Produktfotografie-Workshop in Wien

Es ist wieder soweit! Am 26.2.2015 veranstalte ich bereits zum zweiten Mal einen Fotografie-Workshop in Wien mit Fokus auf der Produktfotografie. Der Workshop richtet sich vor allem an UnternehmerInnen und Start-Ups, aber auch an BloggerInnen, die ihre Produkte für Print- und Online-Medien ansprechend in Szene setzen möchten. 

Und das erwartet euch im Workshop:

Mit einfachen und vor allem umsetzbaren Mitteln lernt ihr, wie ihr zukünftig eure Produkte  - ganz gleich ob es sich hierbei um Essen, Papeterie, Schmuck, Blumen, Geschirr, Tücher, Taschen etc. handelt - selbst ins richtige Licht rücken könnt! Ihr bekommt eine Checkliste mit wichtigen und vor allem leistbaren Utensilien fürs selbstständige Fotografieren, sowie Tipps & Tricks für das richtige Abfotografieren - gerade wenn die Lichtverhältnisse einmal etwas schwieriger sein sollten.

Die Kosten für den Ganztages-Workshop (9.00-18.00 Uhr) betragen 180,00 € (inkl. USt, Handout, Snacks & Getränke, sowie Benutzung der Lichtanlagen). Hier findet ihr weitere Informationen zu den Inhalten und Voraussetzungen, sowie den Link zur Anmeldung!

Achtung: Es gibt eine beschränkte Teilnehmerzahl. Bitte meldet euch daher rechtzeitig an!

Ich freue mich schon riesig auf einen wundervollen Workshop-Tag mit euch und auf das Kennenlernen vieler kreativer UnternehmerInnen & BloggerInnen. Alles Liebe und bis bald - vielleicht sogar beim Workshop 

Die Krux mit dem Urheberrecht

Als Fotografin weiß ich ganz gut, welche Probleme - gerade für Personen und Unternehmen, die nicht aus dem Bereich der Fotografie oder Kunst kommen - in Bezug auf das Urheberrecht auftreten können. Oftmals wird das (österreichische) Urheberrecht als Irrgarten angesehen, in dem man anfangs leicht hinein kommt, aber dann nicht mehr hinaus findet. Aber vielen ist auch einfach nicht bewusst, wie weitreichend das Urheberrecht ist und wo Vorsicht geboten ist! Deswegen möchte ich euch eine leichte und vor allem verständliche Übersicht bieten, was man darf und was man nicht darf bzw. wie das (österreichische) Urheberrecht im Allgemeinen geregelt ist.

1. Allgemeines

Prinzipiell wird unter Urheberschaft eine "eigentümliche geistige Schöpfung" verstanden. Das heißt, all jene Werke, die einen originellen und individuellen Charakter aufweisen und von einem Menschen geschaffen wurden, sind urheberrechtlich geschützt. Achtung: Ideen sind nicht urheberrechtlich geschützt. Das Werk muss also bereits existieren und sich in seiner Art & Form als individuell erweisen. Dann ist es ein urheberrechtlich geschütztes Werk und darf von anderen (außer es wurden Nutzungsrechte eingeräumt) weder verbreitet, veröffentlicht, versendet, zur Verfügung gestellt, aufgeführt oder an Dritte weitergegeben werden (siehe Erläuterung weiter unten).

Der Urheber, also der Werkschaffende, hat mit der Urheberschaft folgende persönlichkeitsrechtlichen Befugnisse in Bezug auf: 
a. Urheberbezeichnung/Namensnennung (zB Recht auf Angabe des Namens durch © Max Mustermann)
b. Urheberschaft (d.h. Recht, die Urheberschaft in Anspruch zu nehmen)
c. Werkschutz (Recht des Änderungsverbots des eigenen Werkes gegenüber Dritten)

Weiters hat der Urheber vermögensrechtliche Befugnisse, darunter fällt:
a. Vervielfältigungsrecht (Anfertigung von Kopien - analog und digital)
b. Verbreitungsrecht (Weitergabe an Dritte)
c. Senderecht (Veröffentlichung)
d. Vortrags-, Aufführungs- und Vorführungsrecht
e. Zurverfügungstellungsrecht (Verbreitung im Internet)

All diese vermögensrechtlichen Befugnisse kann der Urheber, also der Werkschaffende, bestimmen und gegenüber Dritten festlegen.

Generell genießen folgende Bereiche Werkcharakter:
a. Literatur
b. Tonkunst
c. bildende Künste und Lichtbildwerke (also Fotografien, die eine eigentümliche geistige Schöpfung aufweisen (sind ca. 95% aller Fotografien); Unterscheidung von Lichtwerken, wie z.B. Passfotos, die nur unter den Bereich der verwandten Schutzrechte fallen und keinen Werkcharakter aufweisen)
d. Filmkunst

Copyright.jpg

2. Unterschied Werknutzungsrecht & Werknutzungsbewilligung

Ein Fotograf bzw. eine Fotografin, aber natürlich auch Literaten, Tonkünstler, bildende Künstler und Filmkünstler, können euch zwei unterschiedliche Arten von Nutzungsrechten für die Verwendung ihrer Werke einräumen.

Dazu zählt:
a. Werknutzungsrecht: dies ist ein ausschließliches Recht; das heißt sämtliche Werknutzungsbefugnisse (also das Recht auf Veröffentlichung, Sendung, Verbreitung etc.) gehen an den Erwerber über - auch der Fotograf bzw. die Fotografin verliert dadurch seine vermögensrechtlichen Befugnisse (siehe Punkt 1.).
b. Werknutzungsbewilligungen: dies ist ein nicht ausschließliches Recht; das heißt, dass die Nutzung seitens des Urhebers sachlich (z.B. Nutzung nur auf einer Website), zeitlich (z.B. Nutzung nur im Jahr 2015) und örtlich (z.B. Nutzung nur in Österreich) beschränkt werden kann. Der Erwerber einer Nutzungsbewilligung muss sich sodann bei jeder Weitergabe an Dritte an den Fotografen bzw. die Fotografin wenden. Der Werkschaffende bzw. Urheber hat weiterhin eine Nutzungsberechtigung seiner Werke.

Also bitte hier unbedingt aufpassen, welche Rechte euch eingeräumt werden und inwieweit ihr Fotos verbreiten bzw. weitergeben oder nutzen dürft. Solltet ihr eine Nutzung übertreten, kann der Urheber gerichtlich gegen euch vorgehen und hohe Schadenersatzforderungen einheben. Weiters kann der Urheber eine Unterlassungsklage einbringen und erhält ein Beseitigungs-, sowie Veröffentlichungsrecht und Anspruch eines angemessen Entgelts, sowie Anspruch auf Herausgabe des Gewinns. Also unberechtigte Nutzung von urheberrechtlich geschützten Werken zahlt sich wirklich nicht aus!!!

3. Rechte auf freie Werknutzung

Einige Werke unterliegen der freien Werknutzung.

Darunter fallen:
a. Vervielfältigung von Werken zum eigenen (Hardcopy) oder privaten (digital) Gebrauch (d.h. Anfertigung von analogen oder digitalen Kopien)
b. Werke der Literatur (Zitierfreiheit) - Achtung: Zitierregeln beachten und Zitate unbedingt als solche kennzeichnen (" ")
c. Werke für den Schulgebrauch
d. Fotografien, Prints, Schriften etc., die frei bzw. kommerziell genutzt werden können und als solche gekennzeichnet sind ("Creative Commons")

Andere Werke, die nicht unter die vier oben erwähnten Punkte fallen und die ihr an eine breite Öffentlichkeit weitergebt (z.B. durch Kopieren und anschließende Veröffentlichung auf eurem Blog oder eurer Facebook-Seite), dürft ihr daher keinesfalls verwenden. Auch nicht dann, wenn ihr auf den Urheber verweist. Jegliche Nutzung von fremden Werken ist rechtlich verboten, ihr könnt jedoch den Urheber anschreiben und fragen, ob ihr seine Werke veröffentlichen dürft. Habt keine Scheu davor, denn oft freuen sich Künstler, wenn ihre Werke von anderen - meist unter Angabe der Urheberbezeichnung und mit Verlinkung – veröffentlicht werden.

Tipps, wie ihr den Fotografen bzw. die Fotografin eines Werkes herausfindet:
a. Mit Photoshop, InDesign, Lightroom und anderen Adobe Produkten unter Dateiinformationen könnt ihr oftmals sehr leicht den Namen des Urhebers ermitteln.
b. Mit Capture One unter dem Icon "i"

Kleiner Hinweis: Die Angabe eines © (Copyright-Vermerk) ist in Österreich nicht Voraussetzung, damit ein Werk Urheberrechtsschutz genießt. Jeder Werkschaffende hat jedoch das Recht auf Namensnennung unmittelbar bei seinem Werk - dies kann jedoch in einer Werknutzungsbewilligung gesondert vereinbart sein. Solltet ihr euch nicht sicher sein, was vom Urheber verlangt wird, würde ich jedenfalls immer den Copyright-Vermerk des Urhebers angeben. 

Achtung: Die auf dieser Seite angeführten Urheberrechtsbestimmungen gelten natürlich nicht nur für Fotografien, sondern für alle eigentümlich geschaffenen Werke; darunter fallen auch Grafiken, Logos, Schriften, Prints, Designs etc.!!! Seid so fair und unterstützt talentierte und herausragende KünstlerInnen bzw. respektiert deren künstlerisches Schaffen, indem ihr ihre einzigartigen Werke ordnungsgemäß und nicht ohne Zustimmung veröffentlicht! Danke :)


Ich hoffe ich konnte euch damit einen praktikablen und vor allem einfachen Weg aus dem Irrgarten des Urheberrechts liefern. Falls ihr spezifische Fragen habt, könnt ihr mich sehr gerne kontaktieren oder hier einfach einen Kommentar hinterlassen. Alles Liebe und bis bald 

Jetzt: geschmackVERSTÄRKER auf Dawanda

Es ist endlich so weit! Nach langem Herumprobieren, Abfotografieren und Aussortieren gibt es eine erlesene Auswahl meiner Fotografien aus den Bereichen Natur, Essen, Fantasy und Makro und auch Fotografien mit Sprüchen nun auch auf Dawanda unter einem eigenen geschmackVERSTÄRKER Shop. Schaut doch vorbei und "blättert" bzw. klickt euch ein bisschen durch die Kategorien und Produkte. Gerne könnt ihr den Shop natürlich auch als euren neuen "Lieblings-Shop" auf Dawanda markieren ;)

Für Individualität ist natürlich auch gesorgt! Gebt einfach eure individuelle Wahl der Ausbelichtung an - also ob ihr die Fotografie glänzend oder matt haben wollt - und bei ganz speziellen Wünschen in Bezug auf Größe und Zahlungsmodalität könnt ihr mich sehr gerne kontaktieren. Wenn ihr ein Bild von meiner Homepage im Dawanda Shop vermisst, dann gebt mir einfach Bescheid. Denn so schnell könnt ihr gar nicht schauen, wird das Bild auch schon im Shop zur Verfügung stehen :)

Hier ein kleiner Einblick in meine derzeitigen Shop-Produkte, die sich natürlich laufend vermehren werden:

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Durchstöbern und Durchklicken und freue mich auf zahlreiche BesucherInnen auf meiner Shop-Seite. Alles Liebe 

Produktfotografie-Workshop für UnternehmerInnen

(Jung-)UnternehmerInnen, GründerInnen und Start-ups aufgepasst:

Am 6.11.2014 findet mein Fotografie-Workshop für UnternehmerInnen statt, in dem ihr lernt, eure Produkt gekonnt und professionell in Szene zu setzen!

 

Ihr habt das perfekte Produkt für euer Unternehmen bereits gefunden und möchtet nun ansprechende Produktfotos gestalten? Dann seid ihr beim

Produktfotografie-Workshop für UnternehmerInnen

von geschmackverstärker genau richtig. Mit einfachen und vor allem umsetzbaren Mitteln lernt ihr, wie ihr zukünftig eure Produkte  - ganz gleich ob es sich hierbei um Essen, Papeterie, Schmuck, Blumen, Geschirr, Tücher, Taschen etc. handelt - selbstständig und professionell ins richtige Licht rücken könnt! 

Die Zielgruppe des Workshops sind UnternehmerInnen, JungunternehmerInnen, GründerInnen und Start-ups, die ihre eigenen Produkte (für ihre Website oder Printprodukte) professionelle ablichten und fotografieren möchten. 

Welche Voraussetzungen müssen für den Workshop erfüllt werden? 

  • Ihr benötigt eine eigene Spiegelreflexkamera oder Systemkamera (eventuell auch das Handbuch der eigenen Kamera mitnehmen), damit ihr lernt, mit euer Kamera bestmöglich umzugehen. Bitte keine Digicams mitnehmen!
  • Wenn es von eurer Seite möglich ist, dann nehmt doch gleich euer eigenes Produkt zum Workshop mit, damit ich euch spezifische Tipps & Tricks für das Fotografieren eurer Produkte geben kann.
  • Weiters wäre es von Vorteil, wenn ihr einen Laptop mit dem aktuellen Adobe Lightroom Programm mitnehmen könnt, da wir im Workshop auf Bildbearbeitung mittels Lightroom eingehen werden. Die Testversion steht für einen begrenzten Zeitraum kostenlos auf der Adobe-Seite zum Download zur Verfügung.

Der Workshop findet am 6. November 2014 als Tagesworkshop in der Zeit von 9.00-18.00 Uhr in der Teinfaltstraße 8, 4. Stock (TMF Austria GmbH), in 1010 Wien statt. 

Die Kosten für den Workshop belaufen sich pro Person auf 120 € inkl. USt. Weiters sind Getränke & kleine Snacks, sowie die Benutzung der Lichtanlagen und Verwendung der zur Verfügung gestellten Produkte inkludiert. Die Bezahlung des Workshops erfolgt mittels Vorauskasse.

Achtung: Es gibt eine beschränkte Teilnehmerzahl. Bitte meldet euch daher rechtzeitig an!

Nähere Informationen zum Workshop und den Inhalten findet ihr hier!
Und hier geht es direkt zur Workshop-Anmeldung!

Ich freue mich schon auf eure Anmeldungen und stehe für Fragen natürlich gerne zur Verfügung.

Ich liebe den Frühling

Auch wenn das Wetter (vor allem) im April meist macht, was es will und sich oftmals zwischen Sonne, Wolken und Regen nicht entscheiden kann, so liebe ich doch den Frühling. Die Stimmung wird auf einmal heller, die Vögel trauen sich wieder auf die Bäume und die Blumen und Sträucher zeigen ihr schönstes Gesicht. Ich muss gestehen, dass ich mich letztes Jahr in die Blütezeit des Flieders total verliebt habe und es heuer gar nicht erwarten konnte, bis ich den ersten Flieder vor meine Linse bekam.

Also habe ich mich mit Sessel, Dekoband und Kamera auf nach Pressbaum gemacht, um die schöne Blütenpracht des Flieders einzufangen. Das Ergebnis ist eine Mischung aus Leichtigkeit, Farbenpracht und Wärme.

Der Fliederstrauss steht nun in meiner Wohnung und versprüht in allen Räumen einen zauberhaften Duft von Frühling. Ich könnte mein Gesicht in diese Blumen vergraben - wäre mein Freund nicht allergisch! Also musste ein neuer Plan her: Der Flieder steht nun am Balkon ;) Zu meinem Leidwesen, aber zur Freude meines Freundes hält das farbenfrohe Pflänzchen, wenn man es abschneidet, nicht all zu lange. Aber für die paar Tage ist es dafür dann zauberhaft!

Genießt die traumhaft schöne Frühlingszeit und lass euch von der guten Laune anderer anstecken! Alles Liebe und bis nächstes Mal :) 

Wie komme ich an schöne Fotos?

Noch völlig verschlafen und teilweise zerstreut stehe ich auf, schleife mich im Schneckentempo in die Küche und mache mir einen schönen warmen Tee. Jedoch spätestens, wenn ich das halb volle Häferl in meinen Händen halte, drängt sich unweigerlich jene Frage auf, die sich jeden Morgen bei mir breit macht: "Was mache ich heute zuerst?!"

Ich kann mir gut vorstellen, dass es vielen anderen JungunternehmerInnen genauso geht und vor lauter To-do-Listen und herumliegenden unerledigten Aufgaben nicht viel Zeit für Marketing bleibt. Weswegen meist auch die Fotografie ganz weit hinten angestellt wird. Und leider merkt man als Unternehmer oftmals viel zu spät, wie wichtig Fotografien der eigenen Produkte sind, vor allem weil sie meist die erste Anlaufstelle für potenzielle KundInnen sind und das eigene Unternehmen nach außen hin repräsentieren. 

Schwierig wird es vor allem dann, wenn man eigentlich seine neuen Produkte ständig einem breiten Publikum zugänglich machen möchte, aber dafür jedes Mal ein Fotograf engagiert werden müsste. Oftmals hilft man sich mit den eigenen Mitteln und verbringt Stunden mit der eigenen Kamera in einem dunklen kleinen Zimmer, um geeignete Fotos zu erstellen. Dass dies nicht Ziel und Sinn sein kann, ist jedem klar. Denn die kostbare Zeit könnte man wesentlich besser und zielgerichteter nutzen.

Um einen Lichtblick aus diesem Schlamassel zu finden, möchte ich euch hier ein paar Möglichkeiten aufzeigen, wie es vor allem in der Anfangsphase einfacher gehen kann:

1. Internet-Plattformen für Fotos

Im Internet findet man zahlreiche Plattformen, auf denen Fotos entweder gegen eine Gebühr oder teilweise auch kostenlos verwendet werden können. Dazu zählen z.B. fotoliapixeliopixabayphoto pin oder wikimedia commons. Manche Seiten arbeiten hier mit professionellen FotografInnen zusammen und andere wiederum verwenden Fotos von HobbyfotografInnen.

Diese Plattformen eignen sich vor allem dann, wenn ihr eure Seite vorerst einmal mit ein paar Bildern bestücken wollt, aber von euren eigenen Produkten noch keine passenden Fotos zur Verfügung habt. Ich kann euch nicht empfehlen, diese Fotos als Produktfotos zu verwendet, denn wer sich von der Masse abheben will, sollte sich nicht an Massenfotos bedienen, die jedem frei zugänglich sind.

Ganz wichtig sind auf diesen Plattformen die Fotorechte. Bitte informiert euch ganz genau über die Nutzungsbedingungen. Oftmals muss nämlich der Name des Fotografen/der Fotografin bei seinem/ihrem Bild angeführt werden oder die Nutzung ist nur auf bestimmte Länder bzw. eine begrenzte Zeit beschränkt. Es gibt eigene Agenturen, die diese Nutzungsrichtlinien überprüfen und teilweise sehr hohe Kosten veranschlagen, wenn sie nicht eingehalten werden. Hier könnt ihr euch durch eine genaue vorherige Information viel Ärger und Kosten ersparen.

2. Fotos selber machen

Selbstverständlich könnt ihr eure Fotos auch selber machen. Wer sich gerne die Zeit nimmt und eine entsprechende Ausrüstung hat, ist gerade in der Anfangsphase hier vermutlich am besten beraten. Eine Checkliste für eure Fotoausrüstung, um ansprechende Produktfotos zu gestalten, findet ihr hier. Weitere Tipps für die Gestaltung von Fotos findet ihr hier. Ich wünsche euch gutes Gelingen :)

Absolutely.jpg

3. Kooperationen

Viele FotografInnen, die gerade neu gegründet haben bzw. starten, sind selbst oft auf der Suche nach Fotomotiven. Und wenn sie nicht gerade LandschaftsfotografInnen sind, dann müssten sie für die Produkte oder Models bezahlen, die sie fotografieren. Gerade in der Hochzeitsbranche ist es daher gang und gäbe, Kooperationsshootings zu organisieren. Das heißt: Fragt bei FotografInnen einfach an, ob sie vielleicht ein Kooperationsshooting mit euch machen wollen. Im Klartext bedeutet das, dass ihr eure Produkte oder Dienstleistung kostenlos zur Verfügung stellt und der Fotograf/die Fotografin geben euch im Gegenzug kostenlos ein paar Fotos. Also eine Win-Win Situation für beide. Aber bitte beachtet auch hier die Nutzungsbedingungen der Fotos und sprecht euch mit den FotografInnen im Vorhinein genau ab, damit keine Missverständnisse entstehen.

4. Professionelle FotografInnen

Natürlich kosten FotografInnen etwas - schließlich haben sie dieses Handwerk zu ihrem Beruf gemacht und möchten auch davon leben können. Aber es ist auch klar, dass gerade in der Anfangsphase bei JungunternehmerInnen das nötige Kleingeld für eine Vielzahl an professionellen Fotos oftmals nicht verfügbar ist.

Was ist also die Lösung? Ich rate euch, dass ihr zumindest einmal in der Gründungsphase Zeit und Geld in eine/n professionelle/n Fotografen/Fotografin investiert, damit ihr ein/zwei/drei schöne Fotos eurer Produkte oder Dienstleistung für eure Folder oder Visitenkarten bzw. ein Aufmacherbild für eure Website habt. Setzt euch mit dem Fotografen/der Fotografin zusammen und sprecht über eure Wünsche und Anforderungen - ich bin davon überzeugt, dass eine Lösung für beide Teile gefunden werden kann und ihr im Anschluss professionelle Fotos bekommt, die ihr gerne euren potenziellen KundInnen zeigt.

Sobald das Geschäft dann läuft, könnt ihr euch überlegen, welche Fotos ihr gerne von euren Produkten hättet, wofür ihr sie verwenden möchtet und wie viele ihr benötigt. Auch hier muss nicht jedes Monat ein neues Shooting stattfinden. Deswegen ist ein Gespräch mit eurem Fotografen/eurer Fotografin so wichtig, denn er/sie kann euch Tipps und Tricks geben, wie ihr die Fotos am besten organisiert und nutzt.

Ich hoffe ich konnte euch ein paar Tipps mit auf den Weg geben. Solltet ihr Fragen haben, könnt ihr die gerne an mich richten. Gutes Gelingen und alles Liebe.


Tipps für perfekte (Produkt-)Fotos - Teil 2

Ich hoffe ihr konntet meine Tipps und Tricks von meinem letzten Blogeintrag schon ausprobieren. Würde mich interessieren, wie leicht oder schwer es euch gefallen ist - für Kommentare und Anregungen bin ich ganz offen ;)

Wie versprochen werde ich euch dieses Mal die genaue und richtige Einstellung von Belichtungszeit und Blende erklären, sowie auf Regeln in der Fotografie (Goldener Schnitt, Drittelregel,..) und die Wahl der richtigen Perspektive näher eingehen.

  • Tipp 1 - Belichtungszeit, Blendenzahl, ISO-Werte
    Die Einstellung der Belichtungszeit und der Blende hängt davon ab, was ihr wie fotografieren wollt. Gerade beim Fotografieren von Wasser könnt ihr ganz große Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Belichtungszeiten und Blendenzahlen erkennen. Am besten ihr probiert hier herum und lernt eure Kamera einmal kennen. Es ist faszinierend, wie sich das Bild und somit seine Geschichte dadurch verändert.

    Generell gilt, je kürzer die Zeit eingestellt ist, also z.B. 1/200 Sekunde, desto besser könnt ihr Freihand fotografieren, ohne dass etwas verwackelt und je mehr Licht braucht ihr. Am Tag könnt ihr also ruhig mit einer sehr kurzen Belichtungszeit arbeiten, um perfekte Ergebnisse zu erzielen. Eure Spiegelreflexkamera hat die Funktion, dass Blende und/oder Zeit automatisch eingestellt werden können, aber davon würde ich euch abraten, weil die Einstellungen nicht immer optimal gewählt sind.

    Eine Faustregel ist: Bis zu 1/60 Sekunde könnt ihr noch bequem aus der Hand fotografieren, ohne dass grobe Verwackelungen entstehen, alles was drüber ist, wird schwierig. Entweder ihr helft euch dann mit einem Stativ oder ihr verändert die Blendenzahl bzw. den ISO-Wert.

    Wie bereits letztes Mal erklärt, lässt eine kleine Blendenzahl (z.B. f1,8) am meisten Licht durch. Das heißt als nächsten Schritt, wenn das Bild noch immer zu dunkel ist, obwohl ihr die Belichtungszeit schon auf 1/60 Sekunde gestellt habt, dann versucht ihr eure Blende auf die kleinst mögliche Blendenzahl einzustellen. Die Helligkeit in eurem Bild lässt sich hier am besten im Histogramm feststellen. Der rechte Bereich des Histogramms zeigt alle hellen Werte und der linke alle dunklen Werte an. Erst in einem letzten Schritt solltet ihr den ISO-Wert verändern.  

    Der ISO-Wert gibt die Lichtempfindlichkeit im Bild an. Je niedriger der ISO-Wert ist, desto besser, denn je höher der Wert ist, desto höher ist das Rauschen im Bild. Aber sollte eure Umgebung einmal recht dunkel sein und ihr wollt nicht mit Blitz arbeiten, dann könnt ihr den ISO-Wert auch einmal auf 600-800 stellen. Die Intensität des Rauschens hängt hier auch sehr stark von eurer Kamera ab.
ISO 350

ISO 350

ISO 500

ISO 500

  • Tipp 2 - Regeln in der Fotografie
    In der Fotografie gibt es viele unterschiedliche Regeln, die man in seiner Bildgestaltung beachten kann, aber nicht muss. Trotzdem können sie einem gerade in der Anfangsphase helfen und auf bestimmte Dinge aufmerksam machen.
  • Der Goldene Schnitt hilft die Positionierung des Objekts im Bild aufregender bzw. ansprechender zu machen. Bei der Bildgestaltung nach dem Goldenen Schnitt wird eine Strecke nach folgendem Verhältnis geteilt: Die Teilstrecke A verhält sich zur Teilstrecke B wie die Gesamtstrecke A+B zu A. Das Objekt sollte sich nun entlang der gedachten Linien befinden, die man sich durch diese Teilung denken kann.
GoldenerSchnitt.jpg
Der schärfste Punkt des Motivs liegt im Goldenen Schnitt

Der schärfste Punkt des Motivs liegt im Goldenen Schnitt

  • Bei der Drittelregel wird das Bild gedanklich durch je zwei horizontale und vertikale Linien geteilt und so in neun gleiche Teile geteilt. Das Hauptmotiv sollte sich dann entlang der gedanklichen Schnittpunkte der Linien liegen.
     
  • Die Wahl des Formats hängt vor allem vom Motiv ab. Hohe und lange Objekte bieten sich für ein Hochformat und große, schwere Objekte für ein Querformat an. Runde Motive sind besonders für eine Quadratform geeignet (Verhältnis 1:1).
  • Tipp 3 - Perspektive
    Rodtschenko führt zur Perspektive im Bild aus, dass ein Großteil von Bildern – ganz gleich ob es sich hier nun um die Malerei oder Fotografie handelt – von der Nabel- oder der Augenhöhe aus aufgenommen wird. Er plädiert daher für eine Änderung der Perspektive zum Beispiel durch unerwartete Blickwinkel von oben (Vogelperspektive) oder von unten (Froschperspektive), um „die Welt des Sichtbaren neu [zu] entdecken“ (Rodtschenko, 1928) und um sich somit bewusst von der Malerei abzugrenzen.

    Ich gebe ihm mit dieser Aussage vollkommen Recht, denn eine unerwartete Perspektive kann eine Fotografie ungemein aufwerten, indem es das Bild einfach interessanter und aufregender macht und uns den Blick für Neues öffnet. Hier kann ich nur raten: Probieren und für sich selbst eine Entscheidung treffen, was besser gefällt.
Schokotarte von der Vogelperspektive

Schokotarte von der Vogelperspektive

Schokotarte von der Nabelperspektive

Schokotarte von der Nabelperspektive

Ich hoffe ich konnte euch auch dieses Mal wieder mit hilfreichen Informationen und Tipps in die wunderschöne Welt der Fotografie einführen und wünschen euch wieder ganz viel Spaß und gutes Gelingen beim Ausprobieren. Solltet ihr Fragen haben, könnt ihr euch natürlich wieder gerne an mich wenden ;)

P.S. Die leckeren und entzückenden Cake Pops sind übrigens von Julie's Pop Bakery.

icon_RGB.jpg

Tipps für perfekte (Produkt-)Fotos - Teil 1

Ich weiß wie schwierig es sein kann, für sein eigenes Produkt ansprechende Fotos zu schaffen, denn man muss so viele Dinge berücksichtigen, an die man oftmals gar nicht denkt. Deswegen möchte ich dieses Mal ein bisschen aus meinem Nähkästchen plaudern und euch einen Einblick in die wichtigsten Tipps und Tricks für ein gelungenes Produktfoto geben. Ganz wichtig: Ihr benötigt (keine perfekte) aber eine gute Foto-Ausrüstung, damit ihr mit Features, wie Schärfentiefe, Zeit, Blende etc. arbeiten könnt. Am besten eignen sich dafür Consumer Spiegelreflexkameras, wie z.B. die Nikon D40 oder D60.

Zuerst einmal eine kleine Einführung in eure Kamera:

Ihr habt mit eurer Kamera die Möglichkeit, die Blende zu verändern. Das heißt, je kleiner die Blendenzahl (z.B. f2,4), desto weiter ist die Blende geöffnet und desto eine geringere Schärfentiefe erhaltet ihr. Das heißt, der Fokus liegt nur auf einem sehr kleinen Bereich eures Bildausschnittes (der Hintergrund ist also verschwommen). Je größer die Blendenzahl ist, desto größer ist die Schärfentiefe, das heißt bei Blende f22 ist nahezu das gesamte Bild gleich scharf. Für die Wahl der richtigen Blende spielen Faktoren wie Licht, Kameraleistung und gewünschte Optik (viel Unschärfe oder wenig Unschärfe) eine große Rolle. Zum besseren Verständnis hier eine Grafik:

  • Tipp 1 - Licht
    Licht ist in der Fotografie das Ein und Alles. Ohne Licht gelingt leider - trotz möglicher Nachbearbeitung - kein Foto so richtig, deswegen mein Tipp: am besten fotografiert ihr bei Tageslicht, dabei sollte man aber die Mittagszeit meiden, da dann das Licht sehr hart ist - also starke Schatten wirft. Der Vormittag und Nachmittag eignet sich daher besonders gut oder wenn es bewölkt ist. Achtet darauf, dass nirgendwo eine bunte Wand in der Nähe eures Fotoobjekts ist, sonst spiegelt sich die Farbe in euren Bildern wider. Sollte das Objekt auf einer Seite durch das Tageslicht heller beleuchtet werden, als die andere Seite, dann könnt ihr mit einer einfachen weißen Styroporplatte das Licht von der anderen Seite einfangen und reflektieren. Achtet auch auf euer Gewand - grelle und bunte Farben solltet ihr meiden.

    Weiß reflektiert das Licht am besten, Schwarz absorbiert das Licht und wirft (dunkle) Schatten. Das solltet ihr auf jeden Fall bei euren Fotos beachten. Danach richtet sich nämlich auch der Hintergrund - den ich im nächsten Punkt behandle.
Licht.jpg
  • Tipp 2 - Hintergrund/Untergrund
    Ein schöner Hintergrund wertet ein Bild ungemein auf. Beim Hintergrund solltet ihr Farben wählen, die entweder die Farben des Fotoobjekts unterstreichen oder ganz im Kontrast dazu stehen. Vor allem beim Untergrund helfen schon kleinere Stoffreste oder Holzplatten bzw. schöne Esstische - je nachdem wie groß euer Fotoobjekt ist - um das Objekt wirken zu lassen. Der Hintergrund hängt nicht nur farblich von eurem Fotoobjekt ab, sondern auch die Art des Produkts spielt eine große Rolle. Gerade Essen würde ich eher vor natürlichen Hintergründen, wie Holz, Stein, Stoff oder einer weißen Wand fotografieren, Schmuck kann gerne auch vor ausgefalleneren Hintergründen fotografiert werden.
  • Tipp 3 - Schärfe/Unschärfe
    Wie bereits erwähnt, hängt die Schärfe von eurem Objektiv ab. Je kleiner die Blendenzahl, desto eine größere Unschärfe. Wirklich gute Objektive erreichen eine Minimum-Blendenzahl von f1,4-f1,8. Standardobjektive haben meist als Minimum-Blendenzahl f5,6 - das genügt normalerweise auch für Hobbyfotografen, aber dadurch könnt ihr keine so geringe Schärfentiefe erzielen. Der Unterschied zwischen Blende f1,8 und f2,4 macht schon einen großen Unterschied aus, wie ihr an dem nachstehenden Bild sehen könnt.
Schärfe.jpg
  • Tipp 4 - Fokus
    Ganz wichtig ist auch die Wahl des Fokus im Bild. Ganz unabhängig von der Schärfentiefe solltet ihr vorab festlegen, welchen Bereich im Bild ihr scharf haben möchtet, das heißt welcher Bereich euer Zentrum im Bild darstellen soll. Ihr tut euch leichter, wenn ihr den Autofokus bei eurer Kamera abstellt und am besten mittels eines Stativs den Fokus manuell setzt. Der Fokus kann die ganze Geschichte eines Bildes verändern und eine völlig andere Interpretation des Objekts auslösen. Im unteren Beispiel ist einmal auf der linken Seite der Rosmarin im Vordergrund scharf und setzt diesen ins Zentrum. Auf der rechten Seite liegt der Fokus auf der Schrift des Tellers und setzt somit den Rosmarin vorne vollständig in den Hintergrund.
Fokus.jpg

Ich hoffe diese kleinen Tipps und Tricks helfen euch bei eurem nächsten Fotoshooting. Ich werde bei meinem nächsten Blogeintrag ("Tipps für perfekte (Produkt-)Fotos - Teil 2) auf die genaue und richtige Einstellung von Zeit und Blende, sowie auf Regeln in der Fotografie (Goldener Schnitt, Drittelregel,..) und die Wahl der richtigen Perspektive näher eingehen. Falls ihr Fragen zu bestimmten Bereichen habt, könnt ihr mich natürlich gerne kontaktieren. Bis dahin wünsche ich euch ganz viel Spaß beim Ausprobieren und Herumfotografieren ;)

icon_RGB.jpg

Wir brauchen eindeutig mehr Sterne!!!

Gerade in der (Vor-)Weihnachtszeit kommt man an kitschigen, aber manchmal durchaus auch süßen Dekoartikeln in Form von Sternen, Bäumen, Herzen, Kügelchen, Schneeflocken usw. nicht vorbei. Irgendwie versüßen sie uns unsere Weihnachtszeit, aber im neuen Jahr wandern sie meist für eine längere Zeit wieder in die gut verstaute Weihnachtsbox zurück. Damit uns Sterne und andere Weihnachtsmotive aber nicht nur in der Weihnachtszeit begleiten und unsere Fotomotive versüßen, habe ich hier für euch eine ganz tolle und einfache Anleitung für euren eigenen Bokeh-Maker (d.h. subjektive, ästhetische Qualität von Unschärfen) für wundervolle Fotos mit individuellen Motiven (die Originalanleitung stammt von kevinandamanda).
So sieht das Ergebnis aus - damit ihr wisst, was euch erwartet ;)

Lichter-49.jpg

Das benötigt ihr:

  • eine Spiegelreflexkamera (am besten mit einem Objektiv mit einer Brennweite zwischen 50 und 100 mm)
  • einen schwarzen mittelstarken Karton (ca. A4 Größe)
  • einen (oder mehrere :) Motivlocher z.B. in Form von Sternen, Schneeflocken, Herzen etc.
  • Lichterkette oder andere Lampen
  • Sonstiges: Klebeband/Tixo, Schere/Skalpell, Bleistift

Schritt 1:

Schneidet einen Streifen aus dem schwarzen Karton aus - Breite ca. 5 cm, Länge richtet sich nach der Dicke eures Objektivs. Den Streifen legt ihr in Form eines Rings nun um euer Objektiv und klebt die Enden zusammen, damit sozusagen eine kleine Röhre um euer Objektiv entsteht.

Lichter-2.jpg
Lichter-3.jpg

Schritt 2:

Nun schneidet ihr aus dem restlichen Karton einen Kreis aus, der ca. so groß ist, damit er auf einer Seite der Öffnung des Kartonrings passt. Aus diesem Ring schneidet ihr nun mit einer Schere oder einem kleinen Skalpell ein Quadrat heraus (Achtung, das Quadrat sollte nicht zu groß sein, aber zumindest so groß, damit die nachträglich darauf angebrachten Motive zu sehen sind). Anschließend klebt ihr mit Tixo oder Kreppband den Ring und den ausgeschnittenen Kreis mit dem Quadrat zusammen. Am besten innen und außen mit Tixo befestigen, damit sozusagen ein Deckel für euren Ring entsteht.

Schritt 3:

Nun schneidet ihr aus dem schwarzen Karton, der jetzt noch übrig ist, so viele Quadrate aus wie ihr wollt (die Größe richtet sich hierbei nach der Größe eures vorher ausgeschnittenen Kreises). Aus denen wiederum könnt ihr nun eure Motive mit einem Motivstanzer (wenn möglich mittig) ausstanzen. Solltet ihr keinen Motivstanzer bei der Hand haben, dann könnt ihr auch mit etwas Geduld mit der Schere oder einem kleinen Skalpell Motive nach euren Wünschen ausschneiden.

Lichter-4.jpg
Lichter-7.jpg

Schritt 4:

Bringt nun eines der Motive an euren Kreis auf dem Ring an - wieder mit Tixo oder ähnlichem befestigen.

Schritt 5:

Nun könnt ihr den Ring mit allen angebrachten Kreisen und Motiven auf euer Objektiv stülpen und schon kann es los gehen mit dem Fotografieren. Beachtet nur, dass ihr für das Fotografieren eine ganz große Blende (also kleine Blendenzahl) einstellen müsst - am besten 1,8 - damit es funktioniert. Rundherum um euch sollte es dunkel sein. Jetzt könnt ihr euer Objektiv der Kamera mit dem selbstgemachten Bokeh-Maker auf eine Lichterkette oder ähnliches halten und das Ergebnis sind süße kleine oder auch große Sterne - je nach Schärfeneinstellung. Hier könnt ihr auch einfach herumprobieren, was euch am besten gefällt. Ich zeige euch einmal ein paar Anregungen von mir:

Lichter-10.jpg

Je nach Farbe der Lichter verändern sich auch die Farben eurer Motive. Nachträglich könnt ihr mit Photoshop oder Lightroom auch noch ein bisschen mit der Sättigung herumspielen, um z.B. weiße Herzen zu erhalten. Oder ihr genießt die Einfachheit von einer bunten Lichterkette, die nun in unscharfer Sternenform von euren Fotos lächelt!

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Ausprobieren - es zahlt sich wirklich aus, das ganze zu Basteln :))) Das bietet sich übrigens auch als ganz nettes Weihnachtsgeschenk für kurz Entschlossene an!

Have yourself a merry little CHRISTMAS

Oh wie schön doch die Weihnachtszeit sein kann!!! Ich liebe es, wenn die ersten Schneeflocken den Boden berühren und sich die Dächer langsam weiß färben, während die Kerzen in der Wohnung leise zischen und eine gemütliche Atmosphäre verströmen. Aber damit genau diese von mir so geliebte (Weihnachts-)Stimmung aufkommt, braucht es eine liebevolle Dekoration und natürlich köstliche Weihnachtskekse.

Und damit das auch alles so klappt, wie ich mir das oftmals in meiner Fantasie fast bildlich vor Augen führe, benötige ich Unterstützung und habe mir dafür nicht nur meine bezaubernde Freundin und Hobbyköchin Fiona von flavourshooting, sondern auch eine begabte Dekorateurin, Sylvia Vosatka von Deko-(T)-Raum, als Verstärkung geholt. Und ich finde uns ist eine gemütliche und zugleich farbenfrohe Kombination aus Blautönen gelungen, die unsere Vorstellung von Weihnachten widerspiegeln soll :)

Weihnachtsshooting.jpg

Aber weil in der Weihnachtszeit natürlich leckere Kekse nicht fehlen dürfen, hat sich Fiona für uns wieder etwas ganz Besonderes einfallen lassen und köstliche Schoko-Herz-Lebkuchen, sowie Linzeraugen gezaubert. Die Rezepte zu den Keksen findet ihr auf der Rezepteseite von flavourshooting.

Und die weihnachtliche Dekoration darf bei unserem Shooting natürlich nicht zu kurz kommen, deswegen hat sich Sylvia für uns auf die Suche nach Geschenken und Schleifen und Sternchen in Blauttönen gemacht und unserem winterlichen Tisch eine ganz bezaubernde Note verliehen!

In diesem Sinne wünschen wir euch ein wunderschönes Weihnachtsfest! Vielleicht konnten wir euch ja ein paar Inspirationen für euer besinnliches Fest mitgeben :)

Rezepte: Fiona von flavourshooting
Dekoration: Sylvia Vosatka von dekotraum

Logo geschmackverstärker

"KontrastBlicke" in Kagran

Als ich gehört habe, dass ich mit einer faszinierenden Acryl- und Ölmalerin - Mag. Reinhild Taylor - im November diesen Jahres in der Orangerie in Kagran (Wien) ausstellen darf, hab ich mich wahnsinnig gefreut. Vor allem deswegen, weil es offensichtlich Menschen gibt, die von meinen Werken begeistert sind und sich unwahrscheinlich engagiert für mich einsetzen, um mich mit anderen KünstlerInnen zu vernetzen. An dieser Stelle gilt mein großer Dank Annemarie :)

Aber nur durch Freude und Glücklichsein lässt sich leider keine Ausstellung organisieren. Deswegen haben sich Reinhild und ich schon im Sommer ganz schön ins Zeug gelegt, um unser grafisches Können und mein Indesign-Talent (?!) für die Ausstellungseinladung zum Thema "KontrastBlicke" unter Beweis zu stellen. Rausgekommen ist ein interessanter Mix aus Moderne, Geradlinigkeit und Feinheit, der sich in unseren Werken widerspiegelt. Letztendlich wurden 100 gedruckte Einladungen an Freunde, Bekannte, Kunstinteressierte und Neulinge verteilt und zusätzlich per Mail und Facebook natürlich kräftig die Werbetrommel gerührt.

Einladung_Kontrastblicke.jpg

Aber das wirklich Schwierige an der Organisation einer Ausstellung ist die Bilderauswahl. Entweder man denkt pragmatisch und zeittechnisch klug, indem man einfach aus seinem Fundus an Lieblingswerken eine bestimmte Anzahl an Bildern auswählt. Oder man macht es sich - wie so oft - selbst schwer und zeitaufwendig und versucht sich ein selbst kreiertes Überthema für die Ausstellung zu setzen, damit die Auswahl der Kunstwerke sozusagen einen roten Faden aufweist.

Natürlich hab ich mich für die zweite Variante entschieden - wäre ja sonst fad, oder?! Auf jeden Fall habe ich die Werke für mich selbst auf Stilllife Photography und Macro Fotografie eingeschränkt. Und rausgekommen ist ein interessanter Mix aus Essen, Blumen und Landschaft, der ganz hervorragend mit den Werken von Reinhild harmoniert hat. Für all jene, die es vielleicht nicht zur Ausstellung geschafft haben, hier eine kleine Auswahl an den ausgestellten Bildern.

Und dann war es endlich soweit: Am 13. November, gegen 18.00 Uhr, sind zahlreiche BesucherInnen unserer Einladung gefolgt und zu unserer Ausstellung gekommen. Was für ein tolles Gefühl das doch war. Vor allem möchte ich an dieser Stelle anmerken, dass ohne die große Anzahl an BesucherInnen die Vernissage nicht einmal annähern so schön und erfolgreich geworden wäre. Wir haben gelacht, gegessen, getrunken philosophiert und gemeinsam auf Bilder gestarrt und es war einfach nur schön. Deswegen nochmals VIELEN DANK an all jene, die es zur Ausstellung geschafft haben und diesen Abend zu etwas Besonderem gemacht haben!!! Danke an Reinhild für die Zurverfügungstellung der nachstehenden Ausstellungsfotos.

Daher freue ich mich auch schon auf die nächste Ausstellung, die im März im Arcotel Kaiserwasser im 22. Wiener Bezirk stattfinden wird und natürlich auch auf euren Besuch. 

icon_RGB.jpg

*geschmackverstärker* auf Entdeckungsreise

Ja, ich gebe es zu, es hat schon etwas für sich, köstliches Essen zu fotografieren und dabei völlig auf künstliche Hilfsmittel zu verzichten, um die Leckereien danach ohne schlechtes Gewissen auch noch verspeisen zu können. Eigentlich wird mir bei der Food Fotografie auch nie langweilig - dank meiner tollen und kreativen (Privat-)Köchin (danke Fiona :) und vielen anderen kreativen Köpfen! Aber wenn ich dann einmal die Gelegenheit bekomme, zwei außerordentlich schöne Blumensträuße und wundervolle langstielige Rosen zu fotografieren (danke an meinen liebevollen Kreativbegleiter/ Freund/Muse/Kummerkissen/Unterstützer), dann denke ich, darf ICH mir ruhig einmal einen kleinen Genrewechsel genehmigen und mich mit ganz neuer Leidenschaft und Begeisterung der Blumenfotografie widmen.

Dass das Wetter sich an diesem Tag dankenswerter Weise von seiner schönsten und genussvollsten Seite gezeigt hat, möchte ich hier nicht vorenthalten, und wodurch das Blumenshooting, also mein kleiner Ausflug in die Welt der Flora, ein lernreicher und zugleich toller Tag war.

Herbstblumen-91.jpg

Blumenstrauß in Dunkel- und Hellrosa mit grünen Akzenten

Mini Blumenbouquet in Orange-Rot-Gelb

Mini Bouquet mit fliederfarbenen Akzenten

Ich hoffe, ich darf in Zukunft viel öfters solche wundervollen Objekte fotografieren - sie unterscheiden sich ja nicht all zu sehr von Speisen und Getränken, denn schließlich kommen all diese schönen Fotomotive aus der Natur! Anzeiger Nachteil: Die Blumen sollte man nach dem Shooting eher nicht essen (außer es handelt sich um nicht behandelte Rosen oder Gänseblümchen ;).

Vielleicht habt ihr ja ein paar kreative Ideen für mich, welchem Genre ich mich das nächste Mal widmen kann - ich bin gespannt, was euch alles einfällt!

icon_RGB.jpg

Sommershooting mit farbenfrohen Blumen

Da der Frühling nicht so wollte, wie wir wollten und eher auf sich warten ließ (inkl. Blüten und Blumen), muss nun der Sommer für ein fröhliches und farbenfrohes Shooting herhalten. Und so wird ganz schnell ein leckerer Zitronen-Melisse-Sirup hergestellt, mit Mohnblumen als abwechslungsreiche Deko.

Zitronen-Melisse-Sirup

Das Shooting beginnt in den Vorläufen der Lobau in Wien, wo Weizen und Mohn so nah aneinander wachsen, dass sie sich sozusagen die Hand reichen könnten. Lediglich der Mohn blitzt zwischen den grün und gelb schimmernden Weizensträngen hervor.

Am Wegesrand lässt sich noch eine wunderschön fragile lila Blume finden, die einen tollen Kontrast zu dem satten Rot der Mohnblume bildet und sich optimal für das Shooting eignet. 

Die Zitronen-Melisse lässt sich zum Glück en masse in meinem Kräutergarten finden und ist sehr einfach zu ernten (die Blätter lassen sich leicht vom Strauch lösen). Für den Sirup werden ca. 2 Handvoll der Kräuter benötigt. Es sollte darauf geachtet werden, dass man nur kleine bis mittelgroße Blätter nimmt, ohne braune Punkte. 

Sobald man alle Zutaten beisammen hat, mischt man 1/2 l Wasser und 1/2 kg Zucker in einem Topf zusammen und lässt die Mischung für ca. 10 Minuten kochen. Danach gibt man die Kräuter in einen größeren Topf und gießt die heiße Wasser-Zucker-Mischung über die Kräuter. Zusätzlich werden noch 50 ml Zitronensaft hinzugefügt. Die ganze Mischung sollte 24 Stunden in einem Topf zugedeckt ziehen. Abschließend werden die Kräuter abgeseiht und der Sirup in (vorher ausgekochte) Gläser gefüllt.

 

 

 

Die Blumen werden für das Shooting in eine große hohe Vase gegeben und sollen den fast durchsichtigen Sirup ein wenig aufpeppen. Die Flasche kann mit einem netten Band und einer Beschriftungsplankette verziert werden und eignet sich ausgezeichnet als Geschenk für Freunde oder als Mitbringsel bei einer Feier.

Zitronen-Melisse

Kleiner Tipp: Der Sirup hält sich im Kühlschrank einige Monate und schmeckt vor allem mit Eiswürfeln kühlend und erfrischend! 

geschmackverstärker