VEGETARISCHE SOMMERPASTA

Change something

Vor ein paar Tagen haben wir uns die Dokumentation "Cowspiracy" auf Netflix angesehen. Ein wirklich sehenswerter Film über Nutztiere, unseren Fleischkonsum und die daraus resultierenden Probleme. Um ehrlich zu sein, fand ich den Film ziemlich bedrückend und überaus aufrüttelnd, auch wenn mir die Fakten alle schon bekannt waren - nur leider nicht in diesem Ausmaß. Kurz gesagt: Kuh, Schwein, Hendl und Schaf brauchen eine Menge Fläche für sich und die Anpflanzung ihres Futters sowie Unmengen an Wasser, wodurch ein hohes Maß an CO2 ausgestoßen wird. Und wofür das Ganze? Damit wir ein Steak essen können?

Man Mann und ich leben schon seit längerem flexitarisch, das heißt ohne täglichen Fleischkonsum, manche Tage völlig vegetarisch, andere sogar ganz vegan, legen viel Wert auf regionale und/oder Bioprodukte und suchen Alternativen zu tierischen Lebensmitteln. Trotz allem sind wir aber weder Vegetarier, noch Veganer. Nach dem Film haben wir uns aber wieder ins Bewusstsein gerufen, dass Unmengen an Fleisch und tierischen Produkten, wie etwa Kuhmilch, weder für unsere Umwelt, noch für unseren Körper gesund sind. Daher suchen wir jetzt noch bewusster nach veganen oder vegetarischen Gerichten, die genauso schmackhaft sein können wie Fleischgerichte. Fleischtiger werden erstaunt sein, wie köstlich eine vegetarische Pasta sein kann ;)

Ich finde es wird langsam Zeit, dass wir endlich aufwachen und schonender mit unseren Ressourcen umgehen. Das geht bestimmt nicht von heute auf morgen, aber wenn jeder seinen jährlichen Fleischkonsum um die Hälfte reduziert, haben wir schon viel gewonnen. Ich glaube fest daran!!!

Vegetarische Sommerpasta

Eines meiner Lieblingsrezepte diesen Sommer ist eindeutig eine Sommerpasta mit Tomaten & Mozzarella. Ich könnte mich eingraben darin, weil der Geschmack einfach so vielfältig und frisch zugleich ist. Ich liebe es :) Probiert es doch selbst gleich aus:

Rezept: Linguine mit Cherrytomaten, Mozzarella & Basilikum

Zutaten für 2 Personen:

  • 300 g Linguine
  • 250 g Cherrytomaten in Gelb und Rot
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 Pkg. Mozzarella
  • 1 Handvoll Basilikumblätter
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Honig
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung:

Linguine mit ein wenig Salz in heißem Wasser ca. 10 Minuten kochen lassen, bis die Nudeln bissfest sind. Zwischenzeitig Knoblauch und Zwiebel in kleine, feine Würfel schneiden. Cherrytomaten halbieren und gemeinsam mit Knoblauch und Zwiebel sowie 2 EL Öl in eine Pfanne geben und ca. 7-8 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Basilikumblätter von den Stängeln zupfen, waschen und klein schneiden. Nach etwa 5 Minuten Kochzeit der Tomatensauce die Hälfte des Basilikums unter die Tomatensauce mischen und mit Salz, Pfeffer und Honig abschmecken. Mozzarella in ca. 3 cm große Würfel schneiden und beiseite legen. Sobald die Tomaten Saft verlieren und weichgekocht sind, ist die Sauce servierfertig. Die fertigen Linguine abtropfen und auf Tellern anrichten. Tomatensauce, restliche Basilikumblätter und Mozzarella darüber streuen und fertig! Guten Appetit ;)

Lasst euch eure Pasta gut schmecken - vielleicht sogar während ihr euch "Cowspiracy" anschaut (ich weiß, Fernsehen und gleichzeitig Essen ist eigentlich nicht so super gesund, aber ihr könnt ja dieses Mal eine Ausnahme machen – quasi für den guten Zweck). Vielleicht habt ihr ja ebenfalls eine köstliche Sommerpasta, die ihr gerne hier teilen möchtet. Ich freue mich auf eure Ideen und Beiträge. Falls ihr Fragen zum Flexitarismus habt, könnt ihr mir die natürlich auch gerne stellen. Alles Liebe und bis bald ♥

RUSTIC & RAW - TEIL 2

Weil der Rustic & Raw Workshop mit Krautkopf vor 1 Monat so großartig war und ich nicht alle Eindrücke gleichzeitig in einen Blogpost packen konnte/wollte, habe ich euch ja versprochen, meine Erlebnisse auf zwei Teile aufzuteilen. Und hier ist er nun: der 2. Teil des Rustic & Raw Workshops von Krautkopf! Den ersten Teil könnt ihr hier nachlesen ;)

Nachhaltiges Wirtschaften

In den 4 Tagen des Rustic & Raw Workshops in Rensow haben wir nicht nur fotografiert, gegessen und geplaudert, sondern waren auch noch richtig produktiv. Wir haben Karotten fermentiert - eine der nachhaltigsten Formen, um Gemüse zu konservieren und vor dem Wegwerfen zu bewahren. Dabei wird das Gemüse (im Ganzen oder geschnitten) gemeinsam mit einer Salzlake in ein Einmachglas gegeben, danach kommt es 2 Wochen an einen kühlen Ort und den Rest erledigen die darin entstehenden Milchsäurebakterien für euch. Fermentiertes Gemüse ist eine köstliche Beilage und geht mit ganz einfachen Mitteln super leicht. Zahlt sich auf jeden Fall aus, das selbst einmal auszuprobieren.

Tipp: Das Verhältnis von Salz und Gemüse sollte bei der Fermentation immer 2:100 sein (z.B. 20 g Salz bei 1 kg Gemüse). Der Rest wird mit Wasser aufgefüllt.

Im kulinarischen Himmel angekommen

Am vorletzten Tag des Workshops haben wir uns in Sachen Essen besonders viel vorgenommen. Es sollte eine Raw Berry Cake für den Nachmittag sein sowie Gerste mit "Grünzeug" als Mittagessen und der letzte Abend sollte außerdem mit einem köstlichen Mahl gebührend gefeiert werden. 

Ich glaub ich habe selten so lange an einer Torte herumgewerkelt, wie an dieser Raw Cake. Da mussten die Datteln geschnitten und die Nüsse zerstampft, die Beeren püriert und das Agar Agar angerührt werden. Dann ab mit dem leckeren Teil in den Kühlschrank und nach ca. 3 Stunden – voilá! Die Torte war trotz hohem Aufwand wirklich ein wahres Geschmackserlebnis - und das alles ohne Backen.

Das Mittagessen ging in der Zubereitung eigentlich recht flott. Ein paar Brennesselblätter aus dem Garten, Gerste im Topf und ein bisschen angeröstete Zucchinis und Zuckererbsen. Und fertig war unser Mittagessen. Aber nicht für uns Fotografen-Nerds. Denn auf der Suche nach dem perfekten Licht, dem perfekten Untergrund und dem perfekten Winkel für das Abfotografien des Tellers sind wir wie aufgescheuchte Hühner durch die ganze "Alte Schule" gerannt und haben das Gericht - jeder für sich - eigenständig interpretiert und mit der Kamera eingefangen. Mein Magen hat schon Kapriolen geschlagen, aber es hat sich so sehr gelohnt.

La Grande Finale

Und dann war es endlich so weit: Der letzte Abend rückte näher und es sollte ein wahres Festmahl werden. Susann von Krautkopf hat mit ganz viel Liebe zum Detail den schönen Holztisch im Garten der "Alten Schule" für uns hergerichtet und für das perfekte Flair gesorgt. Das Essen, das Yannic auf seinem Feuer gezaubert hat, war nicht weniger beeindruckend. Köstliche Kartoffeln direkt am Feuer erhitzt und dazu Spargel in frischem Heu aus dem Garten geräuchert, mit selbst gemachter Heubutter direkt in der heißen Glut gegrillt. Das war ein kulinarisches Highlight der Sonderklasse und hat den perfekten Abschluss unserer 4 Tage symbolisiert.

Eingemummelt in dicke Decken und Schafsfell haben wir uns am Lagerfeuer platziert (nebenbei noch einen Kampf mit den lästigen Riesengelsen geboten), über das Leben sinniert und Geschichten aus unserem Alltag erzählt. Schließlich waren wir ja größtenteils Fremde und wussten nicht viel voneinander. Aber das hat dem ganzen Abend keinem Abbruch getan, sondern hat ihn eigentlich noch spannender gemacht.

Danke ihr Lieben (sowohl Krautkopf, als auch alle anderen Workshopteilnehmerinnen), dass ihr dieses Wochenende für mich so besonders gemacht habt. Es war wie ein Treffen unter alten Freunden, die das gleiche Hobby teilen. Vielleicht laufen wir uns irgendwann einmal wieder über den Weg ;) Alles Liebe und hoffentlich bis bald ♥

RUSTIC & RAW - Teil 1

Der etwas andere Workshop

Es war ein verlängertes Wochenende der ganz besonderen Art, das ich in dieser Form noch nie erlebt habe! Gespickt voll mit lustigen Momenten, köstlichem Essen und einer tollen Gesellschaft. Ganz klar war mir am Anfang noch nicht, was mich beim Rustic & Raw Fotografie & Food Styling Workshop von Krautkopf in Rensow (Nordeutschland) erwarten wird. Aber ich wollte mich unbedingt auf das Abenteuer einlassen - vor allem auch deswegen, weil der Fotostil von Yannic & Susann so ganz anders als meiner ist. Und ich muss sagen, es war so großartig, dass ich mir fast schwer tue, es in Worte zu fassen. Als wäre man in einer kleinen Familie, die einen versteht, wenn man gefühlte Sekunden, aber in Wirklichkeit Stunden, mit der Kamera bewaffnet vor einem Essen steht und nach DEM Winkel sucht, um das perfekte Bild zu erlangen. Um es mit den Worten von Yannic & Sophia zu sagen: "Kein Foto Jürgen" weit und breit, sondern einfach nur pure Leidenschaft für die Fotografie war unter uns zu spüren.

Dass Yannic und Susann von Krautkopf großartige Bilder machen und köstliche Rezepte gestalten, war mir schon immer klar. Das beweisen sie auch gekonnt auf ihrem Blog, in ihrem Buch, in ihrer App etc. Die Frage für mich war nur, wie schaut ein Rustic & Raw Workshop bei ihnen aus? Was erwartet mich? Wie sind die anderen TeilnehmerInnen? Treffe ich auf Gleichgesinnte, die meine Leidenschaft teilen? Was kann ich aus dem Workshop mitnehmen? Wie arbeiten andere im Food Fotografie Bereich? etc.

Noch besser als gut

Vor etwa 2 Wochen haben wir (also Susann & Yannic von Krautkopf und 5 Workshop-Teilnehmerinnen, darunter Paula, Sophia, Marina, Lisana und ich) uns nacheinander in der "Alten Schule" in Rensow eingefunden. Die "Alte Schule" war früher - wie der Name schon vermuten lässt - eine Schule und verzaubert heute durch einen urigen und zugleich gemütlichen Stil. Luxus ist hier Mangelware, aber genau das macht den Charme des kleinen Häuschens aus. Hinter jeder Ecke verbirgt sich eine andere interessante Kleinigkeit, die es wert ist, fotografiert zu werden. Umgeben von 6 anderen FotografInnen habe ich mich so richtig wohl gefühlt und mich kurzerhand in das kleine Häuschen verliebt. Wir haben uns einfach treiben lassen - von den Motiven, vom guten Essen und von der angenehmen Stimmung.

Rustic Food

Ganz ehrlich: Ich habe selten in vier Tagen so viel leckeres (vegetarisches) Essen gegessen. Vielleicht lag es an der Gesellschaft oder an der Stimmung im Allgemeinen. Ich glaube aber eher, dass es eine Kombination aus allem war. Das hat schon beim Frühstück begonnen, wo selbst gemachte Nougatcreme, Tomatenaufstrich und Rote-Rüben-Aufstrich sowie Erdbeer-Rhabarber-Kompott auf uns gewartet haben. Ein Gaumenschmaus sage ich euch!

Vegetarische Köstlichkeiten

Das Mittag- und Abendessen waren nicht minder lecker. Mit ganz viel Leidenschaft hat Yannic uns ein köstliches Gericht nach dem anderen auf den Tisch gezaubert und offensichtlich seine Leidenschaft für das Kochen mit offenem Feuer entdeckt. Meine Kleidung riecht (trotz mehrmaligem Waschen) heute noch nach Lagerfeuer, aber das war es allemal wert. Es erzeugt eine ganz eigene Stimmung, wenn man sich vor loderndem Feuer versammelt, in die knisternde Glut starrt und sich aufwärmt, während man den Geschichten der anderen lauscht. Fast ein bisschen wie im Ferienlager in der Schulzeit – nur irgendwie besser! Und das Essen versprüht einen ganz eigenen Geschmack, wenn es direkt aus dem Feuer kommt. Oft braucht es gar nicht viel, sondern einfach nur ein gutes Feuer und eine nette Gesellschaft. Absolut nachahmenswert!!! Ich muss gestehen, dass mich die Begeisterung rund um das Kochen mit Feuer auch mitgerissen hat. Bin gerade am überlegen, wie wir auf unserem Balkon unauffällig (!!!) ein offenes Feuer platzieren können – das ist vielleicht weniger nachahmenswert ;)

Neben Rote-Rüben-Burger, Karfiolsuppe mit fermentierten Roten Rüben und Focaccia mit selbst gemachter Paprikasauce (mein persönlicher Favorit), wurden wir mit einer Raw Beerencake und einem leckeren Mittagessen mit Gerste, Zucchini & Zuckererbsen verwöhnt. Wo wir helfen konnten, haben wir uns gegenseitig tatkräftig unterstützt - sei es beim Schnippeln, Abwaschen, Gemüse putzen, Anrichten etc. Ich habe nicht nur in Bezug auf die Fotografie, sondern gerade was die Themen Food Styling und Essenszubereitung angeht, sehr viel Wissen von den anderen und natürlich den lieben Workshopleitern mitgenommen.

Cornelia Kahr Fotografie: Focaccia

Da der Workshop und diese 4 Tage so intensiv und vielfältig waren, würde ich es schade finden, alles in einem einzigen Blogpost zu erzählen. Deswegen teile ich die Erfahrungen und Erlebnisse zum Workshop für euch auf zwei Teile auf. Bei Teil 2 vom Rustic & Raw Beitrag könnt ihr euch auf Fotos und Infos zum Fermentieren sowie über eine der besten Raw Cakes, die ich je gegessen habe, und das atemberaubende Grande Finale des Workshops freuen. Alles Liebe und bis bald ♥

SOMMER WORKSHOPTERMINE

Die neuen Sommertermine für meine Fotografie-Workshops in Wien sind online! Ich freue mich schon riesig auf spannende Fotografie-Abende und -Tage mit euch.

Neu dabei ist dieses Mal der Kurzworkshop "Fotostyling". In 3 Stunden lernst du hier, wie du mit einfachen Mitteln, aber geschmackvoll und konzeptionell deine Fotos stylst. Melde dich jetzt an und sichere dir einen Workshopplatz!

Hier gehts zu den Kurzworkshops zu den Themen "Fotostyling" und "Fotoblog".
Hier gehts zum Ganztagesworkshop zum Thema "Produktfotografie".

Falls du Fragen hast, kannst du dich gerne jederzeit an mich wenden. Alles Liebe und bis bald ♥

CorneliaKahr

Sommer, Sonne & Erdbeeren

Sonne, Wärme, Licht

Und endlich ist er – zumindest temperaturtechnisch – da, der heiß ersehnte Sommer mit all seinen zauberhaften Eigenschaften. Sonne, Wärme, viel Licht, imposante Sommergewitter und fröhliche Gemütern rund um mich herum. Aber irgendwie stresst mich der Sommer, denn gerade weil es noch so lange hell ist und ich nichts verpassen möchte, komme ich kaum zu etwas. Aber ich muss gestehen: es ist jener Stress von der guten und gemütlichen Sorte!

Nach der Arbeit noch ein paar Spritzer mit Kolleginnen trinken oder noch schnell den neuen Heurigen in der Stadt ausprobieren, ganz lieb gewonnene Freunde treffen und mit ihnen die Sommerzeit genießen. Da kann man ganz schön ins Strudeln kommen, wenn man kein wirklich gutes Zeitmanagement hat. Und eines ist auch klar: Essen zu Hause wird im Sommer bei mir immer mehr zu einer Rarität. Genau deswegen habe ich mich auf die Suche nach einem einfachen und schnellen Sommerrezept gemacht. Wie so oft bin ich bei den leckeren (Erd-)Beeren hängen geblieben und habe meinen neuen Lieblingssalat für den Sommer entdeckt. 

Sommerlicher Erdbeersalat

Erdbeeren gehen immer

Natürlich gibt es zahlreiche leckere Sommersalate, die mit Mango, Avocado oder Wassermelone verfeinert sind und köstlich schmecken. Aber das hat man nur selten am Balkon oder im Garten hängen ;) Aus diesem Grund habe ich mich doppelt in den sommerlichen Erdbeersalat verliebt, da ich viele Zutaten oft daheim habe oder mich ganz einfach an meinen Hochbeeten am Balkon bedienen kann. Und außerdem schmeckt der Salat nicht nur vorzüglich – er sieht auch toll aus. Ich bin ohnehin ein Riesenfan von Beeren in allen erdenklichen Formen, Größen und Farben. Da ist es quasi selbstverständlich, dass ich in der Beerenzeit lieber auf heimische oder eigene Beeren zurückgreife, als auf Früchte von Übersee – auch wenn diese exotischen Variationen ihren besonderen Reiz haben können. Das schnelle und besonders einfache Rezept für ausgebuchte Sommertage findet ihr hier:

Rezept: Sommerlicher Erdbeersalat

Zutaten (2 Personen):

  • 500 g Erdbeeren

  • 1 große Handvoll Rucola

  • 1 Pkg. Büffelmozzarella oder normaler Mozzarella

  • 1/2 Gläschen Basilikum Pesto (ca. 70 g)

  • ein paar Basilikumblätter

  • ein paar Spritzer Olivenöl

Zubereitung (Dauer: ca. 7 Minuten):

Erdbeeren in dünne Streifen schneiden, große Rucolablätter klein zupfen und beides auf einem flachen Teller anrichten. Büffelmozzarella in kleine Stücke zupfen und gemeinsam mit den Basilikumblättern zu den Erdbeeren und dem Rucola geben. Mit einem Teelöffel das Pesto auf dem Salat verteilen. Nun ein paar Spritzer Olivenöl über dem Salat tröpfeln und fertig!

Cornelia Kahr Fotografie: Sommerlicher Erdbeersalat

Habt ihr auch ein Lieblingsrezept im Sommer? Bin auf eure Rezeptideen sehr gespannt. Alles Liebe und bis bald ♥

Cornelia Kahr

Hot Summer

Die letzten Tage waren ein wahrer Traum! Das Thermometer ist endlich über die 15°C-Marke geklettert und die Sonne hat ihr schönstes Gesicht gezeigt. Wie eine Schlange, die verzweifelt nach einem von der Sonne gewärmten Stein sucht, hab ich mich in die Sonne gestellt und die wärmenden Strahlen auf meiner Haut genossen. Sonne, ich habe dich wirklich vermisst!!! Es ist mir fast schon vorgekommen, als hätte ich vor 7 Monaten zum letzten Mal die Sonne richtig gesehen und gespürt und seither in einer dunklen, kalten Höhle "gehaust". Ja es stimmt, dass ich ein Winterfan bin, aber langsam sind die kalten Temperaturen sogar mir auf den Geist gegangen. Und dann war es doch endlich schön – auch wenn heute mehr Wolken als Sonne zu sehen sind.

Balkon- & Chililiebe

Vor lauter Tatendrang konnte ich mich zuerst gar nicht entscheiden, was ich an so schönen warmen Tagen alles anstellen sollte. Ich habe mich kurzerhand für die Balkonpflege entschieden. Meine Erdbeerpflänzchen gedeihen bereits prächtig, heuer versuche ich es auch erstmals mit der Pflanzung von Heidelbeeren und mein Lavendel ist so riesig, dass er alle anderen Pflanzen im Hochbeet im wahrsten Sinne des Wortes in den Schatten stellt. Aber ich hab in meinem Beet noch viel mehr gefunden - nämlich kleine Chilischoten. Leider sind meine Pflänzchen noch ein wenig zu klein und unreif um für das Kochen eingesetzt zu werden, daher habe ich mir für unsere scharfen Sommergerichte vorerst welche aus dem Supermarkt besorgt. An Schärfe könnten die kleinen Dinger gerne noch zulegen, aber sie trumpfen mit wahrer Schönheit. Doch bevor ein paar von den roten Dingern in meinen Topf gelangen konnten, habe ich sie noch vor meine Linse gebracht. Ich freue mich schon, wenn ich meine eigenen kleinen Schoten pflücken kann. Also von mir aus kann der Sommer kommen ;)

"Heißes" Chiligericht

Mein absolutes Lieblingsgericht mit Chili für den Sommer ist eine Hühnchen-Pfanne mit Paprika, Chili und Udon-Nudeln. Es versprüht das optimale Urlaubsfeeling und hilft an heißen Tagen zu relaxen.

Rezept: Hühnchen-Pfanne mit Paprika, Chili und Udon-Nudeln (für 2 Personen)

  • ca. 300g Hühnerbrust
  • 2 gelbe Paprika
  • 1 kleine rote Chilischote (Achtung: Schärfe vorher an einem kleinen Stück testen)
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • ca. 3 EL Chilisauce
  • ca. 3 EL Sojasauce
  • Petersilie
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 50 ml Wasser
  • Prise Salz und Pfeffer
  • 1 Pkg. Udonnudeln

Zubereitung:

  1. Frühlingszwiebeln, Paprika und Knoblauch in kleine längliche Stücke schneiden. Petersilie und Chilischoten sehr fein hacken.
  2. Hühnerbrust waschen, abtupfen, salzen und pfeffern und in kleine längliche Stücke schneiden. Die Hühnerstückchen in heißem Öl (1 EL) in einer Pfanne rundum scharf anbraten, danach das Fleisch aus der Pfanne nehmen.
  3. Udonnudeln inzwischen wie auf der Verpackung angegeben wenige Minuten in kochendem Wasser ziehen lassen und zur Seite stellen.
  4. Nochmals Öl (1 EL) in die (Fleisch-)Pfanne geben und das Gemüse beifügen – ca. 4-5 Minuten anbraten. Anschließend Wasser sowie Chilisauce und Sojasauce hinzufügen. Alles für etwa 4 Minuten leicht köcheln lassen.
  5. Nudeln und Petersilie unter das Gemüse heben und nochmals ein paar Minuten alles auf kleiner Flamme köcheln lassen. Nun das Fleisch hinzufügen, umrühren und fertig!

Ich bin bereit für den Sommer - er kann jetzt wirklich kommen :) Hoffentlich seid ihr auch schon in den Startlöchern und versüßt euch die Zeit bis zu den richtig heißen Tagen mit leckeren Sommerrezepten. Freue mich auf euer Feedback, wie euch das Rezept geschmeckt hat bzw. wenn ihr andere Chilirezepte habt, dann nur her damit. Alles Liebe und bis bald ♥

Cornelia Kahr Fotografie

Für die allerliebste Mutti

Erinnerungen an eine unbeschwerte Zeit

Mit ganz viel Liebe und einem zarten Lächeln auf den Lippen erinnere ich mich an meine Kindheit und an zahllose unvergesslich schöne Momente mit meiner meiner Mama zurück. Meine Mama ist einfach immer schon da gewesen, wenn etwas nicht so gelaufen ist, wie ich es mir gewünscht habe. Hat mich ermutigt, wenn ich etwas verbockt habe und hat gleichzeitig mit mir gelacht, wenn ich wieder einmal Blödsinn gemacht habe. Sie hat mich außerdem unterstützt, wenn ich nicht mehr weiter wusste und an mich geglaubt - ganz egal in welchem Stadium (meines Studiums) ich mich gerade befunden oder welcher Herausforderung ich mich gerade gestellt habe. Genau so sollte eine Mama sein! Und ich bin unendlich froh, dass ich zu den Glücklichen zähle, die eine unbeschwerte Kindheit und motivierende Eltern hat. 

Eigentlich finde ich es befremdlich dass man – ähnlich wie am Valentinstag – einen besonderen Tag wie den Muttertag benötigt, um seinem Partner bzw. seiner Mama zu sagen, wie toll er/sie eigentlich ist und dass man ihm/ihr so viel zu verdanken hat. Aber leider braucht man oftmals so einen Tag, weil die Zeit einfach viel zu schnell vergeht und man oft vergisst, einfach nur "Danke" zu sagen. Ich bin selber kein Freund von diesen künstlichen Festtagen, aber heuer möchte ich die Möglichkeit nutzen, um gegenüber meiner Mama ein ganz großes "Dankeschön" auszusprechen. Nicht nur für das tolle letzte Jahr, unser gemeinsames Wochenende letztens oder unsere Treffen vor ein paar Wochen. Nein! Einfach "Dankeschön" für all die schönen Stunden, die ich bis jetzt mit dir erleben durfte und die wir mit Tratschen, Lachen, Wandern, Kochen, Grübeln, Überlegen etc. verbracht haben. Du hast mich zu dem gemacht, was ich heute bin. Ohne dich hätte ich vielleicht nicht den Mut oder Willen gehabt, mein Studium zu beenden oder mich als Fotografin selbstständig zu machen. Dankeschön, dass du immer für mich da bist und auch heute noch – neben meinem Mann – ganz dicht an meiner Seite stehst. Danke!!!

Mit Liebe gemacht

Auch wenn Worte oftmals wunderschön sein können, wollte ich meiner Mama zum Muttertag zusätzlich noch etwas liebevolles Basteln. Dazu habe ich mir etwas ganz Besonderes überlegt: Steinpflanzen in einem kleinen Vogelkäfig zum Aufhängen. Das gute Stück kann sie sich in den Garten hängen und jedes Mal, wenn es im Wind leicht hin und her baumelt, denkt sie vielleicht an mich und die Zeit mit mir. Oder vielleicht wird sie sich bewusst, dass wir uns demnächst wieder einmal sehen sollten, weil das letzte Treffen einfach schon zu lange her ist. 

Hier findet ihr die Anleitung für dieses entzückende aber durchaus unkonventionelle und originelle Geschenk, das vom Herzen kommt und mit viel Liebe gemacht ist:

Zutaten:

  • 4 Steinpflanzen (z.B. Succulenten/Hauswurzen)
  • Kleiner Vogelkäfig oder kleine Teetasse
  • Blumenerde (Menge je nach Größe des Vogelkäfigs oder der Tasse)
  • Moos (nach Bedarf)

Zubereitung:

Steinpflanzen vorsichtig voneinander trennen (sollten z.B. mehrere Pflänzchen in einem Topf sein) bzw. Wurzeln vorsichtig aus der Erde klopfen. In jeden kleinen Behälter eures Vogelkäfig ca. 1 EL Erde einfüllen und darin vorsichtig eine Steinpflanze setzen. Die Wurzeln der Pflanze vollständig mit Erde bedecken und die Erde leicht andrücken. Gerne könnt ihr über die festgedrückte Erde auch noch Moos geben - das sieht nicht nur schön aus, sondern gefällt den Steinpflanzen besonders gut. Aber Achtung: Die Wurzeln der Steinpflanzen sind sehr dünn und fragil, deswegen sollte man beim Um- & Einpflanzen unbedingt achtsam sein, damit die Wurzeln nicht abbrechen. Danach die kleinen Pflänzchen mit einem Zerstäuber mit Wasser befeuchten und fertig ist euer Steinpflanzen-Käfig! Wenn ihr für eure Mama gerne noch eine nette Karte dazulegen möchtet, schaut doch hier vorbei.

Kleiner Tipp: Steinpflanzen sind sehr genügsame Pflanzen und benötigen nur sehr wenig Wasser und Erde, also bitte die Pflanzen nicht in Wasser ertränken.

Kindheitserinnerungen...

Gerne möchte ich euch auch noch von einer lustigen Geschichte aus meiner Kindheit erzählen:

Wieder einmal stand ein großer Gitarren-Abendauftritt in wenigen Tagen bevor und ich habe einfach den richtigen Rhythmus nicht hinbekommen. Mein Mama hat sich kurzerhand eine Plastikbox genommen, sie mit Reis und Linsen gefüllt und mir damit den richtigen Rhythmus vorgegeben. Wie zwei Verrückte aus einer Comedy-Serie sind wir im Kinderzimmer gesessen und haben auf wilde Art musiziert - die Eine auf die Plastikbox eintrommelnd und die Andere auf die Gitarre einhämmernd. Das hat wohl ein lustiges und vielleicht sogar ein klein wenig irres Bild abgegeben. Aber genau dadurch war ich bestens gerüstet für meinen Gitarrenauftritt und habe ihn mit Leichtigkeit überstanden. Danke Mama, du hast mir an diesem großen Tag nicht nur die Angst genommen, sondern mir zusätzlich – an die Erinnerung an den Musikauftritt – ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. 

Mit dieser Geschichte möchte ich allen Müttern und deren Kindern einen wunderschönen Muttertag wünschen. Für mich besteht die Mutter-Kind-Beziehung aus einem Geben und Nehmen und deswegen finde ich, dass man zumindest 1-2x im Jahr der eigenen Mama eine nette Aufmerksamkeit schenken kann. Ganz ungezwungen, dafür aber mit ganz viel Liebe. Alles Liebe und bis bald ♥

Ostern auf 1.000 m Seehöhe

Dem schlechten Wetter zum Trotz haben wir uns am Ostersamstag auf 1.000 m Seehöhe nach Rohrmoos zur Waldhäuslalm begeben und sind danach bergabwärts zu Fuß nach Schladming spaziert. Eine interessante Wanderroute, zwischen schneebedeckten Bergen, kahlen Wiesen, dichtem Wald und dem wilden Talbach. Der kalte Wind hat uns um die Ohren gepeitscht, aber trotzdem hat sich ab und zu ein kleiner Sonnenstrahl unter der teils dichten Wolkendecke hervor getraut. Und so ging es dick eingepackt mit Fleecepulli, Schal und Regenjacke talabwärts, vorbei an Kuhherden, grasenden Pferden, stillen Orten, rauschendem Wasser, kleinen Holzhütten und dem sogenannten Toteisboden.

Ruhig, ruhiger, Toteisboden

Ein auffälliger Bereich im Rohrmooser Untertal besteht aus dem sogenannten Toteisboden (auch Steilhangmoor genannt). Der Bereich steht seit 1968 unter Naturschutz und stellt aufgrund von Lage und Ausprägungen eine ökologische Besonderheit dar. Bei Toteisboden handelt es sich um "moosüberkleidete Kaltluftblockhalde", wodurch eine besondere Vegetation hervorgerufen wird, wie zum Beispiel Rotes Torfmoos und Zwergbirken. Zusätzlich befindet sich am Toteisboden im Untertal eine hohe Artenvielfalt von Flechten, Moosen, Farnen sowie lichenicolen Pilzen. Der Boden entstand bereits vor über 10.000 Jahren in der Eiszeit, als durch einen Bergsturz eine „Schutthalde“ aus großen Felsblöcken entstand. Die Felsblöcke sind heute locker aufgeschichtet, wodurch ein Windröhrensystem entsteht, das den Boden extrem abkühlt – sogar im Sommer. Der Boden ist teilweise sogar so kalt, dass selbst im Frühsommer Eis vorhanden ist. Toteisboden lässt sich einerseits durch die gelben Wiesen und andererseits die Vegetation, wie etwa Rotes Torfmoos, gut erkennen.

Inmitten des Toteisgebiets befindet sich ein kleiner Lehrpfad, an dem man die besonderen Eigenschaften dieses Bodens nochmals bestaunen kann. Tief rosarote kleine Pflänzchen tummeln sich auf dem wilden und teils urig wirkenden, muggeligen Boden und versetzen einen kurzerhand in eine andere Welt. Ich fühle mich so, als würden umgehend kleine Hobbits aus ihren Höhlen gekrochen kommen und mich auf eine besondere Reise entführen.

Es wirkt sehr still hier - weder Vogel, noch Eichkätzchen lassen sich blicken. Ich könnte stundenlang auf die kleinen roten Pflänzchen starren und ihrem Grund nachgehen, wohin sie verlaufen bzw. wo und wann sie sich mit anderen Pflanzen verbünden. Denn so schnell kann man gar nicht schauen, verschwimmen die tiefroten Töne auf einmal mit einem satten Hellgrün und dieses Grün wird wiederum langsam zu einem Braunton, bis schließlich der natürliche Waldboden beginnt. Das hier ist ein wahres Naturschauspiel, das ihr euch unbedingt einmal anschauen müsst.

Nähere Infos zum Wanderweg Wilde Wasser und die Eigenschaften von Toteisboden findet ihr hier

Für die knapp 7 km vom Untertal nach Schladming benötigt man zu Fuß in etwa 1,45 Std. Der Schluss des Wanderweges führt über den Talbachweg – über den ich euch hier bereits ausführlich erzählt habe – und man wird mit einem beeindruckenden Panorama über das Dachsteingebirge belohnt.

Nach dem beeindruckenden Spaziergang/Wanderweg ging es für uns ab zur Familie und zur Spielesession mit den Kids. Hoffentlich hattet ihr ebenfalls ein schönes und vor allem erholsames verlängertes Osterwochenende, mit ganz viel Freude, Spaß und Genuss, einer gesunden Portion Familientalk und einem köstlichen Osterschmaus. Alles Liebe und bis bald ♥ 

Federleichtes Osterfest

Und jährlich grüßt der Osterhas'

Wow...ich kann es kaum glauben, dass schon wieder das erste Quartal von 2017 um ist und sich Groß und Klein langsam aber sicher auf den Osterhasen vorbereiten. Bewundernswert finde ich all jene Mütter und Väter, die neben ihrem Vollzeitjob auch noch mit ihren Kindern Ostereierfärben und kleine Osternesterl basteln. Ich gebe zu - das Ostereierfärben ist mir heuer einfach zu viel Aufwand gewesen und Ostereierausblasen habe ich schon vor Jahren aufgegeben - wie schafft man es bitte, den Inhalt eines Eies aus einem Miniloch zu pusten?! Entweder bin ich zu klein oder habe zu wenig Puste, aber bei mir hat das noch nie wirklich funktioniert. Deswegen bin ich dieses Jahr auf die "Short Time Version" der Ostervorbereitungen umgestiegen und teile gerne mit euch meine zwei Short Time DIY Ostereier-Ideen. So simpel und schnell können Ostervorbereitungen sein ;)

1. Federnspiel:

Für das Federnspiel braucht ihr lediglich ein paar kleinere Federn und ein schönes Band eurer Wahl. Ich habe mich für einen Weiß/Gold-Faden und Federn von Depot entschieden. Der Faden ist recht dünn und daher lässt er sich gut binden. Und natürlich benötigt ihr Eier - am besten weiße, da dadurch die Federn und das Band besser zur Geltung kommen.

Und so funktioniert's:

Eier für ca. 10 Minuten in heißem Wasser kochen, bis sie hart sind. Am besten ihr wartet kurz, nachdem ihr sie aus dem Kühlschrank genommen habt (damit sie nicht springen) und legt die Eier bereits in das Wasser, wenn es noch kalt ist. Eier anschließend vorsichtig aus dem Wasser nehmen und abschrecken - dann abkühlen lassen. Sobald die Eier abgekühlt sind ein Stück Faden um das Ei wickeln und mit einem leichten Knoten eine kleine Feder befestigen. Den Faden passend zur Größe des Eies abschneiden und fertig ist euer Federnspiel zu Ostern!

2. Glanz & Glamour:

Joanna von Liebesbotschaft hat bereits 2014 diese entzückende Osteridee mit Glitzer auf ihrem Blog veröffentlicht - da konnte ich einfach nicht widerstehen und musste sie ausprobieren. Für die Glanz & Glamour Osterversion benötigt ihr ebenfalls weiße Eier, Sprühkleber und Bastelglitzer (z.B. von Folia - die Farbe könnt ihr natürlich frei wählen). 

Und so funktioniert's:

Eier wie oben beschreiben ca. 10 Minuten köcheln, danach abschrecken und abkühlen lassen. Anschließend die Eier auf eine großflächige Unterlage legen (z.B. ausgelegtes Zeitungspapier, Packpapier, Karton etc.) und eine Seite der Eier (nicht zu großflächig) mit Sprühkleber besprühen. Nun vorsichtig das Glitzer auf der mit Sprühkleber besprühten Seite verteilen. Achtung: Das erfordert ein wenig Feingefühl und Geschick. Vielleicht probiert ihr das Ganze vorher an einem anderen Objekt aus. Mit ein wenig Übung gelingt es aber ganz gut. Danach leicht mit dem Finger über das Glitzer streichen, damit es gut am Ei haftet. Das Glitzerei anschließend trocknen lassen und schon ist euer Glanz & Glamour Osterei fertig!

Ich freue mich, wenn ihr eine dieser wirklich schnellen Osterideen ausprobiert oder vielleicht habt ihr euer eigenes Osterritual, das ihr gerne mit mir teilen möchtet!? Ich darf euch auf jeden Fall jetzt schon ein wundervolles Osterfest wünschen. Mit ganz viel Zeit für eure Familie und Freunde, einem traumhaft schönen Wetter und vielen erholsamen Stunden - ganz weit weg vom Alltagsstress. Ich werde mir wieder ein bisschen Auszeit mit meinem Mann und meiner Familie gönnen und kann es kaum erwarten. Alles Liebe und bis bald ♥

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Produkte:

  • Weiße Mini-Etagere & Rentiermoos - Depot

  • Weißes Leinentuch - H&M Home

Wenn es von Herzen kommt...

...dann schreib es lieber mit der Hand!

Es gibt tatsächlich Menschen, die kaum noch mit der Hand schreiben - Computer und Handy sei dank. Ich gehöre definitiv nicht dazu. Da ich ein sehr visueller Typ bin, brauche ich meine eigene Handschrift, um mich an Dinge erinnern und sie besser einordnen zu können. Auch beim Lernen habe ich früher schnell gemerkt, dass mir handschriftliche Mitschriften besser in Erinnerung bleiben, als Texte, die mit dem Computer verfasst werden. Vielleicht bin ich genau deswegen ein ganz großer Fan von Papeterie - sei es in Form von Grußkarten, kleinen Notizbüchern und Heftchen oder als Kalender. Ich schreibe für mein Leben gerne und mache mir über alles Notizen (mein Arbeitsplatz sieht aus wie ein einziger Post-it-Unfall) - auch wenn meine Handschrift nicht immer einfach zu entziffern ist. Und ich werde definitiv auch in Zukunft handschriftliche Notizen jenen mit dem Computer verfassten vorziehen. 

Grußkarte "Do something good today.", Notizbuch "You & Me", Notizbuch "Make today amazing", Planer, Grußkarte "Wishing you the Happiest of Birthdays", Füller in Roségold, Heftklammern in Roségold

I am in love

Normalerweise halte ich mich mit Empfehlungen zu Produkten oder Geschäften eher zurück, aber seitdem die liebe Teresa von Paperbird bei mir einen Workshop besucht hat, bin ich hin und weg von ihren Produkten und ich möchte euch ihren Shop nicht vorenthalten. Für all jene, die ihr Herz ebenfalls an die Papeterie verschenkt haben, denen kann ich den besonders entzückend gestalteten Papeterie-Shop namens Paperbird im 3. Bezirk in Wien absolut ans Herz legen. Meine absoluten Highlights von Paperbird sind einerseits die von Inhaberin Teresa selbstgemachten Paperbirds in allen möglichen Farben und Größen und andererseits die Einrichtung dieses entzückenden Ladens. In jeder Ecke warten kleine Besonderheiten, die man auf diese Weise noch nicht gesehen hat, oder nette Geschenksideen, wie etwa Grußkarten, edles Schreibset, Notizbücher, Kalender, Heftklammern etc. Wem der Weg  zu weit ist, der kann auch einfach im Online-Shop stöbern und sein Lieblingsstück direkt online bestellen.

Ich stelle euch heute meine Lieblingsprodukte von Paperbird in Altrosa und Rosé vor - I am absolutely in love :)

Glutenfreie Süßigkeiten

Und weil Macarons immer gehen und den Frühling irgendwie noch eine Spur frühlingshafter machen, habe ich die kleinen glutenfreien Süßigkeiten gleich zur wundervollen Papeterie hinzu platziert. Dieses Mal habe ich übrigens die LaaKronen von der Konditorei Oberlaa probiert. Himbeere & Caramel sind meine absoluten Favorites und Champagner in zartem Gold versüßt den Tag noch ein kleines Stückchen mehr ;)

Ich hoffe ihr schaut einmal bei der lieben Teresa von Paperbird vorbei und habt dank ihrer Produkte wieder Spaß an Handgeschriebenem bzw. bereitet ihr vielleicht sogar jemand anderem eine Freude. Alles Liebe und bis bald ♥

Cornelia_k.jpg

P.S. Vielen Dank liebe Teresa für die Zurverfügungstellung deiner wunderschönen Papeterie.

Ice Ice Baby

Beerentraum

Ein paar kleine Heidelbeeren im Frühstücksmüsli, ein leckerer Smoothie mit Himbeeren zu Mittag und am Nachmittag dann noch ein Schälchen Joghurt mit Erdbeeren. Wer meinen Blog verfolgt und mich kennt weiß, dass ich ohne Beeren nicht kann. Sei es in Form von frischen Früchten, als Pulver (z.B. Acai Pulver von feinstoff), gefriergetrocknet (z.B. die Erdbeeren von NUSSYY sind ein Traum) oder im gefrosteten Zustand - Beeren versüßen mir den Tag. Auch wenn ich weiß, dass die  kleinen Beerchen aufgrund ihres hohen Fruchtzuckergehalts nicht die optimalste Mahlzeit für zwischendurch sind – aber irgendein Laster braucht der Mensch doch ;)

Frosted Berries

Zugegeben, ich bin lange Zeit an der Tiefkühlvariante der kleinen Glücklichmacher vorbei gelaufen und habe sie nicht einmal eines Blickes gewürdigt. Ich dachte mir: "Die frische Variante kann nur besser sein, also greife ich lieber gleich zu dieser". Nachdem ich mich aber seit Anfang des Jahres intensiv mit Grünen Smoothies beschäftige, bin ich auch auf den Geschmack von tiefgefrorenem Obst und Gemüse, wie etwa Erdbeeren, Spinat, Himbeeren etc.,  gekommen.

Es gibt einige Vorteile, die gefrostete Beeren und auch Gemüsesorten mit sich bringen, die ich euch nicht vorenthalten möchte:

  1. Im Vergleich zu frischem Obst und Gemüse hält die tiefgefrorene Variante wesentlich länger und ich muss mir keine Sorgen um Schimmelbefall bzw. die Haltbarkeit der Produkte machen. Außerdem kann ich frosted Berries und tiefgefrorenes Gemüse ganz unabhängig von Jahreszeit und Saison genießen und mir meist sicher sein, dass sich zum Beispiel keine unreifen bzw. frühreifen Beeren im Säckchen befinden. Übrigens sind unversehrte Früchte aus derselben Schale, in der sich auch schimmelnde Früchte befinden, noch essbar.
     
  2. Aufgrund der heutigen Technik ist tiefgefrorenes Obst und Gemüse genauso nahrhaft wie ihre frischen Kollegen, da die Früchte- und Gemüsesorten direkt nach der Ernte schnellstmöglich verarbeitet und gefrostet werden - wodurch dem Verlust von Nährstoffen und Vitaminen entgegengewirkt wird. Gerade Gemüsesorten, wie Karotten und Spinat sind in der tiefgekühlten Variante sogar fast nahrhafter, da diese Produkte im Kühlschrank sehr schnell ihre Nährstoffe verlieren. Das Problem ist, dass durch die Kühlung im Kühlschrank innerhalb weniger Tage ca. 80% der Antioxidantien in den Produkten verloren geht.
     
  3. Vor ein paar Jahren habe ich mir tiefgefrorene Erdbeeren für einen Eisbecher besorgt und war so dermaßen enttäuscht, als mir die Erdbeeren in einem Klumpen aus dem Tiefkühlsack entgegen geflogen sind, dass ich für längere Zeit auf gefrostetes Obst verzichtet habe. Wahrheitsgemäß muss man dazu sagen, dass eingefrorene Erdbeeren und Himbeeren nicht sonderlich günstig sind - auch wenn sie im Vergleich zu frischem Obst weniger kosten – und ich mich über den Erdbeerklumpen daher doppelt geärgert habe. Heute schaut das zum Glück ganz anders aus. Sowohl Himbeeren, als auch Erdbeeren und tiefgefrorener Spinat werden so verpackt, dass sich die Früchte und Gemüsearten getrennt von einander im Tiefkühlsack befinden und daher gut portionierbar sind.
     
  4. In Müsli und Smoothie Bowls schauen tiefgefrorene Beeren richtig cool und stylisch aus. Auch als Topping auf leckeren Desserts machen sich die kleinen Dinger auch besonders gut.

Nachholbedarf für Hersteller

Trotz des ganzen Lobgesangs auf tiefgefrorenes Obst und Gemüse muss ich auch noch eine kleine Rüge loswerden: 

Gerade bei der Kennzeichnung von (vor allem) tiefgefrorenem Obst haben Lebensmittelproduzenten jedenfalls noch Nachholbedarf. Oftmals ist weder ersichtlich, woher die Früchte und Beeren kommen bzw. wo sie geerntet, noch wo sie weiterverarbeitet wurden. Begrüßenswert wäre auch, wenn der Bioanteil an tiefgefrorenen Beeren höher wäre. So jetzt höre ich aber auch schon auf zum Meckern!

Mein Tipp: Besonders im Sommer Müsli und Eis mit tiefgefrorenen Beeren dekorieren und den kühlen süßen Geschmack genießen.

Achtung: Für tiefgefrorenes Obst und Gemüse im Smoothie benötigt ihr einen leistungsstarken Mixer, für den gefrosteter Spinat und Himbeeren kein Problem darstellen. Außerdem sollte einmal aufgetautes Obst und Gemüse schnellstmöglich verzehrt und nicht mehr eingefroren werden.

Mit diesen Worten kann ich euch ruhigen Gewissens in den Frühling und in die angehende Beerensaison starten lassen. Ich hoffe ihr probiert die Tiefkühlvariante von Obst und Gemüse auch einmal aus und überzeugt euch selbst von der hohen Qualität. Alles Liebe und bis bald ♥


PRODUKTE:

  • Bowl in Weiß & Mint - Interio
  • Löffel in Silber - Interio
  • Tuch - Stofftaschentuch von den Großeletern

QUELLEN:

The secret of the rose

Experimentierfreude

Ich komme aus dem Experimentieren und Herumtüfteln mit Lebensmitteln gar nicht mehr heraus, weil es noch so viel zu entdecken gibt. Grüne Smoothie Bowls, Beeren Smoothies im Glas, Superfood Bowls und so weiter. An dieser Stelle muss ich es einfach nochmals erwähnen: Ich liiiieeeebe unseren neuen (Smoothie) Mixer (mehr dazu findet ihr in meinem Blogpost zu "Gesundes für Verliebte").

Dieses Mal habe ich mir gedacht: Rosen sind so eine wundervolle schöne Blumen, warum können sie ihre Schönheit nicht auch im Essen entfalten?! Salate mit essbaren Blüten kennt man ja schon, aber Smoothie mit Rosenblütenknospen habe ich noch nie gehört. Ihr etwa? Also habe ich mir die kleinen Rosenblütenknospen von Sonnentor (Rosa damascena) besorgt – die man nicht nur bedenkenlos essen kann, sondern auch noch aus biologisch dynamischem Anbau stammen – und kurzerhand in meine morgendliche Smoothie Bowl getan. Das Ergebnis ist der absolute Hammer! Aber seht selbst:

Das Geheimnis der Rose

Das Besondere an Rosen ist vor allem ihr feiner Duft und ihre zarte Form. Besonders spannend finde ich den Geschmack von Rosen - sei es im Tee oder eben in der Smoothie Bowl. Ich kann den Geschmack aber gar nicht so richtig beschreiben. Vielleicht eine Mischung aus einem süßlichen und leicht erdigen Geschmack - ähnlich wie Erdbeeren. Prinzipiell hängt der Geschmack aber von Sorte und Erntezeit der Rosen ab. Man kann sowohl die Blütenblätter, als auch die Knospen der Rose essen. Rosen haben den Vorteil, dass sie eine Handvoll Nährstoffe, wie etwa Vitamin A, Vitamin C sowie Vitamin B1 und B2 enthalten, und damit für mehr Vitalität sorgen und vor Infektionen schützen.

Achtung: Nicht alle Rosen eignen sich zum Verzehr und vor allem dürfen sie nicht gespritzt sein. Also entweder essbare Rosen (vor allem Duftrosen, z.B. Bauern-, Hunds-, Kartoffel- oder Gebirgsrosen) vom eigenen Garten oder zertifizierte, abgepackte Rosenblüten verwenden. 

Rezept: Rosen Smoothie Bowl mit Heidelbeeren und Acai

Zutaten für den Mixer:

  • 1 Handvoll Spinat (oder tiefgefroren)
  • 1 Banane
  • 1 kleine Handvoll Heidelbeeren
  • 1 kleine Handvoll getrocknete essbare Rosenblütenknospen (z.B. von Sonnentor)
  • 1 Teelöffel Acai Pulver
  • ca. 100 Ml ungesüßte Mandelmilch

Zutaten für das Topping (Menge nach Bedarf):

  • Heidelbeeren
  • getrocknete essbare Rosenblütenknospen

So und nun sitze ich hier an diesem verregneten Sonntag mit meiner leckeren Schüssel voller feiner Zutaten und genieße den zarten Geschmack der Rosen. Nachahmen ist jedenfalls zu Empfehlen ;) Vielleicht habt ihr auch ein paar leckere Smoothie Bowl Rezepte, die ihr gerne teilen möchtet - einfach unterhalb einen Kommentar hinterlassen. Ich freue mich auf eure Beiträge und Rezepte ;) Alles Liebe und bis bald ♥


PRODUKTE:

Der Natur so nah

Von wegen "Stille & Einsamkeit"

Das Wasser rauscht in Windeseile das Flussbett entlang und schmeißt sich wagemutig die Felswand talabwärts. Von weitem kann man schon die Wassermassen aufgrund des lauten Getöses erahnen. Links und rechts neben dem Weg hängen meterlange Eiszapfen herunter und zeigen den Weg hin zum reißenden Talbach. Unglaublich, wie viel Kraft Wasser doch haben kann. Die Sonne kämpft sich mutig zwischen Zweigen und Ästen ihren Weg durch die Wälder hindurch und es scheint so, als würden die Sonnenstrahlen versuchen auf der Wasseroberfläche zu tanzen. Vögel sitzen in den hohen Bäumen und erzählen bzw. singen uns ihre Geschichte der Welt. Beim Blick gegen die Sonne wirkt es so, als würde es regnen, da dicke Tropfen von den Bäumen herunterpurzeln, die bis vor ein paar Sekunden noch als schwere Schneemasse auf den Tannen lagen. Der Schnee unter meinen Füßen hinterlässt ein knirschendes Geräusch, die Kälte scheint mir gar nichts auszumachen, denn der Moment ist nahezu perfekt. Versunken in dem Schauspiel der Natur, wo weder Stille noch Einsamkeit herrscht, gehe ich den Talbach entlang. 

Knapp 1 1/2 Stunden dauert der Talbachklamm-Rundweg von Schladming nach Rohrmoos-Untertal (Steiermark, Österreich) und jedes Mal schaffe ich den Weg nicht unter 3 Stunden, da ich von Wasser, Licht, Stimmung & Moment so gefesselt bin, dass ich nicht weiß, ob ich mich für den Blick durch die Kamera oder doch lieber einfach nur für das Genießen entscheiden soll. Meistens mache ich beides und genau darum gehen meine Mitmenschen nicht so gerne mit mir Spazieren bzw. Wandern - denn da können einfache Wanderungen schon einmal doppelt so lange dauern, wie angegeben ;)

Zwischen Sonne & Wald

Am Ende der Talbachklamm kommt man an eine wunderschöne Lichtung, mit (meist) viel Sonne, alten Holzhütten, unzählige im Winter mit Schnee bedeckte Wiesen und wir mit einem tollen Blick auf die Planai-West-Gondel und das Hochwurzen-Skigebiet belohnt. Genau hier steht man sozusagen am Beginn des Untertals. Plötzlich ist vom tosenden Wasserrauschen nichts mehr zu hören - viel eher machen sich Wiesen, so weit das Auge reicht, ein schmaler Weg zwischen Bergen Richtung "Wilde Wasser" und wunderschönen Bergseen (z.B. Riesachsee) sowie ein unbezahlbarer Blick auf das Dachsteingebirge bemerkbar. Der Weg zurück nach Schladming ist genauso schön und führt ein bisschen oberhalb vorbei an der Mittelstation der Planai-Gondel direkt in die Stadt.

Tipp: Die Talbachklamm ist bis 24 Uhr beleuchtet und daher auch nachts zu begehen und ein absolutes Highlight. Mit all dem Schnee und dem reißenden Talbach eine wirklich lohnende Tour - auch für Anfänger & Kinder geeignet, da der Weg sehr breit und nur leicht ansteigend ist.

Ich denke man muss kein Naturliebhaber (wie ich) sein, um solch ein Naturschauspiel genießen zu können. Einfach Mütze, Schal und Handschuhe packen, wasserfestes Schuhwerk anziehen, Kamera um den Hals hängen und ab geht es in die Natur. Versprochen: Es lohnt sich! Alles Liebe und bis bald ♥

Glutenfreies Orangenküchlein

Let's try something new

Die Hemmschwelle etwas Neues auszuprobieren ist anfangs immer schwer. Auch ich bin da keine Ausnahme und tue mir bei dem ein oder anderen Mal nicht gerade leicht. Und ja, auch dieses Mal bin ich in meiner Küche vor dem Backrohr gestanden und habe mich gefragt: "Wirklich? Blutorangen und Thymian im Kuchen können funktionieren? Soll ich wirklich den Sonntag mit Backen verbringen? Was, wenn es schief geht? Wäre doch schade um die Zutaten und meine Zeit!" Ui, das war wirklich keine leichte Entscheidung. Nach einem kurzen Intermezzo mit meinem guten und bösen Gewissen konnte ich mich aber dann doch dazu durchringen, ein neues Mini-Küchlein zu probieren. Und zwar mit Blutorange und Thymian. Ich kann euch jetzt schon sagen, es hat sich für mich allemal gelohnt. Diese neue Rezeptur ist einfach himmlisch. Also...let's have a try ;)

Rezept: Glutenfreies Blutorangen Mini-Küchlein mit Thymian

Zutaten:

  • 50 g Butter
  • 50 Zucker
  • 1 Ei
  • 1 TL Saft von einer Blutorange
  • 80 g Glutenfreies Mehl
  • 1 TL glutenfreies Backpulver
  • Vanille von 1/2 Vanilleschote
  • 1 Blutorange
  • 1 Prise Thymian (frisch oder getrocknet

Material:

  • Kinderkuchen-Backform ca. 15 cm

Zubereitung:

Alle nicht trockenen Zutaten, wie Butter, Ei, Blutorangensaft und auch Zucker mit dem Mixer schaumig schlagen (ca. 5 Minuten). Die Hälfte der Blutorange Schälen und in ca. 1 cm große Stücke schneiden. Glutenfreies Mehl und Backpulver sowie Vanille unter die schaumig geschlagene Masse sieben und das Ganze nochmals mit dem Mixer durchrühren. Danach die klein geschnittenen Blutorangenstücke vorsichtig unter die Teigmasse heben. Die Mini-Kuchenbackform (ich habe eine eckige Königskuchen-Kinderbackform genommen) mit Butter gut einfetten und den Teig in die Form gießen. Nun von der restlichen halben Blutorange sehr dünne Scheiben runterschneiden und halbieren. Danach die halben Blutorangenscheiben oben in den Kuchenteig setzen und das Küchlein mit Thymian bestreuen. Den Teig dann im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 30-40 Minuten backen.

Das Küchlein ist übrigens super schnell gemacht (ca. 10-15 Minuten Vorbereitung und ca. 30-40 Minuten Backzeit) und benötigt nicht viele Zutaten. Das Schöne ist außerdem, dass auch Personen mit Glutenunverträglichkeit dieses Küchlein genießen können. Randnotiz: Die glutenfreien Zutaten können aber auch problemlos gegen "normales" Mehl und Backpulver getauscht werden.

Also einfach Ausprobieren und die wundervoll karamellisierten Blutorangen im feinen Kuchen genießen. Ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntag und hoffe ich konnte euch Inspiration für eure nächste Backsession liefern. Alles Liebe und bis bald ♥


PRODUKTE:

Gesundes für Verliebte

Happy Valentine

In ein paar Tagen ist es wieder so weit - Verliebte rüsten sich für den Valentinstag. Blumen hier, Schokolade dort, teurer Schmuck da. Aber muss es wirklich immer Materielles sein, um seinen Partner zu zeigen: "Ich denke an dich!"? Schenken hin oder her - ich bin dafür, dass man sich und seinem Partner zumindest bewusst Zeit schenkt. Und das gerade an einem Tag wie dem Valentinstag!

Gesundes zum Verschenken

Bei meinem Mann und mir gehört das Frühstück am Wochenende zu unserem Ritual vertrauter Zweisamkeit einfach dazu, an dem wir die Zeit zu zweit ausgiebig genießen. Über 2-3 Stunden hinweg wird gegessen, gequatscht, diskutiert, gelacht, gelesen, es werden Geschichten erzählt und Videos vorgespielt und es wird auch die ab und an aufkommende Stille genossen. Im Jänner hat mein Mann einen super tollen Smoothie Maker von Blendtec (kann ich nur empfehlen!) zum Geburtstag geschenkt bekommen. Aus diesem Grund sind wir seit 3 Wochen super healthy unterwegs und probieren täglich neue Smoothie Rezepte aus. Aus diesem Grund schenke ich meinem Mann heuer zum Valentinstag - auch wenn sich mein Inneres eigentlich gegen diesen rein kommerziellen Tag sträubt – ein super leckeres Frühstück mit einer gesunden Rote Beete Smoothie Bowl mit frischen Früchten und eine Extraportion Aufmerksamkeit. Er soll sich dabei verwöhnen lassen und gleichzeitig kann ich die Zeit mit ihm genießen ;) 

Rezept: Rote Beete Smoothie Bowl

Zutaten für den Mixer:

  • 1 Handvoll Babyspinat (oder gefrorener Blattspinat)
  • 1/2 Handvoll Himbeeren
  • 1/2 Handvoll Heidelbeeren
  • 1/2 sehr reife Banane (oder 1 ganze frische Banane)
  • 1 mittelgroße Rote Beete (geschält)
  • 50 ml geschrotete Leinsamen
  • 150 ml Mandelmilch

Zutaten für das Topping (Menge nach Bedarf):

  • Kokosnussflocken bzw. -raspeln
  • Chiasamen
  • frische Beeren (Himbeeren, Heidelbeeren, Erdbeeren etc.)
  • Nüsse nach Belieben

Alle Zutaten für den Mixer gemeinsam in den Mixbehälter geben und etwa 1 Minute durchmixen. Anschließend die Masse in eine Schüssel füllen und mit verschiedenen Toppings belegen. Fertig zum Genießen!

Achtung: Manche Mixer haben nicht so viel Power - hier solltet ihr die Rote Beete vorher in kleine Stücke schneiden und lieber tiefgefrorene Früchte & Spinat durch frische Zutaten ersetzen!

P.S. Weitere Grüne Smoothie-Rezepte findet ihr auf meinem Instagram-Account.

Ich hoffe ich kann euch ein bisschen mit meinem Healthy-Trip anstecken und ihr probiert dieses wirklich total leckere Rezept aus. In 5 Minuten sind ein Großteil der leckeren Smoothie-Rezepte fertig und man kann schneller den Tag genießen. Ich wünsche euch einen wunderschönen Valentinstag - ganz gleich ob ihr den Tag feiert oder nicht. Vielleicht hilft es euch, wenn ihr euch einfach eure/n eigene/n "Liebestag/e" aussucht, an dem/denen ihr Zeit miteinander verbringt und euch bewusst um euren Partner kümmert. Alles Liebe, stay healthy und bis bald ♥


PRODUKTE:

A Green Smoothie a day...

...keeps the doctor away

Seit Wochen begleitet mich das Thema Zucker sowohl beruflich, als auch privat und lässt mich irgendwie so gar nicht los: 

Welche Lebensmittel enthalten Zucker?
In welchen Lebensmitteln findet man versteckten Zucker?
Wann und wo kann man Zucker einsparen?
Was für Zuckeralternativen gibt es?
usw.

Vor ein paar Monaten habe ich zum Thema Fruchtzucker bereits einen Beitrag verfasst. Hier gehe ich vor allem auf die Zuckerthematik in Smoothies und Obst ein. Und eigentlich lasse ich kein gutes Blatt an den Fruchtbomben im kleinen Fläschchen :( Ich gebe es ehrlich zu: Ich bin eine richtige Naschkatze und komme ohne etwas Süßes am Nachmittag (sei es jetzt nun Schoki oder Obst) nicht aus. Da Beeren-Smoothies meinen täglichen Zuckerbedarf leider bei Weitem überschreiten habe ich mich auf die Suche nach einem zuckerreduzierten Nachmittagssnack gemacht. Nüsse finde ich eine super Alternative - aber nach 5 Tagen Nüssen kann ich sie auch nicht mehr sehen. Und genau deswegen, bin ich auf Green Smoothies gestoßen.

Der Vorteil von Green Smoothies ist, dass die Zubereitung zu einem Großteil aus grünen Blättern, wie Salate, Spinat, Kohlblätter, Kräuter etc. und Wasser besteht. Es kommt nur ein kleiner Teil an reifen Früchten (die leider oft viel Fruchtzucker enthalten) zum Einsatz. In den Pflanzenfasern der grünen Blätter stecken ganz viele Vitamine und Mineralien, aber auch die Antioxidantien und Enzyme machen grüne Smoothies zu ganz tollen Energiespendern und Nährstofflieferanten.

Schlürfen statt Schlemmen

Mit Green Smoothies (ca. 600 ml) kann man problemlos eine reguläre Mahlzeit ersetzen – am Besten auf nüchternem Magen statt dem Frühstück zu sich nehmen. Mit 1 l grünen Smoothie pro Tag deckt man problemlos seinen Tagesbedarf an wichtigen Nährstoffen. Zusätzlich nimmt man die von mehreren Seiten empfohlene Tagesdosis an 5 Portionen Obst und Gemüse zu sich.

Für die perfekte Smoothie-Zubereitung solltest du gerüstet sein. Einfache Mixer machen hier oft beim tiefgefrorenen Spinat oder bei Kernen schlapp. Deswegen lohnt sich eine Investition in ein größeres und teureres Mixgerät durchaus. Wir haben uns für den Blendtec Designer 625 entschieden, der sogar Avocadokerne hexeln kann. Angeblich kann man in nur 3 Minuten damit auch Cremesuppen, wie Karotten- und Erbsensuppe zubereiten. Das wird wohl meine nächste Challenge werden - ich werde euch auf jeden Fall berichten ;)

Das Schöne ist: Green Smoothies gelingen mit einer simplen Formel super einfach:

3 Teile Gemüse
z.B. Salat, Blattkohl, Spinat, Mangold, Brokkolie, Sellerie, Kräuter, Gurke etc.
2 Teile Flüssigkeit
z.B. Wasser, Mandelmilch, frische Säfte, Grüner Tee etc.
1 Teil Obst
z.B. Beeren, Mango, Maracuja, Trauben, Ananas, Birne, Apfel, Pfirsich, Banane, Kiwi etc.

Natürlich verrate ich euch auch noch mein derzeitiges Lieblingsrezept für einen Green Smoothie:

  • 2 Blätter Grünkohl
  • 1 kleine Handvoll Vogerlsalat
  • 1 Handvoll grüne Trauben
  • 1 große Birne mit Schale und Stängel
  • 1 Banane geschält
  • Saft von 1/2 Limette inkl. Schale
  • 150 ml Wasser

Alle Zutaten in den Mixer schmeißen und für ca. 1 Minute mixen. Wenn euch der Smoothie zu dickflüssig ist, könnt ihr ihn natürlich gerne mit mehr Wasser strecken.

Online findet ihr übrigens in regelmäßigen Abständen Grüne Smoothie-Challenges, die das Mixen in der Früh richtig abwechslungsreich machen! Ich hoffe ich konnte euch meine Leidenschaft zu Green Smoothies schmackhaft machen. Auf meiner Instagram-Seite findet ihr übrigens auch Fotos von fertig gemixten Smoothies - als Inspiration ;) Alles Liebe und bis bald


PRODUKTE:


Gestärkt in den Tag mit Paleo

Mach es Paleo

Ja, ich habe mich neu verliebt. Und zwar in ein neues Müsli, das ausschließlich Zutaten nach einer uralten Ernährungsmethode inkludiert. Vermutlich denkt ihr euch jetzt: "Oh nö, bitte nicht schon wieder irgend ein neuer Gesundheitstrend"! Aber in Wirklichkeit ist es kein "neuer" Trend, sondern diese Ernährungsmethode namens "Paleo" geht auf die Ernährung in der Steinzeit zurück - deswegen auch "Steinzeitdiät" genannt - und hat irgendwie ihren ganz eigenen Idealismus gefunden.

In der Steinzeit waren Getreideprodukte, Hülsenfrüchte und Milchprodukte Mangelware, daher hat man sich ausschließlich von Fleisch, Fisch, Kräutern, viel Obst und Gemüse, Nüssen und Eiern ernährt. Diese Ernährungsmethode klappte aber nicht nur bei den Jägern und Sammlern der Steinzeit ausgesprochen gut, sondern ist heute natürlich genauso umsetzbar. Wichtig: Alle Produkte sollten so unverpackt und unverarbeitet wie möglich sein. Großer Pluspunkt von Paleo: Da bei dieser Ernährungsmethode gänzlich auf Weizenprodukte verzichtet wird, können sich Menschen mit Glutenunverträglichkeit unbedenklich der Paleo-Methode hingeben. Ich muss gestehen, ich bin schon ein kleiner Fan der Methode - vielleicht liegt es am fehlenden Weizen oder aber auch am fehlenden Käse ;)

Hier könnt ihr euch über erlaubte und nicht erlaubte Lebensmittel der Paleo-Methode ein Bild machen und euch mit der Ernährungsweise vertraut machen.

Pilot-Projekt Müsli

Gestartet habe ich mein Pilot-Projekt - mich nach Paleo-Art zu ernähren - mit einem einfachen Müsli. Ehrlich gesagt war ich überrascht, wie einfach und unkompliziert die Zubereitung war und ausgesprochen köstlich dieses Müsli schmeckt.

Hier das Rezept für ca. 1200 g glutenfreies Paleo-Müsli:

Crunchy Paleo-Müsli mit Erdbeeren

  • 200 g Cashewnüsse
  • 160 g Mandeln (gerne auch geschält)
  • 160 g Haselnüsse
  • 160 g Kokosraspeln (gerne auch Flocken)
  • 160 g Paranüsse
  • 100 g Sonnenblumenkerne
  • 100 g Chia Samen
  • 100 g getrocknete Erdbeeren (gerne auch Himbeeren)
  • 100 g Kokosöl
  • 60 g Honig
  • 2 TL Vanille
  • Prise Salz
  • Nach Belieben nach dem Rösten noch hinzufügen: Rosinen, getrocknete Cranberries, Amaranth, getrocknete Ananas etc.

Zubereitung

Alle Nüsse grob hacken (mit einem Mixer oder Messer zerkleinern) und gemeinsam mit den Samen, Flocken und Kernen in einer großen Schüssel vermengen. Inzwischen das Kokosöl mit Honig und Vanille in einem Topf erwärmen, bis sich eine feine flüssige Masse ergibt. Nun die Nüsse, Samen, Flocken und Kerne zur flüssigen Kokos-Honig-Masse geben und vorsichtig umrühren, bis die Masse gleichmäßig auf alle Nüsse verteilt ist.

Das Backroh auf 140°C vorheizen und die Nüsse auf einem mit Backpapier belegten Backblech im Ofen ca. 20-25 Minuten rösten, bis alle Zutaten eine leichte Bräunung haben. Die Nüsse im Ofen mehrmals umrühren und verteilen, damit sie nicht anbrennen. Danach die angebräunte Nussmasse aus dem Ofen nehmen und ca. 30 Minuten abkühlen lassen. 

Das abgekühlte Müsli mit den getrockneten Erdbeeren und einer Prise Salz vermengen und anschließend in Gefäße füllen. Am besten eignen sich dafür große Weck- oder Einmachgläser mit Bügelverschluss, die verschließbar sind und etwa 1 l Müsli umfassen können. Und fertig ist euer glutenfreies Paleo-Müsli für den perfekten Start in den Tag!

Kleiner Tipp: Wer sich die Mühe mit dem selbstgemachten Müsli nicht machen möchte, kann auch die zwei verschiedenen Sorten an Paleo-Müsli von mymuesli probieren. Diese schmecken auch wirklich sehr lecker!

Vielleicht habt ihr Lust bekommen, diese Methode auszuprobieren oder das super einfache Müslirezept hat euch überzeugt, Neues auf den Frühstückstisch zu zaubern ;) Alles Liebe und bis bald

Frohe Weihnachten euch allen!

Have yourself a merry little Christmas

Es duftet nach frisch gerösteten Mandeln und Rum. Die dunkelbraunen Haselnüsse liegen über den ganzen Tisch verstreut und das Mehl befindet sich nicht nur im Teig, sondern auch auf Pullover, Hose, Boden und Küchentheke. Draußen lasst sich ein hektisches Treiben beobachten. Die letzten Einkäufe werden getätigt und ich ziehe meine obligatorische Weihnachtshose mit Schneeflocken und Zuckerstange an. Ach wie schön, dass endlich wieder Weihnachten ist. Wie sehr habe ich das Gefühl vermisst, in ein nach Vanille schmeckendes Kipferl zu beißen und gleichzeitig den süßlich-sauren Geschmack von Punsch zu genießen. Als würde der Weihnachtstag einen speziellen Duft versprühen, strecke ich meine Nase in die Kälte nach draußen und genieße für ein paar Sekunden den Duft. Nur noch wenige Stunden, dann leuchten die Kinderaugen wieder vor lauter Aufregung und Freude. Im Hintergrund höre ich leise die tiefen und zugleich sanften Töne von "White Christmas", die mich kurz in Gedanken versinken lassen. Das laute Geschirrgescheppere aus der Küche reißt mich kurzerhand wieder aus meinem Tagtraum heraus und sagt mir, dass es Zeit wird. Zeit für Weihachten!

Meine Lieben, ich wünsche euch ein wundervolles Fest mit einem tollen Festmahl und einer genussvollen Stimmung. Sammelt viel Kraft und Energie für das kommende Jahr. Möge es genau so aufregend, unvergessliche, spannend und wundervoll wie das heurige werden. Ich möchte mich ganz herzlich bei euch bedanken - einfach dafür, dass ihr da seid :) Alles Liebe und bis bald

Zeit für die Liebsten

Die Vorweihnachtszeit

Wenn ich durch die Straßen von Wien gehe und – gerade in der Vorweihnachtszeit – überall die Plakate von Hilfsorganisationen sehe, wird mir regelrecht flau im Magen. Es ist nur ein Beispiel, aber trotzdem eines, das mich beschäftigt! All die Menschen, die unsere Hilfe benötigen - aber eben NICHT NUR in der Weihnachtszeit! Warum sind wir zu Weihnachten hilfsbereiter? Ist es das schlechte Gewissen oder schickt es sich besonders zu Weihnachten anderen zu helfen? Ist Spenden unser Geschenk an andere, denen es vielleicht nicht so gut geht? Warum brauchen wir einen Grund, um Gutes zu tun bzw. warum müssen wir überhaupt daran erinnert werden? Fragen über Fragen, die mich gerade in der Vorweihnachtszeit beschäftigen, aber auf die ich so schnell und einfach keine Antwort weiß. Und ich muss gestehen: Ich darf mich unter all den Fragen nicht ausnehmen! Denn was bedeutet für mich Weihnachten?

Irgendwas zwischen Familie, Heim kommen, Regeneration und Genuss

Jeder feiert und definiert Weihnachten anders und hat in gewisser Weise auch seine eigene To-do-Liste, die er bzw. sie zu Weihnachten abarbeitet. Sei es nun das Besorgen von Weihnachtsgeschenken, das Mithelfen bei gemeinnützigen Organisationen, das Spenden, das Zusammenkommen mit Freunden/Familie oder das Vorbereiten mit Keksen und Festmahl auf den großen Abend. Weihnachten bedeutet für mich vor allem Familie, Heim kommen sowie Regeneration und Genuss: 

  • Feiern nicht nur mit meiner Familie, sondern auch mit jener meines Mannes und mit unseren Freunden ist mir sehr wichtig und macht Weihnachten erst richtig zu einem besinnlichen Fest unter jenen Menschen, die mir so viel bedeuten. Denn es sind jene Menschen, die mir in schlechten Zeiten beistehen.
  • Heim kommen – nicht nur in unser Zuhause, sondern in das Heim von unseren Freunden und unserer Familie. Genau das macht für mich Weihnachten erst zum richtigen Fest.
  • Die Regeneration von all den schlechten Tagen im Jahr, die einem viel Kraft geraubt haben. Erholung von Rückschlägen sowie nicht erreichten Zielen und Auftanken von wichtigen Energiereserven und Glückshormonen sind mein Hauptziel in der Weihnachtszeit.
  • Der Genuss spielt gerade zu den Festtagen eine entscheidende Rolle für Augen, Gaumen und das Herz. Köstliches Essen, guter Wein, vom Herzen kommende Geschenke, lustige (Spiele-)Abende unter Freunden, tiefgründige Gespräche und der Genuss von Momenten machen diese Zeit für mich so besonders.

Ruhezeit am See

Heuer hat sich meine Familie den Mondsee als Ort zum (Vor-)Feiern von Weihnachten, Ausruhen, Heim kommen und Genießen ausgesucht. Für kurze Zeit Abschalten - auch wenn es nur für 2 Tage ist. In der stressigsten Zeit im Jahr für kurze Zeit Essen und Trinken genießen - auch wenn es nur für ein paar Stunden ist. Und für kurze Zeit mit der Familie an einem großen Tisch sitzen, sich unterhalten, Geschichten erzählen und aufmerksam zuhören - auch wenn es nur für den Moment ist. Genau das macht doch Weihnachten aus, oder!?

Still stehe ich vor dem großen See und betrachte das spiegelglatte Wasser, das lediglich durch kleine Wellen des Schwans, der in weiter Ferne durch das Wasser streicht, bewegt wird. Ich lasse das Jahr nochmals Revue passieren und blicke auf die schönen und schwierigen Zeiten zurück. Ich höre nichts, außer das Klicken meines Fotoapparats und für einen kurzen Moment fühle ich mich wie in einem Film. Durch den Sucher beobachte ich die Szenerie, die sich vor mir abspielt. Möwen landen auf dem alten Holzsteg am Ufer, um nach Fischen Ausschau zu halten. Schwäne strecken gierig ihre Hälse den Menschen am Ufer entgegen, um endlich ein Stück Brot zu erhaschen. In der Ferne erstreckt sich der Schafberg mit einer leicht angezuckerten Spitze empor und zwischen Wasser und Berg schlängelt sich langsam eine leichte Nebeldecke entlang. Man könnte meinen ich stehe hier ganz alleine und bin nur für mich. Aber so ist es nicht. Ich bin umgeben von mir besonders wichtigen Menschen - meiner Familie. Sie macht mich zu dem, was ich bin. Sie bringt mich zum Lachen und steht zu mir. Und es kommt mir so vor, als würde es mir gerade gleich machen. Stillschweigen und Genießen! Was für ein schönes Gefühl hier mit meinen Liebsten einfach nur zu stehen :)

Wenn ich könnte, würde ich diesen Moment, diese Ruhe und das Beisammensein für die schlechten Tage im Jahr aufbewahren und immer dann abrufen, wenn ich es brauche. Mögen eure Weihnachten unvergesslich werden. Mit viel Liebe, viel Freude, viel Genuss, viel Erholung, viel Zeit mit Familie & Freunden und einem gemütlichen Ort zum Heim kommen. Mögen alle Sorgen in den Hintergrund rücken und die glücklichen Stunden und Momente die Oberhand gewinnen. Mögen die wundervollen Tage unvergesslich werden und euer Buch an Erinnerungen mit vielen neuen Gedanken gefüllt werden. Möge jedem von euch ein Mensch zur Seite stehen, der euch zum Lachen bringt und Glück ausstrahlt. Denn genau dann wird es ein wunderschönes, unvergessliches Weihnachten. Alles Liebe und bis bald

Jetzt hilft nur noch Süßes

Mit bärenartigen Riesenschritten neigt sich das Jahr dem Ende zu. Ich kann kaum glauben, dass es schon Ende November ist. Irgendwie furchteinflößend! Und was bedeutet Jahresende jedes Mal? Richtig...Arbeits- und Einkaufsstress, Weihnachtslieder in Dauerschleife, terminliche Verpflichtungen mit Freunden und Familie und meist wenig Zeit für sich selbst und seine Liebsten.

Der Griff in die Schublade

Aber am meisten nervt mich der Stress und die Hektik. Ich bin ein Mensch, der gerne im Voraus plant - manche können das nur müde belächeln, aber es gibt mir Sicherheit und oftmals auch einen Vorsprung gegenüber anderen. Das Planen klappt oft, aber leider nicht immer, gut. Und genau dann, wenn es stressig ist, eh alles schief geht und ich bereits meine Voodoo Puppen schön aufgereiht und immer griffbereit neben mir liegen habe, kommt das kleine Äutzerl, das das Fass zum Überlaufen bringt. Da reicht oftmals schon ein überspitzter Kommentar, ein falscher Blick oder ein Gesprächspartner, der nicht zum Punkt kommt. Explosionsartig und ganz schnell hilft dann nur noch der Griff in die Schublade. Zum Vorschein kommt Süßes in Form von Keksen, Pralinen, Schokolade, Kuchen etc. Die Auswahl ist dabei ganz beliebig: Hauptsache süß und in diesem Moment absolut lebensrettend. Und weil mein Schubladenvorrat in den Wintermonaten leider oft ganz schnell zu Ende geht, nehme ich mir am Wochenende dann bewusst die Zeit und backe etwas Süßes für die stressigen Notfälle, die meinen Alltag kurz vor Weihnachten plagen. In den Herbst- und Wintermonaten sind das meist Kuchen in Form von Gugelhupf und Pandorino, aber auch gerne Cookies, Keksen, Torten, Miniküchlein oder Muffins. Leckere Torten- und Kuchen-Rezepte findet ihr hier.

Dieses Jahr scheint mein Stresspegel schon am Anfang der Vorweihnachtszeit ausgereizt zu sein. Deswegen habe ich mich bereits Ende November kurzerhand in die Küche gestellt und diese beiden Leckereien gezaubert:

Das leckere Gugelhupfrezept dazu findet ihr hier.

Also ich bin startklar für den Weihnachtsstress und habe meine Schubladen wieder aufgefüllt. Jetzt freue ich mich auch schon richtig auf meine Weihnachts-CD mit Jazzliedern und auf kuschelige Abende auf der Couch mit "Liebe braucht keine Ferien".

Vielleicht habt ihr noch einen Tipp, wir ihr dem Stress in der Vorweihnachtszeit entkommt. Ausprobieren und Nachahmen dringend empfohlen!!! In diesem Sinne wünsche ich euch ein wunderschönes Herbstwochenende mit ein paar Sonnenstrahlen und weniger stressige Tage in der Vorweihnachtszeit - vielleicht klappt es ja dieses Mal mit den guten Vorsätzen ;)

Alles Liebe und bis bald