Ostern auf 1.000 m Seehöhe

Dem schlechten Wetter zum Trotz haben wir uns am Ostersamstag auf 1.000 m Seehöhe nach Rohrmoos zur Waldhäuslalm begeben und sind danach bergabwärts zu Fuß nach Schladming spaziert. Eine interessante Wanderroute, zwischen schneebedeckten Bergen, kahlen Wiesen, dichtem Wald und dem wilden Talbach. Der kalte Wind hat uns um die Ohren gepeitscht, aber trotzdem hat sich ab und zu ein kleiner Sonnenstrahl unter der teils dichten Wolkendecke hervor getraut. Und so ging es dick eingepackt mit Fleecepulli, Schal und Regenjacke talabwärts, vorbei an Kuhherden, grasenden Pferden, stillen Orten, rauschendem Wasser, kleinen Holzhütten und dem sogenannten Toteisboden.

Ruhig, ruhiger, Toteisboden

Ein auffälliger Bereich im Rohrmooser Untertal besteht aus dem sogenannten Toteisboden (auch Steilhangmoor genannt). Der Bereich steht seit 1968 unter Naturschutz und stellt aufgrund von Lage und Ausprägungen eine ökologische Besonderheit dar. Bei Toteisboden handelt es sich um "moosüberkleidete Kaltluftblockhalde", wodurch eine besondere Vegetation hervorgerufen wird, wie zum Beispiel Rotes Torfmoos und Zwergbirken. Zusätzlich befindet sich am Toteisboden im Untertal eine hohe Artenvielfalt von Flechten, Moosen, Farnen sowie lichenicolen Pilzen. Der Boden entstand bereits vor über 10.000 Jahren in der Eiszeit, als durch einen Bergsturz eine „Schutthalde“ aus großen Felsblöcken entstand. Die Felsblöcke sind heute locker aufgeschichtet, wodurch ein Windröhrensystem entsteht, das den Boden extrem abkühlt – sogar im Sommer. Der Boden ist teilweise sogar so kalt, dass selbst im Frühsommer Eis vorhanden ist. Toteisboden lässt sich einerseits durch die gelben Wiesen und andererseits die Vegetation, wie etwa Rotes Torfmoos, gut erkennen.

Inmitten des Toteisgebiets befindet sich ein kleiner Lehrpfad, an dem man die besonderen Eigenschaften dieses Bodens nochmals bestaunen kann. Tief rosarote kleine Pflänzchen tummeln sich auf dem wilden und teils urig wirkenden, muggeligen Boden und versetzen einen kurzerhand in eine andere Welt. Ich fühle mich so, als würden umgehend kleine Hobbits aus ihren Höhlen gekrochen kommen und mich auf eine besondere Reise entführen.

Es wirkt sehr still hier - weder Vogel, noch Eichkätzchen lassen sich blicken. Ich könnte stundenlang auf die kleinen roten Pflänzchen starren und ihrem Grund nachgehen, wohin sie verlaufen bzw. wo und wann sie sich mit anderen Pflanzen verbünden. Denn so schnell kann man gar nicht schauen, verschwimmen die tiefroten Töne auf einmal mit einem satten Hellgrün und dieses Grün wird wiederum langsam zu einem Braunton, bis schließlich der natürliche Waldboden beginnt. Das hier ist ein wahres Naturschauspiel, das ihr euch unbedingt einmal anschauen müsst.

Nähere Infos zum Wanderweg Wilde Wasser und die Eigenschaften von Toteisboden findet ihr hier

Für die knapp 7 km vom Untertal nach Schladming benötigt man zu Fuß in etwa 1,45 Std. Der Schluss des Wanderweges führt über den Talbachweg – über den ich euch hier bereits ausführlich erzählt habe – und man wird mit einem beeindruckenden Panorama über das Dachsteingebirge belohnt.

Nach dem beeindruckenden Spaziergang/Wanderweg ging es für uns ab zur Familie und zur Spielesession mit den Kids. Hoffentlich hattet ihr ebenfalls ein schönes und vor allem erholsames verlängertes Osterwochenende, mit ganz viel Freude, Spaß und Genuss, einer gesunden Portion Familientalk und einem köstlichen Osterschmaus. Alles Liebe und bis bald ♥ 

Wenn es von Herzen kommt...

...dann schreib es lieber mit der Hand!

Es gibt tatsächlich Menschen, die kaum noch mit der Hand schreiben - Computer und Handy sei dank. Ich gehöre definitiv nicht dazu. Da ich ein sehr visueller Typ bin, brauche ich meine eigene Handschrift, um mich an Dinge erinnern und sie besser einordnen zu können. Auch beim Lernen habe ich früher schnell gemerkt, dass mir handschriftliche Mitschriften besser in Erinnerung bleiben, als Texte, die mit dem Computer verfasst werden. Vielleicht bin ich genau deswegen ein ganz großer Fan von Papeterie - sei es in Form von Grußkarten, kleinen Notizbüchern und Heftchen oder als Kalender. Ich schreibe für mein Leben gerne und mache mir über alles Notizen (mein Arbeitsplatz sieht aus wie ein einziger Post-it-Unfall) - auch wenn meine Handschrift nicht immer einfach zu entziffern ist. Und ich werde definitiv auch in Zukunft handschriftliche Notizen jenen mit dem Computer verfassten vorziehen. 

Grußkarte "Do something good today.", Notizbuch "You & Me", Notizbuch "Make today amazing", Planer, Grußkarte "Wishing you the Happiest of Birthdays", Füller in Roségold, Heftklammern in Roségold

I am in love

Normalerweise halte ich mich mit Empfehlungen zu Produkten oder Geschäften eher zurück, aber seitdem die liebe Teresa von Paperbird bei mir einen Workshop besucht hat, bin ich hin und weg von ihren Produkten und ich möchte euch ihren Shop nicht vorenthalten. Für all jene, die ihr Herz ebenfalls an die Papeterie verschenkt haben, denen kann ich den besonders entzückend gestalteten Papeterie-Shop namens Paperbird im 3. Bezirk in Wien absolut ans Herz legen. Meine absoluten Highlights von Paperbird sind einerseits die von Inhaberin Teresa selbstgemachten Paperbirds in allen möglichen Farben und Größen und andererseits die Einrichtung dieses entzückenden Ladens. In jeder Ecke warten kleine Besonderheiten, die man auf diese Weise noch nicht gesehen hat, oder nette Geschenksideen, wie etwa Grußkarten, edles Schreibset, Notizbücher, Kalender, Heftklammern etc. Wem der Weg  zu weit ist, der kann auch einfach im Online-Shop stöbern und sein Lieblingsstück direkt online bestellen.

Ich stelle euch heute meine Lieblingsprodukte von Paperbird in Altrosa und Rosé vor - I am absolutely in love :)

Glutenfreie Süßigkeiten

Und weil Macarons immer gehen und den Frühling irgendwie noch eine Spur frühlingshafter machen, habe ich die kleinen glutenfreien Süßigkeiten gleich zur wundervollen Papeterie hinzu platziert. Dieses Mal habe ich übrigens die LaaKronen von der Konditorei Oberlaa probiert. Himbeere & Caramel sind meine absoluten Favorites und Champagner in zartem Gold versüßt den Tag noch ein kleines Stückchen mehr ;)

Ich hoffe ihr schaut einmal bei der lieben Teresa von Paperbird vorbei und habt dank ihrer Produkte wieder Spaß an Handgeschriebenem bzw. bereitet ihr vielleicht sogar jemand anderem eine Freude. Alles Liebe und bis bald ♥

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P.S. Vielen Dank liebe Teresa für die Zurverfügungstellung deiner wunderschönen Papeterie.

Zeit für die Liebsten

Die Vorweihnachtszeit

Wenn ich durch die Straßen von Wien gehe und – gerade in der Vorweihnachtszeit – überall die Plakate von Hilfsorganisationen sehe, wird mir regelrecht flau im Magen. Es ist nur ein Beispiel, aber trotzdem eines, das mich beschäftigt! All die Menschen, die unsere Hilfe benötigen - aber eben NICHT NUR in der Weihnachtszeit! Warum sind wir zu Weihnachten hilfsbereiter? Ist es das schlechte Gewissen oder schickt es sich besonders zu Weihnachten anderen zu helfen? Ist Spenden unser Geschenk an andere, denen es vielleicht nicht so gut geht? Warum brauchen wir einen Grund, um Gutes zu tun bzw. warum müssen wir überhaupt daran erinnert werden? Fragen über Fragen, die mich gerade in der Vorweihnachtszeit beschäftigen, aber auf die ich so schnell und einfach keine Antwort weiß. Und ich muss gestehen: Ich darf mich unter all den Fragen nicht ausnehmen! Denn was bedeutet für mich Weihnachten?

Irgendwas zwischen Familie, Heim kommen, Regeneration und Genuss

Jeder feiert und definiert Weihnachten anders und hat in gewisser Weise auch seine eigene To-do-Liste, die er bzw. sie zu Weihnachten abarbeitet. Sei es nun das Besorgen von Weihnachtsgeschenken, das Mithelfen bei gemeinnützigen Organisationen, das Spenden, das Zusammenkommen mit Freunden/Familie oder das Vorbereiten mit Keksen und Festmahl auf den großen Abend. Weihnachten bedeutet für mich vor allem Familie, Heim kommen sowie Regeneration und Genuss: 

  • Feiern nicht nur mit meiner Familie, sondern auch mit jener meines Mannes und mit unseren Freunden ist mir sehr wichtig und macht Weihnachten erst richtig zu einem besinnlichen Fest unter jenen Menschen, die mir so viel bedeuten. Denn es sind jene Menschen, die mir in schlechten Zeiten beistehen.
  • Heim kommen – nicht nur in unser Zuhause, sondern in das Heim von unseren Freunden und unserer Familie. Genau das macht für mich Weihnachten erst zum richtigen Fest.
  • Die Regeneration von all den schlechten Tagen im Jahr, die einem viel Kraft geraubt haben. Erholung von Rückschlägen sowie nicht erreichten Zielen und Auftanken von wichtigen Energiereserven und Glückshormonen sind mein Hauptziel in der Weihnachtszeit.
  • Der Genuss spielt gerade zu den Festtagen eine entscheidende Rolle für Augen, Gaumen und das Herz. Köstliches Essen, guter Wein, vom Herzen kommende Geschenke, lustige (Spiele-)Abende unter Freunden, tiefgründige Gespräche und der Genuss von Momenten machen diese Zeit für mich so besonders.

Ruhezeit am See

Heuer hat sich meine Familie den Mondsee als Ort zum (Vor-)Feiern von Weihnachten, Ausruhen, Heim kommen und Genießen ausgesucht. Für kurze Zeit Abschalten - auch wenn es nur für 2 Tage ist. In der stressigsten Zeit im Jahr für kurze Zeit Essen und Trinken genießen - auch wenn es nur für ein paar Stunden ist. Und für kurze Zeit mit der Familie an einem großen Tisch sitzen, sich unterhalten, Geschichten erzählen und aufmerksam zuhören - auch wenn es nur für den Moment ist. Genau das macht doch Weihnachten aus, oder!?

Still stehe ich vor dem großen See und betrachte das spiegelglatte Wasser, das lediglich durch kleine Wellen des Schwans, der in weiter Ferne durch das Wasser streicht, bewegt wird. Ich lasse das Jahr nochmals Revue passieren und blicke auf die schönen und schwierigen Zeiten zurück. Ich höre nichts, außer das Klicken meines Fotoapparats und für einen kurzen Moment fühle ich mich wie in einem Film. Durch den Sucher beobachte ich die Szenerie, die sich vor mir abspielt. Möwen landen auf dem alten Holzsteg am Ufer, um nach Fischen Ausschau zu halten. Schwäne strecken gierig ihre Hälse den Menschen am Ufer entgegen, um endlich ein Stück Brot zu erhaschen. In der Ferne erstreckt sich der Schafberg mit einer leicht angezuckerten Spitze empor und zwischen Wasser und Berg schlängelt sich langsam eine leichte Nebeldecke entlang. Man könnte meinen ich stehe hier ganz alleine und bin nur für mich. Aber so ist es nicht. Ich bin umgeben von mir besonders wichtigen Menschen - meiner Familie. Sie macht mich zu dem, was ich bin. Sie bringt mich zum Lachen und steht zu mir. Und es kommt mir so vor, als würde es mir gerade gleich machen. Stillschweigen und Genießen! Was für ein schönes Gefühl hier mit meinen Liebsten einfach nur zu stehen :)

Wenn ich könnte, würde ich diesen Moment, diese Ruhe und das Beisammensein für die schlechten Tage im Jahr aufbewahren und immer dann abrufen, wenn ich es brauche. Mögen eure Weihnachten unvergesslich werden. Mit viel Liebe, viel Freude, viel Genuss, viel Erholung, viel Zeit mit Familie & Freunden und einem gemütlichen Ort zum Heim kommen. Mögen alle Sorgen in den Hintergrund rücken und die glücklichen Stunden und Momente die Oberhand gewinnen. Mögen die wundervollen Tage unvergesslich werden und euer Buch an Erinnerungen mit vielen neuen Gedanken gefüllt werden. Möge jedem von euch ein Mensch zur Seite stehen, der euch zum Lachen bringt und Glück ausstrahlt. Denn genau dann wird es ein wunderschönes, unvergessliches Weihnachten. Alles Liebe und bis bald

Abwarten und Tee trinken

Unergründliche Liebe

Irgendwann kommt er bestimmt – mein Liebling unter den Lieblingen. Ja richtig, ich rede vom Winter. Wenn die letzten Blätter, die die Bäume noch auf ihren dünnen Ästchen tragen, zart mit Frost überzogen sind und die Luft niemals reiner erscheint, als nach einem richtig schönen Schneegestöber. Alles ist leicht angezuckert und verspricht so viel Reinheit und Ruhe. Eingepackt in dicke Wollsocken, einen Wollpulli, Wollhandschuhe und -haube, sowie einem richtig kuscheligen Schal bin ich startklar für die Kälte und den Winter. Ich kann nicht genau sagen, woher meine Liebe zum Winter kommt. Vielleicht liegt es am Weiß oder am Schifahren oder an der Kälte! 

Und wie ist das bei euch so? Aus Erfahrung weiß ich, dass ich mit diesem verliebten Gerede über die kälteren Tage im Jahr oftmals auf Unverständnis stoße, manchmal sogar auf Kopfschütteln und ganz oft auf einen kleinen Lacher mit dem Ausruf: "Es geht nichts über den warmen Sommer!". Aber das ist auch gut so, dann kann ich den Winter wenigstens ganz alleine für mich genießen. Da es aber noch ein paar Tage, wenn nicht sogar Wochen und beinahe Monate bis zu meiner lang ersehnten Lieblings-Jahreszeit dauert, bereite ich mich mit heißem Tee, guter Musik und einer wirklich kuschelig warmen Decke auf der Couch quasi mental auf den "coolen" Winter vor.

Ein Schälchen Grüner Tee

Seit Jahren trinke ich Tee in allen Variationen, Formen, Farben und mit allen möglichen Zutaten, die sich finden lassen. Sei ist mit Rosenblüten oder Zitronenzesten oder getrockneter Ringelblume. Und trotzdem bleibe ich immer wieder bei Grünem Tee hängen. Einfach weil der Geschmack so fein und besonders ist und ich diese leicht säuerliche Note auf der Zunge unglaublich gerne habe. Unsere Teelade ist fast so groß wie unsere Teller- und Bestecklade gemeinsam und an Vielfalt kaum zu übertreffen. Und trotzdem greife ich jeden Morgen immer wieder zu meinem neuen Lieblingstee: SUN OF HEAVEN - Green Tea Sencha Mango von Tree of Tea. Die Mango gibt dem Tee eine absolut perfektes Aroma und bringt mich jeden Morgen in Schwung. Gerade jetzt - an kühleren Herbsttagen - darf es durchaus auch schon einmal ein Teekännchen am Tag mehr sein; nett angerichtet in einer alten Tasse macht das Teetrinken dann fast noch mehr Freude. Denn wie sagt man so schön: Abwarten und Tee trinken – der Winter kommt bestimmt ;)

Kleiner Tipp:

Grünen Tee kann man problemlos zweimal aufgießen. Also einfach die losen Blätter im Tee-Ei für den nächsten Morgen aufheben und den SUN OF HEAVEN Tee zweimal genießen – das spart nicht nur Geld, sondern auch Zeit in den frühen Morgenstunden.

Ui jetzt darf die Zeit für mich wie im Flug vergehen, damit ich meinen lang ersehnten Winter endlich vor der Türe habe. Bis dahin vertreibe ich mir die Zeit mit meinen Teesorten. Ich wünsche euch einen super schönen Herbst. Alles Liebe und bis bald

10 Gründe, warum ich Kroatien liebe

Die letzten beiden Jahre sind wir für unsere Sommerurlaube nach Maui und Mauritius sehr weit gereist - man möchte fast sagen "ans Ende der Welt". Es war schön und es war aufregend, aber dabei vergisst man oft, dass es auch in der näheren Umgebung von Österreich sehr schön und erholsam sein kann. Ganz ohne 24-Stunden Flug und Luxushotel. Darum haben wir uns heuer mit Zelt und vollbepacktem Auto (inkl. Schlauchboot und Paddel) auf den Weg nach Kroatien gemacht. Unsere Ziele: Split - Insel Vis - Insel Hvar. Auch wenn das Wetter teilweise ein paar Faxen gemacht hat, war es ein toller Trip. Wir haben sehr viel gesehen und werden bestimmt wieder kommen. Einfach weil man hier noch die abgelegenen und ruhigen Plätze findet, an denen man ganz alleine bzw. nur zu zweit vor sich hin träumen kann. Ich kann euch sagen, das hilft ungemein beim Entspannen.

Mein Reisetagebuch

Wie eine Verrückte habe ich heuer schon 1 Monat vor der Abreise in unseren wohlverdienten Urlaub begonnen, die beiden (ja wir hatten 2) Reiseführer durchgestöbert und wichtige bzw. sehenswerte Orte markiert. Das kann ich euch nur empfehlen, damit man sich nachher nicht ärgert, dass man irgendetwas Tolles verpasst hat. Und dann war es endlich so weit und es ging ab nach Split. Die 8-stündige Fahrt war eigentlich recht mühelos, da man von Wien aus fast nur Autobahn fahrt. Damit ich während unseres Urlaubs auch wirklich kein Missgeschick oder eine lustige Geschichte vergesse, habe ich gleich am ersten Tag mit meinem Reisetagebuch begonnen. Ist manchmal ganz lustig, witzige Geschichten nachher nochmals aufzuschreiben und beim Schreiben nochmals zu schmunzeln. Und natürlich möchte ich euch eine lustige Szene aus meinem Reisetagebuch nicht vorenthalten:

"Nach einer etwas mühsamen Fahrt auf der Fähre (Dauer 2,5 Stunden und 7 Uhr Früh Abfahrt) sind wir nun endlich auf der Insel Vis angekommen. Wir haben unser Apartment gleich gefunden, jedoch ist es überbucht. Wir können uns gerade etwas Schöneres vorstellen als das hier. Aber naja zum Glück wird uns gleich ein alternatives Apartment angeboten. Randnotiz: die Besitzerin des Apartments spricht nur kroatisch und französisch. Ich hab keine Ahnung, was sie uns sagt oder erzählt! Irgendwas mit Schlüssel, Markise und Bett. Haha, sie spricht auch ständig Niki an, obwohl der kein Wort versteht. Ich könnte Tränen lachen, überwinde mich nach ein paar Minuten aber doch ihm ein bisschen mit dem Französisch zu helfen. Die erste Nacht war übrigens weniger fein, da mein Polster einem Sandsack gleicht. Werde ihn wohl morgen mit Niki's Polster austauschen ;)"

Mein Top 10 Ranking, warum ich Kroatien so liebe:

1. Die Secret Caves

2. Die Geschichte & Tradition

3. Die wundervolle Unterwasserwelt

4. Die Sonnenuntergänge

5. Das unbeschreibliche Licht #nofilterneeded

6. Die scheinbar unendlichen Weiten

7. Die leeren Gässchen

8. Die kleinen Kirchen und Denkmäler

9. Das wundervoll türkisblau leuchtende Meer und die Kies-/Felsstrände

10. Die Stille

Natürlich fehlt hier noch die liebevolle Art der Einheimischen und das Flair von Kroatien - das ist nur recht schwer fotografisch einzufangen ;)

Ich hoffe ihr hattet ebenfalls einen super schönen entspannenden, erholsamen, lustigen, abenteuerlichen und unvergesslichen Sommerurlaub. Also ich bin schon bereit für die Planung des nächsten Sommerurlaubs. Vielleicht wieder die Insel Vis oder doch wieder ein bisschen weiter weg nach Sri Lanka oder Vietnam?! Wir werden es sehen. Ich lass mich da einmal von Pinterest inspirieren und entscheide dann gemeinsam mit meinem Mann aus dem Bauch heraus.

Kleiner Tipp: Wer es weniger touristisch, aber dafür umso ruhiger und verlassener mag, den lege ich die Insel Vis sehr ans Herz. Die Örtchen auf Vis sind klein, aber sehr schön angelegt. Die Kroaten sind sehr gastfreundlich und wissen, wie man gutes Essen macht. Vor allem der Fisch ist ein Hammer - und das sage ausgerechnet ich, als altbekannte Fischverweigerin. Am besten ist es, mit dem eigenen Auto anzureisen oder sich ein Moped auszuleihen, denn viele verlassene Buchten sind nur mit dem Auto und einem anschließenden breiten Fußweg erreichbar. Oder man kommt gleich über das Wasser mit dem eigenen Boot - das wäre natürlich das Optimum :)

Von mir aus kann der Herbst jetzt kommen. Ich bin bereit! Alles Liebe und bis bald

Im Einklang mit der Natur

Große Supermärkte, vollgestopft mit Lebensmitteln jeder Preis- und Qualitätskategorie. Manches kommt aus ganz fernen Ländern, anderes vielleicht aus der Nachbarortschaft. Hier findet man alles, was das "moderne" Koch- und Backherz begehrt. Aber dass eigentlich auch viel Leid hinter einem Großteil der Produkte und Lebensmittel steckt, spielt bei den riesigen Supermärkten eine sehr untergeordnete, bis gar nicht sichtbare Rolle. Ich denke dabei an das achtlose Wegwerfen der männlichen Küken kurz nach dem Schlüpfen oder das Ausrotten von Lebensräumen wilder Tiere, um riesige Soja-Plantagen anzubauen. ABER es geht auch anders!!!

Demeter: Biodynamisch und ganzheitlich

Demeter-Betriebe zeigen auf besonders eindrucksvolle Weise, dass es sehr wohl auch anders geht. Denn sie haben sich auf eine biodynamische Bewirtschaftung spezialisiert, die sowohl Pflanzen, als auch Tiere mit einschließt. Bei Demeter-Betrieben wird das Wirtschaften als ganzheitlich angesehen. "Individuellan die Bedingungen des jeweiligen Hofes angepaßt, geht es darum einen Betriebsorganismus, ja eine [...] 'Art von in sich geschlossener Individualität'  zu entwickeln. Dabei werden die irdischen und kosmischen Lebenszusammenhänge und Rhythmen berücksichtigt." kann man auf der österreichischen Demeter-Seite nachlesen. Dies bedeutet, dass alles, was der Natur genommen wird in einem Art geschlossenen Kreislauf wieder der Natur zurückgeführt werden muss. Hier spielt vor allem das richtige Maß eine entscheidende Bedeutung. Außerdem wird ausschließlich mit biologisch-dynamischen Präparaten, wie etwa Kuhmist, Bergkristall und Heilpflanzen gearbeitet und ausnahmslos auf chemische Mittel verzichtet. Kurz gesagt: Es entstehen Lebensmittel, die im Einklang mit dem Boden, der Pflanzen, dem Tier und der Menschen entstanden sind.

Für eine nachhaltige Zukunft

Es gibt spezielle Richtlinien, die Betriebe, welche sich auf eine bio-dynamische Bewirtschaftung spezialisiert haben, einhalten müssen. Diese betreffen die Viehzucht genauso, wie den Gemüseanbau sowie die Verarbeitung und Kennzeichnung der Lebensmittel.

Aber worum geht es bei Demeter wirklich?
Schlicht und einfach darum, der Natur und unserer Erde nicht mehr wegzunehmen, als wir Menschen benötigen bzw. zur Verfügung haben. Denn genau deswegen benötigen wir derzeit im Durchschnitt 2,5 Erden, die wir nur leider nicht zur Verfügung haben. Aus diesem Grund finde ich die Idee hinter einer bio-dynamischen Bewirtschaftung nicht nur löblich, sondern auch dringend notwendig. Schließlich wollen unsere Kinder auch eine schöne Zukunft haben. Es muss ja nicht immer die Mango aus Peru oder die Pekannüsse aus Texas sein.

Eine Liste mit den aktiven Demeter-Partnern findet ihr hier. Es gibt hier eine Liste mit einigen Demeter-Betriebe, die ihre bio-dynamischen Lebensmittel Ab-Hof verkaufen. Das Lebensmittel-Angebot von Demeter-Betrieben kann übrigens sehr vielfältig sein und reicht von Getreide, über Gemüse, bis hin zu Fleisch, Milch, Obst und Sonstiges, wie Kräuter, Wein, Säfte etc. Bauern und Bäuerinnen können zum Kennenlernen dieser Bewirtschaftung einen 4-tägigen Grundkurs besuchen, bei dem alles Wissenswerte zu bio-dynamischer Landwirtschaft vorgetragen wird.

Ich hoffe ich konnte euch von der Demeter-Philosophie überzeugen und ein bisschen zum Nachdenken anregen. Es soll nicht Sinn sein, dass man von heute auf morgen keine Lebensmittel mehr aus fremden Ländern kauft, aber mit einem gesunden Menschenverstand und im bewussten Umgang mit Lebensmitteln kann man für eine nachhaltige Zukunft sorgen. Alles Liebe und bis bald


PRODUKTE:

  • Grauer Teller - Interio
  • Essbare Blüten (inkl. Salat) & Sprossen - Merkur
  • Graues Leinentuch - H&M

"There is always time for chocolate"

Die Suche nach glutenfreien Leckereien hat begonnen

Ah wie gerne würde ich in der Früh herzhaft in ein mürbes Kipferl oder ein Schokoladecroissant beißen. Seit meinem (ungewollten) Verzicht auf glutenhaltige Lebensmittel muss das aber leider ausbleiben. Heutzutage ist es zwar ziemlich einfach glutenfrei zu leben. Zum Glück gibt es zahlreiche Lebensmittelgeschäfte, die Eigenmarken ohne Gluten eingeführt haben und dadurch eine große Auswahl an Alternativen zu Weizen und Weizengluten bieten. Aber trotzdem ist gerade bei Süßem meist Weizen/Gluten enthalten. Da schafft leider auch kein SPAR free from-Regal oder Ja! Natürlich-Regal Abhilfe. Das heißt im Klartext: Entweder ich backe meine süßen Leckereien zum Frühstück mit weizenfreiem Mehl selber oder ich verzichte in Zukunft darauf.

Alternativen schaffen

Wer mich kennt weiß, dass ich ein absoluter Schoko- und Süßigkeiten-Fan bin. Also einfach so Süßes weglassen kann ich nicht auf mir sitzen lassen und jeden Abend für das Frühstück backen ist zeitlich nicht wirklich machbar. Darum habe ich ein bisschen recherchiert und bin auf die leckeren Maronen gestoßen, die ganz ohne Mehl auskommen und dazu noch super lecker schmecken. Also Problem auf ganz simple Weise gelöst: Meinen Drang nach Süßem stille ich ab sofort mit Makronen in vielen unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, wie Schokolade, Vanille, Erdbeere, Pistazie etc.

Super leckere Makronen bekommt ihr übrigens bei macaroom. Die Makronen von Merkur und der Konditorei Oberlaa können sich übrigens auch sehen lassen und liegen - zumindest bei mir - meist in der Nähe. McDonald's hat auch Makronen, aber die können meiner Meinung nach mit den anderen Makronen nicht wirklich mithalten - lediglich der Preis kann hier überzeugen. DerStandard hat vor 2 Jahren Makronen in ein paar Geschäften getestet; vielleicht hilft euch das ein bisschen bei der Wahl der richtigen Makronen.

Ich hab ich bei diesem Shooting jedenfalls für Schokolade-Makronen vom Merkur entschieden - einfach weil der Gusto auf die kleinen Dinge schon so groß war ;) Die Makronen sind übrigens sehr lecker, man muss nur darauf achten, dass man keine zerdrückten Makronen eingepackt bekommt, da die Dinger recht fragil sind.

Also ich freue mich jetzt schon richtig auf mein Frühstück. Alles Liebe und bis bald


PRODUKTE:


Süße Versuchung

A little bit too much

Ein schneller Smoothie zwischendurch und schon ist der Hunger fürs Erste gestillt und die Obstzufuhr für den Tag hat sich dabei auch gleich erledigt. Oder?! Vor ein paar Jahren dachte ich mir noch: Ein Smoothie kann ja nur gut sein, wenn man so viele verschiedene Früchte- und Obstsorten auf einmal zu sich nimmt. Nicht nur, dass es anstatt einer richtigen Mahlzeit fungieren kann, man spart sich auch noch das lästige Schälen und Aufschneiden von Obst. Aber weit gefehlt...

In Wirklichkeit haben Smoothies so viel Zucker (auch wenn es die natürliche Form des Zuckers ist, welche in Früchten & Obst enthalten ist), dass sie alles andere als gesund sind. Der in Obst, Gemüse und Früchten natürlich vorkommende Zucker namens Fructose (auch Fruchtzucker genannt) ist nämlich in größeren Mengen genauso schädlich, wie herkömmlicher Zucker, den wir in Süßspeisen und sonstigen Gerichten finden. Der Körper kann Fructose nicht richtig bzw. nur sehr schwer abbauen; Fructose in großen Mengen überlastet viel eher den Darm. Ein gesunder Mensch kann Fructose in kleineren Mengen, wie sie etwa in einem Apfel oder ein paar Erdbeeren enthalten ist, gut verarbeiten. Sobald aber größere Mengen an Obst, Gemüse und Früchten aufgenommen werden, ist der Körper überfordert, wodurch sich vermehrt Bakterien im Darm bilden können.

Aber überlegt mal: Könntet ihr wirklich 1 Apfel, einen gepressten Orange- und Limettensaft, 3/4 einer pürierten Banane, 15 schwarze Johannisbeeren und noch einiges mehr auf einmal zu euch nehmen – wie etwa bei diesem Smoothie?

Lieber Regionales & Fruchtiges

Aufgrund dieser ganzen (süßen) Versuchungen und der damit verbundenen "Komplikationen" im Körper habe ich mich entschieden, in Zukunft von Smoothies Abstand zu nehmen. Auch wenn ich zugeben muss, dass Smoothies schon etwas Leckeres an sich haben. Stattdessen kaufe ich mir lieber regionale Früchte, wie zum Beispiel Erdbeeren – die übrigens nicht nur länger halten als die günstigere Variante aus Spanien, sondern auch noch viel saftiger schmecken. Dann sagt mir mein Körper auch rechtzeitig, wann er genug an Zucker hat und ich doch bitte mit dem sinnlosen Gefuttere aufhören soll. Das freut nicht nur meinen Körper, sondern in weiterer Folge auch mich, da ich mir Bauchkrämpfe und sonstiges erspare. Außerdem gibt es nichts Schöneres, als in eine saftige, rote, süße Erdbeere hinein zu beißen. Links und rechts rinnt der süße Saft an den Mundwinkeln entlang und ein kleines Lächeln macht sich in meinem Gesicht breit, weil die Früchte einfach so extrem lecker sind.

Und das Beste zum Schluss: Gewöhnliches Obstessen mit Schäler und Messer ist wesentlich besser für die Umwelt, da kein langwieriger Produktionsprozess mit viel Müll und CO2-Ausstoß dahinter steckt. Also eine Win-Win-Situation für alle.

Mehr zum Zucker-Thema findet ihr übrigens hier. Ich kann euch auch die Doku "Die große Zuckerlüge" sehr ans Herz legen – die Informationen sind in der Dokumentation sehr gut aufbereitet und vorgetragen und öffnen einem irgendwie die Augen rund um das Thema Zucker.

Und was hab ich aus dem Ganzen gelernt? Finger weg vom Zucker! Es gibt einfach so viel besseres als dieses süße Zeug, das einen nur unnötig in die Zwänge einer unliebsamen Sucht drängt ;) In diesem Sinne wünsche ich euch alles Liebe, einen guten (zuckerfreien) Wochenstart und bis bald

 

PRODUKTE:

  • Tableau in Weiß & Blau - Ikea
  • Lichterkette in Weiß & Blau - Ikea
  • Glasvase (mit Korkstoppel) - Ikea

Das verflixte Weizen

Wenn Altbewährtes auf einmal zum Feind wird

Es hat ganz harmlos begonnen. Einmal Unwohlsein am frühen Nachmittag, dann leichte Bauchkrämpfe nach dem Mittagessen. Zum Schluss hat nur noch das warme Kirschkernkissen gegen die Bauchkrämpfe geholfen. Die ganze Geschichte hat sich über mehrere Monate hinweg gezogen und irgendwie war keine Besserung in Sicht. Teilweise gekrümmt bin ich an meinem Arbeitsplatz gesessen und habe mir mein Unwohlsein nicht anmerken lassen. Langsam machte ich mir aber doch Gedanken, was der Grund für die unwohlen Stunden sein könnte. Als Erstes kam mir "Lebensmittelunverträglichkeit" in den Sinn. Nach ein paar Stunden bei Dr. Google habe ich mich über das Thema informiert und mir zwischen Laktoseunverträglichkeit und Glutenunverträglichkeit schon alle möglichen Horrorszenarien ausgemalt. Schließlich liebe ich doch mein obligatorisches 3-Korn-Müsli mit Milch zum Frühstück und wollte nur ungern darauf verzichten. Aber genau diese Mahlzeit war jene, die ich seit etwa 2 Jahren unverändert in der Früh esse und wohl am ehesten der Auslöser sein würde.

Mir sind in dieser Zeit viele Fragen und auch ein paar Sorgen durch den Kopf gegangen. Aber konnte es wirklich sein, plötzlich an einer Lebensmittelunverträglichkeit zu erkranken? Einfach so von heute auf morgen? Schließlich leiden in Mitteleuropa nur etwa 1% der Bevölkerung an Zöliakie (Glutenunverträglichkeit). An Laktoseunverträglichkeit leiden in Deutschland etwa 15%.

Wenn Wissen heilen kann

Je mehr ich mich mit den Themen Zöliakie und Laktose beschäftigt habe, desto interessanter und spannender fand ich die Themen. Gerade das Thema Gluten (auch Klebereiweiß genannt) ist sehr spannend. Es handelt sich dabei um ein Proteinkomplex, welches in manchen Getreidearten, wie etwa in Weizen, Dinkel, Gerste etc. vorkommt. Aufgrund der Klebefähigkeit wird es auch in vielen anderen Produkten verwendet, wie etwa zum Verdicken von Saucen und Suppen, aber auch oftmals in Schokolade.

Leider konnte mir trotz zahlreicher Arztbesuche keiner sagen, was mit mir nicht stimmte. Vielmehr war ich laut Ärzte – zu meiner großen Erleichterung – "pumperlg'sund". Aber ich hatte noch immer jeden Tag Bauchschmerzen und so konnte es nicht weiter gehen. Deswegen habe ich in einem ersten Schritt die für mich einfachste Option der Nahrungsumstellung gewählt und kurzerhand die Kuhmilch in meinem Müsli gegen laktosefreie Milch eingetauscht. Aber leider ohne dem erhofften Ergebnis. Daher musste ich stärkere Geschütze auffahren und habe mich für eine glutenfreie Ernährung entschieden. Ich war sehr aufgeregt, ob die Umstellung funktionieren bzw. sich bemerkbar machen würde. Und siehe da...bereits am ersten Tag hat sich bereits eine Besserung bemerkbar gemacht.

Ich kann nur sagen, dass der erste Besuch im Lebensmittelgeschäft nach dieser Erkenntnis der offensichtlichen Unverträglichkeit ernüchternd war. Mir sind tausend Fragen im Kopf herum geschwirrt und irgendwie habe ich mich erstmals in solch einem Geschäft einsam und unbeholfen gefühlt: Was ist Gluten? Wo ist es überall drinnen? Welche Lebensmittel sind davon versteckt betroffen? Kann ich überhaupt noch normal essen?

Dos and Don'ts beim glutenfreien Essen

Man stelle sich vor, was Menschen mit solch einer Unverträglichkeit vor 10 Jahren gemacht haben - fernab von irgendwelchen gekennzeichneten glutenfreien Lebensmitteln. Da hat sich in den letzten Jahren in Europa wirklich einiges zum Positiven entwickelt. Am Anfang war es für mich aber trotzdem alles andere als einfach, umzusteigen, gerade weil das geliebte Schnitzel, die leckeren Nudeln und das knusprige Roggenbrot nicht mehr Teil meiner Ernährung sein durften. Aber zum Glück gibt es heutzutage spannende Alternativen, die eine vollwertige Ernährung möglich machen. Nach 3 Wochen (nahezu) glutenfreier Ernährung kann ich sagen, dass man schnell lernt, damit umzugehen und sich gut zurecht findet, wenn man weiß, was einem nicht guttut. Und das Schönste ist, dass es mir endlich wieder gut geht und ich Essen wieder genießen kann, trotz kleinen Einschränkungen ;)

Folgende Produkte sind für mich ab sofort tabu:
Weizen, Dinkel, Hafer, Roggen, Gerste, Bulgur, Couscous und alle Produkte, die damit einhergehen, wie etwa Brot, Nudeln, Panier, Fertigprodukte (Suppen, Saucen,...), süße Backwaren etc.

Dafür ersetze ich sie durch folgende Lebensmittel:
Reis, Amaranth & Quinoa (vor allem gepufft für mein Müsli), Nüsse, Mais, Hirse, Glasnudeln und Buchweizen

Mein Sommerrezept für eine glutenfreie Ernährung (für 2 Personen):

  • 1 Pkg. Maiswaffeln
  • ca. 250 g Tomaten
  • 1/2 Gurke
  • ca. 125 g Beeren (z.B. Brombeeren & Himbeeren)
  • 1 Avocado
  • 1 (roter oder gelber) Paprika
  • nach Bedarf Butter
  • Kräuter (z.B. Thymian, Oregano, Petersilie, Rosmarin,...)

So funktioniert's:

Die Maiswaffeln – wenn gewünscht – mit Butter beschmieren und beiseite legen. Tomaten und Gurke in feine Scheiben schneiden. Ebenso den Paprika halbieren und in dünne Stifte schneiden. Die Beeren vorsichtig waschen und halbieren. Avocado vom Kern befreien, vorsichtig schälen und in feine Scheiben schneiden. Nun die Maiswaffeln jeweils mit einer Gemüse- oder Beerensorte belegen oder die Früchte und Beeren nach Belieben untereinander mischen. Anschließend die einzelnen Waffeln mit Kräutern verzieren und genießen :)

Ich hoffe ihr müsst euch nicht auch mit irgendwelchen Unverträglichkeiten umherschlagen. Mein Tipp ist: Wenn es euch nicht gut geht, handelt rechtzeitig. Eine glutenfreie Ernährung schadet keinesfalls und kann in meinem Fall sogar gesund sein bzw. gesund machen. Also nicht zögern, sondern einfach ausprobieren. In diesem Sinne wünsche ich euch eine wundervolle Woche. Alles Liebe und bis bald

 

Vom Geschichten erzählen und Träumen

Verliebtheit

Kennt ihr das? Wenn etwas so schön ist, dass man gar nicht genug davon haben kann? Ja, ertappt. Bei mir sind es die Pfingstrosen, die es mir eindeutig angetan haben und mich irgendwie nicht loslassen. Was sie besonders macht, kann ich gar nicht wirklich sagen. Aber vermutlich das Gesamtpaket macht sie für mich so faszinierend – der Duft, die Fülle und Komplexität der Blüte sowie die Farbenpracht.

Also bin ich auch dieses Mal nicht drum herum gekommen, den von meinem Mann überreichten Pfingstrosen-Strauß vor meine Linse zu bringen. Diesmal durfte sich das schöne Pflänzchen in einer alten Teekanne mit Streublumenmuster meiner Schwieger-Oma (gibt es das Wort eigentlich?!?!) neben die alte Praktica Kamera von meinem Opa gesellen. Ich sag euch, ein Augenschmaus für jeden Fotografen ;) Aber genau hier, zwischen Teekanne meiner Schwieger-Oma und Analogkamera meines Opas,  hat sich dann die Geschichte, die ich eigentlich erzählen wollte, irgendwie gedreht und ich bin nachdenklich geworden.

Etwas zum Träumen

Vor ein paar Jahren habe ich  mich - leider aus traurigem Anlass - erstmals den alten Kisten und Kartons meines Opas genauer gewidmet und bin dabei auf wirklich schöne Fundstücke gestoßen. Neben der etwa 40-50 Jahre alten Analogkamera, haben sich uralte Analogobjektive, sowie Aufsteckblitze befunden und mir ein zartes Lächeln ins Gesicht gezaubert. Endlich wusste ich, woher ich anscheinend ganz unterbewusst meine Leidenschaft für die Fotografie entwickelt hatte. 

Es ist mir schwergefallen, diese alten Modelle, die weder fragil, noch altmodisch wirkten, aber zugleich so viel Geschichte und Liebe mit sich trugen, in die Hand zu nehmen. Einfach weil mich das Gefühl so erdrückt hat, dass mein Opa diese Kameras wohl zuletzt in seinen Händen hielt. Auch jetzt - alleine beim Gedanken daran - treibt es mir leicht feuchte Perlen in die Augen und meine Hände beginnen ein wenig zu zittern.

Aber es kann auch schön sein, an längst Vergangenes zurück zu denken und in Erinnerungen zu schwelgen. Für mich stand fest: Diese für mich so wichtigen Fundstücke brauchen einen besonderen Platz in unserem Eigenheim. Ein Platz, an dem ich sie gut sehen kann. Wo sie aber nicht erdrückend wirken, sondern wo sie sich unauffällig und zugleich passend in die restliche Einrichtung unseres Eigenheims integrieren. Es sollte kein Schrein werden, sondern viel mehr einem Bild ähneln, welches all die schönen Momente zeigt und zum Träumen und Nachdenken anregt. Vor allem die schönen Dinge, die sich so unvergesslich in mein Gehirn "gebrannt" haben, machen diese kleinen alten Geräte zu einem Symbol dafür.

Unvergesslich

Nach langem hin und her bin ich dann doch endlich auf Pinterest fündig geworden, um die alten Kameras in unserere vier Wände zu integrieren, ohne sie einfach nur in ein Regal zu stellen. Die alten Kameras haben nun den perfekten Platz erhalten. Integriert in einen weißen Rahmen hängen sie neben dem Torbogen zu unserer Küche, im Herzen unseres Wohnzimmers. Jeden Tag wenn ich aufstehe sehe ich diese kleinen faszinierenden Geräte mit all ihren Knöpfen und Details, die schon vor Jahren unser Leben festgehalten haben und es heute in ihrer technologisch höchsten Form noch immer tun. Und die gleichzeitig eine für mich so bedeutende Geschichte erzählen. Irgendwie beruhigend und faszinierend zugleich.

 Pinterest Inspiration

Pinterest Inspiration

Was ich gerade mache? Ich schaue die Rahmen mit den alten Kameras an. Es wirkt beruhigend. Es bringt mich zum Lächeln. Es wirkt auch irgendwie befreiend. Schön, wenn Dinge, ein Stück Geschichte zurückbringen können und zum Träumen verleiten.

Ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntag. Alles Liebe und bis bald

 

Flowerpower oder wie?

"Flowers are the sweetest things God ever made, and forgot to put a soul into." - Henry Beecher

Die Handlung vor dem Nachdenken

Mein erster Gedanke nach dem Erblicken dieser wunderschönen Pflanzen war: "Oh wie schön, ich möchte unbedingt diese bezaubernden Pfingstrosen haben." Richtig stolz habe ich das Bündel Blumen aus dem Wassertopf gezogen und meinem Mann präsentiert. Der hat natürlich prompt eine richtig fiese Schnute gezogen – frei nach dem Motto: "Ernsthaft, du willst dir tote Dinge ins Wohnzimmer stellen?!?" Wie so oft, konnte ich mich aber auch diesmal durchsetzen und habe mich von dem bösen Blick nicht beirren lassen, bin schnell zur Kassa gedüst und habe mit einem feinen Lächeln auf meinen Lippen meinen neu erworbenen Blumenstrauß in den Händen gehalten. Richtig stolz bin ich damit heimgefahren und habe zu diesem Zeitpunkt schon Fotoshooting-Ideen geboren.

Kurzweiliges Schauspiel

Und dann standen die Pfingrosen hier. Direkt vor mir in meinem Wohnzimmer in einer gut 30 Jahre alten Teekanne mit Blumenmuster. Wirklich wunderschöne Pflanzen, mit all ihrer Farbenpracht, dem betörenden lieblichen Duft und der prachtvollen Erscheinung. Kurzerhand hab ich das Bündel Pflanzen genommen und ein Fotoshooting veranstaltet. Oh es hat gefühlte Stunden gebraucht, einfach weil diese Blumen so viele Facetten aufweisen, dass ich aus dem Fotografieren und Staunen nicht mehr hinausgekommen bin. Aber als ich so zwischen Kamerahalten, Blumen zurecht legen und auf den Auslöser drücken gestanden bin, ist mir dann doch bewusst geworden: Mein Mann hatte recht. Ich habe hier quasi tote Pflanzen vor mir liegen, die nichts mehr können, außer für ein paar Tage schön auszusehen und gut zu riechen. Und warum das Ganze? Damit Leute wie ich sich kurzweilig darüber freuen können und den Alltag ein bisschen aufhellen? Irgendwie traurig, wenn man darüber nachdenkt. Warum lässt man die Pflanzen nicht leben und betrachtet diese Wunderlinge in der freien Natur? Ich muss zugeben, bis vor kurzem gehörte ich auch noch zu dieser bequemen Sorte Mensch, die sich lieber abgeschnittene Blumen kaufen, als in der Natur die lebenden Pflanzen zu bewundern.

Lebewesen mit Seele?

Und genau in diesem Moment, als ich dem Gedanken um abgeschnittene Blumen nachgehangen bin, ist mir bewusst geworden, dass Pflanzen durchaus auch Lebewesen sind. Auch wenn sie weder Lachen, noch Weinen, Reden oder sonst etwas in der Art können. Aber sie leben. Sie reagieren auf Sonne und Wasser. Sie wachsen. Sie verfärben sich und pflanzen sich fort. Sie verwelken, wenn sie nicht genug Licht oder Wasser bekommen und bestimmt spüren es Pflanzen – wie auch immer dieses Gespür aussehen möge – , wenn sie abgeschnitten und somit der (Lebens-)Zyklus durchbrochen wird.

Ich weiß, das klingt jetzt alles ein bisschen philosophisch und vielleicht auch verrückt. Aber ich habe mir nun vorgenommen, in meinen schönen Hochbeeten lieber selbst Pflanzen und Blumen anzubauen, wo sie sich nach Lust und Laune ausbreiten können, statt Schnittblumen in meinem Wohnzimmer stehen zu haben, die nur von kurzer Dauer sind und in Wirklichkeit nur noch ein kurzes Dasein fristen dürfen. Es tut mir auch jedes Mal leid, wenn ich die welken Blumen, die als solche gar nicht mehr wirklich erkennbar sind, in die Biotonne werfen muss.

Kleiner Tipp: Pflanzensamen kann man auf ganz simple und zugleich schöne Art verschenken. Etwa zur Hochzeit als Giveaway einfach Säckchen mit Blumensamen verteilen und so die eigene Liebe blühen lassen oder kleine Samensäckchen inklusive Gewächshaus der lieben Mama oder Freundin zum Geburtstag schenken. DIY-Ideen dazu siehe zum Beispiel hier oder hier.

Mein neuer Plan für die Zukunft lautet jedenfalls ab jetzt: Blumen leben lassen und bewusster die Natur genießen! Denn genau dort findet man diese wundervollen Lebewesen, die nicht nur für Tiere lebensnotwendig sind, sondern vor allem für ein einzigartiges Landschaftsbild unserer Umgebung verantwortlich sind. Und ganz ehrlich....ich werde jetzt wohl einen Sparziergang in der blühenden Natur machen ;)

Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende und alles Liebe, bis bald

 

My idea of Urban Gardening

Ein Plätzchen im Grünen

Vor einigen Jahren haben wir uns bewusst für eine Wohnung am Stadtrand von Wien entschieden - einfach weil hier irgendwie alles ein bisschen ruhiger abläuft und grüner erscheint. Das Feld neben unserem Haus trägt bestimmt auch einen Teil dazu bei. Aber es ist vor allem die Nähe zur Lobau und die Ruhe, die uns überzeugt hat. Bei geöffnetem Fenster höre ich Vögel zwitschern und sonst nix (naja, ab und zu vielleicht auch noch ein Flughzeug). Und wenn ich auf meinem Balkon sitze, dann schaue ich auf Bäume, statt auf kahle, dunkle Häuserwände. Das ist für mich ein Heim, wo ich mich wohlfühle und vom stressigen Alltag abschalten kann.

Und wozu hat mein zwei Balkone? Richtig, zum Gärtnern! Trotz Balkon im 2. Stock haben auch wir mit Quälgeistern, wie Dickrüsselkäfer und lästige Läuse zu kämpfen, aber wengistens bleiben wir von Schnecken verschont. Und so haben wir es geschafft, uns innerhalb von 7 Jahren ein kleines grünes Paradies zu schaffen. Voll gefüllt mit Beeren aller Art, Salat, Kräutern und natürlich Zucchini und Tomaten – da fühle ich mich so richtig wohl auf unseren Balkonen. Und genau das zeichnet Urban Gardening aus: In einem urbanen (städtischen) Umfeld sich sein eigenes Wohlfühlparadies mit Pflanzen, Kräutern und Blumen schaffen und so ein kleines Stückchen autark werden und der Natur wieder ein bisschen näher kommen.

Erntezeit

Letzte Woche war es dann endlich so weit: Die erste Ernte für dieses Jahr! Seit Wochen wuchert der Schnittlauch in seinen Trögen schon dahin. Aus diesem Grund war er auch der erste, der passend zum Frühling einen kessen Kurzhaarschnitt verpasst bekommen hat ;)

Ohne Fleiß kein Preis

Natürlich muss auch ein Garten bzw. Blumen- oder Kräuterbeet gepflegt werden, damit etwas entstehen kann. Zwei- bis dreimal täglich Beete gießen im Hochsommer ist dabei eines der unbeliebten, aber dringend notwendigen Dinge. Aber auch rechtzeitges Ernten, Ausputzen und Pflegen bzw. Düngen ist ein absolutes Muss und will gelernt sein, damit sich die Pflanzen (auch auf einem Balkon) so richtig wohl fühlen können.

Aber trotz all der Arbeit wird man beim Gärtnern allemal belohnt. Denn die erste frisch geerntete Erdbeere im Jahr schmeckt einfach immer am besten. Und der erste frisch geerntete Salat ist wohl auch immer der Beste der Saison.

Urban Farming & Urban Gardening in Wien

Für all jene, die mitten in der Stadt wohnen und für die weder Garten, noch Balkon zur Verfügung stehen, die aber trotzdem nicht auf das eigene Beet und Gemüsegärtchen verzichten möchten, bietet die Stadt Wien eine Vielzahl an Urban Gardening Möglichkeiten. Damit schafft die Stadt ihren persönlichen Beitrag zu mehr Gemeinschaft, Umwelt- und Klimaschutz, sowie mehr Bewusstsein für Pflanzen und regionale Produkte in Wien. Hier und hier noch eine Liste mit Gemeinschaftsgärten in Wien und Informationen zu Urban Gardening und Ernteparzellen.

Kleiner Tipp: Die Einteilung für Urban Gardening Parzellen findet meist schon im Winter statt. Also informiert und meldet euch rechtzeitig an, damit ihr im Frühling auch wirklich euer Gemüse ernten könnt!

Ich wünsche euch mit euren Gartenprojekten alles Gute und freue mich auf ein tolles Jahr, mit saftigen Beeren, knackigen Salaten und knallroten Tomaten. Alles Liebe und bis bald

 

Irgendwo zwischen Kasnudeln und dem Blau des Sees

Der Zauberort

Es gibt Orte, an denen man einfach die Zeit vergisst. Nicht nur, weil sie so schön sind, sondern vor allem weil sie Balsam für die Seele sind. Für mich liegt dieser "Zauberort" in Kärnten. Seit meiner Kindheit fahren wir jedes Jahr zu Pfingsten an den schönen Längsee auf einen entzückenden Bauernhof. Und nach all den Jahren hat weder der Ort, noch der Bauernhof seinen Charme verloren.

Immer ein bisschen mehr

Irgendwie sind die Grashalme am Längsee immer ein bisschen grüner, die Leute immer ein bisschen netter und die Sonne scheint immer ein bisschen stärker. Selbst die Hunde und Katzen scheinen dort glücklicher zu sein als in Wien. Ganz zu schweigen von dem Essen, das einfach nur zum Niederknien ist - ganz gleich ob die Pippale (Hühner) oder Kärntner Kasnudeln (ein Traditionsgericht aus Kärnten). Genau das ist auch der Grund, warum wir jedes Jahr wieder gemeinsam mit meinen Eltenr nach Kärnten fahren. Eigentlich sollte man meinen, dass die Zeit für gemeinsame Reisen mit den Eltern vor knapp 14 Jahren geendet hat. Aber nein...es ist auch schön, wenn man 3 Tage gemeinsam mit der Familie verbringen kann - ganz ungezwungen und ungebunden.

Und genau diese Szenen und Bilder machen Kärnten und die Gegend rund um den Längsee für mich zum absoluten "Zauberort" und Erholungsaufenthalt:

Neue Liebe zur Heimat

Und irgendwo zwischen dem Grün des Magdalensbergs, den Ruinen der Burg Tagenbrunn, dem Tiefblau des Längsees und dem Geschmack der Kärntner Kasnudeln verliebe ich mich jedes Jahr aufs Neue in dieses wundervolle Fleckchen und lasse es ein Stück mehr zu meiner Heimat werden.

Selbst wenn es regnet, lockt uns der Wald zu einem Spaziergang und das kleine Bächlein mit angrenzender Kuhweide zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. In Wien geht es einfach nicht, dass ich der Natur noch so nahe bin und gleichzeitig die Zeit genießen kann. Vielleicht liegt es am urbanen Stress oder einfach an der Tatsache, dass ich zu Hause bin und nicht richtig abschalten kann. Das geht bei mir eben nur hier in Kärnten.

Los lassen und sich gehen lassen!
Los lassen und in den Tag hinein spazieren!
Los lassen und sich an den kleinen Dingen erfreuen!

Ich wünsche euch einen wundervollen Wochenstart. Alles Liebe und bis bald

 

Das perfekte Frühstück

Schlaftrunken ins Bad torkeln und einmal in den Tag reinfinden - das ist sicher allen bekannt. Um in der Früh richtig in Stimmung zu kommen geht bei mir nichts über ein richtig leckeres und vor allem frisches Frühstück. Da dürfen knackige Hafer- und Dinkelflocken genauso wenig fehlen, wie frische Beeren. Gerne gebe ich eine Hand voll Himbeeren oder Heidelbeeren, manchmal auch einen Granatapfel, gemeinsam mit Sonnenblumenkernen in mein Müsli. Vermischt mit Chiasamen und getrockneten Gojibeeren ist das ein wahrer Genuss. Und das Beste daran? Ich - der Schokoladenjunkie schlecht hin - benötige dabei nicht einmal Schokolade, ganz gleich in welcher Farbe, Art und Form auch immer. Beim Frühstück kann ich mich voll und ganz mit ein paar Flocken, Samen und Beeren zufrieden geben und bin bis zu Mittag essenstechnisch ruhig gestellt ;)

Müslimischung nach meinem Geschmack

Vor kurzem habe ich beim Merkur die Müslimischungen von GM Pesendorfer entdeckt und bin von der Qualität, sowie der Mischung der Flocken und Früchte sehr begeistert. Ich hab mich schon durch ein paar Sorten gekostet, aber mein absoluter Favorit ist Nr. 5 "Superfrucht". Wobei ich Nr. 8 "Beeren" auch sehr empfehlen kann. Was mich am meisten freut ist, dass die Müslimischungen von GM Pesendorfer ganz ohne Rosinen und Sultaninen auskommen und wirklich Abwechslung in meinen Frühstücksalltag bringen. Stattdessen kann man sich in der Müslischüssel durch getrocknete Gojibeeren, Floh- und Leinsamen, drei unterschiedliche Flocken und oftmals Mohn, sowie Chiasamen wühlen. Es gibt auch eine glutenfreie Mischung und Porridge - da schlägt das Müsliliebhaberherz so richtig hoch.

GM Pesendorfer Müsli Nr. 8 "Beeren":

Liebhaber vs. Verweigerer

Wie sieht denn bei euch das perfekte Frühstück aus? Oder frühstückt ihr überhaupt nicht? Ich denke ja, dass man entweder ein Frühstücksliebhaber oder ein Frühstücksverweigerer ist - wobei mir noch immer ein Rätsel ist, wie diese Spezies an Frühstücksverweigerern den Vormittag ohne Essen überleben kann. Gerade am Wochenende gibt es nichts Schöneres, als 2-3 Stunden vor einem reichhaltigen Frühstück mit allem drum und dran, wie etwa Müsli, Schinken, Brot, Butter, Croissant und Grüntee, zu sitzen und zu lesen. Und auch unter der Woche stehe ich gerne früher auf, um für 20 Minuten meinen Tee und mein Müsli zu genießen. Da macht der Start in den Tag einfach viel mehr Spaß!

Mit diesen Worten wünsche ich euch jetzt schon einen guten Start in die kommende Woche. Alles Liebe und bis bald

 

Gestärkt in den Tag

Kräfte sammeln

Frei nach dem Motto "Mit leerem Magen lässt es sich schwer Arbeiten" starte ich jeden Morgen mit einem super leckeren Frühstück in den Tag. Das Frühstück ist mir wirklich sehr wichtig! Schließlich gibt es nichts Lästigeres, als wenn um 10.00 Uhr der Bauch langsam zu Knurren beginnt und die KollegInnen mit leicht fragwürdigen Blicken starren ;) Außerdem hat ein bisschen Kräftesammeln für einen anstrengenden Tag nie geschadet.

Für mein leckeres Frühstück nehme ich mir daher jeden Morgen viel Zeit. Bis zu 30 Minuten frühstücke ich gemütlich an meinem Esstisch und kombiniere dabei 5-Korn-Flocken, mit einer feinen My Müsli-Kreation, Chiasamen und leckeren Beeren oder Früchten der Saison. Gerade stehen Granatapfel und Himbeeren ganz hoch oben auf meiner absoluten Lieblings-Frühstücksbeeren-Liste. Vor allem Granatäpfel liebe ich, weil die kleinen roten Beerchen so schönf risch und sauer-süß zugleich sind. 

Momentan genieße ich gerade die tolle Weihnachts-Müslimischung von meiner besten Freundin Carina, die sie mir zu Weihnachten geschenkt hat. Eine feine Kombination aus Haferflocken, weißer Schokolade, Knusperlis, getrockneten Beeren und Joghurtdrops - vielleicht nicht gerade super kalorienarm und gesund, aber dafür wirklich gut.

Mein perfektes Frühstück:

Das neue Superfood

Seit Neuestem dürfen die feinen schwarzen Chiasamen - ein derzeit total angesagtes Superfood - in meinem Müsli nicht fehlen. Es handelt sich dabei um kleine Samen, die ca. 10 Minuten in Flüssigkeit (Milch oder Wasser) eingeweicht werden, damit sie weich werden und ihren Geschmack entfalten können. In Wirklichkeit schmecken sie nicht wirklich nach etwas, aber sie sollen sehr wohltuend für den Magen und die Verdauung sein. Ehrlich gesagt fühle ich mich ein wenig besser, wenn ich sie im Müsli habe - ganz gleich ob durch Einbildung oder nicht ;)

Wie startet ihr in den Morgen? Meinem Mann reicht ein Kaffee und eine Zimtschnecke um 10.00 Uhr! Pah...da wäre ich schon längst verhungert und würde in der Arbeit halb kriechend am Boden dahinvegetieren. Aber jedem das Seine.

Alles Liebe und bis bald

 

Kugelrund ins neue Jahr

Rund und süß

Das waren vielleicht süße Weihnachtsfeiertage! Ein Keksi hier, ein Schokodessert da, ein Schokoschirmchen dort. Vor lauter Kekse hab ich fast auf die richtigen Mahlzeiten vergessen. Aber auch heuer ging nichts über die 40 verschiedenen Sorten an Weihnachtskeksen von meiner lieben Schwiegermutter, die in vielen verschiedenen Farben, Formen und Geschmäckern zu finden waren.

Eingepackt in mehr als 40 Keksdosen lagen die kleinen Leckereien nun seit Anfang November im Stillen und haben bereits sehnsüchtig auf ihren großen Auftritt gewartet. Und dann mit Adventbeginn war es endlich soweit. Die süßen Alleskönner wurden aus ihren "Käfigen" befreit und haben uns für knapp 4 Wochen im wahrsten Sinne des Wortes eine zuckersüße Zeit beschert.

Variationen in Hülle und Fülle

Mein absoluter Keksfavorit waren dieses Jahr die kleinen rund ausgestochenen Marziplanblütenkekse mit Schokolade - ein Traum sage ich euch. Natürlich gehen Klassiker, wie Vanillekipferl, Lebkuchen und Rumkugeln immer, aber da fehlt mir schon fast ein bisschen das Besondere. Wirklich gut waren auch die kleinen Zimtsternkekse mit einer feinen Schale Tee und frischen Früchten (z.B. Lychee oder Granatapfel), während wir im Kreise der Familie lustige Spiele gespielt haben ;)

Gesund statt rund

Nach dem 4-wöchigen Keksgelage, haben sich nun die Vorräte langsam aber doch dem Ende zugeneigt und die Keksdosen zeigen (endlich) eine gähnende Leere an. Wird auch wirklich Zeit, weil ich allmählich nicht nur ein schlechtes Gewissen wegen meiner ungesunden Ernährung habe, sondern sich auch mein Körper bereits seit Wochen im Dauer-Zuckerschock befindet. Also muss alles Süße nun frischem Obst und Gemüse, sowie nahrhaften Mahlzeiten weichen. Aber das stört mich nicht leicht, denn ich habe die 4 Schlecherwochen in vollen Zügen ausgekostet.

Ich hoffe ihr hattet auch so super schöne und zuckersüße Weihnachtsfeiertage. Ich freue mich natürlich auch über Berichte zu euren Lieblingskesen! Alles Liebe und bis bald

 

Merry Christmas and a happy New Year

Have yourself a merry little Christmas

&

may all your wishes come true!

Japanrosen von Bloomy Days

Alles Liebe, wir sehen uns im neuen Jahr

 

Info: Ich habe den Blumenstrauß gratis von Bloomy Days zum Testen zur Verfügung gestellt bekommen.

Einfach einmal Tee trinken

Wirrwarr in meinem Kopf

Es kann schon vorkommen, dass nicht immer alles rund oder nach Plan läuft. Vor allem wenn es stressig ist. Tausend Dinge gehen mir gerade durch den Kopf und ich bin schon seit Tagen damit beschäftigt, das ganze Wirrwarr in meinem Kopf in eine geordnete Struktur zu bringen. Funktioniert ehrlich gesagt nicht so wie gewollt! Liegt vielleicht auch daran, dass ich erst im Bett so richtig zum Durchatmen komme und dann erst mit dem Sortieren beginne. Eine absolut schlechte Idee. Denn das ist genauso unproduktiv, als würde ich nichts machen.

Nichtstun fördern

Hoppla, da habe ich wohl den einen Termin verschwitzt und das Essen schmeckt heute auch nicht so wie immer :( Ganz ehrlich? Es wird Zeit, dass ich ein bisschen runter komme. Daher folgt auf dieses ganze wilde Getummel rund um mich einfach einmal NICHTS. Hinsetzen, heißes Wasser in den Teekocher geben, einen leckeren Früchtetee in den Teebeutel geben, 10 Minuten ziehen lassen und unbeschwert den Tee genießen. Hierbei ist ganz wichtig: Nichts machen! Und wenn ich nichts sage, dann meine ich auch nichts. Kein wirres Gedankenspiel starten oder einen erneuten Ordnungsversuch im Kopf durchführen. Einfach einmal nur dasitzen, in die Luft starren und Tee trinken. Ich kann euch sagen, das wirkt Wunder!

Nichtstun will gelernt sein

Ja, Nichtstun muss gelernt werden und kostet gerade am Anfang Überwindung und Durchhaltungsvermögen. Das ist ein bisschen so, wie wenn eine offene Frage ins Plenum gestellt wird und keiner Antwortet - das muss man halt durchstehen. Fortgeschrittene Nichtstuer dürfen nach ein bisschen Übung auch schon Kekse zum Tee essen und vielleicht sogar dem Haustier beim Herumtollen zuschauen. Forscher haben festgestellt, dass man durchs Nichtstun den Blick auf das Wesentliche wieder lenkt. Das ist doch eigentlich genau das, was wir wollen. Den Filtermechanismen für unnütze Dinge und Informationen aktivieren bzw. verbessern.

Bewusst abschalten

Um sich kurzzeitig von Stress und Alltag distanizieren zu können, ist es in einem ersten Schritt ratsam, bewusst durchzuatmen und auf diesem Wege dem Körper Ruhe und Gelassenheit zu symbolisieren. Einige Minuten bewusst der Atmung folgen und sich darauf konzentrieren. In einem zweiten Schritt kann man mit Meditation die absolute Entspannung erlangen und seinen Gedanken freien Lauf lassen. Aber auch das Meditieren muss erlernt werden. Eine Alternative zum Meditieren ist zum Beispiel ein Spaziergang im Grünen, das Beobachten von Vögeln oder das Sammeln von Steinen. Bei all diesen Übungen geht es aber um die Konzentration auf eine bestimmte Tätigkeit und das Ausblenden von alltäglichen Gedanken.

Ich hoffe ich konnte euch mit diesen Tipps die Weihnachtsferien ein bisschen versüßen, indem ihr euch gekonnt Entspannen und Erholen könnt. Lasst eure Gedanken zur Ruhe kommen und macht euch nicht unnötig stress. Ja, auch euer Tag hat nur 24 Stunden und das kleine Wörtchen "Nein" kann oftmals Wunder bewirken. Alles Liebe und bis bald

 

Paradiesisch

Hoch hinaus

Es ist 2 Uhr am Morgen und wir stehen voll bepackt mit unseren Turnschuhen, 2 Wasserflaschen und einem kleinen Lunchpaket in der Lobby unseres Hotels. Weit und breit niemand, außer die Rezeptionistin, der wir verschlafen unseren Autoschlüssel in die Hand drücken, damit sie unser Auto vorfährt. Wir steigen bei lauschigen 22° Celsius ins Auto ein und machen uns auf eine 2,5 stündige Fahrt auf den höchsten Berg von Maui bereit, der zugleich ein erloschener Vulkan ist. Die Strecke kommt mir ewig vor. Alles rund herum ist stockfinster, man sieht weder das Meer, noch die Bäume entlang der Küstenstraße. Mir wird schon flau im Magen, wenn ich daran denke, dass noch 3.000 Höhenmeter auf uns zukommen.

Es ist 4.45 Uhr am Morgen! Wir haben es geschafft! Wir befinden uns auf 3.050 Höhenmeter - rundherum nichts, außer Dunkelheit und vereinzelt ein paar andere Touristen. Es ist eisig kalt! Das Autothermometer zeigt 8°C an; es fühlt sich aber wie 2°C an. Ich schmiege mich in meinen warmen Pullover hinein und genieße ein leckeres Banana Bread aus meiner Lunchbox direkt am Summit vom Haleakala Vulkan.

Es ist 6.10 Uhr am Morgen! Es dauert nicht mehr lange - die Sonne erhellt schon leicht den Himmel und lasst ihn in einem strahlenden Gelb-Orange erleuchten. Langsam ziehen unzählige Wattebausch-Wolken an uns vorüber und machen Platz für die gewaltige Kraft der Sonne. Selten habe ich so ein wundervolles Naturschauspiel gesehen. Keiner sollte sich so einen wundervollen Sonnenaufgang entgehen lassen. Denn auch das, was danach folgt, hat so einiges zu bieten.

Stille & Grün

Es gibt mehrere Wanderwege am Haleakala Vulkan von Maui, wovon zwei wirklich sehenswert sind. Der Sliding Trail führt entlang eines extrem kargen, rotsandigen Weges. Weit und breit nichts. Keine Bäume, keine Tiere, kleine Blumen. Stille. Ich höre nichts und für ein paar Sekunden läuft mir ein kurzer Schauer über den Rücken. So stelle ich mir das Weltall vor - Ruhe und Stille, überall wo man hinsieht.

Der andere Wanderweg stellt das genaue Gegenteil dar und befindet sich auf ca. 2.500 Höhenmeter. Der Weg schlängelt sich entlang von grünen Büschen und Bäumen, die Vögel singen, die Nénés (eine endemische Gänseart) schnattern und die Natur zeigt sich in einem satten Grünton. Hier wandert man in Serpentinen einen Berg hinunter, passiert erloschene Lavasteine und gelangt schließlich inmitten des Vulkanbeckens.

Die andere Seite von Maui

Und dann gibt es da auch noch die andere Seite von Maui. Nämlich jene Seite, die man aus zahlreichen Filmen und von Fotos kennt.

Ein Maui mit wundervollen Stränden und Buchten.

Ein Maui mit kristallklarem Wasser und einer atemberaubenden Unterwasserwelt, wo sich Schildkröten (auch Honu genannt) und Manterrochen die Flosse reichen.

Ein Maui, das tropischer nicht sein könnte.

Ein Maui, das mit Sandstränden in den Farben Rot, Schwarz und Gelb aufwartet.

Und zu guter Letzt ein Maui, das eine atemberaubende Natur bereit hält.

Schmankerl auf Maui

Das Essen auf Maui ist sehr amerikanisch. Neben Bacon und Pancakes findet man noch zahlreiche Fastfood-Ketten und Fischspezialitäten. Aber auch die Hawaiianische Küche hat so einiges zu bieten. Besonders Fisch und Hühnchen mit Macadamia Nut und Kalua Pork (Schwein in Bananenblättern geräuchert) sind exzellent.

Ihr wollt dem Paradies ganz nahe sein? Ihr wollt einzigartige Stille erleben und einen der schönsten Sonnenaufgänge genießen? Dann seid ihr auf Maui genau richtig. Genießt die Ruhe, lasst euch vom Rhythmus der Insel mitreißen und sondert euch vom Massentourismus ab, denn nur dann kann man die wundervolle Vielfalt der Insel wirklich erleben. Alles Liebe und bis bald