Für die allerliebste Mutti

Erinnerungen an eine unbeschwerte Zeit

Mit ganz viel Liebe und einem zarten Lächeln auf den Lippen erinnere ich mich an meine Kindheit und an zahllose unvergesslich schöne Momente mit meiner meiner Mama zurück. Meine Mama ist einfach immer schon da gewesen, wenn etwas nicht so gelaufen ist, wie ich es mir gewünscht habe. Hat mich ermutigt, wenn ich etwas verbockt habe und hat gleichzeitig mit mir gelacht, wenn ich wieder einmal Blödsinn gemacht habe. Sie hat mich außerdem unterstützt, wenn ich nicht mehr weiter wusste und an mich geglaubt - ganz egal in welchem Stadium (meines Studiums) ich mich gerade befunden oder welcher Herausforderung ich mich gerade gestellt habe. Genau so sollte eine Mama sein! Und ich bin unendlich froh, dass ich zu den Glücklichen zähle, die eine unbeschwerte Kindheit und motivierende Eltern hat. 

Eigentlich finde ich es befremdlich dass man – ähnlich wie am Valentinstag – einen besonderen Tag wie den Muttertag benötigt, um seinem Partner bzw. seiner Mama zu sagen, wie toll er/sie eigentlich ist und dass man ihm/ihr so viel zu verdanken hat. Aber leider braucht man oftmals so einen Tag, weil die Zeit einfach viel zu schnell vergeht und man oft vergisst, einfach nur "Danke" zu sagen. Ich bin selber kein Freund von diesen künstlichen Festtagen, aber heuer möchte ich die Möglichkeit nutzen, um gegenüber meiner Mama ein ganz großes "Dankeschön" auszusprechen. Nicht nur für das tolle letzte Jahr, unser gemeinsames Wochenende letztens oder unsere Treffen vor ein paar Wochen. Nein! Einfach "Dankeschön" für all die schönen Stunden, die ich bis jetzt mit dir erleben durfte und die wir mit Tratschen, Lachen, Wandern, Kochen, Grübeln, Überlegen etc. verbracht haben. Du hast mich zu dem gemacht, was ich heute bin. Ohne dich hätte ich vielleicht nicht den Mut oder Willen gehabt, mein Studium zu beenden oder mich als Fotografin selbstständig zu machen. Dankeschön, dass du immer für mich da bist und auch heute noch – neben meinem Mann – ganz dicht an meiner Seite stehst. Danke!!!

Mit Liebe gemacht

Auch wenn Worte oftmals wunderschön sein können, wollte ich meiner Mama zum Muttertag zusätzlich noch etwas liebevolles Basteln. Dazu habe ich mir etwas ganz Besonderes überlegt: Steinpflanzen in einem kleinen Vogelkäfig zum Aufhängen. Das gute Stück kann sie sich in den Garten hängen und jedes Mal, wenn es im Wind leicht hin und her baumelt, denkt sie vielleicht an mich und die Zeit mit mir. Oder vielleicht wird sie sich bewusst, dass wir uns demnächst wieder einmal sehen sollten, weil das letzte Treffen einfach schon zu lange her ist. 

Hier findet ihr die Anleitung für dieses entzückende aber durchaus unkonventionelle und originelle Geschenk, das vom Herzen kommt und mit viel Liebe gemacht ist:

Zutaten:

  • 4 Steinpflanzen (z.B. Succulenten/Hauswurzen)
  • Kleiner Vogelkäfig oder kleine Teetasse
  • Blumenerde (Menge je nach Größe des Vogelkäfigs oder der Tasse)
  • Moos (nach Bedarf)

Zubereitung:

Steinpflanzen vorsichtig voneinander trennen (sollten z.B. mehrere Pflänzchen in einem Topf sein) bzw. Wurzeln vorsichtig aus der Erde klopfen. In jeden kleinen Behälter eures Vogelkäfig ca. 1 EL Erde einfüllen und darin vorsichtig eine Steinpflanze setzen. Die Wurzeln der Pflanze vollständig mit Erde bedecken und die Erde leicht andrücken. Gerne könnt ihr über die festgedrückte Erde auch noch Moos geben - das sieht nicht nur schön aus, sondern gefällt den Steinpflanzen besonders gut. Aber Achtung: Die Wurzeln der Steinpflanzen sind sehr dünn und fragil, deswegen sollte man beim Um- & Einpflanzen unbedingt achtsam sein, damit die Wurzeln nicht abbrechen. Danach die kleinen Pflänzchen mit einem Zerstäuber mit Wasser befeuchten und fertig ist euer Steinpflanzen-Käfig! Wenn ihr für eure Mama gerne noch eine nette Karte dazulegen möchtet, schaut doch hier vorbei.

Kleiner Tipp: Steinpflanzen sind sehr genügsame Pflanzen und benötigen nur sehr wenig Wasser und Erde, also bitte die Pflanzen nicht in Wasser ertränken.

Kindheitserinnerungen...

Gerne möchte ich euch auch noch von einer lustigen Geschichte aus meiner Kindheit erzählen:

Wieder einmal stand ein großer Gitarren-Abendauftritt in wenigen Tagen bevor und ich habe einfach den richtigen Rhythmus nicht hinbekommen. Mein Mama hat sich kurzerhand eine Plastikbox genommen, sie mit Reis und Linsen gefüllt und mir damit den richtigen Rhythmus vorgegeben. Wie zwei Verrückte aus einer Comedy-Serie sind wir im Kinderzimmer gesessen und haben auf wilde Art musiziert - die Eine auf die Plastikbox eintrommelnd und die Andere auf die Gitarre einhämmernd. Das hat wohl ein lustiges und vielleicht sogar ein klein wenig irres Bild abgegeben. Aber genau dadurch war ich bestens gerüstet für meinen Gitarrenauftritt und habe ihn mit Leichtigkeit überstanden. Danke Mama, du hast mir an diesem großen Tag nicht nur die Angst genommen, sondern mir zusätzlich – an die Erinnerung an den Musikauftritt – ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. 

Mit dieser Geschichte möchte ich allen Müttern und deren Kindern einen wunderschönen Muttertag wünschen. Für mich besteht die Mutter-Kind-Beziehung aus einem Geben und Nehmen und deswegen finde ich, dass man zumindest 1-2x im Jahr der eigenen Mama eine nette Aufmerksamkeit schenken kann. Ganz ungezwungen, dafür aber mit ganz viel Liebe. Alles Liebe und bis bald ♥

Einfach einmal Tee trinken

Wirrwarr in meinem Kopf

Es kann schon vorkommen, dass nicht immer alles rund oder nach Plan läuft. Vor allem wenn es stressig ist. Tausend Dinge gehen mir gerade durch den Kopf und ich bin schon seit Tagen damit beschäftigt, das ganze Wirrwarr in meinem Kopf in eine geordnete Struktur zu bringen. Funktioniert ehrlich gesagt nicht so wie gewollt! Liegt vielleicht auch daran, dass ich erst im Bett so richtig zum Durchatmen komme und dann erst mit dem Sortieren beginne. Eine absolut schlechte Idee. Denn das ist genauso unproduktiv, als würde ich nichts machen.

Nichtstun fördern

Hoppla, da habe ich wohl den einen Termin verschwitzt und das Essen schmeckt heute auch nicht so wie immer :( Ganz ehrlich? Es wird Zeit, dass ich ein bisschen runter komme. Daher folgt auf dieses ganze wilde Getummel rund um mich einfach einmal NICHTS. Hinsetzen, heißes Wasser in den Teekocher geben, einen leckeren Früchtetee in den Teebeutel geben, 10 Minuten ziehen lassen und unbeschwert den Tee genießen. Hierbei ist ganz wichtig: Nichts machen! Und wenn ich nichts sage, dann meine ich auch nichts. Kein wirres Gedankenspiel starten oder einen erneuten Ordnungsversuch im Kopf durchführen. Einfach einmal nur dasitzen, in die Luft starren und Tee trinken. Ich kann euch sagen, das wirkt Wunder!

Nichtstun will gelernt sein

Ja, Nichtstun muss gelernt werden und kostet gerade am Anfang Überwindung und Durchhaltungsvermögen. Das ist ein bisschen so, wie wenn eine offene Frage ins Plenum gestellt wird und keiner Antwortet - das muss man halt durchstehen. Fortgeschrittene Nichtstuer dürfen nach ein bisschen Übung auch schon Kekse zum Tee essen und vielleicht sogar dem Haustier beim Herumtollen zuschauen. Forscher haben festgestellt, dass man durchs Nichtstun den Blick auf das Wesentliche wieder lenkt. Das ist doch eigentlich genau das, was wir wollen. Den Filtermechanismen für unnütze Dinge und Informationen aktivieren bzw. verbessern.

Bewusst abschalten

Um sich kurzzeitig von Stress und Alltag distanizieren zu können, ist es in einem ersten Schritt ratsam, bewusst durchzuatmen und auf diesem Wege dem Körper Ruhe und Gelassenheit zu symbolisieren. Einige Minuten bewusst der Atmung folgen und sich darauf konzentrieren. In einem zweiten Schritt kann man mit Meditation die absolute Entspannung erlangen und seinen Gedanken freien Lauf lassen. Aber auch das Meditieren muss erlernt werden. Eine Alternative zum Meditieren ist zum Beispiel ein Spaziergang im Grünen, das Beobachten von Vögeln oder das Sammeln von Steinen. Bei all diesen Übungen geht es aber um die Konzentration auf eine bestimmte Tätigkeit und das Ausblenden von alltäglichen Gedanken.

Ich hoffe ich konnte euch mit diesen Tipps die Weihnachtsferien ein bisschen versüßen, indem ihr euch gekonnt Entspannen und Erholen könnt. Lasst eure Gedanken zur Ruhe kommen und macht euch nicht unnötig stress. Ja, auch euer Tag hat nur 24 Stunden und das kleine Wörtchen "Nein" kann oftmals Wunder bewirken. Alles Liebe und bis bald