Ice Ice Baby

Beerentraum

Ein paar kleine Heidelbeeren im Frühstücksmüsli, ein leckerer Smoothie mit Himbeeren zu Mittag und am Nachmittag dann noch ein Schälchen Joghurt mit Erdbeeren. Wer meinen Blog verfolgt und mich kennt weiß, dass ich ohne Beeren nicht kann. Sei es in Form von frischen Früchten, als Pulver (z.B. Acai Pulver von feinstoff), gefriergetrocknet (z.B. die Erdbeeren von NUSSYY sind ein Traum) oder im gefrosteten Zustand - Beeren versüßen mir den Tag. Auch wenn ich weiß, dass die  kleinen Beerchen aufgrund ihres hohen Fruchtzuckergehalts nicht die optimalste Mahlzeit für zwischendurch sind – aber irgendein Laster braucht der Mensch doch ;)

Frosted Berries

Zugegeben, ich bin lange Zeit an der Tiefkühlvariante der kleinen Glücklichmacher vorbei gelaufen und habe sie nicht einmal eines Blickes gewürdigt. Ich dachte mir: "Die frische Variante kann nur besser sein, also greife ich lieber gleich zu dieser". Nachdem ich mich aber seit Anfang des Jahres intensiv mit Grünen Smoothies beschäftige, bin ich auch auf den Geschmack von tiefgefrorenem Obst und Gemüse, wie etwa Erdbeeren, Spinat, Himbeeren etc.,  gekommen.

Es gibt einige Vorteile, die gefrostete Beeren und auch Gemüsesorten mit sich bringen, die ich euch nicht vorenthalten möchte:

  1. Im Vergleich zu frischem Obst und Gemüse hält die tiefgefrorene Variante wesentlich länger und ich muss mir keine Sorgen um Schimmelbefall bzw. die Haltbarkeit der Produkte machen. Außerdem kann ich frosted Berries und tiefgefrorenes Gemüse ganz unabhängig von Jahreszeit und Saison genießen und mir meist sicher sein, dass sich zum Beispiel keine unreifen bzw. frühreifen Beeren im Säckchen befinden. Übrigens sind unversehrte Früchte aus derselben Schale, in der sich auch schimmelnde Früchte befinden, noch essbar.
     
  2. Aufgrund der heutigen Technik ist tiefgefrorenes Obst und Gemüse genauso nahrhaft wie ihre frischen Kollegen, da die Früchte- und Gemüsesorten direkt nach der Ernte schnellstmöglich verarbeitet und gefrostet werden - wodurch dem Verlust von Nährstoffen und Vitaminen entgegengewirkt wird. Gerade Gemüsesorten, wie Karotten und Spinat sind in der tiefgekühlten Variante sogar fast nahrhafter, da diese Produkte im Kühlschrank sehr schnell ihre Nährstoffe verlieren. Das Problem ist, dass durch die Kühlung im Kühlschrank innerhalb weniger Tage ca. 80% der Antioxidantien in den Produkten verloren geht.
     
  3. Vor ein paar Jahren habe ich mir tiefgefrorene Erdbeeren für einen Eisbecher besorgt und war so dermaßen enttäuscht, als mir die Erdbeeren in einem Klumpen aus dem Tiefkühlsack entgegen geflogen sind, dass ich für längere Zeit auf gefrostetes Obst verzichtet habe. Wahrheitsgemäß muss man dazu sagen, dass eingefrorene Erdbeeren und Himbeeren nicht sonderlich günstig sind - auch wenn sie im Vergleich zu frischem Obst weniger kosten – und ich mich über den Erdbeerklumpen daher doppelt geärgert habe. Heute schaut das zum Glück ganz anders aus. Sowohl Himbeeren, als auch Erdbeeren und tiefgefrorener Spinat werden so verpackt, dass sich die Früchte und Gemüsearten getrennt von einander im Tiefkühlsack befinden und daher gut portionierbar sind.
     
  4. In Müsli und Smoothie Bowls schauen tiefgefrorene Beeren richtig cool und stylisch aus. Auch als Topping auf leckeren Desserts machen sich die kleinen Dinger auch besonders gut.

Nachholbedarf für Hersteller

Trotz des ganzen Lobgesangs auf tiefgefrorenes Obst und Gemüse muss ich auch noch eine kleine Rüge loswerden: 

Gerade bei der Kennzeichnung von (vor allem) tiefgefrorenem Obst haben Lebensmittelproduzenten jedenfalls noch Nachholbedarf. Oftmals ist weder ersichtlich, woher die Früchte und Beeren kommen bzw. wo sie geerntet, noch wo sie weiterverarbeitet wurden. Begrüßenswert wäre auch, wenn der Bioanteil an tiefgefrorenen Beeren höher wäre. So jetzt höre ich aber auch schon auf zum Meckern!

Mein Tipp: Besonders im Sommer Müsli und Eis mit tiefgefrorenen Beeren dekorieren und den kühlen süßen Geschmack genießen.

Achtung: Für tiefgefrorenes Obst und Gemüse im Smoothie benötigt ihr einen leistungsstarken Mixer, für den gefrosteter Spinat und Himbeeren kein Problem darstellen. Außerdem sollte einmal aufgetautes Obst und Gemüse schnellstmöglich verzehrt und nicht mehr eingefroren werden.

Mit diesen Worten kann ich euch ruhigen Gewissens in den Frühling und in die angehende Beerensaison starten lassen. Ich hoffe ihr probiert die Tiefkühlvariante von Obst und Gemüse auch einmal aus und überzeugt euch selbst von der hohen Qualität. Alles Liebe und bis bald ♥


PRODUKTE:

  • Bowl in Weiß & Mint - Interio
  • Löffel in Silber - Interio
  • Tuch - Stofftaschentuch von den Großeletern

QUELLEN:

Gesundes für Verliebte

Happy Valentine

In ein paar Tagen ist es wieder so weit - Verliebte rüsten sich für den Valentinstag. Blumen hier, Schokolade dort, teurer Schmuck da. Aber muss es wirklich immer Materielles sein, um seinen Partner zu zeigen: "Ich denke an dich!"? Schenken hin oder her - ich bin dafür, dass man sich und seinem Partner zumindest bewusst Zeit schenkt. Und das gerade an einem Tag wie dem Valentinstag!

Gesundes zum Verschenken

Bei meinem Mann und mir gehört das Frühstück am Wochenende zu unserem Ritual vertrauter Zweisamkeit einfach dazu, an dem wir die Zeit zu zweit ausgiebig genießen. Über 2-3 Stunden hinweg wird gegessen, gequatscht, diskutiert, gelacht, gelesen, es werden Geschichten erzählt und Videos vorgespielt und es wird auch die ab und an aufkommende Stille genossen. Im Jänner hat mein Mann einen super tollen Smoothie Maker von Blendtec (kann ich nur empfehlen!) zum Geburtstag geschenkt bekommen. Aus diesem Grund sind wir seit 3 Wochen super healthy unterwegs und probieren täglich neue Smoothie Rezepte aus. Aus diesem Grund schenke ich meinem Mann heuer zum Valentinstag - auch wenn sich mein Inneres eigentlich gegen diesen rein kommerziellen Tag sträubt – ein super leckeres Frühstück mit einer gesunden Rote Beete Smoothie Bowl mit frischen Früchten und eine Extraportion Aufmerksamkeit. Er soll sich dabei verwöhnen lassen und gleichzeitig kann ich die Zeit mit ihm genießen ;) 

Rezept: Rote Beete Smoothie Bowl

Zutaten für den Mixer:

  • 1 Handvoll Babyspinat (oder gefrorener Blattspinat)
  • 1/2 Handvoll Himbeeren
  • 1/2 Handvoll Heidelbeeren
  • 1/2 sehr reife Banane (oder 1 ganze frische Banane)
  • 1 mittelgroße Rote Beete (geschält)
  • 50 ml geschrotete Leinsamen
  • 150 ml Mandelmilch

Zutaten für das Topping (Menge nach Bedarf):

  • Kokosnussflocken bzw. -raspeln
  • Chiasamen
  • frische Beeren (Himbeeren, Heidelbeeren, Erdbeeren etc.)
  • Nüsse nach Belieben

Alle Zutaten für den Mixer gemeinsam in den Mixbehälter geben und etwa 1 Minute durchmixen. Anschließend die Masse in eine Schüssel füllen und mit verschiedenen Toppings belegen. Fertig zum Genießen!

Achtung: Manche Mixer haben nicht so viel Power - hier solltet ihr die Rote Beete vorher in kleine Stücke schneiden und lieber tiefgefrorene Früchte & Spinat durch frische Zutaten ersetzen!

P.S. Weitere Grüne Smoothie-Rezepte findet ihr auf meinem Instagram-Account.

Ich hoffe ich kann euch ein bisschen mit meinem Healthy-Trip anstecken und ihr probiert dieses wirklich total leckere Rezept aus. In 5 Minuten sind ein Großteil der leckeren Smoothie-Rezepte fertig und man kann schneller den Tag genießen. Ich wünsche euch einen wunderschönen Valentinstag - ganz gleich ob ihr den Tag feiert oder nicht. Vielleicht hilft es euch, wenn ihr euch einfach eure/n eigene/n "Liebestag/e" aussucht, an dem/denen ihr Zeit miteinander verbringt und euch bewusst um euren Partner kümmert. Alles Liebe, stay healthy und bis bald ♥


PRODUKTE:

Gestärkt in den Tag mit Paleo

Mach es Paleo

Ja, ich habe mich neu verliebt. Und zwar in ein neues Müsli, das ausschließlich Zutaten nach einer uralten Ernährungsmethode inkludiert. Vermutlich denkt ihr euch jetzt: "Oh nö, bitte nicht schon wieder irgend ein neuer Gesundheitstrend"! Aber in Wirklichkeit ist es kein "neuer" Trend, sondern diese Ernährungsmethode namens "Paleo" geht auf die Ernährung in der Steinzeit zurück - deswegen auch "Steinzeitdiät" genannt - und hat irgendwie ihren ganz eigenen Idealismus gefunden.

In der Steinzeit waren Getreideprodukte, Hülsenfrüchte und Milchprodukte Mangelware, daher hat man sich ausschließlich von Fleisch, Fisch, Kräutern, viel Obst und Gemüse, Nüssen und Eiern ernährt. Diese Ernährungsmethode klappte aber nicht nur bei den Jägern und Sammlern der Steinzeit ausgesprochen gut, sondern ist heute natürlich genauso umsetzbar. Wichtig: Alle Produkte sollten so unverpackt und unverarbeitet wie möglich sein. Großer Pluspunkt von Paleo: Da bei dieser Ernährungsmethode gänzlich auf Weizenprodukte verzichtet wird, können sich Menschen mit Glutenunverträglichkeit unbedenklich der Paleo-Methode hingeben. Ich muss gestehen, ich bin schon ein kleiner Fan der Methode - vielleicht liegt es am fehlenden Weizen oder aber auch am fehlenden Käse ;)

Hier könnt ihr euch über erlaubte und nicht erlaubte Lebensmittel der Paleo-Methode ein Bild machen und euch mit der Ernährungsweise vertraut machen.

Pilot-Projekt Müsli

Gestartet habe ich mein Pilot-Projekt - mich nach Paleo-Art zu ernähren - mit einem einfachen Müsli. Ehrlich gesagt war ich überrascht, wie einfach und unkompliziert die Zubereitung war und ausgesprochen köstlich dieses Müsli schmeckt.

Hier das Rezept für ca. 1200 g glutenfreies Paleo-Müsli:

Crunchy Paleo-Müsli mit Erdbeeren

  • 200 g Cashewnüsse
  • 160 g Mandeln (gerne auch geschält)
  • 160 g Haselnüsse
  • 160 g Kokosraspeln (gerne auch Flocken)
  • 160 g Paranüsse
  • 100 g Sonnenblumenkerne
  • 100 g Chia Samen
  • 100 g getrocknete Erdbeeren (gerne auch Himbeeren)
  • 100 g Kokosöl
  • 60 g Honig
  • 2 TL Vanille
  • Prise Salz
  • Nach Belieben nach dem Rösten noch hinzufügen: Rosinen, getrocknete Cranberries, Amaranth, getrocknete Ananas etc.

Zubereitung

Alle Nüsse grob hacken (mit einem Mixer oder Messer zerkleinern) und gemeinsam mit den Samen, Flocken und Kernen in einer großen Schüssel vermengen. Inzwischen das Kokosöl mit Honig und Vanille in einem Topf erwärmen, bis sich eine feine flüssige Masse ergibt. Nun die Nüsse, Samen, Flocken und Kerne zur flüssigen Kokos-Honig-Masse geben und vorsichtig umrühren, bis die Masse gleichmäßig auf alle Nüsse verteilt ist.

Das Backroh auf 140°C vorheizen und die Nüsse auf einem mit Backpapier belegten Backblech im Ofen ca. 20-25 Minuten rösten, bis alle Zutaten eine leichte Bräunung haben. Die Nüsse im Ofen mehrmals umrühren und verteilen, damit sie nicht anbrennen. Danach die angebräunte Nussmasse aus dem Ofen nehmen und ca. 30 Minuten abkühlen lassen. 

Das abgekühlte Müsli mit den getrockneten Erdbeeren und einer Prise Salz vermengen und anschließend in Gefäße füllen. Am besten eignen sich dafür große Weck- oder Einmachgläser mit Bügelverschluss, die verschließbar sind und etwa 1 l Müsli umfassen können. Und fertig ist euer glutenfreies Paleo-Müsli für den perfekten Start in den Tag!

Kleiner Tipp: Wer sich die Mühe mit dem selbstgemachten Müsli nicht machen möchte, kann auch die zwei verschiedenen Sorten an Paleo-Müsli von mymuesli probieren. Diese schmecken auch wirklich sehr lecker!

Vielleicht habt ihr Lust bekommen, diese Methode auszuprobieren oder das super einfache Müslirezept hat euch überzeugt, Neues auf den Frühstückstisch zu zaubern ;) Alles Liebe und bis bald

"There is always time for chocolate"

Die Suche nach glutenfreien Leckereien hat begonnen

Ah wie gerne würde ich in der Früh herzhaft in ein mürbes Kipferl oder ein Schokoladecroissant beißen. Seit meinem (ungewollten) Verzicht auf glutenhaltige Lebensmittel muss das aber leider ausbleiben. Heutzutage ist es zwar ziemlich einfach glutenfrei zu leben. Zum Glück gibt es zahlreiche Lebensmittelgeschäfte, die Eigenmarken ohne Gluten eingeführt haben und dadurch eine große Auswahl an Alternativen zu Weizen und Weizengluten bieten. Aber trotzdem ist gerade bei Süßem meist Weizen/Gluten enthalten. Da schafft leider auch kein SPAR free from-Regal oder Ja! Natürlich-Regal Abhilfe. Das heißt im Klartext: Entweder ich backe meine süßen Leckereien zum Frühstück mit weizenfreiem Mehl selber oder ich verzichte in Zukunft darauf.

Alternativen schaffen

Wer mich kennt weiß, dass ich ein absoluter Schoko- und Süßigkeiten-Fan bin. Also einfach so Süßes weglassen kann ich nicht auf mir sitzen lassen und jeden Abend für das Frühstück backen ist zeitlich nicht wirklich machbar. Darum habe ich ein bisschen recherchiert und bin auf die leckeren Maronen gestoßen, die ganz ohne Mehl auskommen und dazu noch super lecker schmecken. Also Problem auf ganz simple Weise gelöst: Meinen Drang nach Süßem stille ich ab sofort mit Makronen in vielen unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, wie Schokolade, Vanille, Erdbeere, Pistazie etc.

Super leckere Makronen bekommt ihr übrigens bei macaroom. Die Makronen von Merkur und der Konditorei Oberlaa können sich übrigens auch sehen lassen und liegen - zumindest bei mir - meist in der Nähe. McDonald's hat auch Makronen, aber die können meiner Meinung nach mit den anderen Makronen nicht wirklich mithalten - lediglich der Preis kann hier überzeugen. DerStandard hat vor 2 Jahren Makronen in ein paar Geschäften getestet; vielleicht hilft euch das ein bisschen bei der Wahl der richtigen Makronen.

Ich hab ich bei diesem Shooting jedenfalls für Schokolade-Makronen vom Merkur entschieden - einfach weil der Gusto auf die kleinen Dinge schon so groß war ;) Die Makronen sind übrigens sehr lecker, man muss nur darauf achten, dass man keine zerdrückten Makronen eingepackt bekommt, da die Dinger recht fragil sind.

Also ich freue mich jetzt schon richtig auf mein Frühstück. Alles Liebe und bis bald


PRODUKTE:


Das verflixte Weizen

Wenn Altbewährtes auf einmal zum Feind wird

Es hat ganz harmlos begonnen. Einmal Unwohlsein am frühen Nachmittag, dann leichte Bauchkrämpfe nach dem Mittagessen. Zum Schluss hat nur noch das warme Kirschkernkissen gegen die Bauchkrämpfe geholfen. Die ganze Geschichte hat sich über mehrere Monate hinweg gezogen und irgendwie war keine Besserung in Sicht. Teilweise gekrümmt bin ich an meinem Arbeitsplatz gesessen und habe mir mein Unwohlsein nicht anmerken lassen. Langsam machte ich mir aber doch Gedanken, was der Grund für die unwohlen Stunden sein könnte. Als Erstes kam mir "Lebensmittelunverträglichkeit" in den Sinn. Nach ein paar Stunden bei Dr. Google habe ich mich über das Thema informiert und mir zwischen Laktoseunverträglichkeit und Glutenunverträglichkeit schon alle möglichen Horrorszenarien ausgemalt. Schließlich liebe ich doch mein obligatorisches 3-Korn-Müsli mit Milch zum Frühstück und wollte nur ungern darauf verzichten. Aber genau diese Mahlzeit war jene, die ich seit etwa 2 Jahren unverändert in der Früh esse und wohl am ehesten der Auslöser sein würde.

Mir sind in dieser Zeit viele Fragen und auch ein paar Sorgen durch den Kopf gegangen. Aber konnte es wirklich sein, plötzlich an einer Lebensmittelunverträglichkeit zu erkranken? Einfach so von heute auf morgen? Schließlich leiden in Mitteleuropa nur etwa 1% der Bevölkerung an Zöliakie (Glutenunverträglichkeit). An Laktoseunverträglichkeit leiden in Deutschland etwa 15%.

Wenn Wissen heilen kann

Je mehr ich mich mit den Themen Zöliakie und Laktose beschäftigt habe, desto interessanter und spannender fand ich die Themen. Gerade das Thema Gluten (auch Klebereiweiß genannt) ist sehr spannend. Es handelt sich dabei um ein Proteinkomplex, welches in manchen Getreidearten, wie etwa in Weizen, Dinkel, Gerste etc. vorkommt. Aufgrund der Klebefähigkeit wird es auch in vielen anderen Produkten verwendet, wie etwa zum Verdicken von Saucen und Suppen, aber auch oftmals in Schokolade.

Leider konnte mir trotz zahlreicher Arztbesuche keiner sagen, was mit mir nicht stimmte. Vielmehr war ich laut Ärzte – zu meiner großen Erleichterung – "pumperlg'sund". Aber ich hatte noch immer jeden Tag Bauchschmerzen und so konnte es nicht weiter gehen. Deswegen habe ich in einem ersten Schritt die für mich einfachste Option der Nahrungsumstellung gewählt und kurzerhand die Kuhmilch in meinem Müsli gegen laktosefreie Milch eingetauscht. Aber leider ohne dem erhofften Ergebnis. Daher musste ich stärkere Geschütze auffahren und habe mich für eine glutenfreie Ernährung entschieden. Ich war sehr aufgeregt, ob die Umstellung funktionieren bzw. sich bemerkbar machen würde. Und siehe da...bereits am ersten Tag hat sich bereits eine Besserung bemerkbar gemacht.

Ich kann nur sagen, dass der erste Besuch im Lebensmittelgeschäft nach dieser Erkenntnis der offensichtlichen Unverträglichkeit ernüchternd war. Mir sind tausend Fragen im Kopf herum geschwirrt und irgendwie habe ich mich erstmals in solch einem Geschäft einsam und unbeholfen gefühlt: Was ist Gluten? Wo ist es überall drinnen? Welche Lebensmittel sind davon versteckt betroffen? Kann ich überhaupt noch normal essen?

Dos and Don'ts beim glutenfreien Essen

Man stelle sich vor, was Menschen mit solch einer Unverträglichkeit vor 10 Jahren gemacht haben - fernab von irgendwelchen gekennzeichneten glutenfreien Lebensmitteln. Da hat sich in den letzten Jahren in Europa wirklich einiges zum Positiven entwickelt. Am Anfang war es für mich aber trotzdem alles andere als einfach, umzusteigen, gerade weil das geliebte Schnitzel, die leckeren Nudeln und das knusprige Roggenbrot nicht mehr Teil meiner Ernährung sein durften. Aber zum Glück gibt es heutzutage spannende Alternativen, die eine vollwertige Ernährung möglich machen. Nach 3 Wochen (nahezu) glutenfreier Ernährung kann ich sagen, dass man schnell lernt, damit umzugehen und sich gut zurecht findet, wenn man weiß, was einem nicht guttut. Und das Schönste ist, dass es mir endlich wieder gut geht und ich Essen wieder genießen kann, trotz kleinen Einschränkungen ;)

Folgende Produkte sind für mich ab sofort tabu:
Weizen, Dinkel, Hafer, Roggen, Gerste, Bulgur, Couscous und alle Produkte, die damit einhergehen, wie etwa Brot, Nudeln, Panier, Fertigprodukte (Suppen, Saucen,...), süße Backwaren etc.

Dafür ersetze ich sie durch folgende Lebensmittel:
Reis, Amaranth & Quinoa (vor allem gepufft für mein Müsli), Nüsse, Mais, Hirse, Glasnudeln und Buchweizen

Mein Sommerrezept für eine glutenfreie Ernährung (für 2 Personen):

  • 1 Pkg. Maiswaffeln
  • ca. 250 g Tomaten
  • 1/2 Gurke
  • ca. 125 g Beeren (z.B. Brombeeren & Himbeeren)
  • 1 Avocado
  • 1 (roter oder gelber) Paprika
  • nach Bedarf Butter
  • Kräuter (z.B. Thymian, Oregano, Petersilie, Rosmarin,...)

So funktioniert's:

Die Maiswaffeln – wenn gewünscht – mit Butter beschmieren und beiseite legen. Tomaten und Gurke in feine Scheiben schneiden. Ebenso den Paprika halbieren und in dünne Stifte schneiden. Die Beeren vorsichtig waschen und halbieren. Avocado vom Kern befreien, vorsichtig schälen und in feine Scheiben schneiden. Nun die Maiswaffeln jeweils mit einer Gemüse- oder Beerensorte belegen oder die Früchte und Beeren nach Belieben untereinander mischen. Anschließend die einzelnen Waffeln mit Kräutern verzieren und genießen :)

Ich hoffe ihr müsst euch nicht auch mit irgendwelchen Unverträglichkeiten umherschlagen. Mein Tipp ist: Wenn es euch nicht gut geht, handelt rechtzeitig. Eine glutenfreie Ernährung schadet keinesfalls und kann in meinem Fall sogar gesund sein bzw. gesund machen. Also nicht zögern, sondern einfach ausprobieren. In diesem Sinne wünsche ich euch eine wundervolle Woche. Alles Liebe und bis bald

 

Das perfekte Frühstück

Schlaftrunken ins Bad torkeln und einmal in den Tag reinfinden - das ist sicher allen bekannt. Um in der Früh richtig in Stimmung zu kommen geht bei mir nichts über ein richtig leckeres und vor allem frisches Frühstück. Da dürfen knackige Hafer- und Dinkelflocken genauso wenig fehlen, wie frische Beeren. Gerne gebe ich eine Hand voll Himbeeren oder Heidelbeeren, manchmal auch einen Granatapfel, gemeinsam mit Sonnenblumenkernen in mein Müsli. Vermischt mit Chiasamen und getrockneten Gojibeeren ist das ein wahrer Genuss. Und das Beste daran? Ich - der Schokoladenjunkie schlecht hin - benötige dabei nicht einmal Schokolade, ganz gleich in welcher Farbe, Art und Form auch immer. Beim Frühstück kann ich mich voll und ganz mit ein paar Flocken, Samen und Beeren zufrieden geben und bin bis zu Mittag essenstechnisch ruhig gestellt ;)

Müslimischung nach meinem Geschmack

Vor kurzem habe ich beim Merkur die Müslimischungen von GM Pesendorfer entdeckt und bin von der Qualität, sowie der Mischung der Flocken und Früchte sehr begeistert. Ich hab mich schon durch ein paar Sorten gekostet, aber mein absoluter Favorit ist Nr. 5 "Superfrucht". Wobei ich Nr. 8 "Beeren" auch sehr empfehlen kann. Was mich am meisten freut ist, dass die Müslimischungen von GM Pesendorfer ganz ohne Rosinen und Sultaninen auskommen und wirklich Abwechslung in meinen Frühstücksalltag bringen. Stattdessen kann man sich in der Müslischüssel durch getrocknete Gojibeeren, Floh- und Leinsamen, drei unterschiedliche Flocken und oftmals Mohn, sowie Chiasamen wühlen. Es gibt auch eine glutenfreie Mischung und Porridge - da schlägt das Müsliliebhaberherz so richtig hoch.

GM Pesendorfer Müsli Nr. 8 "Beeren":

Liebhaber vs. Verweigerer

Wie sieht denn bei euch das perfekte Frühstück aus? Oder frühstückt ihr überhaupt nicht? Ich denke ja, dass man entweder ein Frühstücksliebhaber oder ein Frühstücksverweigerer ist - wobei mir noch immer ein Rätsel ist, wie diese Spezies an Frühstücksverweigerern den Vormittag ohne Essen überleben kann. Gerade am Wochenende gibt es nichts Schöneres, als 2-3 Stunden vor einem reichhaltigen Frühstück mit allem drum und dran, wie etwa Müsli, Schinken, Brot, Butter, Croissant und Grüntee, zu sitzen und zu lesen. Und auch unter der Woche stehe ich gerne früher auf, um für 20 Minuten meinen Tee und mein Müsli zu genießen. Da macht der Start in den Tag einfach viel mehr Spaß!

Mit diesen Worten wünsche ich euch jetzt schon einen guten Start in die kommende Woche. Alles Liebe und bis bald

 

Gestärkt in den Tag

Kräfte sammeln

Frei nach dem Motto "Mit leerem Magen lässt es sich schwer Arbeiten" starte ich jeden Morgen mit einem super leckeren Frühstück in den Tag. Das Frühstück ist mir wirklich sehr wichtig! Schließlich gibt es nichts Lästigeres, als wenn um 10.00 Uhr der Bauch langsam zu Knurren beginnt und die KollegInnen mit leicht fragwürdigen Blicken starren ;) Außerdem hat ein bisschen Kräftesammeln für einen anstrengenden Tag nie geschadet.

Für mein leckeres Frühstück nehme ich mir daher jeden Morgen viel Zeit. Bis zu 30 Minuten frühstücke ich gemütlich an meinem Esstisch und kombiniere dabei 5-Korn-Flocken, mit einer feinen My Müsli-Kreation, Chiasamen und leckeren Beeren oder Früchten der Saison. Gerade stehen Granatapfel und Himbeeren ganz hoch oben auf meiner absoluten Lieblings-Frühstücksbeeren-Liste. Vor allem Granatäpfel liebe ich, weil die kleinen roten Beerchen so schönf risch und sauer-süß zugleich sind. 

Momentan genieße ich gerade die tolle Weihnachts-Müslimischung von meiner besten Freundin Carina, die sie mir zu Weihnachten geschenkt hat. Eine feine Kombination aus Haferflocken, weißer Schokolade, Knusperlis, getrockneten Beeren und Joghurtdrops - vielleicht nicht gerade super kalorienarm und gesund, aber dafür wirklich gut.

Mein perfektes Frühstück:

Das neue Superfood

Seit Neuestem dürfen die feinen schwarzen Chiasamen - ein derzeit total angesagtes Superfood - in meinem Müsli nicht fehlen. Es handelt sich dabei um kleine Samen, die ca. 10 Minuten in Flüssigkeit (Milch oder Wasser) eingeweicht werden, damit sie weich werden und ihren Geschmack entfalten können. In Wirklichkeit schmecken sie nicht wirklich nach etwas, aber sie sollen sehr wohltuend für den Magen und die Verdauung sein. Ehrlich gesagt fühle ich mich ein wenig besser, wenn ich sie im Müsli habe - ganz gleich ob durch Einbildung oder nicht ;)

Wie startet ihr in den Morgen? Meinem Mann reicht ein Kaffee und eine Zimtschnecke um 10.00 Uhr! Pah...da wäre ich schon längst verhungert und würde in der Arbeit halb kriechend am Boden dahinvegetieren. Aber jedem das Seine.

Alles Liebe und bis bald

 

Das besondere Ei

Traum oder Realität?

Der Wecker läutet unaufhörlich, lässt in den ersten paar Sekunden aber trotzdem die Frage offen, ob es sich wohl um einen wirklich fiesen Traum oder um die pure Realität handelt. In 99% der Fälle ist es natürlich die Realität! Trotz fehlenden Sonnenstrahlen, die meiner Meinung nach bereits draußen auf den Blättern tanzen könnten, wird es langsam Zeit, mein kuschelig warmes Bett zu verlassen, um auf den eiskalten Fliesen den Weg zum Bad zu finden.

Und hier stehe ich nun: Das eine Auge halb offen - geblendet vom Badezimmerlicht -, das andere noch schlaftrunken mit kleinen Sandmännchen-Körnern versehen und überlege, was der heutige Tag bringen wird. Wo bleibt hier das kleine zerstreut wirkende Männchen, das sich auf meine Schulter setzt und mir gute Ideen und positive Gedanken in den Kopf einpflanzen möchte. Oh ich hätte dich gerade jetzt so dringend nötig! Letztendlich bleibt es aber bei einem stummen Spiegelbild meiner selbst, während ich verschlafen in die Dusche steige.

Das Wachtelei

Ein bisschen fühle ich mich wie ein Wachtelei. Zu klein, um schon als Frühstücksei durchzugehen und mit den ganz Großen mitzulaufen, aber doch zu individuell, um einfach (im Kühlfach) vergessen zu werden. Und gerade in der Früh wirkt es so, als hätte mir jemand einen leichten Schlag auf den Hinterkopf gegeben, wodurch mir das klare Denken doch so grauenvoll erschwert wird.

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Was bleibt mir also anderes übrig, als mich zu meinen "Artgenossen" hinzu zu gesellen und mich vom Strom der Menge einfach treiben zu lassen. Man kann halt nicht immer herausstechen oder besonders sein. Oder kann man?

Oh...Ich denke man kann!

Besonders sein

Wer definiert die Wörter "besonders" und "herausstechend" für uns? Ist es die Gesellschaft, die Regierung oder doch der Markt mit all seien Trends? 

Laut Duden kann etwas "Besonderes" auf der einen Seite etwas Außerordentliches und sehr Gutes sein, auf der anderen Seite aber auch etwas Sonderbares bedeuten. Man muss wohl einfach die Definition des Wortes für sich selbst adaptieren und nicht so eng gefasst sehen, um sich in der Welt zurecht zu finden. Ich fühle mich besonders, einfach weil heute die Sonne scheint, ich meine neue Sonnenbrille (Made in Germany!) tragen kann, die aus Holz hergestellt ist und für mich die Ideologie eines sauberen Planeten so viel näher und greifbarer erscheinen lässt. 

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Und was passiert letztlich mit dem besonderen Ei? Das Ei geht nicht in der Masse unter, sondern fügt sich so wundervoll zu ein paar Gleichgesinnten hinzu und zeigt dadurch seine wahre Schönheit auf. Frei von allen Vorurteilen, Werten und Einstellungen!

Ich wünsche euch eine wunderschöne Woche! Alles Liebe und bis bald 

Muesli Time ;)

Man könnte meinen, dass der Sonntag von mir und meinem Freund wirklich langweilig ist. Denn er läuft jedes Wochenende gleich ab. Wir stehen auf, füttern die Katze, gehen duschen und dann ist es soweit. Wir machen uns jeden Sonntag das beste Frühstück in ganz Wien und genießen unsere Köstlichkeiten zwischen 3 und 4 Stunden lang. Daneben wird geplaudert, gelästert, gelesen, Witze und Neuigkeiten ausgetauscht und in sozialen Netzwerken herumgesurft.

Ich habe vor etwa einem Jahr nebenberuflich bei einem Bäcker gearbeitet und jeden Sonntag 6 Stunden meines Morgens und Vormittags dort verbracht. Rückblickend würde ich sagen, dass es eine schlimme, aber bestimmt auch eine sehr einprägsame und lehrreiche Zeit meiner war. Denn zum ersten Mal habe ich die Seite hinter dem Tresen kennen gelernt und mir ist schlagartig klar geworden - die Menschen hinter dem Tresen sind nicht für alles verantwortlich!!! Erst nachdem ich gekündigt und wieder meine freien Sonntage für mich hatte, ist mir bewusst geworden, wie schön es ist, an einem Sonntag die Zeit beim Frühstück zu zweit zu verbringen!

Hat früher mein Frühstück noch aus Kuchen, Kipferl oder Croissant bestanden, ist nun fixer Bestandteil meines Frühstücks ein Müsli und ein leckerer Grün- oder Weißtee. Vor ca. 1 Jahr bin ich auf die Idee gekommen, mich von der Fertigindustrie des Bäckers abzuwenden und mich gerade zum Frühstück gesünder und bewusster zu ernähren. Daher habe ich begonnen, mein Müsli selber zu mixen. Zuerst habe ich ganz einfache Dingen, wie Cornflakes und Nüssen gemischt. Mittlerweile besteht mein Frühstücksmüsli aus einem 5-Korn-Müsli, Dinkelpuffer, Cornflakes, Sonnenblumenkernen und aus irgendwelchen Beeren und/oder Früchten (am liebsten die fein säuerlichen Kerne des Granatapfels).

Manchmal mischen sich auch noch ein paar Kokosflocken und Schokocracker unter mein Müsli, aber ansonsten habe ich glaube ich die für mich perfekte Müslimischung entdeckt. Zwischendurch darf auch schon einmal eine Süßigkeit, wie ein Kuchen, Cake Pop oder ein Brot mit selbstgemachter Marmelade geschnascht werden, aber dies sind nur kleine Veränderungen in unserem Frühstücksritual ;)

Meine Lieblingsflocken finde ich momentan beim dm, die wirklich eine tolle Auswahl an ganz vielen unterschiedlichen Körnern und Flocken haben. Und auch die getrockneten Früchte sind zu empfehlen. Natürlich kann man sich auch online sein Müsli selber mixen. Ganz gut finde ich mymüsli und verival, aber auch cornsnpops bietet eine leckere Auswahl an gesunden und leckeren Müslisorten.

Vielleicht seid ihr auch Frühstücksgenießer und verwöhnt euch jedes Wochenende mit leckeren Produkten oder geht gemütlich in ein Café frühstücken bzw. brunchen ;) Ich möchte euch auch darauf aufmerksam machen, dass MitarbeiterInnen im Verkauf auch nur Menschen sind und nur in den seltensten Fällen für Fehler oder Mängel in der Dienstleistung verantwortlich sind. Also bitte zeigt ihnen gegenüber genauso viel Respekt, wie ihr es euch von anderen wünscht bzw. erwartet. Alles Liebe und bis bald