Under the MISTLETOE

Vorweihnachtliche Stimmung

Unglaublich wie die Zeit verrinnt und man nicht mehr weiß, wo die Tage geblieben sind. Als Kind konnte die Zeit nicht schnell genug vergehen, endlich die Vorweihnachtszeit hinter sich bringen und auf den Heiligen Abend hin warten. Aber auch als Erwachsener kann man sich die Zeit bis Weihnachten versüßen. Mit ein bisschen Organisation und einem Mini-Konzept geht das ganz einfach. Was man dazu benötigt findet ihr hier:

Den "Geometrischen Weihnachtsbaum" von Kelsie Millet findet ihr als free Printable hier. Thanks Kelsie for this beautiful graphic ;)

1. Der perfekte Weihnachtsgeschmack

Gerade mit Essen und bestimmten Getränken kann eine wundervolle Weihnachtsstimmung aufkommen. Man denke hierbei an heiße Maroni in der Tüte oder schmackhaften Beerenpunsch vom Christkindlmarkt. Aber man muss nicht immer auswärts sein, um einen weihnachtlichen Geschmack erleben zu können. Man kann sich auch ganz leicht mit einfachen Produkten die Weihnachtsstimmung zu sich nach Hause holen. Etwa mit dem gesunden und super leckeren Powerkakao von feinstoff. Einfach mit Milch vermischen, in eine Tasse geben – wer möchte kann das Getränk mit Kokosflocken verfeinern – und fertig ist euer Weihnachts-Powerkakao ;)

2. Nichts geht über gute Musik

Jedes Jahr packe ich meine guten alten Weihnachts-CDs aus dem Kasten hervor und genieße die Stimmung, Ruhe und Atmosphäre. Dabei lausche ich aber nicht den alltäglichen Weihnachtsklängen, die einem im Radio und im Fernsehen überall begegnen - nein es sind besondere Klänge. Nämlich jene, die sich durch instrumentelle Höchstleistungen auszeichnen und die Stimme meist weit hinter sich lassen. Meine absoluten Favoriten sind dabei "Winter Romance" von Beegie Adair und "God Jul - Scandinavian Christmas".

3. Blumen beleben das Haus

Jedes noch so kleine Blümchen und Pflänzchen machen ein Haus oder eine Wohnung so ungemein freundlicher. Sie versprühen nicht nur Natur, sondern heben die Stimmung ganz subtil. Blumen sind also ein absoluter Stimmungsmacher und können ganz spezielle Botschaften ausdrücken. Gerade im Winter bzw. in der vorweihnachtlichen Zeit sind Blumen besonders ansprechend. Und wer sich den wöchentlichen Weg zum Blumenladen sparen möchte, für den habe ich einen ganz besonderen Tipp: Bloomy Days. Bloomy Days bietet Schnittblumen-Abonnements an und ich habe die Möglichkeit bekommen, dieses Service einmal auszuprobieren. 

Aber was versteht man unter einem Schnittblumen-Abonnement? Es bedeutet, dass ihr in einem wöchentlichen, zwei-wöchentlichen oder vier-wöchentlichen Abstand frische Schnittblumen (je nach Wunsch kurz- oder langstielig) direkt zu euch nach Hause bekommt und euer Haus damit aufhübschen bzw. jemanden eine Freude machen könnt ;) Die Firma kommt eigentlich aus Deutschland, aber liefert auch nach Österreich. Man kann bei Bloomy Days übrigens nicht nur Abonnements, sondern auch ganz normal Blumenbouquets bestellen und liefern lassen.

Und so läuft das Ganze ab: Einfach anmelden und euren Abonnementwunsch (Dauer und Stillänge der Blumen) angeben. Weiters könnt ihr euren Liefertermin wählen. Der Kontakt ist übrigens irrsinnig nett und freundlich. Ihr erhaltet dann ein Mail mit dem Lieferdatum inkl. Lieferzeitraum. Die Blumen wurden bei mir leider einen Tag später als angekündigt geliefert, weswegen ich meine Pläne ein bisschen umdisponieren musste. Allerdings wurde mir als Entschädigung für die verspätete Lieferung netterweise ein weiterer Strauss versprochen - sehr zuvorkommend finde ich. Ich habe einen entzückenden Blumenstrauß mit rosa-gelben Rosen und Skimmia erhalten. Die Blumen kommen sehr gut verpackt in einem Karton, mit ausreichend Wasser versehen. Den Blumen liegt eine entzückende Grußkarte mit weihnachtlichen Wünschen, sowie ein paar Gutscheine, das Dawanda-Magazin und Pflegeanleitungen bzw. Blumenbeschreibungen bei.

Fazit: Ich finde die Idee eines Blumen-Abonnements sehr fein! Ich denke Bloomy Days hat hierfür ein wirklich gutes Konzept aufgestellt und macht damit viele Haushalte glücklich :)

4. Gerüche, die Kindheitserinnerungen wecken

Wie gern stopfe ich mich mit leckeren Weihnachtskeksen voll, obwohl ich selber kein großer Backprofi bin. Aber das macht nichts, denn mit ein paar Tricks zaubere ich mir die wundervollen Gerüche der Weihnachtskekse aus meiner Kindheit in die Gegenwart. Dafür benötige ich einfach ein bisschen Zimt und Nelken, ein paar getrocknete Äpfel und andere weihnachtliche Gewürze und stecke sie in ein Organzasäckchen. Die Säckchen verteile ich im gesamten Haus und fühle mich ruckartig in meine Kindheit zurückversetzt. Wo das Warten auf den Heiligen Abend noch so stressfrei war und die Vorweihnachtszeit wirklich Freude bereitet hat. Wo die Prioritäten noch anders gesetzt wurden und dem Weihnachtsfest total eifrig entgegengefiebert wurde.

Rezept für die getrockneten Apfelscheiben:

Einfach ein paar Äpfel waschen (vor allem vom Wachs befreien) und dann in dünne Scheiben (ca. 3-5 mm dick) schneiden. Manche schneiden das Kerngehäuse vorher heraus und schälen den Apfel - das kann man halten, wie man möchte. Dann die Äpfel bei etwa 100 Grad für ein paar Stunden (etwa 3-5 Stunden) in den Ofen auf ein Backpapier gelegt trocknen lassen. Die Äpfel müssen jedenfalls ganz trocken sein, bevor ihr sie in eine Keksdose oder ähnliches legt. Die Apfelscheiben können dann ganz lecker als gesunder Snack zwischendurch oder als Dekoration für den Weihnachtsbaum bzw. für eine Apfelgirlande verwendet werden.

5. Dekoration hebt die Stimmung

Je mehr man sich auf eine Stimmung einlässt, desto schöner ist das Gefühl. Schmückt euer Haus mit (vor-)weihnachtlichem Schmuck, stellt z.B. eine Grippe auf oder hängt einen Mistelzweig über den Türstock, schmückt euren Couchtisch mit einem schönen Adventkranz oder beleuchtet euren Balkon mit kleinen Lichtern. All das ist für mich ein Teil von Weihnachten und lässt in mir das Gefühl von Weihnachten so richtig aufleben. Auch all die wunderschönen Gold- und Weißtöne, in Kombination mit natürlichem Braun und Grün, machen für mich die perfekte Weihnachtsdekoration aus.

Eine Auswahl an wunderschönen Weihnachtskärtchen, sowie "Merry & Bright" Tags findet ihr übrigens bei Visual Heart. Thanks Nicole for these beautiful tags ;)

Und zum Schluss einfach Durchatmen und Genießen!

Alles Liebe und bis bald

 

Info: Ich habe den Blumenstrauß von Bloomy Days gratis zum Testen erhalten - dies beeinflusst jedoch nicht die Objektivität meines Blogposts.

Tischdeko mit Stil

Ja, ich weiß, es gibt DIE und DIE Tischdekoration und nicht immer ist perfekte Symmetrie und Eintönigkeit der richtige Weg zum Ziel. Tischdekoration beginnt auch nicht erst bei den Utensilien, die auf den Tisch gelangen, sondern viel früher, nämlich beim Konzept. Nichts geht über die Suche nach Inspirationen und einem gut ausgearbeiteten Konzept, welches (im besten Fall) eine Mischung aus verschiedenen Inspirationen und seiner eigenen kreativen Idee darstellt.

Folgende Punkte sollte man bei einer stilvollen Tischdekoration, die zum Beispiel für Produktfotos, einen Messestand, eine Verkaufsauslage usw. benötigt wird, beachtet werden:

 Beispiel: Farbkonzept in Gold und Weiß

Beispiel: Farbkonzept in Gold und Weiß

  1. Farbenwahl

    Eine schöne Tischdeko lebt von seinen Farben. Dabei kann, aber muss es sich nicht immer um schrille und auffallende Farben handeln, sondern die Mischung von Nichtfarben, wie z.B. Grau, Weiß oder Schwarz, kann eine genauso schöne Komposition darstellen, wie Tischdeko in Lila und Grün. Wichtig ist nur, dass man sich entweder für eine Farbe entscheidet und die in unterschiedlichen Sättigungs- oder Helligkeitsstufen verwendet oder sich auf zwei bzw. mehrere Farben einigt, die immer den gleichen Farbton aufweisen.
     
  2. Stilfindung

    Gerade bei der Stilfindung sind Inspirationen euer größter Freund. Surft im Internet, googelt oder recherchiert auf Pinterest. Ihr könnt euch aber auch von Büchern und Magazinen inspirieren lassen. Wichtig ist, dass ihr Dinge nicht 1:1 nachmacht oder kopiert, sondern euren eigenen Stil einfließen lässt und kreative Ideen einbaut. Schön ist es auch, wenn man mehrere Ideen miteinander kombiniert und somit wieder einen neuen Stil kreiert. Überlegt euch bei der Stilfindung auch, welcher Stil die Wirkung eurer Produkte unterstreicht. Zum Beispiel eine alte Bauernvase kommt auf einem rustikalen Holztisch vermutlich besser zur Geltung, als auf einem weißen Glastisch. Obwohl natürlich Stilbrüche oftmals auch sehr spannend sein können!
     
  3. Wahl des Untergrundes

    Schöne Tischdekoration lebt von ihrem Untergrund. Dazu kann ein schöner Tisch, eine tolle Komode, ein Vintage-Schminktisch oder ein kleiner Hocker zählen. Ganz gleich, welche Stilrichtung man mit seiner Dekoration einschlägt, wichtig ist, dass man seinem Stil immer treu bleibt. Dies muss sich auch in der Wahl des Untergrundes widerspiegeln. Ganz viele schöne Untergründe findet ihr zum Beispiel bei bonprix - hier habt ihr eine schöne Auswahl an vielen unterschiedlichen Möbelstücken, die von Shabby Chic, einfach und klassisch über rustikal, bis hin zu modern reicht. Wichtig ist hier, dass das Möbelstück für eure Tischdekoration nicht zu groß ist, dass die Produkte vielleicht verloren wirken. Lieber ein kleineres Möbelstück wählen und eventuell ein paar Dekoelemente weglassen, als einen halb leeren Tisch zu präsentieren.
     
  4. Auswahl der Utensilien

    Die Auswahl der Utensilien, mit denen ihr euren Tisch dekoriert, hängt einerseits von eurem Budget, aber andererseits natürlich auch von eurem Stil ab. Wenn ihr einen Vintage- oder Shabby Chic-Stil bevorzugt, dann könnt ihr schon mit alten Tellern, Häferln und Tassen vom Flohmarkt eine schöne und vor allem günstige Kombination für eure Tischdeko zusammenstellen. Aber auch Online-Shops, wie Depot oder Butlers haben wirklich tolle Dinge, die ihr beliebig variieren und einsetzen könnt - auch der Geldbeutel wird hier nicht all zu sehr beansprucht ;) Schaut euch auf Blogs um, blättert in Prospekten und holt euch ganz ganz viele Ideen (auch aus anderen Ländern!). Achtet auch auf kleine Elemente, wie Dekobänder, Geschenkspapier und Maskingtapes, die ein Setting jedenfalls positiv beeinflussen können und mit denen kleine Farbakzente gesetzt werden können. Oftmals lenken verspielte Details von Dekoelementen den Betrachter bzw. die Betrachterin gezielt z.B. auf eure Produkte - als auch hier könnt ihr gezielt Elemente und Utensilien einsetzen.
     
  5. Aufstellung der Dekoelemente

    Die eigentliche Dekoration stellt für viele vermutlich den schwierigsten Teil der Tischdekoration dar, weil man oft nicht weiß, welches Teil man wo an welche Stelle platzieren soll. Hier ist ebenfalls wichtig, sich Inspirationen zurecht zu legen und darauf zu achten, was bei anderen gut oder weniger gut ausgesehen hat. Auch hier spielt der Mix von verschiedenen Ideen eine wichtige Rolle. Denn es gibt nicht DIE perfekte Tischdekoration, sondern viele unterschiedliche Stile, die sich gegenseitig ergänzen können, aber doch irgendwie völlig individuell sind.

    1. Tipp: Wenn ihr auf einem größeren Tisch mit unterschiedlichen Erhöhungen spielt (Achtung nicht zu viele und wenn dann auch nur in einem Eck verlaufend bis zur Mitte platzieren), dann kann dadurch ein schönes und vor allem harmonisches Setting entstehen!
    2. Tipp: Hohe Dekoelemente, wie Etageren, eher in den Hintergrund und kleine Dinge in den Vordergrund!

Hier habe ich ein paar Dekoinspirationen für euch zusammen gestellt! Vielleicht gefällt euch das eine oder andere für eure nächste Produktpräsentation. Viele Dekoelemente habe ich für dieses Setting von der aktuellen Kollektion von H&M Home erstanden und der Rest ist vom Flohmärkten zusmamen getragen. Der linierte Hintergrund ist Geschenkspapier.

Ich hoffe ich konnte euch mit diesem Blogeintrag ein paar Tipps für eure nächste Ausstellung oder eure bevorstehende Produktpräsentation behilflich sein. Falls ihr noch Fragen habt, könnt ihr mich gerne kontaktieren. Vieles ist beim Dekorieren einfach eine Übungssache :) Alles Liebe und bis bald 

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Info: Bei der Linksetzung zu bonprix handelt es sich um eine entgeltliche Einschaltung.