Gegen die trübe Laune

Auch wenn der Herbst mit seinen Farben noch so schön sein kann, manchmal schleicht sich dann doch die trübe Stimmung und Depri-Phase ein. Man kommt um 18 Uhr heim und es wirkt, als wäre es Mitten in der Nacht. Am liebsten würde ich mich schon um 19 Uhr mit warmen Söckchen ins Bett legen und still und heimlich schlafen. Und auch das Wetter lädt nicht immer zum Draußen Herumtoben ein - wenn sich die Kälte wirklich durch alle Bekleidungsschichten schleicht und es so richtig ungemütlich und nass wird.

Aber keine Panik...was ich kann, könnt ihr auch. Ich hab mir nämlich in meinem Atelier ein bisschen Abhilfe geschafft (diesmal ohne Essen, aber dafür mit wirklich tollem Schmuck) und möchte die Sommerlaune gerne mit euch teilen ;) Dazu brauchte es nicht viel, außer ein bisschen Schmuck, Utensilien vom schönen Sommerurlaub und einen sonnigen Tag!!!

Zu meiner Sponsion letztes Jahr habe ich von meiner besten Freundin Carina (eine überaus begabte Make-up & Hairstylistin - mehr Infos unter feengleich) ein Armband mit einem Schutzengel bekommen, der mein erstes Fotomotiv darstellt. Es ist eine Kombination aus einem lilafarbenen Seeigelgehäuse aus Mauritius und weißen Steinen aus Griechenland.

Und auch mein zweites Fotomotiv habe ich von meiner besten Freundin bekommen :) Es ist ein  Ring mit Endlosschleife, welcher sowohl ein Mini-Seeigelhaus, als auch eine roséfarbene Muschel ziert. Den Ring habe ich letztes Jahr zu meinem Geburtstag bekommen - quasi als Symbol unserer hoffentlich ewig währenden Freundschaft 

Und zu guter Letzt ein ganz besonderes Schmuckstück - nämlich mein Verlobungsring :))) Mein Freund hat mich dieses Jahr auf Mauritius gefragt, ob ich nach über 8 Jahren Beziehung seine Frau werden möchte und ich habe freudestrahlend und mit einem vor Glück tränenden Auge JA gesagt! Das Schmuckstück ist mein absoluter Traum - ich könnte es stundenlang ansehen. Ich liebe das Roségold, genauso wie die kleinen Tropfen, die sich entlang des Ringes schlängeln und die filigrane, sowie zarte Art des Kunstwerks. Aber am schönsten finde ich, dass der Ring meine Persönlichkeit so schön widerspiegelt.

Ich freue mich schon riesig auf eine spannende Vorbereitungszeit für unsere Hochzeit nächstes Jahr und natürlich auf ein wundervolles Fest mit meinen Liebsten :)

Ich hoffe ich konnte ein kleines Schmunzeln auf eure Lippen zaubern und zumindest ein bisschen die trübe Laune vertreiben, die der Herbst manchmal mit sich bringt. Vielleicht könnt ihr zu Hause mit einem bisschen Sommerdeko eure ganze Familie in eine Spätsommerlaune bringen ;)

Damit wünsche ich euch einen guten Start in die nächste Woche und alles Liebe 

Produktfotografie-Workshop für UnternehmerInnen

(Jung-)UnternehmerInnen, GründerInnen und Start-ups aufgepasst:

Am 6.11.2014 findet mein Fotografie-Workshop für UnternehmerInnen statt, in dem ihr lernt, eure Produkt gekonnt und professionell in Szene zu setzen!

 

Ihr habt das perfekte Produkt für euer Unternehmen bereits gefunden und möchtet nun ansprechende Produktfotos gestalten? Dann seid ihr beim

Produktfotografie-Workshop für UnternehmerInnen

von geschmackverstärker genau richtig. Mit einfachen und vor allem umsetzbaren Mitteln lernt ihr, wie ihr zukünftig eure Produkte  - ganz gleich ob es sich hierbei um Essen, Papeterie, Schmuck, Blumen, Geschirr, Tücher, Taschen etc. handelt - selbstständig und professionell ins richtige Licht rücken könnt! 

Die Zielgruppe des Workshops sind UnternehmerInnen, JungunternehmerInnen, GründerInnen und Start-ups, die ihre eigenen Produkte (für ihre Website oder Printprodukte) professionelle ablichten und fotografieren möchten. 

Welche Voraussetzungen müssen für den Workshop erfüllt werden? 

  • Ihr benötigt eine eigene Spiegelreflexkamera oder Systemkamera (eventuell auch das Handbuch der eigenen Kamera mitnehmen), damit ihr lernt, mit euer Kamera bestmöglich umzugehen. Bitte keine Digicams mitnehmen!
  • Wenn es von eurer Seite möglich ist, dann nehmt doch gleich euer eigenes Produkt zum Workshop mit, damit ich euch spezifische Tipps & Tricks für das Fotografieren eurer Produkte geben kann.
  • Weiters wäre es von Vorteil, wenn ihr einen Laptop mit dem aktuellen Adobe Lightroom Programm mitnehmen könnt, da wir im Workshop auf Bildbearbeitung mittels Lightroom eingehen werden. Die Testversion steht für einen begrenzten Zeitraum kostenlos auf der Adobe-Seite zum Download zur Verfügung.

Der Workshop findet am 6. November 2014 als Tagesworkshop in der Zeit von 9.00-18.00 Uhr in der Teinfaltstraße 8, 4. Stock (TMF Austria GmbH), in 1010 Wien statt. 

Die Kosten für den Workshop belaufen sich pro Person auf 120 € inkl. USt. Weiters sind Getränke & kleine Snacks, sowie die Benutzung der Lichtanlagen und Verwendung der zur Verfügung gestellten Produkte inkludiert. Die Bezahlung des Workshops erfolgt mittels Vorauskasse.

Achtung: Es gibt eine beschränkte Teilnehmerzahl. Bitte meldet euch daher rechtzeitig an!

Nähere Informationen zum Workshop und den Inhalten findet ihr hier!
Und hier geht es direkt zur Workshop-Anmeldung!

Ich freue mich schon auf eure Anmeldungen und stehe für Fragen natürlich gerne zur Verfügung.

Auf Wien's Märkten unterwegs...

Im Zuge des Tastemakers Projekts von The Coolinary Society, an dem ich mitarbeite, habe ich mit meiner Kamera Wien unsicher gemacht und ein paar Wiener Märkte abgeklappert. Ich muss sagen ich war erstaunt, wie viele Leute täglich auf den Märkten ihre Produkte anbieten; nämlich nicht nur am Wochenende für ein paar Stunden, sondern oftmals die ganze Woche über von ganz in der Früh bis in die Abendstunden hinein.

Und erst die Auswahl - einfach nur phänomenal. Das Angebot beginnt bei ganz einfachen Obst- und Gemüsevariationen und endet bei exotischen Früchten, von denen ich wohl noch nie etwas gehört habe. Letztendlich liegt es aber bei einem selbst, ob man auf regionale oder ausländische Produkte setzt. Denn von der heimischen Tomate bis hin zur italienischen Blutorange lässt sich alles finden. Ich war auch von der tollen Qualität der Produkte mehr als überzeugt.

Meine erste Station führte mich zum Karmelitermarkt im 2. Wiener Bezirk. Der Markt bietet eigentlich alles, was ein anspruchsvoller Markt so zu bieten hat. Auf einem kleinen Plätzchen inmitten der Stadt befinden sich kleine Häuschen, in denen teilweise Obst und Gemüse, aber auch frisches Hühnchen verkauft wird. In anderen Häuschen wiederum kann man ein köstliches Frühstück oder gar Mittagessen genießen. Aber auch die Lokale in unmittelbarer Umgebung können sich sehen lassen. Etwa das Fett+Zucker ist ein absoluter Geheimtipp für Kuchenfans.

Mein zweites Ziel war der Volkertmarkt, der weit weniger berühmt wie der Karmelitermarkt ist, aber gerade im Bereich Essen und Trinken wirklich tolle Lokale zu bieten hat. Die Stände haben hier von Montag bis Samstag von 6.00 Uhr in der Früh bis in die Abendstunden, so gegen 18.00 Uhr geöffnet. Die Gastronomie hat sogar bis 22.00 Uhr offen.

Meine dritte und letzte Station führte mich zum Obst- und Gemüsemarkt bei der U6-Station Handelskai direkt vor der Millennium City. Und ich kann euch nur sagen, hier wird wirklich jeder fündig. Schon alleine beim Betreten des großen Areals unter der Ubahn-Brücke kommt sofort Marktstimmung auf. Und alle Standbesitzer waren überaus freundlich. Jeder einzelne hat mich seine prachtvollen Produkte fotografieren lassen und mich neugierig beobachtet. Die Ware ist hier sehr frisch und in rauen Mengen vorhanden. Je nach Saison findet man sowohl regionale als auch ausländische Obst- und Gemüsespezialitäten zu wirklich günstigen Preisen. Kurz gesagt: Mein absoluter Insidertipp unter den MarktbesucherInnen.

Ich hoffe ihr schafft es auch einmal zu einen der zahlreichen Wiener Märkte. Natürlich gibt es auch stark touristische Märkte, wie den berühmten Naschmarkt, aber ich wollte pures Marktfeeling erleben und habe genau das bekommen, wonach ich gesucht habe. Übrigens ist der Kutschkermarkt im 18. Bezirk ebenfalls ein Geheimtipp für mich, mit seinen tollen regionalen Produkten und der gemütlichen Atmosphäre zwischen den Gassen. Alles Liebe und bis bald 

Erdbeeren mit Stil

Ihr plant eine coole Sommerparty mit euren Freunden und Bekannten, aber irgendwie will die zündende Idee für den Nachtisch bzw. für den Snack zwischendurch nicht so wirklich kommen? Dann habe ich genau das Richtige für euch!!! Die Erdbeeren & Wassermelonen am/mit Stil sind nicht nur erfrischend und lecker zugleich, sondern auch noch stilvoll und daher besonders geeignet für eure individuelle Sommerparty.

Und das Beste an der ganzen Idee? - Sie ist super schnell und super einfach umzusetzen. Denn ihr braucht dazu nur ein scharfes Messer, einen Keksausstecher in einer beliebigen Form und Holzspieße. Schneidet dazu einfach eine ca. 1 cm dicke Scheibe von der Wassermelone herunter und stecht dann mit dem Keksausstecher ein paar Stücke aus. Die Erdbeeren (wenn möglich eher größere Stücke) längs in zwei Hälften schneiden und nun abwechselnd mit den Wassermelonenstücken auf die Spieße stecken. Das war's ;)

Aber weil das Ganze ohne richtig coole Dekoration natürlich gar nicht geht, hab ich mir ein paar Blüten von meiner weißen Hortensie ausgeliehen, die ich großzügiger Weise vor Kurzem von meiner Lieblingsschwägerin bekommen habe :), und diese entzückenden Summer-Tags von Eat Drink Chic by Amy Moss verwendet. Die Summer-Tags gibt es in 3 verschiedenen Farben und Variationen und können kostenlos auf der Seite heruntergeladen werden. Dazu einfach die Tags auf etwas stärkerem weißen Papier ausdrucken, dann ausschneiden und in jedes Tag ein Loch für die Schnur einstechen.

Ich kann euch sagen, ich liebe die DIY-Ideas von Amy Moss, weil sie mit so viel Liebe und Detail gemacht sind. An dieser Stelle: Thank you very much Amy for your adorable tags and ideas :) 

So und wer jetzt noch immer nicht genug Inspirationen für seine Sommerparty hat, der kann sich ja ein bisschen auf Pinterest umschauen und dort nach passenden Details suchen. Am Besten ihr sucht auf Englisch nach ein paar Suchbegriffen, wie Summerparty oder DIY-Ideas. Ich hoffe ihr werdet fündig und könnt eure Feier genießen! Alles Liebe 

It's LIME TIME

Nur noch ein paar Mal schlafen und dann düse ich los in meinen wohl verdienten Urlaub :) Oh ich freu mich wie ein kleiner Schneehase! Und damit ich auch in Wien schon ein bisschen auf Touren komme und den Sommer besser genießen kann, habe ich den Begriff "Food Photography" ein bisschen ausgedehnt und dieses Mal ein Summer-Shooting ganz ohne Essen, dafür aber mit einem (alkoholfreien!) Drink zum Niederknien kreiert. 

Es wirkt fast unaussprechlich, dass so viele Zutaten zusammen in einem Glas auch noch gut schmecken können. Aber ich bin tatsächlich der lebende Beweis dafür, dass dieses Getränk absolut genial ist.

Und das benötigt ihr dafür:

  • Wasser
  • Hollundersirup (Verhältnis ca. 1:7)
  • 1/2 Gurke
  • 1 unbehandelte Limette
  • ca. 5 Erdbeeren
  • 1 Bund Minze
  • Eiswürfel

Den Hollundersirup im Verhältnis 1:7 mit Wasser aufgießen. Danach die Gurke, Limette und Erdbeeren waschen und in sehr feine Scheiben schneiden. Anschließend die Minzeblätter waschen und trocken schütteln. Dann vorsichtig die Blätter vom Stängel ziehen und alle Zutaten in die Hollunder-Wasser-Mischung geben. Anschließend noch ein paar Eiswürfel für den extra Frische-Kick und das Getränk für den perfekten Geschmack ein paar Minuten im Kühlschrank stehen lassen. Fertig ist euer Summer-Drink!

Die Flaschen, in denen das leckere Getränk herum schwimmen darf, war ursprünglich einmal die Verpackung vom Arizona Icetea (als es noch die tollen Glasflaschen zu kaufen gab). Den Flaschenhals hab ich dann einfach mit Masking Tape (erhältlich über amazon oder dawanda) verziert und fertig war mein neues Gläschen! Die Schieferplatte, auf der das Obst drapiert ist, ist bei Interio erhältlich und die tolle selbstklebende Tafelwand habe ich ebenfalls bei amazon erstanden.

Ich hoffe ihr habt euren Urlaub noch vor euch und könnt ihn in vollen Zügen genießen. Ich wünsche euch auf jeden Fall einen super schönen Sommer, mit viel Sonne, Erholung & Spaß. Alles Liebe und bis bald :)

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Im Tomaten-Paradies angekommen

Man stelle sich folgendes Szenario vor: Der Freund ist den ganzen Samstag nicht zu Hause, ich bin also in der großen Wohnung ganz alleine und weiß nicht so recht, was ich mit meiner ganzen Freizeit alles anfangen soll. Was ist da die logische Schlussfolgerung? Richtig, sich mit Essensfotografie die Zeit vertreiben und wirklich tolles Gemüse vor die Linse bringen, das natürlich im Nachhinein auch noch verspeist wird! Praktisch Vergnügen und Zeitvertreib also mit einer Klappe schlagen ;)

Die schönen Tomaten-Raritäten (Saison bedingt erhältlich; vor allem in größeren Lebensmittelgeschäften) machen sich nicht nur vor der Kamera gut, sondern sind vor allem auch im Essen bzw. als Salat ein wirklich schöner Hingucker. Das liebe ich so am Sommer - diese unbeschreibliche Vielfalt an Farben. Und wenn sich die Vielfalt an Farben auch noch im Essen bemerkbar macht, bin ich natürlich völlig begeistert :)

Also durfte ich Bekanntschaft mit der tollen Black Plum Tomate (Bild: 1. Reihe, Mitte) und den kleinen Yellow Submarines (Bild: 2. Reihe, Mitte) machen. Bereits letztes Jahr hatte ich das Vergnügen, eine Ochsenherz Tomate vor die Kamera zu bekommen und sie ist immer wieder beeindruckend! Dazu gesellten sich im Laufe des Shootings noch ein paar Marglobe Tomaten sowie eine Black Cherry und ein paar Marmande Tomaten. Petersilie und Rosmarin vom eigenen Balkon rundeten die Farbenpracht nicht nur perfekt ab, sondern bildeten auch die Zugabe für einen tollen Tomatensalat. Ich bin ja ein ganz großer Fan vom Grillen und in Kombination mit einem Tomatensalat ist das einfach nur perfekt!

Der Teller für die Tomaten & die Schüssel für die Kräuter stammen übrigens aus der "Sel de Mer" Kollektion von H&M Home. Ich liebe diese Kollektion, da sie so schlicht und unaufdringlich ist, aber das gewisse Etwas hat!

Mit diesen Worten wünsche ich euch eine wundervolle Grillsaison - Tomatensalat ist für mich ja der beste Grillbegleiter - und viel Spaß mit der Tomaten-Vielfalt. Alles Liebe und bis bald!

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DIY-Bräute aufgepasst!

Und dann endlich ist es soweit - man kann all seine (geheim) gesammelten Ideen und Inspirationen aus den gut versteckten Kartons, Büchern und Heftchen herauskramen und nun mit der Planung seiner eigenen Hochzeit beginnen. Jetzt ist es nicht mehr nur ein Traum, sondern man kann diesen Traum nach seinen eigenen Wünschen und Vorstellungen gestalten.

Für alle Bräute, die besonders viel Wert auf Herzlichkeit und Persönlichkeit bei der Gestaltung ihres Festes legen, habe ich dieses Mal eine süße Giveaway Idee für euch und euren großen Tag.

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In den Farben Hellgrau und Gelb präsentiert sich unser liebevoll dekorierter Hochzeitstisch, mit den entzückenden und besonders köstlichen Mini-Gugls von Fiona Secker, einer begnadeten Hobbyköchin.

Das leckere Mini-Gugl Rezept von Fiona Secker schmeckt nicht nur vorzüglich, sondern ist auch eine nette Abwechslung zu all den anderen Giveaways:

Zutaten:
150g Marzipan
75g weiche Butter
3 frische Eier, raumtemperiert
125g Ricotta, raumtemperiert
2 Msp. frisch geriebene Muskatnuss
Abrieb einer halben Orange und einer halben Zitrone (unbehandelt)
15g Mehl

Zubereitung:
Die Butter mit dem Mixer schaumig rühren. Das Marzipan in kleine Stücke schneiden und kurz in der Mikrowelle anwärmen. Dadurch lässt es sich leichter weiterverarbeiten. Das weiche Marzipan portionsweise unter die Butter rühren. Das Marzipan darf aber nicht zu warm sein, da sonst die Butter schmilzt.
 
Wenn das Marzipan mit der Butter vermengt ist, nacheinander die Eier unterrühren. Dann den Ricotta, die Muskatnuss und die Orangen- und Zitronenschalen unterrühren. Zuletzt das gesiebte Mehl behutsam unterheben.
 
Die Guglhupfformen (18 Mini-Gugelhupfförmchen aus Silikon) dünn mit Butter ausstreichen und bemehlen. Den Teig in die Förmchen füllen und im vorgeheizten Backrohr bei 180°C Umluft etwa 15 Minuten backen (Nadelprobe!).
 
Die Küchlein in der Form auskühlen lassen, dann behutsam aus der Form lösen und je nach Belieben mit geschmolzener weisser Kuvertüre (ca. 100g) verzieren.
 
Tipp von Fiona: Mit dem Teig lassen sich auch leckere Muffins backen!

Und so einfach bastelt ihr die Giveaway Box:

Die Vorlage für die entzückenden Giveaway Boxen findet ihr in vielen unterschiedlichen Farben auf der Seite von Don't eat the Paste, wo ihr euch das pdf gratis herunterladen könnt.

Mein Tipp: Stöbert ein bisschen auf dieser Website herum, hier kann man nämlich wirklich tolle DIY-Sachen entdecken. 

Damit man die Gugls in der Box auch gut erkennen kann, habe ich auf einer Seite der Vorlage mit einem Skalpell ein Fenster in der Größe von ca. 4,5 cm rausgeschnitten. Der Rest wird ganz normal an den angezeichneten Linien ausgeschnitten und zu einer Schachtel bzw. Box zusammen gefaltet. Die Enden der Box empfehle ich mit einem Uhu-Stick zu befestigen. Die Box kann dann noch - je nach Belieben - mit Schleifen, Bändern, Kärtchen und dergleichen behängt und verziert werden.

Ich wünsche euch einen wunderschönen Hochzeitstag, möge es einer der schönsten Tage in eurem Leben und unvergesslich werden. Ich hoffe ich konnte euch mit meinen Fotos und Ideen noch ein paar zusätzliche Inspirationen für euren großen Tag liefern. Natürlich freue ich mich auch über Feedback und Anregungen :)

Und zu guter Letzt: Danke Fiona für das tolle Rezept, die wie immer köstlichen Speisen und deine tollen Ideen!

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Tipps für perfekte (Produkt-)Fotos - Teil 1

Ich weiß wie schwierig es sein kann, für sein eigenes Produkt ansprechende Fotos zu schaffen, denn man muss so viele Dinge berücksichtigen, an die man oftmals gar nicht denkt. Deswegen möchte ich dieses Mal ein bisschen aus meinem Nähkästchen plaudern und euch einen Einblick in die wichtigsten Tipps und Tricks für ein gelungenes Produktfoto geben. Ganz wichtig: Ihr benötigt (keine perfekte) aber eine gute Foto-Ausrüstung, damit ihr mit Features, wie Schärfentiefe, Zeit, Blende etc. arbeiten könnt. Am besten eignen sich dafür Consumer Spiegelreflexkameras, wie z.B. die Nikon D40 oder D60.

Zuerst einmal eine kleine Einführung in eure Kamera:

Ihr habt mit eurer Kamera die Möglichkeit, die Blende zu verändern. Das heißt, je kleiner die Blendenzahl (z.B. f2,4), desto weiter ist die Blende geöffnet und desto eine geringere Schärfentiefe erhaltet ihr. Das heißt, der Fokus liegt nur auf einem sehr kleinen Bereich eures Bildausschnittes (der Hintergrund ist also verschwommen). Je größer die Blendenzahl ist, desto größer ist die Schärfentiefe, das heißt bei Blende f22 ist nahezu das gesamte Bild gleich scharf. Für die Wahl der richtigen Blende spielen Faktoren wie Licht, Kameraleistung und gewünschte Optik (viel Unschärfe oder wenig Unschärfe) eine große Rolle. Zum besseren Verständnis hier eine Grafik:

  • Tipp 1 - Licht
    Licht ist in der Fotografie das Ein und Alles. Ohne Licht gelingt leider - trotz möglicher Nachbearbeitung - kein Foto so richtig, deswegen mein Tipp: am besten fotografiert ihr bei Tageslicht, dabei sollte man aber die Mittagszeit meiden, da dann das Licht sehr hart ist - also starke Schatten wirft. Der Vormittag und Nachmittag eignet sich daher besonders gut oder wenn es bewölkt ist. Achtet darauf, dass nirgendwo eine bunte Wand in der Nähe eures Fotoobjekts ist, sonst spiegelt sich die Farbe in euren Bildern wider. Sollte das Objekt auf einer Seite durch das Tageslicht heller beleuchtet werden, als die andere Seite, dann könnt ihr mit einer einfachen weißen Styroporplatte das Licht von der anderen Seite einfangen und reflektieren. Achtet auch auf euer Gewand - grelle und bunte Farben solltet ihr meiden.

    Weiß reflektiert das Licht am besten, Schwarz absorbiert das Licht und wirft (dunkle) Schatten. Das solltet ihr auf jeden Fall bei euren Fotos beachten. Danach richtet sich nämlich auch der Hintergrund - den ich im nächsten Punkt behandle.
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  • Tipp 2 - Hintergrund/Untergrund
    Ein schöner Hintergrund wertet ein Bild ungemein auf. Beim Hintergrund solltet ihr Farben wählen, die entweder die Farben des Fotoobjekts unterstreichen oder ganz im Kontrast dazu stehen. Vor allem beim Untergrund helfen schon kleinere Stoffreste oder Holzplatten bzw. schöne Esstische - je nachdem wie groß euer Fotoobjekt ist - um das Objekt wirken zu lassen. Der Hintergrund hängt nicht nur farblich von eurem Fotoobjekt ab, sondern auch die Art des Produkts spielt eine große Rolle. Gerade Essen würde ich eher vor natürlichen Hintergründen, wie Holz, Stein, Stoff oder einer weißen Wand fotografieren, Schmuck kann gerne auch vor ausgefalleneren Hintergründen fotografiert werden.
  • Tipp 3 - Schärfe/Unschärfe
    Wie bereits erwähnt, hängt die Schärfe von eurem Objektiv ab. Je kleiner die Blendenzahl, desto eine größere Unschärfe. Wirklich gute Objektive erreichen eine Minimum-Blendenzahl von f1,4-f1,8. Standardobjektive haben meist als Minimum-Blendenzahl f5,6 - das genügt normalerweise auch für Hobbyfotografen, aber dadurch könnt ihr keine so geringe Schärfentiefe erzielen. Der Unterschied zwischen Blende f1,8 und f2,4 macht schon einen großen Unterschied aus, wie ihr an dem nachstehenden Bild sehen könnt.
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  • Tipp 4 - Fokus
    Ganz wichtig ist auch die Wahl des Fokus im Bild. Ganz unabhängig von der Schärfentiefe solltet ihr vorab festlegen, welchen Bereich im Bild ihr scharf haben möchtet, das heißt welcher Bereich euer Zentrum im Bild darstellen soll. Ihr tut euch leichter, wenn ihr den Autofokus bei eurer Kamera abstellt und am besten mittels eines Stativs den Fokus manuell setzt. Der Fokus kann die ganze Geschichte eines Bildes verändern und eine völlig andere Interpretation des Objekts auslösen. Im unteren Beispiel ist einmal auf der linken Seite der Rosmarin im Vordergrund scharf und setzt diesen ins Zentrum. Auf der rechten Seite liegt der Fokus auf der Schrift des Tellers und setzt somit den Rosmarin vorne vollständig in den Hintergrund.
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Ich hoffe diese kleinen Tipps und Tricks helfen euch bei eurem nächsten Fotoshooting. Ich werde bei meinem nächsten Blogeintrag ("Tipps für perfekte (Produkt-)Fotos - Teil 2) auf die genaue und richtige Einstellung von Zeit und Blende, sowie auf Regeln in der Fotografie (Goldener Schnitt, Drittelregel,..) und die Wahl der richtigen Perspektive näher eingehen. Falls ihr Fragen zu bestimmten Bereichen habt, könnt ihr mich natürlich gerne kontaktieren. Bis dahin wünsche ich euch ganz viel Spaß beim Ausprobieren und Herumfotografieren ;)

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I ♥ Ombré Style

Egal wohin man hinsieht, der Ombré Look erscheint nahezu überall in allen erdenklichen Formen und Farben! Ganz gleich ob es sich hierbei um Ombré Haare, Ombré Kleider, Ombré Nägel handelt - der Trend ist immer ein Hingucker. Und ich muss zugeben, vom Ombré Hairstyle hab ich mich bereits inspirieren lassen, deswegen dachte ich mir, ich versuche es einmal mit einer Ombré Cake.

Ich hab mich in diese kleinen entzückenden Küchlein, die es in den unterschiedlichsten Farbtönen gibt, regelrecht verliebt. Deswegen habe ich kurzerhand meine runde Kinderkuchenbackform (ca. 12cm Durchmesser) aus der Schublade geholt und mithilfe des tollen Backbuches von Daniela Klein "Klitzekleine Glücklichmacher" eine wunderschöne Ombré Cake in Rosatönen ("Pink Velvet Cake") gezaubert, die nicht nur vorzüglich schmeckt, sondern auch entzückend aussieht.

My first pink Ombré Cake :)

My first pink Ombré Cake :)

Da ich lieber eine etwas kleinere Torte haben wollte, habe ich einfach das Rezept für die unterschiedlichen Tortenböden von meiner Kinderkuchenbackform genommen und statt vier nur drei Tortenböden gemacht. Die Lebensmittelfarbe könnte ihr natürlich nach eurem Geschmack wählen und auch die Intensität der unterschiedlichen Farbtöne.

Für den Teig benötigt ihr:

  • 35 g Butter
  • 35 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 TL Wasser
  • 50 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • Lebensmittelfarbe (je nach Intensität)
  • und ich habe anschließend auch noch ein paar Tropfen Bitter-Mandel-Aroma hinzugefügt (für einen Marzipan-Geschmack)

Einfach zuerst alle trockenen und dann alle flüssigen Zutaten zusammen fügen und das ganze natürlich 3x machen, wenn ihr drei Tortenböden haben möchtet. Nicht vergessen, dass ihr jedem Tortenboden eine unterschiedliche Menge an Lebensmittelfarbe hinzufügt, für den anschließenden Ombré Look.

Solltet ihr nur eine Kinderkuchenform haben, dauert das Backen natürlich länger, da ihr jeden Tortenboden gesondert backen müsst und nicht 2 Backformen gleichzeitig in den Ofen geben könnt. Ich habe die Böden jedenfalls bei 180°C Ober- und Unterhitze für ca. 35 Minuten goldbraun gebacken.

Für die Creme habe ich dann, wie gesagt, das entzückende Buch von Daniela Klein zur Hand genommen und folgende Zutaten verwendet:

  • 285 g Butter (Raumtemperatur)
  • 300 g Staubzucker
  • 35 ml Milch
  • 1/2 TL flüssiges Vanilleextrakt
  • Lebensmittelfarbe (wieder je nach Intensität)

Sobald alle drei Tortenböden fertig gebacken sind, die obere Kruste und allfällige Unebenheiten von den einzelnen Böden entfernen und eine ca. 1 cm dicke Schicht der Creme zwischen die einzelnen Böden geben. Danach die gesamte Torte mit der Creme bestreichen und anschließend für 30 Minuten in den Kühlschrank. Nach den 30 Minuten die Torte nochmals mit einer Schicht Creme bestreichen und kalt stellen. Und fertig ist eure Ombré Cake :)

Und weil die kleine Torte so wandelbar wie keine andere ist - ganz gleich ob sie für eine Hochzeit, einen Kindergeburtstag, eine Babyparty oder eine Liebeserklärung verwendet wird - möchte ich euch noch ein paar Infos zu meiner Dekoration geben:

Die kleine runde Holzplatte, auf der die Torte steht, habe ich bei Depot gefunden, gemeinsam mit dem hölzernen Kerzenhalter. Für die Fähnchenhalterung für die Torte habe ich Neonstrohhalme verwendet und diese mit Maskingtapes überzogen. Die Fähnchen bestehen teilweise aus Einpackpapier und Maskingtapes. Maskingtapes findet man nicht nur online, sondern auch in vielen Geschäften in ganz verschiedenen Farben (z.B. bei Butlers, Libro, Ikea etc. oder online auf Amazon). Die Flasche mit der rosafarbenen Limonade habe ich ebenfalls mit Maskingtapes verziert, damit das ganze einen einheitlichen Touch bekommt. Das kleine Schildchen auf der Flasche habe ich mit einem Stempel (ebenfalls von Depot) und schwarzer Acrylfarbe (hatte leider kein Stempelkissen zu Hause) auf Einpackpapier gedruckt. 

Ihr seht, mit kleinen und einfachen Tricks, kann man hier eine liebevolle Atmosphäre schaffen ;)

Ich hoffe ihr probiert diese köstliche Torte auch einmal aus - ganz gleich zu welchem Anlass. Ganz viel Spaß und auch ein bisschen Geduld beim Backen und ein gutes Gelingen. Über Feedback freue ich mich natürlich immer und ihr könnt die Bilder auch ganz einfach auf Pinterest posten!

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Let's eat freshly baked bread...

Oh wie entspannend und atemberaubend schön die Feiertage zwischen Weihnachten und Neujahr doch für mich waren :) Ich hoffe eure freien Tage waren genauso schön wie meine! Ich schwärme jetzt noch von den traumhaft schönen Pisten mit der kleinen Schicht Neuschnee und dem super tollen Bergwetter, die mich jeden Tag aufs Neue auf den Berg gelockt haben.

Zwischendurch hab ich mich auf der Hütte und von der Familie verwöhnen lassen und das köstliche Essen genossen. Und als ich an einem Morgen bereits in Schimontur am Frühstückstisch sitze, fällt mir dieses frisch gebackene und noch warme Brot in die Hände. Ich sag euch, das war ein Genuss sondergleichen und genau deswegen möchte ich euch dieses Brotrezept von meiner (Quasi-)Schwägerin nicht vorenthalten. Beziehungsweise vielleicht können meine Bilder euch auf den Geschmack des Brotbackens bringen ;)

Sonnenblumen Sesam Brot

Sonnenblumen Sesam Brot

Und das braucht ihr für das leckere Sonnenblumen Sesam Brot (ca. 500 g):

  • 250 g Mehl (ganz gleich ob Weizen, Dinkel, Vollkorn oder Roggen)
  • 1/2 EL Salz
  • 1/2 EL Brotgewürz
  • 1/2 EL Backpulver
  • jede beliebige Art von Kernen, Nüssen, Gewürzen und Samen (z.B. Sonnenblumen- oder Kürbiskerne, Sesam, Nüsse, Rosmarin, Kümmel, Anis,...) - ca. eine Hand voll
  • 250 ml Mineralwasser

Zuerst alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermengen und dann langsam das Mineralwasser hinzufügen, bis der Teig schön patzig und nicht mehr trocken ist. Dann den Teig in eine beliebige Backofenform geben (z.B. Kastenform oder 20 cm runde Kuchenform) und den Teig gleichmäßig verteilen.

Nach dem Verteilen noch ein paar Nüsse, Samen, Kerne oder Gewürze auf den Teig streuen und mit einem Messer oder dem Finger einen Mittelstrich im Teig ziehen. Die Form dann im vorgeheizten Backofen bei ca. 200°C (Ober- und Unterhitze) für 60 Minuten knusprig backen. Vor dem Herausnehmen aus dem Ofen mit einem Spieß in das Brot stechen und schauen, ob kein Teig mehr kleben bleibt. Anschießend das Brot aus dem Ofen nehmen und ein bisschen abkühlen lassen. Und fertig ist euer selbst gebackenes Brot!

Ich hoffe ich konnte euch zum Selberbacken überzeugen und wünsche gutes Gelingen!!!!

Wir brauchen eindeutig mehr Sterne!!!

Gerade in der (Vor-)Weihnachtszeit kommt man an kitschigen, aber manchmal durchaus auch süßen Dekoartikeln in Form von Sternen, Bäumen, Herzen, Kügelchen, Schneeflocken usw. nicht vorbei. Irgendwie versüßen sie uns unsere Weihnachtszeit, aber im neuen Jahr wandern sie meist für eine längere Zeit wieder in die gut verstaute Weihnachtsbox zurück. Damit uns Sterne und andere Weihnachtsmotive aber nicht nur in der Weihnachtszeit begleiten und unsere Fotomotive versüßen, habe ich hier für euch eine ganz tolle und einfache Anleitung für euren eigenen Bokeh-Maker (d.h. subjektive, ästhetische Qualität von Unschärfen) für wundervolle Fotos mit individuellen Motiven (die Originalanleitung stammt von kevinandamanda).
So sieht das Ergebnis aus - damit ihr wisst, was euch erwartet ;)

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Das benötigt ihr:

  • eine Spiegelreflexkamera (am besten mit einem Objektiv mit einer Brennweite zwischen 50 und 100 mm)
  • einen schwarzen mittelstarken Karton (ca. A4 Größe)
  • einen (oder mehrere :) Motivlocher z.B. in Form von Sternen, Schneeflocken, Herzen etc.
  • Lichterkette oder andere Lampen
  • Sonstiges: Klebeband/Tixo, Schere/Skalpell, Bleistift

Schritt 1:

Schneidet einen Streifen aus dem schwarzen Karton aus - Breite ca. 5 cm, Länge richtet sich nach der Dicke eures Objektivs. Den Streifen legt ihr in Form eines Rings nun um euer Objektiv und klebt die Enden zusammen, damit sozusagen eine kleine Röhre um euer Objektiv entsteht.

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Schritt 2:

Nun schneidet ihr aus dem restlichen Karton einen Kreis aus, der ca. so groß ist, damit er auf einer Seite der Öffnung des Kartonrings passt. Aus diesem Ring schneidet ihr nun mit einer Schere oder einem kleinen Skalpell ein Quadrat heraus (Achtung, das Quadrat sollte nicht zu groß sein, aber zumindest so groß, damit die nachträglich darauf angebrachten Motive zu sehen sind). Anschließend klebt ihr mit Tixo oder Kreppband den Ring und den ausgeschnittenen Kreis mit dem Quadrat zusammen. Am besten innen und außen mit Tixo befestigen, damit sozusagen ein Deckel für euren Ring entsteht.

Schritt 3:

Nun schneidet ihr aus dem schwarzen Karton, der jetzt noch übrig ist, so viele Quadrate aus wie ihr wollt (die Größe richtet sich hierbei nach der Größe eures vorher ausgeschnittenen Kreises). Aus denen wiederum könnt ihr nun eure Motive mit einem Motivstanzer (wenn möglich mittig) ausstanzen. Solltet ihr keinen Motivstanzer bei der Hand haben, dann könnt ihr auch mit etwas Geduld mit der Schere oder einem kleinen Skalpell Motive nach euren Wünschen ausschneiden.

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Schritt 4:

Bringt nun eines der Motive an euren Kreis auf dem Ring an - wieder mit Tixo oder ähnlichem befestigen.

Schritt 5:

Nun könnt ihr den Ring mit allen angebrachten Kreisen und Motiven auf euer Objektiv stülpen und schon kann es los gehen mit dem Fotografieren. Beachtet nur, dass ihr für das Fotografieren eine ganz große Blende (also kleine Blendenzahl) einstellen müsst - am besten 1,8 - damit es funktioniert. Rundherum um euch sollte es dunkel sein. Jetzt könnt ihr euer Objektiv der Kamera mit dem selbstgemachten Bokeh-Maker auf eine Lichterkette oder ähnliches halten und das Ergebnis sind süße kleine oder auch große Sterne - je nach Schärfeneinstellung. Hier könnt ihr auch einfach herumprobieren, was euch am besten gefällt. Ich zeige euch einmal ein paar Anregungen von mir:

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Je nach Farbe der Lichter verändern sich auch die Farben eurer Motive. Nachträglich könnt ihr mit Photoshop oder Lightroom auch noch ein bisschen mit der Sättigung herumspielen, um z.B. weiße Herzen zu erhalten. Oder ihr genießt die Einfachheit von einer bunten Lichterkette, die nun in unscharfer Sternenform von euren Fotos lächelt!

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Ausprobieren - es zahlt sich wirklich aus, das ganze zu Basteln :))) Das bietet sich übrigens auch als ganz nettes Weihnachtsgeschenk für kurz Entschlossene an!

Have yourself a merry little CHRISTMAS

Oh wie schön doch die Weihnachtszeit sein kann!!! Ich liebe es, wenn die ersten Schneeflocken den Boden berühren und sich die Dächer langsam weiß färben, während die Kerzen in der Wohnung leise zischen und eine gemütliche Atmosphäre verströmen. Aber damit genau diese von mir so geliebte (Weihnachts-)Stimmung aufkommt, braucht es eine liebevolle Dekoration und natürlich köstliche Weihnachtskekse.

Und damit das auch alles so klappt, wie ich mir das oftmals in meiner Fantasie fast bildlich vor Augen führe, benötige ich Unterstützung und habe mir dafür nicht nur meine bezaubernde Freundin und Hobbyköchin Fiona von flavourshooting, sondern auch eine begabte Dekorateurin, Sylvia Vosatka von Deko-(T)-Raum, als Verstärkung geholt. Und ich finde uns ist eine gemütliche und zugleich farbenfrohe Kombination aus Blautönen gelungen, die unsere Vorstellung von Weihnachten widerspiegeln soll :)

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Aber weil in der Weihnachtszeit natürlich leckere Kekse nicht fehlen dürfen, hat sich Fiona für uns wieder etwas ganz Besonderes einfallen lassen und köstliche Schoko-Herz-Lebkuchen, sowie Linzeraugen gezaubert. Die Rezepte zu den Keksen findet ihr auf der Rezepteseite von flavourshooting.

Und die weihnachtliche Dekoration darf bei unserem Shooting natürlich nicht zu kurz kommen, deswegen hat sich Sylvia für uns auf die Suche nach Geschenken und Schleifen und Sternchen in Blauttönen gemacht und unserem winterlichen Tisch eine ganz bezaubernde Note verliehen!

In diesem Sinne wünschen wir euch ein wunderschönes Weihnachtsfest! Vielleicht konnten wir euch ja ein paar Inspirationen für euer besinnliches Fest mitgeben :)

Rezepte: Fiona von flavourshooting
Dekoration: Sylvia Vosatka von dekotraum

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"KontrastBlicke" in Kagran

Als ich gehört habe, dass ich mit einer faszinierenden Acryl- und Ölmalerin - Mag. Reinhild Taylor - im November diesen Jahres in der Orangerie in Kagran (Wien) ausstellen darf, hab ich mich wahnsinnig gefreut. Vor allem deswegen, weil es offensichtlich Menschen gibt, die von meinen Werken begeistert sind und sich unwahrscheinlich engagiert für mich einsetzen, um mich mit anderen KünstlerInnen zu vernetzen. An dieser Stelle gilt mein großer Dank Annemarie :)

Aber nur durch Freude und Glücklichsein lässt sich leider keine Ausstellung organisieren. Deswegen haben sich Reinhild und ich schon im Sommer ganz schön ins Zeug gelegt, um unser grafisches Können und mein Indesign-Talent (?!) für die Ausstellungseinladung zum Thema "KontrastBlicke" unter Beweis zu stellen. Rausgekommen ist ein interessanter Mix aus Moderne, Geradlinigkeit und Feinheit, der sich in unseren Werken widerspiegelt. Letztendlich wurden 100 gedruckte Einladungen an Freunde, Bekannte, Kunstinteressierte und Neulinge verteilt und zusätzlich per Mail und Facebook natürlich kräftig die Werbetrommel gerührt.

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Aber das wirklich Schwierige an der Organisation einer Ausstellung ist die Bilderauswahl. Entweder man denkt pragmatisch und zeittechnisch klug, indem man einfach aus seinem Fundus an Lieblingswerken eine bestimmte Anzahl an Bildern auswählt. Oder man macht es sich - wie so oft - selbst schwer und zeitaufwendig und versucht sich ein selbst kreiertes Überthema für die Ausstellung zu setzen, damit die Auswahl der Kunstwerke sozusagen einen roten Faden aufweist.

Natürlich hab ich mich für die zweite Variante entschieden - wäre ja sonst fad, oder?! Auf jeden Fall habe ich die Werke für mich selbst auf Stilllife Photography und Macro Fotografie eingeschränkt. Und rausgekommen ist ein interessanter Mix aus Essen, Blumen und Landschaft, der ganz hervorragend mit den Werken von Reinhild harmoniert hat. Für all jene, die es vielleicht nicht zur Ausstellung geschafft haben, hier eine kleine Auswahl an den ausgestellten Bildern.

Und dann war es endlich soweit: Am 13. November, gegen 18.00 Uhr, sind zahlreiche BesucherInnen unserer Einladung gefolgt und zu unserer Ausstellung gekommen. Was für ein tolles Gefühl das doch war. Vor allem möchte ich an dieser Stelle anmerken, dass ohne die große Anzahl an BesucherInnen die Vernissage nicht einmal annähern so schön und erfolgreich geworden wäre. Wir haben gelacht, gegessen, getrunken philosophiert und gemeinsam auf Bilder gestarrt und es war einfach nur schön. Deswegen nochmals VIELEN DANK an all jene, die es zur Ausstellung geschafft haben und diesen Abend zu etwas Besonderem gemacht haben!!! Danke an Reinhild für die Zurverfügungstellung der nachstehenden Ausstellungsfotos.

Daher freue ich mich auch schon auf die nächste Ausstellung, die im März im Arcotel Kaiserwasser im 22. Wiener Bezirk stattfinden wird und natürlich auch auf euren Besuch. 

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*geschmackverstärker* auf Entdeckungsreise

Ja, ich gebe es zu, es hat schon etwas für sich, köstliches Essen zu fotografieren und dabei völlig auf künstliche Hilfsmittel zu verzichten, um die Leckereien danach ohne schlechtes Gewissen auch noch verspeisen zu können. Eigentlich wird mir bei der Food Fotografie auch nie langweilig - dank meiner tollen und kreativen (Privat-)Köchin (danke Fiona :) und vielen anderen kreativen Köpfen! Aber wenn ich dann einmal die Gelegenheit bekomme, zwei außerordentlich schöne Blumensträuße und wundervolle langstielige Rosen zu fotografieren (danke an meinen liebevollen Kreativbegleiter/ Freund/Muse/Kummerkissen/Unterstützer), dann denke ich, darf ICH mir ruhig einmal einen kleinen Genrewechsel genehmigen und mich mit ganz neuer Leidenschaft und Begeisterung der Blumenfotografie widmen.

Dass das Wetter sich an diesem Tag dankenswerter Weise von seiner schönsten und genussvollsten Seite gezeigt hat, möchte ich hier nicht vorenthalten, und wodurch das Blumenshooting, also mein kleiner Ausflug in die Welt der Flora, ein lernreicher und zugleich toller Tag war.

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Blumenstrauß in Dunkel- und Hellrosa mit grünen Akzenten

Mini Blumenbouquet in Orange-Rot-Gelb

Mini Bouquet mit fliederfarbenen Akzenten

Ich hoffe, ich darf in Zukunft viel öfters solche wundervollen Objekte fotografieren - sie unterscheiden sich ja nicht all zu sehr von Speisen und Getränken, denn schließlich kommen all diese schönen Fotomotive aus der Natur! Anzeiger Nachteil: Die Blumen sollte man nach dem Shooting eher nicht essen (außer es handelt sich um nicht behandelte Rosen oder Gänseblümchen ;).

Vielleicht habt ihr ja ein paar kreative Ideen für mich, welchem Genre ich mich das nächste Mal widmen kann - ich bin gespannt, was euch alles einfällt!

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Shootingspaß mit Makronen

Die Sonne leuchtet zwischen den gelb-orange farbenen Bäumen und Sträuchern hindurch und zaubert auf ein jedes Gesicht an diesem Tag ein kleines Schmunzeln. Denn nun ist es offiziell: der Herbst ist da!

An einem wunderschönen Herbsttag haben wir uns in einer Wohnung in Wien getroffen und die leckeren Makronen von macaroom in Szene gesetzt. Das Wetter war uns hierbei eine sehr große Hilfe, weil er in unsere Bilder eine tolle Herbststimmung und wunderschöne Farben gezaubert hat. Aber seht selbst...

Die leckeren Makronen waren besonders ausgetüftelt gefüllt, nämlich mit Ingwer und Kardamom (gelb) , Kaffee (lila), Zitrone (weiß) und mit Minze (mintgrün). Dank der netten Dekoartikel von La Maison d'Elisa war es wirklich ein besonders schöner Shootingtag, mit besonders netten Mädels :)

Dass sich Makronen aber nicht nur für eine süße Köstlichkeit für Zwischendurch eignen, sondern auch für Parties und Feiern, die einen Tick anspruchsvoller sind, ein exzellenter Begleiter sind, zeigen uns die nachstehenden Fotos.

 

Makronen sind sehr süß und gerade deswegen so beliebt, weil man nach ein paar Häppchen seine Tagesration an Süßigkeiten schon erfüllt hat ;)

Ich darf mich an dieser Stelle nochmals ganz herzlich für die tollen Produkte und Dekoartikel bei allen mitwirkenden KünstlerInnen bedanken! Es hat wirklich viel Spaß gemacht und ich denke das Ergebnis spricht für sich!!!

 

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Hallo Herbst!

Eingewickelt in eine dicke Wolldecke, an den Füßen baumeln kuschelige Wintersocken und in den Händen halte ich eine richtig leckere heiße Schokolade mit Marshmallows drinnen. Was gibt es Schöneres, als den Herbst, wenn er sich von seiner besten Seite zeigt, in vollen Zügen - nämlich vor dem Fernseher oder bei einem lauschigen Herbstspaziergang - genießen zu können. 

Das betrifft aber nicht nur das Wetter und die Stimmung, sondern auch das Obst und Gemüse in den Herbsttagen. Leckere Melanzani locken zu einem köstlichen Melanzaniauflauf und erntefrische Äpfel bieten sich hervorragend für einen schmackhaften Apfelstrudel an.

Aber auch ich als Fotografin kann mich über die Herbstzeit freuen, denn das Obst und Gemüse im Herbst ist alles andere als trüb und macht nicht nur im Essen, sondern auch vor der Linse eine ganz tolle Figur. Seht selbst.... :)

Ich wünsche euch einen wunderschönen Herbst! Mit vielen leckeren Speisen und traumhaft schönen Spaziergängen im Laub, mit strahlendem Sonnenschein ;) 

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Shootingday im Schlosspark Mauerbach

Am 23. August war es so weit: inmitten einer schön angelegten und idyllischen Gartenlandschaft durfte ich gemeinsam mit einer Fotografin, Michaela Brandl, ein tolles Food Fotoshooting, sowie ausgezeichnetes Essen genießen. Der Küchenchef, Robert Letz, vom Schlosspark Mauerbach verwöhnte uns mit ausgefallenen und überaus fotogenen Köstlichkeiten aus der österreichischen Küche.

Hühnerschnitzel mit Melonensuppe

Der verlockende "Gruß aus der Küche" - Hühnerschnitzel mit Melonensuppe - erwies sich als exzellenter und köstlicher Start für dieses tolle Fotoshooting. Danach folgten die Vorspeisen: ich entschied mich für einen besonders hübsch angerichteten Büffelmozzarella mit Tomatenraritäten und Michaela wählte die Eierschwammerl Tarte. Beides schmeckte vorzüglich!

Als Hauptspeise wurde uns einerseits Dreierlei vom Lamm mit Rotweinschalotten, Ofenerdäpfel und Steinpilzen und andererseits ein Spanferkel mit Grenadiermarsch, Roten Rüben und Kren geboten. Die Speisen waren nicht nur außergewöhnlich schön angerichtet, sondern schmeckten auch hervorragend. 

Und zu guter Letzt folgte die leckere Nachspeise, die eine Mischung aus Eis, Beeren und Schokolade darstellte. 

 

Die gesamte Speisekarte findet ihr auch auf der Homepage des Hotels bzw. Restaurants.  Schlosspark Mauerbach ist auf jeden Fall einen Besuch wert, nicht nur in kulinarischer, sondern auch in idyllischer Hinsicht :)

Ich darf mich an dieser Stelle nochmals ganz herzlich beim Küchenchef des Restaurants, aber auch bei Michaela für den netten Abend bedanken.  

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