Kopf geschossen ist: Zucchiniröllchen mit Käse und Blattspinat.

Rezept - Zucchiniröllchen mit Käse und Spinat

Zutaten für 1 Portion:

  • 1 Zucchini
  • 1/2 Packung Cottage Cheese
  • 1/2 Packung frischer Jungspinat
  • Prise Salz & Pfeffer
  • 1 EL Öl
  • Petersilie als Deko

Zubereitung:

Zucchini waschen und mit einem Sparschäler der Länge nach in Scheiben schneiden. Zucchini auf dem Grill bzw. in der Pfanne bei mittlerer Hitze mit etwas Öl anbraten, bis er eine schöne Farbe hat. Danach den Cottage Cheese leicht salzen und pfeffern und einen Esslöffel davon an das Ende jeder Zucchinispalte geben. Nun zwei Jungspinatblätter zum Käse hinzufügen und die Zucchinispalten einrollen. Die fertigen Röllchen mit etwas Petersilie bestreuen und das leckere Gericht genießen!

Ich hoffe ich konnte euch einen Anreiz für ein Dinner for One liefern und wünsche euch einen wunderschönen Sonntag. Alles Liebe und bis bald 

Cooking is love you can taste

Wenn ich einmal wirklich gar keine Lust auf groß Aufkochen habe, dann ist die italienische Küche wohl immer mein bester Freund! Ein paar Nudeln und Tomaten, ein bisschen Öl und Basilikum und fertig ist das wundervolle Gericht. Und das Beste ist: Nudelgerichte schmecken nicht nur im Sommer ;) 

Vielleicht habt ihr auch eure persönlichen Lieblingsgerichte - ganz gleich ob aus der italienischen, österreichischen oder aus welcher Küche auch immer. Ich persönlich bin da gar nicht so wählerisch. Heute koche ich Indisch, morgen Chinesisch und übermorgen vielleicht einen leckeren Kaiserschmarrn mit Zwetschkenröster. Ich denke einzig und alleine die Frisch und Vielfalt an Zutaten macht mir so viel Freude, mich jeden Tag hinzustellen und etwas Leckeres zu Kochen.

Ich hab hier ein super tolles Nudelgericht für euch von unserer lieben Fiona:

Rezept - Sommerliche Pasta mit Löwenzahn und Räucherforelle

Zutaten:

300 g Tagliatelle
80 g Räucherforelle
150 g Erbsen
250 ml Obers
2 Jungzwiebel
3 Knoblauchzehen
1 Handvoll junger Löwenzahn
(am besten aus dem eigenen Garten)
1 EL gehackte frische Minze
1 Biozitrone
Salz, Pfeffer, Olivenöl

Zubereitung:

Für die Tagliatelle einen großen Topf mit Wasser mit Salz zum Kochen bringen und die Pasta nach Anleitung al dente kochen und abseihen.

Währenddessen die Jungzwiebel putzen und in feine Ringe schneiden, den Knoblauch fein hacken. In einer großen Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Zwiebel anrösten, dann den Knoblauch und die Erbsen dazugeben und kurz mitrösten. Nun mit etwa drei bis vier Esslöffel von dem Nudelkochwasser aufgießen - die Stärke im Nudelwasser sorgt für eine sämige Sauce.

Die Zitrone heiß waschen, die Schale fein abreiben und den Saft auspressen. Beides zum Gemüse in die Pfanne geben. Nun das Obers darüber gießen, umrühren und alles etwas einkochen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Tagliatelle zur Sauce in die Pfanne geben und gut durchschwenken. Die in kleine Stücke zerteilte Räucherforelle vorsichtig untermengen. Zum Schluss den Löwenzahn dazugeben und kurz umrühren. Die fertige Pasta anrichten, mit der gehackten Minze und evtl. frisch geriebenem Parmesan bestreuen und sofort heiß servieren.

Tipp von Fiona: Löwenzahn schmeckt leicht bitter. Deswegen ist es wichtig, nur junge Blätter in der Küche zu verwenden. Der Löwenzahn lässt sich auch durch Ruccola ersetzen und schmeckt hervorragend in bunten Blattsalaten. Die gelben Blüten kann man als Dekoration verwenden.

Dann wünsche ich euch hiermit einen GUTEN APPETIT! Alles Liebe und bis bald 

Alle Jahre wieder...

...kommt die Keksezeit ;) Normalerweise mache ich in der Vorweihnachtszeit ca. 2-3 Kekssorten, aber letztes Jahr habe ich es ganz sein lassen und mich von Freunden und der Familie mit leckeren Keksen verwöhnen und beschenken lassen. Und weil das so gut geklappt hat, war dies auch mein Plan für dieses Jahr. Auf das Selberbacken verzichten und mich verwöhnen lassen! Aus diesem Grund habe ich mir kurzerhand für mein Weihanchtsshooting eine überaus begabte Food Stylistin & Rezeptentwicklerin in mein Atelier geholt. Sabine Hasenauer von food-styling.at hat sich wohl genauso wie ich auf unser gemeinsames Shooting gefreut und wahre Kunstwerke in der Backstube gezaubert! Mit einer Vielzahl an vorzüglichen Keksen hat sie mich also verwöhnt und dieses Weihnachtsshooting zu etwas ganz Besonderem gemacht :)

Unser Motto für dieses Weihnachtsshooting war Gold und Weiß und so haben wir zwischen weißen kleinen Engerln und Pferdchen nicht nur weiße Rum- und Eierlikörkugeln, sondern auch Vanillekipferl und Mürbteigkekse mit einer sehr schmackhaften Füllung platziert. Besonderes Highlight war die Kokostorte mit Frosting, die nicht nur entzückend auf der Etagere aussah, sondern auch noch sehr lecker schmeckte. Als Krönung haben wir dem Gold-Weiß-Setting auch noch Mini-Cupcakes und Lebkuchen hinzu gefügt, die ganz liebevoll mit Goldglitter und -kugeln verziert wurden. Die kleinen Tassen, Etageren und Teller stammen aus dem gemeinsamen Fundus von Sabine und mir, den wir auf Flohmärkten oder in individuellen Shops zusammengesammelt haben. Gerade die süßen filigranen Tässchen und Schüsselchen machen dann auch oft den individuellen Touch aus.

Wer noch auf der Suche nach leckeren Keksrezepten ist, dem sei mit dem tollen Schokotaler-Rezept von Fiona geholfen:

Schokotaler mit Cashews und Meersalz

Für den Mürbteig (für ca. 40 Stk.):

290 g glattes Mehl
10 g Kakaopulver
200 g kalte Butter (in Stücke geschnitten)
100 g Zucker
1 Dotter
1 Prise Salz
1/4 TL Vanille
Schale 1 Bio-Zitrone

Für die Fülle und Deko:

200 g schwarze Johannisbeer-Marmelade
2 EL Rum
200 g dunkle Kuvertüre
50 g Milchkuvertüre
1 Handvoll Cashewnüsse
1 EL grobes Meersalz

Zubereitung:

Für den Mürbteig das Mehl und den Kakao auf die Arbeitsfläche sieben und mit den restlichen Zutaten rasch verkneten, in Frischhaltefolie wickeln und für 1 Stunde in den Kühlschrank legen.

Das Backrohr auf 180°C Umluft vorheizen. Den Mürbteig auf eine bemehlte Arbeitsfläche ca. 3mm dick ausrollen und runde Taler ausstechen (ca. 5 cm Durchmesser). Die Taler auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und ca. 15 Minuten nach Sicht backen. Auskühlen lassen.

Die Marmelade mit dem Rum glatt rühren und jeweils zwei Taler mit der Marmelade zusammensetzen. Die Taler über Nacht trocknen lassen.

Die Cashewnüsse grob hacken und die Kuvertüren im Wasserbad schmelzen und glatt rühren. Dann die Taler mit einer Seite in die Schokolade tunken und auf Backpapier leicht antrocknen lassen. Abschließend die Taler mit den Cashewnüssen und dem groben Meersalz bestreuen und trocknen lassen.

Hiermit wünsche ich euch ein gutes Gelingen beim Backen und eine super schöne Vorweihnachtszeit! Nur noch ein paar Mal schlafen und dann steht das Christkind auch schon wieder vor der Türe. Alles Liebe und bis bald 

Info: Das Shooting entstand in Kooperation mit Sabine von foodstyling.at

Feines aus der Natur

Auch wenn sich dieses Jahr der Sommer nicht von seiner optimalsten Seite zeigt, so habe ich mich trotzdem ein bisschen an den reichen Schätzen der Natur bedient und ein paar feine Köstlichkeiten gezaubert, die nicht nur super einfach, sonder vor allem auch super lecker sind.

Die Idee dazu kam mir, als ich ein paar Tage mit Freund & Familie in Schladming verbrachte und bei Regenwetter aus dem Fenster in den wunderschönen Garten schaute. Natürlich haben fast alle Pflanzen die Köpfchen hängen lassen, da das Wetter nun langsam doch ein bisschen zu nass für sie wurde. Aber trotzdem haben noch viele Blumen und Sträucher ihre Farbenpracht gezeigt. Und so habe ich mir kurzerhand meine rot-weißen Gummistiefel und meine knallrote Regenjacke angezogen und bin mit einer Schüssel bepackt in den Garten marschiert. Mein Ziel waren die herrlich duftenden pinkfarbenen Rosen, die dem Regenwetter fleißig strotzten. Nach ein paar Minuten war ich auch schon wieder im Haus und habe meine gebrockten Schätze getrocknet. Ich sag euch der Duft war hinreißend!

Meine erste Köstlichkeit aus der Natur ist also Rosenzucker (Rezept):

Dafür habe ich etwa eine Hand voll Rosenblüten gesammelt und sie auf Küchenrolle aufgelegt für ca. 1-2 Tage trocknen lassen. Die Rosenblüten versprühen auch nach dem Trocknen einen extrem starken und intensiven Duft, der sich nun vollends im Zucker entfalten kann. Dafür einfach eine etwa 2 cm hohe Zuckerschicht in ein Glas mit Deckel füllen. Danach ein paar Rosenblüten drüber streuen und nun wieder eine etwa 2 cm hohe Zuckerschicht in das Glas füllen. Je nachdem wie hoch oder groß euer Glas ist, kann der Vorgang natürlich öfters wiederholt werden ;) Anschließend werden die restlichen getrockneten Rosenblüten auf den Zucker gestreut und alles mit einem Löffel gut durchgemischt, damit die Blüten im gesamten Glas gut verteilt sind. Achtung, dass sowohl Glas, als auch Rosenblüten und Löffel vollständig trocken sind, damit sich der Zucker nicht gleich verklebt.

Meine zweite Naturspezialität ist ein Lavendelsirup, den ich von meiner Schwiegermutter bekommen habe. An dieser Stelle nochmals vielen Danke Annemarie!!!

Ich bin ein absoluter Lavendelfan und wenn ich Lavendel auch noch in Sirupform haben kann, dann bin ich mega happy. Aber seht selbst, was für eine tolle Farbe der Sirup hat...

Leider habe ich für den Lavendelsirup kein Rezept, da ich ihn selbst geschenkt bekommen habe. Aber im Internet findet man sicher ein paar leckere Rezepte. Der Sirup schmeckt übrigens nicht nur mit Wasser verdünnt, sondern auch in Sekt wirklich lecker!

Nachdem ich nun alle meine Naturköstlichkeiten beisammen hatte, hab ich die Zwei zu einem netten Shooting in Schwarz/Weiß eingeladen und ihnen noch mit ein paar Deko-Utensilien das gewisse Etwas verliehen. Die schwarz-weißen Schilder (free printables) für den Lavendelsirup und für den Glasdeckel, in dem der Rosenzucker drinnen ist, habe ich von designerblogs und mit Masking-Tapes befestigt. Das weiße Tag (free printable) habe ich von bloomdesignsonline. Zusätzlich habe ich noch eine Rose aus dem Garten stibitzt und einen kleinen Löffel zum Schlemmen hinzugefügt. Aber seht euch das Ergebnis selbst an :)

Ich hoffe ich konnte euch zu einem DIY-Tag animieren und euch ein paar Inspirationen liefern, wie man mit ganz einfachen Mitteln aus der Natur wirklich schöne und vor allem köstliche Spezialitäten machen kann. Alles Liebe und bis bald 

P.S. Thanks to Jenny from bloom designs and to DESIGNER BLOGS for these beautiful tags and  your very creative and innovative work :)

Erdbeeren mit Stil

Ihr plant eine coole Sommerparty mit euren Freunden und Bekannten, aber irgendwie will die zündende Idee für den Nachtisch bzw. für den Snack zwischendurch nicht so wirklich kommen? Dann habe ich genau das Richtige für euch!!! Die Erdbeeren & Wassermelonen am/mit Stil sind nicht nur erfrischend und lecker zugleich, sondern auch noch stilvoll und daher besonders geeignet für eure individuelle Sommerparty.

Und das Beste an der ganzen Idee? - Sie ist super schnell und super einfach umzusetzen. Denn ihr braucht dazu nur ein scharfes Messer, einen Keksausstecher in einer beliebigen Form und Holzspieße. Schneidet dazu einfach eine ca. 1 cm dicke Scheibe von der Wassermelone herunter und stecht dann mit dem Keksausstecher ein paar Stücke aus. Die Erdbeeren (wenn möglich eher größere Stücke) längs in zwei Hälften schneiden und nun abwechselnd mit den Wassermelonenstücken auf die Spieße stecken. Das war's ;)

Aber weil das Ganze ohne richtig coole Dekoration natürlich gar nicht geht, hab ich mir ein paar Blüten von meiner weißen Hortensie ausgeliehen, die ich großzügiger Weise vor Kurzem von meiner Lieblingsschwägerin bekommen habe :), und diese entzückenden Summer-Tags von Eat Drink Chic by Amy Moss verwendet. Die Summer-Tags gibt es in 3 verschiedenen Farben und Variationen und können kostenlos auf der Seite heruntergeladen werden. Dazu einfach die Tags auf etwas stärkerem weißen Papier ausdrucken, dann ausschneiden und in jedes Tag ein Loch für die Schnur einstechen.

Ich kann euch sagen, ich liebe die DIY-Ideas von Amy Moss, weil sie mit so viel Liebe und Detail gemacht sind. An dieser Stelle: Thank you very much Amy for your adorable tags and ideas :) 

So und wer jetzt noch immer nicht genug Inspirationen für seine Sommerparty hat, der kann sich ja ein bisschen auf Pinterest umschauen und dort nach passenden Details suchen. Am Besten ihr sucht auf Englisch nach ein paar Suchbegriffen, wie Summerparty oder DIY-Ideas. Ich hoffe ihr werdet fündig und könnt eure Feier genießen! Alles Liebe 

It's LIME TIME

Nur noch ein paar Mal schlafen und dann düse ich los in meinen wohl verdienten Urlaub :) Oh ich freu mich wie ein kleiner Schneehase! Und damit ich auch in Wien schon ein bisschen auf Touren komme und den Sommer besser genießen kann, habe ich den Begriff "Food Photography" ein bisschen ausgedehnt und dieses Mal ein Summer-Shooting ganz ohne Essen, dafür aber mit einem (alkoholfreien!) Drink zum Niederknien kreiert. 

Es wirkt fast unaussprechlich, dass so viele Zutaten zusammen in einem Glas auch noch gut schmecken können. Aber ich bin tatsächlich der lebende Beweis dafür, dass dieses Getränk absolut genial ist.

Und das benötigt ihr dafür:

  • Wasser
  • Hollundersirup (Verhältnis ca. 1:7)
  • 1/2 Gurke
  • 1 unbehandelte Limette
  • ca. 5 Erdbeeren
  • 1 Bund Minze
  • Eiswürfel

Den Hollundersirup im Verhältnis 1:7 mit Wasser aufgießen. Danach die Gurke, Limette und Erdbeeren waschen und in sehr feine Scheiben schneiden. Anschließend die Minzeblätter waschen und trocken schütteln. Dann vorsichtig die Blätter vom Stängel ziehen und alle Zutaten in die Hollunder-Wasser-Mischung geben. Anschließend noch ein paar Eiswürfel für den extra Frische-Kick und das Getränk für den perfekten Geschmack ein paar Minuten im Kühlschrank stehen lassen. Fertig ist euer Summer-Drink!

Die Flaschen, in denen das leckere Getränk herum schwimmen darf, war ursprünglich einmal die Verpackung vom Arizona Icetea (als es noch die tollen Glasflaschen zu kaufen gab). Den Flaschenhals hab ich dann einfach mit Masking Tape (erhältlich über amazon oder dawanda) verziert und fertig war mein neues Gläschen! Die Schieferplatte, auf der das Obst drapiert ist, ist bei Interio erhältlich und die tolle selbstklebende Tafelwand habe ich ebenfalls bei amazon erstanden.

Ich hoffe ihr habt euren Urlaub noch vor euch und könnt ihn in vollen Zügen genießen. Ich wünsche euch auf jeden Fall einen super schönen Sommer, mit viel Sonne, Erholung & Spaß. Alles Liebe und bis bald :)

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Herz-Pancakes für mehr Sommerstimmung

Endlich kann ich Sommer, Sonne und ähm....ja Balkon genießen! Lange genug haben mich die trüben Tage in meine Decke kriechen lassen, aber nun bin ich top motiviert, top engagiert und top aktiviert. Daher wollte ich für meinen Freund einmal wieder ein ganz besonderes Frühstück zaubern.

Nach kurzem Überlegen wollte mir nichts so wirklich einfallen, dass nicht besonders kitschig sein würde. Und dann kam am Abend plötzlich der Geistesblitz: Pancakes in Herzform mit Kirschen und Ahornsirup. Ja ich weiß, das ist nicht weniger kitschig, aber ich finde es trotzdem irgendwie süß! Wenn ich nur daran denke, läuft mir nämlich schon das Wasser im Mund zusammen :)

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Und das Rezept für die süßen Herz-Pancakes ist auch noch super einfach:

Das benötigt ihr für 2 Frühstücks-Portionen:

  • 1/8 l Milch
  • 1 Ei
  • 60 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL zerlassene Butter
  • 1 TL Staubzucker
  • 1/2 TL Vanillezucker
  • 1/2 EL Grand Marnier (nach Belieben)
  • Ahornsirup (nach Belieben)
  • Kirschen

Und so funktioniert es:

Zuerst alle trockenen Zutaten mischen, dann zu den flüssigen Zutaten hinzugeben und mit einander vermischen, bis es einen glatten Teig ergibt. Das Ganze ca. 30 Minuten stehen lassen und dann in einer heißen Pfanne jeweils einen kleinen Teelöffel von dem Teig in eine Herz-Ausstechform gießen. Den Teig auf kleiner Flamme so lange backen, bis er nicht mehr flüssig bzw. klebrig ist. Und fertig sind eure Herz-Pancakes.

Die Pancakes dann auf Teller anrichten und mit Ahornsirup und Kirschen verzieren bzw. versüßen :)

Die entzückende Mini-Etagere habe ich übrigens - schon vor ein paar Monaten ganz günstig im Sale ergattert - von H&M Home und das Kärtchen, sowie den "Herzlichen Glückwünsch"-Stempel erst vor Kurzem beim depot erstanden. Den Herz-Ausstecher bekommt ihr in jedem Geschirr- bzw. Möbelgeschäft, wo es auch Küchenutensilien gibt. 

Vielleicht verwöhnt ihr euren Liebsten das nächste Mal auch auf so entzückende Weise ;) Ich wünsche euch viel Spaß dabei und einen super schönen Sommerferienbeginn! Alles Liebe und bis bald.

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DIY-Bräute aufgepasst!

Und dann endlich ist es soweit - man kann all seine (geheim) gesammelten Ideen und Inspirationen aus den gut versteckten Kartons, Büchern und Heftchen herauskramen und nun mit der Planung seiner eigenen Hochzeit beginnen. Jetzt ist es nicht mehr nur ein Traum, sondern man kann diesen Traum nach seinen eigenen Wünschen und Vorstellungen gestalten.

Für alle Bräute, die besonders viel Wert auf Herzlichkeit und Persönlichkeit bei der Gestaltung ihres Festes legen, habe ich dieses Mal eine süße Giveaway Idee für euch und euren großen Tag.

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In den Farben Hellgrau und Gelb präsentiert sich unser liebevoll dekorierter Hochzeitstisch, mit den entzückenden und besonders köstlichen Mini-Gugls von Fiona Secker, einer begnadeten Hobbyköchin.

Das leckere Mini-Gugl Rezept von Fiona Secker schmeckt nicht nur vorzüglich, sondern ist auch eine nette Abwechslung zu all den anderen Giveaways:

Zutaten:
150g Marzipan
75g weiche Butter
3 frische Eier, raumtemperiert
125g Ricotta, raumtemperiert
2 Msp. frisch geriebene Muskatnuss
Abrieb einer halben Orange und einer halben Zitrone (unbehandelt)
15g Mehl

Zubereitung:
Die Butter mit dem Mixer schaumig rühren. Das Marzipan in kleine Stücke schneiden und kurz in der Mikrowelle anwärmen. Dadurch lässt es sich leichter weiterverarbeiten. Das weiche Marzipan portionsweise unter die Butter rühren. Das Marzipan darf aber nicht zu warm sein, da sonst die Butter schmilzt.
 
Wenn das Marzipan mit der Butter vermengt ist, nacheinander die Eier unterrühren. Dann den Ricotta, die Muskatnuss und die Orangen- und Zitronenschalen unterrühren. Zuletzt das gesiebte Mehl behutsam unterheben.
 
Die Guglhupfformen (18 Mini-Gugelhupfförmchen aus Silikon) dünn mit Butter ausstreichen und bemehlen. Den Teig in die Förmchen füllen und im vorgeheizten Backrohr bei 180°C Umluft etwa 15 Minuten backen (Nadelprobe!).
 
Die Küchlein in der Form auskühlen lassen, dann behutsam aus der Form lösen und je nach Belieben mit geschmolzener weisser Kuvertüre (ca. 100g) verzieren.
 
Tipp von Fiona: Mit dem Teig lassen sich auch leckere Muffins backen!

Und so einfach bastelt ihr die Giveaway Box:

Die Vorlage für die entzückenden Giveaway Boxen findet ihr in vielen unterschiedlichen Farben auf der Seite von Don't eat the Paste, wo ihr euch das pdf gratis herunterladen könnt.

Mein Tipp: Stöbert ein bisschen auf dieser Website herum, hier kann man nämlich wirklich tolle DIY-Sachen entdecken. 

Damit man die Gugls in der Box auch gut erkennen kann, habe ich auf einer Seite der Vorlage mit einem Skalpell ein Fenster in der Größe von ca. 4,5 cm rausgeschnitten. Der Rest wird ganz normal an den angezeichneten Linien ausgeschnitten und zu einer Schachtel bzw. Box zusammen gefaltet. Die Enden der Box empfehle ich mit einem Uhu-Stick zu befestigen. Die Box kann dann noch - je nach Belieben - mit Schleifen, Bändern, Kärtchen und dergleichen behängt und verziert werden.

Ich wünsche euch einen wunderschönen Hochzeitstag, möge es einer der schönsten Tage in eurem Leben und unvergesslich werden. Ich hoffe ich konnte euch mit meinen Fotos und Ideen noch ein paar zusätzliche Inspirationen für euren großen Tag liefern. Natürlich freue ich mich auch über Feedback und Anregungen :)

Und zu guter Letzt: Danke Fiona für das tolle Rezept, die wie immer köstlichen Speisen und deine tollen Ideen!

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Let's eat freshly baked bread...

Oh wie entspannend und atemberaubend schön die Feiertage zwischen Weihnachten und Neujahr doch für mich waren :) Ich hoffe eure freien Tage waren genauso schön wie meine! Ich schwärme jetzt noch von den traumhaft schönen Pisten mit der kleinen Schicht Neuschnee und dem super tollen Bergwetter, die mich jeden Tag aufs Neue auf den Berg gelockt haben.

Zwischendurch hab ich mich auf der Hütte und von der Familie verwöhnen lassen und das köstliche Essen genossen. Und als ich an einem Morgen bereits in Schimontur am Frühstückstisch sitze, fällt mir dieses frisch gebackene und noch warme Brot in die Hände. Ich sag euch, das war ein Genuss sondergleichen und genau deswegen möchte ich euch dieses Brotrezept von meiner (Quasi-)Schwägerin nicht vorenthalten. Beziehungsweise vielleicht können meine Bilder euch auf den Geschmack des Brotbackens bringen ;)

Sonnenblumen Sesam Brot

Sonnenblumen Sesam Brot

Und das braucht ihr für das leckere Sonnenblumen Sesam Brot (ca. 500 g):

  • 250 g Mehl (ganz gleich ob Weizen, Dinkel, Vollkorn oder Roggen)
  • 1/2 EL Salz
  • 1/2 EL Brotgewürz
  • 1/2 EL Backpulver
  • jede beliebige Art von Kernen, Nüssen, Gewürzen und Samen (z.B. Sonnenblumen- oder Kürbiskerne, Sesam, Nüsse, Rosmarin, Kümmel, Anis,...) - ca. eine Hand voll
  • 250 ml Mineralwasser

Zuerst alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermengen und dann langsam das Mineralwasser hinzufügen, bis der Teig schön patzig und nicht mehr trocken ist. Dann den Teig in eine beliebige Backofenform geben (z.B. Kastenform oder 20 cm runde Kuchenform) und den Teig gleichmäßig verteilen.

Nach dem Verteilen noch ein paar Nüsse, Samen, Kerne oder Gewürze auf den Teig streuen und mit einem Messer oder dem Finger einen Mittelstrich im Teig ziehen. Die Form dann im vorgeheizten Backofen bei ca. 200°C (Ober- und Unterhitze) für 60 Minuten knusprig backen. Vor dem Herausnehmen aus dem Ofen mit einem Spieß in das Brot stechen und schauen, ob kein Teig mehr kleben bleibt. Anschießend das Brot aus dem Ofen nehmen und ein bisschen abkühlen lassen. Und fertig ist euer selbst gebackenes Brot!

Ich hoffe ich konnte euch zum Selberbacken überzeugen und wünsche gutes Gelingen!!!!