DIY-Idee für den Frühling

Körperöl mit Gänseblümchen

Gerade im Frühling bin ich besonders motiviert, Do-it-yourself Ideen in die Tat umzusetzen - vor allem wenn ich dazu in die Natur gehen kann ;) Unter meinen Freunden hat sich meine Selbermach-Begeisterung bereits rumgesprochen und neben Maxiröcken, habe ich schon Kräutersalze und Taschen selbst gemacht und verschenkt. 

Aus diesem Grund habe ich mich auch letzte Woche zum Gänseblümchen-Pflücken motiviert und ein wundervolles Körperöl kreiert. Das Ganze sieht nicht nur nett aus, sondern hat auch noch - dank Jojobaöl - eine besondere Wirkung für den Körper, weswegen es sich ideal als Geburtstagsgeschenk für meine Mama eignet. Das Schöne ist nämlich, dass es ein sehr persönliches Geschenk ist, dass bedingt viel kostet und auch noch von Herzen kommt. Aber achtet darauf, rechtzeitig mit der Herstellung zu beginnen, da viele DIY-Projekte oft ein paar Tage oder Wochen stehen bzw. ruhen müssen.

Körperöl mit Gänseblümchen (Grundidee von Anne Rogge)

Das benötigt ihr:

  • ca. 200 ml Jojobaöl (bekommt man in der Apotheke oder in einem Kräuterladen)

  • ca. 2 Hände voll Gänseblümchen (Achtung: Es sollte schon länger nicht mehr geregnet haben)
  • bei Bedarf ein paar Tropfen von einem Aromaöl (z.B. Grapefruit)
  • eine Glasflasche für ca. 250 ml

So einfach wird das Körperöl hergestellt:

Zuerst die Gänseblümchen von den Stielen befreien und die Köpfe in das Glasgefäß geben. Anschließend das Jojobaöl hinzufügen und bei Bedarf mit ein paar Tropfen Aromaöl vermengen, Deckel drauf und fertig. Das Ganze sollte nun ca. 2 Monate an einem hellen und vor allem warmen Ort gelagert werden. Vor Gebrauch des Körperöls die Gänseblümchen abseihen. Das Öl ist nun fertig zum Verschenken oder Verwenden ;)

Individuelle Geschenke mit Liebe

Ich weiß jetzt schon, dass sich meine Mama bestimmt über das Öl freuen wird. Einerseits, weil es dieses Gänseblümchen-Öl nicht im Einzelhandel zu kaufen gibt und andererseits weil es ein sehr individuelles Geschenk ist! Ich kann euch nur raten – gerade in Bezug auf Geschenke – auf den Do-it-yourself-Zug aufzusteigen, denn (fast) jeder freut sich über individuelle Geschenke, die man nicht so einfach in einem Geschäft erhält. 

Was gibt es Schöneres, als die Natur, die direkt vor der Haustüre auf einen wartet, zu nutzen und auch noch effektiv einzusetzen. Am liebsten hätte ich ein dickes Buch mit all diesen tollen Tipps, was man mit welchen Pflanzen und Kräutern machen und für welchen Zweck man diese benutzen und einsetzen kann. Und ich muss sagen, dass es wirklich sehr viele Geschenkbücher gibt, die sich genau mit diesem Thema beschäftigen. Dazu zählen "Geschenke aus der Natur"-Bücher genauso, wie "DIY-Einrichtungsideen" und "Mitbringsel aus der Küche". Ich liebe sie alle und würde mich am liebsten selbst mit einer Vielzahl an selbstgemachten Geschenken beschenken ;) In diesem Sinne wünsche ich euch einen super schönen Frühling mit tollen DIY-Ideen; alles Liebe und bis bald 

Cooking is love you can taste

Wenn ich einmal wirklich gar keine Lust auf groß Aufkochen habe, dann ist die italienische Küche wohl immer mein bester Freund! Ein paar Nudeln und Tomaten, ein bisschen Öl und Basilikum und fertig ist das wundervolle Gericht. Und das Beste ist: Nudelgerichte schmecken nicht nur im Sommer ;) 

Vielleicht habt ihr auch eure persönlichen Lieblingsgerichte - ganz gleich ob aus der italienischen, österreichischen oder aus welcher Küche auch immer. Ich persönlich bin da gar nicht so wählerisch. Heute koche ich Indisch, morgen Chinesisch und übermorgen vielleicht einen leckeren Kaiserschmarrn mit Zwetschkenröster. Ich denke einzig und alleine die Frisch und Vielfalt an Zutaten macht mir so viel Freude, mich jeden Tag hinzustellen und etwas Leckeres zu Kochen.

Ich hab hier ein super tolles Nudelgericht für euch von unserer lieben Fiona:

Rezept - Sommerliche Pasta mit Löwenzahn und Räucherforelle

Zutaten:

300 g Tagliatelle
80 g Räucherforelle
150 g Erbsen
250 ml Obers
2 Jungzwiebel
3 Knoblauchzehen
1 Handvoll junger Löwenzahn
(am besten aus dem eigenen Garten)
1 EL gehackte frische Minze
1 Biozitrone
Salz, Pfeffer, Olivenöl

Zubereitung:

Für die Tagliatelle einen großen Topf mit Wasser mit Salz zum Kochen bringen und die Pasta nach Anleitung al dente kochen und abseihen.

Währenddessen die Jungzwiebel putzen und in feine Ringe schneiden, den Knoblauch fein hacken. In einer großen Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Zwiebel anrösten, dann den Knoblauch und die Erbsen dazugeben und kurz mitrösten. Nun mit etwa drei bis vier Esslöffel von dem Nudelkochwasser aufgießen - die Stärke im Nudelwasser sorgt für eine sämige Sauce.

Die Zitrone heiß waschen, die Schale fein abreiben und den Saft auspressen. Beides zum Gemüse in die Pfanne geben. Nun das Obers darüber gießen, umrühren und alles etwas einkochen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Tagliatelle zur Sauce in die Pfanne geben und gut durchschwenken. Die in kleine Stücke zerteilte Räucherforelle vorsichtig untermengen. Zum Schluss den Löwenzahn dazugeben und kurz umrühren. Die fertige Pasta anrichten, mit der gehackten Minze und evtl. frisch geriebenem Parmesan bestreuen und sofort heiß servieren.

Tipp von Fiona: Löwenzahn schmeckt leicht bitter. Deswegen ist es wichtig, nur junge Blätter in der Küche zu verwenden. Der Löwenzahn lässt sich auch durch Ruccola ersetzen und schmeckt hervorragend in bunten Blattsalaten. Die gelben Blüten kann man als Dekoration verwenden.

Dann wünsche ich euch hiermit einen GUTEN APPETIT! Alles Liebe und bis bald