Wenn Veränderungen gut tun

"Vertrautes" Heim

Nach einigen Stunden anstrengender Autofahrt endlich im Paradies angekommen! Wer hat nicht seinen persönlichen Lieblingsort, der eigentlich weit weg von der eigenen Heimat ist, aber wo man doch jeden Stein kennt, einfach weil nach all den vielen Jahren alles vertraut ist. Und wie jedes Jahr liegen die Steine noch an der selben Stelle und auch die Felder und Menschen haben sich kaum verändert. Das ist irgendwie ein schönes Gefühl - fast wie ein zweites Zuhause, wo man jeden Winkel und jeden Geheimtipp kennt. Auch wenn es längst nicht mehr reizvoll erscheint, aber trotzdem besucht man immer wieder die selben Restaurants, die selben Geschäfte und die selben Ruheorte. Einfach weil man es seit 15 Jahren schon immer so gemacht hat.

Raus aus der Komfortzone

Und was passiert, wenn man diese gewohnte Umgebung doch einmal verlässt? Wenn man über seinen Schatten springt, längst Bekanntes hinter sich lässt und einfach mutig nach vorne schreitet, um Neues kennenzulernen?...

...Genau dann erscheint das bekannte Umfeld auf einmal in einem neuen Licht. Und es ist nicht mehr einfach nur der Ort, den man schon seit Jahren besucht, sondern es ist wie eine Reise in ein fernes Land. An dem man Dinge dazulernen kann und wo noch nicht jedes Blatt einen Namen bekommen hat. 

Seit Jahren fahre ich mit meinen Liebsten nach Kärnten. Immer an den gleichen Ort. Immer in die gleiche Unterkunft. Und immer besuchen wir die gleichen Restaurants. Das mag schon nett sein, aber heuer haben wir etwas Neues ausprobiert. Dem tristen Wetter getrotzt und einfach den Weg in die andere Richtung genommen. Das Altbekannte hinter uns gelassen und Neues entdeckt! Und es hat sich total gelohnt ;)

Ich wünsche euch einen wunderschönen Spätsommer und freue mich schon tierisch auf den Herbst! Alles Liebe und bis bald

Feines aus der Natur

Auch wenn sich dieses Jahr der Sommer nicht von seiner optimalsten Seite zeigt, so habe ich mich trotzdem ein bisschen an den reichen Schätzen der Natur bedient und ein paar feine Köstlichkeiten gezaubert, die nicht nur super einfach, sonder vor allem auch super lecker sind.

Die Idee dazu kam mir, als ich ein paar Tage mit Freund & Familie in Schladming verbrachte und bei Regenwetter aus dem Fenster in den wunderschönen Garten schaute. Natürlich haben fast alle Pflanzen die Köpfchen hängen lassen, da das Wetter nun langsam doch ein bisschen zu nass für sie wurde. Aber trotzdem haben noch viele Blumen und Sträucher ihre Farbenpracht gezeigt. Und so habe ich mir kurzerhand meine rot-weißen Gummistiefel und meine knallrote Regenjacke angezogen und bin mit einer Schüssel bepackt in den Garten marschiert. Mein Ziel waren die herrlich duftenden pinkfarbenen Rosen, die dem Regenwetter fleißig strotzten. Nach ein paar Minuten war ich auch schon wieder im Haus und habe meine gebrockten Schätze getrocknet. Ich sag euch der Duft war hinreißend!

Meine erste Köstlichkeit aus der Natur ist also Rosenzucker (Rezept):

Dafür habe ich etwa eine Hand voll Rosenblüten gesammelt und sie auf Küchenrolle aufgelegt für ca. 1-2 Tage trocknen lassen. Die Rosenblüten versprühen auch nach dem Trocknen einen extrem starken und intensiven Duft, der sich nun vollends im Zucker entfalten kann. Dafür einfach eine etwa 2 cm hohe Zuckerschicht in ein Glas mit Deckel füllen. Danach ein paar Rosenblüten drüber streuen und nun wieder eine etwa 2 cm hohe Zuckerschicht in das Glas füllen. Je nachdem wie hoch oder groß euer Glas ist, kann der Vorgang natürlich öfters wiederholt werden ;) Anschließend werden die restlichen getrockneten Rosenblüten auf den Zucker gestreut und alles mit einem Löffel gut durchgemischt, damit die Blüten im gesamten Glas gut verteilt sind. Achtung, dass sowohl Glas, als auch Rosenblüten und Löffel vollständig trocken sind, damit sich der Zucker nicht gleich verklebt.

Meine zweite Naturspezialität ist ein Lavendelsirup, den ich von meiner Schwiegermutter bekommen habe. An dieser Stelle nochmals vielen Danke Annemarie!!!

Ich bin ein absoluter Lavendelfan und wenn ich Lavendel auch noch in Sirupform haben kann, dann bin ich mega happy. Aber seht selbst, was für eine tolle Farbe der Sirup hat...

Leider habe ich für den Lavendelsirup kein Rezept, da ich ihn selbst geschenkt bekommen habe. Aber im Internet findet man sicher ein paar leckere Rezepte. Der Sirup schmeckt übrigens nicht nur mit Wasser verdünnt, sondern auch in Sekt wirklich lecker!

Nachdem ich nun alle meine Naturköstlichkeiten beisammen hatte, hab ich die Zwei zu einem netten Shooting in Schwarz/Weiß eingeladen und ihnen noch mit ein paar Deko-Utensilien das gewisse Etwas verliehen. Die schwarz-weißen Schilder (free printables) für den Lavendelsirup und für den Glasdeckel, in dem der Rosenzucker drinnen ist, habe ich von designerblogs und mit Masking-Tapes befestigt. Das weiße Tag (free printable) habe ich von bloomdesignsonline. Zusätzlich habe ich noch eine Rose aus dem Garten stibitzt und einen kleinen Löffel zum Schlemmen hinzugefügt. Aber seht euch das Ergebnis selbst an :)

Ich hoffe ich konnte euch zu einem DIY-Tag animieren und euch ein paar Inspirationen liefern, wie man mit ganz einfachen Mitteln aus der Natur wirklich schöne und vor allem köstliche Spezialitäten machen kann. Alles Liebe und bis bald 

P.S. Thanks to Jenny from bloom designs and to DESIGNER BLOGS for these beautiful tags and  your very creative and innovative work :)