Zurück zum Ursprung

Als ich letztens Einkaufen war, hat mich zu meiner großen Überraschung eine ganz ungewöhnliche Karottensorte richtiggehend angesprungen. Grund dafür: In der Verpackung waren neben den in Gelb- und Orangetönen leuchtenden Karotten, auch noch kräftig lilafarbene Urkarotten zu finden - eine ganz seltene alte Karottensorte. Das Besondere an der Sorte ist nicht nur die außergewöhnliche Lila Farbe, sondern auch die Färbung, die sie zum Beispiel in Suppen oder im Risotto hinterlässt. Natürlich war schnell klar, dass die Karotten für ein Shooting "missbraucht" werden müssen. Ich hab mir überlegt, dass ich das diesmal mit der Erklärung von hartem und weichem Licht verbinde ;)

Und darum geht es:

Hartes Licht wird in der Essensfotografie recht selten verwendet, da die Schatten sehr stark sichtbar und dunkel sind und somit die Weichheit im Bild verloren geht. Aber die tollen Eigenschaften von hartem Licht kann man sich natürlich auch zu nutze machen, indem man die vermeintlichen "Nachteile" in Vorteile verwandelt und gekonnt einsetzt.

Zur Unterscheidung:

  • Hartes Licht

Hartes Licht entsteht, wenn mit einer sehr kleinflächigen, sprich punktuellen, Lichtquelle gearbeitet wird (dazu zählt auch Sonnenlicht zur Mittagszeit). Dadurch entstehen harte Schatten, die klare und scharfe Kanten haben. Im tieferstehenden Beispiel sieht man bei den Karotten sehr schön den harten Schatten des Holzbrettes und auch den Schatten, den die Karotten werfen. Wenn das Objekt direkt mit einem punktuellen Licht - ohne dem Zwischenschalten von einem Diffusor - beleuchtet wird, dann wird mit hartem Licht gearbeitet. Zur Mittagszeit, wenn die Sonne am höchsten steht, gibt sie sehr hartes Licht bzw. harte Schatten ab, welches mittels eines Diffusors aufgeweicht werden kann. Mittels hartem Licht will man meist bewusst die Rauheit oder Stärke von Objekten darstellen.

  • Weiches Licht

Weiches Licht wiederum entsteht durch eine sehr großflächige Lichtquelle, die möglichst nahe am Objekt platziert wird. Dadurch entstehen ganz zarte und weiche Schatten, die für den Betrachter bzw. die Betrachterin meist kaum sichtbar sind. Weiches Licht unterstreicht vor allem die Zartheit und Weichheit von Dingen. Um weiches Licht zu erzeugen, kann man sich schon mit ganz einfachen Tricks, wie zum Beispiel einem weißen dünnen Blatt Papier, helfen. Das heißt, zwischen der Lichtquelle, die ein hartes Licht abgibt, und dem Objekt muss sozusagen ein Diffusor zwischengeschaltet werden. Diffusor können wie gesagt ein dünnes Blatt Papier sein, Butterbrotpapier oder aber auch professionelle Diffusor, die es im Fachhandel zu kaufen gibt. Weiches Licht kann aber auch durch eine indirekte Beleuchtung erzielt werden. Wenn man zum Beispiel die Lichtquelle gegen die Wand strahlt und somit nur das Streulicht auf  das Objektiv gelangt. Sonnenlicht wirft in den frühen morgen und späteren Nachmittag- bzw. Abendstunden weiches Licht ab.

Oft werden in der Essensfotografie die Produkte von hinten beleuchtet, da die Facetten des Essens dadurch gut zur Geltung kommen und richtiggehend leuchten. Aber das ist Geschmackssache. Man kann Essen genauso gut von der Seite oder rundum (also mit mehreren Lichtquellen) ausleuchten. Achtet auf die Uhrzeit, wenn ihr ein Shooting im Freien habt, damit ihr nicht ungewollte Schatten im Bild habt. Bei diesigem Wetter shootet es sich übrigens am besten, wenn man ein möglichst weiches Licht haben möchte.

Ich hoffe ich konnte euch ein paar Tipps und Tricks für das Abfotografieren eurer Produkte und Speisen liefern. Für Fragen und Unklarheiten stehe ich wie immer sehr gerne zur Verfügung.

Alles Liebe und bis bald 

Food Photography?!?

Wenn mich jemand fragt, was man unter Food Photography versteht, könnte ich das natürlich in einem kurzen und prägnanten Satz erläutern. Ich denke mir aber, dass ich damit die eigentliche Frage, die mein Gegenüber mir stellt, nicht wirklich beantworte. Denn meiner Ansicht nach werde ich nicht gefragt: "Was ist Food Photography?" sondern eher "Wozu brauche ich einen Food Fotografen, wenn ich mit meinem Handy oder meiner Spiegelreflexkamera auch schöne Fotos machen kann?!".

Food Photography ist komplexer als man denkt und in sich nochmals in mehrere Zweige unterteilt. Aber prinzipiell gilt:

  • Food FotografInnen arbeiten meistens gemeinsam mit einem Food Stylisten bzw. einer Food Stylistin zusammen, der bzw. die das Essen vor allem so anrichtet, damit es zum Abfotografieren optimal präsentiert wird. In der Regel werden die Speisen von Köchen zubereitet, aber oftmals übernimmt diese Aufgabe auch gleich die Food Stylistin bzw. der Food Stylist. Beim Styling wird darauf geachtet, dass nur mit hochwertigen und frischen Produkten gearbeitet wird, da Frische und Qualität jedenfalls im Foto sichtbar werden. 
     
  • Der Food Fotograf bzw. die Food Fotografin ist im Gegensatz zum Stylisten bzw. zur Stylistin für das perfekte Licht und eine exzellente Ausleuchtung, aber auch für den perfekten Winkel und die optimale Perspektive zuständig. Da sind oft nur ein paar Zentimeter Höhenunterschied wirklich entscheidend, um das Produkt im Foto schön wirken zu lassen. Und gerade das Licht ist in der Fotografie so extrem wichtig, denn erst dadurch werden Dinge sichtbar gemacht, die beim bloßen Betrachten vielleicht nicht aufgefallen wären.
     
  • Die einen FotografInnen spezialisieren sich auf informative Fotografie, das heißt, die Produkte werden vor weißem Hintergrund abgelichtet und können im Anschluss daran auch freigestellt werden. Andere wiederum beschäftigen sich größtenteils mit der emotionalen Fotografie, in der ganz viel mit Dekoration und verschiedenen Szenen gearbeitet wird, um den Betrachter bzw. die Betrachterin emotional einzufangen. Hier geht es vor allem um die Vermittlung von Gefühlen. Man glaubt gar nicht, wie wichtig Dekoration sein kann und wie sehr sie ein Bild beleben (natürlich nur, wenn man es nicht übertreibt :)!
     
  • Manche Food FotografInnen sehen sich auch ein bisschen als Vermittler. Das heißt, sie möchten UnternehmerInnen aufzeigen, wie wichtig Bilder, insbesondere Fotos, für den Verkauf von Produkten sind. Österreich muss in Bezug auf Fotografien noch ein bisschen umdenken und schätzen lernen, welche Kraft (gut gemachte) Fotos haben können. Nämlich im besten Fall erhöhen sie die Aufmerksamkeit der KundInnen und somit auch den Umsatz des Unternehmens.

Ich will nicht sagen, dass HobbyfotografInnen keine tollen Fotos von Speisen und Getränken machen können. Denn mit viel Glück ist das Licht gerade perfekt, die Perspektive optimal und die Kamera für die Lichtverhältnisse ausreichend. Da können dann auch wirklich schöne Bilder entstehen. Aber bei jeder professionellen Dienstleistung geht es nicht um Zufälle oder Glücksfälle, sondern um Professionalität und Können. Darunter versteht man, dass ich die Vorstellungen der KundInnen exakt umgesetzt werden können und das Bild reproduzierbar ist. In der Food Photography wird nichts dem Zufall überlassen, sondern (fast) alles ist genauestens geplant und durchdacht. Dadurch entstehen oftmals wirklich wunderschöne Bilder, die einen in den Bann ziehen :)

Ich hoffe, ich konnte euch durch meine Ausführungen ein bisschen in die Welt der Food FotografInnen einführen und allfällige Fragen klären. Wenn nicht, könnt ihr mich natürlich gerne kontaktieren. Alles Liebe und bis bald 

P.S. Großer Dank an Fiona, die diese tolle White Chocolate Tarte für mich zubereitet hat :)

Auf Wien's Märkten unterwegs...

Im Zuge des Tastemakers Projekts von The Coolinary Society, an dem ich mitarbeite, habe ich mit meiner Kamera Wien unsicher gemacht und ein paar Wiener Märkte abgeklappert. Ich muss sagen ich war erstaunt, wie viele Leute täglich auf den Märkten ihre Produkte anbieten; nämlich nicht nur am Wochenende für ein paar Stunden, sondern oftmals die ganze Woche über von ganz in der Früh bis in die Abendstunden hinein.

Und erst die Auswahl - einfach nur phänomenal. Das Angebot beginnt bei ganz einfachen Obst- und Gemüsevariationen und endet bei exotischen Früchten, von denen ich wohl noch nie etwas gehört habe. Letztendlich liegt es aber bei einem selbst, ob man auf regionale oder ausländische Produkte setzt. Denn von der heimischen Tomate bis hin zur italienischen Blutorange lässt sich alles finden. Ich war auch von der tollen Qualität der Produkte mehr als überzeugt.

Meine erste Station führte mich zum Karmelitermarkt im 2. Wiener Bezirk. Der Markt bietet eigentlich alles, was ein anspruchsvoller Markt so zu bieten hat. Auf einem kleinen Plätzchen inmitten der Stadt befinden sich kleine Häuschen, in denen teilweise Obst und Gemüse, aber auch frisches Hühnchen verkauft wird. In anderen Häuschen wiederum kann man ein köstliches Frühstück oder gar Mittagessen genießen. Aber auch die Lokale in unmittelbarer Umgebung können sich sehen lassen. Etwa das Fett+Zucker ist ein absoluter Geheimtipp für Kuchenfans.

Mein zweites Ziel war der Volkertmarkt, der weit weniger berühmt wie der Karmelitermarkt ist, aber gerade im Bereich Essen und Trinken wirklich tolle Lokale zu bieten hat. Die Stände haben hier von Montag bis Samstag von 6.00 Uhr in der Früh bis in die Abendstunden, so gegen 18.00 Uhr geöffnet. Die Gastronomie hat sogar bis 22.00 Uhr offen.

Meine dritte und letzte Station führte mich zum Obst- und Gemüsemarkt bei der U6-Station Handelskai direkt vor der Millennium City. Und ich kann euch nur sagen, hier wird wirklich jeder fündig. Schon alleine beim Betreten des großen Areals unter der Ubahn-Brücke kommt sofort Marktstimmung auf. Und alle Standbesitzer waren überaus freundlich. Jeder einzelne hat mich seine prachtvollen Produkte fotografieren lassen und mich neugierig beobachtet. Die Ware ist hier sehr frisch und in rauen Mengen vorhanden. Je nach Saison findet man sowohl regionale als auch ausländische Obst- und Gemüsespezialitäten zu wirklich günstigen Preisen. Kurz gesagt: Mein absoluter Insidertipp unter den MarktbesucherInnen.

Ich hoffe ihr schafft es auch einmal zu einen der zahlreichen Wiener Märkte. Natürlich gibt es auch stark touristische Märkte, wie den berühmten Naschmarkt, aber ich wollte pures Marktfeeling erleben und habe genau das bekommen, wonach ich gesucht habe. Übrigens ist der Kutschkermarkt im 18. Bezirk ebenfalls ein Geheimtipp für mich, mit seinen tollen regionalen Produkten und der gemütlichen Atmosphäre zwischen den Gassen. Alles Liebe und bis bald 

Erdbeeren mit Stil

Ihr plant eine coole Sommerparty mit euren Freunden und Bekannten, aber irgendwie will die zündende Idee für den Nachtisch bzw. für den Snack zwischendurch nicht so wirklich kommen? Dann habe ich genau das Richtige für euch!!! Die Erdbeeren & Wassermelonen am/mit Stil sind nicht nur erfrischend und lecker zugleich, sondern auch noch stilvoll und daher besonders geeignet für eure individuelle Sommerparty.

Und das Beste an der ganzen Idee? - Sie ist super schnell und super einfach umzusetzen. Denn ihr braucht dazu nur ein scharfes Messer, einen Keksausstecher in einer beliebigen Form und Holzspieße. Schneidet dazu einfach eine ca. 1 cm dicke Scheibe von der Wassermelone herunter und stecht dann mit dem Keksausstecher ein paar Stücke aus. Die Erdbeeren (wenn möglich eher größere Stücke) längs in zwei Hälften schneiden und nun abwechselnd mit den Wassermelonenstücken auf die Spieße stecken. Das war's ;)

Aber weil das Ganze ohne richtig coole Dekoration natürlich gar nicht geht, hab ich mir ein paar Blüten von meiner weißen Hortensie ausgeliehen, die ich großzügiger Weise vor Kurzem von meiner Lieblingsschwägerin bekommen habe :), und diese entzückenden Summer-Tags von Eat Drink Chic by Amy Moss verwendet. Die Summer-Tags gibt es in 3 verschiedenen Farben und Variationen und können kostenlos auf der Seite heruntergeladen werden. Dazu einfach die Tags auf etwas stärkerem weißen Papier ausdrucken, dann ausschneiden und in jedes Tag ein Loch für die Schnur einstechen.

Ich kann euch sagen, ich liebe die DIY-Ideas von Amy Moss, weil sie mit so viel Liebe und Detail gemacht sind. An dieser Stelle: Thank you very much Amy for your adorable tags and ideas :) 

So und wer jetzt noch immer nicht genug Inspirationen für seine Sommerparty hat, der kann sich ja ein bisschen auf Pinterest umschauen und dort nach passenden Details suchen. Am Besten ihr sucht auf Englisch nach ein paar Suchbegriffen, wie Summerparty oder DIY-Ideas. Ich hoffe ihr werdet fündig und könnt eure Feier genießen! Alles Liebe 

Kulinarische Klein(st)betriebe aufgepasst!

Jetzt ist er endlich da, der lang ersehnte August, auf den ich mich schon so lange gefreut und mit Spannung herbeigesehnt habe. Denn ich habe den ganzen August lang die Ehre, für The Coolinary Society und deren neuestes Projekt Tastemakers Award aktiv zu sein und auf "Fotojagd" zu gehen. Daher freue ich mich riesig auf ein spannendes Monat. Für alle, die das Projekt noch nicht kennen, möchte ich eine kleine Übersicht geben, was der Tastemakers Award überhaupt ist und euch die Idee dahinter ein bisschen näher bringen:

"TASTEMAKERS ist eine Plattform für herausragende kulinarische Klein(st)betriebe  aus Österreich mit regionalen, saisonalen und/oder fairen Produkten, die schmecken." (The Coolinary Society) 

Das heißt, alle Klein- und Kleinstbetriebe, die sich in Österreich auf regionale, saisonale und/oder faire Produkte spezialisiert haben, sind seit Anfang Juli und noch bis Ende September 2014 herzlich eingeladen, sich für den Tastemakers Award anzumelden. Ziel ist es, dass nun auch die ganz kleinen regionalen Betriebe ausgezeichnet und für ihre herausragenden Produkte geehrt werden.

Und genau für das, finde ich, wird es endlich einmal Zeit. Denn ich bin für mehr regionales, biologisches, faires und kulinarisches Essen in Österreich. Jenes, wo einem bereits beim bloßen Anblick das Wasser im Mund zusammen läuft und wo man noch so richtig die Natur heraus schmeckt. Wie zum Beispiel die Marillen aus Oma's Garten oder die noch warme Kuhmilch direkt vom Bauernhof. Und da darf auch einmal ein krummes Radieschen oder ein verdrehter Paprika dabei sein - so lange sie köstlich schmecken ;)

Dass dieses Thema nicht nur bei mir, sondern allgemein in Österreich Anklang findet, beweist die Verleihung des T-Mobile Umwelt- und Nachhaltigkeitsfonds Award 2014. Denn das Tastemakers Award Projekt von The Coolinary Society erlangte dieses Jahr den beachtlichen 3. Platz. Gratulation an dieser Stelle!

So und nun kommen wir zum wirklich Wesentlichen, nämlich den Anforderungskriterien. Die Anforderungen für die Klein- und Kleinstbetriebe sind Folgende:

Tastemakers…

  • sind kleinbetrieblich angelegt
  • erzeugen Lebensmittel von herausragender Qualität
  • zeichnen sich durch Innovationskraft von der Produktidee bis zur Vermarktung aus
  • gehen verantwortungsvoll mit Ressourcen um
  • leisten einen Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität
  • nutzen Rohstoffe aus der Region
  • beziehen bevorzugt Rohstoffe aus biologischem Anbau
  • legen größten Wert auf artgerechte Tierhaltung
  • gehen fair mit ihren Lieferanten und Partnern um
  • nutzen kurze Transportwege und direkte Vertriebskanäle abseits von Supermarkt und Großhandel
  • verwenden umweltfreundliche und recycelbare Verpackungen
  • vertreiben Produkte mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis

Wenn auch du dich bzw. deinen Betrieb unter die oben genannten Kategorien einreihen kannst, dann nichts wie los und beim Award mitmachen. Hier geht's direkt zur Anmeldung!

Ich würde mich freuen, wenn sich der ein oder andere Betrieb noch zu der großen Anzahl an Einreichungen dazu gesellen würde. Auf ein tolles Monat und ein noch tolleres Projekt. Ich werde mit Herzblut dabei sein und freue mich schon auf das Endergebnis :)


It's LIME TIME

Nur noch ein paar Mal schlafen und dann düse ich los in meinen wohl verdienten Urlaub :) Oh ich freu mich wie ein kleiner Schneehase! Und damit ich auch in Wien schon ein bisschen auf Touren komme und den Sommer besser genießen kann, habe ich den Begriff "Food Photography" ein bisschen ausgedehnt und dieses Mal ein Summer-Shooting ganz ohne Essen, dafür aber mit einem (alkoholfreien!) Drink zum Niederknien kreiert. 

Es wirkt fast unaussprechlich, dass so viele Zutaten zusammen in einem Glas auch noch gut schmecken können. Aber ich bin tatsächlich der lebende Beweis dafür, dass dieses Getränk absolut genial ist.

Und das benötigt ihr dafür:

  • Wasser
  • Hollundersirup (Verhältnis ca. 1:7)
  • 1/2 Gurke
  • 1 unbehandelte Limette
  • ca. 5 Erdbeeren
  • 1 Bund Minze
  • Eiswürfel

Den Hollundersirup im Verhältnis 1:7 mit Wasser aufgießen. Danach die Gurke, Limette und Erdbeeren waschen und in sehr feine Scheiben schneiden. Anschließend die Minzeblätter waschen und trocken schütteln. Dann vorsichtig die Blätter vom Stängel ziehen und alle Zutaten in die Hollunder-Wasser-Mischung geben. Anschließend noch ein paar Eiswürfel für den extra Frische-Kick und das Getränk für den perfekten Geschmack ein paar Minuten im Kühlschrank stehen lassen. Fertig ist euer Summer-Drink!

Die Flaschen, in denen das leckere Getränk herum schwimmen darf, war ursprünglich einmal die Verpackung vom Arizona Icetea (als es noch die tollen Glasflaschen zu kaufen gab). Den Flaschenhals hab ich dann einfach mit Masking Tape (erhältlich über amazon oder dawanda) verziert und fertig war mein neues Gläschen! Die Schieferplatte, auf der das Obst drapiert ist, ist bei Interio erhältlich und die tolle selbstklebende Tafelwand habe ich ebenfalls bei amazon erstanden.

Ich hoffe ihr habt euren Urlaub noch vor euch und könnt ihn in vollen Zügen genießen. Ich wünsche euch auf jeden Fall einen super schönen Sommer, mit viel Sonne, Erholung & Spaß. Alles Liebe und bis bald :)

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Im Tomaten-Paradies angekommen

Man stelle sich folgendes Szenario vor: Der Freund ist den ganzen Samstag nicht zu Hause, ich bin also in der großen Wohnung ganz alleine und weiß nicht so recht, was ich mit meiner ganzen Freizeit alles anfangen soll. Was ist da die logische Schlussfolgerung? Richtig, sich mit Essensfotografie die Zeit vertreiben und wirklich tolles Gemüse vor die Linse bringen, das natürlich im Nachhinein auch noch verspeist wird! Praktisch Vergnügen und Zeitvertreib also mit einer Klappe schlagen ;)

Die schönen Tomaten-Raritäten (Saison bedingt erhältlich; vor allem in größeren Lebensmittelgeschäften) machen sich nicht nur vor der Kamera gut, sondern sind vor allem auch im Essen bzw. als Salat ein wirklich schöner Hingucker. Das liebe ich so am Sommer - diese unbeschreibliche Vielfalt an Farben. Und wenn sich die Vielfalt an Farben auch noch im Essen bemerkbar macht, bin ich natürlich völlig begeistert :)

Also durfte ich Bekanntschaft mit der tollen Black Plum Tomate (Bild: 1. Reihe, Mitte) und den kleinen Yellow Submarines (Bild: 2. Reihe, Mitte) machen. Bereits letztes Jahr hatte ich das Vergnügen, eine Ochsenherz Tomate vor die Kamera zu bekommen und sie ist immer wieder beeindruckend! Dazu gesellten sich im Laufe des Shootings noch ein paar Marglobe Tomaten sowie eine Black Cherry und ein paar Marmande Tomaten. Petersilie und Rosmarin vom eigenen Balkon rundeten die Farbenpracht nicht nur perfekt ab, sondern bildeten auch die Zugabe für einen tollen Tomatensalat. Ich bin ja ein ganz großer Fan vom Grillen und in Kombination mit einem Tomatensalat ist das einfach nur perfekt!

Der Teller für die Tomaten & die Schüssel für die Kräuter stammen übrigens aus der "Sel de Mer" Kollektion von H&M Home. Ich liebe diese Kollektion, da sie so schlicht und unaufdringlich ist, aber das gewisse Etwas hat!

Mit diesen Worten wünsche ich euch eine wundervolle Grillsaison - Tomatensalat ist für mich ja der beste Grillbegleiter - und viel Spaß mit der Tomaten-Vielfalt. Alles Liebe und bis bald!

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Mit einfachen Mitteln zum perfekten Bild

Oftmals sieht der Alltag von KleinunternehmerInnen so aus: Stress, danach folgt wieder Stress und zwischendurch noch ein bisschen mehr Stress! Da bleibt meist nicht viel Zeit, um sich neben dem perfekten Produkt für den heutzutage sehr anspruchsvollen (im positiven Sinne!) Kunden auch noch um ein passendes/professionelles/perfektes Foto der eigenen Produkte zu kümmern. Ein Schnappschuss mit dem Handy muss da meist das Auslangen finden, aber leider erzielt dies in den meisten Fällen nicht das gewünschte Ergebnis, da sich KundInnen unter den Fotos nicht viel vorstellen können. Daher sollte neben dem perfekten Produkt auch eine perfekte Fotopräsentation desselben mittels Foto erstellt werden. Und wie das aussehen kann, zeige ich euch mit dem nachstehenden Video! Mit ganz einfachen Mitteln und in wenigen Schritten könnt ihr schnell und einfach eine schöne Szenerie aufbauen und gerade im Food Bereich wirklich ansprechende Fotoergebnisse erzielen. Klickt rein und holt euch Inspirationen für euer nächstes Shooting:

Checkliste für den Aufbau der Szenerie:

  • Tisch und weißer Hintergrund
  • Holzplatten für den Untergrund - ich nehme dafür immer Fichtenholzplatten und lackiere sie dann in einer beliebigen Holzfarbe bzw. lasse ich sie mit einer Holzlassur ein (alles erhältlich im Baumarkt)
  • Styroporplatten für helle Reflektionen (ebenfalls um ein paar Euro im Baumarkt erhältlich)
  • weiches oder hartes Licht (je nach Belieben)
  • Stoffreste (alte Geschirr-/Tischtücher oder Reste über amazon bzw. dawanda bestellen)
  • Geschirr & Besteck
  • Vase oder schöne Flasche
  • Blumen für die Deko
  • Dekoartikel, wie Blüten oder Bänder 

Wenn ihr kein eigenes Studiolicht habt, könnt ihr gerne auch ein Deckenlicht (hartes Licht) in eurer Wohnung/eurem Geschäft verwenden. Für weiches Licht reicht es, wenn ihr ein Stück Butterbrotpapier (erhältlich in jedem Lebensmittelgeschäft - meist neben dem Backpapier) um den Lichtkegel eurer Lampe gebt bzw. klebt (aber Achtung, damit das Papier nicht zu nah bei der heißen Lichtquelle ist und zu brennen beginnt), um das Licht weicher erscheinen zu lassen. Ich habe für diese Aufnahme hartes Licht verwendet, damit ich ein schönes Licht-/Schattenspiel erzeuge.

Und so sieht die Szenerie dann in Fotoqualität aus :)

Also das nächste Mal einfach Ausprobieren und Loslegen. Ihr werdet sehen, dass man nicht viel Zeit und Geld investieren muss, um ein ansprechendes Ergebnis zu erzielen. Falls ihr Fragen habt, könnt ihr mich gerne direkt kontaktieren. Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Spaß und gutes Gelingen ;)

Herz-Pancakes für mehr Sommerstimmung

Endlich kann ich Sommer, Sonne und ähm....ja Balkon genießen! Lange genug haben mich die trüben Tage in meine Decke kriechen lassen, aber nun bin ich top motiviert, top engagiert und top aktiviert. Daher wollte ich für meinen Freund einmal wieder ein ganz besonderes Frühstück zaubern.

Nach kurzem Überlegen wollte mir nichts so wirklich einfallen, dass nicht besonders kitschig sein würde. Und dann kam am Abend plötzlich der Geistesblitz: Pancakes in Herzform mit Kirschen und Ahornsirup. Ja ich weiß, das ist nicht weniger kitschig, aber ich finde es trotzdem irgendwie süß! Wenn ich nur daran denke, läuft mir nämlich schon das Wasser im Mund zusammen :)

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Und das Rezept für die süßen Herz-Pancakes ist auch noch super einfach:

Das benötigt ihr für 2 Frühstücks-Portionen:

  • 1/8 l Milch
  • 1 Ei
  • 60 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL zerlassene Butter
  • 1 TL Staubzucker
  • 1/2 TL Vanillezucker
  • 1/2 EL Grand Marnier (nach Belieben)
  • Ahornsirup (nach Belieben)
  • Kirschen

Und so funktioniert es:

Zuerst alle trockenen Zutaten mischen, dann zu den flüssigen Zutaten hinzugeben und mit einander vermischen, bis es einen glatten Teig ergibt. Das Ganze ca. 30 Minuten stehen lassen und dann in einer heißen Pfanne jeweils einen kleinen Teelöffel von dem Teig in eine Herz-Ausstechform gießen. Den Teig auf kleiner Flamme so lange backen, bis er nicht mehr flüssig bzw. klebrig ist. Und fertig sind eure Herz-Pancakes.

Die Pancakes dann auf Teller anrichten und mit Ahornsirup und Kirschen verzieren bzw. versüßen :)

Die entzückende Mini-Etagere habe ich übrigens - schon vor ein paar Monaten ganz günstig im Sale ergattert - von H&M Home und das Kärtchen, sowie den "Herzlichen Glückwünsch"-Stempel erst vor Kurzem beim depot erstanden. Den Herz-Ausstecher bekommt ihr in jedem Geschirr- bzw. Möbelgeschäft, wo es auch Küchenutensilien gibt. 

Vielleicht verwöhnt ihr euren Liebsten das nächste Mal auch auf so entzückende Weise ;) Ich wünsche euch viel Spaß dabei und einen super schönen Sommerferienbeginn! Alles Liebe und bis bald.

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Hollerzeit in Kärnten

Rund um mich herum blüht gerade alles, was nur blühen kann. Von den kraftvoll roten Mohnblumen, über die zartrosa farbenen Orchideen bis hin zum hellgelb leuchtenden Holler. Und weil dieses Jahr zu Pfingsten seit langem wieder einmal das Wetter super mitgespielt hat, sind wir für ein verlängertes Wochenende nach Kärnten auf den wunderschönen Längsee gefahren. Ich liebe es in den duftenden Wald rund herum um den Längsee rein zu gehen, während die Vöglein fröhlich vor sich hin zwitschern und die Natur noch so richtig frei sein kann.

Hier ein paar Eindrücke von dem schönen Stück Land :)

Aber besonders ins Auge gestochen ist mir bei unserem kleinen Spaziergang durch den Wolschartwald rund um den See der stark blühende und duftende Holler (Hollunder), der in Wien eigentlich schon seit ein paar Wochen nicht mehr blüht, aber in Kärnten anscheinend gerade Hochsaison hat. Aus diesem Grund habe ich meine (Fotoapparat-) Linse dieses Mal vor allem auf den schönen Holler gerichtet und mich wieder an das tolle Hollershooting mit meiner Lieblingshobbyköchin Fiona vom letzten Jahr erinnert. Also lange Rede, kurzer Sinn...lasst euch einfach von den nachstehenden Bildern inspirieren und genießt ein Stückchen Natur aus Österreich ;)

Ich habe auch ein leckeres Rezept für einen Hollersirup für euch, den die liebe Fiona für uns zubereitet hat.

Rezept für Hollersirup:

Dazu einfach ca. 10 Holunderblütendolden abschneiden und vorsichtig von Insekten befreien. Danach ca. 1,5 l Wasser mit 1 kg Zucker mischen und aufkochen lassen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Anschließend 1,5 unbehandelte Zitronen auspressen und den Saft, sowie 30 g Zitronensäure – nach Belieben kann auch eine Messerspitze einer Vanilleschote hinzugefügt werden – vorsichtig zur Wasser-/ Zucker-Mischung geben. Die Mischung dann nochmals gut verrühren und über die Holunderblüten gießen. Nun die Blüten 5 Tage zugedeckt ruhen lassen. Anschließend wird der Sirup abgeseiht und nochmals aufgekocht. Der fertige Sirup kann nun in saubere (ausgekochte) Gläser gefüllt werden und hält sich an einem dunklen, kühlen Ort (z.B. Keller) einige Monate.

Und so sieht das Ergebnis dann aus! Der entzückende Sticker für die Hollundersirup-Flasche wurde von papierhimmel zur Verfügung gestellt - danke nochmals an dieser Stelle!

Ich wünsche euch ein frohes Schaffen und viel Spaß beim Hollersirup machen. Bis nächstes Mal und alles Liebe.

Meine Liebe zu Zitrusfrüchten

Oh ich muss gestehen, ich bin wirklich ein leidenschaftlicher Zitrusfan. Begonnen hat diese Leidenschaft schon in meiner Kindheit - ein kleiner Zitronenspritzer im heißen Wasser hier und ein leckeres Orangenküchlein da. Das ist teilweise schon richtiges ausgearbeitet durch penetrant riechende Teelichter mit Zitrusdruft, kleinen Zitrusbäumchen in der Wohnung und gelben Wänden. Aber naja...so hat halt jeder seinen kleinen Tick ;)

Auf jeden Fall finde ich Zitrusfrüchte nicht nur im Essen, sondern auch zum Fotografieren super. Und so bin ich auch auf das Zitrusfrüchte-Shooting gekommen. Denn diese kleinen bunten Dinger haben nicht nur ein tolles und schmackhaftes Innenleben, sondern vor allem wunderschöne Farben. Aber seht selbst...

Mit dabei beim Shooting waren diesmal die freche gelbe Zitrone, die kleine grellgrüne Limette und die saftige Orange, in Kombination mit einer weißen Mohnblume. Das entzückende farbenfrohe Tablett habe ich zum Schnaäppchenpreis bei Nanu Nana ergattert.

Bei so viel Farbenvielfalt freu ich mich wirklich schon richtig auf den Sommer...also von mir aus kann er jetzt kommen :) Alles Liebe und bis nächstes Mal!

Für die beste Mama zum Muttertag

Eigentlich halte ich nicht viel von all den künstlich angelegten "Feiertagen", wie z.B. Valentinstag, Muttertag, Vatertag, Tag des Kindes (?!) etc. Gibt es eigentlich einen Haustiertag? Na egal...ich finde es braucht keinen Tag, damit man Menschen, die man liebt, ehren, beschenken und beglücken kann! Denn eigentlich sollte jeder Tag Valentinstag, Mutter- und Vatertag in einem sein.

Tja und trotz dieser tollen Aussagen von mir, habe ich mich heuer für meine Mama zum Muttertag so richtig ins Zeug gelegt. Denn irgendwann ist mir dann doch der Einfall gekommen, dass ich vielleicht einer der wenigen Menschen bin, der diese "Ehrentage" nicht ernst (genug) nimmt und somit quasi eine Ausnahme darstelle. Aber vielleicht sieht meine Mama das anders?! Lange Rede kurzer Sinn: Ich habe also für meine Mama vorzügliche Kokos-Erdbeer-Cupcakes und entzückende Kirsch-Marzipan-Gugls nach den Rezepten von Fräulein Klein in ihrem schönen Back- und Dekobuch "Die wunderbare Welt von Fräulein Klein. Backzauber und Dekolust" zubereitet - damit ich nicht ganz mit leeren Händen da stehe. Ja ich muss zugeben, ich bin Stunden in der Küche gestanden, aber es hat sich jedenfalls gelohnt :)

Die Cupcakes habe ich dann noch mit essbaren Stiefmütterchen aus dem eigenen Anbau dekoriert und die süßen Mini-Gugls mit Kirschen verziert. Und voilá...fertig ist meine Muttertagsüberraschung.

Die Süßigkeiten habe ich dieses Mal auf einer ganz besonderen Etagere von koalaplan angerichtet. Das Besondere an der Etagere ist, dass ich sie selbst zusammen gebaut habe. Ich habe dazu zwei meiner Ikea-Teller und eine kleine Ikea-Schüssel (alles aus Keramik) hergenommen und dann mit dem Bauset von koalaplan (Achtung: nicht vergessen die Bohrer gleich mitzubestellen!) zusammen gesetzt. Das Anbohren der Teller ist mit dem richtigen Werkzeug nicht schwierig, aber am besten macht man es zu zweit - damit ja nichts verrutscht. Vor allem alte Teller, die sonst nur in irgendeinem Kästchen verstauben, eignen sich wohl optimal für die Vielzahl an verschiedenen Etagere-Bausets und machen sie wieder nützlich! Ich finde die DIY-Etagere ist eine tolle Alternative zu den gekauften Etageren und verleiht dem Eigenheim einen individuellen Touch. Und so sieht die Etagere fertig zusammen gebaut aus:

Die Leckereien habe ich dieses Mal im Grünen geshootet, weil ich finde, dass die Blumen und Kirschen als Dekoration an die frische Luft gehören und überhaupt hat mich die Sonne rausgelockt.

Ich hoffe meine Mama freut sich über die süße Nachspeise und ich kann ihr dadurch vielleicht ein klein wenig zeigen, wie wichtig sie mir ist und wie froh ich bin, dass ich so eine tolle Mum habe :) Schön Mama, dass es dich gibt!!!

Vielen Dank an koalaplan für die Zurverfügungstellung der tollen Bausets! Ich bin wirklich begeistert von dieser schönen DIY-Idee :)

I ♥ Ombré Style

Egal wohin man hinsieht, der Ombré Look erscheint nahezu überall in allen erdenklichen Formen und Farben! Ganz gleich ob es sich hierbei um Ombré Haare, Ombré Kleider, Ombré Nägel handelt - der Trend ist immer ein Hingucker. Und ich muss zugeben, vom Ombré Hairstyle hab ich mich bereits inspirieren lassen, deswegen dachte ich mir, ich versuche es einmal mit einer Ombré Cake.

Ich hab mich in diese kleinen entzückenden Küchlein, die es in den unterschiedlichsten Farbtönen gibt, regelrecht verliebt. Deswegen habe ich kurzerhand meine runde Kinderkuchenbackform (ca. 12cm Durchmesser) aus der Schublade geholt und mithilfe des tollen Backbuches von Daniela Klein "Klitzekleine Glücklichmacher" eine wunderschöne Ombré Cake in Rosatönen ("Pink Velvet Cake") gezaubert, die nicht nur vorzüglich schmeckt, sondern auch entzückend aussieht.

My first pink Ombré Cake :)

My first pink Ombré Cake :)

Da ich lieber eine etwas kleinere Torte haben wollte, habe ich einfach das Rezept für die unterschiedlichen Tortenböden von meiner Kinderkuchenbackform genommen und statt vier nur drei Tortenböden gemacht. Die Lebensmittelfarbe könnte ihr natürlich nach eurem Geschmack wählen und auch die Intensität der unterschiedlichen Farbtöne.

Für den Teig benötigt ihr:

  • 35 g Butter
  • 35 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 TL Wasser
  • 50 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • Lebensmittelfarbe (je nach Intensität)
  • und ich habe anschließend auch noch ein paar Tropfen Bitter-Mandel-Aroma hinzugefügt (für einen Marzipan-Geschmack)

Einfach zuerst alle trockenen und dann alle flüssigen Zutaten zusammen fügen und das ganze natürlich 3x machen, wenn ihr drei Tortenböden haben möchtet. Nicht vergessen, dass ihr jedem Tortenboden eine unterschiedliche Menge an Lebensmittelfarbe hinzufügt, für den anschließenden Ombré Look.

Solltet ihr nur eine Kinderkuchenform haben, dauert das Backen natürlich länger, da ihr jeden Tortenboden gesondert backen müsst und nicht 2 Backformen gleichzeitig in den Ofen geben könnt. Ich habe die Böden jedenfalls bei 180°C Ober- und Unterhitze für ca. 35 Minuten goldbraun gebacken.

Für die Creme habe ich dann, wie gesagt, das entzückende Buch von Daniela Klein zur Hand genommen und folgende Zutaten verwendet:

  • 285 g Butter (Raumtemperatur)
  • 300 g Staubzucker
  • 35 ml Milch
  • 1/2 TL flüssiges Vanilleextrakt
  • Lebensmittelfarbe (wieder je nach Intensität)

Sobald alle drei Tortenböden fertig gebacken sind, die obere Kruste und allfällige Unebenheiten von den einzelnen Böden entfernen und eine ca. 1 cm dicke Schicht der Creme zwischen die einzelnen Böden geben. Danach die gesamte Torte mit der Creme bestreichen und anschließend für 30 Minuten in den Kühlschrank. Nach den 30 Minuten die Torte nochmals mit einer Schicht Creme bestreichen und kalt stellen. Und fertig ist eure Ombré Cake :)

Und weil die kleine Torte so wandelbar wie keine andere ist - ganz gleich ob sie für eine Hochzeit, einen Kindergeburtstag, eine Babyparty oder eine Liebeserklärung verwendet wird - möchte ich euch noch ein paar Infos zu meiner Dekoration geben:

Die kleine runde Holzplatte, auf der die Torte steht, habe ich bei Depot gefunden, gemeinsam mit dem hölzernen Kerzenhalter. Für die Fähnchenhalterung für die Torte habe ich Neonstrohhalme verwendet und diese mit Maskingtapes überzogen. Die Fähnchen bestehen teilweise aus Einpackpapier und Maskingtapes. Maskingtapes findet man nicht nur online, sondern auch in vielen Geschäften in ganz verschiedenen Farben (z.B. bei Butlers, Libro, Ikea etc. oder online auf Amazon). Die Flasche mit der rosafarbenen Limonade habe ich ebenfalls mit Maskingtapes verziert, damit das ganze einen einheitlichen Touch bekommt. Das kleine Schildchen auf der Flasche habe ich mit einem Stempel (ebenfalls von Depot) und schwarzer Acrylfarbe (hatte leider kein Stempelkissen zu Hause) auf Einpackpapier gedruckt. 

Ihr seht, mit kleinen und einfachen Tricks, kann man hier eine liebevolle Atmosphäre schaffen ;)

Ich hoffe ihr probiert diese köstliche Torte auch einmal aus - ganz gleich zu welchem Anlass. Ganz viel Spaß und auch ein bisschen Geduld beim Backen und ein gutes Gelingen. Über Feedback freue ich mich natürlich immer und ihr könnt die Bilder auch ganz einfach auf Pinterest posten!

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*geschmackverstärker* auf Entdeckungsreise

Ja, ich gebe es zu, es hat schon etwas für sich, köstliches Essen zu fotografieren und dabei völlig auf künstliche Hilfsmittel zu verzichten, um die Leckereien danach ohne schlechtes Gewissen auch noch verspeisen zu können. Eigentlich wird mir bei der Food Fotografie auch nie langweilig - dank meiner tollen und kreativen (Privat-)Köchin (danke Fiona :) und vielen anderen kreativen Köpfen! Aber wenn ich dann einmal die Gelegenheit bekomme, zwei außerordentlich schöne Blumensträuße und wundervolle langstielige Rosen zu fotografieren (danke an meinen liebevollen Kreativbegleiter/ Freund/Muse/Kummerkissen/Unterstützer), dann denke ich, darf ICH mir ruhig einmal einen kleinen Genrewechsel genehmigen und mich mit ganz neuer Leidenschaft und Begeisterung der Blumenfotografie widmen.

Dass das Wetter sich an diesem Tag dankenswerter Weise von seiner schönsten und genussvollsten Seite gezeigt hat, möchte ich hier nicht vorenthalten, und wodurch das Blumenshooting, also mein kleiner Ausflug in die Welt der Flora, ein lernreicher und zugleich toller Tag war.

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Blumenstrauß in Dunkel- und Hellrosa mit grünen Akzenten

Mini Blumenbouquet in Orange-Rot-Gelb

Mini Bouquet mit fliederfarbenen Akzenten

Ich hoffe, ich darf in Zukunft viel öfters solche wundervollen Objekte fotografieren - sie unterscheiden sich ja nicht all zu sehr von Speisen und Getränken, denn schließlich kommen all diese schönen Fotomotive aus der Natur! Anzeiger Nachteil: Die Blumen sollte man nach dem Shooting eher nicht essen (außer es handelt sich um nicht behandelte Rosen oder Gänseblümchen ;).

Vielleicht habt ihr ja ein paar kreative Ideen für mich, welchem Genre ich mich das nächste Mal widmen kann - ich bin gespannt, was euch alles einfällt!

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