Süße Versuchung

A little bit too much

Ein schneller Smoothie zwischendurch und schon ist der Hunger fürs Erste gestillt und die Obstzufuhr für den Tag hat sich dabei auch gleich erledigt. Oder?! Vor ein paar Jahren dachte ich mir noch: Ein Smoothie kann ja nur gut sein, wenn man so viele verschiedene Früchte- und Obstsorten auf einmal zu sich nimmt. Nicht nur, dass es anstatt einer richtigen Mahlzeit fungieren kann, man spart sich auch noch das lästige Schälen und Aufschneiden von Obst. Aber weit gefehlt...

In Wirklichkeit haben Smoothies so viel Zucker (auch wenn es die natürliche Form des Zuckers ist, welche in Früchten & Obst enthalten ist), dass sie alles andere als gesund sind. Der in Obst, Gemüse und Früchten natürlich vorkommende Zucker namens Fructose (auch Fruchtzucker genannt) ist nämlich in größeren Mengen genauso schädlich, wie herkömmlicher Zucker, den wir in Süßspeisen und sonstigen Gerichten finden. Der Körper kann Fructose nicht richtig bzw. nur sehr schwer abbauen; Fructose in großen Mengen überlastet viel eher den Darm. Ein gesunder Mensch kann Fructose in kleineren Mengen, wie sie etwa in einem Apfel oder ein paar Erdbeeren enthalten ist, gut verarbeiten. Sobald aber größere Mengen an Obst, Gemüse und Früchten aufgenommen werden, ist der Körper überfordert, wodurch sich vermehrt Bakterien im Darm bilden können.

Aber überlegt mal: Könntet ihr wirklich 1 Apfel, einen gepressten Orange- und Limettensaft, 3/4 einer pürierten Banane, 15 schwarze Johannisbeeren und noch einiges mehr auf einmal zu euch nehmen – wie etwa bei diesem Smoothie?

Lieber Regionales & Fruchtiges

Aufgrund dieser ganzen (süßen) Versuchungen und der damit verbundenen "Komplikationen" im Körper habe ich mich entschieden, in Zukunft von Smoothies Abstand zu nehmen. Auch wenn ich zugeben muss, dass Smoothies schon etwas Leckeres an sich haben. Stattdessen kaufe ich mir lieber regionale Früchte, wie zum Beispiel Erdbeeren – die übrigens nicht nur länger halten als die günstigere Variante aus Spanien, sondern auch noch viel saftiger schmecken. Dann sagt mir mein Körper auch rechtzeitig, wann er genug an Zucker hat und ich doch bitte mit dem sinnlosen Gefuttere aufhören soll. Das freut nicht nur meinen Körper, sondern in weiterer Folge auch mich, da ich mir Bauchkrämpfe und sonstiges erspare. Außerdem gibt es nichts Schöneres, als in eine saftige, rote, süße Erdbeere hinein zu beißen. Links und rechts rinnt der süße Saft an den Mundwinkeln entlang und ein kleines Lächeln macht sich in meinem Gesicht breit, weil die Früchte einfach so extrem lecker sind.

Und das Beste zum Schluss: Gewöhnliches Obstessen mit Schäler und Messer ist wesentlich besser für die Umwelt, da kein langwieriger Produktionsprozess mit viel Müll und CO2-Ausstoß dahinter steckt. Also eine Win-Win-Situation für alle.

Mehr zum Zucker-Thema findet ihr übrigens hier. Ich kann euch auch die Doku "Die große Zuckerlüge" sehr ans Herz legen – die Informationen sind in der Dokumentation sehr gut aufbereitet und vorgetragen und öffnen einem irgendwie die Augen rund um das Thema Zucker.

Und was hab ich aus dem Ganzen gelernt? Finger weg vom Zucker! Es gibt einfach so viel besseres als dieses süße Zeug, das einen nur unnötig in die Zwänge einer unliebsamen Sucht drängt ;) In diesem Sinne wünsche ich euch alles Liebe, einen guten (zuckerfreien) Wochenstart und bis bald

 

PRODUKTE:

  • Tableau in Weiß & Blau - Ikea
  • Lichterkette in Weiß & Blau - Ikea
  • Glasvase (mit Korkstoppel) - Ikea

Vom Geschichten erzählen und Träumen

Verliebtheit

Kennt ihr das? Wenn etwas so schön ist, dass man gar nicht genug davon haben kann? Ja, ertappt. Bei mir sind es die Pfingstrosen, die es mir eindeutig angetan haben und mich irgendwie nicht loslassen. Was sie besonders macht, kann ich gar nicht wirklich sagen. Aber vermutlich das Gesamtpaket macht sie für mich so faszinierend – der Duft, die Fülle und Komplexität der Blüte sowie die Farbenpracht.

Also bin ich auch dieses Mal nicht drum herum gekommen, den von meinem Mann überreichten Pfingstrosen-Strauß vor meine Linse zu bringen. Diesmal durfte sich das schöne Pflänzchen in einer alten Teekanne mit Streublumenmuster meiner Schwieger-Oma (gibt es das Wort eigentlich?!?!) neben die alte Praktica Kamera von meinem Opa gesellen. Ich sag euch, ein Augenschmaus für jeden Fotografen ;) Aber genau hier, zwischen Teekanne meiner Schwieger-Oma und Analogkamera meines Opas,  hat sich dann die Geschichte, die ich eigentlich erzählen wollte, irgendwie gedreht und ich bin nachdenklich geworden.

Etwas zum Träumen

Vor ein paar Jahren habe ich  mich - leider aus traurigem Anlass - erstmals den alten Kisten und Kartons meines Opas genauer gewidmet und bin dabei auf wirklich schöne Fundstücke gestoßen. Neben der etwa 40-50 Jahre alten Analogkamera, haben sich uralte Analogobjektive, sowie Aufsteckblitze befunden und mir ein zartes Lächeln ins Gesicht gezaubert. Endlich wusste ich, woher ich anscheinend ganz unterbewusst meine Leidenschaft für die Fotografie entwickelt hatte. 

Es ist mir schwergefallen, diese alten Modelle, die weder fragil, noch altmodisch wirkten, aber zugleich so viel Geschichte und Liebe mit sich trugen, in die Hand zu nehmen. Einfach weil mich das Gefühl so erdrückt hat, dass mein Opa diese Kameras wohl zuletzt in seinen Händen hielt. Auch jetzt - alleine beim Gedanken daran - treibt es mir leicht feuchte Perlen in die Augen und meine Hände beginnen ein wenig zu zittern.

Aber es kann auch schön sein, an längst Vergangenes zurück zu denken und in Erinnerungen zu schwelgen. Für mich stand fest: Diese für mich so wichtigen Fundstücke brauchen einen besonderen Platz in unserem Eigenheim. Ein Platz, an dem ich sie gut sehen kann. Wo sie aber nicht erdrückend wirken, sondern wo sie sich unauffällig und zugleich passend in die restliche Einrichtung unseres Eigenheims integrieren. Es sollte kein Schrein werden, sondern viel mehr einem Bild ähneln, welches all die schönen Momente zeigt und zum Träumen und Nachdenken anregt. Vor allem die schönen Dinge, die sich so unvergesslich in mein Gehirn "gebrannt" haben, machen diese kleinen alten Geräte zu einem Symbol dafür.

Unvergesslich

Nach langem hin und her bin ich dann doch endlich auf Pinterest fündig geworden, um die alten Kameras in unserere vier Wände zu integrieren, ohne sie einfach nur in ein Regal zu stellen. Die alten Kameras haben nun den perfekten Platz erhalten. Integriert in einen weißen Rahmen hängen sie neben dem Torbogen zu unserer Küche, im Herzen unseres Wohnzimmers. Jeden Tag wenn ich aufstehe sehe ich diese kleinen faszinierenden Geräte mit all ihren Knöpfen und Details, die schon vor Jahren unser Leben festgehalten haben und es heute in ihrer technologisch höchsten Form noch immer tun. Und die gleichzeitig eine für mich so bedeutende Geschichte erzählen. Irgendwie beruhigend und faszinierend zugleich.

Pinterest Inspiration

Pinterest Inspiration

Was ich gerade mache? Ich schaue die Rahmen mit den alten Kameras an. Es wirkt beruhigend. Es bringt mich zum Lächeln. Es wirkt auch irgendwie befreiend. Schön, wenn Dinge, ein Stück Geschichte zurückbringen können und zum Träumen verleiten.

Ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntag. Alles Liebe und bis bald

 

Flowerpower oder wie?

"Flowers are the sweetest things God ever made, and forgot to put a soul into." - Henry Beecher

Die Handlung vor dem Nachdenken

Mein erster Gedanke nach dem Erblicken dieser wunderschönen Pflanzen war: "Oh wie schön, ich möchte unbedingt diese bezaubernden Pfingstrosen haben." Richtig stolz habe ich das Bündel Blumen aus dem Wassertopf gezogen und meinem Mann präsentiert. Der hat natürlich prompt eine richtig fiese Schnute gezogen – frei nach dem Motto: "Ernsthaft, du willst dir tote Dinge ins Wohnzimmer stellen?!?" Wie so oft, konnte ich mich aber auch diesmal durchsetzen und habe mich von dem bösen Blick nicht beirren lassen, bin schnell zur Kassa gedüst und habe mit einem feinen Lächeln auf meinen Lippen meinen neu erworbenen Blumenstrauß in den Händen gehalten. Richtig stolz bin ich damit heimgefahren und habe zu diesem Zeitpunkt schon Fotoshooting-Ideen geboren.

Kurzweiliges Schauspiel

Und dann standen die Pfingrosen hier. Direkt vor mir in meinem Wohnzimmer in einer gut 30 Jahre alten Teekanne mit Blumenmuster. Wirklich wunderschöne Pflanzen, mit all ihrer Farbenpracht, dem betörenden lieblichen Duft und der prachtvollen Erscheinung. Kurzerhand hab ich das Bündel Pflanzen genommen und ein Fotoshooting veranstaltet. Oh es hat gefühlte Stunden gebraucht, einfach weil diese Blumen so viele Facetten aufweisen, dass ich aus dem Fotografieren und Staunen nicht mehr hinausgekommen bin. Aber als ich so zwischen Kamerahalten, Blumen zurecht legen und auf den Auslöser drücken gestanden bin, ist mir dann doch bewusst geworden: Mein Mann hatte recht. Ich habe hier quasi tote Pflanzen vor mir liegen, die nichts mehr können, außer für ein paar Tage schön auszusehen und gut zu riechen. Und warum das Ganze? Damit Leute wie ich sich kurzweilig darüber freuen können und den Alltag ein bisschen aufhellen? Irgendwie traurig, wenn man darüber nachdenkt. Warum lässt man die Pflanzen nicht leben und betrachtet diese Wunderlinge in der freien Natur? Ich muss zugeben, bis vor kurzem gehörte ich auch noch zu dieser bequemen Sorte Mensch, die sich lieber abgeschnittene Blumen kaufen, als in der Natur die lebenden Pflanzen zu bewundern.

Lebewesen mit Seele?

Und genau in diesem Moment, als ich dem Gedanken um abgeschnittene Blumen nachgehangen bin, ist mir bewusst geworden, dass Pflanzen durchaus auch Lebewesen sind. Auch wenn sie weder Lachen, noch Weinen, Reden oder sonst etwas in der Art können. Aber sie leben. Sie reagieren auf Sonne und Wasser. Sie wachsen. Sie verfärben sich und pflanzen sich fort. Sie verwelken, wenn sie nicht genug Licht oder Wasser bekommen und bestimmt spüren es Pflanzen – wie auch immer dieses Gespür aussehen möge – , wenn sie abgeschnitten und somit der (Lebens-)Zyklus durchbrochen wird.

Ich weiß, das klingt jetzt alles ein bisschen philosophisch und vielleicht auch verrückt. Aber ich habe mir nun vorgenommen, in meinen schönen Hochbeeten lieber selbst Pflanzen und Blumen anzubauen, wo sie sich nach Lust und Laune ausbreiten können, statt Schnittblumen in meinem Wohnzimmer stehen zu haben, die nur von kurzer Dauer sind und in Wirklichkeit nur noch ein kurzes Dasein fristen dürfen. Es tut mir auch jedes Mal leid, wenn ich die welken Blumen, die als solche gar nicht mehr wirklich erkennbar sind, in die Biotonne werfen muss.

Kleiner Tipp: Pflanzensamen kann man auf ganz simple und zugleich schöne Art verschenken. Etwa zur Hochzeit als Giveaway einfach Säckchen mit Blumensamen verteilen und so die eigene Liebe blühen lassen oder kleine Samensäckchen inklusive Gewächshaus der lieben Mama oder Freundin zum Geburtstag schenken. DIY-Ideen dazu siehe zum Beispiel hier oder hier.

Mein neuer Plan für die Zukunft lautet jedenfalls ab jetzt: Blumen leben lassen und bewusster die Natur genießen! Denn genau dort findet man diese wundervollen Lebewesen, die nicht nur für Tiere lebensnotwendig sind, sondern vor allem für ein einzigartiges Landschaftsbild unserer Umgebung verantwortlich sind. Und ganz ehrlich....ich werde jetzt wohl einen Sparziergang in der blühenden Natur machen ;)

Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende und alles Liebe, bis bald

 

Frohe Ostern ♥

Gemeinsam mit dem Frühling traut sich auch der Osterhase langsam aber sicher zu uns! Ich wünsche euch erholsame und entspannte Feiertage, sowie ein bezauberndes Osterfest mit Freunden und Familie.

Alles Liebe und bis bald ♥

 

Sag's mit Blumen

Der schönste Tag im Leben

Welcher Tag sollte der Schönste im Leben sein? Natürlich der Hochzeitstag! Und genau diesen wundervollen, ergreifenden und berührenden Tag durfte ich letzte Woche gemeinsam mit meinem Mann erleben! 

Ja, ich bin nun offiziell die Frau von meinem Mann! Momentan ist diese Tatsache noch recht ungewohnt für mich. Aber keine Panik, das hat mich nur kurzfristig beschäftigt. Denn was mich eigentlich zutiefst emotional bewegt hat, waren die Dankesreden, wundervollen Worte und herzlichen Umarmungen unserer Familie und engsten Freunden! Mit Tränen gefüllten Augen haben sie uns gratuliert, mit uns gelacht und uns farbenprächtige und gut duftende Blumen in die Hand gegeben, die all ihre unausgesprochenen Worte so wundervoll repräsentiert haben. 

Die Sprache der Liebe

Blumen schaffen genau das, was in bestimmten Momenten nicht möglich ist! Denn wenn es einem vor lauter Rührung die Stimme verschlagen hat und dieser lästige dicke Knoten im Hals nur rauf und runter rutscht und wohl doch nicht so schnell wie gewollt verschwinden will. Genau dann, wenn eigentlich mitreißende Worte angesagt wären, ist man oftmals nicht imstande dazu. Also hält man leicht verzweifelt einen Blumenstrauß oder einzelne Blumen hin und schon ist die Botschaft angekommen - man lässt einfach wunderschöne Pflanzen für sich selbst sprechen. Bis endlich der lästige Knoten im Hals verschwunden, die sanfte Tränenspur auf der Wange getrocknet ist und man wieder seine Stimme gefunden hat, um genau das zu sagen, was man endlich loswerden möchte. 

Strauß der Liebe

Ich habe mir einige Gedanken darüber gemacht, wozu eine Braut einen Brautstrauß trägt. Geht es hier nur um die Tradition, welche aus der Renaissance stammt und wo duftende Blumensträuße den streng riechenden Duft der Hochzeitsgäste übertauchen sollten? Oder geht es doch vielmehr um eine tiefere Bedeutung? Vielleicht soll die Braut durch das Tragen des Brautstraußes ihrem Zukünftigen auch ohne Worte die Liebe gestehen? Ich habe mich für diese Variante der Bedeutung des Brautstraußes entschieden. Einfach weil ich den Gedanken schön finde! Und ich muss zugeben, als sich die Tränen in meinen Augen gesammelt haben, waren die Blumen kein Hindernis, sondern ein wohltuender Begleiter.

Der Brautstrauß

Mein wundervoller Brautstrauß sollte einer Blumenwiese nachempfunden sein und einen Hauch von Gold beinhalten. Der Strauß ist perfekt geworden - genau so wie ich ihn wollte. Die zarten Blümchen, die von kräftigen Blumenköpfen gestützt wurden und von zartem Blattgold umgeben waren. Danke nochmals an BlumenRaumGestaltung für dieses tolle Kunstwerk.

Und so träume ich seit letzter Woche in den Tag hinein, weil so viele Emotionen auf einmal über mich herein gebrochen sind und ich die vielen Details dieses traumhaft schönen Tages einfach nicht vergessen möchte. Danke an unsere Familie und Freunde - ihr habt diesen Tag zu etwas Besonderem gemacht. Ich hoffe ihr habt auch so wundervolle Menschen um euch, die euch unterstützen und das Leben lebenswerter machen. Alles Liebe und bis bald

Und dann?

Die richtige Wahl

Ich schaue nach rechts und sehe meine KollegInnen, die alle ihre nächsten Schritte einstudiert und den perfekten Weg für sich gefunden haben. Und es sieht so einfach aus! Auf der linken Seite sehe ich all diese Beschränkungen und Regeln, die so kompliziert wirken und mir irgendwie das Leben erschweren wollen. Ich habe keine Idee, welche Seite ich wählen soll bzw. mit welchem Weg ich meine Träume verwirklichen kann. Warum ist plötzlich niemand da, der mir den richtigen Weg weist? Es wäre so viel einfacher, wenn ich jemandem folgen könnte und einfach nur Zuhören müsste, was er/sie mir erzählt, als jeden Schritt selbst erfahren zu müssen.

Ich stehe vor der Universität, dieses riesige alte Gebäude inmitten der Stadt, mit all seinen Statuen, Treppen und Studierenden davor. Für eine kurzen Moment denke ich an all diese wundervollen Momente zurück, die mich mit dieser Institution verbinden. Meine erste Seminarstunde an der Uni vor fünf Jahren, mein Bakkalaureatsabschluss im Dezember vor zwei Jahren und natürlich meine erste eigene Klasse von Journalismusstudierenden, die mir aufmerksam zugehört haben, als ich ihnen über den Fotojournalismus berichtet hatte. Aber all diese Erinnerungen führen mich unweigerlich zu der Tatsache, dass dies nun mein letztes Semester an meiner geliebten Universität ist und ich stehe an einem Punkt, wo ich mich entscheiden muss, welchen Weg ich nun gehen will und welche Seite meine Zukunft darstellen soll. Soll ich den Doktor in Publizistik- und Kommunikationswissenschaft machen? Will ich aufhören, an der Universität zu arbeiten? Will ich vielleicht nun doch Vollzeit meiner Tätigkeit als Fotografin nachgehen?

Wo ist das kleine grüne Männchen, wenn man es braucht?

Wer gibt mir auf all meine Fragen die richtigen Antworten und sagt mir, was ich tun soll und wohin ich gehen soll? Vielleicht erscheint mir ja irgendwann ein kleines grünes Männchen inmitten einer grünen Wiese zwischen Bäumen und blühenden Blumen? Und vielleicht reicht er mir seine kleine grüne Hand und ich folge genau jenem Weg, den er mir als den richtigen zur Erfüllung meiner Träume weist. Aber wird er überhaupt meine Träume kennen? Kenne ich meine Träume?

Auf der einen Seite brauche ich dieses kleine grüne Männchen so sehr, da ich mich noch nicht bereit fühle, alleine in die große Welt hinauszutreten und normal zu Atmen, wenn all diese Menschen mit ihren großen Persönlichkeiten um mich herum stehen. Ich würde mich so gerne hinter diesen perfekten Menschen verstecken, wenn sie mit ihren perfekten Plänen, ihrer perfekten Ausbildung,  ihrem perfekten Lächeln und ihren perfekten (Berufs-)Erfahrungen genau neben mir stehen. Auf den ersten Blick schauen wir möglicherweise alle gleich aus und es könnte so einfach sein, sich einfach hinter der Masse zu verstecken. Also hängt es letztendlich von mir selbst ab, ob ich aus der Masse herausstechen und meinen eigenen Weg gehen will.

Aber das Heraustreten aus der Menge kann auch bedeuten, dass ich endlich aus diesem "Gefägnis" entkommen und mich frei fühlen kann. Einfach ich selbst sein - ganz ohne Druck und ständige Vergleiche. Einfach wie ein Vogel sein und über die Berge fliegen, während man nach dem richtigen Ziel Ausschau hält.

Mein eigener Weg könnte sehr einsam sein, denn man kennt niemanden und muss seine eigenen Erfahrungen machen - weit weg von der eigenen Komfortzone. Es könnte auch schwer sein, sich gegen die Konkurrenz durchzuschlagen. Also es wird wohl nicht einfach werden? Aber wird es sich lohnen? Ich denke schon :) 

Alles Liebe und bis bald 

P.S. Alle Fotos wurden im Zuge des Fotografie-Workshops von Plated Stories gemacht und stammen vom Château du Rivon aus Chinon (Frankreich).

Garden of Eden

Auch wenn ich das Abfotografieren von Speisen und Getränken über alles liebe, kommt es doch ab und zu vor, dass ich an zauberhaften Blumen nicht einfach vorbei gehen kann, ohne meine Kamera zu zücken. Als ich letztens dann den wunderschönen Strauß frischer Tulpen in meinem Wohnzimmer stehen sah, konnte ich einfach nicht drum herum ;) Und das Tolle an Blumen ist, dass sie nicht nur in der Form, sondern vor allem auch in der Farbe so extrem facettenreich sind. Da reicht eine Blüte schon einmal von einem Weiß-, über einen hellen Gelb- und Grünton, bis hin zu einem zarten Rosé und kräftigen Pink. Und das alles komprimiert auf einer minimalen Fläche. Sozusagen geballte Farbenkraft!

Der kleine, aber feine Unterschied zwischen dem Abfotografieren von Pflanzen und Essen liegt vor allem darin, dass die pflanzlichen Produkte tatsächlich ohne jegliches Zutun einer Stylistin bzw. eines Stylisten so erschaffen sind und trotzdem oder gerade deswegen so wundervoll aussehen. Gerade im Frühling ist es so wundervoll, wenn man draußen die Natur von seiner schönen blühenden Seite bewundern kann. Und natürlich ist ein schöner Blumenstrauß immer auch ein willkommenes Geschenk. Jedoch muss man hier auch Glück mit dem Blumenlieferanten bzw. -händler haben. Anja Köhler hat für euch ein E-Book zusammengestellt, in dem es um das "Blumen liefern lassen" geht.  Hier findet ihr ganz tolle Tipps und Tricks zum Thema Online Blumenversand, sowie zahlreiche Versandhändler.

In diesem Sinne möchte ich euch noch mit auf den Weg geben: Jede abgeschnittene Blume ist nur eine begrenzte Zeit haltbar und daher vergänglich. Oftmals sind lebende Pflanzen in nett gestalteten Töpfen genauso schön und ihr verschenkt gleichzeitig etwas Lebendes ;) Alles Liebe und bis bald 

Farbenfrohes Herbstshooting

Ich gebe es zu, ich bin ein richtiges Herbstkind! Das liegt wohl vor allem daran, dass mein Geburtstag im November ist und ich dadurch schon von Grund auf mit dem Herbst und Winter eine recht innige Beziehung habe ;)

Dieses Jahr habe ich mir gedacht, dass ich den Garten meiner Mutter etwas besser und ausgiebiger nutzen könnte, gerade wenn der Herbst eine so tolle Atmosphäre versprüht. Nach kurzen Überlegungen und einer sehr intensiven aber ebenfalls kurzen Inspirationssuche ist der Plan schließlich festgestanden. Mit an Bord für dieses  farbenfrohe Herbstshooting waren diesmal zwei super talentierte und herausragende KünstlerInnen aus den Bereichen Floristik und Textil.

Die Vorgaben waren recht simpel und schlicht - es sollte einfach eine tolle Herbststimmung entstehen, die sich auf die Farbe Grün stützt und zu Messing passt. Und herausgekommen ist ein wundervolles Blumengesteck, welches mir Evelyn von Lebendiges Gestalten zur Verfügung gestellt hat. Ich war hin und weg von der tollen Blumenvariation, die sich im riesigen Gesteck teilweise schon fast versteckt hat. Die Farben haben sich gegenseitig perfekt ergänzt und die Herbststimmung perfekt hervorgehoben. Danke liebe Evelyn für deine Mühe und Zeit, sowie vielen Dank für deine wundervolle kreative Arbeit :)

Da für mich bei jedem Shooting ein paar Schmankerl und kulinarische Kleinigkeiten nicht fehlen dürfen, habe ich mich dieses Mal für Birnen mit Zartbitter-Kuvertüre und Mandelkrokant entschieden, die perfekt zu den Farben der Tischdecke gepasst haben.

Ihr braucht dafür:

  • 6 Birnen
  • ca. 70g Zartbitter Kuvertüre
  • ca. 100 g Mandelkrokant

Rezept:

Etwa 6 Birnen zuerst gründlich waschen und abputzen. Dann Zartbitter-Kuvertüre (etwa 70g) im Wasserbad schmelzen, aber Achtung, dass die Schokolade nicht zu heiß wird. Sobald die Schokolade vollständig zergangen ist die Birnen mit dem unteren Teil in die Schokolade setzen und ein bisschen schwenken. Anschließend die mit Schokolade überzogenen Birnen gleich in eine Schüssel mit Mandelkrokant (ca. 100g) setzen und ebenfalls wieder schwenken. Danach werden die Birnen zum Abkühlen auf einen Teller gestellt. Gebt die Birnen aber nicht in den Kühlschrank, da sonst die Schokolade anläuft.

Das herausragende Design der Tischdecken und Pölster stammt von Christiane Wery von prater&stern. Baumwoll- und Leinenstoffe werden bei prater&stern nach eigenen Designs von Hand bedruckt, mit einer wasserbasierten Textilfarbe. Ich liebe die Farben, Formen und Design von diesen Textilien besonders. Aber letztendlich macht es wohl die Kombination aus allem aus, die mich an diesem super sonnigen Tag einfach nur begeistert hat ;) Auch an dich, liebe Christiane, ein ganz herzliches Dankeschön für deine tollen Kunstwerke.

Die Dekorationsartikel für dieses Herbstshooting sind von H&M Home, der Glasteller und die Mini Glasetagere vom Flohmarkt und die Kerzen von Ikea. die Tischdecken und Pölster könnt ihr im 2. Bezirk direkt bei prater&stern kaufen. Bei Interesse wendet euch bitte an Christiane. Ich wünsche euch einen super schönen Herbst. Alles Liebe und bis bald 

Info: Christiane von prater&stern hat mir die Tischdecken und Pölster für das Shooting gratis zur Verfügung gestellt. Evelyn von Lebendiges Gestalten hat dieses wundervolle Blumengesteck für das Shooting gratis beigestellt. Vielen lieben Dank an euch beide!

Ich liebe den Frühling

Auch wenn das Wetter (vor allem) im April meist macht, was es will und sich oftmals zwischen Sonne, Wolken und Regen nicht entscheiden kann, so liebe ich doch den Frühling. Die Stimmung wird auf einmal heller, die Vögel trauen sich wieder auf die Bäume und die Blumen und Sträucher zeigen ihr schönstes Gesicht. Ich muss gestehen, dass ich mich letztes Jahr in die Blütezeit des Flieders total verliebt habe und es heuer gar nicht erwarten konnte, bis ich den ersten Flieder vor meine Linse bekam.

Also habe ich mich mit Sessel, Dekoband und Kamera auf nach Pressbaum gemacht, um die schöne Blütenpracht des Flieders einzufangen. Das Ergebnis ist eine Mischung aus Leichtigkeit, Farbenpracht und Wärme.

Der Fliederstrauss steht nun in meiner Wohnung und versprüht in allen Räumen einen zauberhaften Duft von Frühling. Ich könnte mein Gesicht in diese Blumen vergraben - wäre mein Freund nicht allergisch! Also musste ein neuer Plan her: Der Flieder steht nun am Balkon ;) Zu meinem Leidwesen, aber zur Freude meines Freundes hält das farbenfrohe Pflänzchen, wenn man es abschneidet, nicht all zu lange. Aber für die paar Tage ist es dafür dann zauberhaft!

Genießt die traumhaft schöne Frühlingszeit und lass euch von der guten Laune anderer anstecken! Alles Liebe und bis nächstes Mal :) 

*geschmackverstärker* auf Entdeckungsreise

Ja, ich gebe es zu, es hat schon etwas für sich, köstliches Essen zu fotografieren und dabei völlig auf künstliche Hilfsmittel zu verzichten, um die Leckereien danach ohne schlechtes Gewissen auch noch verspeisen zu können. Eigentlich wird mir bei der Food Fotografie auch nie langweilig - dank meiner tollen und kreativen (Privat-)Köchin (danke Fiona :) und vielen anderen kreativen Köpfen! Aber wenn ich dann einmal die Gelegenheit bekomme, zwei außerordentlich schöne Blumensträuße und wundervolle langstielige Rosen zu fotografieren (danke an meinen liebevollen Kreativbegleiter/ Freund/Muse/Kummerkissen/Unterstützer), dann denke ich, darf ICH mir ruhig einmal einen kleinen Genrewechsel genehmigen und mich mit ganz neuer Leidenschaft und Begeisterung der Blumenfotografie widmen.

Dass das Wetter sich an diesem Tag dankenswerter Weise von seiner schönsten und genussvollsten Seite gezeigt hat, möchte ich hier nicht vorenthalten, und wodurch das Blumenshooting, also mein kleiner Ausflug in die Welt der Flora, ein lernreicher und zugleich toller Tag war.

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Blumenstrauß in Dunkel- und Hellrosa mit grünen Akzenten

Mini Blumenbouquet in Orange-Rot-Gelb

Mini Bouquet mit fliederfarbenen Akzenten

Ich hoffe, ich darf in Zukunft viel öfters solche wundervollen Objekte fotografieren - sie unterscheiden sich ja nicht all zu sehr von Speisen und Getränken, denn schließlich kommen all diese schönen Fotomotive aus der Natur! Anzeiger Nachteil: Die Blumen sollte man nach dem Shooting eher nicht essen (außer es handelt sich um nicht behandelte Rosen oder Gänseblümchen ;).

Vielleicht habt ihr ja ein paar kreative Ideen für mich, welchem Genre ich mich das nächste Mal widmen kann - ich bin gespannt, was euch alles einfällt!

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