Omis Apfelstrudel

Süße Verführung

Meine Omi war eine richtige Naschkatze - von Kuchen über Kekse bis hin zu Torten, Krapfen und Strudeln konnte sie sich für die kleinen Leckereien immer sehr begeistern. Es gibt ein paar Süßspeisen, wie Schwarzwälder Kirschtorte, Apfelspalten sowie Apfelstrudel, Krapfen und Doppelkekse, die mich jedes Mal an meine Oma erinnern. Noch immer sehe ich sie vor mir, wie sie herzhaft in die Köstlichkeit hineinbeißt und mir ein Stück davon anbietet. Ich glaube ein wenig habe ich den Hang zu Süßem von ihr geerbt. Darum finde ich es umso schöner, wenn ich ab und an die Zeit finde, um Süßspeisen selber zu machen, die meine Omi so geliebt hat. Dieses Wochenende habe ich mich an Omis Apfelstrudel (ohne Rosinen - genau wie ich es liebe) gewagt. Ich sage nur: köstlichst!!!

Rezept: Omis Apfelstrudel

Zutaten:

  • ca. 750-800 g Äpfel (am besten eine nicht zu süße Sorte wählen)
  • 100 g Walnüsse (im Ganzen)
  • 50 g Staubzucker
  • 2 TL Zimt
  • 1 TL Mark von einer Vanilleschote
  • Saft von 1 Zitrone
  • 50 g Semmelbrösel
  • 150 g Butter 
  • 1 Pkg. gezogener Strudelteig
  • nach Belieben: eine Handvoll Rosinen, Schlagobers

Zubereitung:

  1. Die Äpfel schälen und das Kerngehäuse entfernen. Danach die Äpfel in Scheiben schneiden (je Apfel 16 Stücke). Walnüsse ein wenig zerhacken und gemeinsam mit den Äpfeln, Zimt, Staubzucker, Vanillemark und Zitronensaft in einer großen Schüssel vorsichtig vermengen.
  2. Die Hälfte der Butter in einer Pfanne erhitzen und die Semmelbrösel darin anschwitzen. Achte darauf, dass die Brösel nicht anbrennen. Backrohr inzwischen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
  3. Jeweils zwei Strudelblätter leicht versetzt auf ein Backpapier auflegen (Überschneidung der Blätter ca. 8-10 cm). Die restliche Butter ebenfalls erhitzen und anschließend mit einem Pinsel die Strudelblätter mit der flüssigen Butter bestreichen. Dann nochmals zwei Strudelblätter leicht versetzt über die bereits mit Butter eingeschmierten Strudelblätter legen, nach Bedarf nochmals mit ein wenig Butter einstreichen und die in Butter gebratenen Semmelbrösel darauf verteilen.
  4. Die Apfelmasse nun in die Mitte der Strudelblätter platzieren und zum Rand ca. 3-4 cm Platz lassen, damit beim Backen nichts von der Fülle ausläuft. Danach die Strudelblätter übereinander einschlagen und auch die Enden des Strudels einschlagen und gut verschließen. Nach Belieben kann der fertige Strudel jetzt noch mit ein wenig flüssiger Butter oder Kokosfett eingestrichen werden.
  5. Apfelstrudel im Ofen auf mittlerer Schiene bei 180°C (Ober- und Unterhitze) für ca. 30-40 Minuten goldbraun backen. Danach aus dem Ofen nehmen, leicht abkühlen lassen und mit Staubzucker bestreuen.

Kleiner Tipp: Warmen Apfelstrudel am besten mit selbstgemachten Schlagobers genießen!

Süße Erinnerungen

Geht es euch auch so, dass ihr bei bestimmten Gerichten euch an schöne Zeiten erinnert? Was ist es bei euch? Vielleicht der Geruch von gegrilltem Gemüse, der euch an den letzten Sommer mit Freunden erinnert, oder das Nutella-Brot, das ihr so oft bei euren Großeltern gegessen habt? Faszinierend, dass man mit so einfachen Mitteln, wie dem Kochen von Essen, längst vergangene Zeiten in die Gegenwart zurückholen kann. Schauen wir einmal, was meine Erinnerung das nächste Mal auf den Tisch zaubert ;) 

Alles Liebe und bis bald,

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The perfect Summer-Bowl

Nicht schnell, aber köstlich

Im Sommer muss Essen schnell gehen und gesund sein - ich weiß. Es gibt auch viele Rezepte, die nicht nur einfach sind, sondern auch schnell gehen. Aber jeden Tag Salat essen wird mit der Zeit auch langweilig. Deswegen entscheide ich mich ab und zu bewusst gegen total gesunde und schnelle Gerichte, weil ich sie einfach nicht mehr sehen kann (auch wenn sie wirklich gut sind).

Dieses köstliche Sommer-Rezept, das ich vor kurzem ausprobiert habe, ist alles andere als schnell und wenn man die ethischen Aspekte von Avocados miteinbezieht (Abholzung von Regenwäldern, Verschmutzung von Trinkwasser etc.), dann ist es vielleicht auch nicht unbedingt ein Essen für jeden Tag. Aber diese Bowl ist so richtig lecker, dass ich ehrlich gesagt nicht genug davon bekommen kann. 

Süßkartoffel-Avocado-Bohnen-Bowl

Für dieses Gericht werden Süßkartoffel benötigt, die leider oft unterschätzt werden. Denn sie sind eine super Alternative für gewöhnlichen Kartoffeln. Zu den Süßkartoffeln gesellen sich in der köstlichen Bowl jedenfalls Bohnen, Avocado und simpler Reis. Wer möchte, kann auch noch Sprossen oder Kresse hinzugeben. Ich persönlich finde, dass Reis jedes Gericht aufwertet. Ich bin aber auch ein absoluter Reisfan ;). Die Bowl wird dann mit einer köstliche Limettensauce aufgepeppt und fertig ist das Sommergericht.

Rezept: Süßkartoffel-Avocado-Bohnen-Bowl

Zutaten für 2 Personen:

  • 200 g Basmati Reis
  • 2 Süßkartoffeln
  • 2 Paprika
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 1 Avocado
  • 2 TL Paprikapulver
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 Messerspitze Chilipulver
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 Limette
  • 1/2 Becher Sauerrahm
  • 1/2 Becher Joghurt
  • nach Belieben: Sprossen oder Kresse
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung (ca. 45 Minuten):

Basmati Reis mit ca. 375 ml Wasser und ein wenig Salz zum Kochen bringen. Auf geringer Flamme kochen, bis das gesamte Wasser verdampft ist. Süßkartoffeln inzwischen schälen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Paprika in Scheiben schneiden. Süßkartoffeln mit Backpapier auf ein Blech legen und mit 1 TL Paprikapulver, Chilipulver und 2 EL Olivenöl bestreuen/beträufeln. Ofen auf 200°C vorheizen (Ober- und Unterhitze) und die Süßkartoffeln für ca. 20 Minuten darin garen lassen. Nach ca. 20 Minuten die Paprika hinzugeben, nochmals mit 1 EL Öl beträufeln und für weitere 15 Minuten in den Ofen schieben.

Währenddessen Limettenschale abreiben, den Saft der Limette auspressen und beides gemeinsam mit Sauerrahm, Joghurt, Salz und Pfeffer in einer kleinen Schüssel vermengen. Die Sauce mit 1 TL Paprikapulver und Kreuzkümmel abschmecken. Die Avocado in dünne Scheiben schneiden und beiseitelegen. Die Bohnen aus der Dose leeren und mit Wasser waschen. Drei Minuten bevor die Süßkartoffeln und Paprika aus dem Rohr kommen, die Bohnen dazugeben und kurz mitgaren lassen. Sobald alles fertiggegart ist, aus dem Ofen nehmen und gemeinsam mit dem Reis in einer Schüssel oder auf einem Teller anrichten. Süßkartoffeln und Paprika leicht salzen. Die Avocadoscheiben in der Schüssel schön drapieren und die Sauce über Süßkartoffeln und Avocado gießen. Nach Belieben kann zum Abschluss noch Kresse (oder Sprossen) über dem Gericht verteilt werden.

Guten Appetit!

Vielleicht habt ihr auch ein tolles Rezept, das vielleicht nicht super schnell, aber dafür super köstlich ist. Ich freue mich auf eure Beiträge und wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren der Summer-Bowl. Lasst es euch schmecken :) Alles Liebe und bis bald ♥

VEGETARISCHE SOMMERPASTA

Change something

Vor ein paar Tagen haben wir uns die Dokumentation "Cowspiracy" auf Netflix angesehen. Ein wirklich sehenswerter Film über Nutztiere, unseren Fleischkonsum und die daraus resultierenden Probleme. Um ehrlich zu sein, fand ich den Film ziemlich bedrückend und überaus aufrüttelnd, auch wenn mir die Fakten alle schon bekannt waren - nur leider nicht in diesem Ausmaß. Kurz gesagt: Kuh, Schwein, Hendl und Schaf brauchen eine Menge Fläche für sich und die Anpflanzung ihres Futters sowie Unmengen an Wasser, wodurch ein hohes Maß an CO2 ausgestoßen wird. Und wofür das Ganze? Damit wir ein Steak essen können?

Man Mann und ich leben schon seit längerem flexitarisch, das heißt ohne täglichen Fleischkonsum, manche Tage völlig vegetarisch, andere sogar ganz vegan, legen viel Wert auf regionale und/oder Bioprodukte und suchen Alternativen zu tierischen Lebensmitteln. Trotz allem sind wir aber weder Vegetarier, noch Veganer. Nach dem Film haben wir uns aber wieder ins Bewusstsein gerufen, dass Unmengen an Fleisch und tierischen Produkten, wie etwa Kuhmilch, weder für unsere Umwelt, noch für unseren Körper gesund sind. Daher suchen wir jetzt noch bewusster nach veganen oder vegetarischen Gerichten, die genauso schmackhaft sein können wie Fleischgerichte. Fleischtiger werden erstaunt sein, wie köstlich eine vegetarische Pasta sein kann ;)

Ich finde es wird langsam Zeit, dass wir endlich aufwachen und schonender mit unseren Ressourcen umgehen. Das geht bestimmt nicht von heute auf morgen, aber wenn jeder seinen jährlichen Fleischkonsum um die Hälfte reduziert, haben wir schon viel gewonnen. Ich glaube fest daran!!!

Vegetarische Sommerpasta

Eines meiner Lieblingsrezepte diesen Sommer ist eindeutig eine Sommerpasta mit Tomaten & Mozzarella. Ich könnte mich eingraben darin, weil der Geschmack einfach so vielfältig und frisch zugleich ist. Ich liebe es :) Probiert es doch selbst gleich aus:

Rezept: Linguine mit Cherrytomaten, Mozzarella & Basilikum

Zutaten für 2 Personen:

  • 300 g Linguine
  • 250 g Cherrytomaten in Gelb und Rot
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 Pkg. Mozzarella
  • 1 Handvoll Basilikumblätter
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Honig
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung:

Linguine mit ein wenig Salz in heißem Wasser ca. 10 Minuten kochen lassen, bis die Nudeln bissfest sind. Zwischenzeitig Knoblauch und Zwiebel in kleine, feine Würfel schneiden. Cherrytomaten halbieren und gemeinsam mit Knoblauch und Zwiebel sowie 2 EL Öl in eine Pfanne geben und ca. 7-8 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Basilikumblätter von den Stängeln zupfen, waschen und klein schneiden. Nach etwa 5 Minuten Kochzeit der Tomatensauce die Hälfte des Basilikums unter die Tomatensauce mischen und mit Salz, Pfeffer und Honig abschmecken. Mozzarella in ca. 3 cm große Würfel schneiden und beiseite legen. Sobald die Tomaten Saft verlieren und weichgekocht sind, ist die Sauce servierfertig. Die fertigen Linguine abtropfen und auf Tellern anrichten. Tomatensauce, restliche Basilikumblätter und Mozzarella darüber streuen und fertig! Guten Appetit ;)

Lasst euch eure Pasta gut schmecken - vielleicht sogar während ihr euch "Cowspiracy" anschaut (ich weiß, Fernsehen und gleichzeitig Essen ist eigentlich nicht so super gesund, aber ihr könnt ja dieses Mal eine Ausnahme machen – quasi für den guten Zweck). Vielleicht habt ihr ja ebenfalls eine köstliche Sommerpasta, die ihr gerne hier teilen möchtet. Ich freue mich auf eure Ideen und Beiträge. Falls ihr Fragen zum Flexitarismus habt, könnt ihr mir die natürlich auch gerne stellen. Alles Liebe und bis bald ♥

RUSTIC & RAW - TEIL 2

Weil der Rustic & Raw Workshop mit Krautkopf vor 1 Monat so großartig war und ich nicht alle Eindrücke gleichzeitig in einen Blogpost packen konnte/wollte, habe ich euch ja versprochen, meine Erlebnisse auf zwei Teile aufzuteilen. Und hier ist er nun: der 2. Teil des Rustic & Raw Workshops von Krautkopf! Den ersten Teil könnt ihr hier nachlesen ;)

Nachhaltiges Wirtschaften

In den 4 Tagen des Rustic & Raw Workshops in Rensow haben wir nicht nur fotografiert, gegessen und geplaudert, sondern waren auch noch richtig produktiv. Wir haben Karotten fermentiert - eine der nachhaltigsten Formen, um Gemüse zu konservieren und vor dem Wegwerfen zu bewahren. Dabei wird das Gemüse (im Ganzen oder geschnitten) gemeinsam mit einer Salzlake in ein Einmachglas gegeben, danach kommt es 2 Wochen an einen kühlen Ort und den Rest erledigen die darin entstehenden Milchsäurebakterien für euch. Fermentiertes Gemüse ist eine köstliche Beilage und geht mit ganz einfachen Mitteln super leicht. Zahlt sich auf jeden Fall aus, das selbst einmal auszuprobieren.

Tipp: Das Verhältnis von Salz und Gemüse sollte bei der Fermentation immer 2:100 sein (z.B. 20 g Salz bei 1 kg Gemüse). Der Rest wird mit Wasser aufgefüllt.

Im kulinarischen Himmel angekommen

Am vorletzten Tag des Workshops haben wir uns in Sachen Essen besonders viel vorgenommen. Es sollte eine Raw Berry Cake für den Nachmittag sein sowie Gerste mit "Grünzeug" als Mittagessen und der letzte Abend sollte außerdem mit einem köstlichen Mahl gebührend gefeiert werden. 

Ich glaub ich habe selten so lange an einer Torte herumgewerkelt, wie an dieser Raw Cake. Da mussten die Datteln geschnitten und die Nüsse zerstampft, die Beeren püriert und das Agar Agar angerührt werden. Dann ab mit dem leckeren Teil in den Kühlschrank und nach ca. 3 Stunden – voilá! Die Torte war trotz hohem Aufwand wirklich ein wahres Geschmackserlebnis - und das alles ohne Backen.

Das Mittagessen ging in der Zubereitung eigentlich recht flott. Ein paar Brennesselblätter aus dem Garten, Gerste im Topf und ein bisschen angeröstete Zucchinis und Zuckererbsen. Und fertig war unser Mittagessen. Aber nicht für uns Fotografen-Nerds. Denn auf der Suche nach dem perfekten Licht, dem perfekten Untergrund und dem perfekten Winkel für das Abfotografien des Tellers sind wir wie aufgescheuchte Hühner durch die ganze "Alte Schule" gerannt und haben das Gericht - jeder für sich - eigenständig interpretiert und mit der Kamera eingefangen. Mein Magen hat schon Kapriolen geschlagen, aber es hat sich so sehr gelohnt.

La Grande Finale

Und dann war es endlich so weit: Der letzte Abend rückte näher und es sollte ein wahres Festmahl werden. Susann von Krautkopf hat mit ganz viel Liebe zum Detail den schönen Holztisch im Garten der "Alten Schule" für uns hergerichtet und für das perfekte Flair gesorgt. Das Essen, das Yannic auf seinem Feuer gezaubert hat, war nicht weniger beeindruckend. Köstliche Kartoffeln direkt am Feuer erhitzt und dazu Spargel in frischem Heu aus dem Garten geräuchert, mit selbst gemachter Heubutter direkt in der heißen Glut gegrillt. Das war ein kulinarisches Highlight der Sonderklasse und hat den perfekten Abschluss unserer 4 Tage symbolisiert.

Eingemummelt in dicke Decken und Schafsfell haben wir uns am Lagerfeuer platziert (nebenbei noch einen Kampf mit den lästigen Riesengelsen geboten), über das Leben sinniert und Geschichten aus unserem Alltag erzählt. Schließlich waren wir ja größtenteils Fremde und wussten nicht viel voneinander. Aber das hat dem ganzen Abend keinem Abbruch getan, sondern hat ihn eigentlich noch spannender gemacht.

Danke ihr Lieben (sowohl Krautkopf, als auch alle anderen Workshopteilnehmerinnen), dass ihr dieses Wochenende für mich so besonders gemacht habt. Es war wie ein Treffen unter alten Freunden, die das gleiche Hobby teilen. Vielleicht laufen wir uns irgendwann einmal wieder über den Weg ;) Alles Liebe und hoffentlich bis bald ♥

RUSTIC & RAW - Teil 1

Der etwas andere Workshop

Es war ein verlängertes Wochenende der ganz besonderen Art, das ich in dieser Form noch nie erlebt habe! Gespickt voll mit lustigen Momenten, köstlichem Essen und einer tollen Gesellschaft. Ganz klar war mir am Anfang noch nicht, was mich beim Rustic & Raw Fotografie & Food Styling Workshop von Krautkopf in Rensow (Nordeutschland) erwarten wird. Aber ich wollte mich unbedingt auf das Abenteuer einlassen - vor allem auch deswegen, weil der Fotostil von Yannic & Susann so ganz anders als meiner ist. Und ich muss sagen, es war so großartig, dass ich mir fast schwer tue, es in Worte zu fassen. Als wäre man in einer kleinen Familie, die einen versteht, wenn man gefühlte Sekunden, aber in Wirklichkeit Stunden, mit der Kamera bewaffnet vor einem Essen steht und nach DEM Winkel sucht, um das perfekte Bild zu erlangen. Um es mit den Worten von Yannic & Sophia zu sagen: "Kein Foto Jürgen" weit und breit, sondern einfach nur pure Leidenschaft für die Fotografie war unter uns zu spüren.

Dass Yannic und Susann von Krautkopf großartige Bilder machen und köstliche Rezepte gestalten, war mir schon immer klar. Das beweisen sie auch gekonnt auf ihrem Blog, in ihrem Buch, in ihrer App etc. Die Frage für mich war nur, wie schaut ein Rustic & Raw Workshop bei ihnen aus? Was erwartet mich? Wie sind die anderen TeilnehmerInnen? Treffe ich auf Gleichgesinnte, die meine Leidenschaft teilen? Was kann ich aus dem Workshop mitnehmen? Wie arbeiten andere im Food Fotografie Bereich? etc.

Noch besser als gut

Vor etwa 2 Wochen haben wir (also Susann & Yannic von Krautkopf und 5 Workshop-Teilnehmerinnen, darunter Paula, Sophia, Marina, Lisana und ich) uns nacheinander in der "Alten Schule" in Rensow eingefunden. Die "Alte Schule" war früher - wie der Name schon vermuten lässt - eine Schule und verzaubert heute durch einen urigen und zugleich gemütlichen Stil. Luxus ist hier Mangelware, aber genau das macht den Charme des kleinen Häuschens aus. Hinter jeder Ecke verbirgt sich eine andere interessante Kleinigkeit, die es wert ist, fotografiert zu werden. Umgeben von 6 anderen FotografInnen habe ich mich so richtig wohl gefühlt und mich kurzerhand in das kleine Häuschen verliebt. Wir haben uns einfach treiben lassen - von den Motiven, vom guten Essen und von der angenehmen Stimmung.

Rustic Food

Ganz ehrlich: Ich habe selten in vier Tagen so viel leckeres (vegetarisches) Essen gegessen. Vielleicht lag es an der Gesellschaft oder an der Stimmung im Allgemeinen. Ich glaube aber eher, dass es eine Kombination aus allem war. Das hat schon beim Frühstück begonnen, wo selbst gemachte Nougatcreme, Tomatenaufstrich und Rote-Rüben-Aufstrich sowie Erdbeer-Rhabarber-Kompott auf uns gewartet haben. Ein Gaumenschmaus sage ich euch!

Vegetarische Köstlichkeiten

Das Mittag- und Abendessen waren nicht minder lecker. Mit ganz viel Leidenschaft hat Yannic uns ein köstliches Gericht nach dem anderen auf den Tisch gezaubert und offensichtlich seine Leidenschaft für das Kochen mit offenem Feuer entdeckt. Meine Kleidung riecht (trotz mehrmaligem Waschen) heute noch nach Lagerfeuer, aber das war es allemal wert. Es erzeugt eine ganz eigene Stimmung, wenn man sich vor loderndem Feuer versammelt, in die knisternde Glut starrt und sich aufwärmt, während man den Geschichten der anderen lauscht. Fast ein bisschen wie im Ferienlager in der Schulzeit – nur irgendwie besser! Und das Essen versprüht einen ganz eigenen Geschmack, wenn es direkt aus dem Feuer kommt. Oft braucht es gar nicht viel, sondern einfach nur ein gutes Feuer und eine nette Gesellschaft. Absolut nachahmenswert!!! Ich muss gestehen, dass mich die Begeisterung rund um das Kochen mit Feuer auch mitgerissen hat. Bin gerade am überlegen, wie wir auf unserem Balkon unauffällig (!!!) ein offenes Feuer platzieren können – das ist vielleicht weniger nachahmenswert ;)

Neben Rote-Rüben-Burger, Karfiolsuppe mit fermentierten Roten Rüben und Focaccia mit selbst gemachter Paprikasauce (mein persönlicher Favorit), wurden wir mit einer Raw Beerencake und einem leckeren Mittagessen mit Gerste, Zucchini & Zuckererbsen verwöhnt. Wo wir helfen konnten, haben wir uns gegenseitig tatkräftig unterstützt - sei es beim Schnippeln, Abwaschen, Gemüse putzen, Anrichten etc. Ich habe nicht nur in Bezug auf die Fotografie, sondern gerade was die Themen Food Styling und Essenszubereitung angeht, sehr viel Wissen von den anderen und natürlich den lieben Workshopleitern mitgenommen.

Cornelia Kahr Fotografie: Focaccia

Da der Workshop und diese 4 Tage so intensiv und vielfältig waren, würde ich es schade finden, alles in einem einzigen Blogpost zu erzählen. Deswegen teile ich die Erfahrungen und Erlebnisse zum Workshop für euch auf zwei Teile auf. Bei Teil 2 vom Rustic & Raw Beitrag könnt ihr euch auf Fotos und Infos zum Fermentieren sowie über eine der besten Raw Cakes, die ich je gegessen habe, und das atemberaubende Grande Finale des Workshops freuen. Alles Liebe und bis bald ♥

Hot Summer

Die letzten Tage waren ein wahrer Traum! Das Thermometer ist endlich über die 15°C-Marke geklettert und die Sonne hat ihr schönstes Gesicht gezeigt. Wie eine Schlange, die verzweifelt nach einem von der Sonne gewärmten Stein sucht, hab ich mich in die Sonne gestellt und die wärmenden Strahlen auf meiner Haut genossen. Sonne, ich habe dich wirklich vermisst!!! Es ist mir fast schon vorgekommen, als hätte ich vor 7 Monaten zum letzten Mal die Sonne richtig gesehen und gespürt und seither in einer dunklen, kalten Höhle "gehaust". Ja es stimmt, dass ich ein Winterfan bin, aber langsam sind die kalten Temperaturen sogar mir auf den Geist gegangen. Und dann war es doch endlich schön – auch wenn heute mehr Wolken als Sonne zu sehen sind.

Balkon- & Chililiebe

Vor lauter Tatendrang konnte ich mich zuerst gar nicht entscheiden, was ich an so schönen warmen Tagen alles anstellen sollte. Ich habe mich kurzerhand für die Balkonpflege entschieden. Meine Erdbeerpflänzchen gedeihen bereits prächtig, heuer versuche ich es auch erstmals mit der Pflanzung von Heidelbeeren und mein Lavendel ist so riesig, dass er alle anderen Pflanzen im Hochbeet im wahrsten Sinne des Wortes in den Schatten stellt. Aber ich hab in meinem Beet noch viel mehr gefunden - nämlich kleine Chilischoten. Leider sind meine Pflänzchen noch ein wenig zu klein und unreif um für das Kochen eingesetzt zu werden, daher habe ich mir für unsere scharfen Sommergerichte vorerst welche aus dem Supermarkt besorgt. An Schärfe könnten die kleinen Dinger gerne noch zulegen, aber sie trumpfen mit wahrer Schönheit. Doch bevor ein paar von den roten Dingern in meinen Topf gelangen konnten, habe ich sie noch vor meine Linse gebracht. Ich freue mich schon, wenn ich meine eigenen kleinen Schoten pflücken kann. Also von mir aus kann der Sommer kommen ;)

"Heißes" Chiligericht

Mein absolutes Lieblingsgericht mit Chili für den Sommer ist eine Hühnchen-Pfanne mit Paprika, Chili und Udon-Nudeln. Es versprüht das optimale Urlaubsfeeling und hilft an heißen Tagen zu relaxen.

Rezept: Hühnchen-Pfanne mit Paprika, Chili und Udon-Nudeln (für 2 Personen)

  • ca. 300g Hühnerbrust
  • 2 gelbe Paprika
  • 1 kleine rote Chilischote (Achtung: Schärfe vorher an einem kleinen Stück testen)
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • ca. 3 EL Chilisauce
  • ca. 3 EL Sojasauce
  • Petersilie
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 50 ml Wasser
  • Prise Salz und Pfeffer
  • 1 Pkg. Udonnudeln

Zubereitung:

  1. Frühlingszwiebeln, Paprika und Knoblauch in kleine längliche Stücke schneiden. Petersilie und Chilischoten sehr fein hacken.
  2. Hühnerbrust waschen, abtupfen, salzen und pfeffern und in kleine längliche Stücke schneiden. Die Hühnerstückchen in heißem Öl (1 EL) in einer Pfanne rundum scharf anbraten, danach das Fleisch aus der Pfanne nehmen.
  3. Udonnudeln inzwischen wie auf der Verpackung angegeben wenige Minuten in kochendem Wasser ziehen lassen und zur Seite stellen.
  4. Nochmals Öl (1 EL) in die (Fleisch-)Pfanne geben und das Gemüse beifügen – ca. 4-5 Minuten anbraten. Anschließend Wasser sowie Chilisauce und Sojasauce hinzufügen. Alles für etwa 4 Minuten leicht köcheln lassen.
  5. Nudeln und Petersilie unter das Gemüse heben und nochmals ein paar Minuten alles auf kleiner Flamme köcheln lassen. Nun das Fleisch hinzufügen, umrühren und fertig!

Ich bin bereit für den Sommer - er kann jetzt wirklich kommen :) Hoffentlich seid ihr auch schon in den Startlöchern und versüßt euch die Zeit bis zu den richtig heißen Tagen mit leckeren Sommerrezepten. Freue mich auf euer Feedback, wie euch das Rezept geschmeckt hat bzw. wenn ihr andere Chilirezepte habt, dann nur her damit. Alles Liebe und bis bald ♥

Cornelia Kahr Fotografie

Federleichtes Osterfest

Und jährlich grüßt der Osterhas'

Wow...ich kann es kaum glauben, dass schon wieder das erste Quartal von 2017 um ist und sich Groß und Klein langsam aber sicher auf den Osterhasen vorbereiten. Bewundernswert finde ich all jene Mütter und Väter, die neben ihrem Vollzeitjob auch noch mit ihren Kindern Ostereierfärben und kleine Osternesterl basteln. Ich gebe zu - das Ostereierfärben ist mir heuer einfach zu viel Aufwand gewesen und Ostereierausblasen habe ich schon vor Jahren aufgegeben - wie schafft man es bitte, den Inhalt eines Eies aus einem Miniloch zu pusten?! Entweder bin ich zu klein oder habe zu wenig Puste, aber bei mir hat das noch nie wirklich funktioniert. Deswegen bin ich dieses Jahr auf die "Short Time Version" der Ostervorbereitungen umgestiegen und teile gerne mit euch meine zwei Short Time DIY Ostereier-Ideen. So simpel und schnell können Ostervorbereitungen sein ;)

1. Federnspiel:

Für das Federnspiel braucht ihr lediglich ein paar kleinere Federn und ein schönes Band eurer Wahl. Ich habe mich für einen Weiß/Gold-Faden und Federn von Depot entschieden. Der Faden ist recht dünn und daher lässt er sich gut binden. Und natürlich benötigt ihr Eier - am besten weiße, da dadurch die Federn und das Band besser zur Geltung kommen.

Und so funktioniert's:

Eier für ca. 10 Minuten in heißem Wasser kochen, bis sie hart sind. Am besten ihr wartet kurz, nachdem ihr sie aus dem Kühlschrank genommen habt (damit sie nicht springen) und legt die Eier bereits in das Wasser, wenn es noch kalt ist. Eier anschließend vorsichtig aus dem Wasser nehmen und abschrecken - dann abkühlen lassen. Sobald die Eier abgekühlt sind ein Stück Faden um das Ei wickeln und mit einem leichten Knoten eine kleine Feder befestigen. Den Faden passend zur Größe des Eies abschneiden und fertig ist euer Federnspiel zu Ostern!

2. Glanz & Glamour:

Joanna von Liebesbotschaft hat bereits 2014 diese entzückende Osteridee mit Glitzer auf ihrem Blog veröffentlicht - da konnte ich einfach nicht widerstehen und musste sie ausprobieren. Für die Glanz & Glamour Osterversion benötigt ihr ebenfalls weiße Eier, Sprühkleber und Bastelglitzer (z.B. von Folia - die Farbe könnt ihr natürlich frei wählen). 

Und so funktioniert's:

Eier wie oben beschreiben ca. 10 Minuten köcheln, danach abschrecken und abkühlen lassen. Anschließend die Eier auf eine großflächige Unterlage legen (z.B. ausgelegtes Zeitungspapier, Packpapier, Karton etc.) und eine Seite der Eier (nicht zu großflächig) mit Sprühkleber besprühen. Nun vorsichtig das Glitzer auf der mit Sprühkleber besprühten Seite verteilen. Achtung: Das erfordert ein wenig Feingefühl und Geschick. Vielleicht probiert ihr das Ganze vorher an einem anderen Objekt aus. Mit ein wenig Übung gelingt es aber ganz gut. Danach leicht mit dem Finger über das Glitzer streichen, damit es gut am Ei haftet. Das Glitzerei anschließend trocknen lassen und schon ist euer Glanz & Glamour Osterei fertig!

Ich freue mich, wenn ihr eine dieser wirklich schnellen Osterideen ausprobiert oder vielleicht habt ihr euer eigenes Osterritual, das ihr gerne mit mir teilen möchtet!? Ich darf euch auf jeden Fall jetzt schon ein wundervolles Osterfest wünschen. Mit ganz viel Zeit für eure Familie und Freunde, einem traumhaft schönen Wetter und vielen erholsamen Stunden - ganz weit weg vom Alltagsstress. Ich werde mir wieder ein bisschen Auszeit mit meinem Mann und meiner Familie gönnen und kann es kaum erwarten. Alles Liebe und bis bald ♥

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Produkte:

  • Weiße Mini-Etagere & Rentiermoos - Depot

  • Weißes Leinentuch - H&M Home

Ice Ice Baby

Beerentraum

Ein paar kleine Heidelbeeren im Frühstücksmüsli, ein leckerer Smoothie mit Himbeeren zu Mittag und am Nachmittag dann noch ein Schälchen Joghurt mit Erdbeeren. Wer meinen Blog verfolgt und mich kennt weiß, dass ich ohne Beeren nicht kann. Sei es in Form von frischen Früchten, als Pulver (z.B. Acai Pulver von feinstoff), gefriergetrocknet (z.B. die Erdbeeren von NUSSYY sind ein Traum) oder im gefrosteten Zustand - Beeren versüßen mir den Tag. Auch wenn ich weiß, dass die  kleinen Beerchen aufgrund ihres hohen Fruchtzuckergehalts nicht die optimalste Mahlzeit für zwischendurch sind – aber irgendein Laster braucht der Mensch doch ;)

Frosted Berries

Zugegeben, ich bin lange Zeit an der Tiefkühlvariante der kleinen Glücklichmacher vorbei gelaufen und habe sie nicht einmal eines Blickes gewürdigt. Ich dachte mir: "Die frische Variante kann nur besser sein, also greife ich lieber gleich zu dieser". Nachdem ich mich aber seit Anfang des Jahres intensiv mit Grünen Smoothies beschäftige, bin ich auch auf den Geschmack von tiefgefrorenem Obst und Gemüse, wie etwa Erdbeeren, Spinat, Himbeeren etc.,  gekommen.

Es gibt einige Vorteile, die gefrostete Beeren und auch Gemüsesorten mit sich bringen, die ich euch nicht vorenthalten möchte:

  1. Im Vergleich zu frischem Obst und Gemüse hält die tiefgefrorene Variante wesentlich länger und ich muss mir keine Sorgen um Schimmelbefall bzw. die Haltbarkeit der Produkte machen. Außerdem kann ich frosted Berries und tiefgefrorenes Gemüse ganz unabhängig von Jahreszeit und Saison genießen und mir meist sicher sein, dass sich zum Beispiel keine unreifen bzw. frühreifen Beeren im Säckchen befinden. Übrigens sind unversehrte Früchte aus derselben Schale, in der sich auch schimmelnde Früchte befinden, noch essbar.
     
  2. Aufgrund der heutigen Technik ist tiefgefrorenes Obst und Gemüse genauso nahrhaft wie ihre frischen Kollegen, da die Früchte- und Gemüsesorten direkt nach der Ernte schnellstmöglich verarbeitet und gefrostet werden - wodurch dem Verlust von Nährstoffen und Vitaminen entgegengewirkt wird. Gerade Gemüsesorten, wie Karotten und Spinat sind in der tiefgekühlten Variante sogar fast nahrhafter, da diese Produkte im Kühlschrank sehr schnell ihre Nährstoffe verlieren. Das Problem ist, dass durch die Kühlung im Kühlschrank innerhalb weniger Tage ca. 80% der Antioxidantien in den Produkten verloren geht.
     
  3. Vor ein paar Jahren habe ich mir tiefgefrorene Erdbeeren für einen Eisbecher besorgt und war so dermaßen enttäuscht, als mir die Erdbeeren in einem Klumpen aus dem Tiefkühlsack entgegen geflogen sind, dass ich für längere Zeit auf gefrostetes Obst verzichtet habe. Wahrheitsgemäß muss man dazu sagen, dass eingefrorene Erdbeeren und Himbeeren nicht sonderlich günstig sind - auch wenn sie im Vergleich zu frischem Obst weniger kosten – und ich mich über den Erdbeerklumpen daher doppelt geärgert habe. Heute schaut das zum Glück ganz anders aus. Sowohl Himbeeren, als auch Erdbeeren und tiefgefrorener Spinat werden so verpackt, dass sich die Früchte und Gemüsearten getrennt von einander im Tiefkühlsack befinden und daher gut portionierbar sind.
     
  4. In Müsli und Smoothie Bowls schauen tiefgefrorene Beeren richtig cool und stylisch aus. Auch als Topping auf leckeren Desserts machen sich die kleinen Dinger auch besonders gut.

Nachholbedarf für Hersteller

Trotz des ganzen Lobgesangs auf tiefgefrorenes Obst und Gemüse muss ich auch noch eine kleine Rüge loswerden: 

Gerade bei der Kennzeichnung von (vor allem) tiefgefrorenem Obst haben Lebensmittelproduzenten jedenfalls noch Nachholbedarf. Oftmals ist weder ersichtlich, woher die Früchte und Beeren kommen bzw. wo sie geerntet, noch wo sie weiterverarbeitet wurden. Begrüßenswert wäre auch, wenn der Bioanteil an tiefgefrorenen Beeren höher wäre. So jetzt höre ich aber auch schon auf zum Meckern!

Mein Tipp: Besonders im Sommer Müsli und Eis mit tiefgefrorenen Beeren dekorieren und den kühlen süßen Geschmack genießen.

Achtung: Für tiefgefrorenes Obst und Gemüse im Smoothie benötigt ihr einen leistungsstarken Mixer, für den gefrosteter Spinat und Himbeeren kein Problem darstellen. Außerdem sollte einmal aufgetautes Obst und Gemüse schnellstmöglich verzehrt und nicht mehr eingefroren werden.

Mit diesen Worten kann ich euch ruhigen Gewissens in den Frühling und in die angehende Beerensaison starten lassen. Ich hoffe ihr probiert die Tiefkühlvariante von Obst und Gemüse auch einmal aus und überzeugt euch selbst von der hohen Qualität. Alles Liebe und bis bald ♥


PRODUKTE:

  • Bowl in Weiß & Mint - Interio
  • Löffel in Silber - Interio
  • Tuch - Stofftaschentuch von den Großeletern

QUELLEN:

Glutenfreies Orangenküchlein

Let's try something new

Die Hemmschwelle etwas Neues auszuprobieren ist anfangs immer schwer. Auch ich bin da keine Ausnahme und tue mir bei dem ein oder anderen Mal nicht gerade leicht. Und ja, auch dieses Mal bin ich in meiner Küche vor dem Backrohr gestanden und habe mich gefragt: "Wirklich? Blutorangen und Thymian im Kuchen können funktionieren? Soll ich wirklich den Sonntag mit Backen verbringen? Was, wenn es schief geht? Wäre doch schade um die Zutaten und meine Zeit!" Ui, das war wirklich keine leichte Entscheidung. Nach einem kurzen Intermezzo mit meinem guten und bösen Gewissen konnte ich mich aber dann doch dazu durchringen, ein neues Mini-Küchlein zu probieren. Und zwar mit Blutorange und Thymian. Ich kann euch jetzt schon sagen, es hat sich für mich allemal gelohnt. Diese neue Rezeptur ist einfach himmlisch. Also...let's have a try ;)

Rezept: Glutenfreies Blutorangen Mini-Küchlein mit Thymian

Zutaten:

  • 50 g Butter
  • 50 Zucker
  • 1 Ei
  • 1 TL Saft von einer Blutorange
  • 80 g Glutenfreies Mehl
  • 1 TL glutenfreies Backpulver
  • Vanille von 1/2 Vanilleschote
  • 1 Blutorange
  • 1 Prise Thymian (frisch oder getrocknet

Material:

  • Kinderkuchen-Backform ca. 15 cm

Zubereitung:

Alle nicht trockenen Zutaten, wie Butter, Ei, Blutorangensaft und auch Zucker mit dem Mixer schaumig schlagen (ca. 5 Minuten). Die Hälfte der Blutorange Schälen und in ca. 1 cm große Stücke schneiden. Glutenfreies Mehl und Backpulver sowie Vanille unter die schaumig geschlagene Masse sieben und das Ganze nochmals mit dem Mixer durchrühren. Danach die klein geschnittenen Blutorangenstücke vorsichtig unter die Teigmasse heben. Die Mini-Kuchenbackform (ich habe eine eckige Königskuchen-Kinderbackform genommen) mit Butter gut einfetten und den Teig in die Form gießen. Nun von der restlichen halben Blutorange sehr dünne Scheiben runterschneiden und halbieren. Danach die halben Blutorangenscheiben oben in den Kuchenteig setzen und das Küchlein mit Thymian bestreuen. Den Teig dann im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 30-40 Minuten backen.

Das Küchlein ist übrigens super schnell gemacht (ca. 10-15 Minuten Vorbereitung und ca. 30-40 Minuten Backzeit) und benötigt nicht viele Zutaten. Das Schöne ist außerdem, dass auch Personen mit Glutenunverträglichkeit dieses Küchlein genießen können. Randnotiz: Die glutenfreien Zutaten können aber auch problemlos gegen "normales" Mehl und Backpulver getauscht werden.

Also einfach Ausprobieren und die wundervoll karamellisierten Blutorangen im feinen Kuchen genießen. Ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntag und hoffe ich konnte euch Inspiration für eure nächste Backsession liefern. Alles Liebe und bis bald ♥


PRODUKTE:

Gesundes für Verliebte

Happy Valentine

In ein paar Tagen ist es wieder so weit - Verliebte rüsten sich für den Valentinstag. Blumen hier, Schokolade dort, teurer Schmuck da. Aber muss es wirklich immer Materielles sein, um seinen Partner zu zeigen: "Ich denke an dich!"? Schenken hin oder her - ich bin dafür, dass man sich und seinem Partner zumindest bewusst Zeit schenkt. Und das gerade an einem Tag wie dem Valentinstag!

Gesundes zum Verschenken

Bei meinem Mann und mir gehört das Frühstück am Wochenende zu unserem Ritual vertrauter Zweisamkeit einfach dazu, an dem wir die Zeit zu zweit ausgiebig genießen. Über 2-3 Stunden hinweg wird gegessen, gequatscht, diskutiert, gelacht, gelesen, es werden Geschichten erzählt und Videos vorgespielt und es wird auch die ab und an aufkommende Stille genossen. Im Jänner hat mein Mann einen super tollen Smoothie Maker von Blendtec (kann ich nur empfehlen!) zum Geburtstag geschenkt bekommen. Aus diesem Grund sind wir seit 3 Wochen super healthy unterwegs und probieren täglich neue Smoothie Rezepte aus. Aus diesem Grund schenke ich meinem Mann heuer zum Valentinstag - auch wenn sich mein Inneres eigentlich gegen diesen rein kommerziellen Tag sträubt – ein super leckeres Frühstück mit einer gesunden Rote Beete Smoothie Bowl mit frischen Früchten und eine Extraportion Aufmerksamkeit. Er soll sich dabei verwöhnen lassen und gleichzeitig kann ich die Zeit mit ihm genießen ;) 

Rezept: Rote Beete Smoothie Bowl

Zutaten für den Mixer:

  • 1 Handvoll Babyspinat (oder gefrorener Blattspinat)
  • 1/2 Handvoll Himbeeren
  • 1/2 Handvoll Heidelbeeren
  • 1/2 sehr reife Banane (oder 1 ganze frische Banane)
  • 1 mittelgroße Rote Beete (geschält)
  • 50 ml geschrotete Leinsamen
  • 150 ml Mandelmilch

Zutaten für das Topping (Menge nach Bedarf):

  • Kokosnussflocken bzw. -raspeln
  • Chiasamen
  • frische Beeren (Himbeeren, Heidelbeeren, Erdbeeren etc.)
  • Nüsse nach Belieben

Alle Zutaten für den Mixer gemeinsam in den Mixbehälter geben und etwa 1 Minute durchmixen. Anschließend die Masse in eine Schüssel füllen und mit verschiedenen Toppings belegen. Fertig zum Genießen!

Achtung: Manche Mixer haben nicht so viel Power - hier solltet ihr die Rote Beete vorher in kleine Stücke schneiden und lieber tiefgefrorene Früchte & Spinat durch frische Zutaten ersetzen!

P.S. Weitere Grüne Smoothie-Rezepte findet ihr auf meinem Instagram-Account.

Ich hoffe ich kann euch ein bisschen mit meinem Healthy-Trip anstecken und ihr probiert dieses wirklich total leckere Rezept aus. In 5 Minuten sind ein Großteil der leckeren Smoothie-Rezepte fertig und man kann schneller den Tag genießen. Ich wünsche euch einen wunderschönen Valentinstag - ganz gleich ob ihr den Tag feiert oder nicht. Vielleicht hilft es euch, wenn ihr euch einfach eure/n eigene/n "Liebestag/e" aussucht, an dem/denen ihr Zeit miteinander verbringt und euch bewusst um euren Partner kümmert. Alles Liebe, stay healthy und bis bald ♥


PRODUKTE:

A Green Smoothie a day...

...keeps the doctor away

Seit Wochen begleitet mich das Thema Zucker sowohl beruflich, als auch privat und lässt mich irgendwie so gar nicht los: 

Welche Lebensmittel enthalten Zucker?
In welchen Lebensmitteln findet man versteckten Zucker?
Wann und wo kann man Zucker einsparen?
Was für Zuckeralternativen gibt es?
usw.

Vor ein paar Monaten habe ich zum Thema Fruchtzucker bereits einen Beitrag verfasst. Hier gehe ich vor allem auf die Zuckerthematik in Smoothies und Obst ein. Und eigentlich lasse ich kein gutes Blatt an den Fruchtbomben im kleinen Fläschchen :( Ich gebe es ehrlich zu: Ich bin eine richtige Naschkatze und komme ohne etwas Süßes am Nachmittag (sei es jetzt nun Schoki oder Obst) nicht aus. Da Beeren-Smoothies meinen täglichen Zuckerbedarf leider bei Weitem überschreiten habe ich mich auf die Suche nach einem zuckerreduzierten Nachmittagssnack gemacht. Nüsse finde ich eine super Alternative - aber nach 5 Tagen Nüssen kann ich sie auch nicht mehr sehen. Und genau deswegen, bin ich auf Green Smoothies gestoßen.

Der Vorteil von Green Smoothies ist, dass die Zubereitung zu einem Großteil aus grünen Blättern, wie Salate, Spinat, Kohlblätter, Kräuter etc. und Wasser besteht. Es kommt nur ein kleiner Teil an reifen Früchten (die leider oft viel Fruchtzucker enthalten) zum Einsatz. In den Pflanzenfasern der grünen Blätter stecken ganz viele Vitamine und Mineralien, aber auch die Antioxidantien und Enzyme machen grüne Smoothies zu ganz tollen Energiespendern und Nährstofflieferanten.

Schlürfen statt Schlemmen

Mit Green Smoothies (ca. 600 ml) kann man problemlos eine reguläre Mahlzeit ersetzen – am Besten auf nüchternem Magen statt dem Frühstück zu sich nehmen. Mit 1 l grünen Smoothie pro Tag deckt man problemlos seinen Tagesbedarf an wichtigen Nährstoffen. Zusätzlich nimmt man die von mehreren Seiten empfohlene Tagesdosis an 5 Portionen Obst und Gemüse zu sich.

Für die perfekte Smoothie-Zubereitung solltest du gerüstet sein. Einfache Mixer machen hier oft beim tiefgefrorenen Spinat oder bei Kernen schlapp. Deswegen lohnt sich eine Investition in ein größeres und teureres Mixgerät durchaus. Wir haben uns für den Blendtec Designer 625 entschieden, der sogar Avocadokerne hexeln kann. Angeblich kann man in nur 3 Minuten damit auch Cremesuppen, wie Karotten- und Erbsensuppe zubereiten. Das wird wohl meine nächste Challenge werden - ich werde euch auf jeden Fall berichten ;)

Das Schöne ist: Green Smoothies gelingen mit einer simplen Formel super einfach:

3 Teile Gemüse
z.B. Salat, Blattkohl, Spinat, Mangold, Brokkolie, Sellerie, Kräuter, Gurke etc.
2 Teile Flüssigkeit
z.B. Wasser, Mandelmilch, frische Säfte, Grüner Tee etc.
1 Teil Obst
z.B. Beeren, Mango, Maracuja, Trauben, Ananas, Birne, Apfel, Pfirsich, Banane, Kiwi etc.

Natürlich verrate ich euch auch noch mein derzeitiges Lieblingsrezept für einen Green Smoothie:

  • 2 Blätter Grünkohl
  • 1 kleine Handvoll Vogerlsalat
  • 1 Handvoll grüne Trauben
  • 1 große Birne mit Schale und Stängel
  • 1 Banane geschält
  • Saft von 1/2 Limette inkl. Schale
  • 150 ml Wasser

Alle Zutaten in den Mixer schmeißen und für ca. 1 Minute mixen. Wenn euch der Smoothie zu dickflüssig ist, könnt ihr ihn natürlich gerne mit mehr Wasser strecken.

Online findet ihr übrigens in regelmäßigen Abständen Grüne Smoothie-Challenges, die das Mixen in der Früh richtig abwechslungsreich machen! Ich hoffe ich konnte euch meine Leidenschaft zu Green Smoothies schmackhaft machen. Auf meiner Instagram-Seite findet ihr übrigens auch Fotos von fertig gemixten Smoothies - als Inspiration ;) Alles Liebe und bis bald


PRODUKTE:


Gestärkt in den Tag mit Paleo

Mach es Paleo

Ja, ich habe mich neu verliebt. Und zwar in ein neues Müsli, das ausschließlich Zutaten nach einer uralten Ernährungsmethode inkludiert. Vermutlich denkt ihr euch jetzt: "Oh nö, bitte nicht schon wieder irgend ein neuer Gesundheitstrend"! Aber in Wirklichkeit ist es kein "neuer" Trend, sondern diese Ernährungsmethode namens "Paleo" geht auf die Ernährung in der Steinzeit zurück - deswegen auch "Steinzeitdiät" genannt - und hat irgendwie ihren ganz eigenen Idealismus gefunden.

In der Steinzeit waren Getreideprodukte, Hülsenfrüchte und Milchprodukte Mangelware, daher hat man sich ausschließlich von Fleisch, Fisch, Kräutern, viel Obst und Gemüse, Nüssen und Eiern ernährt. Diese Ernährungsmethode klappte aber nicht nur bei den Jägern und Sammlern der Steinzeit ausgesprochen gut, sondern ist heute natürlich genauso umsetzbar. Wichtig: Alle Produkte sollten so unverpackt und unverarbeitet wie möglich sein. Großer Pluspunkt von Paleo: Da bei dieser Ernährungsmethode gänzlich auf Weizenprodukte verzichtet wird, können sich Menschen mit Glutenunverträglichkeit unbedenklich der Paleo-Methode hingeben. Ich muss gestehen, ich bin schon ein kleiner Fan der Methode - vielleicht liegt es am fehlenden Weizen oder aber auch am fehlenden Käse ;)

Hier könnt ihr euch über erlaubte und nicht erlaubte Lebensmittel der Paleo-Methode ein Bild machen und euch mit der Ernährungsweise vertraut machen.

Pilot-Projekt Müsli

Gestartet habe ich mein Pilot-Projekt - mich nach Paleo-Art zu ernähren - mit einem einfachen Müsli. Ehrlich gesagt war ich überrascht, wie einfach und unkompliziert die Zubereitung war und ausgesprochen köstlich dieses Müsli schmeckt.

Hier das Rezept für ca. 1200 g glutenfreies Paleo-Müsli:

Crunchy Paleo-Müsli mit Erdbeeren

  • 200 g Cashewnüsse
  • 160 g Mandeln (gerne auch geschält)
  • 160 g Haselnüsse
  • 160 g Kokosraspeln (gerne auch Flocken)
  • 160 g Paranüsse
  • 100 g Sonnenblumenkerne
  • 100 g Chia Samen
  • 100 g getrocknete Erdbeeren (gerne auch Himbeeren)
  • 100 g Kokosöl
  • 60 g Honig
  • 2 TL Vanille
  • Prise Salz
  • Nach Belieben nach dem Rösten noch hinzufügen: Rosinen, getrocknete Cranberries, Amaranth, getrocknete Ananas etc.

Zubereitung

Alle Nüsse grob hacken (mit einem Mixer oder Messer zerkleinern) und gemeinsam mit den Samen, Flocken und Kernen in einer großen Schüssel vermengen. Inzwischen das Kokosöl mit Honig und Vanille in einem Topf erwärmen, bis sich eine feine flüssige Masse ergibt. Nun die Nüsse, Samen, Flocken und Kerne zur flüssigen Kokos-Honig-Masse geben und vorsichtig umrühren, bis die Masse gleichmäßig auf alle Nüsse verteilt ist.

Das Backroh auf 140°C vorheizen und die Nüsse auf einem mit Backpapier belegten Backblech im Ofen ca. 20-25 Minuten rösten, bis alle Zutaten eine leichte Bräunung haben. Die Nüsse im Ofen mehrmals umrühren und verteilen, damit sie nicht anbrennen. Danach die angebräunte Nussmasse aus dem Ofen nehmen und ca. 30 Minuten abkühlen lassen. 

Das abgekühlte Müsli mit den getrockneten Erdbeeren und einer Prise Salz vermengen und anschließend in Gefäße füllen. Am besten eignen sich dafür große Weck- oder Einmachgläser mit Bügelverschluss, die verschließbar sind und etwa 1 l Müsli umfassen können. Und fertig ist euer glutenfreies Paleo-Müsli für den perfekten Start in den Tag!

Kleiner Tipp: Wer sich die Mühe mit dem selbstgemachten Müsli nicht machen möchte, kann auch die zwei verschiedenen Sorten an Paleo-Müsli von mymuesli probieren. Diese schmecken auch wirklich sehr lecker!

Vielleicht habt ihr Lust bekommen, diese Methode auszuprobieren oder das super einfache Müslirezept hat euch überzeugt, Neues auf den Frühstückstisch zu zaubern ;) Alles Liebe und bis bald

Frohe Weihnachten euch allen!

Have yourself a merry little Christmas

Es duftet nach frisch gerösteten Mandeln und Rum. Die dunkelbraunen Haselnüsse liegen über den ganzen Tisch verstreut und das Mehl befindet sich nicht nur im Teig, sondern auch auf Pullover, Hose, Boden und Küchentheke. Draußen lasst sich ein hektisches Treiben beobachten. Die letzten Einkäufe werden getätigt und ich ziehe meine obligatorische Weihnachtshose mit Schneeflocken und Zuckerstange an. Ach wie schön, dass endlich wieder Weihnachten ist. Wie sehr habe ich das Gefühl vermisst, in ein nach Vanille schmeckendes Kipferl zu beißen und gleichzeitig den süßlich-sauren Geschmack von Punsch zu genießen. Als würde der Weihnachtstag einen speziellen Duft versprühen, strecke ich meine Nase in die Kälte nach draußen und genieße für ein paar Sekunden den Duft. Nur noch wenige Stunden, dann leuchten die Kinderaugen wieder vor lauter Aufregung und Freude. Im Hintergrund höre ich leise die tiefen und zugleich sanften Töne von "White Christmas", die mich kurz in Gedanken versinken lassen. Das laute Geschirrgescheppere aus der Küche reißt mich kurzerhand wieder aus meinem Tagtraum heraus und sagt mir, dass es Zeit wird. Zeit für Weihachten!

Meine Lieben, ich wünsche euch ein wundervolles Fest mit einem tollen Festmahl und einer genussvollen Stimmung. Sammelt viel Kraft und Energie für das kommende Jahr. Möge es genau so aufregend, unvergessliche, spannend und wundervoll wie das heurige werden. Ich möchte mich ganz herzlich bei euch bedanken - einfach dafür, dass ihr da seid :) Alles Liebe und bis bald

Jetzt hilft nur noch Süßes

Mit bärenartigen Riesenschritten neigt sich das Jahr dem Ende zu. Ich kann kaum glauben, dass es schon Ende November ist. Irgendwie furchteinflößend! Und was bedeutet Jahresende jedes Mal? Richtig...Arbeits- und Einkaufsstress, Weihnachtslieder in Dauerschleife, terminliche Verpflichtungen mit Freunden und Familie und meist wenig Zeit für sich selbst und seine Liebsten.

Der Griff in die Schublade

Aber am meisten nervt mich der Stress und die Hektik. Ich bin ein Mensch, der gerne im Voraus plant - manche können das nur müde belächeln, aber es gibt mir Sicherheit und oftmals auch einen Vorsprung gegenüber anderen. Das Planen klappt oft, aber leider nicht immer, gut. Und genau dann, wenn es stressig ist, eh alles schief geht und ich bereits meine Voodoo Puppen schön aufgereiht und immer griffbereit neben mir liegen habe, kommt das kleine Äutzerl, das das Fass zum Überlaufen bringt. Da reicht oftmals schon ein überspitzter Kommentar, ein falscher Blick oder ein Gesprächspartner, der nicht zum Punkt kommt. Explosionsartig und ganz schnell hilft dann nur noch der Griff in die Schublade. Zum Vorschein kommt Süßes in Form von Keksen, Pralinen, Schokolade, Kuchen etc. Die Auswahl ist dabei ganz beliebig: Hauptsache süß und in diesem Moment absolut lebensrettend. Und weil mein Schubladenvorrat in den Wintermonaten leider oft ganz schnell zu Ende geht, nehme ich mir am Wochenende dann bewusst die Zeit und backe etwas Süßes für die stressigen Notfälle, die meinen Alltag kurz vor Weihnachten plagen. In den Herbst- und Wintermonaten sind das meist Kuchen in Form von Gugelhupf und Pandorino, aber auch gerne Cookies, Keksen, Torten, Miniküchlein oder Muffins. Leckere Torten- und Kuchen-Rezepte findet ihr hier.

Dieses Jahr scheint mein Stresspegel schon am Anfang der Vorweihnachtszeit ausgereizt zu sein. Deswegen habe ich mich bereits Ende November kurzerhand in die Küche gestellt und diese beiden Leckereien gezaubert:

Das leckere Gugelhupfrezept dazu findet ihr hier.

Also ich bin startklar für den Weihnachtsstress und habe meine Schubladen wieder aufgefüllt. Jetzt freue ich mich auch schon richtig auf meine Weihnachts-CD mit Jazzliedern und auf kuschelige Abende auf der Couch mit "Liebe braucht keine Ferien".

Vielleicht habt ihr noch einen Tipp, wir ihr dem Stress in der Vorweihnachtszeit entkommt. Ausprobieren und Nachahmen dringend empfohlen!!! In diesem Sinne wünsche ich euch ein wunderschönes Herbstwochenende mit ein paar Sonnenstrahlen und weniger stressige Tage in der Vorweihnachtszeit - vielleicht klappt es ja dieses Mal mit den guten Vorsätzen ;)

Alles Liebe und bis bald

Kleine Glücklichmacher

Feine Köstlichkeiten

Für die ganz besonderen Momente, gibt es auch ganz besondere Köstlichkeiten. Pralinen gehören neben Makronen hier eindeutig zu den Specials unter den Süßigkeiten. Diese kleinen fragilen Wunderdinge, die mit einem einzigen Bissen gegessen werden können und dadurch ihr ganzes Aroma auf einmal versprühen, haben es eindeutig in sich. Sie sind sehr mächtig im Geschmack, aber zaubern ein unbeschreiblich zufriedenes Lächeln in die Gesichter. Und das Schönste ist, man kann die feinen Süßigkeiten auch super schnell und einfach selber machen. Ich zeige euch heute, was ihr für die Zubereitung von leckeren herbstlichen Schokopralinen alles benötigt.

REZEPT:

Schokopralinen mit Nougat und Kürbiskernen

  • Hohlkörper dunkle und weiße Schokolade (gibt es in verschiedenen Formen, z.B. Kugeln, Herzen, runde und ovale Formen etc.) - z.B. hier erhältlich
  • 250 g Nougat (für ca. 15 Pralinen)
  • Dunkle und weiße Kuvertüre (nach Belieben)
  • Kürbiskerne gehackt (alternativ Dekostreusel)

Den Nougatblock in einer Schüssel über dem Wasserbad schmelzen (Achtung, die Temperatur darf nicht zu heiß sein), bis das Nougat sich gut verrühren lässt und vollständig flüssig ist. Nougat leicht abkühlen lassen. Die Schokoladen-Hohlkörper in der Plastikform belassen. Das Nougat in einen Spritzsack füllen (im Notfall geht auch ein aufgeschnittes Frühstücksackerl) und vorsichtig in die Öffnung der Schokolade-Hohlkörper das Nougat bis zum Rand einfüllen.

Nach Belieben können die Pralinen dann mit weißer oder dunkler Kuvertüre (die ebenfalls über dem Wasserbad flüssig gemacht wird) zugemacht werden ODER ihr bringt noch ein paar Highlights in eure Pralinen und "verschließt" sie mit gehackten Kürbiskernen. Gerne könnt ihr statt Kürbiskerne auch Dekostreusel oder Schokoplättchen auf die Öffnung der Hohlkörper geben. Danach die gefüllten Hohlkörper (noch immer in der Plastikform) abkühlen lassen. Achtung: Die Hohlkörper sollten beim Befüllen mit Nougat nicht angegriffen werden, da sie sich sonst (aufgrund der Hitze) leicht verformen können.

Nach der Abkühlphase sind eure kleinen Naschwerke bereit zum Verkosten ;) Lasst es euch schmecken!

Lasst euch eure kleinen Köstlichkeiten schmecken und hebt euch noch ein paar Stücke von den kleinen Glücklichmachern doch einfach für die kommende Arbeitswoche auf. Genau so ist trotz Regen, Nebel und kühlen Temperaturen ein super Montag vorprogrammiert :)

Alles Liebe und bis bald

Im Einklang mit der Natur

Große Supermärkte, vollgestopft mit Lebensmitteln jeder Preis- und Qualitätskategorie. Manches kommt aus ganz fernen Ländern, anderes vielleicht aus der Nachbarortschaft. Hier findet man alles, was das "moderne" Koch- und Backherz begehrt. Aber dass eigentlich auch viel Leid hinter einem Großteil der Produkte und Lebensmittel steckt, spielt bei den riesigen Supermärkten eine sehr untergeordnete, bis gar nicht sichtbare Rolle. Ich denke dabei an das achtlose Wegwerfen der männlichen Küken kurz nach dem Schlüpfen oder das Ausrotten von Lebensräumen wilder Tiere, um riesige Soja-Plantagen anzubauen. ABER es geht auch anders!!!

Demeter: Biodynamisch und ganzheitlich

Demeter-Betriebe zeigen auf besonders eindrucksvolle Weise, dass es sehr wohl auch anders geht. Denn sie haben sich auf eine biodynamische Bewirtschaftung spezialisiert, die sowohl Pflanzen, als auch Tiere mit einschließt. Bei Demeter-Betrieben wird das Wirtschaften als ganzheitlich angesehen. "Individuellan die Bedingungen des jeweiligen Hofes angepaßt, geht es darum einen Betriebsorganismus, ja eine [...] 'Art von in sich geschlossener Individualität'  zu entwickeln. Dabei werden die irdischen und kosmischen Lebenszusammenhänge und Rhythmen berücksichtigt." kann man auf der österreichischen Demeter-Seite nachlesen. Dies bedeutet, dass alles, was der Natur genommen wird in einem Art geschlossenen Kreislauf wieder der Natur zurückgeführt werden muss. Hier spielt vor allem das richtige Maß eine entscheidende Bedeutung. Außerdem wird ausschließlich mit biologisch-dynamischen Präparaten, wie etwa Kuhmist, Bergkristall und Heilpflanzen gearbeitet und ausnahmslos auf chemische Mittel verzichtet. Kurz gesagt: Es entstehen Lebensmittel, die im Einklang mit dem Boden, der Pflanzen, dem Tier und der Menschen entstanden sind.

Für eine nachhaltige Zukunft

Es gibt spezielle Richtlinien, die Betriebe, welche sich auf eine bio-dynamische Bewirtschaftung spezialisiert haben, einhalten müssen. Diese betreffen die Viehzucht genauso, wie den Gemüseanbau sowie die Verarbeitung und Kennzeichnung der Lebensmittel.

Aber worum geht es bei Demeter wirklich?
Schlicht und einfach darum, der Natur und unserer Erde nicht mehr wegzunehmen, als wir Menschen benötigen bzw. zur Verfügung haben. Denn genau deswegen benötigen wir derzeit im Durchschnitt 2,5 Erden, die wir nur leider nicht zur Verfügung haben. Aus diesem Grund finde ich die Idee hinter einer bio-dynamischen Bewirtschaftung nicht nur löblich, sondern auch dringend notwendig. Schließlich wollen unsere Kinder auch eine schöne Zukunft haben. Es muss ja nicht immer die Mango aus Peru oder die Pekannüsse aus Texas sein.

Eine Liste mit den aktiven Demeter-Partnern findet ihr hier. Es gibt hier eine Liste mit einigen Demeter-Betriebe, die ihre bio-dynamischen Lebensmittel Ab-Hof verkaufen. Das Lebensmittel-Angebot von Demeter-Betrieben kann übrigens sehr vielfältig sein und reicht von Getreide, über Gemüse, bis hin zu Fleisch, Milch, Obst und Sonstiges, wie Kräuter, Wein, Säfte etc. Bauern und Bäuerinnen können zum Kennenlernen dieser Bewirtschaftung einen 4-tägigen Grundkurs besuchen, bei dem alles Wissenswerte zu bio-dynamischer Landwirtschaft vorgetragen wird.

Ich hoffe ich konnte euch von der Demeter-Philosophie überzeugen und ein bisschen zum Nachdenken anregen. Es soll nicht Sinn sein, dass man von heute auf morgen keine Lebensmittel mehr aus fremden Ländern kauft, aber mit einem gesunden Menschenverstand und im bewussten Umgang mit Lebensmitteln kann man für eine nachhaltige Zukunft sorgen. Alles Liebe und bis bald


PRODUKTE:

  • Grauer Teller - Interio
  • Essbare Blüten (inkl. Salat) & Sprossen - Merkur
  • Graues Leinentuch - H&M

"There is always time for chocolate"

Die Suche nach glutenfreien Leckereien hat begonnen

Ah wie gerne würde ich in der Früh herzhaft in ein mürbes Kipferl oder ein Schokoladecroissant beißen. Seit meinem (ungewollten) Verzicht auf glutenhaltige Lebensmittel muss das aber leider ausbleiben. Heutzutage ist es zwar ziemlich einfach glutenfrei zu leben. Zum Glück gibt es zahlreiche Lebensmittelgeschäfte, die Eigenmarken ohne Gluten eingeführt haben und dadurch eine große Auswahl an Alternativen zu Weizen und Weizengluten bieten. Aber trotzdem ist gerade bei Süßem meist Weizen/Gluten enthalten. Da schafft leider auch kein SPAR free from-Regal oder Ja! Natürlich-Regal Abhilfe. Das heißt im Klartext: Entweder ich backe meine süßen Leckereien zum Frühstück mit weizenfreiem Mehl selber oder ich verzichte in Zukunft darauf.

Alternativen schaffen

Wer mich kennt weiß, dass ich ein absoluter Schoko- und Süßigkeiten-Fan bin. Also einfach so Süßes weglassen kann ich nicht auf mir sitzen lassen und jeden Abend für das Frühstück backen ist zeitlich nicht wirklich machbar. Darum habe ich ein bisschen recherchiert und bin auf die leckeren Maronen gestoßen, die ganz ohne Mehl auskommen und dazu noch super lecker schmecken. Also Problem auf ganz simple Weise gelöst: Meinen Drang nach Süßem stille ich ab sofort mit Makronen in vielen unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, wie Schokolade, Vanille, Erdbeere, Pistazie etc.

Super leckere Makronen bekommt ihr übrigens bei macaroom. Die Makronen von Merkur und der Konditorei Oberlaa können sich übrigens auch sehen lassen und liegen - zumindest bei mir - meist in der Nähe. McDonald's hat auch Makronen, aber die können meiner Meinung nach mit den anderen Makronen nicht wirklich mithalten - lediglich der Preis kann hier überzeugen. DerStandard hat vor 2 Jahren Makronen in ein paar Geschäften getestet; vielleicht hilft euch das ein bisschen bei der Wahl der richtigen Makronen.

Ich hab ich bei diesem Shooting jedenfalls für Schokolade-Makronen vom Merkur entschieden - einfach weil der Gusto auf die kleinen Dinge schon so groß war ;) Die Makronen sind übrigens sehr lecker, man muss nur darauf achten, dass man keine zerdrückten Makronen eingepackt bekommt, da die Dinger recht fragil sind.

Also ich freue mich jetzt schon richtig auf mein Frühstück. Alles Liebe und bis bald


PRODUKTE:


Happy Birthday Daddy

Kinder wie die Zeit vergeht

Wenn die Zeit doch nicht so schnell vergehen würde. Schon wieder ist ein Jahr. Mein Papa feiert heute seinen 60. Geburtstag. Das alleine ist natürlich noch kein Grund, um wehmütig zu werden. Aber dieser Umstand macht mir bewusst, dass ich heuer 30 werde. Die Emotionen dazu halten sich bei mir noch ein bisschen in Grenzen. Freu ich mich? Hmm...weiß nicht so recht. Bin ich in Partylaune? Naja auch nicht wirklich.

Gestern hab ich mit Freunden darüber gesprochen, warum der 30. Geburtstag bei vielen Menschen ein ungutes Gefühl in der Magengegend auslöst. Es mag wohl daran liegen, dass man sich mit 30 – gesellschaftlich gesehen – vom Partymachen und Herumblödeln verabschieden muss. Denn genau JETZT beginnt der Ernst des Lebens und man muss (endlich?!) Verantwortung übernehmen. Wie würde denn das aussehen, wenn man mit 30 noch nicht weiß, was man im Leben will?!?!

WIR haben uns verändert

Aber ganz ehrlich: Das Leben und die Gesellschaft hat sich verändert. Wir haben uns verändert. Vielleicht sieht man sich im Alter von 30 mit Kind, vielleicht mit Hund, vielleicht mit Partner (+Kind), vielleicht aber auch als Single. Einfach weil es heute nicht mehr wie vor 20 Jahren ist, wo man mit 30 fest im Leben stehen und die Lebensplanung so gut wie abgeschlossen sein "musste". Ich glaube genau das ist auch der Grund, warum ich mir über die Gefühle zu meinem bevorstehenden 30. Geburtstag noch nicht bewusst bin. Es hat für mich einfach nicht so einen hohen Stellenwert. Es ist ein Geburtstag wie jeder andere und ich bin froh darüber, den perfekten Partner gefunden & eine verrückte Katze an unserer Seite zu haben. Ich bin stolz darauf, was ich bis jetzt erreicht habe und wo ich im Leben gerade stehe. Kurz gesagt: Es läuft! Warum sollte ich mir also über eine blöde Zahl Gedanken machen?! 

REZEPT für glutenfreie Pfirsichtorte das perfekte Sommerfest

Ich überlasse das Grübeln und Gedanken über etwas machen, das man ohnehin nicht ändern kann lieber anderen und kümmere mich eher um die Geburtstage von Freunden & Verwandten. In diesem Fall um den Geburtstag von meinem Papa. An dieser Stelle sei noch gesagt: Happy Birthday Daddy! Genau deswegen habe ich ihm auch zu seinem 60. Geburtstag eine super leckere glutenfreie (Haha, damit ich natürlich auch etwas von der Torte abbekommen kann!!!) Pfirsichtorte gebacken. Das Rezept ist super einfach, ist perfekt für eine heiße Sommerparty und geht super schnell. Also gleich ausprobieren ;)

Für den Teig benötigt ihr*:

  • 35 g Butter
  • 35 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 TL Wasser
  • 50 g glutenfreies Mehl (z.B. von Mantler Mühle, erhältlich bei Merkur)
  • 1/2 TL glutenfreies Backpulver (z.B. von Haas)
  • ca. 2 Weinbergpfirsiche
  • nach Belieben: 2 Tropfen Zitrusaroma

Für die Creme benötigt ihr:

  • 1 Becher Schlagobers
  • ca. 2 Weinbergpfirsiche
  • ca. 3 EL Zucker (je nach Belieben)

Zuerst alle trockenen Zutaten, wie Mehl und Backpulver miteinander vermengen. Danach alle flüssigen Zutaten zusammenfügen. Zwei Weinbergpfirsiche in dünne Scheiben und dann in kleine Rechtecke schneiden (ca. 0,5 cm). Anschließend die Pfirsichstücke vorsichtig unter den Teig heben.

Den Teig in eine mit Butter eingefettete runde Kinderkuchenbackform gießen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C (Ober- und Unterhitze) für etwa 35 Minuten goldbraun backen. Wenn der Kuchen fertig ist, auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Das Schlagobers mit Zucker vermengen und steif schlagen. Den ausgekühlten Kuchen mit einem großen flachen Messer in der Mitte auseinander schneiden und auf die eine Hälfte des Kuchens eine dünne Schicht Schlagobers auftragen (wenn der Kuchen an der Oberseite etwas uneben ist, dann mit einem flachen Messer den oberen Teil abschneiden). Die noch übrigen zwei Pfirsiche in sehr dünne Scheiben schneiden und fächerförmig auf der einen Hälfte des Kuchens auf die Schlagoberscreme auflegen. Danach noch eine dünne Schicht Schlagobers auftragen und die zweite Hälfte des Kuchens vorsichtig auf die erste Hälfte aufsetzen (Achtung: Kuchenhälften vorsichtig aufeinander setzen, da diese sehr leicht in der Mitte brechen können). Nun wieder eine Schicht Schlagoberscreme auftragen und die restlichen Pfirsiche fächerartig auflegen. Fertig ist eure glutenfreie Pfirsichtorte!

*Da meine ganze Familie nicht so gerne Süßes ist, verwende ich immer eine Kinderbackform mit einem Durchmesser von etwa 12 cm, damit ja nichts vom leckeren Kuchen übrig bleibt ;)

Kleiner Tipp: Fürs Sommerfest schmeckt selbstgemacht Pfirsichsilimonade besonders lecker. Dazu einfach die Pfirsiche in kleine Stücke schneiden und mit Zucker aufkochen und ein paar Minuten köcheln lassen. Dann den Sirup durch ein Sieb streichen und genießen.

Ich wünsche euch einen super schönen Start in die kommende Woche, mit viel Sonnenschein, wenig Stress und ganz viel Süßem ;) Alles Liebe und bis bald

 

PRODUKTE:

  • Geschirr (graue Teller, grauer Becher und gelbes Tuch) - Interio
  • Geschirr (gelbe Teller) - Butlers
  • Papierstrohhalme (orange) - Amazon

Das verflixte Weizen

Wenn Altbewährtes auf einmal zum Feind wird

Es hat ganz harmlos begonnen. Einmal Unwohlsein am frühen Nachmittag, dann leichte Bauchkrämpfe nach dem Mittagessen. Zum Schluss hat nur noch das warme Kirschkernkissen gegen die Bauchkrämpfe geholfen. Die ganze Geschichte hat sich über mehrere Monate hinweg gezogen und irgendwie war keine Besserung in Sicht. Teilweise gekrümmt bin ich an meinem Arbeitsplatz gesessen und habe mir mein Unwohlsein nicht anmerken lassen. Langsam machte ich mir aber doch Gedanken, was der Grund für die unwohlen Stunden sein könnte. Als Erstes kam mir "Lebensmittelunverträglichkeit" in den Sinn. Nach ein paar Stunden bei Dr. Google habe ich mich über das Thema informiert und mir zwischen Laktoseunverträglichkeit und Glutenunverträglichkeit schon alle möglichen Horrorszenarien ausgemalt. Schließlich liebe ich doch mein obligatorisches 3-Korn-Müsli mit Milch zum Frühstück und wollte nur ungern darauf verzichten. Aber genau diese Mahlzeit war jene, die ich seit etwa 2 Jahren unverändert in der Früh esse und wohl am ehesten der Auslöser sein würde.

Mir sind in dieser Zeit viele Fragen und auch ein paar Sorgen durch den Kopf gegangen. Aber konnte es wirklich sein, plötzlich an einer Lebensmittelunverträglichkeit zu erkranken? Einfach so von heute auf morgen? Schließlich leiden in Mitteleuropa nur etwa 1% der Bevölkerung an Zöliakie (Glutenunverträglichkeit). An Laktoseunverträglichkeit leiden in Deutschland etwa 15%.

Wenn Wissen heilen kann

Je mehr ich mich mit den Themen Zöliakie und Laktose beschäftigt habe, desto interessanter und spannender fand ich die Themen. Gerade das Thema Gluten (auch Klebereiweiß genannt) ist sehr spannend. Es handelt sich dabei um ein Proteinkomplex, welches in manchen Getreidearten, wie etwa in Weizen, Dinkel, Gerste etc. vorkommt. Aufgrund der Klebefähigkeit wird es auch in vielen anderen Produkten verwendet, wie etwa zum Verdicken von Saucen und Suppen, aber auch oftmals in Schokolade.

Leider konnte mir trotz zahlreicher Arztbesuche keiner sagen, was mit mir nicht stimmte. Vielmehr war ich laut Ärzte – zu meiner großen Erleichterung – "pumperlg'sund". Aber ich hatte noch immer jeden Tag Bauchschmerzen und so konnte es nicht weiter gehen. Deswegen habe ich in einem ersten Schritt die für mich einfachste Option der Nahrungsumstellung gewählt und kurzerhand die Kuhmilch in meinem Müsli gegen laktosefreie Milch eingetauscht. Aber leider ohne dem erhofften Ergebnis. Daher musste ich stärkere Geschütze auffahren und habe mich für eine glutenfreie Ernährung entschieden. Ich war sehr aufgeregt, ob die Umstellung funktionieren bzw. sich bemerkbar machen würde. Und siehe da...bereits am ersten Tag hat sich bereits eine Besserung bemerkbar gemacht.

Ich kann nur sagen, dass der erste Besuch im Lebensmittelgeschäft nach dieser Erkenntnis der offensichtlichen Unverträglichkeit ernüchternd war. Mir sind tausend Fragen im Kopf herum geschwirrt und irgendwie habe ich mich erstmals in solch einem Geschäft einsam und unbeholfen gefühlt: Was ist Gluten? Wo ist es überall drinnen? Welche Lebensmittel sind davon versteckt betroffen? Kann ich überhaupt noch normal essen?

Dos and Don'ts beim glutenfreien Essen

Man stelle sich vor, was Menschen mit solch einer Unverträglichkeit vor 10 Jahren gemacht haben - fernab von irgendwelchen gekennzeichneten glutenfreien Lebensmitteln. Da hat sich in den letzten Jahren in Europa wirklich einiges zum Positiven entwickelt. Am Anfang war es für mich aber trotzdem alles andere als einfach, umzusteigen, gerade weil das geliebte Schnitzel, die leckeren Nudeln und das knusprige Roggenbrot nicht mehr Teil meiner Ernährung sein durften. Aber zum Glück gibt es heutzutage spannende Alternativen, die eine vollwertige Ernährung möglich machen. Nach 3 Wochen (nahezu) glutenfreier Ernährung kann ich sagen, dass man schnell lernt, damit umzugehen und sich gut zurecht findet, wenn man weiß, was einem nicht guttut. Und das Schönste ist, dass es mir endlich wieder gut geht und ich Essen wieder genießen kann, trotz kleinen Einschränkungen ;)

Folgende Produkte sind für mich ab sofort tabu:
Weizen, Dinkel, Hafer, Roggen, Gerste, Bulgur, Couscous und alle Produkte, die damit einhergehen, wie etwa Brot, Nudeln, Panier, Fertigprodukte (Suppen, Saucen,...), süße Backwaren etc.

Dafür ersetze ich sie durch folgende Lebensmittel:
Reis, Amaranth & Quinoa (vor allem gepufft für mein Müsli), Nüsse, Mais, Hirse, Glasnudeln und Buchweizen

Mein Sommerrezept für eine glutenfreie Ernährung (für 2 Personen):

  • 1 Pkg. Maiswaffeln
  • ca. 250 g Tomaten
  • 1/2 Gurke
  • ca. 125 g Beeren (z.B. Brombeeren & Himbeeren)
  • 1 Avocado
  • 1 (roter oder gelber) Paprika
  • nach Bedarf Butter
  • Kräuter (z.B. Thymian, Oregano, Petersilie, Rosmarin,...)

So funktioniert's:

Die Maiswaffeln – wenn gewünscht – mit Butter beschmieren und beiseite legen. Tomaten und Gurke in feine Scheiben schneiden. Ebenso den Paprika halbieren und in dünne Stifte schneiden. Die Beeren vorsichtig waschen und halbieren. Avocado vom Kern befreien, vorsichtig schälen und in feine Scheiben schneiden. Nun die Maiswaffeln jeweils mit einer Gemüse- oder Beerensorte belegen oder die Früchte und Beeren nach Belieben untereinander mischen. Anschließend die einzelnen Waffeln mit Kräutern verzieren und genießen :)

Ich hoffe ihr müsst euch nicht auch mit irgendwelchen Unverträglichkeiten umherschlagen. Mein Tipp ist: Wenn es euch nicht gut geht, handelt rechtzeitig. Eine glutenfreie Ernährung schadet keinesfalls und kann in meinem Fall sogar gesund sein bzw. gesund machen. Also nicht zögern, sondern einfach ausprobieren. In diesem Sinne wünsche ich euch eine wundervolle Woche. Alles Liebe und bis bald

 

Osterfest für Kinder

Der Osterhase kann kommen

Die Blumen blühen, die Sonne lässt sich endlich länger als 4 Stunden pro Tag blicken, das Thermometer klettert wieder über die 10°C-Marke und man darf ohne schlechtes Gewissen Naschen. Oh wie ich mich schon auf Ostern freue! Es macht mich glücklich zu sehen, wenn die ganze Familie zusammen kommt und die Kleinen ganz aufgeregt auf den Osterhasen warten.

Spiel & Spaß für die Kleinsten

"Papa ich mag nicht mehr."
"Mama das schmeckt mir nicht."
"Oma darf ich was Süßes haben - ich mag den Fisch nämlich nicht."
"Ich hab doch keinen Hunger..."

So und ähnlich kenn ich Familien- und speziell Osterfeiern noch aus meiner Kindheit. Kalte Forelle und Essen, das so gar nicht meinen Vorstellungen von einem gelungenen Fest entsprochen und wenig Freude bereitet haben. Dafür war der Osterhase bei uns aber immer fleißig ;) Warum aber nicht gutes Essen und lustige Feiern miteinander kombinieren?!

Da wir mittlerweile zwei Kleinkinder und ein Baby in unserer zusammen gewachsenen Familie haben, muss nun auch das Osterfest an die Kleinsten unter uns angepasst werden. Also dürfen witzige Schokokuchenfiguren und süße Beeren, sowie entzückende Teller und Becher nicht fehlen. Denn nur dann macht das Osterfest – auch den Kleinen – so richtig Spaß und dann schmeckt das Essen gleich viel besser.

Bloomingville hat eine überaus entzückende Kindergeschirr-Kollektion heraus gebracht, bei der sich Kinder gerne von den liebevoll designten Tieren ablenken lassen können. Schlafende Mäuse und Hasen, tummeln sich neben schlafenden Beeren und Igeln mit Cupcakes auf den Tellern und Bechern herum. Kleine Vögel tanzen auf dem Besteck und dank der kleinen Maus am Häferl sind Kinder gleich doppelt so durstig. Der Online-Shop Sti(e)lreich bietet die gesamte Bandbreite der Bloomingville-Kollektion an, die von Mint, über Hellblau, bis hin zu Rosa und Gelb reicht. Das Porzellangeschirr ist sehr hochwertig und hat eine angenehm matte Oberfläche.

Kindgerechtes Osterfest

Heuer kommen bei uns folgende (Kinder-)Speisen auf den Ostertisch:

  • gekochte Wachteleier - damit auch die Kinder endlich mit Eierbecken können
    Wachteleier bieten eine abwechslungsreiche Alternative zu den herkömmlichen (Oster-)Eiern, da sie schon eine lustige Maserung haben und deswegen nicht extra eingefärbt werden müssen, aber durchaus können.
     
  • Schokobrownies - ausgestochen als Schaf und Hase
    Schokobrownies in Kastenform kann jeder. Bringt Leben in eure Minikuchen und lasst Hase, sowie Schäfchen auf den Tellern der Kinder herumtanzen. Dazu einfach Keksausstecher in den fertigen Schokokuchen drücken und vorsichtig herausdrücken. Die Schoko-Tierformen können dann noch mit Schlagobers, Schokosauce und Beeren verziert werden. Ein einfaches und gutes Brownie Rezept von Enie backt findet ihr übrigens hier.
     
  • Beerentürmchen - Süßes mit Heidelbeeren und Himbeeren verfeinert
    Süße Beeren sind bei Kindern der absolute Renner. Wenn dann auch noch alles auf einem süßen Schlagobersturm thront, ist die Freude meist sehr groß.
     
  • Makronen - in allen Farben für Groß und Klein
    Makronen sind das absolute Highlight einer jeden Feier. Die bezaubern nicht nur durch ihre Farben, sondern vor allem durch den nussigen Mandelgeschmack. Günstige Makronen gibt es schon ab knapp 1 € beim Merkur. Sonst findet man sie auch bei der Konditorei Oberlaa oder im Wiener Fachgeschäft Macaroom.

In diesem Sinne wünsche ich euch jetzt schon ein schönes Osterfest im Kreise eurer Liebsten. Mit viel Sonnenschein und lustigen Stunden mit Groß und Klein. Alles Liebe und bis bald

 

Info: Martina von Sti(e)lreich hat mir die tolle Kindergeschirr-Kollektion gratis für das Shooting zur Verfügung gestellt - vielen lieben Dank nochmals an dieser Stelle!