Kurzworkshop in Wien: Fotografie & Bloggen

Nach all dem mühsamen Lernen für meine Magisterprüfung ist es im Mai endlich soweit. Ich halte einen neuen Kurzworkshop zum Thema "1x1 der Fotografie und des Blogging" und kann endlich wieder gemeinsam mit euch neue Dinge lehren bzw. erlernen. Ich freue mich schon riesig darauf, weil es auch für mich wieder etwas Neues ist - vor allem in Bezug auf das Thema, aber auch aufgrund der Länge bzw. Kürze des Workshops.

Ich kann nur sagen: Einfach nicht lange Nachdenken, sondern Mitmachen!
Wir sehen uns also am 9. Mai bei meinem Workshop in Wien (Hotel Magdas) ;)

Das 1x1 der Fotografie & des Blogging

Der Kurzworkshop dauert 2,5 Stunden und richtet sich an all jene, die erste Einblicke in die Fotografie und das Bloggen erlangen möchten. Hierbei geht es vor allem um die Kombination beider Handwerke:

  • Wo und wie hole ich mir Inspirationen für einen neuen Blogbeitrag?
  • Wird mein Blogbeitrag durch das Schreiben oder die Fotografie getrieben?
  • Was muss ich beim Fotografieren für Blogs beachten?
  • Was muss ich beim Bloggen beachten?
  • Wie stimme ich Licht und Szenenaufbau auf meine Geschichte ab?
  • Was muss ich sonst noch beachten?

Zu all diesen Punkten erhaltet ihr in diesem Kurzworkshop Rede und Antwort und habt zusätzlich die Möglichkeit, Fragen, die euch schon die ganze Zeit interessieren oder beschäftigen, zu stellen. Weitere Details und Infos zu meiner Workshop-Klasse könnt ihr auch bei Vienna Skill Smiths oder hier nachlesen.

Ich freue mich schon sehr auf euch und ein gemeinsame paar spannende Stunden. Falls ihr vorab Fragen habt, könnt ihr mir natürlich gerne jederzeit schreiben.

Alles Liebe und (hoffentlich) bis bald bei meinem Workshop ,

 

Sichert euch jetzt euren Workshopplatz!

Es ist wieder soweit!!! In zwei Wochen darf ich wieder mit herausragenden BloggerInnen und UnternehmerInnen einen Workshop zum Thema Produktfotografie durchführen. Ich freue mich schon sehr auf einen spannenden Tag bzw. aufregende Abende!

Produktfotografie Workshop für Selbstständige und BloggerInnen an der Volkshochschule in Wien (Meidling).

Diesmal als Ganztagesworkshop am Samstag (13.2.) und als Abendkurs am Montag- und Mittwochabend (15. & 17.2. von 17.00 bis 21.00 Uhr).

Der Workshop richtet sich insbesondere an all jene, die ihre Produkte gerne selber abfotografieren möchten, aber denen noch ein bisschen Know-How zur Produktfotografie fehl. Dabei ist es auch ganz gleich, welche Produkte du fotografieren möchtest - ob Karten oder Dekoartikel, ob Geschirr oder Schmuck, ob Essen oder Kosmetik, ob Blumen oder Accessoires. Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Wichtig ist nur, dass die Produkte klein genug sind, um mitgenommen werden zu können ;)

 

Das erwartet euch beim Workshop:

1. Kennenlernen und leichter Einstieg in die Theorie:

  • Kennenlernrunde: Was erwartet ihr euch von diesem Workshop und wofür wollt ihr die Fotografie in Zukunft einsetzen?

  • Theorie zu Licht & Farben
  • Theorie zu Perspektiven
  • Theorie zu Teilungsverhältnisse (z.B. Goldener Schnitt)

2. Einführung in die eigene Spiegelreflexkamera:

  • Manuelle Einstellungen & Erklärung von Blende, Zeit und ISO für einen optimalen Umgang mit der eigenen Kamera
  • Einstellung & Erklärung von unterschiedlichen Dateiformaten und Bildgrößen
  • Einstellung & Erklärung von Histogramm und Über-/Unterbelichtung

3. Gestaltung von Settings

  • Lichtaufbau 
  • Einsatz von Accessoires, wie Tischtücher, Blumen etc.
  • Platzierung und Gestaltung der Produkte

4. Das Produkt im richtigen Licht:

  • Tipps & Tricks beim Fotografieren:
    Hier habt ihr die Möglichkeit, eure bzw. die zur Verfügung gestellten Produkte in Kleingruppen selbstständig zu fotografieren, um sie anschließend zu bearbeiten.

5. Bildbearbeitung mit Adobe Lightroom:

  • Import & Export von Dateien
  • Grundeinstellungen & Funktionen von Lightroom
  • Tools zur perfekten Bildbearbeitung

6. Fragen und Antworten:

Zum Abschluss stehe ich euch gerne für Fragen und Antworten zur Verfügung. Solltet ihr spezifische Fragen zum Fotografieren eurer eigenen Produkte haben, nehmt am besten das Produkt zum Workshop mit (solange es klein genug ist ;) und wir gehen dann im Workshop speziell auf deinen Fall ein.

 

Weitere Infos zum Workshop erhaltet ihr direkt auf meiner Workshop-Seite. Dort könnt ihr euch auch direkt über die VHS-Seite für euren gewünschten Kurs anmelden!

Ich freue mich schon sehr auf euch und eure Produkte :) Bei Fragen stehe ich gerne jederzeit zur Verfügung. Alles Liebe und bis bald

 

Produktfotografie Workshop in Wien

Es ist wieder soweit!!!

Im November biete ich wieder einen

Produktfotografie Workshop für Selbstständige und BloggerInnen

an der Volkshochschule in Wien (Meidling) an. Diesmal als Ganztagesworkshop am Samstag (14.11.) und als Abendkurse am Montag- und Mittwochabend (16. & 18.11.).

All jene, die ihre Produkte gerne selber abfotografieren möchten, aber denen noch ein bisschen Know-How zur Produktfotografie fehlt, sind bei meinem Workshop genau richtig! Dabei ist es ganz gleich, welche Produkte du fotografieren möchtest - ob Karten oder Dekoartikel, ob Geschirr oder Schmuck, ob Essen oder Kosmetik, ob Blumen oder Accessoires. Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Wichtig ist nur, dass die Produkte klein genug sind, um mitgenommen werden zu können ;)

Mit einfachen und vor allem umsetzbaren Mitteln lernt ihr, wie ihr zukünftig eure Produkte selbst ins richtige Licht rücken könnt! Denn gerade in der Gründungs- und Etablierungsphase eines Unternehmens bzw. eines Blogs ist die Steigerung der Aufmerksamkeit für die eigenen Produkte durch ansprechende Produktfotos ein absolutes Muss!

Das erwartet euch beim Workshop:

1. Kennenlernen und leichter Einstieg in die Theorie:

  • Kennenlernrunde: Was erwartet ihr euch von diesem Workshop und wofür wollt ihr die Fotografie in Zukunft einsetzen?
  • Theorie zu Licht & Farben
  • Theorie zu Perspektiven
  • Theorie zu Teilungsverhältnisse (z.B. Goldener Schnitt)

2. Einführung in die eigene Spiegelreflexkamera:

  • Manuelle Einstellungen & Erklärung von Blende, Zeit und ISO für einen optimalen Umgang mit der eigenen Kamera
  • Einstellung & Erklärung von unterschiedlichen Dateiformaten und Bildgrößen
  • Einstellung & Erklärung von Histogramm und Über-/Unterbelichtung

3. Gestaltung von Settings

  • Lichtaufbau 
  • Einsatz von Accessoires, wie Tischtücher, Blumen etc.
  • Platzierung und Gestaltung der Produkte

4. Das Produkt im richtigen Licht:

  • Tipps & Tricks beim Fotografieren:
    Hier habt ihr die Möglichkeit, eure bzw. die zur Verfügung gestellten Produkte in Kleingruppen selbstständig zu fotografieren, um sie anschließend zu bearbeiten.

5. Bildbearbeitung mit Adobe Lightroom:

  • Import & Export von Dateien
  • Grundeinstellungen & Funktionen von Lightroom
  • Tools zur perfekten Bildbearbeitung

6. Fragen und Antworten:

Zum Abschluss stehe ich euch gerne für Fragen und Antworten zur Verfügung. Solltet ihr spezifische Fragen zum Fotografieren eurer eigenen Produkte haben, nehmt am besten das Produkt zum Workshop mit (solange es klein genug ist ;) und wir gehen dann im Workshop speziell auf deinen Fall ein.

Weitere Infos zum Workshop erhaltet ihr direkt auf meiner Workshop-Seite. Dort könnt ihr euch auch gleich für den Kurs anmelden. Die nächsten Kurse finden übrigens im Februar statt!

Ich freue mich schon sehr auf euch und eure Produkte :) Für Fragen stehe ich gerne jederzeit zur Verfügung. Alles Liebe und bis bald

Schön war's

Da bereitet man sich so lange auf den großen Tag vor - in meinem Fall der zweite Produktfotografie-Workshop in Wien von geschmackverstärker - und auf einmal ist er auch schon wieder vorbei. Ich kann euch sagen, es war wieder super nett und ich hab irrsinnig sympathische und vor allem nicht nur thematisch begeisterte Personen kennen gelernt. Ich durfte einen sehr schönen Tag mit tollen Mädels verbringen und auch ich lerne bei jedem Workshop immer ein bisschen etwas Neues ;)

Auch dieses Mal haben wir uns in erster Linie mit der Theorie der Fotografie beschäftigt. Dazu zählten Bereiche wie Licht, Farben und Formen genauso, wie etwa Formatdateien und Perspektiven. In einem weiteren Schritt haben wir besonderes Augenmerk auf das Kennenlernen der eigenen Kamera und das Abfotografieren der mitgebrachten Produkte gelegt. Hier ging es um das Ausprobieren in einem geschützten Raum, wo ganz viel Platz für Fehler, sowie Fragen und Antworten war. Gerade dieser Bereich wird von den TeilnehmerInnen meist besonders geschätzt und aus diesem Grund wende ich hierfür gezielt viel Zeit auf. Danach folgte der letzte große Bereich, nämlich die Bildbearbeitung mit Adobe Lightroom und Platz für allfällige Fragen und Problemchen.

Hier seht ihr ein paar Fotos von jenen Produkten, die es dieses Mal vor unsere Linse geschafft haben:

An dieser Stelle möchte ich mich bei den TeilnehmerInnen noch für das tolle Feedback bedanken. Hier ein paar Eindrücke von den WorkshopteilnehmerInnen vom Februar-Kurs:

"Dieser Workshop war super! Extrem gut aufgebaut, gut organisiert und informativ. Auch wenn man sich mit seiner Kamera nicht auskennt, hat man danach das Gefühl, das man gut gerüstet ist und alles verstanden hat! Wer diesen nicht besucht, ist selber Schuld!"
"In nur einem Tag vermittelt Cornelia den Einstieg in die Produktfotografie. Sympathisch und geduldig wird auf alle offenen Fragen eingegangen. Das große Rätsel um Blende und Verschlußzeit löst sich auf.....:)
Für alle die mehr aus ihrer Kamera herausholen wollen....gleich für den nächsten Kurs anmelden!"

Nachdem das Feedback also auch dieses Mal meine Erwartungen mehr als übertroffen hat und ich äußerst positive Rückmeldungen erhalten habe, freue ich mich schon auf meinen nächsten Workshop ;) Ich bin sehr gespannt, neue Gesichter, neue Unternehmen und vor allem neue Produkte kennenlernen zu dürfen! Alles Liebe und vielleicht sehen wir uns beim nächsten Workshop 

P.S. Die wundervolle pinkfarbenen Papeterie ist von papierhimmel

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Produktfotografie-Workshop in Wien

Es ist wieder soweit! Am 26.2.2015 veranstalte ich bereits zum zweiten Mal einen Fotografie-Workshop in Wien mit Fokus auf der Produktfotografie. Der Workshop richtet sich vor allem an UnternehmerInnen und Start-Ups, aber auch an BloggerInnen, die ihre Produkte für Print- und Online-Medien ansprechend in Szene setzen möchten. 

Und das erwartet euch im Workshop:

Mit einfachen und vor allem umsetzbaren Mitteln lernt ihr, wie ihr zukünftig eure Produkte  - ganz gleich ob es sich hierbei um Essen, Papeterie, Schmuck, Blumen, Geschirr, Tücher, Taschen etc. handelt - selbst ins richtige Licht rücken könnt! Ihr bekommt eine Checkliste mit wichtigen und vor allem leistbaren Utensilien fürs selbstständige Fotografieren, sowie Tipps & Tricks für das richtige Abfotografieren - gerade wenn die Lichtverhältnisse einmal etwas schwieriger sein sollten.

Die Kosten für den Ganztages-Workshop (9.00-18.00 Uhr) betragen 180,00 € (inkl. USt, Handout, Snacks & Getränke, sowie Benutzung der Lichtanlagen). Hier findet ihr weitere Informationen zu den Inhalten und Voraussetzungen, sowie den Link zur Anmeldung!

Achtung: Es gibt eine beschränkte Teilnehmerzahl. Bitte meldet euch daher rechtzeitig an!

Ich freue mich schon riesig auf einen wundervollen Workshop-Tag mit euch und auf das Kennenlernen vieler kreativer UnternehmerInnen & BloggerInnen. Alles Liebe und bis bald - vielleicht sogar beim Workshop 

Tischdeko mit Stil

Ja, ich weiß, es gibt DIE und DIE Tischdekoration und nicht immer ist perfekte Symmetrie und Eintönigkeit der richtige Weg zum Ziel. Tischdekoration beginnt auch nicht erst bei den Utensilien, die auf den Tisch gelangen, sondern viel früher, nämlich beim Konzept. Nichts geht über die Suche nach Inspirationen und einem gut ausgearbeiteten Konzept, welches (im besten Fall) eine Mischung aus verschiedenen Inspirationen und seiner eigenen kreativen Idee darstellt.

Folgende Punkte sollte man bei einer stilvollen Tischdekoration, die zum Beispiel für Produktfotos, einen Messestand, eine Verkaufsauslage usw. benötigt wird, beachtet werden:

Beispiel: Farbkonzept in Gold und Weiß

Beispiel: Farbkonzept in Gold und Weiß

  1. Farbenwahl

    Eine schöne Tischdeko lebt von seinen Farben. Dabei kann, aber muss es sich nicht immer um schrille und auffallende Farben handeln, sondern die Mischung von Nichtfarben, wie z.B. Grau, Weiß oder Schwarz, kann eine genauso schöne Komposition darstellen, wie Tischdeko in Lila und Grün. Wichtig ist nur, dass man sich entweder für eine Farbe entscheidet und die in unterschiedlichen Sättigungs- oder Helligkeitsstufen verwendet oder sich auf zwei bzw. mehrere Farben einigt, die immer den gleichen Farbton aufweisen.
     
  2. Stilfindung

    Gerade bei der Stilfindung sind Inspirationen euer größter Freund. Surft im Internet, googelt oder recherchiert auf Pinterest. Ihr könnt euch aber auch von Büchern und Magazinen inspirieren lassen. Wichtig ist, dass ihr Dinge nicht 1:1 nachmacht oder kopiert, sondern euren eigenen Stil einfließen lässt und kreative Ideen einbaut. Schön ist es auch, wenn man mehrere Ideen miteinander kombiniert und somit wieder einen neuen Stil kreiert. Überlegt euch bei der Stilfindung auch, welcher Stil die Wirkung eurer Produkte unterstreicht. Zum Beispiel eine alte Bauernvase kommt auf einem rustikalen Holztisch vermutlich besser zur Geltung, als auf einem weißen Glastisch. Obwohl natürlich Stilbrüche oftmals auch sehr spannend sein können!
     
  3. Wahl des Untergrundes

    Schöne Tischdekoration lebt von ihrem Untergrund. Dazu kann ein schöner Tisch, eine tolle Komode, ein Vintage-Schminktisch oder ein kleiner Hocker zählen. Ganz gleich, welche Stilrichtung man mit seiner Dekoration einschlägt, wichtig ist, dass man seinem Stil immer treu bleibt. Dies muss sich auch in der Wahl des Untergrundes widerspiegeln. Ganz viele schöne Untergründe findet ihr zum Beispiel bei bonprix - hier habt ihr eine schöne Auswahl an vielen unterschiedlichen Möbelstücken, die von Shabby Chic, einfach und klassisch über rustikal, bis hin zu modern reicht. Wichtig ist hier, dass das Möbelstück für eure Tischdekoration nicht zu groß ist, dass die Produkte vielleicht verloren wirken. Lieber ein kleineres Möbelstück wählen und eventuell ein paar Dekoelemente weglassen, als einen halb leeren Tisch zu präsentieren.
     
  4. Auswahl der Utensilien

    Die Auswahl der Utensilien, mit denen ihr euren Tisch dekoriert, hängt einerseits von eurem Budget, aber andererseits natürlich auch von eurem Stil ab. Wenn ihr einen Vintage- oder Shabby Chic-Stil bevorzugt, dann könnt ihr schon mit alten Tellern, Häferln und Tassen vom Flohmarkt eine schöne und vor allem günstige Kombination für eure Tischdeko zusammenstellen. Aber auch Online-Shops, wie Depot oder Butlers haben wirklich tolle Dinge, die ihr beliebig variieren und einsetzen könnt - auch der Geldbeutel wird hier nicht all zu sehr beansprucht ;) Schaut euch auf Blogs um, blättert in Prospekten und holt euch ganz ganz viele Ideen (auch aus anderen Ländern!). Achtet auch auf kleine Elemente, wie Dekobänder, Geschenkspapier und Maskingtapes, die ein Setting jedenfalls positiv beeinflussen können und mit denen kleine Farbakzente gesetzt werden können. Oftmals lenken verspielte Details von Dekoelementen den Betrachter bzw. die Betrachterin gezielt z.B. auf eure Produkte - als auch hier könnt ihr gezielt Elemente und Utensilien einsetzen.
     
  5. Aufstellung der Dekoelemente

    Die eigentliche Dekoration stellt für viele vermutlich den schwierigsten Teil der Tischdekoration dar, weil man oft nicht weiß, welches Teil man wo an welche Stelle platzieren soll. Hier ist ebenfalls wichtig, sich Inspirationen zurecht zu legen und darauf zu achten, was bei anderen gut oder weniger gut ausgesehen hat. Auch hier spielt der Mix von verschiedenen Ideen eine wichtige Rolle. Denn es gibt nicht DIE perfekte Tischdekoration, sondern viele unterschiedliche Stile, die sich gegenseitig ergänzen können, aber doch irgendwie völlig individuell sind.

    1. Tipp: Wenn ihr auf einem größeren Tisch mit unterschiedlichen Erhöhungen spielt (Achtung nicht zu viele und wenn dann auch nur in einem Eck verlaufend bis zur Mitte platzieren), dann kann dadurch ein schönes und vor allem harmonisches Setting entstehen!
    2. Tipp: Hohe Dekoelemente, wie Etageren, eher in den Hintergrund und kleine Dinge in den Vordergrund!

Hier habe ich ein paar Dekoinspirationen für euch zusammen gestellt! Vielleicht gefällt euch das eine oder andere für eure nächste Produktpräsentation. Viele Dekoelemente habe ich für dieses Setting von der aktuellen Kollektion von H&M Home erstanden und der Rest ist vom Flohmärkten zusmamen getragen. Der linierte Hintergrund ist Geschenkspapier.

Ich hoffe ich konnte euch mit diesem Blogeintrag ein paar Tipps für eure nächste Ausstellung oder eure bevorstehende Produktpräsentation behilflich sein. Falls ihr noch Fragen habt, könnt ihr mich gerne kontaktieren. Vieles ist beim Dekorieren einfach eine Übungssache :) Alles Liebe und bis bald 

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Info: Bei der Linksetzung zu bonprix handelt es sich um eine entgeltliche Einschaltung.

Rückblick auf einen tollen Fotografie-Workshop in Wien

Am 6.11. war es endlich soweit: Mein erster Produktfotografie-Workshop für UnternehmerInnen hat in Wien statt gefunden. Ich habe mich schon riesig auf diesen Workshoptag gefreut und war auf die Workshopteilnehmerinnen überaus gespannt.

Ich muss zugeben, dass der Tag nicht ganz einfach begonnen hat. Neben dem Stau hätte ich auch noch 3 zusätzliche Arme benötigt. Denn mein Auto war an diesem Tag mehr als voll gepackt mit allen möglichen Stativen, Lampen, Aufhellern, sowie Essen und Getränken ;) Das heißt ich bin wohl 3-4 Mal meine Wohnung rauf- und runter gerannt, um alle Utensilien einzupacken und dann nochmals 3-4 Mal rauf- und runter gerannt, um sie in die Teinfaltstraße zu schaffen. Auch beim Aufbauen wären mehr als 2 Hände durchaus hilfreich gewesen :) Aber im Endeffekt hat alles super gepasst.

Informative Fotografie                              Sachliche Fotografie                                   Symbolische Fotografie

Der Ablauf

Nach einer kurzen Vorstellrunde, die mir einen guten Überblick über die Themenbereiche und Schwerpunkte meiner Workshopteilnehmerinnen gegeben hat, habe ich eine leichte Einführung in verschiedenen Theoriebereiche der Fotografie gemacht. Dazu gehörten vor allem die Themen Licht, Komposition und Teilungsverhältnisse. Dabei ging es vor allem auch um das Ziel eurer Produktfotografie - das heißt, soll es sich um informative, sachliche oder symbolische Fotografie handeln. Jeweils mit Beispielen und Erläuterungen dazu.

In der nächsten Runde haben wir uns mit unserer eigenen Kamera beschäftigt. Da ging es vor allem um die richtigen Grundeinstellungen der Kamera und welche Informationen mir die Kamera liefert, wenn ich ein Bild mache. Dazu gehört das Histogramm genauso, wie die Einstellung von Belichtungszeit, Blende, Weißabgleich und ISO-Wert. Ich weiß, dass diese Punkte oft verwirrend sein können, da jeder Bereich seine eigenen Tücken beinhaltet. Zum Beispiel große Blendenzahl bedeutet kleine bzw. geschlossene Blendenöffnung - wer denkt sich das denn aus?! Auf jeden Fall habe ich versucht auf die unterschiedlichen Schwierigkeiten detailliert einzugehen und alle offenen Fragen dazu abzuklären.

Hier ein paar Beispielfotos von den tollen Produkten der Teilnehmerinnen:

Aus der Feedbackrunde habe ich erfahren, dass gerade das Abfotografieren der eigenen Produkte am hilfreichsten für die Teilnehmerinnen war. Vor allem da man hier von den anderen Teilnehmerinnen genauso viel lernen konnte, wie von seiner eigenen Fotosession. Ich bin in diesem Bereich explizit auf die einzelnen Wünsche und Vorstellungen bzw. Fragen und Anregungen der Kursteilnehmerinnen eingegangen und habe versucht alle Unklarheiten abzuklären. Mir war besonders wichtig, dass die Teilnehmerinnen dieses große Fragezeichen in ihrem Kopf betreffend Produktfotografie loswerden.

Der letzte große Programmpunkt beinhaltete die Bildbearbeitung mit Lightroom. Ich bin selbst ein großer Fan von Lightroom, da es genau jene Tools beinhaltet, die ich für meine Bildbearbeitung benötige, ohne 100.000 zusätzliche Features, die ich in 95% der Fälle nicht benötige. Mir ging es bei der Erläuterung des Programms "Lightroom" vor allem um die Grundeinstellungen bei der Bearbeitung von Fotos, aber auch um spezielle Tricks, wie ich mein Foto perfekt bearbeiten kann, wenn einmal etwas nicht 100% passt.

Überbelichtung

Überbelichtung

Unterbelichtung

Unterbelichtung

Das Feedback

Folgende Kommentare und Ausführungen haben die Teilnehmerinnen zum Workshop hinterlassen:

"Der Workshop war sehr professionell, sehr gut vorbereitet und die Informationen klar und verständlich übermittelt!  Wirklich toll gemacht! Von der Teilnehmerzahl hat's auch gut gepasst..."
"Ein toller Workshop hatten wir heute  Wieder viel gelernt uuund Spaß gehabt  Danke, Cornelia!!"
"Es war toll, vielen Dank nochmal! Endlich alles logisch erklärt. Konnte viel lernen und werde deine Workshops gerne weiterempfehlen!"

Ich möchte dazu noch sagen, dass ich irrsinnig viel Spaß und Freude mit euch an diesem Workshoptag hatte. Ich habe mich vor allem über eure aktive Teilnahme und Fragen gefreut, sowie das tolle Feedback im Anschluss.

Ihr habt mir die Entscheidung, ob ich einen weiteren Workshop nächstes Jahr machen werde,  wesentlich erleichtert. Und ich freue mich schon sehr auf den nächsten Produktfotografie-Workshop im Februar nächstes Jahr. Ihr könnt euch für den nächsten Workshop hier anmelden. Ich bin schon gespannt, aus welchen Bereichen die TeilnehmerInnen das nächste Mal kommen werden ;) Alles Liebe und bis bald 

Zurück zum Ursprung

Als ich letztens Einkaufen war, hat mich zu meiner großen Überraschung eine ganz ungewöhnliche Karottensorte richtiggehend angesprungen. Grund dafür: In der Verpackung waren neben den in Gelb- und Orangetönen leuchtenden Karotten, auch noch kräftig lilafarbene Urkarotten zu finden - eine ganz seltene alte Karottensorte. Das Besondere an der Sorte ist nicht nur die außergewöhnliche Lila Farbe, sondern auch die Färbung, die sie zum Beispiel in Suppen oder im Risotto hinterlässt. Natürlich war schnell klar, dass die Karotten für ein Shooting "missbraucht" werden müssen. Ich hab mir überlegt, dass ich das diesmal mit der Erklärung von hartem und weichem Licht verbinde ;)

Und darum geht es:

Hartes Licht wird in der Essensfotografie recht selten verwendet, da die Schatten sehr stark sichtbar und dunkel sind und somit die Weichheit im Bild verloren geht. Aber die tollen Eigenschaften von hartem Licht kann man sich natürlich auch zu nutze machen, indem man die vermeintlichen "Nachteile" in Vorteile verwandelt und gekonnt einsetzt.

Zur Unterscheidung:

  • Hartes Licht

Hartes Licht entsteht, wenn mit einer sehr kleinflächigen, sprich punktuellen, Lichtquelle gearbeitet wird (dazu zählt auch Sonnenlicht zur Mittagszeit). Dadurch entstehen harte Schatten, die klare und scharfe Kanten haben. Im tieferstehenden Beispiel sieht man bei den Karotten sehr schön den harten Schatten des Holzbrettes und auch den Schatten, den die Karotten werfen. Wenn das Objekt direkt mit einem punktuellen Licht - ohne dem Zwischenschalten von einem Diffusor - beleuchtet wird, dann wird mit hartem Licht gearbeitet. Zur Mittagszeit, wenn die Sonne am höchsten steht, gibt sie sehr hartes Licht bzw. harte Schatten ab, welches mittels eines Diffusors aufgeweicht werden kann. Mittels hartem Licht will man meist bewusst die Rauheit oder Stärke von Objekten darstellen.

  • Weiches Licht

Weiches Licht wiederum entsteht durch eine sehr großflächige Lichtquelle, die möglichst nahe am Objekt platziert wird. Dadurch entstehen ganz zarte und weiche Schatten, die für den Betrachter bzw. die Betrachterin meist kaum sichtbar sind. Weiches Licht unterstreicht vor allem die Zartheit und Weichheit von Dingen. Um weiches Licht zu erzeugen, kann man sich schon mit ganz einfachen Tricks, wie zum Beispiel einem weißen dünnen Blatt Papier, helfen. Das heißt, zwischen der Lichtquelle, die ein hartes Licht abgibt, und dem Objekt muss sozusagen ein Diffusor zwischengeschaltet werden. Diffusor können wie gesagt ein dünnes Blatt Papier sein, Butterbrotpapier oder aber auch professionelle Diffusor, die es im Fachhandel zu kaufen gibt. Weiches Licht kann aber auch durch eine indirekte Beleuchtung erzielt werden. Wenn man zum Beispiel die Lichtquelle gegen die Wand strahlt und somit nur das Streulicht auf  das Objektiv gelangt. Sonnenlicht wirft in den frühen morgen und späteren Nachmittag- bzw. Abendstunden weiches Licht ab.

Oft werden in der Essensfotografie die Produkte von hinten beleuchtet, da die Facetten des Essens dadurch gut zur Geltung kommen und richtiggehend leuchten. Aber das ist Geschmackssache. Man kann Essen genauso gut von der Seite oder rundum (also mit mehreren Lichtquellen) ausleuchten. Achtet auf die Uhrzeit, wenn ihr ein Shooting im Freien habt, damit ihr nicht ungewollte Schatten im Bild habt. Bei diesigem Wetter shootet es sich übrigens am besten, wenn man ein möglichst weiches Licht haben möchte.

Ich hoffe ich konnte euch ein paar Tipps und Tricks für das Abfotografieren eurer Produkte und Speisen liefern. Für Fragen und Unklarheiten stehe ich wie immer sehr gerne zur Verfügung.

Alles Liebe und bis bald 

Produktfotografie-Workshop für UnternehmerInnen

(Jung-)UnternehmerInnen, GründerInnen und Start-ups aufgepasst:

Am 6.11.2014 findet mein Fotografie-Workshop für UnternehmerInnen statt, in dem ihr lernt, eure Produkt gekonnt und professionell in Szene zu setzen!

 

Ihr habt das perfekte Produkt für euer Unternehmen bereits gefunden und möchtet nun ansprechende Produktfotos gestalten? Dann seid ihr beim

Produktfotografie-Workshop für UnternehmerInnen

von geschmackverstärker genau richtig. Mit einfachen und vor allem umsetzbaren Mitteln lernt ihr, wie ihr zukünftig eure Produkte  - ganz gleich ob es sich hierbei um Essen, Papeterie, Schmuck, Blumen, Geschirr, Tücher, Taschen etc. handelt - selbstständig und professionell ins richtige Licht rücken könnt! 

Die Zielgruppe des Workshops sind UnternehmerInnen, JungunternehmerInnen, GründerInnen und Start-ups, die ihre eigenen Produkte (für ihre Website oder Printprodukte) professionelle ablichten und fotografieren möchten. 

Welche Voraussetzungen müssen für den Workshop erfüllt werden? 

  • Ihr benötigt eine eigene Spiegelreflexkamera oder Systemkamera (eventuell auch das Handbuch der eigenen Kamera mitnehmen), damit ihr lernt, mit euer Kamera bestmöglich umzugehen. Bitte keine Digicams mitnehmen!
  • Wenn es von eurer Seite möglich ist, dann nehmt doch gleich euer eigenes Produkt zum Workshop mit, damit ich euch spezifische Tipps & Tricks für das Fotografieren eurer Produkte geben kann.
  • Weiters wäre es von Vorteil, wenn ihr einen Laptop mit dem aktuellen Adobe Lightroom Programm mitnehmen könnt, da wir im Workshop auf Bildbearbeitung mittels Lightroom eingehen werden. Die Testversion steht für einen begrenzten Zeitraum kostenlos auf der Adobe-Seite zum Download zur Verfügung.

Der Workshop findet am 6. November 2014 als Tagesworkshop in der Zeit von 9.00-18.00 Uhr in der Teinfaltstraße 8, 4. Stock (TMF Austria GmbH), in 1010 Wien statt. 

Die Kosten für den Workshop belaufen sich pro Person auf 120 € inkl. USt. Weiters sind Getränke & kleine Snacks, sowie die Benutzung der Lichtanlagen und Verwendung der zur Verfügung gestellten Produkte inkludiert. Die Bezahlung des Workshops erfolgt mittels Vorauskasse.

Achtung: Es gibt eine beschränkte Teilnehmerzahl. Bitte meldet euch daher rechtzeitig an!

Nähere Informationen zum Workshop und den Inhalten findet ihr hier!
Und hier geht es direkt zur Workshop-Anmeldung!

Ich freue mich schon auf eure Anmeldungen und stehe für Fragen natürlich gerne zur Verfügung.

Mit einfachen Mitteln zum perfekten Bild

Oftmals sieht der Alltag von KleinunternehmerInnen so aus: Stress, danach folgt wieder Stress und zwischendurch noch ein bisschen mehr Stress! Da bleibt meist nicht viel Zeit, um sich neben dem perfekten Produkt für den heutzutage sehr anspruchsvollen (im positiven Sinne!) Kunden auch noch um ein passendes/professionelles/perfektes Foto der eigenen Produkte zu kümmern. Ein Schnappschuss mit dem Handy muss da meist das Auslangen finden, aber leider erzielt dies in den meisten Fällen nicht das gewünschte Ergebnis, da sich KundInnen unter den Fotos nicht viel vorstellen können. Daher sollte neben dem perfekten Produkt auch eine perfekte Fotopräsentation desselben mittels Foto erstellt werden. Und wie das aussehen kann, zeige ich euch mit dem nachstehenden Video! Mit ganz einfachen Mitteln und in wenigen Schritten könnt ihr schnell und einfach eine schöne Szenerie aufbauen und gerade im Food Bereich wirklich ansprechende Fotoergebnisse erzielen. Klickt rein und holt euch Inspirationen für euer nächstes Shooting:

Checkliste für den Aufbau der Szenerie:

  • Tisch und weißer Hintergrund
  • Holzplatten für den Untergrund - ich nehme dafür immer Fichtenholzplatten und lackiere sie dann in einer beliebigen Holzfarbe bzw. lasse ich sie mit einer Holzlassur ein (alles erhältlich im Baumarkt)
  • Styroporplatten für helle Reflektionen (ebenfalls um ein paar Euro im Baumarkt erhältlich)
  • weiches oder hartes Licht (je nach Belieben)
  • Stoffreste (alte Geschirr-/Tischtücher oder Reste über amazon bzw. dawanda bestellen)
  • Geschirr & Besteck
  • Vase oder schöne Flasche
  • Blumen für die Deko
  • Dekoartikel, wie Blüten oder Bänder 

Wenn ihr kein eigenes Studiolicht habt, könnt ihr gerne auch ein Deckenlicht (hartes Licht) in eurer Wohnung/eurem Geschäft verwenden. Für weiches Licht reicht es, wenn ihr ein Stück Butterbrotpapier (erhältlich in jedem Lebensmittelgeschäft - meist neben dem Backpapier) um den Lichtkegel eurer Lampe gebt bzw. klebt (aber Achtung, damit das Papier nicht zu nah bei der heißen Lichtquelle ist und zu brennen beginnt), um das Licht weicher erscheinen zu lassen. Ich habe für diese Aufnahme hartes Licht verwendet, damit ich ein schönes Licht-/Schattenspiel erzeuge.

Und so sieht die Szenerie dann in Fotoqualität aus :)

Also das nächste Mal einfach Ausprobieren und Loslegen. Ihr werdet sehen, dass man nicht viel Zeit und Geld investieren muss, um ein ansprechendes Ergebnis zu erzielen. Falls ihr Fragen habt, könnt ihr mich gerne direkt kontaktieren. Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Spaß und gutes Gelingen ;)

Die Qual der Wahl: Werbefoto vs. PR-Foto

"Oh ja, ich brauche unbedingt Werbefotos von meinen Produkten! Oder warte, vielleicht möchte ich doch lieber PR-Fotos? Oh nein, es sollen Werbefotos werden! Obwohl...was ist eigentlich der Unterschied?"

Für all jene, die ihr eigenes Unternehmen haben und vor allem im Produktionsbereich tätig sind, stellt sich irgendwann die Frage: "Woher bekomme ich ansprechende Fotos meiner Produkte und wie sollen diese aussehen?!".

Generell werden zwei Fototypen unterschieden:

  • Werbefotos (informativ)
  • Public Relation-Fotos, kurz: PR-Fotos (sachlich/emotional)

Die Anwendung beider Fototypen hängt nicht nur von den persönlichen Vorlieben, sondern vor allem auch von der Nutzung ab. Aber ich erläutere euch einmal die grundlegenden Unterschiede - die natürlich von Fotograf und Nutzer stark differenzieren können, euch aber einen ersten Überblick bieten sollen:

  • Werbefotos

Nutzen: Der Hauptnutzen von Werbefotos liegt darin, dass man sein Produkt wortwörtlich im besten Licht präsentiert – also möglichst informativ. Meistens wird dafür das Produkt vor weißem Hintergrund, wie ein Freisteller, fotografiert, wobei mögliche Schatten und Ablenkungen vermieden werden. Es wird kaum mit Unschärfen gearbeitet, um das Produkt vollflächig darzustellen. Das Werbefoto dient hier der optimalen Präsentation des Produktes, damit man sich darunter etwas vorstellen kann.

Anwendung: Oft werden solche Fotos in Präsentationskatalogen oder auf Websites zur besseren Erläuterung des Produktes verwendet und um KundInnen besser zu informatieren. Meist wird mittels Fotos eine Rundumschau des Produktes geboten, um KundInnen einen optimalen Überblick zu verschaffen. Gerade bei Online-Shops, wo sich KundInnen die Produkte vorher nicht in Real Life ansehen können, ist dies besonders wichtig.

Qual der Wahl: Das heißt, wenn eure KundInnen schon auf euch aufmerksam geworden sind und ihr eure Produkte bestmöglich ablichten möchtet, dann solltet ihr ein Werbefoto wählen.

  • PR-Foto

Nutzen: Das PR-Foto stellt nicht das Gegenteil, sondern die Ergänzung zum Werbefoto dar. Denn durch PR-Fotos wird das Produkt in Verwendung gezeigt. Das heißt, es wird bewusst mit Dekoration, Styling, Licht & Schatten, sowie der näheren Umgebung gearbeitet. Hier spielt die Vermittlung von Emotionen die größte Rolle, die vor allem durch Schärfe/Unschärfe hervorgerufen werden. Natürlich können auch Werbefotos die Produkte in Verwendung zeigen, aber meist geschieht dies trotz allem vor weißem Hintergrund und möglichst informativ. 

Anwendung: PR-Fotos werden meist dazu verwendet, um KundInnen aufmerksam zu machen und emotional zu berühren. Dies kann durch Fotos so wundervoll geschehen, indem sich KundInnen mit dem gezeigten Produkt im Bild zum Beispiel an ein schönes Erlebnis erinnern und sich somit besser identifizieren können. Sie möchten diese Szene ebenfalls erleben und fühlen sich so magisch zum Produkt hingezogen. Deswegen werden PR-Fotos meist für Plakate, Flyer, Folder, Aufmacherfotos auf der Website etc. verwendet, um KundInnen möglichst rasch emotional "einzufangen".

Qual der Wahl: Das heißt, wenn ihr erst einmal auf eure Produkte und euer Unternehmen aufmerksam machen wollt - mit welchen Mitteln auch immer (Folder, Flyer, Website, Plakat etc.) – dann solltet ihr PR-Fotos verwenden, damit ihr die Aufmerksamkeit eurer potenziellen KundInnen erregt.

Ich hoffe ich konnte euch einen Weg aus diesem kleinen Fotografen-Dschungel zeigen. Falls ihr Fragen oder Anregungen habt, könnt ihr mich natürlich gerne kontaktieren oder hier einfach einen Kommentar hinterlassen. Ich freue mich auf eure Rückmeldungen. Alles Liebe und bis bald :)

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Wie komme ich an schöne Fotos?

Noch völlig verschlafen und teilweise zerstreut stehe ich auf, schleife mich im Schneckentempo in die Küche und mache mir einen schönen warmen Tee. Jedoch spätestens, wenn ich das halb volle Häferl in meinen Händen halte, drängt sich unweigerlich jene Frage auf, die sich jeden Morgen bei mir breit macht: "Was mache ich heute zuerst?!"

Ich kann mir gut vorstellen, dass es vielen anderen JungunternehmerInnen genauso geht und vor lauter To-do-Listen und herumliegenden unerledigten Aufgaben nicht viel Zeit für Marketing bleibt. Weswegen meist auch die Fotografie ganz weit hinten angestellt wird. Und leider merkt man als Unternehmer oftmals viel zu spät, wie wichtig Fotografien der eigenen Produkte sind, vor allem weil sie meist die erste Anlaufstelle für potenzielle KundInnen sind und das eigene Unternehmen nach außen hin repräsentieren. 

Schwierig wird es vor allem dann, wenn man eigentlich seine neuen Produkte ständig einem breiten Publikum zugänglich machen möchte, aber dafür jedes Mal ein Fotograf engagiert werden müsste. Oftmals hilft man sich mit den eigenen Mitteln und verbringt Stunden mit der eigenen Kamera in einem dunklen kleinen Zimmer, um geeignete Fotos zu erstellen. Dass dies nicht Ziel und Sinn sein kann, ist jedem klar. Denn die kostbare Zeit könnte man wesentlich besser und zielgerichteter nutzen.

Um einen Lichtblick aus diesem Schlamassel zu finden, möchte ich euch hier ein paar Möglichkeiten aufzeigen, wie es vor allem in der Anfangsphase einfacher gehen kann:

1. Internet-Plattformen für Fotos

Im Internet findet man zahlreiche Plattformen, auf denen Fotos entweder gegen eine Gebühr oder teilweise auch kostenlos verwendet werden können. Dazu zählen z.B. fotoliapixeliopixabayphoto pin oder wikimedia commons. Manche Seiten arbeiten hier mit professionellen FotografInnen zusammen und andere wiederum verwenden Fotos von HobbyfotografInnen.

Diese Plattformen eignen sich vor allem dann, wenn ihr eure Seite vorerst einmal mit ein paar Bildern bestücken wollt, aber von euren eigenen Produkten noch keine passenden Fotos zur Verfügung habt. Ich kann euch nicht empfehlen, diese Fotos als Produktfotos zu verwendet, denn wer sich von der Masse abheben will, sollte sich nicht an Massenfotos bedienen, die jedem frei zugänglich sind.

Ganz wichtig sind auf diesen Plattformen die Fotorechte. Bitte informiert euch ganz genau über die Nutzungsbedingungen. Oftmals muss nämlich der Name des Fotografen/der Fotografin bei seinem/ihrem Bild angeführt werden oder die Nutzung ist nur auf bestimmte Länder bzw. eine begrenzte Zeit beschränkt. Es gibt eigene Agenturen, die diese Nutzungsrichtlinien überprüfen und teilweise sehr hohe Kosten veranschlagen, wenn sie nicht eingehalten werden. Hier könnt ihr euch durch eine genaue vorherige Information viel Ärger und Kosten ersparen.

2. Fotos selber machen

Selbstverständlich könnt ihr eure Fotos auch selber machen. Wer sich gerne die Zeit nimmt und eine entsprechende Ausrüstung hat, ist gerade in der Anfangsphase hier vermutlich am besten beraten. Eine Checkliste für eure Fotoausrüstung, um ansprechende Produktfotos zu gestalten, findet ihr hier. Weitere Tipps für die Gestaltung von Fotos findet ihr hier. Ich wünsche euch gutes Gelingen :)

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3. Kooperationen

Viele FotografInnen, die gerade neu gegründet haben bzw. starten, sind selbst oft auf der Suche nach Fotomotiven. Und wenn sie nicht gerade LandschaftsfotografInnen sind, dann müssten sie für die Produkte oder Models bezahlen, die sie fotografieren. Gerade in der Hochzeitsbranche ist es daher gang und gäbe, Kooperationsshootings zu organisieren. Das heißt: Fragt bei FotografInnen einfach an, ob sie vielleicht ein Kooperationsshooting mit euch machen wollen. Im Klartext bedeutet das, dass ihr eure Produkte oder Dienstleistung kostenlos zur Verfügung stellt und der Fotograf/die Fotografin geben euch im Gegenzug kostenlos ein paar Fotos. Also eine Win-Win Situation für beide. Aber bitte beachtet auch hier die Nutzungsbedingungen der Fotos und sprecht euch mit den FotografInnen im Vorhinein genau ab, damit keine Missverständnisse entstehen.

4. Professionelle FotografInnen

Natürlich kosten FotografInnen etwas - schließlich haben sie dieses Handwerk zu ihrem Beruf gemacht und möchten auch davon leben können. Aber es ist auch klar, dass gerade in der Anfangsphase bei JungunternehmerInnen das nötige Kleingeld für eine Vielzahl an professionellen Fotos oftmals nicht verfügbar ist.

Was ist also die Lösung? Ich rate euch, dass ihr zumindest einmal in der Gründungsphase Zeit und Geld in eine/n professionelle/n Fotografen/Fotografin investiert, damit ihr ein/zwei/drei schöne Fotos eurer Produkte oder Dienstleistung für eure Folder oder Visitenkarten bzw. ein Aufmacherbild für eure Website habt. Setzt euch mit dem Fotografen/der Fotografin zusammen und sprecht über eure Wünsche und Anforderungen - ich bin davon überzeugt, dass eine Lösung für beide Teile gefunden werden kann und ihr im Anschluss professionelle Fotos bekommt, die ihr gerne euren potenziellen KundInnen zeigt.

Sobald das Geschäft dann läuft, könnt ihr euch überlegen, welche Fotos ihr gerne von euren Produkten hättet, wofür ihr sie verwenden möchtet und wie viele ihr benötigt. Auch hier muss nicht jedes Monat ein neues Shooting stattfinden. Deswegen ist ein Gespräch mit eurem Fotografen/eurer Fotografin so wichtig, denn er/sie kann euch Tipps und Tricks geben, wie ihr die Fotos am besten organisiert und nutzt.

Ich hoffe ich konnte euch ein paar Tipps mit auf den Weg geben. Solltet ihr Fragen haben, könnt ihr die gerne an mich richten. Gutes Gelingen und alles Liebe.


Fotocheckliste für JungunternehmerInnen & Start-ups

Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwierig es sein kann, bei all den Anforderungen, Anweisungen, Richtlinien und Vorschriften sein eigenes Business nicht aus den Augen zu verlieren. Oft genug habe ich mich mit Machete und bepacktem Rucksack durch den Start-up Dschungel geschlagen. Immer auf der Suche nach dem richtigen, effizientesten und effektivsten Weg für mein Unternehmen. Aus diesem Grund möchte ich euch zumindest den Weg der Produktfotografie ein bisschen erleichtern und eine Checkliste für JungunternehmerInnen & Start-ups bereit stellen. Ziel dieser Fotocheckliste ist, dass ihr - vor allem in der Anfangsphase, wo Zeit und Geld knapp sind – mit wenigen und einfachen Mitteln aus euren Produkten ansprechende Fotos machen könnt. Am Ende dieses Blogeintrages habe ich für euch eine Checkliste zusammengestellt, die ihr euch gerne herunterladen und ausdrucken könnt.

1. Kameraausstattung:

Die Kameraausstattung ist in der Produktfotografie das A und O. Es geht nicht darum, dass ihr die beste und teuerste Kamera habt, die es derzeit am Markt gibt. Aber absolutes Muss ist eine Spiegelreflexkamera – es reicht hier schon eine Consumer-Kamera, das heißt eine Einsteigerkamera (z.B. Nikon D5200 inkl. Standardobjektiv um ca. € 690 € oder Canon EOS 650D inkl. Standardobjektiv um ca. 500 €). Der Vorteil an einer Spiegelreflexkamera ist, dass ihr euch mit den Objektiven spielen könnt. Dazu gehört Schärfe/Unschärfe genauso, wie Schärfentiefe und Weitwinkel-/Teleobjektive. Die Effekte der einzelnen Objektive sind ganz unterschiedlich und können bewusst eingesetzt werden, um schöne Ergebnisse zu erzielen. Am Anfang ist für euch ein Standardobjektiv (18-55 mm) aber ausreichend. Mit einem 50mm Objektiv (Festbrennweite) seid ihr schon ein bisschen fortgeschrittener.

Beispiel Nikon D5200 erhältlich über Geizhals

Beispiel Nikon D5200 erhältlich über Geizhals

Ein Stativ wäre ratsam, ist aber nicht unbedingt notwendig. Aus eigener Erfahrung weiß ich aber, dass man beim Fotografieren eigentlich 4 Hände und 4 Füße bräuchte, damit alles so sitzt wie man es will und da verschafft einem das Stativ zumindest eine weitere "Hand" (gerade wenn ihr auch einen Fernauslöser habt - den gibt es schon ab 30 € beim Media Markt oder Saturn und ist sein Geld wirklich wert). Manfrotto ist eine der bekanntesten und auch besten Stativhersteller; die Auswahl an Schwenkköpfen und allen möglichen Goodies ist enorm.

                                         Beispiel Stativ von Manfrotto

                                         Beispiel Stativ von Manfrotto

2. Studiobeleuchtung

Ich weiß, dass ihr keine Profifotografen werden wollt, aber nicht immer habt ihr das Glück, dass das Wetter mitspielt oder genug Licht im Raum ist, um mit natürlichem Licht zu arbeiten. Deswegen solltet ihr zumindest eine geeignete Lampe zum Fotografieren haben. Natürlich könnt ihr euch Studiolampen zulegen, aber eine wirklich günstige Alternative dazu sind Baustrahler mit ca. 400 Watt aus dem Baumarkt um lächerliche 6-10 € (inkl. Stativ für die Lampe). Ihr könnt euch auch gerne zwei Baustrahler zulegen, damit ihr eure Produkte gleichmäßig von links und rechts beleuchten könnt. Zusätzlich könnt ihr euch noch - ebenfalls aus dem Baumarkt - eine weiße Styroporplatte zulegen, mit der ihr Schatten und dunkle Stellen perfekt ausleuchten könnt.

                         Beispiel Baustrahler mit 400 Watt von Hornbach

                         Beispiel Baustrahler mit 400 Watt von Hornbach

3. Unter- und Hintergrund

Die Frage nach dem Untergrund richtet sich immer nach euren Produkten und eurem persönlichen Stil bzw. euren Vorlieben. Aber je natürlicher eure Produkte sind, desto natürlichere Untergründe (wie Holz, Stein etc.) würde ich verwenden. Natürlich könnt ihr auch mit Tischdecken, Tüchern und Stoffresten arbeiten. Günstige und moderne Tischdecken findet man oft im Sale von H&M Home oder bei Depot; günstige Stoffreste findet man vor allem online auf amazon oder man erhascht ein Schnäppchen beim Komolka. Ansprechende Untergründe können ein Bild ungemein aufwerten und auch neugierig machen - also bitte verzichtet nicht darauf. Wenn ihr eher auf natürliche Untergründe setzt, dann verwendet zum Beispiel alte Holztische oder Fliesen bzw. Steinplatten aus dem Garten. Hier reichen meist 3-5 Fliesen, aber das hängt natürlich auch von der Größe eures Produktes ab. Oft findet man auch auf Flohmärkten ganz günstige kleine Tische, die sich perfekt zum Fotografieren eignen. 

Als Hintergrund bietet sich vor allem in der Anfangsphase eine weiße Wand an oder ihr hängt ein großes weißes Leintuch an eure Wand (Achtung: Tuch glatt streichen - die Falten sieht man später am Bild). Ihr könnt natürlich auch einen schwarzen Hintergrund verwenden - benutzt hier am besten einen Samtstoff, denn der absorbiert das Licht am besten.

4. Dekoartikel

Je nachdem, welche Art der Produktfotografie ihr bevorzugt - also informativ (schlichte Fotografie vor weißem Hintergrund) oder sachlich (in Szene gesetzte Produktfotografie) - benötigt ihr Deko- und Stylingartikel. Damit meine ich ganz einfache, schlichte, aber effektive Mittel, wie zum Beispiel eine Gabel bei der Essensfotografie oder eine Blume bei der Schmuckfotografie oder Dekobänder bei der Blumenfotografie. Eurer Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt und ihr werdet sehen, eure Bilder wirken dadurch viel ansprechender und erzielen mehr Aufmerksamkeit. Also tobt euch aus ;)

Dekoartikel findet ihr eigentlich in jedem Einrichtungsgeschäft (Ikea, Kika, Depot, Interio etc.), aber auch Libro und Müller können hier ganz gut mithalten. 

                           Beispiel Servietten von H&M Home

                           Beispiel Servietten von H&M Home

5. Fotobearbeitungssoftware

So und nun seid ihr soweit, dass ihr alles vorbereitet und das erste Foto geschossen habt. Oft genug kommt es dann vor, dass euch der Ausschnitt oder der Weißabgleich nicht so gut gefallen. Der Weißabgleich ist kein Problem, den könnt ihr bei eurer Kamera direkt einstellen, aber beim Ausschnitt wird es schon schwieriger (z.B. bei Quadratformaten). Deswegen rate ich euch, eine günstige, aber durchaus effektive Fotobearbeitungssoftware zuzulegen. Lightroom von Adobe könnt ihr euch als Testversion 2 Wochen gratis herunterladen. Das Programm bietet die wichtigsten und einfachsten Tools, die ihr zur Bildbearbeitung benötigt und schafft gleichzeitig Ordnung in eurer Bilderreihe (ihr könnt damit auch Diashows machen). Klickt euch ein bisschen durch die Software - in vielen Bereichen entdeckt man einfach mittels Durchklicken und Herumstöbern die besten Tools. Vielleicht schreibe ich einmal einen Beitrag über Lightroom, damit ihr hier eine kleine Einführung bekommt. Ich kann das Programm wirklich empfehlen - gerade für Einsteiger und HobbyfotografInnen.

Lightroom

Lightroom

Es gibt auch Gratisprogramme, wie gimp, aber diese Software ist wirklich schon sehr komplex und für eure Zwecke vielleicht zu unübersichtlich. Aber Probieren geht hier über Studieren ;) 

6. Festplatte und Backup

Zu guter Letzt: Bitte verzichtet keinesfalls auf eine gute Festplatte mit genügend Speicherplatz und ein sicheres Backupsystem. Denn nichts ist ärgerlicher, wenn eure tollen Bilder auf einmal weg sind und ihr keine Möglichkeit mehr habt, sie zurück zu bekommen :( Ich spreche hier zum Glück nicht aus eigener Erfahrung - vermutlich wurde ich auf der Fotoschule in diesem Bereich gut gedrillt ;) Festplatten sind heutzutage wirklich schon sehr günstig und je besser euer Backupsystem ist, desto sicherer ist es. Spart hier wirklich nicht am falschen Fleck, sondern investiert geschickt! Prinzipiell würde ich sagen, dass für eure Zwecke und die voraussichtliche Anzahl an Fotos eine Standardfestplatte mit 320 GB, sowie 1-2 Backupsysteme (z.B. mittels Dropbox und/oder weiteren Festplatten), die eure Daten auf der Standardfestplatte 1:1 übernehmen, ausreichend sind.

So...das sind die grobsten Tipps und Mittel, die ich euch für den Anfang auf den Weg geben kann. Ich hoffe ihr verzweifelt nicht zu sehr an der Vielzahl an Hinweisen, aber vergesst nicht: eine gute Spiegelreflex-Kamera könnt ihr in den Urlaub mitnehmen, bei Familienfeiern benutzen, im Alltag überall einsetzen und sie ist zugleich euer bester Freund bei eurem Internet- und PR-Auftritt, um Aufmerksamkeit zu erregen und zielgerichtet eure Produkte zu verkaufen.

Falls ihr Fragen habt, könnt ihr mich gerne direkt kontaktieren. Gutes Gelingen!

P.S. Hier könnt ihr eine übersichtliche Checkliste mit allen Punkten downloaden!!!

Tipps für perfekte (Produkt-)Fotos - Teil 2

Ich hoffe ihr konntet meine Tipps und Tricks von meinem letzten Blogeintrag schon ausprobieren. Würde mich interessieren, wie leicht oder schwer es euch gefallen ist - für Kommentare und Anregungen bin ich ganz offen ;)

Wie versprochen werde ich euch dieses Mal die genaue und richtige Einstellung von Belichtungszeit und Blende erklären, sowie auf Regeln in der Fotografie (Goldener Schnitt, Drittelregel,..) und die Wahl der richtigen Perspektive näher eingehen.

  • Tipp 1 - Belichtungszeit, Blendenzahl, ISO-Werte
    Die Einstellung der Belichtungszeit und der Blende hängt davon ab, was ihr wie fotografieren wollt. Gerade beim Fotografieren von Wasser könnt ihr ganz große Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Belichtungszeiten und Blendenzahlen erkennen. Am besten ihr probiert hier herum und lernt eure Kamera einmal kennen. Es ist faszinierend, wie sich das Bild und somit seine Geschichte dadurch verändert.

    Generell gilt, je kürzer die Zeit eingestellt ist, also z.B. 1/200 Sekunde, desto besser könnt ihr Freihand fotografieren, ohne dass etwas verwackelt und je mehr Licht braucht ihr. Am Tag könnt ihr also ruhig mit einer sehr kurzen Belichtungszeit arbeiten, um perfekte Ergebnisse zu erzielen. Eure Spiegelreflexkamera hat die Funktion, dass Blende und/oder Zeit automatisch eingestellt werden können, aber davon würde ich euch abraten, weil die Einstellungen nicht immer optimal gewählt sind.

    Eine Faustregel ist: Bis zu 1/60 Sekunde könnt ihr noch bequem aus der Hand fotografieren, ohne dass grobe Verwackelungen entstehen, alles was drüber ist, wird schwierig. Entweder ihr helft euch dann mit einem Stativ oder ihr verändert die Blendenzahl bzw. den ISO-Wert.

    Wie bereits letztes Mal erklärt, lässt eine kleine Blendenzahl (z.B. f1,8) am meisten Licht durch. Das heißt als nächsten Schritt, wenn das Bild noch immer zu dunkel ist, obwohl ihr die Belichtungszeit schon auf 1/60 Sekunde gestellt habt, dann versucht ihr eure Blende auf die kleinst mögliche Blendenzahl einzustellen. Die Helligkeit in eurem Bild lässt sich hier am besten im Histogramm feststellen. Der rechte Bereich des Histogramms zeigt alle hellen Werte und der linke alle dunklen Werte an. Erst in einem letzten Schritt solltet ihr den ISO-Wert verändern.  

    Der ISO-Wert gibt die Lichtempfindlichkeit im Bild an. Je niedriger der ISO-Wert ist, desto besser, denn je höher der Wert ist, desto höher ist das Rauschen im Bild. Aber sollte eure Umgebung einmal recht dunkel sein und ihr wollt nicht mit Blitz arbeiten, dann könnt ihr den ISO-Wert auch einmal auf 600-800 stellen. Die Intensität des Rauschens hängt hier auch sehr stark von eurer Kamera ab.
ISO 350

ISO 350

ISO 500

ISO 500

  • Tipp 2 - Regeln in der Fotografie
    In der Fotografie gibt es viele unterschiedliche Regeln, die man in seiner Bildgestaltung beachten kann, aber nicht muss. Trotzdem können sie einem gerade in der Anfangsphase helfen und auf bestimmte Dinge aufmerksam machen.
  • Der Goldene Schnitt hilft die Positionierung des Objekts im Bild aufregender bzw. ansprechender zu machen. Bei der Bildgestaltung nach dem Goldenen Schnitt wird eine Strecke nach folgendem Verhältnis geteilt: Die Teilstrecke A verhält sich zur Teilstrecke B wie die Gesamtstrecke A+B zu A. Das Objekt sollte sich nun entlang der gedachten Linien befinden, die man sich durch diese Teilung denken kann.
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Der schärfste Punkt des Motivs liegt im Goldenen Schnitt

Der schärfste Punkt des Motivs liegt im Goldenen Schnitt

  • Bei der Drittelregel wird das Bild gedanklich durch je zwei horizontale und vertikale Linien geteilt und so in neun gleiche Teile geteilt. Das Hauptmotiv sollte sich dann entlang der gedanklichen Schnittpunkte der Linien liegen.
     
  • Die Wahl des Formats hängt vor allem vom Motiv ab. Hohe und lange Objekte bieten sich für ein Hochformat und große, schwere Objekte für ein Querformat an. Runde Motive sind besonders für eine Quadratform geeignet (Verhältnis 1:1).
  • Tipp 3 - Perspektive
    Rodtschenko führt zur Perspektive im Bild aus, dass ein Großteil von Bildern – ganz gleich ob es sich hier nun um die Malerei oder Fotografie handelt – von der Nabel- oder der Augenhöhe aus aufgenommen wird. Er plädiert daher für eine Änderung der Perspektive zum Beispiel durch unerwartete Blickwinkel von oben (Vogelperspektive) oder von unten (Froschperspektive), um „die Welt des Sichtbaren neu [zu] entdecken“ (Rodtschenko, 1928) und um sich somit bewusst von der Malerei abzugrenzen.

    Ich gebe ihm mit dieser Aussage vollkommen Recht, denn eine unerwartete Perspektive kann eine Fotografie ungemein aufwerten, indem es das Bild einfach interessanter und aufregender macht und uns den Blick für Neues öffnet. Hier kann ich nur raten: Probieren und für sich selbst eine Entscheidung treffen, was besser gefällt.
Schokotarte von der Vogelperspektive

Schokotarte von der Vogelperspektive

Schokotarte von der Nabelperspektive

Schokotarte von der Nabelperspektive

Ich hoffe ich konnte euch auch dieses Mal wieder mit hilfreichen Informationen und Tipps in die wunderschöne Welt der Fotografie einführen und wünschen euch wieder ganz viel Spaß und gutes Gelingen beim Ausprobieren. Solltet ihr Fragen haben, könnt ihr euch natürlich wieder gerne an mich wenden ;)

P.S. Die leckeren und entzückenden Cake Pops sind übrigens von Julie's Pop Bakery.

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Tipps für perfekte (Produkt-)Fotos - Teil 1

Ich weiß wie schwierig es sein kann, für sein eigenes Produkt ansprechende Fotos zu schaffen, denn man muss so viele Dinge berücksichtigen, an die man oftmals gar nicht denkt. Deswegen möchte ich dieses Mal ein bisschen aus meinem Nähkästchen plaudern und euch einen Einblick in die wichtigsten Tipps und Tricks für ein gelungenes Produktfoto geben. Ganz wichtig: Ihr benötigt (keine perfekte) aber eine gute Foto-Ausrüstung, damit ihr mit Features, wie Schärfentiefe, Zeit, Blende etc. arbeiten könnt. Am besten eignen sich dafür Consumer Spiegelreflexkameras, wie z.B. die Nikon D40 oder D60.

Zuerst einmal eine kleine Einführung in eure Kamera:

Ihr habt mit eurer Kamera die Möglichkeit, die Blende zu verändern. Das heißt, je kleiner die Blendenzahl (z.B. f2,4), desto weiter ist die Blende geöffnet und desto eine geringere Schärfentiefe erhaltet ihr. Das heißt, der Fokus liegt nur auf einem sehr kleinen Bereich eures Bildausschnittes (der Hintergrund ist also verschwommen). Je größer die Blendenzahl ist, desto größer ist die Schärfentiefe, das heißt bei Blende f22 ist nahezu das gesamte Bild gleich scharf. Für die Wahl der richtigen Blende spielen Faktoren wie Licht, Kameraleistung und gewünschte Optik (viel Unschärfe oder wenig Unschärfe) eine große Rolle. Zum besseren Verständnis hier eine Grafik:

  • Tipp 1 - Licht
    Licht ist in der Fotografie das Ein und Alles. Ohne Licht gelingt leider - trotz möglicher Nachbearbeitung - kein Foto so richtig, deswegen mein Tipp: am besten fotografiert ihr bei Tageslicht, dabei sollte man aber die Mittagszeit meiden, da dann das Licht sehr hart ist - also starke Schatten wirft. Der Vormittag und Nachmittag eignet sich daher besonders gut oder wenn es bewölkt ist. Achtet darauf, dass nirgendwo eine bunte Wand in der Nähe eures Fotoobjekts ist, sonst spiegelt sich die Farbe in euren Bildern wider. Sollte das Objekt auf einer Seite durch das Tageslicht heller beleuchtet werden, als die andere Seite, dann könnt ihr mit einer einfachen weißen Styroporplatte das Licht von der anderen Seite einfangen und reflektieren. Achtet auch auf euer Gewand - grelle und bunte Farben solltet ihr meiden.

    Weiß reflektiert das Licht am besten, Schwarz absorbiert das Licht und wirft (dunkle) Schatten. Das solltet ihr auf jeden Fall bei euren Fotos beachten. Danach richtet sich nämlich auch der Hintergrund - den ich im nächsten Punkt behandle.
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  • Tipp 2 - Hintergrund/Untergrund
    Ein schöner Hintergrund wertet ein Bild ungemein auf. Beim Hintergrund solltet ihr Farben wählen, die entweder die Farben des Fotoobjekts unterstreichen oder ganz im Kontrast dazu stehen. Vor allem beim Untergrund helfen schon kleinere Stoffreste oder Holzplatten bzw. schöne Esstische - je nachdem wie groß euer Fotoobjekt ist - um das Objekt wirken zu lassen. Der Hintergrund hängt nicht nur farblich von eurem Fotoobjekt ab, sondern auch die Art des Produkts spielt eine große Rolle. Gerade Essen würde ich eher vor natürlichen Hintergründen, wie Holz, Stein, Stoff oder einer weißen Wand fotografieren, Schmuck kann gerne auch vor ausgefalleneren Hintergründen fotografiert werden.
  • Tipp 3 - Schärfe/Unschärfe
    Wie bereits erwähnt, hängt die Schärfe von eurem Objektiv ab. Je kleiner die Blendenzahl, desto eine größere Unschärfe. Wirklich gute Objektive erreichen eine Minimum-Blendenzahl von f1,4-f1,8. Standardobjektive haben meist als Minimum-Blendenzahl f5,6 - das genügt normalerweise auch für Hobbyfotografen, aber dadurch könnt ihr keine so geringe Schärfentiefe erzielen. Der Unterschied zwischen Blende f1,8 und f2,4 macht schon einen großen Unterschied aus, wie ihr an dem nachstehenden Bild sehen könnt.
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  • Tipp 4 - Fokus
    Ganz wichtig ist auch die Wahl des Fokus im Bild. Ganz unabhängig von der Schärfentiefe solltet ihr vorab festlegen, welchen Bereich im Bild ihr scharf haben möchtet, das heißt welcher Bereich euer Zentrum im Bild darstellen soll. Ihr tut euch leichter, wenn ihr den Autofokus bei eurer Kamera abstellt und am besten mittels eines Stativs den Fokus manuell setzt. Der Fokus kann die ganze Geschichte eines Bildes verändern und eine völlig andere Interpretation des Objekts auslösen. Im unteren Beispiel ist einmal auf der linken Seite der Rosmarin im Vordergrund scharf und setzt diesen ins Zentrum. Auf der rechten Seite liegt der Fokus auf der Schrift des Tellers und setzt somit den Rosmarin vorne vollständig in den Hintergrund.
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Ich hoffe diese kleinen Tipps und Tricks helfen euch bei eurem nächsten Fotoshooting. Ich werde bei meinem nächsten Blogeintrag ("Tipps für perfekte (Produkt-)Fotos - Teil 2) auf die genaue und richtige Einstellung von Zeit und Blende, sowie auf Regeln in der Fotografie (Goldener Schnitt, Drittelregel,..) und die Wahl der richtigen Perspektive näher eingehen. Falls ihr Fragen zu bestimmten Bereichen habt, könnt ihr mich natürlich gerne kontaktieren. Bis dahin wünsche ich euch ganz viel Spaß beim Ausprobieren und Herumfotografieren ;)

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