Glutenfreies Orangenküchlein

Let's try something new

Die Hemmschwelle etwas Neues auszuprobieren ist anfangs immer schwer. Auch ich bin da keine Ausnahme und tue mir bei dem ein oder anderen Mal nicht gerade leicht. Und ja, auch dieses Mal bin ich in meiner Küche vor dem Backrohr gestanden und habe mich gefragt: "Wirklich? Blutorangen und Thymian im Kuchen können funktionieren? Soll ich wirklich den Sonntag mit Backen verbringen? Was, wenn es schief geht? Wäre doch schade um die Zutaten und meine Zeit!" Ui, das war wirklich keine leichte Entscheidung. Nach einem kurzen Intermezzo mit meinem guten und bösen Gewissen konnte ich mich aber dann doch dazu durchringen, ein neues Mini-Küchlein zu probieren. Und zwar mit Blutorange und Thymian. Ich kann euch jetzt schon sagen, es hat sich für mich allemal gelohnt. Diese neue Rezeptur ist einfach himmlisch. Also...let's have a try ;)

Rezept: Glutenfreies Blutorangen Mini-Küchlein mit Thymian

Zutaten:

  • 50 g Butter
  • 50 Zucker
  • 1 Ei
  • 1 TL Saft von einer Blutorange
  • 80 g Glutenfreies Mehl
  • 1 TL glutenfreies Backpulver
  • Vanille von 1/2 Vanilleschote
  • 1 Blutorange
  • 1 Prise Thymian (frisch oder getrocknet

Material:

  • Kinderkuchen-Backform ca. 15 cm

Zubereitung:

Alle nicht trockenen Zutaten, wie Butter, Ei, Blutorangensaft und auch Zucker mit dem Mixer schaumig schlagen (ca. 5 Minuten). Die Hälfte der Blutorange Schälen und in ca. 1 cm große Stücke schneiden. Glutenfreies Mehl und Backpulver sowie Vanille unter die schaumig geschlagene Masse sieben und das Ganze nochmals mit dem Mixer durchrühren. Danach die klein geschnittenen Blutorangenstücke vorsichtig unter die Teigmasse heben. Die Mini-Kuchenbackform (ich habe eine eckige Königskuchen-Kinderbackform genommen) mit Butter gut einfetten und den Teig in die Form gießen. Nun von der restlichen halben Blutorange sehr dünne Scheiben runterschneiden und halbieren. Danach die halben Blutorangenscheiben oben in den Kuchenteig setzen und das Küchlein mit Thymian bestreuen. Den Teig dann im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 30-40 Minuten backen.

Das Küchlein ist übrigens super schnell gemacht (ca. 10-15 Minuten Vorbereitung und ca. 30-40 Minuten Backzeit) und benötigt nicht viele Zutaten. Das Schöne ist außerdem, dass auch Personen mit Glutenunverträglichkeit dieses Küchlein genießen können. Randnotiz: Die glutenfreien Zutaten können aber auch problemlos gegen "normales" Mehl und Backpulver getauscht werden.

Also einfach Ausprobieren und die wundervoll karamellisierten Blutorangen im feinen Kuchen genießen. Ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntag und hoffe ich konnte euch Inspiration für eure nächste Backsession liefern. Alles Liebe und bis bald ♥


PRODUKTE:

Gestärkt in den Tag mit Paleo

Mach es Paleo

Ja, ich habe mich neu verliebt. Und zwar in ein neues Müsli, das ausschließlich Zutaten nach einer uralten Ernährungsmethode inkludiert. Vermutlich denkt ihr euch jetzt: "Oh nö, bitte nicht schon wieder irgend ein neuer Gesundheitstrend"! Aber in Wirklichkeit ist es kein "neuer" Trend, sondern diese Ernährungsmethode namens "Paleo" geht auf die Ernährung in der Steinzeit zurück - deswegen auch "Steinzeitdiät" genannt - und hat irgendwie ihren ganz eigenen Idealismus gefunden.

In der Steinzeit waren Getreideprodukte, Hülsenfrüchte und Milchprodukte Mangelware, daher hat man sich ausschließlich von Fleisch, Fisch, Kräutern, viel Obst und Gemüse, Nüssen und Eiern ernährt. Diese Ernährungsmethode klappte aber nicht nur bei den Jägern und Sammlern der Steinzeit ausgesprochen gut, sondern ist heute natürlich genauso umsetzbar. Wichtig: Alle Produkte sollten so unverpackt und unverarbeitet wie möglich sein. Großer Pluspunkt von Paleo: Da bei dieser Ernährungsmethode gänzlich auf Weizenprodukte verzichtet wird, können sich Menschen mit Glutenunverträglichkeit unbedenklich der Paleo-Methode hingeben. Ich muss gestehen, ich bin schon ein kleiner Fan der Methode - vielleicht liegt es am fehlenden Weizen oder aber auch am fehlenden Käse ;)

Hier könnt ihr euch über erlaubte und nicht erlaubte Lebensmittel der Paleo-Methode ein Bild machen und euch mit der Ernährungsweise vertraut machen.

Pilot-Projekt Müsli

Gestartet habe ich mein Pilot-Projekt - mich nach Paleo-Art zu ernähren - mit einem einfachen Müsli. Ehrlich gesagt war ich überrascht, wie einfach und unkompliziert die Zubereitung war und ausgesprochen köstlich dieses Müsli schmeckt.

Hier das Rezept für ca. 1200 g glutenfreies Paleo-Müsli:

Crunchy Paleo-Müsli mit Erdbeeren

  • 200 g Cashewnüsse
  • 160 g Mandeln (gerne auch geschält)
  • 160 g Haselnüsse
  • 160 g Kokosraspeln (gerne auch Flocken)
  • 160 g Paranüsse
  • 100 g Sonnenblumenkerne
  • 100 g Chia Samen
  • 100 g getrocknete Erdbeeren (gerne auch Himbeeren)
  • 100 g Kokosöl
  • 60 g Honig
  • 2 TL Vanille
  • Prise Salz
  • Nach Belieben nach dem Rösten noch hinzufügen: Rosinen, getrocknete Cranberries, Amaranth, getrocknete Ananas etc.

Zubereitung

Alle Nüsse grob hacken (mit einem Mixer oder Messer zerkleinern) und gemeinsam mit den Samen, Flocken und Kernen in einer großen Schüssel vermengen. Inzwischen das Kokosöl mit Honig und Vanille in einem Topf erwärmen, bis sich eine feine flüssige Masse ergibt. Nun die Nüsse, Samen, Flocken und Kerne zur flüssigen Kokos-Honig-Masse geben und vorsichtig umrühren, bis die Masse gleichmäßig auf alle Nüsse verteilt ist.

Das Backroh auf 140°C vorheizen und die Nüsse auf einem mit Backpapier belegten Backblech im Ofen ca. 20-25 Minuten rösten, bis alle Zutaten eine leichte Bräunung haben. Die Nüsse im Ofen mehrmals umrühren und verteilen, damit sie nicht anbrennen. Danach die angebräunte Nussmasse aus dem Ofen nehmen und ca. 30 Minuten abkühlen lassen. 

Das abgekühlte Müsli mit den getrockneten Erdbeeren und einer Prise Salz vermengen und anschließend in Gefäße füllen. Am besten eignen sich dafür große Weck- oder Einmachgläser mit Bügelverschluss, die verschließbar sind und etwa 1 l Müsli umfassen können. Und fertig ist euer glutenfreies Paleo-Müsli für den perfekten Start in den Tag!

Kleiner Tipp: Wer sich die Mühe mit dem selbstgemachten Müsli nicht machen möchte, kann auch die zwei verschiedenen Sorten an Paleo-Müsli von mymuesli probieren. Diese schmecken auch wirklich sehr lecker!

Vielleicht habt ihr Lust bekommen, diese Methode auszuprobieren oder das super einfache Müslirezept hat euch überzeugt, Neues auf den Frühstückstisch zu zaubern ;) Alles Liebe und bis bald

Jetzt hilft nur noch Süßes

Mit bärenartigen Riesenschritten neigt sich das Jahr dem Ende zu. Ich kann kaum glauben, dass es schon Ende November ist. Irgendwie furchteinflößend! Und was bedeutet Jahresende jedes Mal? Richtig...Arbeits- und Einkaufsstress, Weihnachtslieder in Dauerschleife, terminliche Verpflichtungen mit Freunden und Familie und meist wenig Zeit für sich selbst und seine Liebsten.

Der Griff in die Schublade

Aber am meisten nervt mich der Stress und die Hektik. Ich bin ein Mensch, der gerne im Voraus plant - manche können das nur müde belächeln, aber es gibt mir Sicherheit und oftmals auch einen Vorsprung gegenüber anderen. Das Planen klappt oft, aber leider nicht immer, gut. Und genau dann, wenn es stressig ist, eh alles schief geht und ich bereits meine Voodoo Puppen schön aufgereiht und immer griffbereit neben mir liegen habe, kommt das kleine Äutzerl, das das Fass zum Überlaufen bringt. Da reicht oftmals schon ein überspitzter Kommentar, ein falscher Blick oder ein Gesprächspartner, der nicht zum Punkt kommt. Explosionsartig und ganz schnell hilft dann nur noch der Griff in die Schublade. Zum Vorschein kommt Süßes in Form von Keksen, Pralinen, Schokolade, Kuchen etc. Die Auswahl ist dabei ganz beliebig: Hauptsache süß und in diesem Moment absolut lebensrettend. Und weil mein Schubladenvorrat in den Wintermonaten leider oft ganz schnell zu Ende geht, nehme ich mir am Wochenende dann bewusst die Zeit und backe etwas Süßes für die stressigen Notfälle, die meinen Alltag kurz vor Weihnachten plagen. In den Herbst- und Wintermonaten sind das meist Kuchen in Form von Gugelhupf und Pandorino, aber auch gerne Cookies, Keksen, Torten, Miniküchlein oder Muffins. Leckere Torten- und Kuchen-Rezepte findet ihr hier.

Dieses Jahr scheint mein Stresspegel schon am Anfang der Vorweihnachtszeit ausgereizt zu sein. Deswegen habe ich mich bereits Ende November kurzerhand in die Küche gestellt und diese beiden Leckereien gezaubert:

Das leckere Gugelhupfrezept dazu findet ihr hier.

Also ich bin startklar für den Weihnachtsstress und habe meine Schubladen wieder aufgefüllt. Jetzt freue ich mich auch schon richtig auf meine Weihnachts-CD mit Jazzliedern und auf kuschelige Abende auf der Couch mit "Liebe braucht keine Ferien".

Vielleicht habt ihr noch einen Tipp, wir ihr dem Stress in der Vorweihnachtszeit entkommt. Ausprobieren und Nachahmen dringend empfohlen!!! In diesem Sinne wünsche ich euch ein wunderschönes Herbstwochenende mit ein paar Sonnenstrahlen und weniger stressige Tage in der Vorweihnachtszeit - vielleicht klappt es ja dieses Mal mit den guten Vorsätzen ;)

Alles Liebe und bis bald

Cake Quickie

Manchmal wäre es schön, wenn der Tag doch 36 statt 24 Stunden hätte. Einfach damit sich endlich alle Erledigungen an einem Tag ausgehen und ich nichts aufschieben muss. Aber Dr. Oetker hat nun endlich Abhilfe dafür geschaffen. Mit dem leckeren Tassenküchlein können Familie und Freunde endlich gerne spontan vorbei kommen und es lässt sich ohne Probleme mit meinem knappen Zeitplan vereinbaren! Aja und schmecken tut es auch noch ;)

Ein Küchlein in Sekundenschnelle

Ich habe das Tassenküchlein mit Nougat ausprobiert und war von Leichtigkeit und Schnelligkeit der Zubereitung sehr begeistert. Und so geht es:

  • Tasse auswählen (kann gerne auch eine Müslischüssel sein)
  • 4 EL (kalte) Milch in die Tasse geben
  • Pulver langsam mit einer Gabel oder einem kleinen Schneebesen in die Milch einrühren
  • Ab damit in die Mikrowelle - ich lasse mein Küchlein meist 50 Sekunden bei 800 Watt in der Mikrowelle, da es mir sonst noch zu flüssig ist. Aber Achtung: Die Zubereitungsdauer hängt natürlich stark vom Gerät ab.
  • Nach Belieben Staubzucker darüber streuen und mit Beeren verzieren oder einer Schoko-Sauce verfeinern
  • Und fertig!

Wie ihr seht geht das Küchlein wirklich sehr schnell und schmeckt auch noch sehr gut. Es erinnert mich ein bisschen an "Mohr im Hemd" oder einen noch leicht flüssigen Schokoladebrownie. Die Konsistenz ist wirklich sehr fein und kann nach Belieben variiert werden (je nachdem, ob man das Küchlein flüssiger oder fester haben möchte). Ihr solltet das Küchlein unbedingt warm essen, da es dann besonders weich und noch leicht flüssig ist.

Allergiker aufgepasst

Das Küchlein besteht größtenteils aus Zucker, Weizenmehl, Kakaomasse und Nüsse und ist daher nur bedingt für Allergiker geeignet. Der Zuckeranteil ist relativ hoch. Vermutlich ist bei selbst gemachten Mini-Kuchen der Zuckeranteil im Verhältnis aber genauso hoch.

Meiner Meinung nach kann das Tassenküchlein nicht wirklich einen selbstgemachten Kuchen ersetzen - schon alleine weil ich beim Selberbacken genau weiß, welche Zutaten in welchem Mengenverhältnis im Kuchen enthalten sind. Aber es stellt durchaus eine super schnelle und vor allem problemlose Alternative dar, wenn die Zeit knapp ist und man süße Schleckermäuler ruhig stellen möchte.

 

 

Es weihnachtet sehr

Die Weihnachtszeit rückt heran

Die (Vor-)Weihnachtszeit ist meine absolute Lieblingszeit, in der ich endlich mit Schmücken, Dekorieren, Backen und Umgestalten der Wohnung starten darf :)

Vielleicht seid ihr auch so ein großer Weihnachtsfan wie ich? Das Gefühl alleine, wenn es draußen fröstelt, innen die Scheiben leicht beschlagen und ich mich in meine warmen Wollsocken und meinen flauschigen Pullover kuschle. I love it!!!

Und dann noch die Gerüche! Da geht nichts über Zimt, Nelken, Grüntee mit roten Früchten (z.B. Fruits Rouge von Kusmi Tea), gebrannte Mandeln und Lebkuchen. Aber nicht nur die Kombination all dieser wundervollen Weihnachtsdüfte, -getränke und -utensilien macht für mich die Vorweihnachtszeit so besonders. Nein, auch einzeln können mich Zimt, Nelke und Früchtetee immer wieder aufs Neue verzaubern.

Die Zeit genießen

Und am Schönsten ist es, wenn ich mir am Wochenende bewusst ein paar Stunden zum Backen Zeit nehmen kann! Einfach vor sich hinkneten, hinbacken und behutsam Kekse ausstechen. Das hat fast etwas Meditatives.

Heuer habe ich mich an einen leckeren Honig-Dinkel-Lebkuchen gewagt - ein Traum sage ich euch. Der Duft, der aus dem Backofen geströmt ist, hat mich eigentlich schon überzeugt gehabt, aber als ich dann in den leckeren weichen Lebkuchen gebissen habe, hat mich nichts mehr gehalten.
Übrigens: Wenn euer Lebkuchen noch hart ist bzw. immer härter wird, einfach mit einem Apfelstück gemeinsam in eine Blechdose geben und den Deckel leicht geöffnet lassen.

Freude schenken

Die Lebkuchenkekse sind aber nicht nur für uns alleine. Denn eine vor ein paar Jahren eingeführte Tradition lässt es zu, dass wir diese wundervollen Kekse mit unserer Familie und Freunden teilen. Deswegen beschenken wir diese zu Weihnachten mit einem kleinen Papiersäckchen voller Kekse und einem kleinen Kärtchen mit "Handmade with love" Stempel ;) Die Kekse sind jedes Jahr der absolute Renner und zaubern ein süßes Lächeln auf die Gesichte unserer Familie und Freunde - Nachahmen also stets erwünscht!

In diesem Sinne wünsche ich euch eine wundervolle vorweihnachtliche Backzeit und besinnliche vorweihnachtliche Tage. Alles Liebe und bis bald

 

Backkunst auf höchstem Niveau

Zuckersüße Bäckerei

Ich dachte mir vor kurzem: Was andere können, kann ich auch! Deswegen habe ich kurzerhand alle Zutaten für die Zubereitung von Makronen besorgt. Nur leider bin ich eben keine Profibäckerin und bin an der Herstellung dieser entzückenden kleinen und vorzüglich schmeckenden Süßigkeiten fast verzweifelt. Ich denke ich hab alles falsch gemacht, was man nur falsch machen kann und aus diesem Backdesaster jedenfalls gelernt ;) Seitdem habe ich auch ganz großen Respekt vor all den begabten BackkünstlerInnen!

Darauf solltet ihr bei der Zubereitung von Makronen achten:

  • Mein erster Fehler war die Wahl der falschen Nüsse. Es gibt leider nicht überall gemahlene Mandeln ohne Schale und ich habe ewig lange danach gesucht. Letztendlich habe ich eben welche mit Schale genommen, die ich für die Herstellung von Makronen keinesfalls empfehlen kann.
  • Danach hatte ich das Sieben der gemahlenen Nüsse total unterschätzt. Ich habe ewig für das Sieben benötigt und war total verzweifelt, weil einfach nichts vorwärts ging. Kleiner Tipp: Nüsse vor dem Sieben und Mischen mit dem Mehl unbedingt nochmals mahlen bzw. zerkleinern, damit das Sieben einfacher ist.
  • Vielleicht lag es an meinen Lebensmittelfarben, aber die Makronenfarbe war alles andere als schön. Ich dachte mir es wäre nett, wenn ein Teil gelb und ein Teil der Makronen grün wäre. Letztendlich haben beide Teigteile von der Farbe her gleich ausgesehen, da ich offensichtlich zu wenig Farbe in den Teig gegeben habe. Ich wusste nicht genau, wie intensiv die Farbe während des Backens werden wird, deswegen bin ich wohl etwas zu sparsam und vorsichtig damit umgegangen. Hier könnt ihr also ruhig ein bisschen mehr nehmen ;)
  • Irgendwie dürften Spritzsäcke und ich kein gutes Verhältnis zueinander haben. Jedes Mal reißt das Säckchen bei mir an irgendwelchen ungewöhnlichen Stellen auf und es ist immer eine riesige Patzerei. Im Endeffekt habe ich beim Aufspritzen der Masse auf dem Backpapier gänzlich auf einen Spritzsack verzichtet und stattdessen mit dem Löffel kleine Teighäufchen gemacht. Es hilft, wenn ihr euch vorher am Backpapier die ungefähre Größe aufzeichnet. Es gibt sogar eigene Makronen-Silikonformen, für all jene, die sich das Aufzeichnen ersparen möchten.

Nach all dem weiß ich jetzt, dass die Makronenzubereitung jedenfalls Backkunst auf höchstem Niveau ist und ganz viel Spezialwissen, sowie Geschick benötigt. Ich bin davon überzeugt, mit ein bisschen Übung und wenn ihr auf all die doofen von mir beschriebenen Fehler bei der Zubereitung verzichtet, gelingen die kleinen Süßigkeiten bestimmt viel besser. Da meine selbstkreierten Makronen weder ansehnlich, noch irgendwie geschmackvoll herausragend waren, habe ich sie kurzerhand gegen gekaufte Himbeer- und Erdbeer-Makronen ausgetauscht und sodann mit denen ein nettes Shooting gemacht. Und ich finde das hat sich auf jeden Fall ausgezahlt - gerade weil die gekauften Makronen auch wirklich sehr gut waren.

In Wien gibt es momentan mehrere Stellen, wo man Makronen kaufen kann, dazu zählen etwa Konditorei Oberlaa, Merkur, Mann Bäckerei, Aida, Mc Donalds, Macaroom etc. Der Unterschied zwischen den einzelnen Geschäften liegt nicht nur im Preis, sondern auch in der Zubereitung und im Geschmack. Einige Geschäfte produzieren die Makronen per Hand, andere maschinell und vor allem die Füllungen unterscheiden sich sehr stark unter den verschiedenen Anbietern.

Hier noch ein kleiner Tipp für den Verzehr von Makronen:
Mit einer kleinen Schicht Kakaopulver schmecken vor allem Erdbeer-Makronen einfach nur göttlich!

Leckere und einfallsreiche Makronen-Rezepte findet ihr übrigens im Kochbuch von Daniela Klein "Klitzekleine Glücklichmacher. Die besten Rezepte meines Food-Blogs". Ich wünsche euch ein gutes Gelingen beim Makronen-Fertigen, einen tollen Geschmack der kleinen Süßigkeiten und alles Liebe, bis bald 

Mini-Freuden in Lila

Was wäre meine Fotografie ohne tolle Dekoartikel, schöne Farben, ein bisschen Natur im Atelier und wirklich leckere Schmankerl?! Oftmals kommen die Eingebungen zu Shootings ganz plötzlich und unkontrolliert, aber dann umso heftiger. Und so hat mich an einem harmlosen Mittwoch die Fotografielaune gepackt, ich habe mich in die Küche gestellt und für meinen Schatz leckere Mini-Gugls gebacken und das Ganze auch noch in feinen Lilatönen festgehalten.

Ich liebe Mini-Gugls, weil sie nicht nur einfach zu machen sind, sondern meist nur kleine Mengen benötigt werden, die ich fast immer zu Hause habe. Besonders leckere Mini-Gugl Rezepte findet ihr im Feine Gugl-Buch von Heigl. Die Rezepte sind wirklich sehr abwechslungsreich und geschmacklich top. Für dieses Shooting habe ich mich für Mini-Gugls mit Honig und Nüssen entschieden und dann noch eine dünne weiße Schokolade Schicht mit Zuckerperlen als Topping verwendet. Bei den kleinen Gugelhupfen (so ein seltsames Wort) kann man einfach zwischendurch ohne schlechtes Gewissen zum Teller greifen und sich einen kleinen Gugelhupf schnappen. Es gibt übrigens auch schon Rezepte für salzige Gugls. Ich bin ehrlich gesagt schwer am Überlegen, ob diese tollen Mini-Freuden nicht auch unsere Hochzeit ein wenig versüßen sollen - einfach weil sie so niedlich und lecker sind :)

Die Dekoartikel (Teller und Glasschale) habe ich übrigens beim Butlers erstanden. Ich liebe diese Farben und Verzierungen - das erinnert mich irgendwie an Urlaub, Freizeit und Entspannen. Ich hoffe ihr kommt auch bald in den Genuss Mini-Gugls herzustellen oder geschenkt zu bekommen. Alles Liebe und bis bald 

Alle Jahre wieder...

...kommt die Keksezeit ;) Normalerweise mache ich in der Vorweihnachtszeit ca. 2-3 Kekssorten, aber letztes Jahr habe ich es ganz sein lassen und mich von Freunden und der Familie mit leckeren Keksen verwöhnen und beschenken lassen. Und weil das so gut geklappt hat, war dies auch mein Plan für dieses Jahr. Auf das Selberbacken verzichten und mich verwöhnen lassen! Aus diesem Grund habe ich mir kurzerhand für mein Weihanchtsshooting eine überaus begabte Food Stylistin & Rezeptentwicklerin in mein Atelier geholt. Sabine Hasenauer von food-styling.at hat sich wohl genauso wie ich auf unser gemeinsames Shooting gefreut und wahre Kunstwerke in der Backstube gezaubert! Mit einer Vielzahl an vorzüglichen Keksen hat sie mich also verwöhnt und dieses Weihnachtsshooting zu etwas ganz Besonderem gemacht :)

Unser Motto für dieses Weihnachtsshooting war Gold und Weiß und so haben wir zwischen weißen kleinen Engerln und Pferdchen nicht nur weiße Rum- und Eierlikörkugeln, sondern auch Vanillekipferl und Mürbteigkekse mit einer sehr schmackhaften Füllung platziert. Besonderes Highlight war die Kokostorte mit Frosting, die nicht nur entzückend auf der Etagere aussah, sondern auch noch sehr lecker schmeckte. Als Krönung haben wir dem Gold-Weiß-Setting auch noch Mini-Cupcakes und Lebkuchen hinzu gefügt, die ganz liebevoll mit Goldglitter und -kugeln verziert wurden. Die kleinen Tassen, Etageren und Teller stammen aus dem gemeinsamen Fundus von Sabine und mir, den wir auf Flohmärkten oder in individuellen Shops zusammengesammelt haben. Gerade die süßen filigranen Tässchen und Schüsselchen machen dann auch oft den individuellen Touch aus.

Wer noch auf der Suche nach leckeren Keksrezepten ist, dem sei mit dem tollen Schokotaler-Rezept von Fiona geholfen:

Schokotaler mit Cashews und Meersalz

Für den Mürbteig (für ca. 40 Stk.):

290 g glattes Mehl
10 g Kakaopulver
200 g kalte Butter (in Stücke geschnitten)
100 g Zucker
1 Dotter
1 Prise Salz
1/4 TL Vanille
Schale 1 Bio-Zitrone

Für die Fülle und Deko:

200 g schwarze Johannisbeer-Marmelade
2 EL Rum
200 g dunkle Kuvertüre
50 g Milchkuvertüre
1 Handvoll Cashewnüsse
1 EL grobes Meersalz

Zubereitung:

Für den Mürbteig das Mehl und den Kakao auf die Arbeitsfläche sieben und mit den restlichen Zutaten rasch verkneten, in Frischhaltefolie wickeln und für 1 Stunde in den Kühlschrank legen.

Das Backrohr auf 180°C Umluft vorheizen. Den Mürbteig auf eine bemehlte Arbeitsfläche ca. 3mm dick ausrollen und runde Taler ausstechen (ca. 5 cm Durchmesser). Die Taler auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und ca. 15 Minuten nach Sicht backen. Auskühlen lassen.

Die Marmelade mit dem Rum glatt rühren und jeweils zwei Taler mit der Marmelade zusammensetzen. Die Taler über Nacht trocknen lassen.

Die Cashewnüsse grob hacken und die Kuvertüren im Wasserbad schmelzen und glatt rühren. Dann die Taler mit einer Seite in die Schokolade tunken und auf Backpapier leicht antrocknen lassen. Abschließend die Taler mit den Cashewnüssen und dem groben Meersalz bestreuen und trocknen lassen.

Hiermit wünsche ich euch ein gutes Gelingen beim Backen und eine super schöne Vorweihnachtszeit! Nur noch ein paar Mal schlafen und dann steht das Christkind auch schon wieder vor der Türe. Alles Liebe und bis bald 

Info: Das Shooting entstand in Kooperation mit Sabine von foodstyling.at

I ♥ Ombré Style

Egal wohin man hinsieht, der Ombré Look erscheint nahezu überall in allen erdenklichen Formen und Farben! Ganz gleich ob es sich hierbei um Ombré Haare, Ombré Kleider, Ombré Nägel handelt - der Trend ist immer ein Hingucker. Und ich muss zugeben, vom Ombré Hairstyle hab ich mich bereits inspirieren lassen, deswegen dachte ich mir, ich versuche es einmal mit einer Ombré Cake.

Ich hab mich in diese kleinen entzückenden Küchlein, die es in den unterschiedlichsten Farbtönen gibt, regelrecht verliebt. Deswegen habe ich kurzerhand meine runde Kinderkuchenbackform (ca. 12cm Durchmesser) aus der Schublade geholt und mithilfe des tollen Backbuches von Daniela Klein "Klitzekleine Glücklichmacher" eine wunderschöne Ombré Cake in Rosatönen ("Pink Velvet Cake") gezaubert, die nicht nur vorzüglich schmeckt, sondern auch entzückend aussieht.

My first pink Ombré Cake :)

My first pink Ombré Cake :)

Da ich lieber eine etwas kleinere Torte haben wollte, habe ich einfach das Rezept für die unterschiedlichen Tortenböden von meiner Kinderkuchenbackform genommen und statt vier nur drei Tortenböden gemacht. Die Lebensmittelfarbe könnte ihr natürlich nach eurem Geschmack wählen und auch die Intensität der unterschiedlichen Farbtöne.

Für den Teig benötigt ihr:

  • 35 g Butter
  • 35 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 TL Wasser
  • 50 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • Lebensmittelfarbe (je nach Intensität)
  • und ich habe anschließend auch noch ein paar Tropfen Bitter-Mandel-Aroma hinzugefügt (für einen Marzipan-Geschmack)

Einfach zuerst alle trockenen und dann alle flüssigen Zutaten zusammen fügen und das ganze natürlich 3x machen, wenn ihr drei Tortenböden haben möchtet. Nicht vergessen, dass ihr jedem Tortenboden eine unterschiedliche Menge an Lebensmittelfarbe hinzufügt, für den anschließenden Ombré Look.

Solltet ihr nur eine Kinderkuchenform haben, dauert das Backen natürlich länger, da ihr jeden Tortenboden gesondert backen müsst und nicht 2 Backformen gleichzeitig in den Ofen geben könnt. Ich habe die Böden jedenfalls bei 180°C Ober- und Unterhitze für ca. 35 Minuten goldbraun gebacken.

Für die Creme habe ich dann, wie gesagt, das entzückende Buch von Daniela Klein zur Hand genommen und folgende Zutaten verwendet:

  • 285 g Butter (Raumtemperatur)
  • 300 g Staubzucker
  • 35 ml Milch
  • 1/2 TL flüssiges Vanilleextrakt
  • Lebensmittelfarbe (wieder je nach Intensität)

Sobald alle drei Tortenböden fertig gebacken sind, die obere Kruste und allfällige Unebenheiten von den einzelnen Böden entfernen und eine ca. 1 cm dicke Schicht der Creme zwischen die einzelnen Böden geben. Danach die gesamte Torte mit der Creme bestreichen und anschließend für 30 Minuten in den Kühlschrank. Nach den 30 Minuten die Torte nochmals mit einer Schicht Creme bestreichen und kalt stellen. Und fertig ist eure Ombré Cake :)

Und weil die kleine Torte so wandelbar wie keine andere ist - ganz gleich ob sie für eine Hochzeit, einen Kindergeburtstag, eine Babyparty oder eine Liebeserklärung verwendet wird - möchte ich euch noch ein paar Infos zu meiner Dekoration geben:

Die kleine runde Holzplatte, auf der die Torte steht, habe ich bei Depot gefunden, gemeinsam mit dem hölzernen Kerzenhalter. Für die Fähnchenhalterung für die Torte habe ich Neonstrohhalme verwendet und diese mit Maskingtapes überzogen. Die Fähnchen bestehen teilweise aus Einpackpapier und Maskingtapes. Maskingtapes findet man nicht nur online, sondern auch in vielen Geschäften in ganz verschiedenen Farben (z.B. bei Butlers, Libro, Ikea etc. oder online auf Amazon). Die Flasche mit der rosafarbenen Limonade habe ich ebenfalls mit Maskingtapes verziert, damit das ganze einen einheitlichen Touch bekommt. Das kleine Schildchen auf der Flasche habe ich mit einem Stempel (ebenfalls von Depot) und schwarzer Acrylfarbe (hatte leider kein Stempelkissen zu Hause) auf Einpackpapier gedruckt. 

Ihr seht, mit kleinen und einfachen Tricks, kann man hier eine liebevolle Atmosphäre schaffen ;)

Ich hoffe ihr probiert diese köstliche Torte auch einmal aus - ganz gleich zu welchem Anlass. Ganz viel Spaß und auch ein bisschen Geduld beim Backen und ein gutes Gelingen. Über Feedback freue ich mich natürlich immer und ihr könnt die Bilder auch ganz einfach auf Pinterest posten!

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